DE3625766C2 - Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents
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Description
Diese Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial,
das eine organische Phosphit-Verbindung als
Mittel zur Verhinderung des Lichtabbaus enthält.
Im allgemeinen enthält das elektrophotographische Verfahren des
Carlson-Typs die Schritte der Elektrifizierung der Oberfläche eines
elektrophotographischen Materials im Dunkeln,
Unterwerfung der elektrifizierten Oberfläche einer Bildbelichtung
zur Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes, Entwicklung des
elektrostatischen latenten Bildes mit einem Naß- oder Trockentoner,
Übertragung des entwickelten Tonerbildes auf ein blankes Papier und
Fixierung des Bildes. Das in diesem elektrophotographischen Verfahren
verwendete lichtempfindliche Material muß gute Elektrifizierungseigenschaften,
hohe Empfindlichkeit, geringen Dunkelabfall, geringes
Restpotential nach Belichtung und stabile elektrostatische
Eigenschaften während wiederholter Verwendung besitzen. Ein elektrophotographisches
organisches lichtempfindliches Material ist z. B. aus der DE-OS 33 24 090 bekannt,
das aus einer ladungenerzeugenden Schicht, die ein organisches
ladungenerzeugendes Material, wie z. B. ein Azo-Pigment,
Perylen-Pigment oder dergleichen als Hauptkomponente enthält und aus
einer Ladungsübertragungsschicht, die ein ladungenübertragendes
Material, z. B. eine Elektronendonorverbindung, wie z. B. Polyvinylcarbazol
(PVK) oder eine Elektronenakzeptorverbindung, wie z. B.
Trinitrofluorenon (TNF) als Hauptkomponente enthält, auf einem
elektrisch leitenden Schichtträger, besteht. Diese organischen
lichtempfindlichen Materialien erfüllen die vorhin genannten
Erfordernisse bis zu einem gewissen Grad, sie besitzen jedoch einen
Lichtspeichereffekt. Es ist daher sehr schwierig, ein stabiles Bild
mit hoher Dichte herzustellen, weil verschiedene Eigenschaften, wie
z. B. das Oberflächenpotential, ansteigende Potentialeigenschaften
in den Anfangsstufen der Elektrifizierung und des Dunkelabfalls,
die in den Elektrifizierungsschritten und in der Belichtung nach
Bestrahlung mit Licht von hoher Intensität hervorgerufen werden, sich
übermäßig stark ändern (oder erniedrigt werden) im Vergleich mit
jenen vor Bestrahlung mit Licht (dieses Phänomen wird als
Voraufleuchtungsverlust bezeichnet).
Diese Nachteile entstehen auch durch Lichtabbau während der
praktischen Verwendung (während des Betriebs). Wie bereits oben
ausgeführt, zeigen die herkömmlichen organischen lichtempfindlichen
Materialien in hohem Ausmaß den Abbau durch Licht (Lichtabbau) und
man muß sie deshalb im Dunkeln handhaben, was Nachteile hervorruft.
Ferner besteht das Problem, daß die elektrophotographischen
Eigenschaften dieser herkömmlichen lichtempfindlichen Materialien
sich durch wiederholte Verwendung verschlechtern.
Aufgrund der Überlegung, daß diese Mängel durch Ultraviolett-Strahlen
oder Ozon während der Belichtung oder Elektrifizierung hervorgerufen
werden, hat man versucht, durch Zusatz einer Verbindung des
Benzotriazoltyps, Benzophenontyps oder anderer Ultraviolettlichtabsorber,
Verbindungen des Phenylendiamin-Typs als Mittel zur Verhinderung
des Abbaus durch Ozon, Antioxidantien vom Phenoltyp,
pentavalente organische Phosphorverbindungen als Mittel zur Verhinderung
des Lichtabbaus und dgl. zuzusetzen. Befriedigende Ergebnisse
konnten damit jedoch nicht erreicht werden.
Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
zur Verfügung zu stellen, bei dem der Abbau aufgrund
des Voraufleuchtens und der Lichtabbau während des Betriebs sehr
gering sind.
In der Fig. 1 und 2 werden Querschnitte dargestellt, die
Strukturbeispiele des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.
Das erfindungsgemäße elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial
ist ein geschichtetes lichtempfindliches Material, das aus
einer ladungenerzeugenden Schicht und einer ladungentransportierenden
Schicht auf einem elektrisch leitenden Schichtträger besteht und
dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine trivalente organische Phosphitverbindung
als Mittel zur Verhinderung des Lichtabbaus enthält.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt, der ein Strukturbeispiel des elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung darstellt,
das aus einer lichtempfindlichen Schicht 13, die durch Einbringen
einer ladungenerzeugenden Schicht 15 auf einen elektrisch leitenden
Schichtträger 11 und Überschichtung einer ladungentransportierenden
Schicht 17 auf die ladungenerzeugende Schicht 15 besteht.
In dieser Struktur enthält zumindest eine der ladungenerzeugenden
Schicht 15 und der ladungentransportierenden Schicht 17 eine trivalente
organische Phosphitverbindung als Mittel zur
Verhinderung des Lichtabbaus.
Die trivalente organische Phosphitverbindung, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann durch die allgemeinen
Formeln (II) bis (IV) dargestellt werden:
worin R1 bis R11, die gleich oder verschieden sein können,
Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Alkenylgruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Allylgruppe oder eine
substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe, wie eine substituierte
oder nicht-substituierte Alkylarylgruppe, bedeuten, mit der
Maßgabe, daß alle Reste R1, R2 und R3 nicht gleichzeitig
Wasserstoff sind;
A bedeutet eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylengruppe
oder eine substituierte oder nicht-substituierte aromatische Gruppe;
n bedeutet 0 oder 1.
In der allgemeinen Formel (II) sind alle Reste R1, R2 und R3
vorzugsweise eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit nicht weniger als 4
Kohlenstoffatomen (üblicherweise 4 bis 26), besser mit nicht weniger
als 8 Kohlenstoffatomen (üblicherweise 8 bis 26).
