DE3537155C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein optisches Schrägblicksystem
für Endoskope mit Sichtrichtungswechselprisma
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein derartiges Schrägblicksystem für Endoskope
ist beispielsweise in der japanischen Patentanmeldung
Nr. Sho 58-56848 offenbart worden. In Fig. 1, die
der Fig. 1 der japanischen Anmeldung entspricht,
ist der Objektiv-Linsen-Teil eines derartigen optischen
Systems dargestellt. Dabei ist eine Objektiv-Linse
L₀ aus der Kombination einer vorderen Linsengruppe
L₁, die in Reihe angeordnet eine schräge konkave
Linse 1, ein erstes Prisma 2, ein zweites Prisma
3 und eine konvexe Linse 4 aufweist, und aus einer
hinteren Linsengruppe L₂ gebildet. Das auftreffende
Licht, das relativ zur Längsrichtung des harten
Endoskopes schräg auftrifft und die Grenze zwischen
dem ersten Prisma 2 und dem zweiten Prisma 3 passiert
hat, wird der Reihe nach von der ersten reflektierenden
Oberfläche 5 und anschließend von der zweiten reflektierenden
Oberfläche 6 des Prismas 3 reflektiert
und in einer Richtung ausgestrahlt, die mit der
Längsrichtung des harten Endoskopes zusammenfällt.
Bei diesem bekannten Schrägblicksystem bildet
jedoch die erste reflektierende Oberfläche 5 des
zweiten Prismas 3 einen vergleichsweise großen Winkel
zur Längsrichtung des harten Endoskopes und dementsprechend
erfordert dies, daß der äußere Durchmesser
des zweiten Prismas 2 entsprechend reduziert ist.
Wenn in Betracht gezogen wird, daß es notwendig
ist, daß das zweite Prisma 3 im vorderen Ende des
Endoskopes angeordnet einen schmalen Durchmesser
haben muß, ergibt sich das Problem, daß die Herstellung
des zweiten Prismas 3 und die Montage der Objektiv-
Linsen L₀ sehr kompliziert wird. Da bei diesem optischen
System auch die Länge des zweiten Prismas 3 naturgemäß
begrenzt ist und notwendigerweise schmal sein muß,
hat sich das Problem ergeben, daß, wenn das Endoskop
gedreht wird, die Ablenkung der Blickrichtung dazu
neigt, groß zu werden.
Darüber hinaus hat sich im Hinblick darauf, daß
die Weite der hinteren Endoberfläche 7 des zweiten Prismas
3 gleichfalls begrenzt ist und nicht anders als schmal ausgebildet
sein kann, das Problem gezeigt, daß in dem Fall, daß das optische
System zur Aufnahme eines Lichtbündels mit einem großen
Durchmesser beispielsweise eines hellen Lichtes vorgesehen
ist, dieses Lichtbündel notwendigerweise geschnitten
wird, was einen großen Verlust an Lichtmenge zur Folge
hat. Bei diesem bekannten Schrägblicksystem ist darüber
hinaus noch eine Luftschicht 8 in der Begrenzungsschicht
zwischen dem ersten Prisma 2 und dem zweiten Prisma 3
vorgesehen, um die Unterschiede der Brechungsindizes
zwischen der Luftschicht 8 und der entsprechenden Prismen
2 und 3 auszunutzen, um dabei eine Übertragung und Reflektion
des auftreffenden Lichtes in diesen Zwischenraum
zu erreichen. Es ist jedoch schwierig, eine Luftschicht
in der vorderen Linsengruppe L₁ einer sehr schmal ausgebildeten
Objektiv-Linse L₀ zu schaffen. Im Ergebnis hat
sich dabei das Problem gezeigt, daß der Zusammenbau der
Objektiv-Linse L₀ noch komplizierter wird.
