DE3614323C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25C5/16—Staple-feeding devices, e.g. with feeding means, supports for staples or accessories concerning feeding devices
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- Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Heftvorrichtung zum Zusammenheften
flachliegender Papierstapel mittels einer U-förmigen Heftklam
mer, mit einem im wesentlichen vertikal angeordneten Magazin
zur Aufnahme von Klammerstäben mit einer Mehrzahl von parallel
zueinander angeordneten und miteinander lösbar verbundenen
Heftklammern, und mit einem Treiber, der die vom Klammerstab
gelöste unterste Heftklammer im Heftkanal durch den zu heftenden
Papierstapel treibt. Die genannten Klammerstäbe bestehen aus
einzelnen vorgeformten und zusammengeleimten Klammern.
Bei einer derartigen aus der US-PS 37 48 717 bekannten Vorrich
tung wirkt die Trennvorrichtung, die gleichzeitig der Treiber
ist, wie auch bei einer aus der US-PS 31 89 220 bekannten Heft
vorrichtung von außen her auf das Joch der U-förmigen Heftklam
mer ein. Die Vorrichtung gemäß der US-PS 37 48 717 weist den
Nachteil auf, daß die Klammern dann, wenn der Klammerstab nur
noch einige wenige Klammern umfaßt, verkanten. Die bekannte
Vorrichtung kann daher nicht störungsfrei arbeiten, denn ein
federbelasteter Klammerschieber oder dergleichen ist nicht
vorgesehen. Wegen des Fehlens eines Klammerschiebers kann wäh
rend des Betriebs der Vorrichtung ein Klammerstab in ein noch
nicht völlig geleertes Magazinfach nachgefüllt werden.
Die DE-AS 26 05 850 zeigt eine Heftvorrichtung, die andere
Klammergebilde als die vorliegende Erfindung verwendet, und
diese Klammerelemente sind nicht miteinander verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heftvorrichtung
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der Störungen
des Betriebs dann, wenn ein Klammerstab lediglich noch einige
wenige Klammern umfaßt, vermieden werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein von innen her auf
das Joch der untersten Klammer einwirkender Trennschieber vor
gesehen ist, der in einem Winkel zur Bewegungsrichtung des
Treibers hin- und herbeweglich ausgebildet ist, und daß der
Treiber mit einem im wesentlichen parallel zu dessen Bewegungs
richtung geführten Umlenkstößel zum Verschwenken der Heftklammer
in Eintreiblage im Heftkanal gekoppelt ist.
Beim Abtrennen liegt die abzutrennende Klammer mit ihrer freien
Stirnfläche, also derjenigen Seite, die nicht mit dem übrigen
Klammerstab in Berührung ist, an einer Fläche an. Die zwischen
den beiden Schenkeln der Klammer auf die Innenseite des Jochs
einwirkende Trennvorrichtung erzeugt zwar infolge der Klebever
bindung der abzutrennenden Klammer mit dem restlichen Klammer
stab ein auf die abzutrennende Klammer wirkendes Drehmoment;
dieses ist jedoch bestrebt, die freien Enden der Schenkel der
abzutrennenden Klammer fester gegen die genannte Fläche des
Heftkopfes zu drücken, so daß ein Verkanten der Klammer nicht
erfolgt. Es muß daher auf das freie Ende des Klammerstabs nicht
eine erhebliche Kraft ausgeübt werden, um ein Verkanten der zu
lösenden Klammer zu verhindern. Daher ist ein federbelasteter
Klammerschieber nicht nötig, so daß Klammerstäbe während der
Arbeit der Vorrichtung in das Magazin eingesetzt werden können.
Der Transport des Klammerstabes in Richtung auf die Trennvor
richtung nach dem Abtrennen jeweils einer Klammer erfordert
keine größeren Kräfte und kann im einfachsten Fall durch die
Schwerkraft erfolgen.
Bei der Erfindung kann das Eintreiben der Klammer nicht in der
gleichen Bewegungsrichtung erfolgen, mit der die Trennvorrich
tung die Klammer vom Klammerstab abtrennt. Die Trennvorrichtung
kann somit nicht wie bei den bekannten Heftvorrichtungen als
Treiber verwendet werden.
