DE3611110C2 - - Google Patents

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DE3611110C2
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Germany
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trough
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DE19863611110
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English (en)
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DE3611110A1 (de
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Gottfried Oberuzwil Ch Angst
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Benninger AG
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Benninger AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln einer laufenden Textilbahn in einem Flüssigkeitsbad, mit einem Maschinengestell, an dem Lager und Antriebsvorrichtungen für zwei achsparallele Wickelwalzen zum wechselseitigen Auf- und Abwickeln der Textilbahn befestigt sind, mit Antriebsvorrichtungen für die Wickelwalzen, mit einem vom Maschinengestell getragenen Trog, in dem Führungs- und/oder Behandlungselemente für die Textil­ bahn angeordnet sind, und ggf. mit weiteren, aus dem Trog herausschwenkbaren Führungselementen für die Textilbahn.
Derartige Vorrichtungen sind auch unter dem Namen Jigger be­ kannt.
Unterschiedliche Gewebearten und unterschiedliche Stücklängen bedingen, daß die maximalen Wickeldurchmesser der Jigger in weiten Grenzen variieren. Insbesondere aus diesem Grund ist eine Typenvielfalt erforderlich und die ganze Vorrichtung ist in ihren Dimensionen an die jeweiligen Erfordernisse angepaßt. Für jeden Zweck steht eine unterschiedliche Bauart des Jiggers zur Verfügung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vielfalt der Bauarten zu vermindern und ein Baukastensystem zu schaffen, das möglichst viele Komponenten zu einer für alle Typen glei­ chen Baugruppe zusammenfaßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Trog mit den konstanten Dimensionen und Abständen aufweisenden Führungs- und Behandlungselementen und das Maschinengestell zu einer für verschiedene Wickelwalzen und -größen gleich dimensionierten Baugruppe ausgebildet sind, in der das Maschinengestell eine obere Lagerebene aufweist, auf der die Lager und die Antriebsvor­ richtungen für die Wickelwalzen mit wählbaren Abständen und wählbaren Dimensionen verstellbar und auswechselbar angeordnet sind.
Während es gelingt, die maximale Geschwindigkeit und die maximale Zugbeanspruchung der Textilbahn und ihre maximale Nutzbreite weitgehend zu vereinheitlichen, bedingen Wickel größeren Durchmessers andere Lagerabstände und andere Antriebsvorrichtungen als Wickel kleineren Durchmessers. Die Erfindung bietet nunmehr die Möglichkeit, nur noch diese unumgänglich veränderbaren Teile austauschbar zu machen. Möglichst viele andere Teile bilden eine unveränder­ liche Baueinheit für sich.
Nach einer Ausbildung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß das Maschinengestell aus Hohlräume aufweisenden Füßen, Längstraversen und Quertraversen besteht und daß die Hohlräume dem Betrieb der Vorrichtung dienende Steue­ rungs- und/oder Regelungselemente enthalten. Füße und Traversen können beispielsweise aus geschweißten oder abgekanteten Blechen bestehen. Dabei ergeben sich Hohlräume, die dann zur Aufnahme der erwähnten Nebenaggregate dienen.
Füße und Traversen sind vorteilhaft zu einer biege- und verwindungssteifen Einheit verschraubt. Es hat sich als besonders wirtschaftlich erwiesen, aus stabilem Blech bestehende Füße und Traversen miteinander zu verschrauben. Die Schraubenlöcher können mit Großgeräten gestanzt werden. Hierzu gibt es bereits rechnergesteuerte Anlagen, die auch das Abkanten ausführen können.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Quertraversen des Maschinengestells die Lagerebenen für die Lager und die Antriebsvorrichtungen der Wickelwal­ zen aufweisen. Es sind keine zusätzlichen, Lager und An­ triebsvorrichtungen tragenden Teile erforderlich. Die Quertraversen sind ohnehin vorhanden. Sie werden, um ihren Zweck zu erfüllen, in der für die Lagerung der Wickelwal­ zen erforderlichen Höhe über dem Boden angeordnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den schematischen Zeichnungen dargestellt. Die Erfindung soll anhand dieser Ausführungsbeispiele näher erläutert und beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt die Ansicht einer ersten Vorrichtung mit Blick auf eine Schmalseite.
Fig. 2 zeigt die Ansicht einer zweiten Vorrichtung, eben­ falls mit Blick auf eine Schmalseite.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der in Fig. 1 gezeichneten Linie III-III.
Fig. 4 zeigt einen Halbschnitt längs der in Fig. 2 gezeich­ neten Linie IV-IV.