Ein entsprechendes System, bei dem diese Nachteile
gelöst sein sollen, ist in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. Sho 60-140313 offenbart worden. Hierbei
ist, wie in Fig. 2 dargestellt, die vordere Linsengruppe
L₁ der Objektiv-Linse L₀ aus einer konvexen Linse
4 und einem blickrichtungswechselnden Prismensystem,
das eine schräge konkave Linse 1 aufweist, einem ersten
Prisma 9, dessen lichtaufnehmende Oberfläche rechtwinklig
zur Blickrichtung angeordnet ist, und einem zweiten Prisma
11, dessen erste reflektierende Oberfläche 10 parallel
zur Längsrichtung des harten Endoskopes angeordnet ist,
gebildet. Bei diesem System kann das Bild der Aperturblende
des optischen Systems, weil eine Einheit des harten Endoskopes,
die bei dem optischen System durch ein Übertragungslinsensystem,
Okularlinsensystem etc. begrenzt ist,
hinter der Frontlinsengruppe L₁ angeordnet ist, als
imaginärer Stop 12 angesehen werden. Dabei ist der Zwischenraum
zwischen dem ersten Prisma 9 und dem zweiten Prisma
11 so angeordnet, daß er einen scharfen Winkel relativ
zur Längsrichtung des harten Endoskopes bildet und dabei
wird dieser Zwischenraum so genutzt, daß er als zweite
reflektierende Oberfläche 13 des zweiten Prismas 11 dient,
und die entsprechenden Oberflächen, die diesen Zwischenraum
bilden, sind miteinander verklebt. Gleichzeitig ist das
optische System so angeordnet, daß die folgende Bedingung
erfüllt wird:
wobei
mit αder Winkel der Blickrichtung,
mit n C der Brechungsindex des Klebstoffs und
mit n G der Brechungsindex der beiden Prismen
bezeichnet ist, um so zu gewährleisten, daß das auftreffende
Licht von der ersten reflektierenden Oberfläche 10 reflektiert
und dann von der zweiten reflektierenden Oberfläche
13 nochmals reflektiert wird, um in Längsrichtung des
harten Endoskopes vorzudringen.
Bei diesem bekannten optischen System hat sich
eine Vergrößerung der Länge des zweiten Prismas 11 ergeben
und gleichzeitig wurde die Montage des Endoskopes durch
eine einfachere Struktur durch das Verkleben des ersten
Prismas 9 und des zweiten Prismas 11 erleichtert, und
es wurden die üblichen Nachteile der bekannten Systeme
gelöst.
Bei diesem bekannten optischen System wird jedoch,
wie in Fig. 3 dargestellt, der Lichtstrahl B, der den
Grund für ein Geist-Licht bildet, durch den Zwischenraum
zwischen dem ersten Prisma 9 und dem zweiten Prisma 11
bei dem Punkt a des Zwischenraumes übertragen und anschließend,
nachdem das Licht bei Punkt b der ersten reflektierenden
Oberfläche des Prismas 11 total reflektiert worden ist,
bei dem Punkt c des Zwischenraumes zwischen dem zweiten
Prisma 11 und dem Klebstoff wiederum reflektiert, so
daß dieses Licht mit der Übertragungsrichtung des normalen
Lichtstrahles A zusammenfällt. Als Ergebnis hat sich
der Nachteil gezeigt, daß ein Bild von schlechter Qualität
erhalten wird.
Ein anderes optisches System dieser Art ist
durch die japanische Patentschrift Nr. Sho 58-56848
und die US-PS 41 38 192 bekannt. Dieses bekannte
optische System ist aus einem Objektiv, einer mit
dem Objektiv verbundenen Übertragungslinse, einer
Feldlinse und einem Okular gebildet. Das Objektiv
besteht aus einer Frontlinsengruppe L₁, die in Kombination
eine schräge Konkavlinse, ein aus einem ersten
Prisma, einem zweiten Prisma und aus einer konvexen
Linse bestehendes Sichtrichtungswechselprisma umfaßt,
und weiterhin aus einer hinteren Linsengruppe L₂ besteht,
die die miteinander verklebten Konvexlinse und Konkavlinse
umfaßt, so daß schräg zur Axialrichtung des Endoskopes
einfallendes Licht einmal durch die Grenzen des
ersten Prismas und des zweiten Prismas läuft, sodann
wieder von der ersten Reflexionsfläche und der zweiten
Reflexionsfläche (Grenzfläche mit erstem Prisma)
des zweiten Prisma reflektiert wird, und die in
die mit der Axialrichtung zusammenfallende Richtung
gerichtet wird, wobei die erste Reflexionsfläche
verspiegelt ausgebildet sein kann, jedoch ergibt
sich im Falle dieses optischen Schrägblicksystems
ein Problem, daß - da die erste Reflexionsfläche
des zweiten Prismas in einem beträchtlich großen
Winkel zur Axialrichtung des Endoskopes steht -
die äußeren Abmessungen des zweiten Prismas so klein
sind, daß es außerordentlich schwierig ist, das
zweite Prisma herzustellen und einzusetzen, um das
Objektiv zusammenbauen zu können, und zwar im Hinblick
darauf, daß der Durchmesser eines gewöhnlichen
Endoskopes zur Untersuchung von Kleinkindern nur
1 mm beträgt. Es ergibt sich weiterhin ein Problem
insofern, als die Länge des zweiten Prismas so gering
ist, daß die Abweichung in der Sichtrichtung durch
die Positionsabweichung sehr wahrscheinlich groß
wird. Weiterhin ergibt sich ein Problem, daß, da
die Weite der hinteren Endfläche des zweiten Prismas
nicht dazu beitragen kann, im Falle eines optischen
Systems eines ausgedehnten (hellen) Lichtbündels
klein zu werden, das Lichtbündel abgeschnitten wird
und der Lichtverlust groß wird. Ebenfalls besteht
im Falle dieses optischen Systems zwischen der Grenze
des ersten Prismas und des zweiten Prismas eine
Luftschicht, so daß das Licht auf dieser Grenze
durch Nutzung der Brechungszahldifferenz zwischen
der Luftschicht und den Prismen übertragen und
reflektiert werden kann. Dabei ergibt sich das Problem,
daß es derartig schwierig ist, die Luftschicht in
der Frontlinsengruppe L₁ des wie voranstehend beschriebenen
extrem kleinen Objektives vorzusehen, daß
es als Ergebnis daraus noch schwieriger ist, das
Objektiv zusammenzubauen.
