DE3586464T2 - Plattenkassette. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenkassette für eine Schallplatte mit darauf gespeicherten Informationsdaten, wobei die Kassette diese Platte drehbar aufnimmt und diese Plattenkassette mit der in der Kassette enthaltenen Platte in ein Wiedergabegerät eingesetzt werden kann.
- Eine Plattenkassette zur Aufbewahrung von Platten wie die Compact-Disk des Compact Disc Digital Audio Systems oder optische Videoplatten usw. ist bekannt. Die Aufgabe dieser Kassette ist es jedoch, eine Platte auf zubewahren und nicht, sie zusammen mit der abzuspielenden Platte in das Wiedergabegerät einzusetzen. Solche oben genannten Platten werden beim Einsetzen in das Gerät mit der bloßen Hand angefaßt, dadurch ergibt sich der Nachteil, daß auf der Platte ein Fingerabdruck entsteht, beim Einlegen der Platte in das Gerät eine äußere Kraft direkt auf die Platte ausgeübt wird oder dergl. und die in das Gerät eingesetzte Platte hohen Temperaturen infolge der Wärmeerzeugung des Geräts ausgesetzt wird.
- US-A-4.445.157 beschreibt eine Plattenkassette für Platten (Floppy-Disks), die mit unterschiedlichen automatischen Büromaschinen usw. eingesetzt werden. Die Floppy ist in der Kassette eingeschlossen und die Floppy muß mit der Kassette zusammen in das Gerät geladen werden, wenn die Floppy abgespielt werden soll. So kann die Platte geschützt werden, so daß z.B. kein Fingerabdruck auf die Platte kommen kann. Jedoch tritt jetzt der Nachteil auf, wenn die Kassette so gebaut ist, daß die Platte nicht aus der Kassette genommen und somit nicht ausgewechselt werden kann. Ferner ergibt sich der Nachteil, daß ja jetzt alle zum Betrieb der Platte erforderlichen Vorrichtungen, wie z.B. zum Positionieren der Platte, zwecks Herstellens eines automatischen Lademechanismus am Wiedergabegerät angebracht werden müssen und dieser geräteseitige Mechanismus viel zu kompliziert wird.
- Ferner ist unter den verschiedenen Floppy-Disk-Kassetten - siehe z.B. EP-A-0.137.310 (fallend unter A. 54(3) EPC) - eine Kassette bekannt, bei dem eine Magnetkopf-Einschuböffnung im Normalzustand (wenn die Plattenkassette nicht im Gerät eingesetzt ist) mit einer Verschlußplatte verschlossen wird, um die Platte zu schützen, so daß kein Staub durch diese Öffnung eindringen kann. Fig. 1 ist eine Draufsicht und zeigt ein Beispiel (eine Kassette für eine 3-Zoll Kompakt-Floppydisk) für eine solche Plattenkassette. In dieser Plattenkassette, wie sie in der Zeichnung gezeigt wird, ist in einem innerhalb der Kassette 1 gebildeten Raum eine Platte 2 eingeschlossen, so daß sie nicht herausgenommen werden kann, und eine Verschlußplatte 5 ist um einen in der Mitte angeordneten Wellenteil 3 drehbar angeordnet, um die Magnetkopfeinsetzöffnung 4 zu öffnen und zu schließen, und eine Ausrückvorrichtung 7 ist in Pfeilrichtung C bzw. D entlang der Führungsnut 6, die aus der oberen bzw. unteren Seite der Kassette 1 gebildet wird, beweglich mit einem Ende an der Verschlußplatte 5 und mit dem anderen Ende an einem Betätigungsteil 8 befestigt, und ferner ist in der Kassette 1 eine Feder vorgesehen, die die Verschlußplatte 5 in Pfeilrichtung E über die Ausrückvorrichtung 7 vorspannt, so daß die Verschlußplatte 5 die Öffnung 4 verschließen kann. In dieser Kassette 1, schließt im Normalzustand die Verschlußplatte 5 die Öffnung 4, wenn jedoch die Kassette in das Gerät eingesetzt wird, bewegt sich das Betätigungsteil 8 in die durch Zweipunkt-Strich angezeigte Stellung und dabei bewegt sich die Ausrückvorrichtung 7 in Pfeilrichtung D, die Verschlußplatte 5 dreht sich in Pfeilrichtung F und öffnet die Öffnung 4.
- Im Falle dieser obengenannten Plattenkassette 1 werden alle inneren Teile wie die Verschlußplatte 5, die Ausrückvorrichtung 7 und die Feder 9 in vorgegebenen Stellungen von der Kassette 1 selbst gesichert, und wenn daher die Platte 2 in der Kassette 1 ausgewechselt werden muß, d.h. wenn die Kassette 1 so konstruiert ist, daß sie geöffnet werden kann, rutschen alle diese Innenteile nach unten oder werden abgesetzt und können nicht wieder eingesetzt werden. Das zeigt, daß eine solche Kassette nie im Hinblick darauf konstruiert war, daß die Kassette geöffnet werden konnte, d.h, um die Platte auszuwechseln. Daher besteht der Nachteil, daß diese Kassette nicht so angepaßt werden kann, wie es zum Auswechseln der Platte erforderlich wäre, wie z.B. bei einer Kassette, die für eine Compact-Disk oder dergl. eingerichtet wäre, die bisher ohne Kassette in das Gerät eingesetzt werden mußte, und daß die Konstruktion zum Öffnen und Schließen der Verschlußplatte 5 in der obigen Kassette die Ausrückvorrichtung 7 oder dergl. benützt, und die daher in Fertigung und Montage kompliziert wird.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plattenkassette bereitzustellen, die eine Platte auswechselbar aufnehmen kann und zusammen mit der in ihr enthaltenen Platte in ein Wiedergabegerät zum Abspielen der Platte eingesetzt werden kann, so daß der Schutz der Platte erhalten bleibt und die Handhabung der Platte vereinfacht wird.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eine Plattenkassette, die einen einfacheren Bau eines automatischen Plattenlademechanismus am Wiedergabegerät ermöglicht.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen einer Plattenkassette, die zusammen mit der darin enthaltenen Platte in einer genau vorgegebenen Stellung im Wiedergabegerät eingesetzt werden kann.
- Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Plattenkassette, in der ein Verschlußteil zum Öffnen und Schließen einer Öffnung vorgesehen ist, durch die der Wiedergabekopf des Wiedergabegeräts Zugriff auf den Teil der Platte hat, der die auf der Platte gespeicherten Daten trägt und bei dem ein Mechanismus zum Öffnen und Schließen dieses Verschlußteils auf einfache Weise gebaut werden kann.
- Erfindungsgemäß kann, gemäß Anspruch 1, die Platte innerhalb der Plattenkassette gehandhabt werden, ohne daß Fingerabdrücke auf der Platte entstehen, äußere Kräfte oder Staub auf die Platte einwirken. Ferner kann die Platte austauschbar in die Plattenkassette eingesetzt werden und daher kann die Plattenkassette auch für solche Platten wie Compact-Disks eingerichtet werden, die bisher ohne Kassette eingesetzt wurden. Auch wird ein Teil eines automatischen Plattenlademechanismus auf der Plattenkassette ausgebildet, so daß die Konstruktion des automatischen Plattenlademechanismus wiedergabegerätseitig sehr einfach gestaltet werden kann. In diesem Fall, wenn auf der Plattenkassette eine Nut zum Tragen der Plattenkassette ausgebildet ist und auf dem Grund dieser Führungsnut eine Zahnstange des automatischen Kassettenlademechanismus ausgebildet ist, kommt diese Zahnstange nicht in direkte Berührung mit dem Wiedergabegerät oder dergl. und kann gegen Schäden geschützt werden. Wenn ferner die Plattenkassette mit einem Fühler ausgestattet wird, um festzustellen, ob die Kassette in einer vorgegebenen Stellung im Wiedergabegerät eingesetzt ist, kann die Plattenkassette mit einfacher Konstruktion in der genau vorgegebenen Stellung eingesetzt werden. Wenn die Verschlußplatte auf der Plattenkassette vorgesehen ist, so daß, wenn die Plattenkassette aus dem Wiedergabegerät genommen wird, die Verschlußplatte diese Öffnung verschließt, wird auch verhindert, daß Staub in die Kassette eindringt, und der Verschlußplattenöffnungs- und -schließmechanismus kann einfach konstruiert sein.
- Diese und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden im Laufe der anschließenden detaillierten Beschreibung und der nachfolgenden Ansprüche noch verdeutlicht.
- Fig. 1 ist eine Draufsicht und zeigt ein Beispiel einer herkömmlichen Plattenkassette;
- Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Plattenkassette;
- Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung der Plattenkassette aus Fig. 2 mit geöffnetem oberen und mittleren Fach;
- Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht der Plattenkassette aus Fig. 2 mit geöffnetem mittleren und unteren Fach;
- Fig. 5 ist eine auseinandergezogene Darstellung der Plattenkassette aus Fig. 2;
- Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 5;
- Fig. 8 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 5;
- Fig. 9 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX in Fig. 5;
- Fig. 10 ist eine vergrößerte Darstellung eines Plattenhalterungsteils in der Plattenkassette in Fig. 2;
- Fig. 11 ist eine Ansicht zur Erklärung der Wirkungsweise einer Verschlußplatte der Plattenkassette in Fig. 2;
- Fig. 12 ist eine Draufsicht auf einen wichtigen Teil eines Wiedergabegeräts mit eingesetzter Plattenkassette aus Fig. 2;
- Fig. 13 ist ein Aufriß, gesehen von der Linie XIII-XIII in Fig. 12;
- Fig. 14 ist eine Seitenansicht gesehen von der Linie XIV-XIV in Fig. 12;
- Fig. 15 ist die gleiche Seitenansicht wie Fig. 14 und zeigt die Kassette in der hochgehobenen Stellung;
- Fig. 16 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines wichtigen Teils eines Zentrierstifts;
- Fig. 17 ist, eine vergrößerte Schnittansicht und zeigt die Kassette und den Zentrierstifts in Eingriffsstellung;
- Fig. 18 ist eine Ansicht, die die relative Stellung der Plattenkassette, der Führungsglieder, des Ritzels und des Mikroschalters zueinander zeigt;
- Fig. 19 ist eine Detaildarstellung des in Fig.18 mit Pfeil Z bezeichneten Teils;
- Fig. 20 ist eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Plattenkassette;
- Fig. 21 ist eine vergrößerte perspektivische Teildarstellung und zeigt die Funktion der Plattenkassette in Fig. 20;
- Fig. 22 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Plattenkassette;
- Fig. 23 ist eine perspektivische Ansicht der Plattenkassette in Fig. 23 im geschlossenen Zustand; und
- Fig. 24 ist eine auseinandergezogene Darstellung der Plattenkassette aus Fig. 22.
