DE3614100C2 - - Google Patents
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- DE3614100C2 DE3614100C2 DE3614100A DE3614100A DE3614100C2 DE 3614100 C2 DE3614100 C2 DE 3614100C2 DE 3614100 A DE3614100 A DE 3614100A DE 3614100 A DE3614100 A DE 3614100A DE 3614100 C2 DE3614100 C2 DE 3614100C2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/20—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone
- F23D14/22—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone with separate air and gas feed ducts, e.g. with ducts running parallel or crossing each other
- F23D14/24—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone with separate air and gas feed ducts, e.g. with ducts running parallel or crossing each other at least one of the fluids being submitted to a swirling motion
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2900/00—Special features of, or arrangements for combustion apparatus using fluid fuels or solid fuels suspended in air; Combustion processes therefor
- F23C2900/07002—Premix burners with air inlet slots obtained between offset curved wall surfaces, e.g. double cone burners
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- Pre-Mixing And Non-Premixing Gas Burner (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner, der insbesondere
Stahlmaterialien reduzierend direkt abflammt.
Derartige Brenner sind in den Heizbereichen von im Dauer
betrieb arbeitenden Glühöfen, Feuerverzinkungsanlagen oder
Aluminiumschmelztauchüberzugsanlagen und anderen Anlagen
vorgesehen, damit die Erhitzung ohne eine Oxidation erfol
gen kann.
Es ist notwendig, Stahl im Heizbereich direkt abzuflammen,
ohne eine Oxidation hervorzurufen.
Die herkömmlichen bekannten Brenner dieser Art sind Hoch
geschwindigkeitsstrahlbrenner, die ihre Flamme auf das
Stahlband auftreffen lassen und dieses über eine Wärmelei
tung erwärmen,sowie Strahlungsbrenner, die die Innenfläche
der Ziegelwandverkleidung des Brenners auf eine hohe Tempe
ratur erwärmen, um das Stahlband über die Wärmestrahlung
zu erwärmen.
Hochgeschwindigkeitsstrahlbrenner verbrennen ein Gasgemisch
in einer Verbrennungskammer und stoßen einen Verbrennungs
gasstrahl mit hoher Geschwindigkeit von einer Drosseldüse
aus. Für derartige Brenner ist es kennzeichnend, daß sie
einen Strömungsfluß mit hoher Temperatur in einem Bereich
mit relativ niedriger Temperatur des Heizmaterials erzeugen.
Da jedoch die Flamme während der Verbrennungsreaktion direkt
auf das Metallband auftrifft, wird unvermeidlich eine
leichte Oxidation aufgrund des darin vorhandenen O2, OH
und anderer Stoffe hervorgerufen.
Der Strahlungsbrenner verbrennt schnell ein Gemisch aus Luft
und dem Brennstoffgas, das vorher in einem halbkugelförmigen
Becher der Brennerverkleidung gemischt wurde, um für eine
schnelle Verbrennungsreaktion zu sorgen und dadurch die
Temperatur der Innenfläche der Brennerverkleidung zu erhö
hen und das Metallband über die Strahlungswärme von die
ser Innenfläche zu erhitzen. Für einen derartigen Brenner
ist es kennzeichnend, daß er einen Strömungsfluß mit hoher
Temperatur im Bereich der hohen Temperatur des Heizmaterials
erzeugt. Wenn das Brennstoffgas mit einem Luftverhältnis von
nicht mehr als 1,0 verbrannt wird, ist es möglich, reduzie
rende, nicht verbrannte Bestandteile, wie beispielsweise
CO, H2 und andere, in das Verbrennungsgas einzuführen, wobei
dann, wenn dieses Verbrennungsgas mit dem Metallband
Berührung kommt, eine Erwärmung bewirkt werden kann, die
keine Oxidation, sondern eine Reduktion bewirkt.
Der Strahlungsbrenner eignet sich somit zum Erhitzen, ohne
eine Oxidation hervorzurufen, da er jedoch die Brennstoff
bestandteile vormischt, und es gefährlich ist, eine auf ei
ne hohe Temperatur vorerhitzte Luft mit dem Verbrennungsgas
vorher zu mischen, kann die Verbrennungsluft nicht vorer
hitzt werden. Die anfallende Wärme des Abgases durch ein
Vorerhitzen der Luft kann daher nicht gewonnen werden, so
daß eine unabhängige Einrichtung vorgesehen sein sollte, um die
anfallende Wärme des Abgases zu gewinnenund Energie zu
sparen. Es ist zweckmäßig, Luft zur Erhöhung der Flammen
temperatur vorher zu erhitzen, und es ist für die Reduktion
durch CO und H2 wirkungsvoll, die Flammentemperatur zu er
höhen. Dementsprechend ist es im Hinblick auf eine Erhit
zung ohne Oxidation bevorzugt, die Luft vorher zu erhitzen.
Darüber hinaus würde die Anordnung einer Vormischeinrich
tung oder einer Rückflammenprüfeinrichtung zu hohen Kosten
der Anlage führen.
Bei einem derartigen Brenner, bei dem die Verbrennungsluft
nicht vorerhitzt werden kann, ist das Erhitzen ohne Oxida
tion auf eine Temperatur von 750°C begrenzt, so daß dann,
wenn ein Erhitzen auf höhere Temperaturen benötigt wird,
dieser Brenner nicht anwendbar ist.
Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, ist in der JP-OS
58-1 07 425 und der JP-Anmeldung 60-26 212 ein Brenner vorge
schlagen worden, der mit einer Vielzahl von Verbrennungs
offenen Ende und mit Brennstoffgas-Ausstoßöffnungen in der
Mitte der Brennerverkleidung versehen ist, wobei die Ver
brennungsluft-Ausstoßöffnungen so ausgebildet sind, daß ihre
Ausstoßrichtung unter einem Winkel von nicht mehr als 60°
bezüglich einer Tangente an den Innenumfang der Brennerwand
verkleidung verläuft. Ein derartiger Brenner muß das Ver
brennungsgas und die Luft nicht vorher mischen und kann das
Metallband wirksam erhitzen. Leider tritt bei diesem
Brenner die Schwierigkeit auf, daß der Bereich der Flamme
instabil und schmal ist, in dem das Metallband ohne
Oxidation erhitzt wird, was bei der Verwendung auf einer
Produktionsstraße unpraktisch ist.
In Hinblick darauf soll durch die Erfindung ein derartiger
Brenner geschaffen werden, der frei von den Mängeln be
kannter Brenner ist. Durch die Erfindung wird somit ein
Brenner geschaffen, der Stahlmaterialien reduzierend und
ohne eine Oxidation zu bewirken, direkt abflämmt.
Durch die Erfindung soll weiterhin ein direkt abflämmender
und reduzierender Brenner geschaffen werden, der vorerhitzte
Luft verwenden kann.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung be
sonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in einer graphischen Darstellung ein
Beispiel der Messung eines Ungleichge
wichtsbereiches der Luft und des Brenn
stoffes bei einem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 2 in einer graphischen Darstellung die
Reduktionserhitzungscharakteristik des
Ausführungsbeispiels des erfindungsge
mäßen Brenners,
Fig. 3 in einer graphischen Darstellung die
Beziehung zwischen dem Abstand vom
Brennerausgang, der Gastemperatur, der
O2-Konzentration und der Ionen
stärke, wenn der Abstand N in axialer
Richtung des Brenners zwischen der
Brennstoffgasausstoßöffnung und der
Luftausstoßöffnung -0,25 D beträgt, wo
bei D der Innendurchmesser des Brenners
ist,
Fig. 4 in einer graphischen Darstellung die
Beziehung zwischen dem Abstand N in
axialer Richtung des Brenners von der
Brennstoffgasausstoßöffnung zur Luft
ausstoßöffnung und der Strecke LO in
axialer Richtung des Brenners, über
die freies O2 vorhanden ist,
Fig. 5 in einer graphischen Darstellung die
Beziehung zwischen dem Abstand vom
Brennerauslaß L, der Gastemperatur, der
O2-Konzentration und der Ionenstärke,
wenn der Abstand N +0,1D beträgt,
Fig. 6 in einer graphischen Darstellung die
Beziehung zwischen dem Abstand N von der
Brennstoffgas-Ausstoßöffnung zur Luft
ausstoßöffnung und der Temperatur Tb der
Rückwand der Brennerwandverkleidung,
Fig. 7 in einer graphischen Darstellung die Be
ziehung zwischen dem Abstand L von der
Luftausstoßöffnung zum Brennerausgang
und dem Abstand LR bis zum Ende des Un
gleichgewichtsbereiches der Luft und des
Brennstoffes,
Fig. 8 eine Vertikalschnittansicht eines Aus
führungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Brenners,
Fig. 9 eine Querschnittsansicht längs der Li
nie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 eine Vertikalschnittansicht eines weite
ren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 11 eine Querschnittsansicht längs der Linie
XI-XI in Fig. 10
Fig. 12 und 13 in graphischen Darstellungen die Reduk
tionserhitzungscharakteristik des in
den Fig. 10 und 11 dargestellten Brenners.
