DE504145C - Mit einem fluessigen oder gasfoermigen Druckmittel arbeitende Fuellmaschine fuer Wurst- und andere breiige Massen - Google Patents

Mit einem fluessigen oder gasfoermigen Druckmittel arbeitende Fuellmaschine fuer Wurst- und andere breiige Massen

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DE504145C
DE504145C DEH121003D DEH0121003D DE504145C DE 504145 C DE504145 C DE 504145C DE H121003 D DEH121003 D DE H121003D DE H0121003 D DEH0121003 D DE H0121003D DE 504145 C DE504145 C DE 504145C
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pressure medium
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piston
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/06Sausage filling or stuffing machines with piston operated by liquid or gaseous means

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmittel arbeitende Füllmaschine für Wurst- und andere breiige Massen Es sind mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmittel arbeitende Füllmaschinen für Wurst- und andere breiige Massen bekannt geworden, bei- welchen der Zylinderdeckel in geschlossenem Zustand durch Öffnung des Druckmittelventils verriegelt wird und der Kolben Bohrungen aufweist, durch welche, das Druckmittel ausströmt, wenn der Kolben bei geöffnetem Zylinderdeckel während der Aufwärtsbewegung bereits teilweise aus dem Füllzylinder herausragt. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie keine genügende Sicherheit gegen Herausschleudern des Kolbens aus dem Füllzylinder bei geöffnetem Zylinderdeckel gewährleisten, da das unter dem Kolben befindliche Druckmittel erst dann den Kolben entlastet, wenn letzterer bereits teilweise aus dem Füllzylinder ausgetreten ist und durch diese Druckentlastung, zumal wenn Gase als Antriebsmittel verwendet werden, kein sofortiger Stillstand des Kolbens .-erzielt wird, sondern -der Kolben infolge der ihm innewohnenden lebendigen Kraft und des nicht so schnell entspannten- Treibmittels noch weiter aus -dem Füllzylinder herausschießt, wodurch leicht Unfälle herbeigeführt werden. Ferner gibt es Füllmaschinen, bei welchen ein über dem Zylinderdeckel_-angeordneter, zur Lagerung einer Druckspindel für den Deckel dienender Bügel während der Einwirkung .des Druckmittels gegen ungewolltes Öffnen von Bügel und Zylinderdeckel gesichert ist und das Druckmittel nur bei geschlossenem Zylinderdeckel und Sicherungsbügel auf den Kolben einwirken kann, während beim Öffnen des Zylinderdeckels durch Drehen eines Handrades einer im Sicherungsbügel gelagerten Schraubenspindel gleichzeitig ein Auslaßventil für das Druckmittel geöffnet wird, so daß das unter dem Kolben befindliche Druckmittel ausströmt. Der Kolben kann also nur dann bewegt werden, wenn der Sicherungsbügel und der Zylinderdeckel fest geschlossen sind. Schließlich ist vorgeschlagen worden, über dem Deckel des Füllzylinders einen besonderen Sicherungsbügel anzuordnen, welcher den Kolben auch bei geöffneten Zylinderdeckel gegen ungewolltes Austreten aus dem Füllzylinder sichert und als Anschlag für den Kolben dient, wenn dieser zwecks Reinigung oder Instandsetzung der Füllmaschine bei geöffnetem Zylinderdeckel aufwärts bewegt wird. Da bei den Maschinen der letzten Art der Sicherungsbügel und der Zylinderdeckel zwei unabhängig voneinander zu verriegelnde Maschinenteile bilden und in keinerlei Verbindung mit dem Antrieb der Maschine stehen, so kann es bei diesen Füllmaschinen vorkommen, daß bei geöffnetem Zylinderdeckel der Kolben ungewollt aus dem Zylinder herausgepreßt wird, sofern das Bedienungspersonal vergessen hat, den Sicherungsbügel vorher anzubringen und zu verriegeln.