Der genannte Winkel zwischen beiden Bewegungsrichtungen kann
vorzugsweise etwa 90° betragen. Diese Ausführungsform ermöglicht
es beispielsweise, das Magazin in der oben beschriebenen Weise
im wesentlichen vertikal anzuordnen, wobei die Schenkel der im
Klammerstab enthaltenen Klammern waagrecht verlaufen, und den
Heftvorgang mit der vom Klammerstab gelösten Klammer dennoch
in einer vertikalen Richtung auszuführen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Schieber zum Abtrennen der Heftklammer vom Klammerstab
eine an der Innenseite des Klammer-Jochs anliegende Anschlag
fläche und eine Stützfläche als Halterung des Jochs während
der Verschiebung der Heftklammer in den Heftkanal aufweist.
Dadurch läßt sich die Vorrichtung zum Verschwenken konstruktiv
besonders einfach ausbilden, weil das Joch der Heftklammer die
Schwenkachse für die Heftklammer bildet. Dadurch läßt sich die
Heftklammer auch besonders leicht während des Schwenkvorgangs
lagern. Dadurch kann insbesondere dann, wenn der Schieber sich
in waagrechter Richtung bewegt, die Stützfläche die vom Klammer
stab bereits gelöste Klammer halten und an eine Stelle transpor
tieren, an der der Treiber auf die Klammer einwirken kann.
Vorher muß die Klammer so verschwenkt worden sein, daß ihre
Schenkel parallel zur Bewegungsrichtung des Treibers verlaufen.
Im allgemeinen wird hierbei der Schieber einen Weg zurücklegen
müssen, der mindestens so lang ist wie die Länge der längstmög
lichen Schenkel von Klammern, die in der betreffenden Vorrich
tung verarbeitet werden können, damit die Enden der Schenkel
von einer die freie Stirnfläche der vom Klammerstab zu lösenden
Klammer stützenden Stützfläche freikommen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Umlenkstößel nach dem Verschwenken der Heftklammer eine
Führung zum Heftkanal bildet. Dadurch ergibt sich eine große
Zuverlässigkeit in der Funktion der Vorrichtung.
Zweckmäßig wird der Trennschieber außer Eingriff mit der Heft
klammer gebracht, bevor der Treiber die Heftklammer bewegt.
Dies fördert eine geräuscharme Funktion. Man kann den Treiber
dazu verwenden, den Trennschieber aus dem Weg der Klammer zu
bringen.
Anschließend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Prinzip des Abtrennens einer Klammer von
einem Klammerstab gemäß der Erfindung in einer
Schnittdarstellung,
Fig. 2 bis 5 verschiedene Stadien des Bewegungsablaufs eines
Beispiels einer Heftvorrichtung,
Fig. 6 eine gegenüber Fig. 4 vergrößerte Ansicht im
Bereich des Schiebers.
In Fig. 1 ist ein Klammerstab 1 mit vertikaler Orientierung
seiner Längsachse in einer Vorrichtung angeordnet, die eine
Auflagefläche 2 für die unterste Klammer 4 aufweist, auf der
diese Klammer 4 mit ihrer dem restlichen Klammerstab abge
wandten Stirnfläche des Jochs und der beiden Schenkel auf
liegt. Eine Stützfläche 6 stützt die Außenflächen der Joche
der oberhalb der Klammer 4 befindlichen Klammern des Klam
merstabes 1. Die korrekte Lage des Klammerstabs wird außer
dem durch ein im Querschnitt U-förmiges Führungselement 8
gewährleistet, dessen beiden den Schenkeln 10 der Klammern
des Klammerstabes 1 benachbarte Seiten bis zur Auflage
fläche 2 reichen, und deren der Innenseite des Jochs 14
(oder des Rückens) der Klammern benachbarter Teil 16 in
einem Abstand oberhalb der Auflagefläche 2 endet, der ganz
geringfügig größer ist als die größte Dicke der verarbeitba
ren Heftklammern. Die Elemente 6 und 8 bilden ein Magazin,
in das mehrere Klammerstäbe von oben eingesetzt werden
können.
Ein Schieber 20 wird von rechts her zwischen den Schenkeln
10 der untersten Klammer 4 auf das Joch 14 der untersten
Klammer 4 zu bewegt und löst dabei die Klebeverbindung
zwischen der untersten Klammer 4 und der unmittelbar darüber
liegenden Klammer, die sich bei diesem Trennvorgang an der
Stützfläche 6 abstützt. Etwaige auf die unterste Klammer 4
beim Trennvorgang einwirkende Drehmomente sind bestrebt, die
freien Enden der Schenkel fester gegen die Anlagefläche 2 zu
drücken, so daß durch diesen Vorgang die korrekte Lage des
Klammerstabes 1 nicht beeinträchtigt wird.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen lediglich die zum Verständnis der
Erfindung wichtigen Teile eines Heftkopfes in einem Verti
kalschnitt. Die zur Führung der verschiedenen beweglichen
Bauelemente nötigen Teile des Heftkopfes sind nicht darge
stellt.