Zur Lösung dieses Problems ist bereits ein optisches
Schrägblicksystem für Endoskope vorgeschlagen worden,
umfassend ein Sichtrichtungswechselprisma, bestehend
aus einem ersten Prisma, das eine Eintrittsfläche
hat, die in rechten Winkeln die Sichtrichtung schneidet,
und aus einer Austrittsfläche und einem zweiten
Prisma, welches eine erste Reflexionsfläche und
eine zweite Reflexionsfläche aufweist, die gleichzeitig
seine eigene Eingangsfläche ist und vermittels eines
Klebstoffes mit seiner eigenen Eintrittsfläche an
die Austrittsfläche des ersten Prisma geklebt ist,
und einem Bildfokussierungslinsensystem, welches
rückwärtig auf der Austrittsseite des Sichtrichtungswechselprismensystem
angeordnet ist, wobei das Prismensystem
einen äußeren Durchmesser hat, der im wesentlichen
dem äußeren Durchmesser der Linsen, welche das Bildfokussierungslinsensystem
darstellen, gleich ist,
bei dem erfindungsgemäß vorgesehen worden ist, daß
die erste Reflexionsfläche mit der optischen Achse
des Bildfokussierungslinsensystems parallel ist
und die folgende Formel erfüllt wird:
wobei
α
einen von der ersten Reflexionsfläche des
zweiten Prismas und der Sichtrichtung
gebildeten Winkel,
n
C
die Brechzahl des Klebstoffes und
n
G
die Brechzahl des ersten Prismas und zweiten
Prismas darstellt.
Dieses Schrägblicksystem für Endoskope ist aus der
nicht vorveröffentlichten DE-OS 34 47 894 bekannt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein optisches Schrägblicksystem der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem im Hinblick auf die voranstehend
aufgezeigten Probleme ein geringer Durchmesser erreichbar
ist, die Herstellung der optischen Teile und
deren Zusammenbau einfach ist und mit dem Bilder
von guter Qualität ohne das Auftreten von störenden
Reflexen ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1
gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Dabei ist vorgesehen, daß auf der Außenseite
der ersten reflektierenden Oberfläche des blickrichtungswechselnden
Prismas des Endoskopes eine Schicht
angeordnet wird, die einen geringeren Brechungsindex
als das Prisma aufweist, das zur Reflexion der schräg
einfallenden Lichtstrahlen auf seiner ersten reflektierenden
Oberfläche und zur anschließenden Reflexion
auf seiner zweiten reflektierenden Oberfläche zur
entsprechend ausgerichteten Abstrahlung des Lichtes
in Längsrichtung des Endoskopes vorgesehen ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist vorgesehen, daß auf der außenliegenden
Seite der transparenten Schicht eine lichtabsorbierende
Schicht angeordnet ist.
Bei einer derartigen Ausbildung ist festzustellen,
daß bei der Anordnung einer Schicht mit geringem Brechungsindex
auf der Außenseite der ersten reflektierenden Oberfläche
des blickrichtungswechselnden Prismas, das normale Licht,
das durch die Totalreflektion auf der ersten reflektierenden
Oberfläche des Prismas und die anschließende Reflektion
auf der zweiten reflektierenden Oberfläche des Prismas
erhalten wird, zu einem nicht dargestellten Okularsystem
geführt werden kann, während verhindert wird, daß das
Licht, das sich als Geist-Licht durch die Reflektion
der ersten reflektierenden Oberfläche ergibt, zu dem
Okularsystem abgestrahlt wird.