  • Die Erfindung betrifft' eine mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmittel arbeitende Füllmaschine für Wurst- und andere breiige Massen mit über dem Zylinderdeckel angeordnetem, gesondert ausgebildetem Sicherungsbügel und bezweckt, sowohl bei geschlossenem als auch bei geöffnetem Zylinderdeckel eine zwangsläufige Sicherung des Kolbens unabhängig von der Aufmerksamkeit der Bedienung zu erzielen. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch bewirkt, daß der Sicherungsbügel mit einem Organ verbunden ist, welches die Einwirkung des den Kolben antreibenden :Mittels bei geöffnetem oder geschlossenem Zylinderdeckel nur in Schließstellung des Sicherungsbügels gestattet. Dieses Organ ist vorzugsweise an der Verriegelungsstelle des Sicherungsbügels angeordnet und besteht z. B. aus einem Auslaßventil für das Druckmittel, dessen Ventilsitz am Ende einer zur Verriegelungsstelle des Sicherungsbügels geführten, an sich bekannten Abzweigung der Druckmittelleitung angeordnet ist, während ein auf den Ventilsitz passenderVentilkörper am Sicherungsbügelvorgesehen und bei verriegeltem Sicherungsbügel auf den Ventilsitz gepreßt ist, so daß das Auslaßventil gesperrt ist und das Druckmittel durch die Druckmittelleitung zum Zylinder gepreßt werden und auf den Kolben einwirken kann. Wird der Sicherungsbügel dagegen aus der Schließstellung gerückt, so wird damit gleichzeitig der Ventilkörper von seinem Sitz abgehoben, so daß das Druckmittel durch das Auslaßventil entweicht und der auf den Kolben wirkende Druck entlastet wird.
  • Die Verriegelung des Sicherungsbügels und die damit verbundene gleichzeitige Sperrung des Auslaßventils für die Druckmittelleitung kann gemäß der Erfindung durch eine um den Ventilsitz drehbar angeordnete, vorzugsweise zweiteilige Spannmuffe bewirkt werden, die den am Sicherungsbügel vorgesehenen Ventilkörper mittels Keilflächen auf den Ventilsitz preßt und so gleichzeitig den Sicherungsbügel verriegelt und das Auslaßventil absperrt. Schon eine Lockerung der Verriegelung des Sicherungsbügels hat bei dieser Einrichtung eine Öffnung des Druckentlastungsventils zur Folge.
  • Das mit dem Bügel verbundene Sicherungsorgan kann statt als Ventil auch auf andere Weise ausgebildet sein, z. B. als elektrischer Kontakt, welcher nur geschlossen ist, solange der Sicherungsbügel geschlossen und verriegelt ist. Infolgedessen bleibt die Stromzuführung zu dem den Kolben unmittelbar mechanisch antreibenden oder die Druckmittelpumpe antreibenden Elektromotor bei nicht geschlossenem S*cherungsbügel zwangsläufig unterbrochen.
  • Durch die neue Sicherungseinrichtung wird der Vorteil erzielt, daß ein ungewolltes Austreten des Kolbens aus dem Füllzylinder ausgeschlossen ist, da der Kolben gemäß der Erfindung sowohl bei offenem wie geschlossenem Zylinderdeckel stets zwangsläufig gesichert und nur in Schließstellung des Sicherungsbügels der Einwirkung des den Kolben antreibenden Druckmittels ausgesetzt werden kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Kolben zwecks Reinigung oder Instandsetzung des Zylinders oder Kolbens gefahrlos aus dem Füllzylinder herausgenommen werden kann.