Der in den Fig. 1 und 3 dargestellte Jigger 1 zum Behandeln einer laufenden Textilbahn 2 in einem Flüssigkeitsbad 3 be­ sitzt zwei achsparallele Wickelwalzen 4, 5 zum wechselseitigen Auf- und Abwickeln der Textilbahn 2. Ein insgesamt mit 6 be­ zeichnetes Maschinengestell trägt einen Trog 7 und im Trog be­ findliche Führungs- und Behandlungselemente für die Textilbahn 2. Das Maschinengestell 6 bildet gemeinsam mit dem Trog 7 und den später noch näher erläuterten Führungs- und Behandlungs­ elementen eine insgesamt mit 8 bezeichnete erste Baugruppe.
Das Maschinengestell 6 besteht aus vier Füßen 9 bis 12, vier Quertraversen 13 bis 16 und vier Längstraversen 17 bis 20.
Die Quertraverse 13 verbindet die Füße 9 und 10, die Quertra­ verse 15 die Füße 11 und 12. Die Quertraverse 14 verbindet die Füße 9 und 10. Sie wird auch Zwischentraverse genannt. Die Quertraverse 16 verbindet die Füße 11 und 12. Sie kann eben­ falls als Zwischentraverse bezeichnet werden. Die Längstraver­ sen 17 und 18 verbinden die Füße 9 und 11, die Längstraversen 19 und 20 die Füße 10 und 12 miteinander. Füße und Traversen sind zu einer biege- und verwindungssteifen Einheit ver­ schraubt, als die sich das Maschinengestell 6 darstellt.
Der Trog 7 ist als Jigger-Spartrog ausgebildet und auf den Längstraversen 17 und 19 befestigt.
Als Führungselemente für die Textilbahn 2 sind im Trog 7 ins­ gesamt vier Trogwalzen 21 bis 24 angeordnet. Die Wellen 25 bis 28 der Trogwalzen 21 bis 24 sind durch die seitlichen Trogwan­ dungen hindurchgeführt. Ihre Wellenenden sind auf den Quertra­ versen 14 und 16 in untereinander gleichen Lagerböcken 29 ge­ lagert. Die Lagerböcke sind mit den Quertraversen 14 und 16 fest verbunden.
Als Behandlungselemente für die Textilbahn 2 können im Trog 7 noch Quetschwalzen 30 und 31 angeordnet sein, wie es Fig. 1 mit strichpunktierten Linien andeutet. Derartige Quetschwalzen können zu einem Quetschwerk vereinigt sein, dessen Lager dann an den Quertraversen 13 und 15 beziehungsweise 14 und 16 anzu­ ordnen wären, wie es ebenfalls Fig. 1 andeutet.
Der Trog 7 ist an seinen Längsseiten durch angeschraubte Deckel 32 und 33 abgedichtet. Wie strichpunktierte Linien in Fig. 1 zeigen, können die Deckel 32 und 33 abgeschraubt und durch Trogverlängerungen 34 beziehungsweise 35 ersetzt werden.
Das Maschinengestell 6 besitzt zwei obere Lagerebenen 36, 37, die sich auf der Oberseite der Quertraverse 13 beziehungsweise 15 befinden. Die Lagerebenen 36, 37 liegen auf gleicher Höhe über dem Boden. Auf der Lagerebene 36 sind weitere Baugruppen, bestehend aus Lagern 38 und 39, für die Wellen 44 und 45 der Wickelwalzen 4 und 5 angeordnet und befestigt. Auf der Lager­ ebene 37 sind ebenfalls Baugruppen, bestehend aus Lagern 40, 41 für die Wellen 44, 45 und Antriebsvorrichtungen 42, 43 für die Wickelwalzen 4, 5 angeordnet und befestigt. Die Antriebs­ vorrichtung sollen jeweils aus einem Elektromotor und einem Getriebe bestehen. Die erwähnten Baugruppen sind durch Schrau­ ben mit den Quertraversen 36 beziehungsweise 37 verbunden.
Gemäß Fig. 1 hat die Textilbahn 2 auf der Wickelwalze 4 einen Wickel 46 gebildet, der nun abgewickelt werden soll, damit die Textilbahn 2 das Flüssigkeitsbad 3 durchlaufen und auf der Wickelwalze 5 einen ähnlichen Wickel bilden soll, dessen spä­ tere Größe durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Das Ab- und Aufwickeln erleichtern weitere, aus dem Trog 7 heraus­ schwenkbare Führungselemente, die insgesamt mit 47 beziehungs­ weise 48 bezeichnet und nur in Fig. 1 dargestellt sind. Das Führungselement 47 besteht im wesentlichen aus einer Walze 49 und einem Streichstab 51. Die Walze 49 sitzt am Ende eines den Wickel übergreifenden Bügels 53, der sich im Inneren des Tro­ ges 7 befindet und um die Schwenkachse 55 schwenkbar ist. Über einen weiteren Bügel 57 besteht eine Verbindung vom Bügel 53 zum Streichstab 51.
