DE355271C - Kesselpresse zum Vulkanisieren von Reifen - Google Patents

Kesselpresse zum Vulkanisieren von Reifen

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DE355271C
DE355271C DEB100608D DEB0100608D DE355271C DE 355271 C DE355271 C DE 355271C DE B100608 D DEB100608 D DE B100608D DE B0100608 D DEB0100608 D DE B0100608D DE 355271 C DE355271 C DE 355271C
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Expired
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DEB100608D
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English (en)
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MASCHB ANSTALT GmbH
KraussMaffei Extrusion GmbH
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MASCHB ANSTALT GmbH
Hermann Berstorff Maschinenbau GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kesselpresse zum Vulkanisieren von Reifen. Gegenstand der Erfindung ist eine hydraulische Kesselpresse, wie sie beispielsweise zum Vulkanisieren von Gummifahrzeugreifen in Dampf dienen soll. Bei solchen Kesselpressen mit abnehmbarem Deckel bisheriger Bauart zeigte sich der Übelstand, daß der Deckel den Dampf- und hydraulischen Druck, der durch den Kolben erzeugt wurde, aufzunehmen hatte und daher mit der Summe der beiden Drücke von der Dichtungsfläche abgehoben wurde. Es war schwierig, den Verschluß so fest anzuziehen, daß der Kessel unter Druck dampf.-dicht blieb.
  • Gemäß der Erfindung wird der durch die hydraulische Pressung erzeugte Druck durch ein besonderes Druckstück und der durch den Dampf erzeugte Druck durch einen besonderen Deckel am Kesselende aufgenommen; Druckstück urid, Deckel sind unabhängig voneinander angeordnet.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist eineVorrichtung vorgesehen, welche mittels eines Sperrkörpers verhindert, daß der Dampfdeckel aufgepreßt wird, ehe das zur Aufnahme des hydraulischen Druckes dienende besondere Druckstück verschlußfertig eingesetzt ist. Die Sperrung ist dabei gleichzeitig so eingerichtet, daß beim Öffnen der Kesselpresse zunächst erst der Dampfdeckel geöffnet werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt, Abb. 2 einen Grundriß und Abb. 3 einen Aufriß der zugehörigen Sicherheitsvorrichtung für die Verschlüsse.
  • a (Abb. i) ist der Kesselmantel, b dasKopfstück, c das Druckstück zur Aufnahr#e des hydraulischen Druckes, d der Deckel zur Aufnahme des Dampfdruckes, e die Packung für den Deckel d. Unter dem Druckstück c wirkt der durch den Kolben k mit Tisch s erzeugte hydraulische Druck. Der Kessel a wird mit Dampf gefüllt. Da das Druckstück c gegen das Kopfstück b nicht abgedichtet ist, tritt der Dampf zwischen beiden hindurch unter den Deckel d. Der Darnpfverschluß hat also erheblich geringeren Druck aufzunehmen, da er vom hydraulischen Druck entlastet ist.
  • Das an dem Kessel a, befestigte Kopfstück b hat Vorsprünge bl- (Abb. 2,) und Aussparungen b', das Druckstüc# c die entsprechenden Vorsprünge c" und Aussparungen c'. Wird das Druckstück c gesenkt, so gleiten die Vorsprünge c" an den Aussparungen b2 vorbei, bis es auf dein ringförmigen Ansatz b5 (Abb. i) attfliegt. Mittels Handhebels g (Abb. 2) Und Welle li wird das Druckstück c gedreht, bis die Vorsprünge e# unter den Vorsprüngen b' liegen, wodurch eine Verriegelung eintritt. Beim Aufheben des hydraulischen Druckes übertragen die Vorsprünge c' den Druck auf das Kopfstück b.
  • Der Deckel d trägt einen Ring f für den Keilverschluß.- An diesem Ring s"ind Vorsprünge fl- und Aussparungen f', am Kopfstück- b in seinem oberen Teil entsprechende Vorsprünge b' und Aussparungen b4 vorgesehen. Wird der Deckel d gesenkt, so gleiten die Vorsprünge F an den Aussparungen b' vorbei, bis der Deckel auf der Packung e aufliegt. Mittels Handrades i, Spindel und Armes q wird der Ring f gedreht; bis die Vorsprünge fl unter den Vorsprüngen bl liegen. Die übereinanderliegenden Flächen dieser Vorsprünge sind als Keilflächen ausgebildet. je weiter also der Ring f gedreht wird, um so fester wird der Deckel d auf die Packung gepreßt.