wobei Fig. 12 in einer graphischen Dar
stellung die Beziehung zwischen dem Win
kel R2 zwischen der Luftausstoßrichtung und der
Flammenlänge und Fig. 13 in einer graphi
schen Darstellung die Verteilung der
Temperatur in Durchmesserrichtung des
Brenners sowie ein weiteres Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung zeigen,
Fig. 14 und 15 ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, wobei Fig. 14 eine Vertikal
schnittansicht und Fig. 15 eine Quer
schnittsansicht längs der Linie XV-XV
in Fig. 14 zeigen,
Fig. 16 den Zirkulationsbereich der Luft und
des Brennstoffes, der im Brenner von
Fig. 14 und 15 zu bilden ist,
Fig. 17 in einer graphischen Darstellung die
Beziehung zwischen dem Erweiterungs
winkel oder Konuswinkel α und dem
Wert X/L (Endpunkt P des Zirkulations
bereiches) in Fig. 16,
Fig. 18 eine Vertikalschnittansicht eines wei
teren Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 19 eine Vertikalschnittansicht eines wei
teren Beispiels einer Brennstoffgasdü
se bei einem weiteren Ausführungs
beispiel der Erfindung,
Fig. 20 und 21 weitere Beispiele der Gasdüse gemäß
eines Ausführungsbeispiels der Erfin
dung, wobei Fig. 20 eine Vertikalschnitt
ansicht und Fig. 21 eine Vorderansicht
zeigen,
Fig. 22 und 23 ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, wobei Fig. 22 eine Vertikal
schnittansicht zeigt, während Fig. 23
eine Querschnittsansicht längs der Li
nie XXIII-XXIII in Fig. 22 zeigt,
Fig. 24a und b die Ausstoßrichtungen der Verbrennungs
luft und des Brennstoffgases bei weite
ren Ausführungsbeispielen der Erfindung
und bei dem in den Fig. 22 und 23 dar
gestellten Ausführungsbeispiel.
Fig. 25 in einer graphischen Darstellung die
Temperaturverteilung in Richtung des
Brennerdurchmessers sowie ein weiteres
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 26 und 27 noch ein Ausführungsbeispiel der Er
findung, wobei Fig. 26 eine Vertikal
schnittansicht zeigt, während Fig. 27
eine Querschnittsansicht längs der Li
nie XXVII-XXVII in Fig. 26 zeigt,
Fig. 28 und 29 noch ein Ausführungsbeispiel der Er
findung, wobei Fig. 28 eine Vertikal
schnittansicht zeigt, während Fig. 29
eine Querschnittsansicht längs der Li
nie XXIX-XXIX in Fig. 28 zeigt,
Fig. 30 und 31 noch ein Ausführungsbeispiel der Er
findung, wobei Fig. 30 eine Vertikal
schnittansicht zeigt, während Fig. 31
eine Querschnittsansicht längs der Li
nie XXXI-XXXI in Fig. 30 zeigt,
Fig. 32 eine Querschnittsansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 33 eine Vertikalschnittansicht eines wei
teren Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 34 eine Vertikalschnittansicht eines wei
teren Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 35 eine Vertikalschnittansicht eines wei
teren Ausführungsbeispiels der Erfin
dung, und
Fig. 36 in einer graphischen Darstellung einen
Vergleich zwischen der Erhitzungscharak
teristik des Brenners von Fig. 35 und
eines weiteren Ausführungsbeispiels der
Erfindung.
Der erfindungsgemäße Brenner ist mit einer Vielzahl von Luft
auslässen in einem Raum in Umfangsrichtung der Innenwand ei
ner rohrförmigen Brennerwandverkleidung mit offenem Endab
schnitt und mit Brennstoffgasauslässen in der Mitte der
Brennerwandverkleidung versehen, wobei die Verbrennungsluft
auslässe und die Brennstoffgasauslässe so ausgebildet sind,
daß
- a) die Luftausstoßrichtung unter einem Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich einer Tangente an den Innenumfang der Brennerwandverkleidung verläuft,
- b) der Abstand N in axialer Richtung des Brenners zwischen dem Verbrennungsluftauslaß und dem Brennstoffgasauslaß zwischen -0,1D bis +0,4D liegt, wobei D der Innendurch messers des Brenners ist, wobei dann, wenn sich der Brennstoffgasauslaß weiter auf der Seite des Ausgangs der Brennerwandverkleidung als der Verbrennungsluftaus laß befindet, der Wert negativ ist, während im umgekehr ten Fall der Wert positiv ist, und
- c) der Abstand L vom Verbrennungsluftauslaß zum Ausgang der Brennerwandverkleidung zwischen 0,6D und 3D liegt, wo bei D wiederum der Innendurchmesser des Brenners ist.
Der in dieser Weise ausgebildete Brenner bildet einen Un
gleichgewichtsbereich der Luft und des Brennstoffes in einer
bestimmten Umgebung in der Flamme dadurch, daß das Luftver
hältnis auf nicht mehr als 1,0 gesteuert wird. D.h., daß der
Brenner für eine schnelle Verbrennung dadurch sorgen kann,
daß er die Luftströmung vom Luftauslaß und die Brennstoff
gasströmung von der Mitte des Brenners verwirbelt und einen
Bereich, der keinen nicht reagierenden freien Sauerstoff
enthält, d. h. einen Ungleichgewichtsbereich der Luft und des
Kraftstoffes bildet, der stabil und breit ist, da die Flam
me viele Produkte der Zwischenverbrennung (Zwischenionen,
Radikale und andere), über einen bestimmten Bereich außer
halb des Brennerausganges enthält.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel des Ungleichgewichtsbereiches der
Luft und des Brennstoffes in der durch den Brenner zu bilden
den Flamme, gemessen mit einer Ionensonde, wobei ein hoher
Wert des elektrischen Stromes bedeutet, daß die Ionenstärke
groß ist und der Bereich viele Produkte der Zwischenverbren
nung enthält. Daraus ergibt sich, daß der Ungleichgewichts
bereich über ein bestimmtes Gebiet außerhalb des Brenner
ausgangs gebildet ist, und daß außerhalb dieses Gebietes ein
Halbgleichgewichtsbereich gebildet wird, der CO2, H2O, N2
und andere Stoffe enthält.
Fig. 2 zeigt die Reduktionserhitzungscharakteristik des Bren
ners, d. h. die Grenztemperaturen, bei denen ein Stahlmate
rial ohne Oxidation oder bei gleichzeitiger Reduktion er
hitzt werden kann (Grenztemperatur für dünne Bleche aus üb
lichem Stahl). Der Brenner kann das Stahlband auf bis zu
900°C im Bereich zwischen 0,85 und 0,95 des Luftverhältnis
ses erhitzen, ohne eine Oxidation zu bewirken.
