DE3536152C2 - - Google Patents

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DE3536152C2
DE3536152C2 DE19853536152 DE3536152A DE3536152C2 DE 3536152 C2 DE3536152 C2 DE 3536152C2 DE 19853536152 DE19853536152 DE 19853536152 DE 3536152 A DE3536152 A DE 3536152A DE 3536152 C2 DE3536152 C2 DE 3536152C2
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Walter 4520 Melle De Fischer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/02Bolts or sleeves for positioning of machine parts, e.g. notched taper pins, fitting pins, sleeves, eccentric positioning rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/04Non-loosenable joints for non-metal furniture parts, e.g. glued
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Standing Axle, Rod, Or Tube Structures Coupled By Welding, Adhesion, Or Deposition (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer unsichtbaren Verbindung von Teilen, insbesondere flächigen Teilen bei Möbeln, mit einem in zylindrische Bohrungen der zu verbindenden Teile einführbaren Ver­ bindungselement, das Längsbohrungen zum Transport von vor der Herstellung der Verbindung in die Bohrungen eingebrachtem Klebstoff aufweist und ein Verbindungs­ element für das Verfahren.
Zur unsichtbaren Verbindung von flächigen Teilen bei Möbeln, z. B. zur rechtwinkligen Verbindung einer Seiten­ wand eines Möbelkorpus mit dem Unterboden, sind bereits aus der DE-PS 34 08 786 Verbindungselemente bekannt, bei denen von beiden Stirnseiten aus je eine Längs­ bohrung eingebracht ist, an deren Enden eine oder mehrere durchgehende Querbohrungen angeordnet ist bzw. sind.
Die bekannten Verbindungselemente werden in vorberei­ tete zylindrische Bohrungen der zu verbindenden Teile eingeführt, wobei in diese Bohrungen zuvor ein Kleb­ stoff eingebracht ist. Zur Herstellung der Verbindung wird das Verbindungselement teilweise in die vorbe­ reitete zylindrische Bohrung der Seitenwand eines Mö­ belkorpus eingedrückt oder eingeschlagen. Danach wird der anzuschließende Ober- oder Unterboden des Möbel­ korpus angeschlossen, in dem das noch freie Ende des Verbindungselements in eine ebenfalls vorbereitete zylindrische Bohrung des Ober- oder Unterbodens ein­ gesetzt und anschließend der Ober- oder Unterboden fest gegen die Seitenwand gedrückt bzw. gepreßt wird.
Die bei den bekannten Verbindungselementen vorhandenen Längs- und Querbohrungen tragen zur Aufquellung des Verbindungselements und zur Verteilung des Klebstoffs bei. Der Klebstoff dringt jeweils beidseitig in die an den Stirnseiten offene Längsbohrung ein und tritt durch die Querbohrungen an mindestens zwei Stellen wieder aus dem Verbindungselement aus. Voraussetzung hierfür ist, daß in jedes zylindrische Bohrloch der beiden zu verbindenden Möbelteile Klebstoff einge­ bracht ist.
Dieser Klebstoff kann auf die gesamte Länge der zylin­ drischen Bohrung verteilt eingebracht sein oder auch in Form von sogenannten Leimperlen nach den DE-PS 33 09 953 und 33 16 855. Diese Leimperlen ermöglichen das Einbringen von Leim in die Bohrlöcher ohne Gefahr der Verunreinigung der Oberfläche der zu verbindenden Teile. Bei den Leimperlen ist ein klebendes bzw. haf­ tendes und/oder aufschäumendes Mittel hermetisch in eine Hülle eingeschlossen, die als selbständiger Teil in das Bohrloch einbringbar ist. Die den Klebstoff enthaltende Hülle ist direkt oder indirekt über Klemm­ organe im Bohrloch festgeklemmt. Durch die Verwendung der Leimperlen ist die Möglichkeit gegeben, den Kleb­ stoff zeitlich unabhängig von der eigentlichen Verbin­ dung der flächigen Teile in das Bohrloch einzubringen. Der in die Hülle eingebrachte und darin hermetisch abgeschlossene Klebstoff ist für den jeweiligen Ver­ wendungszweck dosiert und über einen längeren Zeit­ raum, der Jahre betragen kann, lagerfähig. Die über­ wiegend zur Verwendung gelangenden Leimperlen be­ sitzen eine zylindrische Form mit einer stirnseitigen Abdeckung, wobei die Abdeckung über die zylindrische Wandung der Leimperle auskragt und als Klemmorgan für das Verklemmen der Leimperle im Bohrloch dient. Die stirnseitige Abdeckung wird nach dem Einfüllen des Klebemittels in die zylindrische Hülle der Leimperle aufgeschweißt.