In der allgemeinen Formel (III) sind alle Reste R4 und R5
vorzugsweise eine Alkyl-oder eine Alkenylgruppe mit nicht weniger
als 4 Kohlenstoffatomen (üblicherweise 4 bis 26), besser mit nicht
weniger als 8 Kohlenstoffatomen (üblicherweise 8 bis 26).
In der allgemeinen Formel (IV) sind alle Reste R6 bis R9
vorzugsweise eine Alkyl- oder eine Alkenylgruppe mit nicht weniger
als 4 Kohlenstoffatomen (üblicherweise 4 bis 26), bevorzugter nicht
weniger als 8 Kohlenstoffatomen (üblicherweise 8 bis 26), und n ist 0,
Typische Beispiele für die trivalenten organischen Phosphitverbindungen
sind Trimethylphosphit, Triethylphosphit, Tri-n-butylphosphit,
Trioctylphosphit, Tridecylphosphit, Tridodecylphosphit, Tristearylphosphit,
Trioleylphosphit, Tris(tridecyl)phosphit, Tricetylphosphit,
Dilaurylhydrogenphosphit, Diphenylmonodecylphosphit, Diphenylmono(tridecyl)
phosphit, Tetraphenyldipropylenglycolphosphit,
4,4′-Butyliden-bis(3-methyl-6-t-phenyl-di-tridecyl)phosphit, Distearylpentaerythritdiphosphit,
Ditridecylpentaerythritdiphosphit,
Dinonylphenylpentaerythritdiphosphit, Diphenyloctylphosphit,
Tetra(tridecyl)-4,4′-isopropylidendiphenyldiphosphit, Tris(2,4-di-
t-butylphenyl)phosphit, Di(2,4-di-t-buylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Di(nonylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Es können alle bekannten trivalenten organischen Phosphorverbindungen,
z. B. jene, die in den japanischen Patentveröffentlichungen Nr.
51 40 589, 51 25 064, 50 35 097, 49 20 928, 48 22 330, 51 35 193
beschrieben sind und ähnliche für den Zweck der Erfindung verwendet
werden. Die organische Phosphitverbindung, wie oben angeführt, kann
entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.
Die Menge der organischen Phosphitverbindung, die zur einer
ladungenerzeugenden Schicht 15 zugegeben wird, kann abhängig vom
ladungenerzeugenden Material und dem verwendeten Bindemittel
variieren, beträgt jedoch im allgemeinen 0,01 bis 20 Gew.-%,
vorzugsweise 0,05 bis 5,0 Gew.-% auf Basis des Gewichtes des
ladungenerzeugenden Materials.
Die Menge der organischen Phosphitverbindung, die zu einer ladungentransportierenden
Schicht 17 zugegeben wird, kann gleichfalls,
abhängig von dem ladungentransportierenden Material und dem
verwendeten Bindemittel, variieren, beträgt jedoch im allgemeinen
0,01 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,04 bis 2,4 Gew.-% auf Basis des
Gewichtes des ladungentransportierenden Materials.
Eine ladungenerzeugende Schicht 15 enthält ein ladungenerzeugendes
Material und ein Bindemittel und ggf. die oben angeführte organische
Phosphitverbindung.
Beispiele für das ladungenerzeugende Material sind:
CI-Pigment Blue 25 (Color Index (CI) 21180), CI Pigment Red 41
(CI 21200), CI Acid Red 52 (CI) 45100), CI Basic Red 3 (CI 45210)
und dergleichen; ein Azo-Pigment mit einer Carbazol-Struktur (japanische
Patent-Offenlegungsschrift Nr. 53 95 033), ein Azo-Pigment mit
einer Styrylstilben-Struktur (japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 5 31 33 229), ein Azo-Pigment mit einer Triphenylaminstruktur (japanische
Patent-Offenlegungsschrift (Nr. 5 31 32 547), ein Azo-Pigment
mit einer Dibenzothiophenstruktur (japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 5 42 17 287), ein Azo-Pigment mit einer Oxadiazol-Struktur
(japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 5 41 27 427), ein Azo-Pigment
mit einer Fluorenon-Struktur (japanische Patent-Offenlegungsschrift
54 22 837), ein Azo-Pigment mit einer bis-Stilben-Struktur
(japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 54 17 733), ein Azo-Pigment
mit einer Distyryloxadiazolstruktur (japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 5 42 129), ein Azo-Pigment mit einer Distyrylcarbazolstruktur
(japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 54 17 734),
ein Azo-Pigment mit einer Carbazol-Struktur (japanische Patent-
Offenlegungsschrift Nr. 5 71 95 767), ein Phthalocyanin-Pigment, wie
CI Pigment Blue 16 (CI 74100), ein Indigo-Pigment wie CI Vat Brown 5
(CI 73410) oder CI Vat Dye (CI 73030), ein
Perylen-Pigment wie Algoscarlet B.
Diese ladungenerzeugenden Materialien werden entweder alleine oder in
Kombination verwendet.
Von diesen ladungenerzeugenden Materialien sind bevorzugte Beispiele
jene, die aus der Gruppe, bestehend aus den Disazo-Pigmenten mit
einer Fluorenonstruktur, dargestellt durch die folgende allgemeine
Formel (B) und einem Trisazopigment mit einer Triphenylaminstruktur,
dargestellt durch die folgende allgemeine Formel (A) ausgewählt
werden:
in der A1 bedeutet
(worin X1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring, einen
Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte, oder einen heterocyclischen
Ring, wie einen Indolring, Carbazolring und Benzofuranring
oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
Ar1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocylischen Ring, wie einen Dibenzofuranring oder seine substituierten Produkte, bedeutet;
Ar2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte bedeutet;
R1 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeutet und
R2 eine Alkylgruppe, eine Carbamomylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet); und
Ar1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocylischen Ring, wie einen Dibenzofuranring oder seine substituierten Produkte, bedeutet;
Ar2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte bedeutet;
R1 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeutet und
R2 eine Alkylgruppe, eine Carbamomylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet); und
worin A2 bedeutet
(worin X2 einen aromatischen Ring wie einen Benzolring, einen
Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen
Ring wie einen Indolring, Carbazolring oder Benzofuranring
oder ihre substituierten Produkte bedeutet; Ar3 und Ar4 einen
aromatischen Ring wie einen Benzolring und einen Naphthalinring oder
ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring wie
einen Dibenzofuranring, oder ihre substituierten Produkte bedeutet;
Ar5 einen aromatischen Ring wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte bedeutet;
R3 und R5 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeuten; und
R4 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet).
