DE3620681C2 - - Google Patents

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DE3620681C2
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DE19863620681
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DE3620681A1 (de
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Albert Dipl.-Ing. Blab (Fh)
Axel 8000 Muenchen De Wagnitz
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Robert Bosch GmbH
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Friedrich Merk-Telefonbau 8000 Muenchen De GmbH
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/018Sensor coding by detecting magnitude of an electrical parameter, e.g. resistance

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Identifizierung von Gefahrenmeldern nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-PS 29 35 335 ist eine Gleichstrommeldeanlage bekannt, die nach dem Stromänderungsprinzip arbeitet, wobei die jeweils sich ergebenden Widerstandswerte gemessen werden müssen. Dazu sind die einzelnen Melder so ausgeführt, daß mit dem Alarm gebenden Kontakt jeweils ein Widerstand zusätzlich so in die Meldelinie geschaltet wird, daß sich der Gesamtwiderstand verringert. Zusätzlich ist vorgesehen, daß durch änderbare Spannungen und durch Verpolen der Spannungen der reine Leitungswiderstand und die Anzahl der angeschlossenen Melder im Ruhezustand ermittelt werden kann. Da alle Melder in Alarmfall lediglich eine Widerstandsänderung verursachen und bei mehreren Alarm gebenden Meldern der Gesamtwiderstand immer geringer wird, wobei die Einzelwerte dichter zusammenrücken, ist die Anzahl der anschließbaren Melder begrenzt, weil das Auflösungsvermögen der Meßeinrichtung nicht beliebig groß sein kann. Außerdem können Widerstandswerte für den Alarmfall mit den im Ruhezustand gemessenen übereinstimmen, so daß getrennte Messungen mit unterschiedlichen Spannungen erforderlich sind für den Ruhezustand und für den Alarmzustand.
Ein Verfahren und Einrichtung zur Identifizierung einzelner Melder in Einbruch- oder Brandmeldeanlagen ist aus der DE-PS 29 39 462 bekannt. Hierbei werden die einzelnen Melder wie Vierpole in Reihe geschaltet, und der alarmgebende Kontakt befindet sich in der Linienschleife. Dies hat zur Folge, daß nur im Ruhezustand die gesamte Linienschleife unter Strom ist, und daß im Alarmfall nur der auslösende Melder, welcher der Zentrale am nächsten ist, erkannt werden kann. Zum Erkennen des Ruhezustandes und von Alarmzuständen wird der aktuelle Widerstandswert der Linie zyklisch mit für verschiedene Fälle charakteristischen bekannten Widerstandswerten verglichen. Hierbei werden auch, wobei bei der DE-PS 29 35 355 bereits erwähnt worden ist, verschieden große Spannungen angelegt und Umpolungen vorgenommen, womit unterschiedliche Alarmkriterien erkennbar sind. Dabei ist jedoch immer nur ein ausgelöster Melder während eines Zyklus zu erfassen, und andere Melder können erst dann erkannt werden, wenn alle vorgeschalteten Melder in der Ruhestellung sind.
Bei diesen bekannten Meldeanlagen, und auch bei der nachfolgend erwähnten DE-OS 32 11 550 ist der alarmgebende Kontakt nicht direkt mit einer Diode verbunden, so daß die Polarität eines Meldekriteriums nicht zur Erkennung der Identität des Melders ausgenutzt werden kann.
Aus der DE-OS 32 11 550, wo eine Gleichstrommeldeanlage beschrieben wird, ist es bekannt, eine Meldelinie so auszuführen, daß sich bei jedem ausgelösten Melder ein bestimmter Widerstandswert der Meldelinie einstellt. Dabei ist in jedem Melder ein Widerstand in Reihe in die Meldelinie geschaltet und ein Meldeschalter parallel zur Meldelinie angeordnet, der im Ruhezustand geöffnet ist. Diese Gleichstrommeldeanlage arbeitet also nach dem Stromverstärkungsprinzip, d. h. eine Alarm- oder Störungsmeldung wird abgegeben, wenn der Ruhestromwert ansteigt. In der Zentrale ist zur Ermittlung des augenblicklichen Widerstandswertes der Meldelinie eine Meßeinrichtung angeordnet, der eine Auswerteeinrichtung nachgeschaltet ist. Anhand des von der Meßeinrichtung ermittelten Widerstandswertes der Meldelinie kann festgestellt werden, welcher Melder angesprochen hat.