- Die vorliegende Erfindung soll nun hier nachfolgend anhand der Ausführungsformen einer Kassette für eine Compact-Disk des Compact Disc Digital Audio Systems unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden:
- Die Fig. 2 - 11 sind Ansichten, die die Konstruktion der ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Plattenkassette A zeigen, und die Fig. 12 - 16 sind Ansichten, die ein Beispiel eines Wiedergabegeräts (Compact-Disc-Player) zum Abspielen der in die Plattenkassette A eingesetzten Platte zeigen.
- Zunächst ist die in den Fig. 2 bis 11 dargestellte Plattenkassette A so gebaut, daß sie eine Platte (Compact Disc) 31 auswechselbar und abspielbar aufnehmen kann, und hat als Hauptbestandteile ein oberes Fach 32, ein mittleres Fach 33 und ein unteres Fach 34, die aus durchsichtigem Kunstharz hergestellt sind.
- Das obere Fach 32 weist sowohl an der linken als auch an der rechten Seite am hinteren Ende einer rechteckigen Deckplatte 35 ausgeformte Seitenwände 36 bzw. 37, auf den Oberflächen dieser Seitenwände 36 und 37 ausgebildete Führungsnuten 38 und 39, eine gemäß Fig. 6 an einer Innenfläche ausgebildete Welle 40, und einen im hinteren Teil der Deckplatte 35 ausgebildeten ausgeschnittenen Teil 41 auf.
- Das mittlere Fach 33 weist eine Vorderwand 43 und Seitenwände 44 und 45 auf, die im Vorderteil bzw. sowohl an der rechten und der linken Seite einer rechteckigen Platte 42 ausgebildet sind, so daß sie von der Platte 42 aus vertikal hochstehen, und eine hintere Wand 46 ist im hinteren Teil der Platte 42 ausgebildet. Hier ist in der Mitte der Platte 42 eine Öffnung 47 ausgebildet und eine Fixieröffnung 48 für eine Auflagedruckaufnahmeplatte ist um diese Öffnung 47 herum angeordnet. In den Flächen der Seitenwände 44 und 45 sind Führungsnuten 49 und 50 ausgebildet. In der vorderen Hälfte der unteren Wand der Führungsnut 49 ist eine Zahnstange 51 ausgebildet. An einer vorgegebenen Stelle der unteren Wand der Führungsnut 50 ist eine Aussparung 53 ausgebildet. Die hinteren Enden dieser Seitenwände 44 und 45 sind an den Oberflächenseiten ausgeschnitten und somit dünner gestaltet. Am hinteren Ende jedes dieser dünneren Teile, wie in Fig. 7 gezeigt wird, ist an der Außenseite eine Aussparung 54 angeordnet, und an der Innenseite ist ein Zapfen 55 ausgebildet.
- Wie in den Fig. 4, 5 und 10 gezeigt wird, ist in der Öffnung 47 eine Klemmvorrichtung 57 ringförmig mit einem Vorsprung 59 mit konisch zulaufender Oberfläche 58 an der unteren Oberfläche angeordnet, und ist mit einer Druckfeder 60 aus Federstahl an der Innenseite befestigt. Ein Kugelhalteglied 61 ist im Mittelpunkt der Druckfeder 60 angeordnet, und eine Stahlkugel 63 sitzt in einer im wesentlichen halbkugeligen Aussparung 62 in diesem Halteglied 61. Diese Klemmvorrichtung 57, Druckfeder 60 und Kugelhalteglied 61 sind durch Druckgießen einstückig ausgeführt. Die Klemmvorrichtung 57 und die entsprechenden an ihr befestigten Glieder sind mit der obigen konischen Fläche 58 in die in der Öffnung 47 ausgebildete konische Fläche 64 eingesetzt, so daß sie nicht herausfallen können. Der Teil, in dem die Öffnung 48 für die Auflagedruckaufnahmeplatte im mittleren Fach 33 ausgebildet ist, besteht aus eine kreisrunden Aussparung 65, innerhalb derer eine scheibenförmige Auflagedruckaufnahmeplatte 66 eingesetzt ist. Ein Vorsprung 67 in der unteren Fläche der Auflagedruckaufnahmeplatte 66 wird in die Befestigungsöffnung 48 eingesetzt und an die Seite des mittleren Fachs 33 angeschweißt. Infolge dieser Konstruktion können die Klemmvorrichtung 57 und die an ihr befestigten Glieder nicht nach oben herausgezogen werden, sind aber drehbar, wobei die Stahlkugel 63 in Berührung mit der Bodenfläche einer in der unteren Fläche der Auflagedruckaufnahmeplatte 66 als Zentrierung ausgebildeten Aussparung 68 ist.
- Das untere Fach 34 hat eine Rückwand 71, die im hinteren Ende einer rechteckigen Bodenplatte 70 ausgebildet ist und weist im rechten und im linken Ende dieser hinteren Wand 71 Verbindungswände 72 auf. Hier ist in der Mitte der Bodenplatte 70 eine Öffnung 73 zur Aufnahme einer Drehplatte ausgebildet, eine Laserstrahleinlaßöffnung 74 ist in ihrem Vorderteil ausgebildet, rechte und linke Einsetzöffnungen 75 zum Positionieren sind in ihrem hinteren Teil ausgebildet und ferner ist eine bogenförmig verlaufende Nut 76 in der Oberfläche ihres Vorderteils ausgebildet. Eine Nut 77 zum Einsetzen eines Titels öffnet sich in der hinteren Wand 71 nach oben, wie in Fig. 8 gezeigt wird, und eine Öffnung 78, wie in Fig. 9 gezeigt wird, ist in der Verbindungswand 72 ausgebildet.