Auf der anderen Seite des Troges 7 befindet sich das gleichar­ tige Führungselement 48, das im wesentlichen aus einer Walze 50 und einem Streichstab 52 besteht. Die Walze 50 sitzt an den Enden eines Bügels 54, der um die Schwenkachse 56 schwenkbar ist. Über einen weiteren Bügel 58 besteht eine Verbindung vom Bügel 54 zum Streichstab 52. Während des Betriebes des Jiggers 1 deckt eine gegebenenfalls mehrteilige oder aufklappbare Hau­ be 59 den Trog 7 ab.
Die Fig. 1 und 3 zeigen, daß in den Füßen, Längstraversen und Quertraversen Hohlräume vorhanden sind. Die Hohlräume der Füße sind einseitig offen. Die Hohlräume der Längstraversen sind nach unten hin offen. Die Hohlräume der Quertraversen 13, 14 und 16 sind nach innen offen. Der Hohlraum 60 der Quertraverse 15 ist aus statischen Gründen weitgehend geschlossen und nur über quadratische Öffnungen 61 zugänglich. Außerdem kann der Hohlraum 60 auch noch Verstärkungsstege aufweisen, die hier aber nicht dargestellt sind. Fig. 3 läßt erkennen, daß der Hohlraum 62 des Fußes 12 dem Betrieb der Vorrichtung 1 dienen­ de Steuerungs- und/oder Regelungselemente enthält, die in einem Schaltkasten 63 vereinigt sind.
Die Fig. 2 und 4 zeigen einen Jigger 1′, der sich nur in fol­ genden Einzelheiten von dem in den Fig. 1 und 3 dargestellten Jigger 1 unterscheidet:
Die oberen Lagerebenen 36, 37 tragen hier größere Lager 38′ bis 41′ und größere Antriebsvorrichtungen 42′, 43′ für größere Wickelwalzen 4′, 5′. Auch die Wellen 44′, 45′ der Wickelwalzen 4′, 5′ haben größere Durchmesser, sind aber genauso lang wie die Wellen 44 und 45 des ersten Ausführungsbeispiels. Die zu­ gehörigen Antriebe 42′, 43′ haben ebenfalls größere Dimensio­ nen und die Mittenabstände der Wellen 44′, 45′ voneinander sind ebenfalls vergrößert. Der Wickel 46′ hat einen bedeutend größeren Durchmesser als der Wickel 46 des ersten Ausführungs­ beispiels. Dies bedingt eine größere Haube 59′ und eine Ver­ längerung des Trogs 7 durch die beiden Trogverlängerungen 34 und 35.
Im übrigen ist die Baugruppe 8 mit allen ihren Einzelheiten unverändert und entspricht der in Fig. 1 dargestellten und beim ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Baugruppe.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Behandeln einer laufenden Textilbahn in einem Flüssigkeitsbad, mit einem Maschinengestell, an dem Lager und Antriebsvorrichtungen für zwei achsparallele Wickelwalzen zum wechselseitigen Auf- und Abwickeln der Textilbahn befestigt sind, mit Antriebsvorrichtungen für die Wickelwalzen, mit einem vom Maschinengestell getragenen Trog, in dem Führungs- und/oder Behandlungselemente für die Textil­ bahn angeordnet sind, und ggf. mit weiteren, aus dem Trog herausschwenkbaren Führungselementen für die Textilbahn, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (7) mit den konstanten Dimensionen und Abständen aufweisenden Führungs- und Behandlungselementen und das Maschinengestell (6) zu einer für verschiedene Wickelwalzen und -größen gleich dimensionierten Baugruppe (8) ausgebildet sind, in der das Maschinengestell (6) eine obere Lagerebene (36, 37) aufweist, auf der die Lager (38-41; 38′-41′) und die Antriebsvor­ richtungen (42, 43; 42′, 43′) für die Wickelwalzen (4, 5; 4′, 5′) mit wählbaren Abständen und wählbaren Dimensionen verstellbar und auswechselbar angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell (6) aus Hohlräumen aufweisenden Füßen (9 bis 12), Längstraversen (17 bis 20) und Quertraversen (13 bis 16) besteht und daß die Hohlräume dem Betrieb der Vorrichtung (1, 1′) dienende Steuerungs- und/oder Rege­ lungselemente (63) enthalten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (9 bis 12) und Traversen (13 bis 20) zu einer biege- und verwindungssteifen Einheit ver­ schraubt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quertraversen (13, 15) des Maschinen­ gestells (6) die Lagerebenen (36, 37) für die Lager (38 bis 42) und für die Antriebsvorrichtungen (42, 43) der Wickelwalzen (4, 5) aufweisen.
DE19863611110 1985-05-10 1986-04-03 Vorrichtung zum behandeln einer laufenden textilbahn in einem fluessigkeitsbad Granted DE3611110A1 (de)

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