DE360308C - Greifer fuer Reihenbilderapparate - Google Patents

Greifer fuer Reihenbilderapparate

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DE360308C
DE360308C DEC29485D DEC0029485D DE360308C DE 360308 C DE360308 C DE 360308C DE C29485 D DEC29485 D DE C29485D DE C0029485 D DEC0029485 D DE C0029485D DE 360308 C DE360308 C DE 360308C
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DEC29485D
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00—Film strip handling
    • G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20—Acting means
    • G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

Es gibt Kinematographen, bei denen zwei Bildstreifen in zwei zueinander rechtwinkligen-' Ebenen verschoben werden und bei denen eine Belichtung der beiden Filme durch einen Spiegel zustande kommt. Die Erfindung betrifft einen Greifer für derartige Apparate, bei dem ein in lotrechter Richtung beweglicher Schlitten mit zwei Rahmen verbunden ist. Dieser Schlitten hat zwei aneinanderstoßende Wände parallel den Ebenen der beiden Filme, und die an dem Schlitten angebrachten Rahmen haben Stifte, welche in die bekannten Schaltöffnungen der Filme eingestoßen werden, um bei der Bewegung, des Schlittens mit den Rahmen auch die Filme zu befördern. Die Einfügung und Entfernung 'der Förder stifte erfolgt durch Verschiebung der Rahmen mit Bezug auf die beiden Ebenen des Schlittens, und diese Verschiebung kommt wiederum dadurch zustande, daß eine im wesentlichen lotrecht gestellte Welle ein Zahnrad trägt, welches auf Zahnstangen des Schlittens eingreift. In der Ausschwingung der Welle des Zahnrades werden also die Zahnstangen hin und her gestoßen, und damit auch die Rahmen mit Bezug auf die Wände des Schlittens hin und her bewegt. Das Zahnrad ist in seiner Achsrichtung genügend lang gehalten, um die Verschiebung des Schlittens zu gestatten, ohne daß der Eingriff zwi-
sehen Zahnrad urid Zahnstange unterbrochen würde.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Fördermechanismus für Filmbarid und Schlitten; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach a-a der Abb. ι;
Abb. 3 ist eine Teilansicht der Antriebsvorrichtung für den Verschluß in Verbindung mit dem Schlitten, und
ίο Abb. 4 zeigt in einem Querschnitt nach c-c der Abb. 3 die Anordnung der Filme mit Bezug auf das Objektiv.
In dem Apparat sind je zwei zueinander senkrecht stehende Wände 6 und 7 angeordnet, an deren öffnungen 8 die beiden Filme 9 und 10 zu Belichtungszwecken vorbeigeführt werden. Die Wand 6 steht dem Objektiv 3 unmittelbar gegenüber, während die Wand 7 parallel zur Achse des Objektivs verläuft und
ao die Belichtung des an der Wand 7 entlang geführten Films 10 durch den zum Teil durch-. sichtigen oberen Spiegel A erfolgt, der in einem Winkel von 45 ° zu den beiden Wänden 6 und 7 angeordnet ist.
Nach Abb. 2 sind im Innern des Kastens vor den Wänden 6 und 7 zwei Führungsschienen 20 senkrecht aufgestellt, und an diesen Schienen gleitet ein aus zwei senkrechten Wänden 22, 23 bestehender Schlitten, und dieser Schlitten dient als Träger jener Greifvorrichtung, durch welche die beiden Filme gleichzeitig an ihren Wänden 6 und 7 entlang schrittweise gefördert werden. Nach Abb. 1 wird dieser Schlitten auf und ab gestoßen, indem eine in den Lagern 26 und 27 gedrehte Welle 25 einen Daumen 28 besitzt, der bei seiner Drehung auf die Ansätze 29 und 30 der Schlittenwand 22 eingreift und dadurch zwangsläufig den Schlitten nach auf- und abwärts stößt. Diese Welle 25, die ihren Antrieb durch die Riemenscheibe 31 oder sonstwie erhält, dient auch zum Antrieb des in bekannter Weise ausgebildeten Verschlusses 12 (Abb. 3), in dem ein Spiralzahnrad 32 auf der Welle 25 die senkrechte Welle 33 angreift, die ihrerseits wieder die Verschlußwelle 13 durch eine ähnliche Spiralzahnübertragung. 