Ar5 einen aromatischen Ring wie einen Benzolring, einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte bedeutet;
R3 und R5 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeuten; und
R4 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet).
Beispiele für einen Substituenten für X1 in der obigen allgemeinen
Formel (A) und X2 in der obigen allgemeinen Formel (B) sind ein
Halogenatom wie Chlor oder Brom, eine Alkoxygruppe oder eine
Alkylgruppe.
Beispiele für einen Substituenten für Ar1 in der obigen allgemeinen
Formel (A) und Ar3 und Ar4 in der obigen allgemeinen
Formel (B) sind eine Alkylgruppe, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Butylgruppe,
eine Alkoxygruppe wie eine Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppe,
ein Halogenatom wie Chlor oder Brom, eine Dialkylaminogruppe,
wie eine Dimethylamino- oder Diethylaminogruppe, eine
Diaralkylaminogruppe, wie eine Dibenzylaminogruppe, eine
Halomethylgruppe, wie eine Trifluormethylgruppe, eine
Nitrogruppe, eine Cyanogruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester,
eine Hydroxylgruppe oder eine Sulfonatgruppe wie -SO3Na.
Beispiele für einen Substituenten für Ar2 in der obigen allgemeinen
Formel (A) und Ar5 in der obigen allgemeinen Formel (B) sind
eine Alkylgruppe, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Butylgruppe, eine
Alkoxygruppe, wie eine Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppe, ein
Halogenatom, wie Chlor oder Brom, eine Dialkylaminogruppe, wie eine
Dimethylamino- oder Diethylaminogruppe oder eine Nitrogruppe.
Beispiele für einen Substituenten für die Phenylgruppen von R1 in
der obigen allgemeinen Formel (A) und R3 und R5 in der obigen
allgemeinen Formel (B) sind ein Halogenatom wie Chlor oder Brom.
Konkrete Beispiele für eine Verbindung, dargestellt durch die
allgemeine Formel (A) werden in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 5 31 32 547 beschrieben.
Konkrete Beispiele für eine Verbindung, dargestellt durch die
allgemeine Formel (B) werden in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 54 22834 beschrieben.
Beispiele für ein Bindemittel, das in der ladungenerzeugenden
Schicht verwendet wird, sind Polyvinylbutyralharz, Polyvinylformalharz,
Polyesterharz, Polycarbonatharz, Polystyrol, Polyvinylacetat,
Polyamid, Polyurethan und verschiedene Cellulosen.
Eine ladungenerzeugende Schicht kann man durch Dispersion eines
ladungenerzeugenden Materials in einem Lösungsmittel zusammen mit
einem Bindemittel (falls erforderlich) und Beschichten der
Dispersion auf einen Schichtträger durch ein Streichverfahren oder ein
Eintauchverfahren herstellen.
Das Bindemittel verwendet man in einer Menge von 5 bis 150
Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile des ladungenerzeugenden Materials.
Wenn ein Mittel zur Verhinderung des Lichtabbaus nicht zur ladungenerzeugenden
Schicht 15 zugegeben wird, kann man ein anorganisches
lichtempfindliches Material wie Se, eine Se-Legierung oder amorphes Si
zur ladungenerzeugenden Schicht zugeben und das anorganische
lichtempfindliche Material kann auf einen Schichtträger durch
Dampfabscheidung, Zerstäubung, Glühentladung oder ein anderes
Verfahren ausgebildet werden.
Eine geeignete Dicke der ladungenerzeugenden Schicht ist 0,05 bis
20 µm, vorzugsweise 0,1 bis 2,0 µm.
Eine ladungentransportierende Schicht 17 enthält ein ladungentransportierendes
Material und ein Bindemittel.
Ein ladungentransportierendes Material kann irgendein
Elektronendonormaterial und Elektronenakzeptormaterial sein,
es ist jedoch bevorzugt ein Elektronendonormaterial; Beispiele dafür
sind eine α-substituierte Stilbenverbindung, wie durch die
folgende allgemeine Formel (C) und eine Hydrazonverbindung, wie durch die
folgende allgemeine Formel (D) dargestellt:
(worin R6 eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe
oder eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe
bedeutet;
R7, R8 und R9 Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nicht- substituierte Arylgruppe bedeuten;
Ar6 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeutet;
Ar7 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylengruppe bedeutet;
Ar6 und R6 zusammen einen Ring bilden können; und
n ist 0 oder 1).
R7, R8 und R9 Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nicht- substituierte Arylgruppe bedeuten;
Ar6 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeutet;
Ar7 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylengruppe bedeutet;
Ar6 und R6 zusammen einen Ring bilden können; und
n ist 0 oder 1).
Beispiele für eine Alkylgruppe von R6, R7, R8 und R9 in der
obigen allgemeinen Formel (C) sind eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl-,
Pentyl- oder Hexylgruppe.
Beispiele für einen Substituenten für eine substituierte Alkylgruppe
von R6, R7, R8 und R9 in der obigen allgemeinen Formel (C)
sind eine Alkoxygruppe wie eine Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Butoxy-
oder Pentyloxygruppe, eine Aryloxygruppe, wie eine Phenoxy-, Tolyloxy-
oder Naphthyloxygruppe, eine Arylgruppe, wie eine Phenyl- oder Naphthylgruppe
eine Alkylaminogruppe, wie eine Dimethylamino-, Diethylamino-,
Dipropylamino- oder N-Methyl-N-ethylaminogruppe, eine Arylaminogruppe,
wie eine N-Phenylamino- oder N,N-Diphenylaminogruppe, eine Hydroxygruppe oder
eine Aminogruppe. Die Alkylgruppe kann durch einen oder
mehrere Substituenten substituiert sein und diese können gleich oder
verschieden sein, wenn zwei oder mehr Substituenten vorhanden sind.