- Eine in einer Drehplatteneinsetzöffnung 73 in der Bodenplatte 70 eingerichtete Unterdrehplatte 79 besteht aus einem scheibenförmig ausgebildeten Glied, das die Platte 31 im Zusammenwirken mit der obigen Klemmvorrichtung 57 hält, und weist eine Plattenaufnahmewand 80 in der Mitte der obigen Oberfläche auf, wobei eine Plattenhaltewand 81 nach oben vorsteht und auf der oberen Oberfläche des äußeren Plattenrandteils ausgebildet ist, und eine Eingreifwand 83, die eine konisch zulaufende Fläche 82 auf der Seitenwand im unteren Teil des äußeren Randteiles aufweist. Diese Unterdrehplatte 79 soll in die konisch zulaufende Fläche 84 innerhalb der Einsetzöffnung 73, die in der Bodenplatte 70 ausgebildet ist, eingreifen, so daß sie nicht nach unten weggezogen werden kann. Eine runde Aussparung 85 ist am Rand der Einsetzöffnung 73 der oberen Fläche der Bodenplatte 70 ausgebildet. Eine Verschlußplatte 86 ist mit ihrem Flansch 87 in diese Aussparung 85 eingesetzt und wird in den Fig. 4, 5, 10 und 11 im Detail gezeigt. Die Verschlußplatte 86 öffnet und schließt die Laserstrahleinlaßöffnung 74, verhindert, daß die Unterdrehplatte 79 nach oben herausgezogen wird, und hat einen Verschlußteil 89, der sich auf dem äußeren Randteil des Flansches 87, der sich auf der Seite der Mittelöffnung 88 leicht nach oben erweitert, radial nach außen erstreckt, eine Seitenplatte 90 erstreckt sich waagrecht vom Verschlußteil 89 weg und weist eine bogenförmig gekrümmte Kante 91 auf, die konzentrisch zur Mittelöffnung 88 verläuft, am äußeren Ende des Verschlußteils 89 ist ein Hakenteil 92 und am Außenende des Seitenplattenteils 90 ein Eingriffsteil 93 ausgebildet. Diese Verschlußplatte 86 ist so angeordnet, daß ihr Verschlußteil 89 in der Laserstrahleinlaßöffnung 74 und ihr Flansch 87 innerhalb der Aussparung 85 liegt. Ein Flanschglied 94, das verhindert, daß der Flansch 87 aus der Aussparung 85 gezogen wird, ist an der oberen Fläche der Bodenplatte 70 befestigt.
- Andererseits ist eine Verschlußfeder 95, die mit einem Ende an einem Ende der Nut 76 und mit dem anderen Ende am Sicherheitshaken 92 der Verschlußplatte 86 befestigt ist, innerhalb der Nut 76 der Bodenplatte 70 angeordnet und wird durch ein Rückhalteglied 97 mit einem Federrückhalteteil 96, der an der Bodenplatte 70 befestigt ist, so gehalten, daß sie sich nur innerhalb der Nut 76 biegen kann. Durch diese Konstruktion ist die Verschlußplatte 86 in den in Fig. 11 angegebenen Pfeilrichtungen E und F drehbar, wobei der Flansch 87 in der Aussparung 85 als Mitte gehalten wird und normalerweise von der Verschlußfeder 95 vorgespannt wird, so daß der Verschlußteil 89 die Laserstrahleinlaßöffnung 74 verschließt. Der Eingriffsteil 93 wird so positioniert, daß er über die Seitenkante der Bodenplatte 70 aus leicht nach außen vorsteht, wie in Fig. 11 gezeigt wird. Ferner läßt sich die Unterdrehplatte 79 innerhalb der Einsetzöffnung 73 leicht vertikal bewegen, wobei jedoch der in der Aussparung 85 gehaltene Flansch 87 verhindert, daß sie nach oben herausgezogen wird.
- Das obere Fach 32, das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 sind, wie oben ausgeführt, gebaut und mit den obigen Teilen ausgerüstet, die so miteinander verbunden sind, daß sie gemäß Fig. 5 angeordnet sind, wobei die entsprechenden Fächer vorne, hinten, rechts und links angeordnet sind und das obere Fach 32 mit dem rechten und dem linken Zapfen 40 in das rechte und das linke Loch 54 im mittleren Fach 33, und das mittlere Fach 33 mit dem rechten und dem linken Zapfen 55 in das rechte und das linke Loch 78 im unteren Fach 34 greifen. Die auf diese Weise miteinander verbundenen Fächer 32, 33 und 34 können geöffnet bzw. geschlossen werden wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt wird mit den Zapfen 40 und 55 jeweils als Drehpunkt. Wenn die Fächer 32, 33 und 34 geschlossen sind, greifen die in den entsprechenden Fächern ausgebildeten (nicht dargestellten) Aussparungen und Vorsprünge ineinander, so daß die Fächer nicht zufällig geöffnet werden können. Wenn jetzt das obere Fach 32 und das mittlere Fach 33 geschlossen sind, ist ein kleiner Raum zwischen der Deckplatte 35 und der Platte 42 definiert und wird benützt, um ein Titelschild 98 oder dergl. einzusetzen, das die auf der Platte 31 aufgenommenen Inhalte im einzelnen verzeichnet. Jetzt werden die Führungsnuten 38 und 39 des oberen Fachs 32 mit den Führungsnuten 49 und 50 des mittleren Fachs 33 entsprechend ausgerichtet und die hintere Wand 46 des mittleren Fachs 33 wird im ausgeschnittenen Teil 41 des oberen Fachs 32 positioniert. Die in der Rückwand 71 des unteren Fachs 34 ausgebildete Einschubnut 77 für den hinteren Titel wird benützt, um ein Titelverzeichnis oder dergl. aufzunehmen, in dem die Hauptinhalte der Platte 31 verzeichnet sind, und wird von der hinteren Wand 46 verschlossen, wenn das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 geschlossen sind. Der Raum zwischen dem mittleren Fach 33 und dem unteren Fach 34 dient zur Aufnahme der Platte 31. Wenn die Fächer 33 und 34 geschlossen sind, steht der Eingriffsteil 93 der Verschlußplatte 86 vom ausgeschnittenen Teil 53 des mittleren Fachs 33 aus vor.