35 in Drehung versetzt. Die Verschlußplatte ist bei 15 mit einem Bogenschlitz ausgestattet, um so das Objektiv abwechselnd freizumachen und abzudecken.
In Lagerböcken 44 bzw. 45, welche mit den Enden 22, 23 fest verbunden sind, führen sich die wagerecht verschiebbaren Spindeln 42, 43; an die den Wänden zugekehrten Enden dieser Spindeln sind die Querstücke 40, 41 angeschlossen, und die Enden dieser Querstücke wiederum sind mit den Greif er stiften 37 verbunden. Ein Paar von Greiferstiften erstreckt sich also gegen die Wand 22 und ein anderes gegen die Wand 23. An diesen Wänden sind die Führungshülsen 36 befestigt, um eine gute Führung der Greiferstifte zu verbürgen. Die Kastenwände 6 und 7 haben Schlitze 38', durch welche die etwas zügespitzten Enden 38 der Greiferstifte 37 hindurchgehen, um die bekannten Förderlöcher 39 der Filme 9 und 10 zu erfassen.
Die Greiferrahmen 40, 41 werden also bei der vom Daumen 28 herrührenden Bewegung des Schlittens auf und ab gestoßen, und die Stifte 37 führen sich dabei in den Schlitzen 38'. Ihre Bewegung zum Eintritt in die Filmlöcher 39 bzw. zum Austritt aus diesen Filmlöchern wird jedoch von der beständig gedrehten Welle 25 abgeleitet, indem eine senkrechte Welle 47 (Abb. 1), die in den Lagern 48 unterstützt ist, an ihrem Fuß einen Kurbelarm 49 trägt, dessen Rolle 50 in der Hubnut 51 des Kragens 52 auf der Welle 25 hin und her geschwungen wird. Nahe ihrem Kopfende hat die Welle 47 ein in der Achsrichtung langes Ritzel 46 in Eingriff mit Zahnstangen der Gleitspindeln 42 und 43. Da dieser Welle 47 eine Schwingbewegung übermittelt wird, so wird durch das Zahnrad 46 den beiden Gleitspindeln eine hin und her gehende Bewegung übertragen, und dadurch wird auch dem Greiferstift 37 eine hin und her gehende Bewegung mit Bezug auf zwei zueinander senkrechte Ebenen übermittelt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Greifer für Reihenbilderapparat für Farbenaufnahmen nach dem Zweifarbenprozeß mit zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordneten Bildfenstern, dadurch gekennzeichnet, daß an einem bewegbaren Schlitten (22, 23) zwei wagerecht und gegeneinander senkrecht verschiebbare Rahmen (40, 41) vorgesehen sind, welche senkrecht zu den beiden Filmen (9, 10) durch eine ortsfeste Welle (47) mittels eines langen Zahnrades (46) und an den Greiferköpfen befestigter Zahnstangen (42, 43) gesteuert werden.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (47) um ihre eigene Achse dadurch hin und her geschwungen wird, daß eine Kurbelrolle (50) der Welle (47) von einem Hubring (52) erfaßt wird, welcher mit jener Welle (25) dreht, die durch den steuerfesten Daumen (28) die lotrechte Verschiebung des Schlittens (22, 23) besorgt und auch den Verschluß (12) dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. , cfconucKr in der bejghsoruc&erei,. .
DEC29485D 1920-08-04 1920-08-04 Greifer fuer Reihenbilderapparate Expired DE360308C (de)

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