Beispiele für eine substituierte Alkylgruppe sind eine Alkoxyalkyl-,
Aryloxyalkyl-, Aminoalkyl-, Hydroxyalkyl-, Aralkyl-, Alkylaminoalkyl-
oder Arylaminoalkylgruppe.
Beispiele für eine Arylgruppe von Ar6, R6, R7, R8 oder R9
sind mono- oder polycarbocyclische, oder mono- oder polyheterocylische
aromatische Reste, konkreter Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl-,
Thienyl-, Pyridyl-, Furyl-, Carbazolyl- oder Styrylgruppen.
Beispiele für einen Substituenten einer substituierten Arylgruppe
von Ar6, R6, R7, R8 und R9 in der obigen allgemeinen
Formel (C) sind eine Alkylaminogruppe, wie eine Dimethylamino-, Diethylamino-
oder Dipropylaminogruppe, eine Alkoxygruppe, wie eine Methoxy-,
Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppe, eine Aryloxygruppe wie eine Phenoxy-,
Tolyloxy- oder Naphthyloxygruppe, eine Diphenylaminogruppe, eine
Alkylgruppe wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Butylgruppe, eine
Aminogruppe wie eine Ditolylaminogruppe, eine Hydroxygruppe, eine Phenoxygruppe,
ein Halogenatom wie Chlor oder Brom, eine Cyanogruppe, eine
Nitrogruppe, eine Alkylthiogruppe wie eine Ethylthiogruppe und eine
Arylthiogruppe wie eine Phenylthio- oder Naphthylthiogruppe. Die Arylgruppe
kann durch einen oder mehrere Substituenten substituiert sein und
diese können gleich oder verschieden sein, wenn 2 oder mehr
Substituenten vorhanden sind.
Beispiele für die substituierte Arylgruppe sind eine Dialkylaminoaryl-,
Alkoxyaryl-, Aryloxyaryl-, Alkylaryl-, Diarylaminoaryl-, Aminoaryl-,
Hydroxyaryl-, Phenylaryl-, Haloaryl-, Cyanoaryl-, Nitroaryl-,
Thioalkoxyaryl- oder Thioaryloxyarylgruppe.
Beispiele für eine Arylengruppe von Ar7 sind die oben genannten
mono- oder polycarbocyclischen, oder mono- oder polyheterocyclischen
aromatischen Reste. Beispiele für einen Substituenten für eine
substituierte Arylengruppe sind die oben genannten Substituenten,
die hinsichtlich der obigen substituierten Arylgruppe angeführt
wurden. Die Anzahl der Substituenten in einer Arylgruppe kann 1 oder
mehr sein und sie können gleich oder verschieden sein, wenn 2 oder
mehr Substituenten vorhanden sind.
Beispiele für einen Ring, der durch die Kombination von Ar6 und
R6 gebildet wird, sind Fluorenyl, Cyclopentadienyl, Cyclohexadienyl,
Cyclohexenyl, Cyclopentenyl und dgl. Diese Ringe können
gleichfalls einen Substituenten, wie oben angeführt, tragen.
Konkretere Beispiele für eine α-substituierte Stilben-Verbindung
sind die folgenden:
Andere Beispiele für eine α-substituierte Stilben-Verbindung sind
ausführlich in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr.
60 98437 beschrieben.
Ein weiteres bevorzugtes Beispiel für ein ladungentransportierendes
Material ist die Hydrazonverbindung mit der folgenden allgemeinen
Formel (D), wobei diese Verbindung einen sehr guten Effekt ausübt,
wenn sie in Kombination mit dem Mittel zur Verhinderung des
Lichtabbaus gemäß der vorliegenden Erfindung, verwendet wird:
(worin R10 eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe,
wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, 2-Hydroxyethyl-, 2-Chlorethyl- oder
eine Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte
Phenylgruppe bedeutet und Ar⁹ eine Phenylgruppe bedeutet;
R11 eine Methylgruppe, eine Ethyl- oder eine Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet und
R12 Wasserstoff, Chlor, Brom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen eine Dialkylaminogruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet).
R11 eine Methylgruppe, eine Ethyl- oder eine Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet und
R12 Wasserstoff, Chlor, Brom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen eine Dialkylaminogruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet).
Konkretere Beispiele für die Hydrazonverbindung sind die folgenden:
Weitere Beispiele werden ausführlich in der japanischen Patent-
Offenlegungsschrift Nr. 55 46760 beschrieben.
Beispiele für andere Elektronendonorverbindungen sind Verbindungen,
die zumindest eine Alkylgruppe wie eine Methylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine
Aminogruppe, eine Iminogruppe und eine Imidogruppe besitzen oder
eine Verbindung, die in der Hauptkette oder in der Seitenkette einen
polycycloaromatischen Rest wie Anthracen, Pyren, Phenanthren,
Coronen und dgl. oder eine Stickstoff enthaltende cyclische Gruppe
wie eine Indol-, Carbazol-, Oxazol-, Isooxazol-, Thiazol-, Imidazol-, Pyrazol-,
Oxadiazol-, Thiadiazol- oder Triazolgruppe aufweist.