Die Anzahl der anschließbaren Melder bei einer derartigen Anordnung hängt jedoch davon ab, wieviele unterschiedliche Widerstandswerte die Meßeinrichtung eindeutig voneinander unterscheiden kann. Das Auflösungsvermögen und der gesamte Meßbereich der Meßeinrichtung ist also ein Maß dafür, wieviele einzelne Melder an die bei dieser Gleichstrommeldeanlage in der dort beschriebenen Art an eine Meldelinie angeschlossen werden können. Die Anzahl der anschließbaren Melder ist also in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Meßeinrichtung begrenzt.
Ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung anzugeben, womit bei einer gegebenen Meßeinrichtung die Anzahl der anschließbaren Melder bis auf die maximal doppelte Menge vergrößert werden kann. Diese Aufgabe wird durch Merkmale gelöst, wie sie im Patentanspruch 1 angegeben sind.
Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß eine weitere Gruppe von Meldern gleichartig an die Meldelinie angeschlossen werden kann, wobei lediglich zwischen der ersten Gruppe und der zweiten Gruppe die Leitungen der Meldelinie gekreuzt werden müssen. Dies bedeutet keinen zusätzlichen Aufwand, zumal die Melder der zweiten Gruppe in ihrem Aufbau den Meldern der ersten Gruppe identisch sind. Umgekehrt kann gesagt werden, daß die Meßeinrichtung vereinfacht werden kann, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Meldern erfindungsgemäß in zwei Gruppen aufgeteilt wird. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Durch die Verwendung eines Digital/Analog- Wandlers als Meßeinrichtung ergibt sich der Vorteil, daß einer nachgeschalteten Auswerteeinrichtung der ermittelte Widerstandswert der Meldelinie als digitales Wort parallel angeboten werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Der für die Erfindung wesentliche Teil einer Gefahrenmeldeanlage besteht, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einer Meldelinie ML, einer Stromumpoleinrichtung U, einer Meßeinrichtung ME und einer Auswerteeinrichtung AW, woran eine Anzeigeeinrichtung ANZ angeschlossen ist. Die einzelnen Melder M 1 bis M 8 sind gleichartig ausgeführt und enthalten je einen Widerstand R 1 bis R 8, eine Diode D 1 bis D 8 und einen Ruhekontakt K 1 bis K 8. Die in die Meldelinie ML einzubringenden Widerstände RM 1, RM 2, RM 3 sowie RM 5, RM 6 und RM 7 können ebenfalls in den zugehörigen Meldern angeordnet sein. Bei denjenigen Meldern M 4, M 8 einer Gruppe Gr 1, Gr 2, die jeweils an den Anfang der Meldelinie ML geschaltet sind, ist dann dieser Widerstand kurzgeschlossen. Deshalb erscheint er in der Zeichnung nicht. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, werden die Leitungen der Meldelinie zwischen der ersten Gruppe Gr 1 und der zweiten Gruppe Gr 2 gekreuzt.
Bei der gezeigten Schaltstellung der Stromumpoleinrichtung U fließt der Strom auf der Meldeleitung ML nur innerhalb der ersten Gruppe Gr 1, wo er sich auf die einzelnen dort angeschlossenen Melder M 1, M 2, M 3 und M 4 aufteilt. Im Ruhezustand ergibt sich durch den in der gezeigten Ruhestellung aller Melder sich einstellenden Gesamtwiderstand am Analogeingang AE des als Meßeinrichtung ME eingesetzten Analog/Digital-Wandlers ein Spannungswert, mit dessen Hilfe der Gesamtwiderstand der Meldelinie ML erfaßt wird. Beim Auslösen eine oder mehrerer Melder tritt eine Stromschwächung auf der Meldelinie ML auf, weil ein oder mehrere parallele Zweige nicht mehr vom Strom durchflossen werden und sich dabei der Gesamtwiderstand erhöht. Da im vorgegebenen Beispiel 4 Melder M 1, M 2, M 3 und M 4 angeschlossen sind, ergeben sich einschließlich des Ruhezustandes 16 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, wenn Melder M 1 bis M 4 auslösen. Mit dieser Schaltungsanordnung ist es also möglich, sowohl das Ansprechen eines einzelnen Melders zu erkennen als auch das gleichzeitige Auslösen von mehreren Meldern zu erfassen. Bei jeder einzelnen der angesprochenen 16 Kombinationsmöglichkeiten entsteht ein spezieller Widerstandswert, der sich aus der Dimensionierung der noch vom Strom durchflossenen Widerstände R und RM ergibt. Die dadurch entstehende Teilspannung am Analogeingang AE des als Meßeinrichtung ME eingesetzten Analog/Digital-Wandlers führt dazu, daß der Analog/Digital-Wandler eine den Widerstandswert entsprechende Bitkombination an die Auswerteeinrichtung AW abgibt. Diese ist dann in der Lage, die Anzeigeeinrichtung ANZ richtig anzusteuern.