Die Stirnseiten der Verbindungselemente sind spitz verlaufend ausgebildet oder weisen eine Spitze auf, wodurch das Zerstören der den Klebstoff enthaltenden flexiblen Hüllen der Leimperlen erleichtert wird. Dabei treffen die Spitzen annähernd mittig auf die Abdeckung der Leimperlen auf. Die schwächste Stelle zur Zerstörung der Leimperle ist jedoch die Schweiß­ stelle zwischen Abdeckung und Wandung, die durch die Spitze des Verbindungselements nicht angegriffen wird.
Außerdem hat sich im praktischen Einsatz herausge­ stellt, daß bei einer maschinellen Einbringung der Verbindungselemente die Spitzen teilweise hinderlich sind. So ist nicht auszuschließen, daß sich die Spitzen in den Längs- und Querbohrungen benachbarter Verbin­ dungselemente verhaken.
Zur besseren Ausnutzung der Quellfähigkeit des Ver­ bindungselements und damit zur Erreichung einer schnel­ len und sicheren Verbindung zwischen den zu verbin­ denden Teilen ist es aus der DE-PS 33 20 184 bereits bekannt, das Verbindungselement durch Zusammenpressen eines größeren zylindrischen Rohlings zu bilden, wobei gleichzeitig die äußeren Profilierungen mit eingepreßt werden. Bei diesen Profilierungen handelt es sich u. a. um auf der Wandung längsverlaufende Nuten, über die der Klebstoff über die Länge des Verbindungselements verteilt wird. Das Einpressen von Profilierungen er­ folgte bisher ausschließlich auf der Mantelfläche des Verbindungselements, während die Spitze auf der Stirn­ seite durch Entfernen von Material gebildet wurde.
Aus der AT-PS 3 62 901 ist ein aus elastischem Material vorzugsweise Kunststoff, bestehender Dübel mit einem inneren durchgehenden Kanal bekannt. Dieser Kanal soll zur Aufnahme eines Verankerungsstiftes oder eines Spreitzstiftes dienen.
Dieser bekannte Dübel ist ohne Klebstoff verwendbar. Der Durchmesser des durchgehenden Kanals verhält sich zum Durchmesser des Dübels annähernd 1 : 3, ist also relativ groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der aufgezeigten Gattung zu schaffen, bei dem zur Erzielung einer umfassenden Verleimung des Verbindungselements in den zylindrischen Bohrlöchern der beiden zu verbindenden Teile der Kleb­ stoff nur in ein Bohrloch eingebracht wird und das zur Durchführung des Verfahrens dienende Verbindungselement so auszubilden, daß über die Längsbohrung eine ver­ besserte Verteilung des Klebstoffs über die gesamte Länge des Verbindungselements bei verbesserter Aufquell­ fähigkeit erreichbar ist und die Stirnseiten automaten­ gerecht so gestaltet sind, daß eine leichte und sichere Zerstörung der bereits in das zylindrische Bohrloch eines anzuschließenden Bauteils eingeführten, den Kleb­ stoff enthaltenden flexiblen Hülle der Leimperle mög­ lich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verbindungselement zunächst in die zylindrische Bohrung des ersten Teils ohne Klebstoff eingebracht wird, danach das zweite Teil mit der mit Klebstoff versehenen zylindrischen Bohrung auf das Verbindungs­ element aufgesetzt und angepreßt wird und dabei der Klebstoff über die gesamte Länge des Verbindungselements gleichmäßig verteilt wird.
Das Verbindungselement für das Verfahren weist eine Längsbohrung auf, die über die gesamte Länge des Ver­ bindungselements durchlaufend eingebracht ist, wobei an den beiden Stirnseiten eine kreisringförmige Ein­ prägung angeordnet ist, die zweckmäßigerweise durch das Zusammenpressen des Materials hergestellt ist.
Bei einer ersten Ausführung der Stirnseitenausbildung des Verbindungselements kann die kreisringförmige Ein­ prägung von einem äußeren, mit der ursprünglichen Stirnseite identischen Rand umschlossen sein, wobei die von der kreisringförmigen Einprägung umschlossene Fläche als Spitze ausgebildet ist. Hierbei kann der die kreisringförmige Fläche umschließende äußere Rand und die Spitze mit ihren äußeren Begrenzungen annähernd in einer Ebene liegen.
Bei einer Variante der Stirnseitenausbildung des Ver­ bindungselements ist die kreisringförmige Einprägung am äußeren Rand der Stirnseite in Form eines Ring­ falzes angeordnet. Der Durchmesser der von der kreis­ ringförmigen Einprägung umschlossenen verbleibenden Restfläche der Stirnseite ist in Ausgestaltung der Erfindung kleiner als der Durchmesser der stirnseitigen Abdeckung der mit Klebstoff gefüllten flexiblen Hülle einer Leimperle.
