DE357708C - Hutstumpenbuerstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbuersten - Google Patents

Hutstumpenbuerstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbuersten

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DE357708C
DE357708C DEB99221D DEB0099221D DE357708C DE 357708 C DE357708 C DE 357708C DE B99221 D DEB99221 D DE B99221D DE B0099221 D DEB0099221 D DE B0099221D DE 357708 C DE357708 C DE 357708C
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cones
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00—Manufacturing hats
    • A42C1/08—Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Hutstumpenbürstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbürsten. Es sind Hutstumpenbürstmaschinen bekannt, bei welchen die Flächen des auf einem umlaufenden Hutstempelkegel sitzenden Hutstumpens durch bewegbare Bürsten auf umlaufenden Walzenbürsten .bearbeitet werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine weitere praktische Ausbauung solcher Maschinen, und zwar ist in der Hauptsache der Übelstand beseitigt, daß die Maschine während der Entfernung des fertigen Hutstumpens von dem Stumpenkegel sowie des Aufbringens des neuen Hutstumpens darauf nutzlos läuft oder angehalten werden muß. Durch die Notwendigkeit des Auswechselns der Hutstumpen entstehen Pausen, so daß nicht nur unnötig Kraft verbraucht wird, sondern die Ausnutzung der Maschine ist auch nicht eine vollständige: Diesem Übelstand ist dadurch abgeholfen, daß die Hutstumpenbürstmaschine in neuer Weise mit zwei umlaufenden Hutstumpenkegeln und zu den Stumpenkegeln einstellbaren Walzenbürsten eingerichtet ist, die abwechselnd in Arbeitsstellung und zum Eingriff mit der gemeinsamen Antriebswelle für die Drehung des Hutstumpenkegels gebracht werden können. Der nicht in Arbeitsstellung befindliche Hutstumpenkegel wird während der Bearbeitung des anderen Hutstumpens von dem fertiggearbeiteten befreit, und ein neuer kann aufgelegt werden. Der in der Maschine befindliche Hutstumpen wird nach Fertigstellung mit einem Griff herumgeschwenkt und außer Arbeitsstellung gebracht, während der andere Hutstumpen ebenfalls mit einem Griff in Arbeitsstellung kommt; es entsteht also während der Arbeit der Maschine keine Pause.
  • Eine weitere, für die Bearbeitung der Hutstumpen wesentliche Neuerung ist ferner noch dadurch erreicht, daß die die ganze Fläche des Hutstumpens bestreichenden Walzenbürsten mit einem Antrieb versehen sind, der sich jeder Lage der verstellbaren Walzen anpaßt, also jede Einstellung der Bürstenwalzen in bezug auf die Form des Hutstumpenkegels zuläßt. Es wird dies erzielt dadurch, daß die Antriebswellen für die Walzenbürsten sowohl in ihrer Längsrichtung verschiebbar als auch zum Stumpenkegel schwenkbar eingerichtet sind, um der Einstellung der angetriebenen Bürstenwalzen folgen zu können. Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens dient die beiliegende Zeichnung, und zwar stellen dar Abb. x die Maschine von vorn gesehen, Abb. 2 die Maschine von oben gesehen, Abb. 3 einen Schnitt durch den Hutstumpenkegel.
  • Es ist bei diesen Ansichten die Anordnung nur schematisch gezeigt, das Untergestell ist als unwesentlich weggelassen und die Tischplatte teils abgebrochen. Bei Abb.2 sind auch die Walzenbürsten der Deutlichkeit halber weggelassen. Auf der Tischplatte a ist zu beiden Seiten je ein gebogener Arm b und c vorgesehen, welche um die in der Tischplatte festsitzenden Bolzen d schwingen und zum besseren Halt schwalbenschwanzförmige Ansätze e haben, die sich in einer Nut e1 führen. Die Arme b und c tragen je eine aufrecht stehende Welle f und g, auf welchen je ein Kammrad h und i sitzt, und auf den oberen Enden der Wellen ist je ein Kegel k und m aufgesetzt, welche zur Aufnahme der Hutstumpen dienen. Die Kegel haben, wie in Abb. 3 gezeigt, innere Stutzen l mit seitlich angeordneten Schrauben h, wodurch die Hutstumpenkegel k, m in jede Höhe einstellbar und feststellbar sind.
