DE358023C - Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Erzeugung von Durchschuessen, Linien u. dgl. fuer Druckereizwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Erzeugung von Durchschuessen, Linien u. dgl. fuer Druckereizwecke

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DE358023C
DE358023C DEU7126D DEU0007126D DE358023C DE 358023 C DE358023 C DE 358023C DE U7126 D DEU7126 D DE U7126D DE U0007126 D DEU0007126 D DE U0007126D DE 358023 C DE358023 C DE 358023C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00—Devices for making type or lines
    • B41B5/02—Matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Matrizen für die Erzeugung von Durchschüssen, Linien u. dgl. für Druckereizwecke. Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von Matrizen für die Erzeugung von Durchschüssen, Linien u. dgl. für Druckereizwecke und ist dadurch gekennzeichnet, daß zunächst durch Pressen oder Prägen eine Matrize hergestellt wird, welche die Prägung der benötigten Matrize bereits aufweist, wobei jedoch die einzelnen Vertiefungen einen größeren Abstand voneinander haben, als notwendig ist, worauf diese Matrize in einer oder mehreren Längsebenen so zerschnitten wird, daß aus den Teilen die gewünschte Matrize unter Zufügung seitlicher Ergänzungsstücke zusammengesetzt werden kann.
  • Hierdurch wird ermöglicht, unter Anwendung nur eines einzigen Prägestempels einen Stock oder Vorrat von Stammatrizen zu schaffen, mit welchem eine große Anzahl von verschiedenen fertigen Matrizen erzielt werden kann. Auch lassen sich danach Matrizen herstellen, bei denen die eine längsverlaufende Begrenzungswand der Vertiefung senkrecht zu dem Boden der Vertiefung steht, indem man dem angesetzten Ergänzungsstück an der der Matrize zugekehrten Seite eine in dieser Richtung verlaufende Begrenzungsebene gibt, was durch einfaches Prägen ausgeschlossen ist.
  • Man erhält durch Gießen. mit einer solchen Matrize ein streifenförmiges Schriftgut, das an der Längsseite eine bis oben ungebrochen durchgehende Begrenzungsebene besitzt und daher mit der an dieser Längsseite liegenden Drucklinie dicht an die vorhergehende Zeile des Satzes angeschlossen werden kann. Ebenso kann man eine Matrize erzeugen, die mehrere parallele Vertiefungen zur Erzeugung p a-allelcr Linien aufweist, zwischen deren in der Matrize eine Rippe und in dem fertigen Schriftgut eine Rinne vorhanden ist. Wenn in dem Schriftgut die Rinne nicht genügend tief ist, nimmt sie beim Druck Farbe auf, und es entstehen häufig verkleckste Linien. Hier wird dies vermieden, indem die zwischen den Vertiefungen verlaufende Rippe der Matrize verhältnismäßig hoch gemacht werden kann, weil der Prägestempel die Vertiefungen der Matrize auf eine größere Breite ausarbeitet, die auch eine größere Tiefe ermöglicht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i stellt die fertige Matrize dar.
  • Abb. 2 zeigt das Ausprägen der Stammmatrize, Abb. 3 diese selbst im Querschnitt.
  • Abb. 4. veranschaulicht die Teilung der Stammmatrize und das Aufsetzen der Seitenwand. Abb. g zeigt das fertige streiferförmige Schriftgut.