Darüber hinaus wird durch die Anordnung einer lichtabsorbierenden
Schicht auf der äußeren Seite der Schicht
mit dem geringen Brechungsindex das Licht, das durch
die erste reflektierende Oberfläche übertragen wird und
im anderen Fall zu einem Geist-Licht würde, von dieser
Schicht absorbiert, um zu verhindern, daß dieses Licht
zu einem Geist-Licht wird, zu dem es würde, wenn das
übertragene Licht auf der auf der äußeren Seite der Schicht
mit dem geringen Brechungsindex befindlichen Oberfläche
reflektiert würde. Gleichzeitig hat die lichtabsorbierende
Schicht die Funktion einer Blockierung gegen
von außen in das Endoskop eintretende Lichtsignale.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist vorgesehen, daß der Brechungsindex der transparenten
Schicht so gewählt wird, daß der kritische Winkel für
Totalreflektion der ersten reflektierenden Oberfläche
zwischen 38° und 52° liegt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist vorgesehen, daß die transparente Schicht
unter Verwendung von MgF₂ ausgebildet ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 ein bekanntes optisches Schrägblicksystem
für Endoskope in einer schematischen Darstellung,
Fig. 2 ein weiteres bekanntes optisches
Schrägblicksystem für Endoskope in einer schematischen
Darstellung,
Fig. 3 einen Teil des optischen Schrägblicksystems
für Endoskope gemäß Fig. 2 in einer vergrößerten Ausschnittsdarstellung,
Fig. 4 ein optisches Schrägblicksystem für Endoskope
gemäß der vorliegenden Erfindung in einer schematischen
Darstellung, und
Fig. 5 das optische Schrägblicksystem für Endoskope
in einer schematischen Darstellung.
Die Fig. 1 bis 3 betreffen im wesentlichen den
Stand der Technik, der in der Beschreibungseinleitung
dargestellt worden ist. Die vorliegende Erfindung wird
nachstehend anhand der Fig. 4 und 5 beschrieben, wobei
die optischen Elemente und Teile im wesentlichen identisch
mit den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Elementen und Teilen
sind und daher mit den in den Fig. 1 bis 3 verwandten
Bezugszeichen und Symbolen versehen wurden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in einem vergrößerten Maßstab
einen Ausschnitt aus dem blickrichtungswechselnden Prismensystem,
das am vorderen Ende einer Objektiv-Linse vorgesehen
ist und der Aufbau des nicht dargestellten Teils
ist ähnlich zu der Anordnung, wie sie in Fig. 3 dargestellt
und hierzu beschrieben wurde. Gemäß Fig. 4 besteht das
blickwinkelwechselnde Prismensystem aus einem ersten
Prisma 9, dessen lichtaufnehmende Oberfläche so geformt
ist, daß sie relativ zum Blickwinkel in einem rechten
Winkel liegt, und einem zweiten Prisma 11, dessen erste
reflektierende Oberfläche 10 parallel mit der Längsrichtung
des harten Endoskopes angeordnet ist. Der Zwischenraum
zwischen dem ersten Prisma 9 und dem zweiten Prisma 11
ist so angeordnet, daß er einen spitzen Winkel relativ
zur Längsrichtung des harten Endoskopes bildet und zusätzlich
ist der Zwischenraum dazu vorgesehen, als zweite reflektierende
Oberfläche des zweiten Prismas 11 zu dienen. Die
hierzu genutzten Oberflächen, die den Zwischenraum zwischen
diesen beiden Prismen bilden, sind mit einem Kleber,
beispielsweise einem anorganischen Bindemittel, miteinander
verbunden. Dabei ist das vorstehend beschriebene blickwinkelwechselnde
Prismensystem so ausgebildet und
angeordnet, daß es die folgende Bedingung erfüllt:
wobei
mit αder Winkel der Blickrichtung, d. h. der
Winkel, der zwischen der Blickrichtung
und der Längsrichtung des harten Endoskopes
gebildet wird,
mit n C der Brechungsindex des Bindemittels und
mit n G der Brechungsindex der zwei Prismen
bezeichnet ist.
Auf der Außenseite der ersten reflektierenden Oberfläche
10 ist eine transparente Schicht 14 angeordnet,
die aus einem geeigneten Material, wie MgF₂ besteht
und einen Brechungsindex aufweist, der kleiner ist als
der Brechungsindex des zweiten Prismas 11. Auf der äußeren
Seite dieser transparenten Schicht 14 ist außerdem
eine lichtabsorbierende Schicht 15 angeordnet, die aus
einem schwarzen Überzug, beispielsweise aus Carbon, besteht.
