DE358968C - Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf

Info

Publication number
DE358968C
DE358968C DEM71364D DEM0071364D DE358968C DE 358968 C DE358968 C DE 358968C DE M71364 D DEM71364 D DE M71364D DE M0071364 D DEM0071364 D DE M0071364D DE 358968 C DE358968 C DE 358968C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
steam
dirty oil
vessel
dirty
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM71364D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MITTELDEUTSCHE KUEHLERFABRIK T
Original Assignee
MITTELDEUTSCHE KUEHLERFABRIK T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MITTELDEUTSCHE KUEHLERFABRIK T filed Critical MITTELDEUTSCHE KUEHLERFABRIK T
Priority to DEM71364D priority Critical patent/DE358968C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE358968C publication Critical patent/DE358968C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B13/00Recovery of fats, fatty oils or fatty acids from waste materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/74Recovery of fats, fatty oils, fatty acids or other fatty substances, e.g. lanolin or waxes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reinigen von Schmutzöl mittels Dampf. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Schmutz aus gebrauchtem Schmieröl uad zur Wiedergewininn7.g von gebrauchsfähigem Öl.
  • Der Konstruktion ist der Gedanke zugrunde gelegt, Dampf durch das gebrauchte Schmutzöl hindurchzupressen, das Öl mittels des dadurch entstehenden Niederschlagwassers kräftig durchzuwirbeln, den Schmutz und insbesondere harzige Bestandteile zu lösen und das 01 @schließlich dadurch zu reinigen, @daß es unter dem Druck derselben Dampfzufuhr dcrarti;g durch ein Siebgewebe hindurchgepreßt wird, daß :die Schmutzteile des Öles zurückbleiben, während Öl und Wasser immer noch unter dem Druck des Dampfes stehend, noch vor dem Austritt aus dem Reiniger zur Scheidung gezwungen werden. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich-_iang wiedergegeben, welche einen Aufriß des ltcinigers im Schnitt darstellt.
  • Der Reiniger besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich einem zylinderischen Außenmantel a, in dessen unterem Teil bis zu einer gewissen Höhe dauernd sich N iederschlagwasser be- findet und einem trichterförmigen Innengefäß b, dessen Boden von einem Siebgewebe c gebildet wird. Dieser Trichter wird in das Außengefäß eingehängt und ist in seiner Länge @so bemessen, daß :das Siebgewebe ,dauernd sich unter Wasser befindet. Auf diese Weise wird es ununterbrochen in genuallenem Zustande erhalten und die Siebwirkung bis zum Höchstgrad gesteigert.
  • Der Trichter b ist ungefähr in der Mitte durch eine Scheid--wand d in zwei Kammern zerlegt, von denen die obere Kammer e zur .Aufnahme des Schmutzöles dient und durch den klappbaren Deckel f die Zuführung desselben ermöglicht, während die untere Kammer g als eigentliche Reinigungskammer gedacht ist. Die Verbindung der beiden Kaminern, idurch die Löcher la der Scheidewanid cl hindurch, wird durch einen Blechschwimmer i gebildet, der zunächst den Eintritt des Schmutzöles aus der Vorratskammer e in die untere Reinigungskammer g gestattet, aber allmählich von der ansteigenden Ölmenge 1nit in die Höhe gehoben wird und schließlich ventilartig die Öffnung zum Abschluß bring.
  • In diese Olmenge wird mitten durch der: ganzen Apparat hindurch mittels der Röhre 1z .vier Dampf derart zugeführt, daß er von unten her in das Öl eintritt. Er muß also zunächst durch das auf dem Siebboden lagernde Nieclerschlagwasser hindurchgehen, oder er wirf überhaupt zunächst kondensiert werden und <las Niederschlagwasser bilden, aber bei weiterer Dampfzufuhr wird das Niederschlagwasser und .das Öl erwärmt, der Dampf bahnt sich allmählich seinen Weg durch das Öl hindurch, reißt das Niederschlagwasser mit und bewirkt gemeinsam mit ihm eine so starke Durchwirbelung des Öles, daß die Loslösung aller schmutzigen und harzigen Bestandteil restlos zur Durehführurg kommt.
  • Der Dampf sammelt sich oberhalb des Ölspiegels und der steigende Druck desselben bewirkt die allmähliche Durchpressunder gesamten tilmenge durch das Siebgewebe c.
  • Unterstützt wird diese Wirkung noch durch den Einbau eines durchlochten Tellers o, welcher sich (lern Wege des Öles quer entgegercstullt und so eine weitere feine Verteilung desselben. über seine Oberfläche und durch seine Löcher hindurch erzwingt.
  • Das 0I gelangt in den äußeren Behälter a, die Dampfteile kadensieren sich durch die Abkühlung und heben als Niederschlagwasser (las Ü[ über sich empor.
  • Das Ü1 tritt schließlich durch Iden Stutzen L " aos, während das Was"er selbst durch da; Steigrohr in und die Mündung yi ins Freie gelangt. Es muß nur dafür gesorgt werden, daß die Ölmündung l um einige Millimeter, vielleicht 3 bis io mm, höher gelagert ist als die Wasserinünaung 1a, u.n die Scheia:.in-- zwi-, schen Cal und Wasser mit Zuverlässigkeit (Itirchzuführen.
  • Das N iederschlagw@tq:=,er hindert nicht etwa, (laß weiterhin Lurch das Siebgewetc durchdringendes Öl immer wieder zur Oberfliicliegelangt. Dies erfolgt vielmehr ganz von selbst auf Grund des kleineren Gewichtes des Öles.
  • Durch die allmähliche Entleerung der Reinigungskammer g läßt nicht nur der Dampfdruck nach, sonldern es sinkt schließlich auch der Schwimmer i und gibt den Eintritt für neues Reinigungsöl - frei. Da gleichzeitig der Dampf durch diese Öffnungen auszutreten versucht, wird er durch das entgegentretende kalte Reinigungsöl zur Kondensation gezwungen, und so entsteht augenblicklich in der Reiaigungskam;merg einUnterdruck, welcher den Öleintritt äußerst beschleunigt und ebenso schnell den Abschlußdurch den Schwimmer i wieder herib-eifü'hrt. Der Dampfdruck steigt mit zunehmender Erwärmung des Ölinhaltes, das Durchpressen des Öles beginnt von neuem und so wickelt sich der beschriebene Vorgang fortwährenid hintereinanider ab, solange Dampf einströmt und Schmutzöl vorhanden ist.
  • Für Dauerbetriebe könnte man in den oberen Schmutzölraum eine Schmutzölkluckerleitung nach Art der Sturzflasche einmünden lassen, und man hätte dann einen selbsttätig arbeitenden Apparat, der ununterbrochen und ohne Aufsicht die Reinigung des Öles durchführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: x. Verfahren zum Reinigen von Schmutzöl mittels Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmutzöl durch Eirnblasen von Dampf durchgewirbelt und gleichzeitig erwärmt wird, sodann unter der Druckwirkung dieses Dampfserornes durch ein Filtriersieb .hindurchgepreßt und schließlich zur Scheidung vom Niederschlagwasser gebracht wird. z. Vorrichtung zur Ausübung -des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus drei in einem Gefäß (a) bindlichen Kammern, von denen die erste (e) zur Aufnahme des Schmutzöles, die zweite (g) zur Behandlung des Schmutzöles mit Dampf, und idie dritte Kammer zur Scheidung von 01 und Wasser unmittelbar vor ,dem Ausfluß dient. 3. Vorrichtung nach Anspruch -, 'bestehenrd aus einem Außengefäß (a) und einem eingehängten trichterförmigen Innengefäß (b), das durch eine Scheidewand (d), in zwei übereinander gelagerte Kammern zerlegt ist, zwischen denen die Verbindung oder die Trennung durch einen Schwimmer selbsttätig hergestellt wird.
DEM71364D 1920-11-07 1920-11-07 Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf Expired DE358968C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM71364D DE358968C (de) 1920-11-07 1920-11-07 Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM71364D DE358968C (de) 1920-11-07 1920-11-07 Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE358968C true DE358968C (de) 1922-09-18