  • Gemäß der Erfindung wird das Werkstück in ein Gesenk a eingesetzt und in an sich bekannter Weise mit einem Stempel b zu dem in Abb. z und 3 dargestellten Stück, dem Matrizenstammstück, ausgeprägt. Ein oder mehrere Vorsprünge des Stempels sind breiter, als es für die Vertiefungen der endgültigen Matrize erforderlich wäre, bei dem gezeichneten Beispiel ist der Vorsprung c des Stempels b breiter als die entsprechende Vertiefung d, welche die Matrize schließlich haben soll. In der Praxis macht man natürlich den Vorsprung c breiter als die größte überhaupt vorkommende Vertiefung. Um die erzeugte Vertiefung e jeweils auf die richtige endgültige Breite zu bringen, wird das. Stammstück f nach einer senkrechten Längsebene x geteilt, deren Lage sich nach der gewünschten Breite der Vertiefung der Matrize richtet. An Stelle der weggeschnittenen Seitenwand wird eine neue durch Aufsetzen eines Seitenstückes g geschaffen (Abb. r und 4), das mit dem Stammstück f bzw. dem nach Abtrennen des für den betreffenden Fall überschüssigen Teiles bleibenden Stück lt verbunden wird und zusammen mit diesem die fertige Matrize bildet (Abb. 4).
  • Dadurch, daß man also ein für alle Fälle verwendbares Grund- oder Stammstück hei stellt, aus dem man eine beliebige Matrize erzielen kann, indem man die selbst für die größte vorkommende Vertiefung der Matrizen zu breite Vertiefung der Stammatrize dem jeweiligen Erfordernis entsprechend abtrennt, benötigt man nur einen für alle Fälle passenden, mit einem einzigen Prägestempel herstellbaren Stock solcher Staznrnatrszen und erreicht gleichzeitig die obenerwähnten angestrebten Vorteile. Der Stempel erhält von selbst eine größere Stärke, als wenn er nur auf die endgültige Abmessung der Matrize zugeschnitten wäre, er kann an der Seite der Vorsprünge, an welcher das Stammstück später abgeschnitten wird, einen beliebig flachen Kegel haben, ohne Rücksicht auf die Weite der Vertiefung. Brüche sind demnach so gut wie ausgeschlossen. Die Stempelvertiefung zur Erzeugung der Rippe i kann erheblich tiefer als sonst üblich gemacht werden, so daß eine höhere Rippe i und eine tiefere Rinne k im fertigen Gußstück entsteht, was besonders für streifenförmiges Schriftgut von Bedeutung ist, bei dem zwischen den Linien nur eine sehr schmale Rinne vorhanden sein soll, da die größere Rinnentiefe das Verklecksen der Linien verhindert. Durch die bis zum Druckcharakter ungebrochen ansteigende seitliche Begrenzungsebene wird ein ganz genauer Anschluß der mit streifenförmigem Schriftgut gedruckten Linien an die übrigen Teile des Satzes ermöglicht. Endlich erzielt man durch Entfernung der schräg ansteigenden Wand der Matrizenvertiefung und ihren Ersatz durch das von einer senkrechten Ebene begrenzte Ergänzungsstück einen Schiiftgutstreifen, dessen Druckfläche bis unmittelbar an die seitliche Ebene reicht, was besonders bei Liniendruckstücken mit mehreren parallelen Druckflächen vorteilhaft ist, zwischen denen sich eine Rinne befindet, weil alsdann eine oder mehrere dieser Druckflächen eine größere Breite erhalten können. Ebenso lassen sich umgekehrt parallele Druckflächen von gegebener Breite und gegebenem Zwischenraum auf einem verhältnismäßig schmalen Streifenkörper anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Matrizen für die Erzeugung von Durchschüssen, Linien u. dgl. für Druckereizwecke, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst durch Pressen oder Prägen eine Matrize hergestellt wird, welche die Prägung der benötigten Matrize bereits aufweist, wobei jedoch die einzelnen Vei.tiefungen einen größeren Abstand voneinander haben als notwendig ist, worauf diese Matrize in einer oder mehreren Längsebenen so zerschnitten wird, daß aus den Teilen die gewünschte Ma ti ize unter Zufügung seitlicher Ergänzungsstücke 2usarrmengesetzt werden kann.
DEU7126D 1918-02-15 1920-07-03 Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Erzeugung von Durchschuessen, Linien u. dgl. fuer Druckereizwecke Expired DE358023C (de)

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