Im folgenden werden die Gründe für die Beschränkung auf die
obenerwähnten Bedingungen a) bis c) beschrieben.
Der Winkel bezüglich der Tangente an den Innenumfang der
Brennerwandverkleidung in Luftausstoßrichtung dient dazu,
einen Wirbelstrom in der Verbrennungsluft innerhalb der Brennerwand
verkleidung hervorzurufen. Durch diesen Wirbelstrom wird
ein Unterdruckbereich im Inneren des Brenners gebil
det, wobei durch diesen Unterdruck das Gas rezirkuliert und
die Verbrennung beschleunigt wird, so daß ein geeigneter Un
gleichgewichtsbereich gebildet werden kann. Der Luftausstoßwinkel
liegt maximal bei 60°, vorzugsweise bei 20-40°, um dadurch
eine stabile Verwirbelung der Luftströmung zu ermöglichen.
Was den Abstand N in axialer Richtung des Brenners zwischen
dem Verbrennungsluftauslaß und dem Brennstoffgasauslaß anbe
trifft, wenn dieser negativ ist, so ist die Gastemperatur
hoch und sind die Produkte der Zwischenverbrennung weit ver
teilt, während jedoch freies O2, d. h. nicht reagiertes O2,
in axialer Richtung des Brenners verteilt ist. Es ist not
wendig, die Strecke,über die freies O2 in axialer Richtung
vorliegt, so klein wie möglich zu halten um einen angemessenen
Ungleichsgewichtsbereich zu bilden der Ziel der Erfindung
ist und den Wert von N daher auf -0,1D zu begrenzen.
Fig. 3 zeigt die Beziehung zwischen dem Abstand in axialer
Richtung vom Brennerausgang, der gastemperatur innerhalb der Bren
nerwandverkleidung, der O2-Konzentration und der Ionenstär
ke, wenn der Abstand N in axialer Richtung des Brenners
zwischen dem Luftauslaß und dem Gasauslaß bei -0,25D liegt.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Strecke LO in axialer
Richtung des Brenners, über die freies O2 existiert, groß
ist, wenn N auf der negativen Seite liegt.
Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen dem Abstand N in axialer
Richtung des Brenners vom Luftauslaß zum Gasauslaß und
der Strecke LO in axialer Richtung des Brenners, über die
freies O2 existiert, wobei aus Fig. 4 ersichtlich ist,
daß dann, wenn N größer als -0,1D zur negativen Seite ist,
die Strecke LO schnell zunimmt, so daß der Grenzwert auf
der negativen Seite bei -0,1D liegt. Fig. 5 zeigt bei einem
Wert von N gleich +0,1D die Beziehung des Abstandes in
axialer Richtung vom Brennerausgang der O2-Konzentration,
der Ionenstärke und der Gastemperatur.
Wenn der Abstand N auf der positiven Seite liegt, entste
hen keine Schwierigkeiten bezüglich der O2-Konzentration
und wird ein angemessener Ungleichsgewichtsbereich an dem
Teil gebildet, an dem der Abstand vom Brennerausgang
nicht mehr als 0,5D beträgt, wie es in Fig. 4 und 5 darge
stellt ist.
Wenn der Abstand N auf der positiven Seite liegt, wird ein
angemessener Ungleichgewichtsbereich gebildet, wenn dieser
Abstand N jedoch +0,4D übersteigt, werden die Luft und der
Brennstoff nicht vollständig gemischt. Der erfindungsgemäße
Brenner beschleunigt die Mischung von beiden Bestandteilen
dadurch, daß das Brennstoffgas von der Mitte des Brenners in
den schnellwirbelnden Luftstrom ausgestoßen wird, wobei dann,
wenn der Abstand N außerordentlich groß ist, die Beschleuni
gugnswirkung des Gemisches nicht in vollem Umfang erzielt
werden kann, so daß der Ungleichgewichtsbereich nicht stabil
gebildet werden kann. Der obere Grenzwert des Abstandes D
liegt daher bei +0,4D.
Aus den oben angegebenen Gründen liegt somit der axiale Ab
stand N in der Mitte des Brenners zwischen dem Brennstoff
gasauslaß und dem Luftauslaß im Bereich von -0,1D bis
+0,4D.
Wenn der Abstand N größer wird, wird weiterhin die Temperatur
der Innenwand der Brennerverkleidung höher. Fig. 6 zeigt die
Beziehung zwischen dem Abstand N und der Temperatur Tb der
Innenwand der Brennerverkleidung. Wenn der Abstand N +0,25D
beträgt, liegt die Temperatur Tb bei 1400°C, wobei übliche
wärmebeständige Materialien im Bereich um diese Temperatur
herum verwandt werden können. Wenn der Abstand N +0,4D
beträgt, steigt die Temperatur der Innenwand auf mehr als
1800°, wobei in diesem Fall hochhitzebeständiges Material als
Material für die Brennerinnenwandverkleidung benutzt werden
muß.
Der Abstand L vom Luftauslaß zum Brennerwandverkleidungsaus
gang steht in einer engen Beziehung zum Umfang des Ungleich
gewichtsbereiches der Luft und des Brennstoffes. Wenn der
der Abstand L 3 D übersteigt, wird ein Ungleichgewichts
bereich nur direkt hinter dem Brennerausgang gebildet, und
wenn L kleiner als 6 D ist, wird die Flamme direkt hinter
dem Brennerausgang blumenblätterartig, so daß der Ungleich
gewichtsbereich nicht in angemessener Weise in der Mittel
linie des Brenners gebildet wird. Der Abstand L ist daher
auf den Bereich von 0,6 D bis 3,0 D festgelegt.
Wenn eine dünne Stahlplatte fortlaufend erhitzt wird und
der Abstand zwischen dem Brennerausgang und der Stahlplatte
eine bestimmte Strecke von gewöhnlich mehr als etwa 100 mm
nicht übersteigt, würde die Stahlplatte mit dem Brenner in
Berührung kommen, während sie über die Straße läuft. Es ist
daher bevorzugt, den Ungleichgewichtsbereich in der Flamme
in einem Umfang zu bilden, der so groß wie möglich ist und
den Weg des Metallbandes einschließt, der vom Brennerausgang
bis zu einer bestimmten Stelle reicht.
Fig. 7 zeigt die Beziehung zwischen dem Abstand L und dem
Ende des Ungleichgewichtsbereiches vom Brennerausgang (ein
Ende das der Brennerseite beispielsweise dem Punkt A in Fig.
5 gegenüberliegt). Wenn der Abstand L 3 D übersteigt, ist
der Ungleichgewichtsbereich nur direkt hinter dem Brenner
ausgang und kaum vom Ausgang nach vorne ausgebildet. Der
Ungleichgewichtsbereich dehnt sich mit abnehmendem Abstand
L aus, wobei dann, wenn der Abstand L im Bereich X von
weniger als 0,6 D liegt, die Flamme in der obenerwähnten
Weise blumenblätterartig geformt ist.
Im folgenden werden besonders bevorzugte Ausführungsbei
spiele des erfindungsgemäßen Brenners näher beschrieben.
Fig. 8 und 9 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der
Erfindung mit einer rohrförmigen Wandverkleidung 1 als Haupt
körper mit einem Ausgang 5 an einem Ende, wobei der Brenner
mit einer Vielzahl von Luftauslässen 2 in einem Raum in
Umfangsrichtung der Innenwand 6 der rohrförmigen Brenner
wandverkleidung und mit Brennstoffgasauslässen 3 in der
Mitte der Brennerwandverkleidung versehen ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel steht eine innere Abschlußwand 4 der
Brennerwandverkleidung 1 mit einer Brennstoffgasdüse vor
und ist in der Brennstoffgasdüse 7 eine Vielzahl von Brenn
stoffgasauslässen 3 in Richtung des Durchmessers der Brenner
wandverkleidung 1 im Raum in Umfangsrichtung der Düse 7 vor
gesehen.