Zwischen dem Winkel α der Blickrichtung, dem Brechungsindex
n G des zweiten Prismas 11 und dem Brechungsindex
n M der transparenten Schicht 14 ist wünschenswerterweise
folgende Beziehung einzuhalten:
Durch die Erfüllung dieser Beziehung wird das auftreffende
Licht, das parallel zur Blickrichtung eintritt,
d. h. das Licht, das auf der ersten reflektierenden Oberfläche
10 des zweiten Prismas 11 unter einem Winkel von 90°-α
auftrifft, hierauf total reflektiert, während das Licht,
das als Geist-Licht mit der Bahn des voranstehend genannten
auftreffenden Lichtes zusammenfällt, d. h. das Licht,
das auf die erste reflektierende Oberfläche 10 des zweiten
Prismas 11 unter einem Winkel von 90°-2α auftrifft,
hindurchgeführt wird.
Bevorzugterweise ist vorgesehen, daß die Filmdicke
der lichtübertragenden Schicht 14 so bemessen ist, daß
der Wert der Filmdicke t M der transparenten Schicht
14 multipliziert mit dem Brechungsindex n M der transparenten
Schicht 14 1,2mal so groß oder größer ist
als die verwendete Wellenlänge des Lichtes und das auftreffende
Licht in diesem Fall sichtbares Licht ist, so daß
die maximale Wellenlänge bei 700 nm liegt. Bei einer
derartigen Ausbildung der Filmdicke der transparenten
Schicht 14 ist es möglich, Lichtverluste im wesentlichen
zu vermeiden und daher kann eine Verdunkelung des Abbildes
infolge eines Lichtverlustes vermieden werden.
Anhand der Fig. 5 ist die Funktion des voranstehend
beschriebenen Systemes dargestellt und erläutert.
Das der Erläuterung zugrunde gelegte
"normale" Licht A trifft auf das zweite Prisma 11 über
die schräge konkave Linse 1 und über das erste Prisma
9 und dieses Licht wird nach einer totalen Reflektion
auf der ersten reflektierenden Oberfläche 10 nochmals
auf der zweiten reflektierenden Oberfläche 13 reflektiert
und durchtritt eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Blende, um zum Okularsystem gerichtet zu werden. Das
andererseits betrachtete Licht B, das zum Geist-Licht
wird und in der Eintrittsbahn des vorgenannten normalen
Lichtes A zusammenfällt, trifft auf dem zweiten Prisma
11 über die schräge Linse 1 und über das erste Prisma
9 auf. Jedoch ist aufgrund dessen, daß die transparente
Schicht 14 aus MgF₂ besteht, die auf der ersten reflektierenden
Oberfläche 10 aufgebracht ist, der kritische Winkel
auf dieser Oberfläche so groß, daß dieses Licht die Oberfläche
10 durchtritt, ohne reflektiert zu werden. Und wenn dieses
Licht B dann die lichtabsorbierende Schicht 15 erreicht,
wird es von dieser lichtabsorbierenden Schicht 15 aufgenommen
und kann daher nicht zu einem Geist-Licht werden.
Der Zusammenhang zwischen den Brechungsindizes
und der konkreten Anordnung zwischen den einzelnen Prismen
ist nachstehend erläutert. Als Beispiel wird ein Prisma
genommen, das einen Blickwinkeländerungswinkel α von
30° aufweist. Die entsprechenden Daten ergeben sich dann
wie folgt:
Brechungsindex n G des ersten Prismas 9: n G = 1.7859
Brechungsindex n G des zweiten Prismas 11: n G = 1.7859
Brechungsindex n C des Klebstoffs: n C = 1.56
Brechungsindex n M der transparenten Schicht 14: n M = 1.38
Filmdicke d der transparenten Schicht 14: d = 0.7 µm
Maximale Wellenlänge des verwendeten Lichtes: λ = 700 nm
Der zwischen der schrägen konkaven Linse 1 des ersten Prismas 9 und des zweiten Prismas 11 eingeschlossene Winkel R₁ : R₁ = 45°
Der zwischen dem zweiten Prisma 11 und dem ersten Prisma 9 und der lichtübertragenen Schicht 14 eingeschlossene Winkel R₂ : R₂ = 15°
Brechungsindex n G des zweiten Prismas 11: n G = 1.7859
Brechungsindex n C des Klebstoffs: n C = 1.56
Brechungsindex n M der transparenten Schicht 14: n M = 1.38
Filmdicke d der transparenten Schicht 14: d = 0.7 µm
Maximale Wellenlänge des verwendeten Lichtes: λ = 700 nm
