DE3624883C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/14—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
- H05K7/1417—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack having securing means for mounting boards, plates or wiring boards
- H05K7/1418—Card guides, e.g. grooves
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- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
- Mounting Components In General For Electric Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktfeder für eine Füh
rungsschiene zum Führen und Stützen von Steckbaugruppen in einem
Baugruppenträger bestehend aus einer Nut, wobei die Nut mit der
Führungsnut der Führungsschiene fluchtet, und einem Rasthaken,
der senkrecht zur Einschubebene der Nut angeordnet ist und mittels
eines Steges mit einer als Nut ausgeführten Spange verbunden ist.
Eine derartige Kontaktfeder ist z. B. aus der DE-OS 29 38 760 be
kannt. Aus der DE-OS 29 30 777 ist bekannt, Kontaktfedern als
einstückige Stanzteile zu fertigen.
Diese Kontaktfedern stellen jeweils die elektrische Verbindung
zwischen dem Bezugspotential einer Leiterplatte und dem
Baugruppenträger her. Dazu ist die entsprechende Leiterbahn bis
an den Rand der Leiterplatte geführt, wo diese Leiterbahn von
der Nut der Kontaktfeder eingespannt wird. Mittels des Rast
hakens und einer verzinnten Querschiene des Baugruppenträgers
ist die elektrisch leitende Verbindung zum Baugruppenträger
hergestellt. Es ist auch eine zweite Ausführungsform dieser
Kontaktfeder im Handel erhältlich. Dabei kann die Kontaktierung
mittels einer unterhalb der Führungsschiene angebrachten
Schraube erhöht werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kontaktfeder
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Kontaktierung
ohne verzinnte Querschiene des Baugruppenträgers wesentlich
erhöht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rast
haken der in der Führungsschiene eingesetzten Kontaktfeder eine
Stirnseite und einen Teil der angrenzenden Auflagefläche der
Führungsschiene umschließt.
Durch die Ausgestaltung des Rasthakens erreicht man, daß ein
Teil dieses Rasthakens im eingebauten Zustand einen Teil der
Auflagefläche der Führungsschiene abdeckt. Dadurch ist dieser
Teil des Rasthakens im eingerasteten Zustand der Führungsschiene
in die Querschiene eines Baugruppenträgers zwischen der Auflage
fläche der Führungsschiene und der entsprechenden Auflagefläche
der Querschiene angeordnet und wird durch die Spannkraft eines
an der Führungsschiene vorhandenen Rasthakens auf die Querschiene
gedrückt. Somit erhöht sich auch ohne Verzinnung der Quer
schiene die Kontaktierungen zwischen der Kontaktfeder und der
Querschiene des Baugruppenträgers.
In einer weiteren Ausführungsform der Kontaktfeder ist das freie
Ende des Rasthakens mit einer Abkantung versehen.
Durch diese Ausgestaltung des freien Endes des Rasthakens wird
die Kontaktierung weiter erhöht. Beim Einrasten der Führungs
schiene, die mit dieser Kontaktfeder versehen ist, wird die
Abkantung auf die vorgesehene Auflagefläche der Querschiene
gedrückt, wodurch die Oxydschicht auf der Oberfläche der Quer
schiene im Bereich der Abkantung weggekratzt wird. Dadurch
vermindert sich der Übergangswiderstand zwischen der Kontaktfeder
und der Querschiene und es erhöht sich die Kontaktierung
ohne zusätzliche Anpreßmittel.
In einer weiteren Ausführungsform der Kontaktfeder ist
der Spangenkopf der Spange als Steg ausgebildet, wobei
der erste Teil der plattenförmigen Spangenschenkel ko
nisch zur Symmetrieachse der Spange verlaufen und je
weils der sich daran anschließende Teil mit den freien
Enden derart gestaltet ist, daß die freien Enden ober
halb des Spannkopfs sind, wo sie zusammen mit dem
Spangenkopf eine Nut bilden.
Dadurch wird erreicht, daß zum Einspannen der eingeführ
ten Leiterplatte in die Führungsschiene infolge größerer
Federwege höhere Federkräfte zur Verfügung stehen. Damit
verringert sich der Übergangswiderstand zwischen der
Spange der Kontaktfeder und der Leiterbahn der Leiter
platte einer Steckbaugruppe und dadurch erhöht sich die
Kontaktierung.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die
Zeichnung Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel
der Kontaktfeder nach der Erfindung schematisch veran
schaulicht ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der
Kontaktfeder, in
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Kontaktfeder gemäß der
gestrichelten Linie II-II der Fig. 1 veranschau
licht, die
Fig. 3 zeigt die Kontaktfeder eingesetzt in eine Füh
rungsschiene, die in einer Querschiene eines Bau
gruppenträgers eingerastet ist und in
Fig. 4 ist ein Teil eines Baugruppenträgers mit zwei
Steckbauplätzen und einer Steckbaugruppe darge
stellt.
