DE358024C - Liegende Giessform fuer Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten - Google Patents

Liegende Giessform fuer Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten

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DE358024C
DE358024C DEL54362D DEL0054362D DE358024C DE 358024 C DE358024 C DE 358024C DE L54362 D DEL54362 D DE L54362D DE L0054362 D DEL0054362 D DE L0054362D DE 358024 C DE358024 C DE 358024C
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casting
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casting mold
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DEL54362D
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Linotype and Machinery Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Liegende Gießform für Maschinen zum Gießen von Stereotypplatten. Bei den bekannten Maschinen zum Gießen von Stereotypplatten wird bekanntlich die Gießform aus einem Mantel und einem Kern gebildet, zwischen die das flüssige Metall aus einem Gießmundstück einfließt. Bei liegenden Gießformen, bei denen das Gießmundstück seitlich angeordnet ist, ist nun der Übelstand vorhanden, daß mitunter nach dem Guß das Mundstück noch nachtropft. Diese flüssigen Metalltropfen können nun entweder auf oder auch, wenn sich die Matrize beim Niedergang der Formschale von dieser abgehoben hat, unter die in der Form liegenden Mater fallen. Fallen sie auf die Mater, so ist dies ohne Bedeutung, weil sie beim nächsten Guß wieder geschmolzen werden und sich mit dem übrigen in die Form einfließenden Metall mischen, dagegen bringen sie Störungen hervor, sobald sie unter die Mater gelangen, weil dann die Mater an der betreffenden Stelle angehoben wird, eine Vertiefung im Guß entsteht und die Platte unbrauchbar wird. Aus diesem Grunde muß der die Maschine Bedienende sorgfältig darauf achten, daß keine Metalltropfen unter die Mater kommen, und bemerkt er solche, so muß er entweder die Maschine anhalten, um die Tiopfen zu entfernen, oder er muß versuchen, während des Ganges der Maschine sie mit der Hand aus der Form herausäuwischen. Ersteres bedeutet einen erheblichen Zeitverlust, letzteres dagegen ist außerordentlich gefährlich, denn wenn der Mann die Hand nicht rasch genug zurückzieht, so kann diese durch die sich wieder schließende Form gequetscht und schwer verletzt werden. Die Erfindung hilft diesem Übelstand daduich ab, daß innerhalb der Gießform eine Ausblasvorrichtung vorgesehen isi, welche die auf dem unteren Gießformteil sich etwa ansammelnden Metalloder sonstigen Schmutzteile beimDrücken gegen einen Knopf herausbläst, so daß die Reinigung in kürzester Zeit erfolgen -kann und jede Verletzung des die Maschine Bedienenden ausgeschlossen ist.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eire Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Abb. i eine Vorderansicht und teilweiser Schnitt durch eine liegende Gießform zum Gießen halbrunder Stereotypplatten ; Abb. 2 ist eine Seitenansicht des unteren Formteiles, und Abb. 3 ist ein Grundriß zu Abb. a.
  • In der Zeichnung ist a der obre Gießformteil, welcher zylindrisch oder halbzylindrisch ausgebildet sein kann, und b der untere Gießformteil. Auf den unteren Gießformteil wird in bekannter Weise die Papiermater gelegt; alsdann nähern sich die beiden Gießformteile einander so weit, bis nur der der zu gießenden Platte entsprechende Raum freibleibt, und es wird alsdann von der Seite her das Metall in die Form eingegossen. Um etwa durch Nachtropfen des Gießmundstückes auf den Gießformteil b gelangende Metallteilchen zu entfernen, ist in letzterem, und zwar an der tiefsten Stelle, ein hohler Bolzen c gelagert. Unterhalb der Form ist ein Gehäuse d angebracht, durch welches ein abgesetzter Teil des Bolzens hindurchgeht und welches auf diese Weise dem Bolzen als Führung dient. In das Gehäuse mündet ein Rohr e, durch welches Preßluft in das Gehäuse geleitet wird. Der Bolzen c besitzt Bohrungen f, durch welche die in dem Gehäuse befindliche Druckluft in das Innere des Bolzens eintreten kann, und einen Austrittsschlitz g. Zweckmäßig ist der Bolzen c in dem Formteil b mittels einer Büchse la gelagert. Um den aus der Büchse d herausragenden abgesetzten Teil des Bolzens c ist eine Feder i gelegt. Unten an den Bolzen faßt der Arm rral eines um den festen Punkt k drehbaren Winkelhebels an, dessen zweiter Arm m2 mit einer Zugstange n verbunden ist. Letzterer führt nach vorn, also nach der Bedienungsseite der Maschine hin. Sie ist in zwei Lagern o geführt; an das vordere Ende faßt der eine Arm eines Doppelhebels P an, der um den Zapfen q geschwenkt werden kann. Der zweite Arm steht gelenkig mit einem Handgriff r in Verbindung, der nach vorn aus der Form herausragt. Das gesamte Hebelwerk ist an der unteren Gießformhälfte b gelagert.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist demnach folgende: Bemerktder dieMaschine bedienendeArbeiter, daß sich auf der unteren Gießformhälfte Metallteichen oder sonstige _ störende Schmutzteilchen befinden, so drückt er den Handgriff y nach innen; hierdurch wird der Hebel P in Abb. j in der Uhrzeigerrichtung gedreht und die Stange n nach links herausgezogen, infolgedessen wird der Hebel ml, m2 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht und der Bolzen c angehoben und zwar so weit, daß der Schlitz g sich über der Innenfläche der Gießformhälfte b befindet. Infolgedessen kann die durch die Leitung e zugeführte Druckluft durch die Löcher f und den Hohlraum des Bolzens c durch den Schlitz g austreten, und es werden alle vorhandenen Unreinlichkeiten fortgeblasen, ohne daß der Arbeiter zwischen die beiden Gießformhälften zu fassen oder die Maschine anzuhalten braucht. Man wird den Bolzen c zweckmäßig an einer solchen Stelle der Gießform anbringen, daß die Luft nur nach einer Seite auszuströmen braucht und die störenden Schmutzteilchen nur nach einer Seite hinbläst, vorzugsweise nach hinten, also von dem Arbeiter weg. Man kann natürlich auch mehrere derartige Blasvorrichtungen anbringen und sie auch nach mehreren Richtungen hin wirken lassen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Liegende Gießform für Maschinen zum Gießen von Stereotypplatten, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Blasvorrichtungen vorgesehen sind, welche durch den Arbeiter von außen so bedient werden können, daß der von ihnen ausgehende Luftstrom die sich auf der unteren Gießformhälfte ansammelnden Metall- oder sonstigen Schmutzteilchen fortbläst.
  2. 2. Gießform nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Gießformhälfte Ventile, Bolzen o. dgl. gelagert sind, deren Oberfläche gewöhnlich bündig mit der Oberfläche der unteren Gießformhälfte ist, die aber durch den Arbeiter so angehoben werden können, daß der durch sie gesteuerte Luftstrom unmittelbar über die Oberfläche der unteren Gießformhälfte streicht.
  3. 3. Gießform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Gießformhälfte eine oder mehrere hohle Bolzen gelagert sind, die durch ein Gehäuse hindurchgehen, dem dauernd Preßluft zugeführt wird, und die durch ein von dem Arbeiter vorn an der Maschine zu bedienendes Gestänge so gehoben werden können, daß die aus dem Gehäuse in sie eintretende Preßluft durch nahe ihrem oberen Ende angeordnete Austrittsschlitze austreten und über die Oberfläche der unteren Gießformhälfte streichen kann.
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