- Jetzt soll das Verfahren zur Anwendung der Plattenkassette A laut obiger Konstruktion erklärt werden. Zunächst werden der (nicht gezeigte) hintere Titelvermerk und das Titelschild 98 entsprechend den Inhalten der Platte 31 erstellt. Das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 werden geöffnet, der hintere Titel wird in die Einschubnut 77 gesetzt, und das obere Fach 32 und das untere Fach 33 werden geöffnet, dann wird das Titelschild 98 dazwischen eingesetzt. Wenn die obigen Fächer aus durchsichtigem Material gefertigt sind, sind die Inhalte des hinteren Titels und des Titelschilds 98 von außen sichtbar. Zur Aufnahme der Platte 31 in der Kassette bleibt das obere Fach 32 und untere Fach 33 aneinanderliegend verschlossen, während das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 auseinandergezogen werden, und die Platte wird durch entsprechendes relatives Vorschieben der Aufnahmewand 80 der Unterdrehplatte 79 in das Mittelloch der Platte 31 auf die Unterdrehplatte 79 gesetzt. Dann werden das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 geschlossen. In diesem Zustand wird die Platte 31 zwischen der Haltewand 81 der Unterdrehplatte 79 und der Klemmvorrichtung 57 in der Aufnahmewand 80 der Unterdrehplatte 79 eingesetzt wie in Fig. 10 gezeigt wird. Fig. 10 zeigt, wie die Plattenkassette A in das Wiedergabegerät eingesetzt und die Unterdrehplatte 79 nach oben gedrückt wird. Wenn die Plattenkassette A nicht in das Wiedergabegerät eingesetzt ist, liegen die Platte 31, die Klemmvorrichtung 57 und die Unterdrehplatte 79 unterhalb der in der Zeichnung gezeigten Stellungen. Das heißt, die Klemmvorrichtung 57 ist durch die Kraft der Druckfeder 60 nach unten vorgespannt und drückt die Platte 31 gegen die Seite der Unterdrehplatte 79. Daher drückt die Unterdrehplatte 79 mit der konischen Fläche 84 des unteren Fachs 34 auf die konisch zulaufende Fläche 82 und wird in die Nähe der Einsetzöffnung 73 gedrückt. Daraus ergibt sich, daß die Platte 31 durch die Vorspannkraft der Feder 60 zwischen der Klemmvorrichtung 57 und der Unterdrehplatte 79 gehalten wird und sich innerhalb der Kassette nicht zufällig bewegen kann. Wenn die Unterdrehplatte 79 gehoben wird, wie in Fig. 10 gezeigt wird, werden die Platte 31, die Klemmvorrichtung 57 und die Unterdrehplatte 79 drehbar mit der Stahlkugel 63 als Drehzentrum.
- Beim Einsetzen der Platte 31 in die Plattenkassette A wie oben gesagt, kann diese Platte gehandhabt werden, ohne daß sie direkt in der Hand gehalten werden muß, und somit kommen keine Fingerabdrücke auf die Platte 31. Ferner ist in der Plattenkassette A, solange diese Kassette nicht in das Wiedergabegerät eingesetzt ist, die Einsetzöffnung 73 durch die Unterdrehplatte 79 verschlossen, die Laserstrahleinlaßöffnung 74 wird durch die Verschlußplatte 86 verschlossen und auf diese Weise ist die Platte 31 im wesentlichen nach außen völlig abgedeckt, so daß sie gegen alle äußeren Einflüsse wie von außen wirkende Kräfte, Staub usw. geschützt ist.
- Um die Platte 31 nun aus der Plattenkassette A herauszunehmen, wird in Umkehrung der obigen Arbeitsgänge das mittlere Fach 33 und das untere Fach 34 geöffnet und die Platte kann von der Unterdrehplatte 79 abgenommen werden. Somit kann die Platte in der Plattenkassette A ausgewechselt werden und dieses Auswechseln ist sehr einfach. Während dieser Zeit können die Teile in der Plattenkassette nicht nach unten rutschen.
- Bei der vorliegenden Ausführungsform, in der die drei Teile, die Klemmvorrichtung 57, die Druckfeder 60 und das Kugelhalteglied 61 durch Spritzguß einstückig ausgeführt sind, läßt sich die Teilezahl reduzieren, die Montage wird erleichtert, die Fertigungskosten werden möglichst gering gehalten und die gesamte Kassette kann dünn gehalten werden.