Konkretere Beispiele für eine Elektronendonorverbindung mit
niedrigem Molekulargewicht sind Hexamethylendiamin,
N-(4-Aminobutyl)cadaverin, as-Didodecyclhydrazin, p-Toluidin,
4-Amino-o-xylen, N,N′-Diphenyl-1,2-diaminoethan, o-, m- oder
p-Ditolylamin, Triphenylamin, Diphenylmethan, Triphenylmethan,
Duren, 2-Brom-3,7-dimethylnaphthalin, 2,3,5-Trimethylnaphthalin,
N′-(3-Bromphenyl)-N-(β-naphthyl)harnstoff, N-Methyl-N-(α-naphthyl)
harnstoff, N,N′-Diethyl-N(α-naphthyl)harnstoff,
2,6-Dimethylanthracen, Anthracen, 2-Phenylanthracen,
9,10-Diphenylanthracen, 9,9′-Bianthranyl, 2-Dimethylaminoanthracen,
Phenanthren, 9-Aminophenanthren, 3,6-Dimethylphenanthren,
5,7-Dibrom-2-phenylindol, 2,3-Dimethylindolin, 3-Indolylmethylamin,
Carbazol, 2-Methylcarbazol, N-Ethylcarbazol, 9-Phenylcarbazol,
1,1-Dicarbazol, 3-(p-Methoxyphenyl)oxazolidin, 3,4,5-Trimethylisooxazol,
2-Anilin-4,5-diphenylthiazol, 2,4,5-Trinitrophenylimidazol,
4-Amino-3,5-dimethyl-1-phenylpyrazol, 2,5-Diphenyl-1,3,4-
oxadiazol, 1,3,5-Triphenyl-1,2,4-triazol, 1-Amino-5-phenyltetrazol und
bis-Diethylaminophenyl-1,3,6-oxadiazol.
Konkretere Beispiele für eine Elektronendonorverbindung mit hohem
Molekulargewicht sind Poly-N-Vinylcarbazol und seine Derivate, z. B.
jene, die eine Carbazolstruktur besitzen, die einen Halogensubstituenten,
wie Chlor oder Brom, einen Methylsubstituenten oder einen
Aminosubstituenten, besitzt, Polyvinylpyren, Polyvinylanthracen,
Pyrenformaldehydpolykondensate und ihre Derivate (z. B.
jene, die eine Pyrenstruktur besitzen, die einen Halogensubstituenten
wie Brom oder einen Nitrosubstituenten, aufweisen).
Beispiele für eine Elektronenakzeptorverbindung sind Carboxylanhydrid
und Verbindungen mit einer Elektronen akzeptierenden Struktur,
wie ortho- oder parachinoide, cycloaliphatische,
aromatische oder heterocyclische Verbindungen mit einem elektronen
akzeptierenden Substituenten wie einer Nitrogruppe oder einer Cyanogruppe.
Konkretere Beispiele für diese sind Maleinsäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid, Tetrachlorphthalsäureanhydrid, Tetrabromphthalsäureanhydrid,
Naphthalsäureanhydrid, Pyromellitsäureanhydrid,
Chlor-p-benzochinon, 2,5-Dichlorbenzochinon, 2,6-Dichlorbenzochinon,
5,8-Dichlornaphthochinon, o-Chloranil, o-Bromanil, p-Chloranil,
p-Bromanil, p-Iodanil, Tetracyanochinodimethan, 5,6-Chinolin-di-on,
Cumarin-2,2-di-on, Oxyindirubin, Oxyindigo, 1,2-Dinitroethan,
2,2-Dinitropropan, 2-Nitro-nitrosopropan, Iminodiacetonitril,
Succinonitril, Tetracyanoethylen, 1,1,3,3-Tetracyanopropenid, o-,
m- oder p-Dinitrobenzol, 1,2,3-Trinitrobenzol, 1,2,4-Trinitrobenzol,
1,3,5-Trinitrobenzol, Dinitrobenzol, 2,4-Dinitroacetophenon,
2,4-Dinitrotoluol, 1,3,5-Trinitrobenzophenon, 1,2,3-Trinitroanisol,
α-, β-Dinitronaphthalin, 1,4,5,8-Tetranitronaphthalin,
3,4,5-Trinitro-1,2-dimethylbenzol, 3-Nitroso-2-nitrotoluol,
2-Nitroso-3,5-dinitrotoluol, o-, m- oder p-Nitro-nitrosobenzol,
Phthalonitril, Terephthalonitril, Isophthalonitril, Benzoylcyanid,
Brombenzylcyanid, Chinolincyanid, o-Xylylencyanid, o-, m- oder
p-Nitrobenzylcyanid, 3,5-Dinitropyridin, 3-Nitro-2-pyridin,
3,4-Dicyanopyridin, α-, β- oder γ-Cyanopyridin, 4,6-Dinitrochinon,
4-Nitroxanthon, 9,10-Dinitroanthracen, 1-Nitroanthracen,
2-Nitrophenanthrenchinon, 2,5-Dinitrofluorenon, 2,6-Dinitrofluorenon,
3,6-Dinitrofluorenon, 2,7-Dinitrofluorenon, 2,4,7-Trinitrofluorenon,
2,4,5,7-Tetranitrofluorenon, 3,6-Dinitrofluorenonmandenonitril,
3-Nitrofluorenonmandenonitril und Tetracyanopyren.
Beispiele eines Bindemittels, das in der ladungentransportierenden
Schicht verwendet wird, sind thermoplastische oder wärmehärtbare
Harze wie Polystyrol, Styrol-acrylnitrilcopolymer, Styrol-butadiencopolymer,
Styrol-maleinsäureanhydridcopolymer, Polyester, Polyvinylchlorid,
Vinylchlorid-vinylacetatcopolymer, Polyvinylacetat,
Polyvinylidenchlorid, Polyallylatharz, Phenoxyharz, Polycarbonat,
Celluloseacetat, Ethylcellulose, Polyvinylbutyral, Polyvinylformal,
Polyvinyltoluol, Poly-N-Vinylcarbazol, Acrylharz, Siliconharz,
Epoxyharz, Melaminharz, Urethanharz, Phenolharz und Alkydharz.
Das Bindemittel wird in einem Gewichtsverhältnis (Bindemittel/ladungentransportierendes
Material) von 10/1 bis 1/10, vorzugsweise
1/2 bis 2/1 verwendet. Eine ladungentransportierende Schicht kann
weiterhin bekannte Weichmacher, Egalisiermittel und andere Zusätze
enthalten. Eine ladungentransportierende Schicht weist im
allgemeinen eine Dicke von 2 bis 200 µm, vorzugsweise von 5 bis
30 µm auf.