Zur weiteren Verbesserung des Klebstoffflusses auf der Außenfläche können mehrere keilförmig verlaufende Einpressungen als Leimkanäle angeordnet sein. Diese keilförmigen Leimkanäle beginnen zweckmäßigerweise an der Stirnseite.
Vorteilhafterweise ist die durchgehende Längsbohrung durch mehrere durchgehende Querbohrungen angeschnitten, die in auf der Außenfläche angeordneten Ringprägungen beginnen und enden. Die keilförmigen Leimkanäle können bis zur nächstliegenden Ringprägung verlaufen.
Durch die Anordnung einer durchlaufenden Längsbohrung wird erstmalig erreicht, daß der in die zylindrische Bohrung eines Teils eingebrachte Klebstoff in den an­ deren Teil überführt und dort an der Außenwandung des Verbindungselements in Richtung der Trennfuge zwischen den beiden Teilen verläuft. Unterstützt wird dieser Klebstofffluß noch durch die Querbohrungen und die keilförmig verlaufenden Leimkanäle. Hierdurch wird der bisher zum Einbringen des Klebstoffs in die zy­ lindrischen Bohrlöcher der beiden miteinander zu ver­ bindenden Teile erforderliche Zeitaufwand um ca. 50% reduziert. Durch die Versenkung der zum Aufstechen der Leimperle erforderlichen Spitze in die Ebene der Stirnseite, wodurch die Spitze nicht mehr aus der Stirn­ seite herausragt, kann die Spitze nicht abgebrochen werden und sich nicht mehr in den Bohrungen benach­ barter Verbindungselemente verankern, so daß eine maschinelle Einbringung des Verbindungselements in die Bohrlöcher der zu verbindenden Teile problemlos möglich ist.
Bei der Variante der Stirnseitenausbildung des Ver­ bindungselements mit dem äußeren Ringfalz wird beim Einbringen des Verbindungselements in das zylindrische Bohrloch des anzuschließenden Teils, in dem sich be­ reits die Leimperle befindet, die stirnseitige Ab­ deckung der Leimperle nicht durchstochen, sondern durch die von dem Ringfalz umschlossene Fläche der Stirnseite an der Schweißnaht abgestanzt. Hierzu ist gegenüber dem Durchstechen ein geringerer Kraftauf­ wand erforderlich.
Alle Profilierungen auf der Außenseite des Mantels sind durch Materialpressung eingeprägt, ebenso auch die auf den Stirnseiten befindlichen kreisringförmi­ gen Einprägungen. Hierdurch ist eine schnelle und umfassende Aufquellung des Verbindungselements garan­ tiert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich­ nung dargestellt und werden im folgenden näher be­ schrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Verbindungs­ element mit versenkter Spitze;
Fig. 2 eine Längsansicht eines Verbindungselements mit einem Ringfalz an der Stirnseite und
Fig. 3 eine Stirnansicht eines Verbindungselements nach Fig. 2.
Das Verbindungselement 1 besitzt bekannterweise auf der Außenfläche beliebige Profilierungen 11, vorzugs­ weise in Form von parallel längsverlaufenden Einpres­ sungen, die rechtwinklig zur Stirnseite oder wie in Fig. 2 dargestellt unter einem spitzen Winkel dazu verlaufen können. Die Längsbohrung 2 ist von Stirn­ seite zu Stirnseite durchgehend eingebracht. Gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ist die Längsbohrung 2 durch jeweils zwei Querbohrungen 3 angeschnitten, die in einer Ring­ prägung 4 beginnen und enden.
An den beiden Stirnseiten des Verbindungselements 1 ist jeweils eine kreisringförmige Einprägung 5 ange­ ordnet. Nach Fig. 1 ist die kreisringförmige Einprä­ gung 5 von einem äußeren Rand 6 umschlossen, wobei innerhalb der kreisringförmigen Einprägung 5 eine Spitze 7 vorhanden ist. Wichtig hierbei ist, daß der die kreisringförmige Einprägung 5 umschließende äußere Rand 6 und die Spitze 7 mit ihren äußeren Begrenzungen annähernd in einer Ebene liegen, wobei die Spitze 7 nicht über den Rand 6 reichen sollte. Die Spitze 7 besitzt als "versenkte" Spitze keine Möglichkeit zur Verankerung mit den Bohrungen 2; 3 benachbarter Verbin­ dungselemente beim Sortieren und Einbringen in die zylindrischen Bohrlöcher und ist auch vor einem Ab­ brechen geschützt.