Family

ID=7313924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM71364D Expired DE358968C (de) 1920-11-07 1920-11-07 Verfahren zum Reinigen von Schmutzoel mittels Dampf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE358968C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69613699T2 (de) Vorrichtung, Anlage und Verfahren zur Schlammfiltration, insbesondere zur Filtration von Gülle
DE2013192A1 (de) Nassreiniger
DE4411078A1 (de) Filter zum Abscheiden von Schadstoffen aus Rauchgasen
DE1667880C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen eines Gemisches aus Käsebruchkörnern und Molke in seine Bestandteile
DE543770C (de) Vorrichtung zur Reinhaltung der Saugoeffnung von unter dem Fluessigkeitsspiegel arbeitenden Pumpen von Gas und Sand
DE2837554A1 (de) Fluessigkeitsabscheider, insbesondere benzin- oder oelabscheider
DE495532C (de) Abscheider und Filter fuer Gase und Daempfe
DE2800668A1 (de) Vorrichtung zum auswaschen von farbnebel aus der abluft von lackieranlagen
DE3210200A1 (de) Verfahren fuer das verdicken einer pulpenmischung bzw. eines schlammes und ein scheibenfilter fuer die anwendung des verfahrens
DE415378C (de) Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf
DE605103C (de) Abwasserreiniger
DE212602C (de)
CH579939A5 (en) Liquid petroleum product separator - with visible flow resistance indicator and coalescence filters to collector cowls separately withdrawable
DE228296C (de)
DE405396C (de) Verfahren zur Klaerung von gebrauchtem OEl
DE518063C (de) Trichterstoffaenger zur Klaerung von Abwaessern, insbesondere der Papier-, Zellstoff- und Holzstoff-Industrie
DE727232C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von OEl aus Dampf
DE371743C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Ablauftrennung von Regenwasser
DE503890C (de) Verfahren zur chemischen Reinigung von Kesseln, Oberflaechenkondensatoren u. dgl.
DE561730C (de) Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen Stoffen
DE562978C (de) Gasanlage
DE425787C (de) Schlammheber fuer Klaeranlagen, bestehend aus einer unter Wasserdruck setzbaren Druckkammer
DE719295C (de) Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten
DE571160C (de) Zwischen Niederdruck- und Hochdruckkessel von Zweidrucklokomotiven eingeschaltete Vorrichtung zum Abscheiden der Kesselsteinbildner aus dem Speisewasser
DE610357C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von Teer, insbesondere Dichtungsfluessigkeiten wasserloser Gasbehaelter