Der Heftkopf 30 weist zwei im Abstand voneinander angeordne
te Schieber 31 auf. Die einander abgewandten, parallel zur
Zeichenebene der Fig. 2 verlaufenden Flächen der beiden
Schieber 31 haben einen etwas kleineren Abstand voneinander,
als der lichte Abstand zwischen den beiden Schenkeln der
Klammern beträgt. Die Schieber 31 sind so geführt und ange
trieben, daß sie eine in den Fig. 2 bis 5 von rechts nach
links und umgekehrt verlaufende Bewegung ausführen. Die
Schieber 31 haben in den Ansichten der Fig. 2 bis 5 im
wesentlichen die Form eines schmalen Rechtecks, wobei jedoch
die rechte obere Ecke ausgespart ist, so daß hierdurch,
(vgl. auch Fig. 6) eine parallel zur Verschieberichtung des
Schiebers 31 verlaufende Stützfläche 32 und eine rechtwink
lig dazu verlaufende Anschlagfläche 33 gebildet werden. Die
Anschlagfläche 33 trifft beim Abscheren einer noch mit dem
Klammerstab 10 verbundenen Klammer von der Innenseite her
auf das Joch der Klammer, und die vom Klammerstab gelöste
Klammer bleibt an der Stützfläche 32 hängen und wird durch
diese bei der Bewegung des Schiebers so weit transportiert,
bis sich das Joch der Klammer 4 in einer mit einem Heftkanal
34 fluchtenden Stellung befindet. Durch den Heftkanal 34
wird beim Heften die Klammer ausgestoßen.
Ein Stößel 36 ist vertikal verschiebbar geführt. Das obere
Ende des Stößels 36 ist dazu bestimmt, daß hier ein An
triebselement angreift, wenn der Heftkopf maschinell betä
tigt werden soll. Der Stößel 36 ist durch einen Bolzen 37
mit einem vertikal verschiebbar gelagerten Treiber 38 ver
bunden. Der Treiber 38 dient dazu, die Klammer 4 durch den
Heftkanal 34 auszustoßen und dadurch den Heftvorgang auszu
führen. Bei der Abwärtsbewegung des Stößels 36 bewegt dieser
den Treiber 38 nach unten. Der Treiber 38 ist jedoch in
seiner in Fig. 2 gezeigten Ausgangsstellung noch so weit von
der Heftklammer 4 entfernt, daß der Weg, den er bis zum
Auftreffen der Heftklammer 4 durchlaufen muß, dazu verwendet
werden kann, zwei Umlenkstößel 40, die ebenfalls vertikal
verschiebbar gelagert sind, nach unten zu bewegen. Die
Stößel 40 eilen während dieses Vorganges dem unteren Ende
des Treibers 38 vor und können daher dann, wenn sich die
Klammer 4 infolge Reibung an Teilen der Vorrichtung noch in
einer schrägen Lage befinden sollte, wie in Fig. 2 darge
stellt ist, die Schenkel der Klammer 4 um das als Schwenk
achse dienende Joch der Klammer 4 im Gegenuhrzeigersinn nach
unten zu schwenken. Die beiden Umlenkstößel 40 gehen dabei
außerhalb der beiden Schieber 31 vorbei und treffen auf die
Schenkel der Klammer 4.
In Fig. 3 ist diejenige Stellung der Vorrichtung gezeigt, in
der die Umlenkstößel 40 ihre tiefste Stellung erreicht
haben, wobei die der Klammer 4 benachbarten Flächen 42 eine
Fortsetzung der einen Begrenzungsfläche des Heftkanals 34
bilden. In der in Fig. 3 gezeigten Stellung befindet sich
der Treiber 38 dicht über den Joch (oder Rücken) der Klammer
4.