Bei diesem Aufbau sind die Verbrennungsluftauslässe 2 und
die Brennstoffgasauslässe 3 so ausgebildet, daß
- a) die Luftausstoßrichtung der Verbrennungsluftauslässe 2 unter einem Winkel R1 von nicht mehr als 60° bezüglich einer Tangente an den Innenumfang der Brennerwandver kleidung verläuft,
- b) der Abstand N in axialer Richtung des Brenners zwischen den Verbrennungsluftauslässen 2 und den Brennstoffgas auslässen 3 zwischen -0,1D und +0,4D liegt, wobei D der Innendurchmesser des Brenners ist und der Wert negativ ist, wenn der Brennstoffgasauslaß mehr auf der Seite des Ausgangs der Brennerwandverkleidung als der Verbrennungsluftauslaß 2 liegt, während im umgekehrten Fall der Wert positiv ist, und
- c) der Abstand L vom Verbrennungsluftauslaß 2 zum Ausgang der Brennerwandverkleidung zwischen 0,6D und 3 D liegt, wobei D wiederum der Innendurchmesser des Brenners ist.
In den Fig. 10 und 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, bei dem der Verbrennungsluftaus
der Erfindung dargestellt, bei dem der Verbrennungsluftaus
laß 2 so ausgebildet ist, daß die Luftausstoßrichtung einen
Winkel R1 von nicht mehr als 60° bezüglich der Tangente an
den Innenumfang der Brennerwandverkleidung und einen Dreh
winkel R2 von nicht mehr als 30° zum Durchmesser der
Brennerwandverkleidung und zu deren Ausgang hat. Bei einem
derartigen Aufbau ist es möglich, die Temperaturverteilung
der Flamme vom Brennerauslaß noch gleichmäßiger zu machen
und in geeigneter Weise Abweichungen der Reduzierungs
charakteristik und der Erhitzungscharakteristik zu steuern.
Durch den Winkel R1 wird die Verbrennungsluft dazu gebracht,
einen Winkelstrom innerhalb der Brennerwandverkleidung zu bilden,
um dadurch eine schnelle Verbrennung zu verwirklichen und
einen Reduzierungsbereich zu bilden, der Produkte einer
Zwischenreaktion enthält. Wenn die Verbrennungsluft in Um
fangsrichtung des Brenners aufgrund des Winkels R1 auf
gegeben wird, wird die Verwirbelungskraft so stark sein,
daß ein Unterdruckbereich in der Flamme und eine Abweichung
in der Temperaturverteilung bewirkt werden. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist daher die Luftausstoßrichtung zur
Axialrichtung des Brenners, d. h. zum Brennerausgang schräg
gestellt, so daß die Verwirbelungskraft der Luft in
Richtung des Durchmessers geschwächt ist, um die Temperatur
verteilung der Flamme gleichmäßiger zu machen.
Der Schrägstellungswinkel R2 der Luftausstoßrichtung liegt
vorzugsweise bei über 10°, um den angemessenen Temperatur
bereich gleichförmig zu machen, wobei jedoch dann, wenn
dieser Winkel zu groß ist, eine Verwirbelungskraft in
Richtung des Durchmessers schwierig zu erzielen ist. Die
schnelle Verbrennung als primäres Ziel kann dann nicht
erzielt werden und die Flammenlänge würde zu groß, so daß
ein stabiler Ungleichgewichtsbereich nicht erhalten werden
könnte. Wenn insbesondere R2 30° übersteigt, wie es in
Fig. 12 dargestellt ist, wird die Flamme erheblich ver
längert und ist der Ungleichgewichtsbereich sehr instabil.
Der Winkel R2 sollte daher in einem Bereich von nicht mehr
als 30° liegen.
Fig. 13 zeigt ein Beispiel der Gastemperaturverteilung in
Richtung des Durchmessers des Brenners bei einem Brenner
mit R1 = 30° und R2 = 15° und einem Brenner ohne den Winkel
R2 in Luftausstoßrichtung, d. h. mit R1 = 30° und R2 = 0°,
wie er in Fig. 8 dargestellt ist. In Fig. 13 zeigt eine
gestrichelte Linie a das vorliegende Ausführungsbeispiel
und eine ausgezogene Linie b einen Brenner mit dem in Fig.
8 dargestellten Aufbau. Der Brenner mit dem in Fig. 8 dar
gestellten Aufbau weist in seiner Kennlinie b ein großes
Tal auf, was auf den Unterdruck in der Mitte des Brenners
zurückzuführen ist, während der Brenner beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel hinsichtlich dieses Tals in der
Temperaturverteilung verbessert ist und eine relativ gleich
mäßige Temperaturverteilung in Richtung des Durchmessers
zeigt.
Fig. 14 und 15 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, bei dem die Innenwand 6 der Brennerwandver
kleidung mit einem Erweiterungswinkel α im Ausgang versehen
ist, so daß eine konische Innenwand gebildet ist. Der
Innenwandteil, der diesen Erweiterungswinkel α hat, ist am
Ausgang bis zu wenigstens einem Teil ausgebildet, der den
Verbrennungsluftauslaß bildet. Dadurch, daß dieser Winkel
α vorgesehen ist, wird eine breite Verteilung der Flamme
vom Brennerauslaß für Stahlplatten erzielt.
Der erfindungsgemäße Brenner bewirkt einen Wirbelstrom der
Verbrennungsluft innerhalb der Brennerwandverkleidung, wobei dieser
Wirbelstrom einen Zirkulationsbereich der Luft und des
Brennstoffgases bildet und dieser Zirkulationsbereich eine
schnelle Verbrennung bewirkt. Wenn der Erweiterungswinkel
α größer wird, wird der Zirkulationsbereich (Unterdruckbe
reich) in der in Fig. 16 dargestellten Weise außerhalb des
Brenners gebildet, so daß es schwierig ist, die schnelle
Verbrennung zu erzielen. Der Zirkulationsbereich steuert
die schnelle Verbrennung und die Erzielung der schnellen Ver
brennung innerhalb der Brennerwandverkleidung führt zu einer
stabilen Bildung des Ungleichgewichtsbereiches für eine
Reduktionserhitzung am Brennerausgang.
Fig. 17 zeigt die Beziehung zwischen dem Erweiterungswinkel
α und dem Endpunkt des Zirkulationsbereiches T (siehe
Fig. 16), wobei ein Wert X/L = 1 bedeutet, daß der Endpunkt
P mit dem Brennerausgang 5 zusammenfällt. Aus Fig. 17 ist
ersichtlich, daß sich der Endpunkt P dem Brennerausgang
nähert, wenn der Erweiterungswinkel α etwa ± 25° beträgt,
so daß vorzugsweise der Erweiterungswinkel α nicht mehr als
25° beträgt.
Fig. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das mit einem Schräg
stellungswinkel R2 des Verbrennungsluftauslasses 2 zusammen
mit dem Erweiterungswinkel α versehen ist.
Was den oben beschriebenen Aufbau anbetrifft, der in den
Fig. 8 und 9, 10 und 11 und Fig. 14 und 15 dargestellt ist,
so kann der Gasauslaß 3 im Inneren der Brennerwandverkleidung
derart ausgebildet werden, wie es in Fig. 19 dargestellt ist,
so daß das Brennstoffgas in axialer Richtung des Brenners
ausgestoßen wird, um dadurch die Wirbelkraft zu mäßigen und
die Temperaturverteilung der Brennerflamme gleichmäßiger
zu machen.
Eine strichpunktierte Linie c in Fig. 13 zeigt die
Temperaturverteilung der Flamme über den Brennerdurchmesser,
wenn die in Fig. 19 dargestellte Ausbildung bei dem in
Fig. 10 und 11 dargestellten Brenner verwandt wird, wobei
sich aus dieser Darstellung ergibt, daß die Temperaturver
teilung noch gleichmäßiger wird, als es bei dem in Fig. 10
und 11 dargestellten Brenner der Fall ist.