- Beim Einsetzen der Plattenkassette A in das Wiedergabegerät - die Funktionen der entsprechenden Teile werden im einzelnen noch erst erklärt - werden die Führungsnuten 38, 49, 39 und 50 als Führungen zur Steuerung der Förderrichtung der Kassette benutzt, die Zahnstange 51 wird als Mechanismus zum Tragen der Kassette im Zusammenwirken mit dem Ritzel auf der Seite des Wiedergabegeräts benutzt, die Aussparung 52 wird als Fühlerteil zum Kontrollieren der Plattenkassette bei der Steuerung der Bewegung dieser Plattenkassette benutzt, die Einsetzöffnungen 75 werden zum Positionieren der einzuschiebenden Plattenkassette gegenüber dem Wiedergabegerät benutzt, und der Eingriffsteil 93 der Verschlußplatte 86 wird als Betätigungsteil zum Öffnen und Schließen der Laserstrahleinlaßöffnung 73 benutzt.
- Jetzt anschließend wird das Wiedergabegerät, in das die Plattenkassette A zwecks Wiedergabe der Platte 31 eingesetzt werden soll, erklärt. Die Fig. 12 bis 19 sind Darstellungen des Wiedergabegeräts B, in das die Plattenkassette A eingesetzt werden soll. In den Fig. 12 bis 15 bedeutet die Bezugsziffer 100 ein äußeres Gehäuse des Wiedergabegeräts; innerhalb dieses Außengehäuses 100 ist ein Chassis 101 angeordnet und ist mit einem Plattenantriebsmotor 102 ausgerüstet, an dessen Drehwelle eine Drehplatte 103 befestigt ist. Die Drehplatte 103 ist scheibenförmig und durch die Einsetzöffnung 73 der Plattenkassette A in eine Unterdrehplatte 79 einrückbar ausgebildet, so daß sie Kraft überträgt. Auf dem Chassis 101 ist ein Lademotor 104 montiert, so daß sein Drehmoment über einen Kraftübertragungsmechanismus auf eine Welle 105 übertragen wird, die auf dem Chassis 101 drehbar gelagert ist. Auf dieser Welle 105 sitzt ein Ritzel 106, so daß sie vertikal beweglich ist und die Kraft des Motors 104 übertragen kann.
- Ferner ist am Chassis 101 ein rechter und ein linker Zentrierstift 108 befestigt und auf dem Chassis 101 wird ein Gehäuse 109 gehaltert. Diese Zentrierstifte 108 bestehen aus einem zylindrischen Glied und haben am oberen Ende ein Einrastteil 110 mit einer konisch zulaufenden Spitze wie in Fig. 16 gezeigt wird, so daß das Einrastteil 110 in die Einsetzöffnung 75 der Plattenkassette A gemäß Fig. 17 eingreifen kann, um die Kassette 17 zu positionieren. Das Gehäuse 109 wird auf dem Chassis 101 durch Verbindungsglieder 111 und Bolzen 112 gehaltert, so daß es durch Drehen der Verbindungsglieder 111 auf das Chassis 101 aufgesetzt bzw. von ihn frei wird. Im Gehäuse 109 sind Öffnungen in den Teilen ausgearbeitet, in denen die Drehplatte 103, das Ritzel 106, die Zentrierstifte 108 und ein (nicht dargestellter) optischer Kopf auf dem Chassis aufmontiert sind, so daß die obigen Glieder über das Gehäuse 109 vorstehen bzw. freigegeben werden. Führungsglieder 115 mit Vorsprüngen 114 rechts und links sind auf der oberen Fläche dieses Gehäuses 109 montiert. Die Vorsprünge 114 der Führungsglieder 115 liegen innerhalb der Führungsnuten 38, 49, 39 und 50 der Plattenkassette A und führen diese Plattenkassette A in den Pfeilrichtungen G und H. Ferner ist ein Mikroschalter 116 an der oberen Fläche des Gehäuses 109 montiert, wie in den Fig. 12, 18 und 19 gezeigt wird. Der Mikroschalter 116 schaltet, wenn eine Stellvorrichtung 117 mit der obigen Führungsnut 50 der Plattenkassette A in Berührung kommt und wenn eine Stellvorrichtung 117 in die Aussparung 52 eingreift, um das Ein- und Ausschalten des Lademotors 104 zu steuern. Das Gehäuse 109 ist durch eine Klemmenfeder 118 nach unten vorgespannt, die zwischen dem Chassis 101 und dem Gehäuse 109 eingespannt ist.
- Im hinteren Teil des Chassis 101 ist eine Sperrplatte 122 drehbar um einen Stift 120 als Mittelpunkt angeordnet und durch eine Sperrfeder 121 in Pfeilrichtung I vorgespannt. Die Sperrplatte 122 verriegelt das Gehäuse 109 in seiner Position durch Einrasten der hinteren Kante des Gehäuses in die Einrastaussparung 123, wenn sich das Gehäuse 109 nach oben bewegt. Ein Auswerferhebel 124, der von einem nicht dargestellten Antriebsmechanismus betätigt wird, ist zum Heben des Gehäuses 109 ist im hinteren Endteil des Chassis 101 vorgesehen.
- In diesem Wiedergabegerät B müssen durch Betätigen von nicht gezeigten Druckknöpfen verschiedene Befehle gegeben werden.