Der zwischen der schrägen konkaven Linse 1 des ersten Prismas 9 und des zweiten Prismas 11 eingeschlossene Winkel R₁ : R₁ = 45°
Der zwischen dem zweiten Prisma 11 und dem ersten Prisma 9 und der lichtübertragenen Schicht 14 eingeschlossene Winkel R₂ : R₂ = 15°
Aus den voranstehend aufgeführten Daten ergibt sich,
daß der Totalreflektionswinkel des Klebstoffs und des
zweiten Prismas 11 60,8° und der Totalreflektionswinkel
der transparenten Schicht 14 und des zweiten Prismas
11 50,6° beträgt. Wenn das parallel zur Blickrichtung
eintretende Licht bei der durch die voranstehenden Daten
gekennzeichneten Anordnung betrachtet wird, ergibt sich
folgendes. Das normale Licht A, das innerhalb des Prismas
11 zweimal reflektiert wird, und eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Blende durchtritt, wird durch die schräge
konkave Linse 1, und, weil der Auftreffwinkel R₃ an dem
Punkt c, der in dem Zwischenraum zwischen dem Klebstoff
und den entsprechenden Prismen 9 und 11 angeordnet ist,
45° beträgt, tritt das Licht hindurch. Da an dem Punkt
d, der in dem Zwischenraum zwischen der transparenten
Schicht 14, die aus MgF₂ besteht, und dem zweiten Prisma
11 der Auftreffwinkel R₄ 60° beträgt, unterliegt das
Licht einer totalen Reflektion. Auch am Punkt e zwischen
dem Klebstoff und dem zweiten Prisma 11 beträgt der Auftreffwinkel
R₅ 75°, so daß das Licht wiederum einer Totalreflektion
unterliegt und das Licht durch das Endoskop geführt
wird und durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Okularlinse betrachtbar ist.
Andererseits tritt das Licht B, das mit dem voranstehend
genannten normalen Licht A zusammenfällt und das innerhalb
des zweiten Prismas 11 viermal reflektiert wird, um zu
einem Geist-Licht zu werden, durch die schräge Linse 1
und dann am Punkt a durch den Zwischenraum zwischen dem
Klebstoff und den entsprechenden Prismen 9 und 11, da
an dieser Stelle der Auftreffwinkel R₆ 15° beträgt. Am
Punkt b zwischen der transparenten Schicht 14 aus
MgF₂ und dem zweiten Prisma 11 hat das Licht einen Auftreffwinkel
R₇ von 30°, so daß das Licht die transparente
Schicht 14 aus MgF₂ an diesem Punkt b durchtritt und
durch die lichtabsorbierende Schicht 15 absorbiert wird,
so daß dementsprechend dieses Licht B nicht zu einem Geist-
Licht wird.
Wie voranstehend angegeben, sollte bei der Ausbildung
und Anordnung des erfindungsgemäßen Systems folgende Formel
erfüllt werden:
Bei Erfüllung dieser Formel ist zu beobachten,
daß der Betrag des Lichtverlustes wesentlich verringert
wird.
Hierzu ist das voranstehend beschriebene Beispiel
zu betrachten, bei dem weder eine transparente Schicht
14 aus MgF₂ noch eine lichtabsorbierende Schicht 15
vorgesehen war, d. h. das Beispiel, bei dem die reflektierende
Oberfläche 10 des zweiten Prismas 11 zur Luft freigelegt
war. Weil der kritische Winkel R zwischen Luft und dem
Prisma 11 34° beträgt, durchtritt das voranstehend angesprochene
Licht, das zu einem Geist-Licht werden kann,
die erste reflektierende Oberfläche 10, wo das zweite
Prisma 11 mit der Luft in Kontakt steht, und verläßt das
zweite Prisma 11. Dieses Licht wird daher nicht zu einem
Geist-Licht an dieser Stelle. Jedoch bei der Verwendung
eines üblichen Beobachtungslichtes tritt innerhalb von
Glas eine Zerstreuung unter einem Winkel von etwa 8° zu
beiden Seiten auf und damit entsprechend weiter von der
Blickrichtung. Als Ergebnis enthält das Licht einige Lichtkomponenten,
die der Totalreflektion auf der ersten reflektierenden
Oberfläche 10 des zweiten Prismas 11 unterliegen
und zu Geist-Lichtern werden. Gleichzeitig besteht die
Besorgnis, daß Flackerlichter von außen auf die erste
reflektierende Oberfläche 10 des zweiten Prismas 11 auftreffen.