Wie in den Fig. 20 und 21 dargestellt ist, können die
Brennstoffgasauslässe 3 so ausgebildet sein, daß das Gas
in einer Schrägrichtung ausgestoßen wird. Der in den Fig. 19
und den Fig. 20 und 21 dargestellte Brennstoffgasauslaß
3 kann natürlich auch bei den Ausbildungen vorgesehen sein,
die in den Fig. 8 bis 18 dargestellt sind. Beispielsweise
können im Umfang der Brennstoffgasdüse mehrere Gasauslässe
vorgesehen sein, während ein Auslaß oder mehrere Auslässe
in der Stirnseite der Düse 7 ausgebildet sind.
Fig. 22 und 23 zeigen einen Brenner, bei dem eine Vielzahl
von Brennstoffgasauslässen 3 in einer Brennstoffgasdüse
7 in einem Raum in Umfangsrichtung ausgebildet ist, die
in der Mitte einer Brennerwandverkleidung 1 vorsteht, wobei
die Brennstoffgasauslässe 3 so ausgebildet sind, daß die
Gasausstoßrichtung nicht unter einem rechten Winkel bezüg
lich der Tangente an den Außenumfang der Gasdüse verläuft
und der Gaswirbelstrom daher dem Luftstrom vom Luftauslaß
2 entgegengesetzt ist, wie es in Fig. 25b dargestellt ist.
Dadurch, daß ein Brennstoffgaswirbelstrom gebildet wird,
der dem Verbrennungsluftwirbelstrom entgegengesetzt ist,
ist es möglich, die Temperaturverteilung der Flamme vom
Brennerausgang 5 noch gleichmäßiger zu machen und in ge
eigneter Weise Abweichungen der Reduktionscharakteristik
und der Erhitzungscharakteristik zu steuern. Wenn in der
oben beschriebenen Weise die Verbrennungsluft in Umfangs
richtung des Brenners aufgrund des Winkels R1 zugeführt
wird, wird die Verwirbelungskraft so stark sein, daß ein
Unterdruckbereich in der Flamme gebildet wird und eine
Abweichung in der Temperaturverteilung hervorgerufen wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist daher der Wirbelstrom
des Brennstoffgases dem Luftwirbelstrom entgegengesetzt aus
gebildet, um dadurch die Verwirbelungskraft der Luft in
Richtung des Durchmessers zu schwächen und die Flammen
temperaturverteilung gleichmäßiger zu machen.
Fig. 25 zeigt ein Beispiel der Gastemperaturverteilung über
den Brennerdurchmesser bei dem in Fig. 24b und dem in Fig.
24a dargestellten Ausführungsbeispiel. Eine strichpunktierte
Linie b zeigt das eine Ausführungsbeispiel, während die
ausgezogene Linie a das andere Ausführungsbeispiel zeigt.
Aus Fig. 25 ist ersichtlich, daß der Brenner mit der aus
gezogenen Linie a ein größeres Tal im Temperaturverlauf in
der Mitte des Brenners aufweist, was auf den Unterdruck
zurückzuführen ist, während der Brenner mit der strich
punktierten Linie b hinsichtlich dieses Tals des
Temperaturverlaufes verbessert ist und eine relativ gleich
mäßige Temperaturverteilung in Richtung des Durchmessers
zeigt.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Luftausstoß
richtung des Luftauslasses 2 und der Brennstoffgasaus
stoßrichtung des Brennstoffauslasses 3 ein Schrägwinkel
in Richtung zum Durchmesser des Brenners und zum Brenner
ausgang gegeben sein, wie es in Fig. 10 und 20 dargestellt
ist. Der Innenwandteil mit dem Erweiterungswinkel α ist am
Ausgang bis wenigstens zu einem Teil ausgebildet, der den
Verbrennungsluftauslaß bildet. Dadurch, daß der Winkel α
vorgesehen ist, wird eine breite Verteilung der Flamme vom
Brennerauslaß für Stahlplatten erzielt.
Bei dem in Fig. 27 dargestellten Ausführungsbeispiel und
bei allen übrigen Ausführungsbeispielen ist ein Ver
brennungsluftverwirbelungsweg 8 vorgesehen, der in Umfangs
richtung des Brenners in der Wand der Brennerwandverkleidung
1 mit offenem Ende verläuft und eine Vielzahl von Ver
brennungsluftauslässen 2 aufweist, die vom Weg 8 zum Inneren
des Brenners führen, so daß die Luftausstoßrichtung einen
Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich einer Tangente an
den Innenumfang der Brennerwandverkleidung hat.
Bei dem in den Fig. 26 und 27 dargestellten Ausführungs
beispiel sind zwei Verwirbelungswege 8 einander entgegen
gesetzt in Umfangsrichtung ausgebildet. Jeder der Ver
wirbelungswege 8 wird im Uhrzeigersinn in Fig. 27 schmaler
und ist am Ende mit dem Verbrennungsluftauslaß 2 zur
Verbindung mit dem Inneren der Brennerwandverkleidung
versehen. Das hintere Ende mündet andererseits in eine
Luftkammer 9, die am hinteren Ende der Brennerwandver
kleidung vorgesehen ist, um einen Lufteinlaß 81 für den
Verwirbelungsweg 8 zu bilden.
In den Fig. 28 und 29 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, bei dem vier Verwirbelungswege
8 in Umfangsrichtung des Brenners mit teilweisen Über
lappungen am oberen und unteren Teil vorgesehen sind und
die Verbrennungsluftauslässe 2 am Ende der Wege 8 vorge
sehen sind.
Bei jedem der in den Fig. 26, 27 und 28 dargestellten Aus
führungsbeispiele kann der Luftauslaß 2 auch im Verlauf
des Weges 8 ausgebildet sein.
Die Fig. 30 und 31 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem ein Verwirbelungsweg 8 spiralförmig
in Umfangsrichtung des Brenners ausgebildet ist, um einen
Luftauslaß 2 in einem Raum in Umfangsrichtung des spiral
förmigen Weges 8 vorzusehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind in den Luftauslässen 2 in den Strömungswegen Richt
führungsplatten 10 vorgesehen.
Bei den oben beschriebenen drei Ausführungsbeispielen
geht die Verbrennungsluft über einen spiralförmigen Ver
wirbelungsweg 8, um dadurch eine Verwirbelungskraft in
Umfangsrichtung des Brenners zu erzeugen, so daß die Luft,
die vom Luftauslaß ausgestoßen wird, einen Wirbelstrom im
Brenner bildet. Durch diesen Wirbelstrom wird ein Unterdruck
bereich an der Außenseite des Brenners gebildet, wobei durch
diesen Unterdruck das Gas rezirkuliert wird, so daß die
Verbrennung beschleunigt und der gewünschte Ungleichge
wichtsbereich erzeugt wird. Insbesondere beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird ein Wirbelstrom durch den Verwir
belungsweg 8 vor dem Ausstoßen der Luft gebildet und kann
im Brenner für einen Luftwirbelstrom mit großer kinetischer
Energie gesorgt werden, da der Wirbelstrom vom Luftauslaß
zum Inneren des Brenners führt.
Die Fig. 32 bis 34 zeigen verschiedene Abwandlungsformen.
In Fig. 32 ist der Gasauslaß 3, der in Umfangsrichtung der
Düse 7 vorzusehen ist, so ausgebildet, daß die Gasausstoß
richtung unter einem nicht rechten Winkel bezüglich der
Tangente an den Außenumfang der Gasdüse verläuft, so daß
der Gaswirbelstrom dem Luftstrom vom Luftauslaß 2 entgegen
gesetzt ist, d. h. mit dem Luftwirbelstrom zusammenstößt.