Beispiele für einen elektrisch leitenden Schichtträger sind eine
Plastikfolie oder ein Zylinder dampfbeschichtet mit Aluminium,
Nickel, Chrom, Zinnoxid oder Indiumoxid. (Beispiele für
Plastikmaterialien, die für diesen Zweck verwendet werden können,
sind Polyester, Polypropylen und Cellulloseacetat); ein Papier
oder eine Plastikfolie, die mit einem elektrisch leitenden dünnen
Film wie einer Aluminiumfolie beschichtet wurden; eine Metallplatte
oder ein Zylinder, die aus Aluminium, Nickel, rostfreiem Stahl oder Eisen
hergestellt wurden.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt, der eine andere Struktur des
erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials
darstellt, worin eine Grundschicht 19, eine
ladungenerzeugende Schicht 15 und eine ladungentransportierende
Schicht 17 in dieser Reihenfolge auf einem elektrisch leitenden
Schichtträger 11 aufgebracht sind.
Die organische Phosphitverbindung (Mittel zur Verhinderung des
Lichtabbaus) gemäß der vorliegenden Erfindung wird zumindest zu
einer der Schichten, nämlich der Grundschicht 19, einer ladungenerzeugenden
Schicht 15 oder einer ladungentransportierenden Schicht
17 zugegeben.
Eine Grundschicht 19 wird zur Verbesserung der Elektrifizierungseigenschaften,
Adhäsionseigenschaften und anderer Eigenschaften
sowie zur Verhinderung des Auftretens von Moire verwendet. Eine
Grundschicht besteht aus einem Harz wie Polyamid, Polyvinylacetat,
Polyurethan, alkohollöslichem Nylon, Polyvinylbutyral oder
wasserlöslichem Polyvinylbutyral als Hauptkomponente und
Aluminiumoxid, Zinnoxid, elektrisch leitendem Kohlenstoff, Zinkoxid
oder anderen Zusätzen, die darin dispergiert sind.
Eine geeignete Dicke für eine Grundschicht 19 beträgt 0,01 bis
10 µm, vorzugsweise 0,01 bis 5,0 µm.
Wie oben angeführt, kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial von hoher Qualität mit sehr guten Eigenschaften
hinsichtlich des Oberflächenpotentials bei der Vorbelichtung,
den ansteigenden Eigenschaften im Anfangsstadium der Elektrifizierung
und Variation des Dunkelabfalls erhalten werden, indem man die
organische Phosphitverbindung entweder zur Grundschicht, zur
ladungenerzeugenden Schicht oder landungentransportierenden Schicht
zugibt. Das bedeutet, der Vorbeleuchtungsabbau und der Lichtabbau
während des Betriebs kann in bemerkenswerter Weise durch Zugabe der
organischen Phosphitverbindung verhindert werden. Dieses elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein
sehr vorteilhaftes organisches Aufzeichnungsmaterial, das ein
organisches ladungenerzeugendes Material und ein organisches
ladungentransportierendes Material verwendet.
Die vorliegende Erfindung wird weiterhin durch die folgenden
Beispiele erläutert. Sie sollte darauf jedoch nicht beschränkt sein.
Alle Anteile und Prozentwerte sind in Gewichtsprozent angegeben.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht,
bestehend aus 1,7 Teilen des Disazopigments der folgenden chemischen
Struktur,
13,6 Teilen einer 5%-igen Tetrahydrofuranlösung aus Polyvinylbutyral
und
44,2 Teilen Tetrahydrofuran wurde in einer Kugelmühle für 48 Stunden
dispergiert. 22,3 g Tetrahydrofuran und 37,2 g Ethylcellosolve
wurden anschließend zu der erhaltenen Mischung gegeben und die
Mischung wurde für eine weitere Stunde dispergiert. Die auf diese
Weise erhaltene Dispersion wurde mit Tetrahydrofuran so verdünnt,
daß das Gewichtsverhältnis von Tetrahydrofuran/Ethylcellosolve 4/6
und eine Feststoffkonzentration von 1% erhalten wurde. Anschließend
wurde die Dispersion mittels eines Skalpells auf eine aluminiumdampfbeschichtete
Polyesterfolie aufgetragen und die beschichtete
Folie wurde bei 80°C für 5 Minuten zur Bildung einer ladungenerzeugenden
Schicht mit einer Dicke von 0,8 µm getrocknet.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden Schicht,
bestehend aus den folgenden Bestandteilen, wurde auf die oben
hergestellte ladungenerzeugende Schicht mittels eines Skalpells
aufgetragen.
| α-substituierte Stilben-Verbindung | |
| 18 Teile | |
| Polycarbonat | 20 Teile |
| Siliconöl | 0,004 Teile |
| Trioleylphosphit | 0,038 Teile |
| Methylenchlorid | 152 Teile |
Die, wie beschrieben, beschichtete Folie wurde anschließend bei
80°C für 2 Minuten und weiter bei 130°C für 5 Minuten zur
Herstellung einer ladungentransportierenden Schicht mit einer Dicke
von etwa 19 µm getrocknet.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche
Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben, hergestellt, mit der Ausnahme,
daß Trioleylphosphit aus der Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden
Schicht entfernt wurde.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht,
bestehend aus 2,5 Teilen des Trisazopigmentes mit der folgenden
chemischen Struktur:
10 Teilen einer 5%-igen Cyclohexanonlösung aus Polyvinylformal
und aus
47,5 Teilen Cyclohexanon wurde in einer Kugelmühle für 48 Stunden
dispergiert. 90 Teile Cyclohexanon wurden anschließend zur
erhaltenen Mischung gegeben und die Mischung für eine weitere Stunde
dispergiert. Die auf diese Weise erhaltene Dispersion wurde mit
Cyclohexanon so verdünnt, daß man eine Feststoff-Konzentration von
1% erhielt. Anschließend wurde die Dispersion auf eine aluminiumdampfbeschichtete
Polyesterfolie mittels eines Skalpells aufgetragen
und die beschichtete Folie wurde bei 80°C für 5 Minuten zur Bildung
einer ladungenerzeugenden Schicht mit einer Dicke von etwa 0,4 µm
getrocknet.
Ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise, wie
im Beispiel 1 beschrieben, durch Beschichtung der oben gebildeten
ladungenerzeugenden Schicht mit einer Mischung zur Bildung einer
ladungentransportierenden Schicht, hergestellt, wie in Beispiel 1
beschrieben, ausgenommen, daß Tristearylphosphit
anstelle von Trioleylphosphit
verwendet wurde und daß die Verbindung mit der folgenden chemischen
Struktur als α-substituierte Stilbenverbindung verwendet wurde.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche
Weise wie in Beispiel 2 beschrieben, hergestellt, mit der Ausnahme,
daß Tristearylphosphit aus der Mischung zur Bildung der ladungentransportierenden
Schicht entfernt wurde.
Die auf diese Weise hergestellten vier Arten von elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien wurden durch einen elektrostatischen Kopierpapiertester
getestet
und die elektrophotographischen Eigenschaften wurden unter den
folgenden Bedingungen gemessen (Messung erfolgte durch dynamisches
Verfahren). Als erstes wurden die Elemente durch Coronaentladung von
-6 kV für 20 Sekunden elektrifiziert. Die Oberflächenpotentiale V1
(Volt) bzw. Vs (Volt) wurden eine Sekunde nach Elektrifizierung und
20 Sekunden nach Elektrifizierung gemessen. Anschließend wurden
diese Elemente für 20 Sekunden im Dunkeln stehengelassen um das
Oberflächenpotential Vo (Volt) zu messen, um damit das Dunkelabfallverhältnis
Vo/Vs zu bestimmen. Anschließend wurden die Elemente mit
weißfarbigem Wolfram-Licht von 4,5 Lux bestrahlt, um den Belichtungswert,
E1/10 (lx · s) zu messen, der erforderlich ist, um
das Oberflächenpotential auf 1/10 von Vo als eine Anfangseigenschaft
zu vermindern. Dieser Wert (E1/10) wird als Empfindlichkeit
bestimmt.
Die Elemente wurden anschließend durch eine Tageslichtfluoreszenslampe
für 30 Minuten belichtet und anschließend im Dunkeln für 30
Sekunden stehengelassen. Die verschiedenen Eigenschaften nach Abbau
durch Licht wurden in der gleichen Weise wie in der obigen Messung
der Anfangseigenschaften, beschrieben, bestimmt.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 dargestellt. Der Wert
"Abbaugeschwindigkeit" in der Tabelle 1 wird durch das Verhältnis
(Potential nach Lichtabbau)/(Anfangspotential) ausgedrückt.
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien wurden in der gleichen Weise wie in
Beispiel 1 beschrieben, hergestellt, mit der Ausnahme, daß die
folgenden organischen Phosphitverbindungen, die in der folgenden
Tabelle 2 aufgelistet sind, zur Bildung der ladungentransportierenden
Schichten verwendet wurden. Die Anfangseigenschaften bzw. die
Lichtabbaueigenschaften wurden in der gleichen Weise, wie in
Beispiel 1 beschrieben, gemessen und die Ergebnisse der Messung
sind in der folgenden Tabelle 2 dargestellt.
Vergleichs-elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien wurden in der gleichen
Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt, mit der Ausnahme,
daß Trioleylphosphit, das in der ladungentransportierenden Schicht
enthalten war, durch die jeweiligen Verbindungen, die in der folgenden
Tabelle 3 aufgeführt sind, ersetzt wurde. Die Anfangseigenschaften
bzw. die Lichtabbaueigenschaften wurden auf die gleiche
Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, gemessen und die Ergebnisse
sind in der folgenden Tabelle 3 dargestellt.
Ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde durch Beschichtung einer
Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden Schicht,
bestehend aus den folgenden Bestandteilen, auf einer ladungenerzeugenden
Schicht, wie im Beispiel 1 beschrieben, mittels eines
Skalpells hergestellt.
| Hydrazonverbindung | |
| 18 Teile | |
| Polycarbonat | 20 Teile |
| Siliconöl | 0,004 Teile |
| Tristearylphosphit | 0,038 Teile |
| Tetrahydrofuran | 152 Teile |
Die oben beschriebene beschichtete Folie wurde dann bei 80°C für 2
Minuten und weiter bei 120°C für 5 Minuten zur Herstellung einer
ladungentransportierenden Schicht mit etwa 19 µm Dicke getrocknet.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen
Weise, wie in Beispiel 12 beschrieben, hergestellt, mit der
Ausnahme, daß Tristearylphosphit aus der Mischung zur Bildung einer
ladungentransportierenden Schicht entfernt wurde.
Ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde durch Beschichtung einer
Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden Schicht,
bestehend aus den folgenden Bestandteilen, auf einer ladungenerzeugenden
Schicht, hergestellt wie in Beispiel 2, mittels eines
Skalpells hergestellt.
| Hydrazonverbindung | |
| 18 Teile | |
| Polyacrylat | 20 Teile |
| Siliconöl (das gleiche wie in Beispiel 12 verwendet) | 0,006 Teile |
| Trioleylphosphit | 0,038 Teile |
| Tetrahydrofuran | 152 Teile |
Der durch Beschichtung aufgebrachte Film wurde anschließend in der
gleichen Weise wie in Beispiel 12 zur Herstellung einer ladungentransportierenden
Schicht beschrieben, zu einer Dicke von etwa 20 µm
getrocknet.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche
Weise, wie im Beispiel 13 beschrieben, hergestellt, mit der
Ausnahme, daß Trioleylphosphit aus der Mischung zur Bildung einer
ladungentransportierenden Schicht entfernt wurde.