Bei der Durchführung einer Meldeabfrage wird immer, nachdem der Zustand der ersten Gruppe Gr 1 überprüft worden ist, die Stromumpoleinrichtung U betätig, so daß der Strom auf der Meldelinie ML ausschließlich durch die Melder M 5 bis M 8 der zweiten Gruppe Gr 2 fließt. Auch hier ergeben sich wiederum 16 Kombinationsmöglichkeiten, wenn Melder M 5 bis M 8 dieser Gruppe Gr 2 ansprechen. Der Gesamtwiderstand auf der Meldelinie ML wird jedoch bei jedem Einzelfall um den Betrag höher sein, der sich aus der Reihenschaltung der innerhalb der ersten Gruppe Gr 1 in der Meldelinie ML liegenden Widerstände RM 1, RM 2 und RM 3 ergibt. Es entsteht dadurch ein geringerer Strom auf der Meldelinie ML so daß sich am Analogeingang AE des Analog/Digital-Wandlers bei der zweiten Gruppe Gr 2 eine höhere Spannung einstellt, als dies bei der ersten Gruppe Gr 1 der Fall ist. Hierdurch läßt sich die augenblickliche Situation in der zweiten Gruppe Gr 2 eindeutig von der Situation in der ersten Gruppe Gr 1 unterscheiden, so daß insgesamt 16 + 16 = 32 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten erfaßt werden können. Somit ist es also möglich, gegenüber der einfachen Ausführung einer Meldelinie ML bis zu doppelt so viele Melder auszuschließen.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zur Identifizierung von Gefahrenmeldern, die in einer nach dem Stromänderungsprinzip arbeitenden, an eine Gefahrenmeldeanlage angeschlossenen Meldelinie angeordnet sind, wobei zwischen den einzelnen parallel an die Meldelinie angeschlossenen Meldern in der Meldelinie liegende, in Reihenschaltung betriebene Widerstände angeordnet sind, und wobei in der Gefahrenmeldeanlage eine zur Ermittlung des augenblicklichen Widerstandswertes der Meldelinie geeignete Meßeinrichtung und eine nachgeschaltete Auswerteeinrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    daß in jedem einzelnen parallel an die Meldelinie (ML) angeschlossenen, gleichartig ausgeführten Melder (M 1 bis M 8) eine im Stromkreis des bei Alarmgabe betätigten Kontaktes (K 1 bis K 8) liegende, jeweils gleichartig gepolte Diode (D 1 bis D 8) und ein Widerstand (R 1 bis R 8) angeordnet sind,
    daß an die Meldelinie (ML) nach dem Anschluß der Maximalanzahl von der Meßeinrichtung (ME) unterscheidbarer Melder (M 1 bis M 4) eine weitere Gruppe (Gr 2) von maximal gleichvielen Meldern (M 5 bis M 8) anschließbar ist, wobei die Meldelinie (ML) zwischen den beiden Gruppen (Gr 1, Gr 2) gekreuzt wird,
    daß die beiden Gruppen (Gr 1, Gr 2) von Meldern (M 1 bis M 4, bzw. M 5 bis M 8) mit Hilfe einer Stromumpoleinrichtung (U) getrennt erfaßt werden, und
    daß als Meßeinrichtung (ME) ein Analog-Digital-Wandler eingesetzt wird, dessen digital ausgegebene Meßwerte der Auswerteeinrichtung (AW) zur Ermittlung und Anzeige ausgelöster Melder (M 1 bis M 8) angeboten werden, wobei auch mehrere gleichzeitig ausgelöste Melder (M 1 bis M 8) erkennbar sind.
DE19863620681 1986-06-20 1986-06-20 Schaltungsanordnung zur identifizierung von gefahrenmeldern Granted DE3620681A1 (de)

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