  • Um zu verhüten, daß der Deckel d geschlossen wird, ehe sich das Druckstück c in der richtigen geschlossenen Stellung befindet, ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, welche die gegenseitige Abhängigkeit der Verschlüsse regelt, und zwar auch bezüglich des öffnens. - Im wesentlichen besteht diese Sicherheitsvorrichtung aus einem hier als Klinke ausgebildeten Sperrkörper p (Abb. 3). Diese Sperrklinke nimmt die in Abb. 3 dargestellte Lage ein, wenn das Druckstück c und der Deckel d lose in den Kopf der Presse eingesetzt sind, aber noch keine Drehung dieser Teile um die Mittelachse stattgefunden hat. Man ersieht aus Abb. 3, daß die Sperrklinke vor dem Anzugshebel q des Darnpfdeckelkeilringes f liegt, also in dieser Lage verhindert, daß der Keilring f mittels des Handr9des i und des Anzugshebels q angezogen wird. Man, kann vielmehr bei dieser Stellung der Sperrklinke p lediglich den Handhebel g drehen, der mittels des Achszapfens h (Abb. i und 2,) dazu dient, das Druckstück c in die Verschlußlage zu bringen. Dieser Handhebel g ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich, mit einem Arm in starr verbunden, der einen Zapfen n trägt. In der Sperrklinke ist ein schräger Schlitz o vorgesehen. Wird der Handhebel g im Schließsinne bewegt, so tritt der Zapfen n in den Schräg#-schlitz o ein und hebt die Sperrklinke p empor, so daß sie am Ende dieser Bewegung den Anzugshebels q freigibt. Nim erst kann der letztgenannte mittels des Handrades i bewegt und hierdurch der Keilring f zwecks Anpressens des Dampfdeckels angezogen werden.
  • Der Anzugshebel q ist an seiner Oberfläche keilförrnig gestaltet. Die hierdurch gebildete schiefe Ebene r (Abb. 3) tritt unter die einporgehobene Sperrklinke p und sichert so die letztgenannte in der emporgehobenen Stellung. Das hat zur Folge, daß beim öffnen der Kesselpresse verhindert wird, das Druckstück c zuerst zu öffnen. Denn. der Handhebel g des letztgenannten ist verriegelt, so lange die schiefe Ebene des Anzugsarmes q unter der Sperrklinke p liegt. Man ist also gezwungen, zunächst den Dampfdeckel durch Zurückdrehen des Keilringes f zu lösen. Erst dann kann man den Handhebel g im öffnungssinne bewegen und hiernach die beiden Verschlüsse abnehmen.
  • Die Sperrklinke p kann natürlich verschiedene Form haben, z. B. statt hebelartig auch riegelartig bewegbar sein. Wesentlich ist immer die gegenseitige Abhängigkeit der Schließ- und öffnungsbewegungen der beiden Keilverschlüsse gemäß der oben angedeuteten Reihenfolge.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE- i. Hydraulische Kesselpresse, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die hydraulische Pressung. erzeugte Druck durch ein besonderes Druckstück und der durch den Dampf erzeugte Druck durch einen besonderen Deckel am Kesselende aufgenommen -wird.
  2. 2. Kesselpresse nach Anspruch i, ge-.kenn,zeichinet durch einen Sperrkörper (Klinke (p), Riegel, Hebel o. dgl.), welcher die Schließ- bzw.
  3. Aufpreßbewegung des Dampfdeckels (d) durch Verriegelung der Bewegungs.,bahn des letztgenannten solange hindert, bis das den hydraulischen Druck aufnehmende Druckstück (c) verschlußfertig eingesetzt ist, wodurch die vorgenannte Sperre (p) selbsttätig aufgehoben wird. 3. Kesselpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkörper (p) nach Anspruch :2, nachdem er die Schließbewegung des Dampf deckels (d) freigegeben hat, in dieser ausgeschalteten Lage seinerseits selbsttätig dadurch verriegelt wird, daß ein Hebel (q) des Keilverschlußringes (f) ihn mittels Keilfläche (r) festhält, zu dem Zwecke, beim Öffnen der Kesselpresse zu verhindern, daß das Druckstück (c) eher gelöst wird als der Darnpfdeckel (d).
  4. 4. Ausführungsform der selbsttätigen Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine vor dem Anzugshebel - (q) des Keilringes (f) des Dampfdeckels (d) liegende Sperrklinke (p), die bei der Bewegung des Verschlußhebels (g) für das Druckstück (c) ausgeschaltet, wird, indem ein am Verschlußhebel (g) sitzender Arm (m) mittels Zapfens (u) und Schrägschlitzes (o) die Klinke (p) emporhebt, wobei der Anzugshebel (q) des Keilverschlußringes (f) an seiner Oberfläche eine schiefe Ebene (r) besitzt, die dazu bestimmt ist, die Sperrklinke (p) in der emporgehobenen Stellung zu halten, solange derDampf deckel sich in der Verschlußlage befindet.
DEB100608D Kesselpresse zum Vulkanisieren von Reifen Expired DE355271C (de)

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