DE361999C - Vereinigtes Kesselabsperr- und Rueckschlagventil - Google Patents

Vereinigtes Kesselabsperr- und Rueckschlagventil

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DE361999C
DE361999C DEST35343D DEST035343D DE361999C DE 361999 C DE361999 C DE 361999C DE ST35343 D DEST35343 D DE ST35343D DE ST035343 D DEST035343 D DE ST035343D DE 361999 C DE361999 C DE 361999C
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Germany
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check valve
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valve
united
boiler
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Expired
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DEST35343D
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WILH STRUBE GmbH
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WILH STRUBE GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/06Check valves with guided rigid valve members with guided stems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

(St 35343
Vorliegende Erfindung erstreckt sich auf ein vereinigtes Kesselabsperr- und Kesselspeiserückschlagventil, dessen Rückschlagventilteil seitlich vom Absperrventilteil angeordnet ist, wobei der Rückschlagventilsitz von der Wasserzuflußseite aus in das Gehäuse eingesetzt werden kann. Bei dieser bekannten Bauart erfährt das aus dem Ventilspalt durch das Gehäuse nach dem Abflußstutzen strömende Wasser notwendigerweise eine seitliche Umlenkung, wodurch bekanntlich die Führungsteile des Rückschlaglcegels sowie die Auflagedichtungen des letzteren heftigen und einseitigen Stoßbeanspruchungen ausgesetzt sind und infolgedessen häufig in kürzester Zeit bis zur Unbrauchbarkeit abgenutzt werden.
Um die schädliche Wirkung der einseitigen Umlenkung des Wassers abzuschwächen, hat man die Gehäusewand in der Umgebung des Rückschlagventilsitzes zwischen der Absperrseite und der Rückschlagventilseite wallartig hochgezogen, so daß das Wasser gezwungen wird, nach Austritt aus dem Ventilspalt zunächst nach oben zu fließen und hierauf erst seitlich um den Gehäusewall seinen Weg nach dem Ausflußstutzen zu nehmen.
Solche Ventile besitzen den Nachteil, daß sie nicht ohne weiteres durch Umstecken des Rückschlagventilsitzes bzw. Deckels für die linke oder rechte Kesselseite verwendet werden können, was z. B. bei Lokomotiven eine unerläßliche Forderung ist. Natürlich könnte man zu diesem Zwecke einen zweiten Ge-
häusewall an der Deckelseite des Ventils vorsehen und dadurch das Ventil für die linke und rechte Kesselseite verwendbar gestalten. Jedoch würde dieser zweite Gehäusewall in laohem Maße störend wirken, und zwar dadurch, daß er einen erheblichen Strömungswiderstand bietet und den Rückschlag des Ventils hemmt. Überdies führt die Anordnung der beiden wallartigen Gehäusewände ίο im Kesselventilraum zu unverhältnismäßig großen Bauhöhen und damit zu ganz unzweckmäßiger Formgebung des Kesselventils und seiner Innenteile. Der zweite Gehäusewall, der jeweils an der Deckelseite des Rückschlagventils sich befindet, würde daher stets einen- nutzlosen und sogar schädlichen Bestandteil des Ventils bilden.