  • Weiter seitwärts von den Bolzen d und c ist beiderseits je eine Säule n und o aufgestellt. Diese Säulen haben nach unten zu Ansätze n1 und o1, welche durch Schlitze a1 und a2 in der Tischplatte a reichen, so daß die Säulen n und o mittels Muttern je nach Erfordernis festgestellt werden können, soweit dies im Rahmen des Schlitzes a1 und a2 möglich ist. Auf den Säulen n und o ist je ein aufwärts und nieder verschiebbarer Arm und q feststellbar. Diese Arme laufen in Gelenke r und s aus und verlängern sich darüber hinaus in die Armstücke t und u. Die Enden dieser Armstücke t und u umfassen j e einen gabelförmigen Bürstenhalter v und w, die in der Umfassung der Armstücke t und u verschiebbar und feststellbar sind. Zwischen den Gabelenden werden die Walzenbürsten x und y gehalten. Diese verlaufen im unteren Teile walzenförmig und tragen oben einen Rundbord x, so daß sie damit über die Spitze des Hutstumpenkegels greifen. Die Wellen 2 und 3, auf welchen die Bürsten x und y sitzen, verlängern sich nach unten etwas und tragen dort je ein Kammrad 4 und 5.
  • Der Antrieb geschieht entweder durch einen umsteuerbaren Motor, der direkt mit der Welle 6 gekuppelt ist, oder von der Transmission mittels offenen und verschränkten Riemens auf die feste Scheibe 7, neben welcher die Losscheiben 8 und 9 liegen. Läuft die Transmissionswelle nicht gleichmäßig mit der Welle, auf welcher diese Scheiben sitzen, so wird ein Kammradgetriebe angewendet, an welches sich dann erst die Scheiben 7, 8, 9 anschließen, wodurch der Trieb mit beschränk= ten Riemen vermieden wird. Die Welle 6 läuft in Lagern c, welche fest auf der Tischplatte ruhen, und trägt das Zahnrad 1i und am vorderen Ende das Kammrad 12. Neben dem hinteren Lager io ist beiderseits je ein Lager 13 und 14 aufgesetzt. Darin ist je ein kurzes Stück Welle 15 .und 16 gelagert, welches hinten je ein Zahnrad 17 und 18 trägt. Diese Zahnräder 17 und 18 haben Eingriff in das Zahnrad 1i, werden also von diesem angetrieben. Vorn enden die Wellen 15 und 16 in ein Gelenk 19 und 2o, an welches sich je ein Wellenstück 21 und 22 anschließt. Diese Wellenstücke 21 und 22 sind hülsenartig ausgebildet und nehmen die Enden der weiteren Wellenstücke 23 und 24 auf, welche in diesen Hülsen längs verschiebbar, aber nicht drehbar ruhen. Die Wellenstücke 23 und 24 ruhen in Lagern 25 und 26 und tragen am vorderen Ende je ein Kammrad 27 und 28. Die Lager 25 und 26 sitzen nicht fest auf der Tischplatte, sondern sind in Schlitten 29 und 30 seitlich verschiebbar und durch die Bolzenschrauben 31 feststellbar.
  • Die Arbeitsweise der Maschine sei nun in folgendem erläutert Durch den Riemen, welcher auf der Scheibe 7 liegt, wird die Welle 6 gedreht. Das Kammrad i2, welches nur auf dieser Welle sitzt, greift in das Kammrad h ein und dreht dieses, so daß dadurch die Welle f und mit ihr der Hutstumpenkegel k in Umdrehung gesetzt wird. Gleichzeitig sind durch das Zahnrad 1i, welches auf der Welle 6 sitzt, die Zahnräder 17 und 18 in Drehung versetzt, so daß die Wellen 15, 21, 23 mit dem Kammrad 27 und die Welle 16, 22, 24 mit dem Kammrad 28 sich ebenfalls drehen. Die Kammräder 27 und 28 greifen in die Kammräder 4 und 5 ein, welche unten an den Wellen 2 und 3 der Bürsten befestigt sind, so daß mit diesen Wellen die Bürstenwalzen x und y rotieren. In dieser Weise wird der Hutstumpen, welcher auf dem Hutstumpenkegel k aufliegt, bearbeitet. Die Bürstenwalzen x und y laufen dabei in entgegengesetzter Richtung zu der Drehung des Hutstumpenkegels k. Durch Einrücken des verschränkten Riemens auf die Riemenscheibe 7 kann die Drehrichtung des Hutstumpenkörpers und -der Bürstenwalzen in entgegengesetzte Richtung gebracht werden. Die an sich bekannte Form der Bürsten bewirkt, daß durch den Bord -, die Spitze des Hutstumpens in gleichmäßigster Weise von der Bürste bearbeitet wird.