Die Fig. 1 zeigt eine Kontaktfeder 2 für eine Führungs
schiene zum Führen und Stützen von Steckbaugruppen in
einem Baugruppenträger. Diese Kontaktfeder 2 besteht
aus einem Rasthaken 4, einem Steg 6 und einer als Nut
ausgebildeten Spange 8. Der Rasthaken 4 ist derartig aus
gebildet, daß im eingebauten Zustand der Kontaktfeder 2
in eine Führungsschiene der Rasthaken 4 eine Stirnseite
und einen Teil einer Auflagefläche der Führungsschiene
umgibt. Das freie Ende 10 des Rasthakens 4 ist mit einer
Abkantung 12 versehen. Außerdem ist die Breite des Rast
hakens 4 der Breite der verwendeten Führungsschiene ange
paßt. Der Steg 6 dagegen, der den Rasthaken 4 mit der
Spange 8 verbindet, ist so breit wie die Sohle der Nut
der verwendeten Führungsschiene und ist fluchtend zum
Spangenkopf 14 der Spange 8. Der Spangenkopf 14 ist als
Nut ausgebildet, dessen Stirnseiten jeweils mit einem
Einführungstrichter 16 versehen sind. Außerdem enthält
die Spange 8 zwei plattenförmige Spangenschenkel 18 und
20, von denen man in dieser Figur nur den Spangenschenkel
18 sieht. Jeweils der erste Teil des Spangenschenkels 18
bzw. 20 ist im Bereich des stegförmigen Spangenkopfes 14
mit einer Aussparung 22 versehen, die hier nur gestri
chelt angedeutet ist, da sie vom zweiten Teil 26 bzw. 28
gemäß Fig. 2 des Spangenschenkels 18 bzw. 20 abgedeckt
ist. Diese Aussparungen 22 sind zusätzliche Mittel, um
die Kontaktfeder 2 sicher mit einer entsprechenden Füh
rungsschiene zu verbinden. Außerdem ist die Kontaktfeder
2 einstückig gestanzt, wodurch die Herstellung der Kon
taktfeder 2 preiswert ist. Da die Ausgestaltung dieser
Kontaktfeder 2 für eine obere oder untere Führungsschiene
eines Baugruppenträgers ist, gibt es bei der Montage
dieser Kontaktfedern 2 keine Verwechslungen, wodurch
die Montage vereinfacht ist. Außerdem vermindert sich
das Teilelager.
Die Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht der Kontaktfeder 2
gemäß der gestrichelten Linie II-II der Fig. 1. Diese Fig.
2 zeigt die Ausgestaltung der Spange 8. Die Spange 8 be
steht aus einem Spangenkopf 14 und zwei plattenförmigen
Spangenschenkeln 18 bzw. 20. Der eine Teil des Spangen
kopfes 14 ist stegförmig, von dem aus zunächst die beiden
Spangenschenkel 18 und 20 konisch zur Symmetrieachse 24
verlaufen. Jeweils die sich daran anschließenden Teile
26 und 28 mit den freien Enden 30 und 32 sind derart ge
staltet, daß die freien Enden 30 und 32 oberhalb des
Spangenkopfes 14 gelangen. Die freien Enden 30 und 32
bilden zusammen mit dem stegförmigen Teil des Spangen
kopfes 14 eine Nut. Die Breite dieser Nut ist so bemes
sen, daß die Steckbaugruppen mit Leiterplattendicken von
1,6 mm bis 2,4 mm aufgenommen werden können. Außerdem
erkennt man bei dieser Darstellung der Vorderansicht,
daß der Rasthaken 4 vom Steg 6 aus breiter wird, bis die
Breite gleich der Breite einer entsprechenden Führungs
schiene ist.
Die Fig. 3 zeigt eine Kontaktfeder 2, die in eine Füh
rungsschiene 34 eingerastet ist, die ihrerseits in eine
Querschiene 36 eines Baugruppenträgers eingerastet ist.
Die Kontaktfeder 2 ist mit einer Spange 8 zwischen einer
Führungsnut 38 und einer Einführungsnut 40 des Kopfes 42
der Führungsschiene 34 eingesetzt. Der Rasthaken 4 der
Kontaktfeder 2 umschließt eine Stirnseite und einen Teil
der Auflagefläche 44 des Kopfes 42. Ein Haken 46 der
Führungsschiene 34 ist mit der ihr zugewandten Kante der
Querschiene 36 eingerastet. In diesem eingerasteten Zu
stand der Führungsschiene 34 ist das freie Ende 10 mit
der Abkantung 12 des Rasthakens 4 der Kontaktfeder 2
zwischen der Auflagefläche 44 der Führungsschiene 34 und
einer Auflagefläche 48 der Querschiene 36 eingeklemmt.