Nach vorliegender Erfindung wird nun anstatt der wallartigen Gehäusewände eine mittlere brückenartige Stauwand im Gehäuse vorgesehen, und zwar gleichachsig zu einer durch die Mitte des Abflußstutzens gelegten Mittel- | ebene, derart, daß oberhalb und unterhalb der Stauwand Aussparungen im 'Gehäuse frei bleiben, wobei jedoch die dem Rückschlagventilsitz zunächstliegende Aussparung vom · Rückschlagventilsitz, der von der Zuflußseite des Gehäuses aus einzusetzen ist, ganz oder teilweise verdeckt wird, so daß die aus dem I Sitzspalt in das Gehäuse tretende Wassermenge durch die Stauwirkung der Brückenwand nach oben drängt und in der Hauptsache ihren Weg an der brückenartigen Stauwand entlang durch die obere Aussparung seitlich nach dem Absperrventilteil nimmt.. Die Anordnung der Brücke gemäß der Erfindung verhindert also einerseits die seitliche Umlenkung des Wasserstromes im Bereich des Rückschlagkegels, und anderseits ermög- ; licht sie mit dem denkbar geringsten Auf- | wand an Baustoff eine für die linke sowie | rechte Kesselseite verwendbare Gehäuseform, j
Die Abb. 1 und 2 zeigen Schnittfiguren der neuen Bauart, und zwar stellt Abb. 1 einen I Längsschnitt durch den Rückschlagventilteil, ; Abb. 2 einen Querschnitt durch das Ventil ; in der Mittelebene des Absperrventilteils dar. · Das Absperrventil selbst ist nicht gezeichnet. , Rückschlagventilsitz α und zugehöriger Ke- : gel b werden von unten, d. i. von der Zufluß- ; seite her in das Gehäuse eingesteckt. Von ' oben her wird der Rückschlagventildeckel d aufgesetzt, der in bekannter Weise mit der Hubbegrenzung versehen ist.. Mit dem Flansch e der Absperrventilseite wird das . Ventilgehäuse am Kesselstutzen befestigt. Das Gehäuse ist in bezug auf die durch die Absperrventilachse gelegte wagerechte Mittelebene gleichachsig ausgebildet, so daß das Ventil durch einfaches Umdrehen und Vertauschen von Rückschlagventil deckel gegen Rückschlagventilsitz für die linke und rechte Kesselseite verwendbar ist. Gleichachsig zur wagerechten Mittelebene ist nun zwischen Rückschlagventilsitz und seitlich dazu angeordneter Absperrseite eine brückenförmig ausgebildete Stauwand f vorgesehen, die oberhalb und unterhalb Aussparungen frei läßt, wobei der Rückschlagventilsitz α stets die untere Aussparung verdeckt, so daß die Wassermenge gezwungen ist, ihren Weg zunächst nach oben zu nehmen, worauf sie erst um die Stauwand herum ihren Ausgang nach der Absperrventilseite findet.
Es ist besonders zweckmäßig, die Hubbegrenzung des Rückschlagventils so abzupassen, daß die Höchstlage des Kegeltellers annähernd mit der wagerechten Mittelebeue der brückenförmigen Stauwand zusammenfällt, und gleichzeitig letztere so auszuwölben, daß, wie Abb. 3 zeigt, die äußeren Kanten g und g1 des Brückenprofils an den Rückschlagventilsitz α annähernd anschließen, während das Profil nach der Mitte h zu sich auswölbt, wobei die Größe der Auswölbung dem Ventilhub entspricht, so daß ein ungehindertes Durchströmen des Wassers möglich ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vereinigtes Kesselabsperr- undRückschlagventil mit seitlich vom Absperrventilteil angeordnetem Rückschlagventilteil und mit von der Zuflußseite in das Ventilgehäuse einsetzbarer Rückschlagventilsitzbuchse, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur wagerechten Mittelebene gleichachsig angeordnete brückenförmige Stauwand zwischen Rückschlagventilteil und Absperrventilteil vorgesehen ist, die beiderseits Aussparungen frei läßt, deren eine von der Rückschlagventilsitzbuchse verdeckt ist, während die andere als Durchlaß für das durch die Wirkung der Stauwand nach oben drängende Wasser ■dient.
  2. 2. Vereinigtes Kesselabsperr- und Rückschlagventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der brückenförmigen Stauwand nach der Mitte zu ausgewölbt ist, wobei die größte Wölbungshöhe annähernd in der Ebene des größten Umfanges des Rückschlagkegels liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST35343D 1922-01-03 1922-01-03 Vereinigtes Kesselabsperr- und Rueckschlagventil Expired DE361999C (de)

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