  • In der Lage, wie in der Zeichnung gezeigt und vorstehend beschrieben, wird der Hutstumpen bearbeitet, welcher auf -dem Kegel k aufgelegt ist. Währenddem liegt der Kegel m, um den Bolzen d geschwungen, nach vorn, und der vorher bearbeitete Hutstumpen kann davon entfernt und ein neuer Hutstumpen aufgebracht werden. Ist nun der Hutstumpen auf dem Kegel k fertig bearbeitet, so wird dieser Kegel nach vorn geschwungen und der vorbereitete Kegel m in Arbeitsstellung gebracht. Sobald dieser Kegel m mit seinem Kammrad i gegen das rotierende Kammrad h kommt, beginnt die Drehung, und die Arbeit der Maschine geht ohne Zeitverlust weiter. Bei den bisherigen Maschinen mußte der Antrieb abgestellt werden, oder die Maschine lief eine geraume Zeit leer, wenn der Hutstumpen fertig bearbeitet war, dieser also entfernt und ein neuer Hutstumpen darauf befestigt werden mußte. Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Aufenthalte vermieden, und die Arbeit geht ohne Störung und ohne unnötigen Zeit- und Kraftverlust sofort weiter. Die Maschine kann also in einem Arbeitstage ein weit größeres Arbeitspensum leisten als die frühere Maschine in der gleichen Zeit.
  • Die Bürstenwalzen lassen sich an die verschiedenen Neigungen der Kegelflächen anpassen. Durch das Gelenk y, s sind die Bürstenwalzen x und y in ihrer Schräge einstellbar. Durch Verschieben der Arme P und q auf den Säulen n und o sind die Walzen in ihrer Höhenlage verstellbar, und durch Einstellen der Gabelstiele v und w in ihren Haltungen in den Armen t und u kann die Auflage der Walze auf die Kegelfläche reguliert werden. Eine solche Regulierung ist von Wichtigkeit, da die Hutstumpen verschieden dick sind und zu einer genauen Bearbeitung es erforderlich ist, daß die Bürstenwalze nicht zu fest oder etwa zu lose anliegt. Eine seitliche Veränderung der Lage der Bürstenwalzen ist durch die Verschiebung der Säulen n und o und in den Schlitzen a1 und a2 angängig, so daß die Walzen nicht immer beiderseits gleichmäßig zu liegen brauchen, sondern man kann bei schräger Lage, wenn etwa die oberen Köpfe der Walzen zusammenstoßen würden, die Stellung derselben so regulieren, daß diese Kopfteile versetzt um die Kegelspitze liegen. Die neue Einrichtung der Verstellbarkeit erreicht also genaueste Regulierung der Arbeitsweise der Bürstenwalzen, und ist dadurch auch die Möglichkeit einer Anpassung geschaffen, wenn auf die Welle f, g ein anders geformter Hutstumpenkegel aufgesetzt wird, zumal dieser Hutstumpen in seiner Höhenlage ebenfalls regulierbar ist. Bei der Verstellung der Bürstenwalzen werden natürlich auch die Kammräder q. und 5 etwas aus ihrer Lage gebracht. Aus diesem Grunde ist als Neuerung die Einrichtung geschaffen, daß die Kammräder 27 und 28 nachgestellt werden können. Diese Anpassung ist durch die Bewegungsmöglichkeit der Wellen 2i und 22 um die Gelenke =g und 2o sowie durch die Verlängerungsmöglichkeit der Wellen 23 und 24 gegeben. Dementsprechend sind auch die Lager 25 und 26 seitlich in den Schlitzen 29 und 3o bewegbar, sie können, falls erforderlich, auch noch mit einer Einrichtung zum Höher- und Niedrigerstellen versehen sein, man kann aber die Höhendifferenz bei der Einstellung, die ja stets nur sehr gering sein wird, auch durch Unterlegen von Scheiben, am besten Ringscheiben, um die Bolzen 31, unter die Lager 25 und 26 ausgleichen. Bei Verstellung der Lage der Bürstenwalzen ist also die Möglichkeit gegeben, die Kammräder 27 und 28 stets wieder in richtigen Eingriff mit den Kammrädern q. und 5 einzustellen, so daß der Betrieb in jeder Lage und für jede Kegelform ein regulärer bleibt. Eine solche Einstellung kommt natürlich überhaupt nur in Betracht, wenn eine neue Sorte Hutstumpen zur Bearbeitung genommen wird, die Möglichkeit solcher Einstellungen ist aber für die Fabrikation sehr wichtig.
  • Die Maschine paßt sich also im ganzen den Erfordernissen der Hutstumpenbearbeitung in bester Weise an und leistet bei geringstem Kraftverbrauch weit mehr als die bisherigen Maschinen dieser Art.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Hutstumpenbürstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hut stumpenkegel (k, m) vorgesehen sind, welche wechselweise in Arbeitsstellung und zum Eingriff mit der gemeinsamen Antriebswelle (6, =i, 12) für die Drehung des Hutstumpenkegels schwenkbar eingerichtet sind.
  2. 2. Hutstumpenbürstmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Antriebswellen (23, 2q.) für die Walzenbürsten (x, y) sowohl in ihrer Längsrichtung verschiebbar als auch zum Stumpenkegel schwenkbar eingerichtet sind, um der Einstellung der Bürstenwalzen zum Stumpenkegel folgen zu können.
DEB99221D 1921-04-15 1921-04-15 Hutstumpenbuerstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbuersten Expired DE357708C (de)

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