DE362148C - Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von Rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von RotationsdruckmaschinenInfo
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- DE362148C DE362148C DEB102269D DEB0102269D DE362148C DE 362148 C DE362148 C DE 362148C DE B102269 D DEB102269 D DE B102269D DE B0102269 D DEB0102269 D DE B0102269D DE 362148 C DE362148 C DE 362148C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
- B41F27/10—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders
Landscapes
- Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
Description
(B 1022
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum schnellen Festspannen der
stereotypierten Druckplatten auf Formplattenzylindern an Rotationsdruckmaschinen, bei
der der Klammerring durch einen mit Führungszapfen oder Röllchen versehenen Bolzen,
der in einer achsial verschiebbaren und unter Federdruck stehenden Kurvenbüchse zwangläufig geführt wird, durch geringe Drehung
am Vierkant des Bolzens, zunächst wirkungslos gegen Federdruck, leicht gegen die Druckplatte
so weit bewegt wird, daß der Klammerring an der letzteren anstößt und Widerstand
findet, wobei durch weitere Verdrehung des Vierkantes und somit der im Bolzen angebrachten
Führungszapfen bis in die Sicherheitsendstellung der Kurve die Kurvenbüchse gegen eine Druckfeder gezogen wird,
so daß der volle Federdruck auf den Klammerring . wirkt, wodurch die Druckplatte
schnell und sicher festgespannt wird.
Die bisher bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art konnten wegen der noch anhaftenden
Mängel, teils auch weil zu umfangreich und teuer in der Bauart, nicht allgemein verwendet
oder nur vereinzelt in Formplattenzylinder mit großem Durchmesser eingebaut werden, so daß gegenwärtig die Befestigung
der Druckplatten auf Formplattenzylindern allgemein mittels der altbekannten Fassetten-
schraube erfolgt, deren Nachteile, wie zeitraubendes, von menschlichem Gefühl abhängiges
Festspannen, schädlicher Druck auf die Zylinderräder und Achsen, Lockern der Fassettenschraube während des schnellen
Laufes der Maschine und die damit verbundenen Gefahren, Nachziehen der Fassettenschraube
nach kurzem Anlauf der Maschine, allgemein bekannt sind.
ίο Die angeführten Übelstände zu beseitigen
und die Betriebssicherheit zu erhöhen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Auf den Zeichnungen zeigen: Abb. ι den Abschnitt
eines Formplattenzylinders im Längsschnitt mit geschlossenem Klammerring, Abb. 2 einen Schnitt in Richtung A-B nach
Abb. ι mit geöffnetem Klammerring, Abb. 3 die abgewickelte Kurve der Kurvenbüchse,
Abb. 4 die Stirnansicht des Formplattenzylinders.
In dem Formplattenzylinder α ist in bekannter
Weise der Klammerring b angeordnet, mittels welchem die Druckplatte c festgespannt wird. Der Klammerring umfaßt
nicht ganz den halben Umfang des Zylinders, auf dessen Stirnseiten sich unter normalen
Verhältnissen gewöhnlich je zwei solcher Halbringe befinden. Der Bolzen d, der auf
seinem äußeren Ende den Klammerring aufnimmt und sich leicht in demselben dreht, trägt
die mit einem Vier- oder Sechskant versehene Gewindemutter e, die durch einen Stift starr
mit demselben verbunden ist und den Klammerring gegen seitliche Verschiebung auf dem
Bolzen sichert (Abb. 1 und 2).
Das andere Ende vom Bolzen d wird in der Kurvenbüchse/ geführt und hat zwei in
radialer Richtung angebrachte und gehärtete Führungszapfen g, die bei Verdrehung des
Bolzens zwangläufig den Weg der Kurve beschreiben. Die Kurvenbüchse/ steht ständig
unter dem Druck der Feder h, die von dem mit Schrauben befestigten Deckel i gespannt
wird (Abb. 2). Die Anwendung mehrerer Federn bei ähnlichen Vorrichtungen ist be- i
kannt. Die Kurvenbüchse/ ist in achsialer : Richtung verschiebbar, durch den Anschlag-
und Führungsring k gegen Verdrehung gesichert (Abb. 1) und hat in ihrem Umfang
eine Kurve mit der Anfangsstellung I und der Sicherheitsendstellung m (Abb. 3).
Die Anwendung und Wirkungsweise der j
Vorrichtung ist folgende: [
Nachdem die Druckplatte c auf den Form- !
plattenzylinder σ aufgelegt ist (Abb. 2), wird mittels eines Handschlüssels der Bolzen d an
seinem Vierkant e leicht so weit gedreht, daß ! der Klammerring b an die Druckplatte c an-
: stößt und Widerstand findet. Bei dieser Be- ! wegung haben die Führungszapfen g vom
j Bolzen d die Anfangs stellung / verlassen und : ungefähr die Mittelstellung der Kurve erreicht,
ohne Federdruck überwinden zu ; müssen. Aus letzterem Grunde kann man
auch ohne Anwendung eines Handschlüssels den Klammerring b leicht mit der Hand bis
an die Druckplatte c schieben, wobei die Füh-I rungszapfen g zwangläufig den Weg der
Kurve bis zur Mittelstellung erreichen. Liegt nun der Klammerring b an der Druckplatte c
an, so ist nur noch eine Fünftelumdrehung . des Bolzens d am Vierkant e notwendig, um
1 die Führungszapfen g in die Sicherheitsend-'
stellung« der Kurvenbüchsef einschnappen
zu lassen. Bei dieser Bewegung wird die 75· Kurvenbüchse/ durch die Führungszapfeng
von dem Anschlag- und Führungsring k abgezogen und die Feder h gespannt, so daß also
der volle Federdruck zu überwinden ist. Da hierbei die Führungszapfen g das Bestreben
haben, auf der schiefen Ebene der Kurve zurückzugleiten, so ist es nicht möglich, auf
halbem Wege den Schlüssel vom Vierkant abzuziehen. Man bekommt denselben nur dann frei, wenn die Führungszapfen g in die
Sicherheitsendstellung der Kurve» eingeschnappt sind. Hierin liegt die notwendige
Sicherheit der Vorrichtung. In der zuletzt bezeichneten Stellung drückt die Druckfeder h
auf die Kurvenbüchse/7, diese auf die Führungszapfen
g, wodurch der Bolzen d mit dem Klammerring b an die Druckplatte c gepreßt
und diese dadurch festgespannt wird.
Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie im Innern des Zylinders eingekapselt und aus
diesem Grunde gegen Staub, Schmutz und Fremdkörper geschützt ist. Die einfache, wenig Platz beanspruchende Bauart ermöglicht
den Einbau in Zylinder auch mit kleinem Durchmesser.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerringe (b) von einem mit Führungszapfen (g) versehenen Bolzen (d), der in einer achsial verschiebbaren, undrehbaren und unter Federdruck stehenden Kurvenbüchse (f) zwangläufig geführt wird, durch Verdrehung des Bolzens und Verschieben der Führungszapfen bis in die Sicherheitsendstellung (w) der Kurve an die Druckplatte gepreßt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB102269D DE362148C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von Rotationsdruckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB102269D DE362148C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von Rotationsdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362148C true DE362148C (de) | 1922-10-24 |
Family
ID=6990376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB102269D Expired DE362148C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Vorrichtung zum Befestigen der Formplatten auf dem Zylinder von Rotationsdruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362148C (de) |
-
1921
- 1921-11-08 DE DEB102269D patent/DE362148C/de not_active Expired
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