DE358529C - Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen

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DE358529C
DE358529C DES54816D DES0054816D DE358529C DE 358529 C DE358529 C DE 358529C DE S54816 D DES54816 D DE S54816D DE S0054816 D DES0054816 D DE S0054816D DE 358529 C DE358529 C DE 358529C
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contacts
magnet
contact
control switch
circuit arrangement
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen. Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungsanordnungen für Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen, deren bewegliche Kontakte in mindestens zwei Richtungen auf feste Kontakte eingestellt und bei Auslösung zwecks Rückführung in die Ruhelage über die festen Kontakte weiterbewegt werden. Bei diesen Schrittschaltwerken wirkt der die beweglichen Kontakte über diie festen Kontakte hinwegführende Magnet unmittelbar oder mittelbar als Auslösemagnet, indem die Sperrklinken und sonstigen Haltevorrichtungen entweder von dem Anker des Bewegungsmagneten selbst oder von auf dem beweglichen Wählerteil angeordneten Nocken, Hebeln o.,dgl. unwirksam gemacht werden. Nun kann es aber vorkommen, daß die Sperr-und Haltevorrichtungen oder gespannte Rückführungsfedern bereits wieder in Eingriff oder zur Wirkung kommen, ehe der Wähler die Ruhelage erreicht hat. Dieses wird erfindungsgemäß daldurch verhindert, daß der die beweglichen Kontakte bei der Auslösebewegung steuernde Magnet auch noch erregt gehalten wird, nachdem die beweglichen Kontakte die festen Kontakte verlassen haben, und zwar so lange erregt bleibt, bis der Wähler seine Ruhelage erreicht hat und der angezogene Anker des Magneten die Sperr- und Haltevorrichtungen unmittelbar oder mittelbar auslöst und gegebenenfalls Rückführungsfedern gespannt hält.
  • Bei Wählern, bei denen die beweglichen Kontakte bei der Atislösung eine dreifache Bewegung ausführen, also erst über die festen Konta,kte weitergeführt werden, dann von der eingestellten Kontaktgruppe zurückfallen und schließlich zurückgedreht werden, wird der die beweglichen Kontakte über die festen Kontakte führende Magnet, nach Vollendung dieser Bewegung, gemäß der Erfindung mir so lange dauernd erregt gehalten, bis die nach Beginn der Dauererregung eintretende Auslösebewegung vollendet ist.
  • Die Erfindung ist ferner auch bei Wählern verwendbar, bei denen zur Auslösung die beweglichen Kontakte nach Weiterführung über die festen Kontakte nur noch eine Bewegung, insgesamt also zwei Auslösebewegungen, auszuführen haben. Derartige Wähler sind mit zwei oder drei beweglichen Kontaktsätzen ausgerüstet, so daß nach Weiterführung der eingestellt gewesenen beweglichen Kontakte über die festen K ontakte ein weiterer beweglicher Kontaktsatz vor den festen Kontakten steht, eine Rückdrehung der eingestellt gewesenen Kontakte also vermieden ist.
  • Bei der zuerst genannten Wählergattung stehen die beweglichen Kontakte unter dem Einflußeiner gespannten Feder, so daß, wenn re_ die zweite Auslösebewegung nicht schnell g nug erfolgt, bei den bekannten Ausführungsformen eine Rückdrehung der beweglichen Kontakte zweite Auslösebewegung erfolgen kann, ehe vollendet der Wähler hat. Die die beweglichen Kontakte werden dann also in eine Kontaktreihe zurückgerissen, was außer zu mechanischen Beschädigungen des Wählers auch zu Störungen bereits bestehender Verbindungen Anlaß geben kann.
  • Bei der zweiten Wählergattung kann bei den bekannten Ausführungen ein vorzeitiges Ineingriffkommen der Sperr- und Haltevorrichtung stattfinden, so d-aß die beweglichen Wählerkontakte ihre Ruhdlage nicht erreichen können. Diese Wähler würden dem Verkehr entzogen werden und müßten durch das Personal des Amtes von Hand ausgelöst werden. Dieses bedingt wieder dne große Belastung für das Personal. Außerdem würden namentlich in den Stunden starken Verkehrs eine cr 0 ..r Be Zahl von nicht erfolgreichen Verbindungen vorhanden sein.