Fig. 33 zeigt die Ausbildung des Brennstoffgasauslasses 3
in der Vorderfläche einer Gasdüse innerhalb der Brennerwandverklei
dung, so daß Brennstoffgas in axialer Richtung des Brenners
zum Brennerausgang ausgestoßen wird. In dieser Weise wird
die Verwirbelungskraft der Luftströmung gedämpft und kann
dieselbe Wirkung wie bei der Anordnung gemäß Fig. 32 erzielt
werden. Der Gasauslaß 3 des Gasbrenners 7 kann eine Gasaus
stoßrichtung haben, die unter einem geeigneten Winkel nach
außen schräg bezüglich der Axialrichtung des Brenners ver
läuft, wie es in Fig. 20 und 21 dargestellt ist. Der Gasauslaß
3 hat einen Winkel in Ausstoßrichtung, wie es in Fig. 32
dargestellt ist, derart, daß die Gasströmung dem Luftwir
belstrom entgegengesetzt wirbelt. Der Gasauslaß 3 kann in
geeigneter Weise in Verbindung mit den Gasauslässen ange
ordnet sein, die in den Fig. 1, 20 und 33 dargestellt sind.
Fig. 34 zeigt eine Ausbildung, bei der der Innendurchmesser
des Brenners sich zum Brennerausgang unter einem Winkel α
der Innenwand des Ausgangs wenigstens vom Luftauslaß aus
erweitert.
Der in den Fig. 32 bis 34 dargestellte Aufbau arbeitet in der
gleichen Weise, wie es bei den obigen Ausführungsbeispielen
der Fall ist.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel kann ein Aufbau
verwandt werden, dem ein Einblasmechanismus eines Plasma
gases zugeordnet ist.
Fig. 35 zeigt ein Elektrodenpaar 11 aus einer rohrförmigen
Elektrode und einer darin eingesetzten Elektrode in der Mit
te einer Brennstoffgasdüse 7, wobei Plasmagas P, das dem
Raum zwischen den Elektroden zugeführt wird, in das Innere
des Brenners vom Auslaß 12 der Düse ausgestoßen wird.
In dieser Weise kann die Flammentemperatur des Brenners er
höht werden und kann eine Flamme mit hoher Temperatur auf
das Stahlmaterial gelenkt werden. Das Plasmagas P, das in der
Düse geliefert wird, wird auf eine superhohe Temperatur
zwischen den Elektroden aufgeheizt und in die wirbelnde Flam
me im Brenner ausgestoßen. In dieser Weise wird die Flammen
temperatur auf mehr als 2000°C erhöht, so daß der Stahl mit
hoher Leistungsfähigkeit erhitzt werden kann.
Das Plasmagas P ist ein H2-, Ar-, N2-, He-, CH4- oder O2-
Gas oder das Gas eines Hochofens, eines Koksofens oder eines
Konverters als Nebenprodukt bei der Stahlherstellung.
Fig. 36 zeigt die Beziehungen, die experimentell zwischen der
Flammentemperatur direkt hinter dem Brennerausgang in Fig. 35
und den Grenztemperaturen der Erhitzung einer Stahlplatte
ohne Oxidation, jedoch mit Reduktion erhalten werden.
Bei den Experimenten betrug das Luftverhältnis während der
Verbrennung konstant 0,9 und war der Brennstoff das Gas ei
nes Koksofens. Wenn das Plasma benutzt wurde, war das Plas
magas Koksofengas, das in einer Menge von 10% an der gesamten
benutzten Gasmenge zugeführt wurde. Die Stärke des Plasmas
wurde durch die elektrische Energie gesteuert und betrug bei
den Experimenten 0,5 kW bis 3,2 kW.
In Fig. 36 sind die Werte für Gas - normale Luft mit o,
für Gas - vorerhitzte Luft mit
x und für Gas - Plasma - vorer
hitzte Luft mit Δ bezeichnet. Die Temperaturen der vorer
hitzten Luft betrugen 400 bis 600°C. Wenn das Plasma zugege
ben wurde, um die Flammentemperatur auf über 2200°C zu er
höhen, bestätigte es sich, daß der Stahl ohne Oxidation bis
auf etwa 1200°C erhitzt werden konnte.
Bei dem Plasmagas-Einblasmechanismus der genannten Ausfüh
rungsbeispiele ist das Elektrodenpaar 11 in der Brennstoff
gasdüse 7 enthalten, wobei diese Düse mit einer Plasma-Aus
stoßöffnung unabhängig von der Brennstoffgasausstoßöffnung
3 versehen ist, so daß sie leicht in den Brenner eingebaut
werden kann.
Claims (37)
1. Brenner zum direkten Abflammen von Stahlmaterialien bei
gleichzeitiger Reduktion, mit einer Vielzahl von Verbren
nungsluftauslässen in einem Raum in Umfangsrichtung
der Innenwand einer rohrförmigen Brennerwandverkleidung
mit offenem Endabschnitt und einer Vielzahl von Brenn
stoffgasauslässen in der Mitte der Brennerwandver
kleidung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe und die Brennstoffgas
auslässe so angeordnet sind, daß
- a) die Luftausstoßrichtung unter einem Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich einer Tangente an den Innen umfang der Brennerwandverkleidung verläuft,
- b) der Abstand N in axialer Richtung des Brenners zwischen den Verbrennungsluftauslässen und den Brenn stoffgasauslässen zwischen -0,1D bis +0,4D liegt, wobei D der Innendurchmesser des Brenners ist und der Wert negativ ist, wenn die Brennstoffgasauslässe (3) mehr auf der Seite des Ausgangs der Brennerwandver kleidung (1) als die Verbrennungsluftauslässe (2) liegen, während im umgekehrten Fall der Wert positiv ist, und
- c) der Abstand L von den Verbrennungsluftauslässen zum Ausgang der Brennerwandverkleidung zwischen 0,6D bis 3,0D liegt, wobei D der Innendurchmesser des Brenners ist.
2. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind, daß
die Luftausstoßrichtung einem Querschnitt der Brenner
wandverkleidung folgt.
3. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind, daß
die Luftausstoßrichtung einen Winkel von nicht mehr als
60° bezüglich einer Tangente an den Innenumfang der Bren
nerwandverkleidung und einen Schrägstellungswinkel von
nicht mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der Rich
tung des Durchmessers der Brennerwandverkleidung hat.
4. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang
seiner Innenwand hin wenigstens von den Verbrennungs
luftauslässen der Brennerwandverkleidung ab erweitert ist.
5. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl von Brennstoffgasauslässen im Raum in
Umfangsrichtung einer Gasdüse ausgebildet ist, die in der
Mitte der Brennerwandverkleidung vorsteht derart, daß
die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht rechten
Winkel bezüglich einer Tangente an den Außenumfang der
Brennstoffgasdüse verläuft und die Brennstoffgasströmung
einen Wirbelstrom bildet, der der Luftströmung von den
Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
6. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung dem Querschnitt der Brenner
wandverkleidung folgt, und daß der Innendurchmesser des
Brenners zum Ausgang seiner Innenwand hin wenigstens
von den Verbrennungsluftauslässen der Brennerinnenwand
verkleidung ab erweitert ist.
7. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung einen Winkel von nicht mehr
als 60° bezüglich einer Tangente an den Innenumfang der
Brennerwandverkleidung und einen Schrägstellungswinkel
von nicht mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der
Richtung des Durchmessers der Brennerwandverkleidung
hat, und daß der Innendurchmesser des Brenners zum Aus
gang seiner Innenwand hin von wenigstens den Ver
brennungsluftauslässen der Brennerinnenwandverkleidung ab
erweitert ist.
8. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung dem Querschnitt der Brenner
innenwandverkleidung folgt, und daß eine Vielzahl von
Brennstoffgasauslässen in einem Raum in Umfangsrichtung
einer Brennstoffgasdüse ausgebildet ist, die in der
Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht derart,
daß die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht
rechten Winkel bezüglich der Tangente an den Außenum
fang der Brennstoffgasdüse verläuft, so daß die Brenn
stoffgasströmung eine Wirbelströmung bildet, die der
Luftströmung von den Verbrennungsluftauslässen entgegen
gesetzt ist.
9. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung unter einem Winkel von nicht
mehr als 60° bezüglich der Tangente an den Innenumfang
der Brennerinnenwandverkleidung und unter einem Schräg
stellungswinkel von nicht mehr als 30° zum Brenneraus
gang bezüglich der Richtung des Durchmessers der Bren
nerinnenwandverkleidung verläuft, und daß eine Vielzahl
von Brennstoffgasauslässen in einem Raum in Umfangsrich
tung einer Gasdüse ausgebildet ist, die in der Mitte der
Brennerinnenwandverkleidung vorsteht derart, daß die
Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht rechten
Winkel bezüglich der Tangente an den Außenumfang der
Brennstoffgasdüse verläuft und die Brennstoffgasströmung
eine Wirbelströmung bildet, die der Luftströmung von den
Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
10. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstoffgasauslässe im Inneren der Brenner
innenwandverkleidung so ausgebildet sind, daß der Brenn
stoffgasausstoß einer Richtung schräg bezüglich der Axial
richtung des Brenners verläuft, und daß eine
Vielzahl von Brennstoffgasauslässen in einem Raum in Um
fangsrichtung einer Gasdüse ausgebildet ist, die in der
Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht derart,
daß die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht
rechten Winkel bezüglich der Tangente an den Außenumfang
der Brennstoffgasdüse verläuft und die Brennstoffgas
strömung eine Wirbelströmung bildet, die der Luftströ
mung von den Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt
ist.
11. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung dem Querschnitt der Brenner
innenwandverkleidung folgt, der Innendurchmesser des
Brenners zum Ausgang seiner Innenwand hin von wenigstens
den Verbrennungsluftauslässen der Brennerinnenwand
verkleidung ab erweitert ist, die Brennstoffgasauslässe im
Inneren der Brennerinnenwandverkleidung so ausgebildet
sind, daß der Brennstoffgasausstoß in einer Schrägrichtung be
züglich der Axialrichtung des Brenners verläuft,
und eine Vielzahl von Brennstoffgasauslassen in einem
Raum in Umfangsrichtung einer Gasdüse ausgebildet ist,
die in der Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vor
steht derart, daß der Brennstoffgasausstoß in einer Richtung
nicht im rechten Winkel bezüglich der Tangente an den
Außenumfang der Brennstoffgasdüse erfolgt und
die Brennstoffgasströmung eine Wirbelströmung bildet,
die der Luftströmung von den Verbrennungsluftauslässen
entgegengesetzt ist.
12. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe so ausgebildet sind,
daß die Luftausstoßrichtung unter einem Winkel von nicht
mehr als 60° bezüglich der Tangente an den Innenumfang
der Brennerinnenwandverkleidung und unter einem Schräg
stellungswinkel von nicht mehr als 30° zum Brenneraus
gang bezüglich der Richtung des Durchmessers der Bren
nerinnenwandverkleidung verläuft, daß der Innendurch
messer des Brenners zum Ausgang seiner Innenwand hin
von wenigstens den Verbrennungsluftauslässen der
Brennerinnenwandverkleidung ab erweitert ist, und daß eine
Vielzahl von Brennstoffgasauslässen im Raum in Umfangs
richtung einer Gasdüse ausgebildet ist, die in der Mitte
der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht derart, daß die
Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht rechten
Winkel bezüglich der Tangente an den Außenumfang der
Brennstoffgasdüse verläuft und von der Brennstoffgasströmung
eine Wirbelströmung ausgbildet ist, die der Luftströmung von
den Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
13. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Verwirbelungswege in Umfangsrichtung des Brenners
und innen von der rohrförmigen Brennerinnenwandverklei
dung mit offenem Ende vorgesehen sind, und daß die Ver
brennungsluftauslässe so vorgesehen sind, daß sie die
Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners führen.
14. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Verwirbelungswege in Umfangsrichtung des Brenners
und innen von der rohrförmigen Brennerinnenwandverklei
dung mit offenem Ende vorgesehen sind, und daß die Ver
brennungsluftauslässe so angeordnet sind, daß sie die
Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners führen, und
der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang seiner
Innenwand hin wenigstens von den Verbrennungsluftaus
lässen der Brennerinnenwandverkleidung ab erweitert
ist.
15. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Verwirbelungswege in Umfangsrichtung des Brenners
und innen von der rohrförmigen Brennerinnenwandverklei
dung mit offenem Ende vorgesehen sind, und daß die Ver
brennungsluftauslässe so vorgesehen sind, daß sie die
Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners führen, und
eine Vielzahl von Brennstoffgasauslässen in einem Raum
in Umfangsrichtung einer Gasdüse vorgesehen ist, die in der
Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht derart,
daß die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht
rechten Winkel bezüglich einer Tangente an den Außenum
fang der Brennstoffgasdüse verläuft und die Brennstoff
gasströmung eine Wirbelströmung bildet, die der Luft
strömung von den Verbrennungsluftauslässen entgegenge
setzt ist.
16. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten.
17. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, und daß der Verbrennungsluft
auslaß so ausgebildet ist, daß die Luftausstoßrichtung
dem Querschnitt der Brennerinnenwandverkleidung folgt.
18. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, und daß die Verbrennungsluft
auslässe so ausgebildet sind,daß die Luftausstoßrichtung
unter einem Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich der
Tangente an den Innenumfang der Brennerinnenwandver
kleidung und unter einem Schrägstellungswinkel von nicht
mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der Richtung
des Durchmessers der Brennerinnenwandverkleidung verläuft.
19. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, und daß der lnnendurchmesser des
Brenners zum Ausgang seiner Innenwand von wenigstens
den Verbrennungsluftauslässender Brennerinnenwandverklei
dung aus erweitert ist.
20. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, und daß die Brennstoffgasaus
lässe in einem Raum in Umfangsrichtung einer Gasdüse aus
gebildet sind, die in der Mitte der Brennerinnenwand
verkleidung vorsteht, derart, daß die Brennstoffgasaus
stoßrichtung unter einem nicht rechten Winkel bezüglich
einer Tangente an den Außenumfang der Brennstoffgas
düse verläuft und von der Brennstoffgasströmung eine Wirbel
strömung ausgebildet ist, die der Luftströmung von den Ver
brennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
21. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasma
gas auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasma
strahl auf hoher Temperatur in das Innere der Brenner
innenwandverkleidung zu richten, daß die Verbrennungs
luftauslässe so ausgebildet sind, daß die Luftausstoß
richtung dem Querschnitt der Brennerinnenwandverkleidung
folgt, und daß der Innendurchmesser des Brenners zum
Ausgang seiner Innenwand hin wenigstens von den Ver
brennungsluftauslässen der Brennerinnenwandverkleidung
aus erweitert ist.
22. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasma
gas auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasma
strahl auf hoher Temperatur in das Innere der Brenner
innenwandverkleidung zu richten, daß die Verbrennungs
luftauslässe so ausgebildet sind, daß die Luftausstoß
richtung unter einem Winkel von nicht mehr als 60° be
züglich einer Tangente an den Innenumfang der Brenner
innenwandverkleidung und einem Schrägstellungswinkel
von nicht mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der
Richtung des Durchmessers der Brennerinnenwandverkleidung
verläuft, und daß der Innendurchmesser des Brenners zum
Ausgang seiner Innenwand wenigstens von den Verbrennungs
luftauslässen der Brennerinnenwandverkleidung aus er
weitert ist.
23. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, daß die Verbrennungsluftauslässe
so ausgebildet sind, daß die Luftausstoßrichtung dem
Querschnitt der Brennerinnenwandverkleidung folgt, und
daß die Brennstoffgasauslässe in einem Raum in Umfgangs
richtung einer Gasdüse ausgebildet sind, die in der Mitte
der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht, derart, daß die
Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht rechten
Winkel bezüglich der Tangente an den Außenumfang der
Brennstoffgasdüse verläuft und von der Brennstoffgasströmung
eine Wirbelströmung ausgebildet ist, die der Luftströmung von den
Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
24. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, daß die Verbrennungsluftauslässe
so ausgebildet sind, daß die Luftausstoßrichtung unter
einem Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich der
Tangente an den Innenumfang der Brennerinnenwandver
kleidung und unter einem Schrägstellungswinkel von nicht
mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der Richtung
des Durchmessers der Brennerinnenwandverkleidung ver
läuft, daß der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang
seiner Innenwand von wenigstens den Verbrennungsluft
auslässen der Brennerinnenwandverkleidung aus erweitert
ist, und daß die Brennstoffgasauslässe in einem Raum
in Umfangsrichtung einer Gasdüse ausgebildet sind, die
in der Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht,
derart, daß die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem
nicht rechten Winkel bezüglich der Tangente an den
Außenumfang der Brennstoffgasdüse verläuft und die
Brennstoffgasströmung eine Wirbelströmung bildet, die
der Luftströmung von den Verbrennungsluftauslässen ent
gegengesetzt ist.
25. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnen
wandverkleidung zu richten, daß der Innendurchmesser
des Brenners zum Ausgang seiner Innenwand von wenigstens
den Verbrennungsluftauslässen der Brennerinnenwand
verkleidung aus erweitert ist, und daß die Brennstoff
gasauslässe in einem Raum in Umfangsrichtung einer Gas
düse ausgebildet sind, die in der Mitte der Brenner
innenwandverkleidung vorsteht, derart, daß die Brennstoff
gasausstoßrichtung unter einem nicht rechten Winkel
bezüglich der Tangente an den Außenumfang der Brennstoff
gasdüse verläuft und von der Brennstoffgasströmung eine
Wirbelströmung gebildet ist, die der Luftströmung von den
Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
26. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, die Verbrennungsluftauslässe
so ausgebildet sind, daß die Luftausstoßrichtung dem
Querschnitt der Brennerinnenwandverkleidung folgt, der
Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang seiner Innen
wand von wenigstens den Verbrennungsluftauslässen der
Brennerinnenwandverkleidung aus erweitert ist, und die
Brennstoffgasauslässe in einem Raum in Umfangsrichtung
einer Gasdüse ausgebildet sind, die in der Mitte der
Brennerinnenwandverkleidung vorsteht, derart, daß die
Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht rechten
Winkel bezüglich einer Tangente an den Außenumfang der
Brennstoffgasdüse verläuft und von der Brennstoffgasströmung
eine Wirbelströmung gebildet ist, die der Luftströmung von
den Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
27. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnen
wandverkleidung zu richten, die Verbrennungsluftauslässe
so ausgebildet sind, daß die Luftausstoßrichtung unter
einem Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich einer
Tangente an den Innenumfang der Brennerinnenwandver
kleidung und unter einem Schrägstellungswinkel von nicht
mehr als 30° zum Brennerausgang bezüglich der Richtung
des Durchmessers der Brennerinnenwandverkleidung verläuft,
der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang seiner Innen
wand hin von wenigstens dem Verbrennungsluftauslaß der
Brennerinnenwandverkleidung aus erweitert ist und die Brenn
stoffgasauslässe in einem Raum in Umfangsrichtung einer
Gasdüse ausgebildet sind, die in der Mitte der Brenner
innenwandverkleidung vorsteht, derart, daß die Brennstoff
gasausstoßrichtung unter einem nicht rechten Winkel bezüg
lich der Tangente an den Außenumfang der Brennstoffgas
düse verläuft und von der Brennstoffgasströmung eine Wirbel
strömung gebildet ist, die der Luftströmung von den Verbrennungs
luftauslässen entgegengesetzt ist.
28. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, die Verbrennungsluftauslässe so
ausgebildet sind, daß die Luftausstoßrichtung unter einem
Winkel von nicht mehr als 60° bezüglich einer Tangente an
den Innenumfang der Brennerinnenwandverkleidung und unter
einem Schrägstellungswinkel von nicht mehr als 30° zum
Brennerausgang bezüglich der Richtung des Durchmessers
der Brennerinnenwandverkleidung verläuft, und Verwirbelungs
wege in Umfangsrichtung des Brenners und innen von der
rohrförmigen Brennerinnenwandverkleidung mit offenem Ende
vorgesehen sind, wobei die Verbrennungsluftauslässe die
Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners führen.
29. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnenwand
verkleidung zu richten, daß Verwirbelungswege in Umfangs
richtung des Brenners und innen von der rohrförmigen
Brennerinnenwandverkleidung mit offenem Ende vorgesehen
sind, die Verbrennungsluftauslässe so vorgesehen sind,
daß die Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners
geführt sind und der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang
seiner Innenwand hin von wenigstens den Verbrennungsluft
auslässen der Brennerinnenwandverkleidung aus erweitert
ist.
30. Brenner nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 4, 7, 13, 14 und 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstoffgasauslässe in einem Raum in Umfangs
richtung einer Brennstoffgasdüse ausgebildet sind, die
bezüglich einer Innenwand der Brennerinnwandverkleidung
vorsteht, so daß der Brennstoffgasausstoß zum Durchmesser der
Brennerinnwandverkleidung erfolgt.
31. Brenner nach einem der Ansprüche 2, 3, 4, 6, 7, 13 und 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstoffgasauslässe im Inneren der Brenner
innenwandverkleidung so ausgebildet sind, daß der Brenn
stoffgasausstoß in axialer Richtung des Brenners erfolgt.
32. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einblasmechanismus vorgesehen ist, um Plasmagas
auf hohe Temperaturen zu erhitzen und einen Plasmastrahl
auf hoher Temperatur in das Innere der Brennerinnen
wandverkleidung zu richten, Verwirbelungswege in Umfangs
richtung des Brenners und innen von der rohrförmigen
Brennerinnenwandverkleidung mit offenem Ende vorgesehen
sind, die Verbrennungsluftauslässe so vorgesehen sind,
daß sie die Verwirbelungswege zum Inneren des Brenners
führen, der Innendurchmesser des Brenners zum Ausgang
seiner Innenwand hin von wenigstens den Verbrennungsluft
auslässen der Brennerinnenwandverkleidung aus erweitert
ist und die Brennstoffgasauslässe in einem Raum in Um
fangsrichtung einer Gasdüse ausgebildet sind, die in der
Mitte der Brennerinnenwandverkleidung vorsteht, derart,
daß die Brennstoffgasausstoßrichtung unter einem nicht
rechten Winkel bezüglich einer Tangente an den Außenum
fang der Gasdüse verläuft und von der Brennstoffgasströmung
eine Wirbelströmung gebildet ist, die der Luftströmung von
den Verbrennungsluftauslässen entgegengesetzt ist.
33. Brenner nach einem der Ansprüche 16 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Elektrodenpaar in der Brennstoffgasdüse vorgesehen
ist, um das Plasmagas zu erhitzen,und daß Wege und Aus
lässe für das Plasmagas unabhängig von den Wegen und
Auslässen für das Brennstoffgas ausgebildet sind.
34. Brenner nach einem der Ansprüche 13, 14, 15, 28, 29, 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftauslässe mit einer Vielzahl von
Verwirbelungswegen versehen und an den Enden wenigstens
der Verwirbelungswege angeordnet sind.
35. Brenner nach einem der Ansprüche 13, 14, 15, 28, 29, 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verwirbelungswege spiralförmig in Umfangsrichtung
des Brenners ausgebildet sind, und daß die Verbrennungs
luftauslässe entlang der Verwirbelungswege vorgesehen
sind.
36. Brenner nach einem der Ansprüche 2 bis 15 und 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstoffgasauslässe im Inneren der Brenner
innenwandverkleidung ausgebildet sind, daß der Brennstoff
gasausstoß einer Schrägrichtung bezüglich der Axialrichtung
des Brenners erfolgt.
37. Brenner nach Anspruch 30, 31, 33 oder 36,
dadurch gekennzeichnet,
daß Plasmagasauslässe an einem Ende der Brennstoffgasdüse
vorgesehen sind.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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