Um die Kontaktierung noch zu verbessern, wird von der
der Auflageseite 48 der Querschiene 36 abgewandten Seite
eine Schraube in ein Kernloch einer Noppe 50 der Führungs
schiene 34 gedreht. Somit erhält man eine sehr gute Kontak
tierung ohne dabei die Querschiene 36 verzinnen zu müssen.
In der Fig. 4 ist ein Teil eines Baugruppenträgers darge
stellt, der eine untere vordere und hintere Querschiene
36 und 52 und eine obere vordere und hintere Querschiene
54 und 56 hat. Die unteren Querschienen 36 und 52 und
die oberen Querschienen 54 und 56 sind jeweils mit zwei
Führungsschienen 34 miteinander verbunden. Jeweils eine
untere und eine obere Führungsschiene 34 bilden einen
Einbauplatz für eine Steckbaugruppe. In dieser Figur ist
aus Übersichtlichkeitsgründen nur eine Steckbaugruppe 58
dargestellt, die noch nicht in ihrer Endstellung ist.
Jeweils die vordere obere und untere Ecke dieser Steck
baugruppe 58 in Einschubrichtung gesehen ist mit einer
Leiterbahn 60 bzw. 62 versehen. Mit Hilfe dieser Leiter
bahnen 60 und 62 und der Kontaktfedern 2 wird die elek
trische Verbindung zwischen dem Bezugspotential der Steck
baugruppe 58 und dem Baugruppenträger hergestellt. In
dieser Darstellung sind alle Führungsschienen 34 in die
Querschienen 36, 52, 54 und 56 nur eingerastet. Zur Er
höhung der Kontaktierung können die Führungsschienen 34
mittels Schrauben jeweils von der der Auflagefläche 44
der Führungsschiene 34 abgewandten Fläche 64 der Quer
schienen 36, 52, 54 und 56 her geschraubt werden. Außerdem
sind die Führungsschienen 34 jeweils nur mit einer Kontakt
feder 2 ausgestattet. Die Kontaktfedern 2 sind jeweils im
vorderen Kopf 42 der Führungsschienen 34 in Einschubrich
tung gesehen angeordnet. Jedoch sind die dargestellten
Führungsschienen 34 derartig ausgebildet, daß jeder Kopf
der Führungsschienen 34 mit einer Kontaktfeder 2 ausgerü
stet werden kann, so daß eine Führungsschiene 34 als obere
oder als untere Führungsschiene 34 verwendet werden kann.
Claims (4)
1. Kontaktfeder (2) für eine Führungsschiene (34) zum Führen und
Stützen von Steckbaugruppen (58) in einem Baugruppenträger, be
stehend aus einer Nut, wobei die Nut mit der Führungsnut der
Führungsschiene (34) fluchtet, und einem Rasthaken (4), der
senkrecht zur Einschubebene der Nut angeordnet und mittels eines
Steges (6) mit einer als Nut ausgeführten Spange (8) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rasthaken (4) der in der Führungsschiene (34) eingesetzten
Kontaktfeder (2) eine Stirnseite und einen Teil der angrenzenden
Auflagefläche (44) der Führungsschiene (34) umschließt.
2. Kontaktfeder (2) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das freie Ende (10) des Rast
hakens (4) mit einer Abkantung (12) versehen ist.
3. Kontaktfeder (2) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Spangenkopf (14) der Spange
(8) als Steg ausgebildet ist, wobei der erste Teil der platten
förmigen Spangenschenkel (18, 20) konisch zur Symmetrieachse
(24) der Spange (8) verlaufen und jeweils der sich daran
anschließende Teil (26, 28) mit den freien Enden (30, 32) derart
gestaltet ist, daß die freien Enden (30, 32) oberhalb des Spangen
kopfes (14) sind, wo sie zusammen mit dem Spangenkopf (14)
eine Nut bilden.
4. Kontaktfeder (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder
(2) einstückig gestanzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863624883 DE3624883A1 (de) | 1986-07-23 | 1986-07-23 | Kontaktfeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863624883 DE3624883A1 (de) | 1986-07-23 | 1986-07-23 | Kontaktfeder |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3624883A1 DE3624883A1 (de) | 1988-01-28 |
| DE3624883C2 true DE3624883C2 (de) | 1991-04-11 |
Family
ID=6305791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863624883 Granted DE3624883A1 (de) | 1986-07-23 | 1986-07-23 | Kontaktfeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3624883A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1986
- 1986-07-23 DE DE19863624883 patent/DE3624883A1/de active Granted
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Also Published As
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| DE3624883A1 (de) | 1988-01-28 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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