  • Bei Schließung des die Dauererregung des Bewegungsmagneten bewirkenden Kontaktes wird zweckmäßig der Impulskontakt für den Bewegungsmagneten kurzgeschlossen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar an einem Leitungswähler. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf Leitungswähler beschränkt, sondern ebenso für Gruppenwähler, Anrufsucher u. dgl. verwendbar. Es wird angenommen, daß der Wähler zuerst durch einen MagnetenH auf eine Kontaktgruppe gehoben und dann durch einen zweiten MagnetenD in die Kontakt-1. uppe hineinbewegt wird. Zur Auslösung .r ?D wird der Magnet:D erneut impulsweise erregt, wodurch der Wähler über die Kontakte in der Gruppe weiteribewegt wird. Nachdem sämtliche festen Kontakte durch die beweg lichen Kontakte überfahren sind, wird der Magnet D dauernd erregt, worauf dij auf die Kontaktgruppe eingestellten Kontaktarme herunterfallen können. Ob nun eine Rückdrehung der Kontaktarme stattfintdet oder nach dem Herunterfallen der Wähler seine Anfangslage bereits eingenomnien hat, -ist für ,die Schaltung ohne Belang' Nach Belegung des Leitungswähl-ersLW durch einen vorgeordneten Wähler spricht das Relais A an und schaltet am Kontakt i i das Auglöseverzögerungsrelais V, ein. Das Relais V, schließt seine Kontakte 12, 13, 14, 15 und 16 und öffnet die Kontakte17 und 18. Infolgedessen wird über Kontakt 13 und Steuerschalterhebel I iin Stellung i der Steuerschaltermagnet S eingeschaltet: Erde, Batterie, Steuerschaltermagnet S, Steuerschalterhebel I, Kontakt 13, Erde. Demgemäß werden die Steuerschalterhebel I, II, III und IV aus der Stellung i in die Stellung:2 bewegt 'und somit am Steuerschalterb bel II der Hubmagnet H eingeschaltet. =den dann vonder Teilnehmerstelle Stromstöße zum Hieben des Leitungswählers LW ausgesandt, so wird der Hubinagnet H wie folgt erregt: Erde, Kontakte ig, 14, Relais V2 Steuerschalterhebel II in ;Stellung, :2, Hubmagnet H, Batterie, Erde. Das Relais V, bleilbt infolge seines verzögerten Ankerabfalles während der ganzen Stromstoßreihe erregt und wird erst nach deren Beendigung und der .dadurch erfolgenden längeren öffnung des Kontaktes ig stromlos. Es schaltet also über Kontakt 2o und den beim ersten Hubschritt des Wählers geschlossenen Kopfkontakt:2i, sowie Steuerschalterhebel I in Stellung:2 den Steuerschaltermagneten S wieder ein, der den Steuerschalter nach Stellung 3 bringt. In dieser Stellung ist über Steuerschalterhebel II und Kopfkontakt 22 des Wählers der Drehmagnet D eingeschaltet, der in gleicher Weise wie der Hubmagnet H durch Stromstöße von der Teilnehmerstefie beeinflußt wird. Nach Beendigung dieser Stromstoßreihe wird der SteuerschaltermagnetS über Kontakt2o und den beim ersten Drehschritt des Wählers geschlossenen Kontakt2,3 wieder eingeschaltet und bewegt den Stetterschalter in die Stellung 4. Ferner wird durch das aberregte Relais V, am Kontakt -24 das Prüf relais P an den Prüfarm c, des Leitungswählers LW angeschaltet. Ist die gewählte Teilnehmerleitung frei, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande. Erde, Batterie, Kontakt 16, Wicklungen. II und I des Relais P, Kontakt 24, Prüfarm c, Relais T der Teilnehmerleitung, Erde. Das PrüfrelaisP spricht an, schließt am Kontakt 25 seine hochohtnige Wicklung I kurz und erregt über E "ontakt 26 und Steruerschalterhebel.I in Stellung4 den Steuerschaltermagneten S von neuem, der den Stetterschalter nach Stellung 5 bringt. In dieser Stellung ist über Hebel II in Stellung 5 und die Kontakte 15 und 27 das Läuterelais L erregt, das über Kontakte:28 und :29 sowie die Hebel III und IV in Stellung 5 Rufstrom an die Sprechadern a und b anlegt. Melldet sich der gerufene Teilnehmer, so spricht das Relais Y an, das am Kontakt 