Bei der Montage des Systems neigt der Klebstoff dazu,
leicht an dieser Oberfläche anzuhaften. Sobald er hier
anhaftet, durchtritt das normale Licht diese Oberfläche
ohne Totalreflektion.
Aus diesem Grunde könnte als Methode zur Vermeidung
eines Kontaktes dieses zweiten Prismas 11 mit Luft erwogen
werden, nur den begrenzten Bereich, der von dem normalen
Licht durchtreten wird, mit einer aufgedampften Beschichtung
aus Aluminium zu versehen und auf den anderen Bereichen
eine Beschichtung vorzusehen, die als lichtabsorbierende
Schicht dient. Jedoch würde der Bereich, bei dem diese
Methode angewendet würde, auf die Anwendungsfälle beschränkt
sein, bei denen die Stellen auf der reflektierenden Oberfläche,
auf die das normale Licht und das Geist-Licht auftreffen,
voneinander verschieden sind und daher wäre diese Methode
für die vorliegende Anordnung ungeeignet. Aber auch wenn
diese Methode anwendbar wäre, ist die Aufdampfung von
Aluminium auf nur einen bestimmten abgegrenzten Bereich
mit einer großen Schwierigkeit verbunden, da das Prisma
von sehr kleiner Größe ist.
Nachstehend werden die geeigneten Bedingungen für
einen Brechungsindex eines aufgedampften Materials bei
einer Ausführungsform gemäß der voranstehend angegebenen
Daten aufgezeigt.
Wenn der Auftreffwinkel des normalen Lichtes auf
der ersten reflektierenden Oberfläche des zweiten Prismas
11 betrachtet wird, ist festzustellen, daß das Licht,
das parallel mit der Blickrichtung ist, unter einem Winkel
R c von 60° auftrifft. Wenn dabei der Diffusionswinkel
von 8° des Lichtes in Betracht gezogen wird, fällt der
Auftreffwinkel in einen Bereich von 52°-68°. Andererseits
beträgt der Startwinkel R c auf der ersten reflektierenden
Oberfläche des Lichtes, das viermal innerhalb des Prismas
11 reflektiert worden ist und das zu einem mit dem Normallicht
übereinstimmenden Geist-Licht wird, 30°. Daher fällt dieser
Auftreffwinkel in den Bereich von 22°-38°. Es ist daher
ersichtlich wünschenswert, daß der Brechungsindex der
transparenten Schicht 14 so ausgewählt wird, daß
der kritische Winkel in den Bereich von 38°-52° fällt.
Aus diesem Grunde und weil der Brechungsindex n G des zweiten
Prisma 11, 1,7859 beträgt, wird der Brechungsindex der
transparenten Schicht 14 wünschenswerterweise in
folgendem Bereich gewählt: n M = 1.1-1.407.
Wie voranstehend beschrieben, ist erfindungsgemäß
erreichbar, daß mit dem vorliegenden optischen Schrägblicksystem
ein Bild einer guten Qualität durch die Anordnung
einer Schicht mit einem geringen Brechungsindex auf der
Außenseite der ersten reflektierenden Oberfläche des blickwinkelwechselnden
Prismas erreicht werden, da sichergestellt
ist, daß das normale Licht reflektiert und zu dem Okularsystem
geführt wird, während das Licht, das ein Geist-Licht werden
könnte, so übertragen wird, daß es nicht in das Okularsystem
eintreten kann.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung kann das
optische Schrägblicksystem mit hoher Präzision bei einer
vergleichsweise einfachen Struktur und mit leicht zu montierenden
Komponenten ausgebildet werden. Gleichzeitig ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß auf der Außenseite der Schicht
mit einem geringen Brechungsindex eine lichtabsorbierende
Schicht angeordnet wird und dieses ermöglicht eine perfekte
Elimination von Geist-Lichtern und verhindert gleichzeitig
das Eindringen von Lichtstrahlen von außen in das System.
Insgesamt ist vorgesehen, daß, um den Durchmesser
eines optischen Schrägblicksystems für Endoskope zu verringern
und eine einfache Herstellung und Montage der optischen
Teile dieses Systems zu ermöglichen und gleichzeitig den
Erhalt von Abbildungen guter Qualität und frei von Geist-
Lichtern zu erreichen, daß das System ein blickwinkelwechselndes
Prisma mit einer ersten und einer zweiten reflektierenden
Oberfläche, die ein schräg eintretendes Licht in die
Längsrichtung des Endoskopes überführen, eine transparente
Schicht auf der Außenseite der ersten reflektierenden
Oberfläche aufweist und daß die Schicht einen geringeren
Brechungsindex als das blickwinkelrichtungswechselnde
Prisma aufweist und daß eine lichtabsorbierende Schicht
auf der äußeren Seite der transparenten Schicht vorgesehen
ist.