Bei einer Ausführung nach Fig. 2 ist die kreisring­ förmige Einprägung am äußeren Rand der Stirnseite in Form eines Ringfalzes 8 angeordnet. Der Durchmesser der von dem Ringfalz 8 umschlossenen Restfläche 9 der Stirnseite ist kleiner als der Durchmesser der stirnseitigen Abdeckung einer mit dem Klebstoff ge­ füllten flexiblen Hülle einer Leimperle. Im Gegensatz zur Anordnung einer Spitze 7 zum Durchstechen der stirnseitigen Abdeckung einer Leimperle wird mit der Restfläche 9 der Stirnseite des Verbindungselements die Abdeckung der Leimperle an der Schweißnaht zwischen Abdeckung und zylindrischer Hülle der Leimperle abge­ stanzt. Der hierzu erforderliche Kraftaufwand ist ge­ ringer als beim Durchstechen der Abdeckung.
Zur Verbesserung des Klebstoffflusses sind auf der Außenfläche des Verbindungselements 1 drei keilförmig verlaufende Einpressungen als Leimkanäle 10 angeord­ net, die an den Stirnseiten beginnen und in der Ring­ prägung 4 auslaufen.
Bei der Herstellung des Verbindungselements 1 werden die Ringprägungen 4, die kreisringförmigen Einprä­ gungen 5 bzw. der Ringfalz 8, die keilförmigen Leim­ kanäle 10 und die Profilierungen 11 durch Verdichten des Materials hergestellt, so daß bei Aufnahme der Feuchtigkeit des Klebstoffs eine sofortige Volumenver­ größerung durch Aufquellen erfolgt und dadurch ein Preßsitz des Verbindungselements in den zylindrischen Bohrlöchern gewährleistet ist.
Durch alle am Verbindungselement vorhandenen, aus­ schließlich durch Materialverdichtung vorgenommenen Einprägungen, nämlich die Ringprägungen 4, die stirn­ seitigen kreisringförmigen Einprägungen 5 bzw. 8 sowie die keilförmigen Leimkanäle 10 wird eine bisher noch nicht erreichbar gewesene Aufquellung des Verbindungs­ elements in kürzester Zeit erreicht und damit ein fester Sitz des Verbindungselements 1 in den zylin­ drischen Bohrlöchern der zu verbindenden Teile ge­ währleistet.

Claims (11)

1. Verfahren zur Herstellung einer unsichtbaren Ver­ bindung von Teilen, insbesondere flächigen Teilen bei Möbeln, mit einem in zylindrische Bohrungen der zu verbindenden Teile einführbaren Verbindungs­ element, das Längsbohrungen zum Transport von vor der Herstellung der Verbindung in die Bohrungen eingebrachtem Klebstoff aufweist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verbindungselement (1) zunächst in die zylindrische Bohrung des ersten Teils ohne Klebstoff eingebracht wird, danach das zweite Teil mit der mit Klebstoff versehenen zylindrischen Bohrung auf das Verbindungselement (1) aufgesetzt und angepreßt wird und dabei der Klebstoff über die gesamte Länge des Verbindungselements (1) gleich­ mäßig verteilt wird.
2. Verbindungselement für das Verfahren nach Anspruch 1 aus einem zylindrischen Dübel mit auf der Außen­ seite eingepreßten Profilierungen, wobei von den beiden Stirnseiten aus je eine Längsbohrung eingebracht ist, die mit einer oder mehreren durchgehenden Querbohrung(en) verbunden ist bzw. sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (2) über die gesamte Länge des Verbindungselements (1) durchlaufend eingebracht ist und daß an den beiden Stirnseiten eine kreis­ ringförmige Einprägung (5) angeordnet ist.
3. Verbindungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisringförmige Einprä­ gung (5) von einem äußeren Rand (6) umschlossen ist.
4. Verbindungselement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der kreisringförmigen Einprägung umschlossene Fläche als Spitze (7) aus­ gebildet ist.
5. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die keilringför­ mige Einprägung (5) umschließende äußere Rand (6) und die Spitze (7) mit ihren äußeren Begrenzungen an­ nähernd in einer Ebene liegen.
6. Verbindungselement nach Anspruch 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die kreisringförmige Einprägung am äußeren Rand der Stirnseite in Form eines Ringfalzes (8) angeordnet ist.
7. Verbindungselement nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Durchmesser der von dem Ring­ falz (8) umschlossenen Restfläche (9) der Stirn­ seite kleiner ist als der Durchmesser der stirn­ seitigen Abdeckung einer mit Klebstoff gefüllten flexiblen Hülle einer Leimperle.
8. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch mehrere keilförmig verlaufende Einpressungen als Leimkanäle (10) auf der Außen­ fläche.
9. Verbindungselement nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die keilförmigen Leimkanäle (10) an den Stirnseiten beginnen.
10. Verbindungselement nach Anspruch 8 oder 9, da­ durch gekennzeichnet, daß an jeder Stirnseite mindestens ein keilförmiger Leimkanal (10) ange­ ordnet ist.
11. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der keilför­ mige Leimkanal (10) bis zur nächstliegenden Ring­ prägung (4) verläuft.
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