30 den Steuerschaltermagneten S einschaltet. Dieser bewe,gt den Steuerschalter in die Stellung 6, die die Durchsprechstellung ist, weiter. Ferner wird vom Relais Y der Kontakt 31 geschlossen und 32 geöffnet, wodurch die Auslösung des Leitungswählers LW von dem Anhängen des Hörers an beiden Teilnehmerstellen abhängig gemacht wird. Hängen nach Gesprächsschluß beide Teilnehmer ihre Hörer an, so wird der Steuerschaltermagnet S über Kontakte 32, 33, Steuerschalterhebel I in Stellung 6 erregt undder Steuerschalter nach Stellung 7 weitergeschaltet. In dieser Stellung des Steuerschalters wird der Drehmagnet D wieder eingeschaltet: Erde, Kontakte ig, 1.8, 34, Steuerschalterhebel II in Stellun'97, Selbstunteilbrecherkontakt35 des Drehmagneten D, Drehmagnet D, Kopfkontakt 22, Batterie, Erde. Die Wählerarme werden über die festen Kontakte weiterbewegt. Verlassen die beweglichen Kontaktarme des Wählers die festen Kontakte des Kontaktsatzes, so wird der Kontakt 36 geschlossen und dadurch der Drehmagnet D weiiter erregt gehalten. Dieser Dauerstromkreis wird erst unterbrochen, wenn der gehobene Wähler wieder in seine Ruhelage zurücksinkt -und die Wählerachse somit eine Abwärtsbewegung ausführt, indem dann der Kontakt 2z geöffnet wird. Nunmehr wird über Kontakt 37 und Hebel I in Stellung 7 der Steuerschaltermagnet S eingeschaltet, der .den Steuerschalter in die Anfan-gsstellung i weiterb-ewegt. Durch Anhängen des Hörers an der rufenden Teilnehmerstelle werden schon die vor dem Leitungswähler LW liegen-ZD den Wähler ausgelöst, da der Haltestrornkreis über die c-Ader am Kontakt 12 unterbrochen und Er-de über Steuerschalterhebel II nur in Stellung 1, nicht aber in Stellung 6 des Steuerschalters an die c-Ader angelegt ist.
  • Hängt,der rufende Teilnehmer seinen Hörer vor Zustandekommen der Verbindung auf, weil er auf die Verbindung verzichtet oder ,der gewählte Teilnehmer besetzt ist, so wird nach Stromloswerden des Relais V, der Steuerschaltermagnet, gleichgültig, in welcher seiner Stellung 2, bis 5 der Steuerschalter sich befindet, über Kontakte 38, 39, 17 und den Selbstunterbrecherk#ntakt 4o des Steuerschaltermagneten eingeschaltet. Der Kontakt 39 ist in den StellLingen2 bis 5 des Steuerschalters dauernd geschlossen. Der Steuerschalter geht in die Stellung6, in der der Steuerschaltermagnet S über Kontakte 3:2 und 33 erneut eingeschaltet wird. In Stellung 7 wird dannder Wähler und darauf der Steuerschalter, wie vorher beschrieben, ausgelöst.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. i.-Schaltungsanordnung für Schrittschaltwerke, deren bewegliche Kontakte in mindestens zwei Richtungen auf fe-ste Kontakte eingestellt und bei Auslösung zwecks Rückführung in die Ruhelage über die festen Kontakte weitetbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der die Weiterbewegung der beweglichen Kontakte bewirkende Magnet (D), auch nachdem die beweglichen Kontakte die festen Kontakte verlassen haben, bis zur Rückführung des Wählers in die Ruhelage erregt gehalten wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Schrittschaltwerke, für deren Rückführung in die Ruhelage eine Bewegung in drei Richtungen erforderlich ist, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Erreg ng des Bewegungsmagneten (D) nach Vollen- Z, u dung der auf seine Dauererregung folgeniden Auslösebewegung unterbrochen wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadturch gekennzeichnet, daß .der die Dauererregung des Bewegungsmagneten (D) bewirkende Kontakt (36) den Selbstunterbrecherkontakt (35) kurzschließt.
DES54816D 1920-11-24 1920-11-24 Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen Expired DE358529C (de)

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