Bei seiner weiteren Abwärtsbewegung überholt der Treiber 38
die Umlenkstößel 40 deswegen, weil die starr verbundene
Einheit aus Stößel 36 und Treiber 38 mit den Umlenkstößeln
40 lediglich reibungsschlüssig verbunden ist. Der Reibungs
schluß wird durch eine auf dem Bolzen 37 angeordnete Feder
44 bewirkt, die eine Reibplatte 46 gegen die in den Figuren
nach links weisende Fläche eines Halters 43 für die Umlenk
stößel 40 drückt. Der Bolzen 37 ist in einem Langloch 48
angeordnet, so daß dann, wenn die Umlenkstößel 40 an einer
Fläche 50 eines Hauptteils 52 des Heftkopfes anschlagen, der
Stößel 36 und der Treiber 38 ihre Bewegung nach unten fort
setzen können, weil die soeben beschriebene Rutschkupplung
rutscht. Bei dieser Bewegung des Treibers 38 nach unten
stößt dieser die Klammer 4 durch den Heftkanal 34 nach unten
aus und treibt sie durch einen nicht gezeigten Papierstapel,
wobei die Schenkel der Klammer 4 durch eine unterhalb des
Papierstabs angeordnete, ebenfalls nicht dargestellte Matri
ze umgelenkt werden.
Unmittelbar bevor der Treiber 38 auf das Joch der Klammer 4
auftrifft, werden die Schieber 31 nach links bewegt, wobei
sie in der in Fig. 4 gezeigten Stellung so weit nach links
zurückgezogen worden sind, daß die zu diesem Zeitpunkt
unterste Klammer des Klammerstabs 10 mit ihrem Joch nach
unten fallen und an der Stützfläche 32 des Schiebers 31
anliegen kann. Die Stellung, in der der Treiber 38 seine
tiefste Stellung erreicht hat, ist in Fig. 4 gezeigt.
Wenn der Stößel 36 wieder nach oben bewegt wird, so nimmt er
wegen der beschriebenen Reibungskupplung zunächst die Um
lenkstößel 40 und den Treiber 38 gleichzeitig mit nach oben,
bis der Halter 43 der Umlenkstößel 40 an einem im Heftkopf
30 fest angeordneten Anschlag 55 zur Anlage kommt und seine
Bewegung nach oben dadurch beendet wird. Die Stellung der
einzelnen Teile der Vorrichtung zu diesem Zeitpunkt ist in
Fig. 5 gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt haben die Schieber 31
bereits eine weitere Klammer vom Klammerstab 10 gelöst und
haben etwa den halben Weg bis zu der in Fig. 2 gezeigten
Stellung zurückgelegt.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Stößels 36 bewegt sich
der Treiber 38 weiter nach oben, die Schieber 31 bewegen
sich weiter nach rechts, bis die Stellung gemäß Fig. 2
wieder erreicht ist.
Der soeben beschriebene Bewegungsablauf der Schieber 31 wird
durch folgende Antriebsvorrichtung für die Schieber 31
erzeugt, wobei diese Antriebsvorrichtung lediglich schema
tisch dargestellt ist. Am unteren Endbereich des Stößels 36
ist ein nach rechts ragender Vorsprung 60 vorgesehen, der
eine parallel zur Verschieberichtung des Stößels 36 verlau
fende Bohrung 62 trägt, in der eine Stange 64 verschiebbar
geführt ist. Die Stange 63 trägt an ihrem oberen Ende eine
als Anschlag wirkende Platte 66. Zwischen der Platte 66 und
dem Vorsprung 60 ist auf der Stange 64 eine als Schraubenfe
der ausgebildete Druckfeder 68 angeordnet. Auf der Stange 64
ist in ihrem Bereich unterhalb des Vorsprungs 60 eine An
schlagplatte 70 befestigt, die bewirkt, daß sich die Stange
64 relativ zum Schieber 36 nur so weit nach oben schieben
kann, bis die Anschlagplatte 70 am Vorsprung 60 zur Anlage
kommt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Stange 64 trägt
an ihrem unteren Ende eine Anschlagplatte 72, und oberhalb
der Anschlagplatte 72 ist auf der Stange 64 eine Hülse 74
verschiebbar geführt. Zwischen der Anschlagplatte 70 und der
Hülse 74 ist eine ebenfalls als Schraubenfeder ausgebildete
Druckfeder 76 angeordnet. Ein Winkelhebel 80 ist an einem im
Hauptteil 52 angeordneten Schwenklager 82 gelagert. Der
Winkelhebel ist im Beispiel rechtwinklig abgewinkelt. Der
eine Arm 84 ist mit seinem freien Ende mit der Hülse 74
gelenkig verbunden. Der andere Arm 86 ist mit seinem freien
Ende mit einem Lenker 88 verbunden, der wiederum mit dem in
der Figur nach links weisenden Ende der Schieber 31 verbunden
ist. Ausgehend von der in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung, in
der die obere Feder 68 stark gespannt ist, die untere Feder
76 dagegen nahezu entspannt ist, wird bei der Abwärtsbewe