  • Nach dem Öffnen des Zylinderdeckels muß zu diesem Zweck zunächst der Sicherungsbügel wieder geschlossen und verriegelt werden, bevor das Druckmittel auf den Kolben einwirken und diesen an das Zylinderende treiben kann. Der obere Teil des Füllzylinders ist konisch ausgedreht, so daß das Druckmittel, kurz bevor der Kolben den Sicherungsbügel erreicht, am Rande des Kolbens entweichen und dieser sodann leicht entfernt werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Abb. i in Ansicht eine Wurstfüllmaschine, bei der das mit dem Sicherungsbügel verbundene Organ, welches die Einwirkung des den Kolben antreibenden Druckmittels nur in Schließstellung des Sicherungsbügels gestattet, als Auslaßventil für die Druckmittelleitung ausgebildet ist, Abb.2 eine Draufsicht auf die Wurstfüllmaschine, wobei die Schließstellung des Sicherungsbügels gestrichelt eingezeichnet ist, Abb.3 das Riegelstück des Sicherungsbügels mit Ventilkörper im Aufriß und geschnitten im Grundriß, Abb. q. das in Abb. 3 dargestellte Riegelstück in Seitenansicht, Abb.5 eine Draufsicht auf die zur Verriegelung des Sicherungsbügels und gleichzeitigen Absperrung des Auslaßventils dienende Spannmuffe und Abb. 6 in vergrößertem Maßstabe die Ausbildung des Auslaßventils als Federdruckventil.
  • Über dem Deckel i des am oberen Ende konisch ausgedrehten Füllzylinders 2 der Wurstfüllmaschine ist der von dem Zylinderdeckel i unabhängige Sicherungsbügel 3 um ein Gelenk 4 drehbar angeordnet. Das andere Ende des Sicherungsbügels 3 ist mit einem um ein weiteres Gelenk 5 drehbaren Riegelstück 6 ausgestattet, welches einen an der Ober- Seite mit Keilflächen 16 versehenen Vierkant 7 und an dessen unterem Ende einen Ventilkegel 8 aufweist. Gegenüber dem Ventilkegel 8 endet die in einen Ansatz i i des Füllzylinders a eingeführte Abzweigung 9 der Druckmittelleitung i o, deren oberer Teil, welcher am Ende einen dem Ventilkegel 8 entsprechenden Ventilsitz 12 aufweist, in den Zylinderansatz i i eingeschraubt ist. Um diesen Ventilsitz 12 ist die mit Griff= 13 versehene, aus zwei beispielsweise miteinander verschraubten Teilen bestehende Spannmuffe 15 drehbar angeordnet, die das Riegelende 7 mit dem Ventilkegel 8 in einer Aussparung i q. aufnimmt und durch Drehung in die in Abb. z gestrichelt gezeichnete Lage i 3' auf den Ventilsitz 1 2 preßt und damit das Auslaßventil schließt und gleichzeitig den Sicherungsbügel 3 verriegelt. .
  • Um das Abheben des Ventilkegels von seinem Sitz und damit das öffnen des Auslaßventi.ls zu erleichtern, kann dieses auch als Federdruckventil gemäß der Abb. 5 ausgebildet und mit einer das Ventil öffnenden Feder 17 ausgestattet sein, wobei der 'Ventilkörper 8 gesondert ausgebildet ist und von einem an dem Riegelstück 6 vorgesehenen Druckstift 18 geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmittel arbeitende Füllmaschine für Wurst- und andere breiige 'Massen mit über dem Zylinderdeckel angeordnetem, gesondert ausgebildetem Sicherungsbügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsbügel (3) mit einem Ventil (8) oder Kontakt verbunden ist, welcher die Einwirkung des Druckmittels auf den Kolben bei geöffnetem oder geschlossenem Zylinderdeckel (i) nur in Schließstellung des Sicherungsbügels (3) gestattet. z. Füllmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auslaß einer bekannten Abzweigung der Druckmittelleitung abschließende Ventilkegel (8) an der Verriegelungsstelle des Sicherungsbügels (3) angeordnet ist. 3. Füllmaschine nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des Sicherungsbügels (3) und das Andrücken des Ventilkegels (8) auf den Sitz (12) durch eine mit Keilflächen (16) versehene, um den Ventilsitz drehbare Spannmuffe (15) erfolgt.
DEH121003D 1929-03-31 1929-03-31 Mit einem fluessigen oder gasfoermigen Druckmittel arbeitende Fuellmaschine fuer Wurst- und andere breiige Massen Expired DE504145C (de)

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