- Um die Platte durch das Wiedergabegerät B abspielen zu lassen, wird zunächst die Plattenkassette A mit der Platte 31 wie oben beschrieben in die durch die strich-doppelpunktierte Linie in Fig. 12 gezeigte Stellung eingeschoben, das heißt, in eine Lage, in der Grund der Führungsnut 50 das Betätigungsglied 117, und das Endteil der Zahnstange 51 das Ritzel 106 berührt. Im Gerät B steht zunächst das Gehäuse 109 in der oberen Stellung, wie in Fig. 15 gezeigt wird, und die Sperrplatte 122 verriegelt die Kassette 109. Beim Einschieben der Plattenkassette A wird der Vorsprung 114 des Führungsglieds 115 in die Führungsnuten 38, 49, 39 und 50 eingeschoben, um die Plattenkassette A in Pfeilrichtung G zu führen. Sobald das Betätigungsglied 117 die Führungsnut 50 berührt und dabei verschoben wird, schaltet der Mikroschalter 116 so, daß der nicht gezeigte Steuerschaltkreis den Lademotor 104 anlaufen läßt. Sobald der Motor eingeschaltet ist, dreht sich das Ritzel 106 im Uhrzeigersinn in Fig. 12 und greift somit in die Zahnstange 51 ein, um die Plattenkassette A in Pfeilrichtung G vorzuschieben. Wenn jetzt die Plattenkassette A eingesetzt und geführt vom Führungsglied 115 in Pfeilrichtung G vorgeschoben wird, wie in Fig. 11 gezeigt wird, greift das Eingriffsteil 93 der Verschlußplatte 86 in den Vorsprung 114 des Führungsglieds 115 ein, so daß die Verschlußplatte 86 in Pfeilrichtung E gegen die Vorspannkraft der Verschlußfeder 95 gedreht wird, und die Laserstrahleinlaßöffnung 74, die vom Verschlußteil 86 verschlossen war, wird geöffnet.
- Da diese Öffnungs- und Schließvorgänge der Verschlußplatte 86 durch direkten Eingriff des Eingriffsteils 93 der Verschlußplatte 86 und des Führungsglieds 115 des Wiedergabegeräts ineinander ausgeführt werden, wird die Konstruktion einfach und die Betätigung selbst wird positiver.
- Wenn die Plattenkassette A in die mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 12 und 14 gekennzeichnete Stellung gebracht wird, drückt sie die Sperrplatte 122 am oberen Ende, so daß sich die Sperrplatte 122 und das Gehäuse 109 voneinander lösen. Andererseits wird zu diesem Zeitpunkt der Mikroschalter 116 durch Eingreifen des Betätigungsglieds 117 in die Aussparung 52 der Plattenkassette A betätigt, so daß damit der Steuerkreis den Lademotor 104 ausschaltet, d.h., zu diesem Zeitpunkt stellt der Mikroschalter 116 fest, daß die Plattenkassette A ihre vorbestimmte Ladestellung erreicht hat. Wenn die Sperrplatte 122 das Gehäuse 109 freigibt, wird das Gehäuse 109 durch die Vorspannkraft der Klemmenfeder 118 nach unten gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich die Drehplatte 103 relativ nach vorwärts in die Plattenkassette hinein durch die Einsetzöffnung 73 der Plattenkassette A und greift in die untere Fläche der Unterdrehplatte 79 ein wie in Fig. 10 dargestellt ist. Der rechte und der linke Zentrierstift 108 greifen in die Einsetzöffnungen 75 der Plattenkassette A ein um die Plattenkassette A in einer vorgegebenen Stellung zu halten.
- Wenn jetzt der Spieldruckknopf betätigt wird, läuft der Plattendrehmotor 102 an und dreht die Drehplatte 103, und diese Drehung wird auf die Unterdrehplatte 79 übertragen, um die Platte 31 in Drehung zu versetzen. Jetzt sendet der optische Kopf einen Laserstrahl auf die Platte 31 durch die Laserstrahleinlaßöffnung 74 der Plattenkassette A aus der hinteren Seite des Chassis 101, und der durch die Platte 31 reflektierte Strahl wird erfaßt, um das auf der Platte 31 aufgenommene Signal abzulesen. Dieses Signal wird dann durch einen nicht dargestellten Wiedergabekreis und Verstärker usw. in ein Audio-Signal umgewandelt.
- Zum Herausnehmen der Plattenkassette A nach dem Anspielen der Platte 31 wird der Auswerferknopf betätigt und der Antriebsmechanismus drückt den Auswerferhebel 124 nach oben und hebt das Gehäuse 109, das Gehäuse 109 rastet unter der Vorspannkraft der Feder 121 in die Sperrplatte 122 ein und wird so in der gehobenen Stellung gehalten. Sobald der Steuerkreis den Lademotor 104 anlaufen läßt, dreht sich jetzt das Ritzel 106 gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 12, so daß dadurch die Plattenkassette A in Pfeilrichtung H geschoben wird. Diese Bewegung kommt zum Ende, wenn die Betätigungsvorrichtung 117 des Mikroschalters 116 aus der Führungsnut 50 frei wird. Wenn die Plattenkassette A aus dem Wiedergabegerät B genommen wird, wird die Schließplatte 86 von der Feder 95 gedrückt und dreht sich in Pfeilrichtung F in Fig. 11 und schließt die Laserstrahleinlaßöffnung 74.