gung des Stößels 36 die obere Feder 68 entspannt und die
untere Feder 76 bis zum Erreichen der in Fig. 3 gezeigten
Stellung nicht zusätzlich gespannt. Die Hülse 74 und die
Schieber 31 behalten daher ihre Stellung bei. Bei der weite
ren Abwärtsbewegung des Stößels 36 (Fig. 4) wird die An
schlagplatte 70 nach unten bewegt und hierdurch die untere
Feder 76 gespannt, wodurch diese den Winkelhebel 80 ver
schwenkt und dadurch die Schieber 31 zurückbewegt. Bei der
Aufwärtsbewegung des Stößels (Fig. 5) bewegt die obere Feder
68 die Stange 64 nach oben, wobei die Anschlagplatte 70
wegen der Feder 76 in Anlage an dem Vorsprung 60 bleibt. Die
untere Platte 72 der Stange 68 bewegt dabei die Hülse 74 und
schwenkt daher den Winkelhebel 80 im Gegenuhrzeigersinn und
schiebt die Schieber 31 wieder nach rechts. Dieser Verschie
bevorgang wird forgesetzt, wenn bei der weiteren Aufwärts
bewegung des Stößels 36 schließlich die Stellung der Fig. 1
wieder erreicht wird.
In der Ruhestellung blockieren die Schieber 31 den Weg für
Klammern aus dem Magazin, in dem die Klammerstäbe 10 ange
ordnet sind, zu den anderen Teilen der Vorrichtung. Dadurch
werden Störungsmöglichkeiten vermieden. Die in Fig. 2 von
den Schiebern 31 gehaltene einzelne Klammer 4 wird in dieser
Ruhestellung des Heftkopfes ebenfalls definiert festgehalten
und kann ihren Platz nicht verlassen, weil die rechte Be
grenzung des Heftkanals 34 sich nach oben bis über das Joch
der Klammer 4 hinaus erstreckt.
Während der Arbeit der Vorrichtung können Klammerstäbe in
das durch die Führungselemente 6 und 8 gebildete vertikale
Magazin eingesetzt werden, in dem sie durch die Schwerkraft
nach unten gleiten.
Claims (6)
1. Heftvorrichtung zum Zusammenheften flachliegender Papier
stapel mittels einer U-förmigen Heftklammer, mit einem im
wesentlichen vertikal angeordneten Magazin zur Aufnahme
von Klammerstäben mit einer Mehrzahl von parallel zueinan
der angeordneten und miteinander lösbar verbundenen Heft
klammern, und mit einem Treiber, der die vom Klammerstab
gelöste unterste Heftklammer im Heftkanal durch den zu
heftenden Papierstapel treibt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein von innen her auf das Joch der untersten Klammer
einwirkender Trennschieber (31) vorgesehen ist, der in
einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Treibers (38) hin-
und herbeweglich ausgebildet ist, und daß der Treiber
(38) mit einem im wesentlichen parallel zu dessen Bewe
gungsrichtung geführten Umlenkstößel (40) zum Verschwenken
der Heftklammer (4) in Eintreiblage im Heftkanal (34)
gekoppelt ist.
2. Heftvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel zwischen beiden Bewegungsrichtungen etwa
90° beträgt.
3. Heftvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schieber (31) zum Abtrennen der Heftklam
mer vom Klammerstab (10) eine an der Innenseite des Klam
mer-Jochs anliegende Anschlagfläche (33) und eine Stütz
fläche (32) als Halterung des Jochs während der Verschie
bung der Heftklammer in den Heftkanal (34) aufweist.
4. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Umlenkstößel (40) nach dem Ver
schwenken der Heftklammer eine Führung zum Heftkanal (34)
bildet.
5. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schiebers (31) einen
vom Treiber (38) betätigten federbelasteten Hebenmechanis
mus (60 bis 88) aufweist.
6. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Treiber (38) mit dem Umlenkstößel
(40) reibungsschlüssig gekoppelt ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863614323 DE3614323A1 (de) | 1986-04-28 | 1986-04-28 | Heftkopf |
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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1986
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1987
- 1987-04-24 FR FR8706051A patent/FR2597795A1/fr active Pending
- 1987-04-24 GB GB08709812A patent/GB2189734A/en not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB8709812D0 (en) | 1987-05-28 |
| FR2597795A1 (fr) | 1987-10-30 |
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| GB2189734A (en) | 1987-11-04 |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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