Claims (4)
1. Optisches Schrägblicksystem für Endoskope mit Sichtrichtungswechselprisma,
das zur Reflexion eines
aus einer zur Längsrichtung des Endoskopes schrägen
Richtung auftreffenden Lichtes auf einer ersten
reflektierenden Oberfläche des Sichtrichtungswechselprismas
so angeordnet und ausgebildet ist,
daß das Licht in Längsrichtung des Endoskopes
gerichtet wird, wobei das Sichtrichtungswechselprisma
spitzwinklig ausgebildet ist, die dem
spitzen Winkel anliegenden Flächen des Sichtrichtungswechselprismas
als erste und zweite Reflektionsflächen
ausgebildet sind, von denen die
erste im wesentlichen parallel zur Achse des
Endoskopes ausgerichtet ist und der Winkel
zwischen der optischen Achse des eintretenden
Lichtes und der Endoskopachse einen durch die
Dimensionierung des Sichtrichtungswechselprismas
festgelegten Wert α hat,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine transparente Schicht (14) mit einem geringeren Brechungsindex n M als der Brechungsindex n G des Sichtrichtungswechselprismas (11) auf der ersten Reflexionsfläche (10) des Sichtrichtungswechselprismas (11) aufgebracht ist,
- - daß zwischen dem Winkel α und dem Brechungsindex des Sichtrichtungswechselprismas n G und dem Brechungsindex der transparenten Schicht (14) die folgende Bedingung erfüllt ist
- - und daß die Dicke t M der transparenten Schicht (14) und der Brechungsindex n M der transparenten Schicht (14) und eine Wellenlänge λ des verwendeten Lichtes die folgende Bedingung erfüllen:
2. Optisches Schrägblicksystem für Endoskope nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der außenliegenden Seite der transparenten
Schicht (14) eine lichtabsorbierende Schicht
(15) angeordnet ist.
3. Optisches Schrägblicksystem nach Anspruch 1 oder
2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brechungsindex der transparenten Schicht
(14) so gewählt wird, daß der kritische Winkel
für Totalreflexion der ersten reflektierenden
Oberfläche zwischen 38° und 52° liegt.
4. Optisches Schrägblicksystem nach einem der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die transparente Schicht (14) unter Verwendung
von MgF₂ ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP59219840A JPS6198316A (ja) | 1984-10-19 | 1984-10-19 | 斜視用光学系 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3537155A1 DE3537155A1 (de) | 1986-04-24 |
| DE3537155C2 true DE3537155C2 (de) | 1988-03-17 |
Family
ID=16741875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853537155 Granted DE3537155A1 (de) | 1984-10-19 | 1985-10-18 | Optisches schraegblicksystem fuer endoskope |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS6198316A (de) |
| DE (1) | DE3537155A1 (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE102010027079A1 (de) * | 2010-07-13 | 2012-01-19 | Olympus Winter & Ibe Gmbh | Objektiv eines schräg blickenden, starren Endoskopes |
| DE102018102641A1 (de) * | 2018-02-06 | 2019-08-08 | Olympus Winter & Ibe Gmbh | Optisches System eines Endoskops, Endoskop, Stereo-Videoendoskop und Verfahren zum Herstellen eines optischen Systems |
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| WO2020225924A1 (ja) | 2019-05-09 | 2020-11-12 | オリンパス株式会社 | 広角光学系、撮像装置、及び撮像システム |
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- 1984-10-19 JP JP59219840A patent/JPS6198316A/ja active Granted
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1985
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| WO2012007126A1 (de) | 2010-07-13 | 2012-01-19 | Olympus Winter & Ibe Gmbh | Objektiv eines schräg blickenden, starren endoskopes |
| US9121996B2 (en) | 2010-07-13 | 2015-09-01 | Olympus Winter & Ibe Gmbh | Objective of an angularly viewing, rigid endoscope |
| DE102018102641A1 (de) * | 2018-02-06 | 2019-08-08 | Olympus Winter & Ibe Gmbh | Optisches System eines Endoskops, Endoskop, Stereo-Videoendoskop und Verfahren zum Herstellen eines optischen Systems |
Also Published As
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|---|---|
| JPH0349406B2 (de) | 1991-07-29 |
| JPS6198316A (ja) | 1986-05-16 |
| DE3537155A1 (de) | 1986-04-24 |
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