- So kann die Plattenkassette A automatisch in das Wiedergabegerät geladen werden und die in der Plattenkassette A vorhandene Platte 31 kann abgespielt werden.
- Fig. 20 ist eine Ansicht, die eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. In dieser Ausführungsform sind, zusätzlich zu der Konstruktion der obigen Ausführungsform, Sperrteile 160 am Ende der Führungsnuten 38 und 39 des oberen Fachs 32 ausgebildet. Gemäß dieser Konstruktion, falls die Plattenkassette irrtümlich von der falschen Seite her in das Wiedergabegerät eingesetzt werden soll, wie in Fig. 21 gezeigt wird, stoßen die Sperrteile 160 an die Vorsprünge 114 der Führungsglieder 115 und verhindern das falsche Einsetzen der Plattenkassette.
- Bei den obigen Ausführungsformen sind die Einsetzöffnungen 75 für die Zentrierstifte an der Plattenkassette nur am unteren Fach ausgebildet, sie können jedoch auch am mittleren und am oberen Fach ausgebildet sein. Anstelle dieser Einsetzöffnungen sind auch Vorsprünge auf der Plattenkassettenseite denkbar, die in Aussparungen bzw. Öffnungen im Wiedergabegerät einrasten, um die Plattenkassette zu positionieren.
- Bei den obigen Ausführungsformen ist die Aussparung 52 als Fühlermittel auf der Seite der Führungsnut 50 vorgesehen, sie kann jedoch auch auf der Seite der Führungsnut 49 oder auf beiden Seiten vorgesehen werden.
- Auch ist bei den obigen Ausführungsformen ein Fühlermittel in der Form einer Aussparung im Führungsnutgrund vorgesehen, es läßt sich jedoch an jedem beliebigen Platz der Kassettenoberfläche vorsehen und kann möglicherweise nicht nur in der Form einer Aussparung sondern auch in der Form einer Öffnung oder eines Vorsprungs usw. ausgeführt werden.
- Die Fig. 22 bis 24 zeigen noch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Plattenkassette ohne die Nut für das Titelschild durch Weglassen der oberen Fächer 32 der Plattenkassette A in den obigen Ausführungsformen. Die Arbeitsweise dieser Ausführungen wird ersichtlich aus der Erklärung der obigen Ausführungsformen. In diesen Figuren sind die gleichen Komponenten wie bei den obigen Ausführungsformen mit jeweils den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Claims (5)
1. Plattenkassette (A) zur Aufnahme einer Platte (31), auf
der Informationsdaten gespeichert sind, und zwar zum
drehbaren Haltern der Platte (31) in dieser Plattenkassette (A),
wobei diese Plattenkassette in das Wiedergabegerät (B, 100)
zwecks Wiedergabe der gespeicherten Informationen einsetzbar
ist,
enthaltend eine Öffnung (74), durch die das Wiedergabegerät
(B, 100) Zugriff zu einem Teil dieser Informationen hat,
enthaltend eine bewegliche Verschlußplatte (86), die sich in
eine Stellung, in der sie die Öffnung (74) abdeckt, und in
eine andere Stellung, in der die Öffnung (74) nicht abgedeckt
ist, bringen läßt,
enthaltend eine Feder (95), die so vorgespannt ist, daß sie
die Verschlußplatte (86) in diejenige Stellung drückt, in der
die Verschlußplatte (86) die Öffnung (74) abdeckt,
enthaltend Betätigungsmittel (93) zur Betätigung der
Verschlußplatte (86), die so angeordnet sind, daß sie mit
entsprechenden Führungsmitteln (115) im Wiedergabegerät (B, 100)
zusammenwirken, um die Verschlußplatte (86) in eine Stellung
zu drücken, in der die Öffnung (74) nicht abgedeckt ist, wenn
die Plattenkassette (A) in das Wiedergabegerät (B, 100)
eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenkassette (A) ein erstes Kassettenfach (33) und
ein zweites Kassettenfach (34), das durch das erste
Kassettenfach (33) geöffnet bzw. geschlossen werden kann, umfaßt,
so daß die Platte (31) ausgetauscht werden kann,
und daß das zweite Kassettenfach (34) die Öffnung (74) sowie
Mittel (87, 85) zum drehbaren Haltern der Verschlußplatte
(86) beinhaltet.
2. Plattenkassette (A) gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Halten der Verschlußplatte (86) im zweiten
Kassettenfach (34) eine ringförmige Aussparung (85) und einen
ringförmigen Flansch (87) sowie ein Flanschglied (94)
beinhalten, das verhindert, daß der Flansch (87) aus der
Aussparung (85) gezogen wird.
3. Plattenkassette (A) gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß die ringförmige Aussparung (85) konzentrisch zur Platte
(31) angeordnet ist.
4. Plattenkassette (A) gemäß mindestens einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenkassette (A) Plattenkassettenführungen (38,
49, 39, 50) zum Führen und Positionieren der Plattenkassette
(A) im Wiedergabegerät (B, 100) umfaßt.
5. Plattenkassette (A) gemäß mindestens einem der Ansprüche
1 bis 4, gekennzeichnet durch
eine Aussparung (52) in der Plattenkassette (A) in einer
vorgegebenen Stellung, die einem Betätigungsmittel (117) für
einen Schalter (116) im Wiedergabegerät entspricht, der nach
dem Einsetzen der Plattenkassette (A) in das Wiedergabegerät
(B, 100) betätigt werden muß.
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