Verschiedene Eigenschaften bezüglich der elektrophotographischen
Elemente der Beispiele 12 und 13 und der Vergleichsbeispiele 9 und
10 wurden in der gleichen Weise wie vorhin angeführt gemessen und
die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 4 dargestellt.
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien wurden in der gleichen Weise wie in
Beispiel 12 hergestellt, mit der Ausnahme, daß Tristearylphosphit-
Verbindungen, die in der ladungenübertragenden Schicht enthalten
waren, durch die jeweiligen organischen Phosphit-Verbindungen, die
in der folgenden Tabelle 5 aufgeführt sind, ersetzt wurden. Die
Anfangseigenschaften bzw. die Lichtabbaueigenschaften wurden in der
gleichen Weise, wie oben gemessen und die Ergebnisse sind in der
folgenden Tabelle 5 dargestellt.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht,
bestehend aus 1,7 Teilen des Disazopigments mit der folgenden
chemischen Struktur:
13,6 Teilen einer 5%-igen Cyclohexanonlösung aus Polyvinylbutyral
und 44,2 Teilen Cyclohexanon wurde
in einer Kugelmühle für 48 Stunden dispergiert. Eine 1%-ige Lösung
zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht wurde durch Zugabe
einer Lösung von 0,11 Teilen Tristearylphosphit in 11,9 Teilen
Cyclohexanon zur oben hergestellten Lösung hergestellt.
Die auf diese Weise hergestellte Lösung wurde dann auf eine mit
Aluminium dampfbeschichtete Polyesterfolie mittels eines Skalpells
aufgetragen und die beschichtete Folie wurde bei 95°C für 5 Minuten
zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht mit einer Dicke von
0,5 µm getrocknet.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden Schicht,
bestehend aus den folgenden Komponenten wurde auf die oben
hergestellte ladungenerzeugende Schicht mittels eines Skalpells
aufgebracht.
| 18 Teile | |
| Polycarbonat | 20 Teile |
| Siliconöl | 0,004 Teile |
| Tetrahydrofuran | 152 Teile |
Die oben beschichtete Folie wurde dann bei 80°C für 2 Minuten und
weiter bei 130°C für 5 Minuten zur Herstellung einer ladungentransportierenden
Schicht mit einer Dicke von etwa 19 µm getrocknet und
dadurch ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen
Weise wie in Beispiel 19 hergestellt, mit der Ausnahme, daß
Tristearylphosphit aus der Mischung zur Bildung einer
ladungenerzeugenden Schicht entfernt wurde.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht,
bestehend aus 2,5 Teilen des Trisazopigments mit der folgenden
chemischen Struktur:
10 Teilen einer 5%-igen Cyclohexanonlösung von Polyvinylbutyral
und 47,5 Teilen Cyclohexanon wurde
in einer Kugelmühle für 48 Stunden dispergiert. 90 Teile Cyclohexanon
und 0,12 Teile Trioleylphosphit wurden anschließend zur
erhaltenen Mischung gegeben und die Mischung für weitere zwei
Stunden dispergiert. Die auf diese Weise erhaltene Dispersion wurde
mit Cyclohexanon so verdünnt, daß man eine Feststoffkonzentration
von 1% erhielt. Anschließend wurde die Dispersion auf ein
Aluminiumblech mit einer Dicke von 0,3 µm durch Eintauchen
aufgeschichtet und der beschichtete Film bei 110°C für 10 Minuten
zur Bildung einer ladungenerzeugenden Schicht mit einer Dicke von
etwa 0,4 µm getrocknet.
Eine Mischung zur Bildung einer ladungentransportierenden Schicht,
bestehend aus den folgenden Bestandteilen, wurde auf die oben
hergestellte ladungenerzeugende Schicht durch Eintauchen
aufgebracht.
| 18 Teile | |
| Polycarbonat | 20 Teile |
| Siliconöl | 0,004 Teile |
| Methylenchlorid | 173 Teile |
Der oben aufgebrachte Film wurde anschließend zur Bildung einer
ladungentransportierenden Schicht mit einer Dicke von etwa 20 µm
getrocknet und auf diese Weise ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
hergestellt.
Ein Vergleichs-elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen
Weise, wie in Beispiel 20 hergestellt, ausgenommen, daß Trioleylphosphit
aus der Mischung zur Bildung einer ladungenerzeugenden
Schicht entfernt wurde.
Die verschiedenen Eigenschaften bezüglich der elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 19 und 20 und der Vergleichsbeispiele 11
und 12 wurden in der gleichen Weise, wie vorhin angeführt, gemessen
und die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 6 dargestellt.
Claims (13)
1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit
einer ladungenerzeugenden Schicht und einer ladungentransportierenden
Schicht auf einem elektrisch leitenden
Schichtträger, dadurch gekennzeichnet,
daß es mindestens eine trivalente organische Phosphitverbindung der
folgenden allgemeinen Formeln (II) bis (IV) enthält:
worin R₁ bis R₁₁, die gleich oder verschieden sein können,
Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Alkenylgruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Allylgruppe oder eine
substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe, wie eine substituierte
oder nicht-substituierte Alkylarylgruppe, bedeuten, mit der
Maßgabe, daß R₁, R₂ und R₃ nicht gleichzeitig Wasserstoff
sind;
A eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylengruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte aromatische Gruppe bedeutet und n 0 oder 1 ist.
A eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylengruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte aromatische Gruppe bedeutet und n 0 oder 1 ist.
2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Reste
R1, R2 und R3 in der allgemeinen Formel (II) eine Alkyl- oder
eine Alkenylgruppe mit 4 bis 26 Kohlenstoffatomen bedeuten.
3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rest R4
und R5 in der allgemeinen Formel (III) eine Alkylgruppe oder eine
Alkenylgruppe mit 4 bis 26 Kohlenstoffatomen bedeutet.
4. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der allgemeinen
Formel (IV) alle Reste R6 bis R9 Alkylreste oder Alkenylreste
mit 4 bis 26 Kohlenstoffatomen bedeuten, n 0 ist und A:
bedeutet.
5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die trivalente
organische Phosphitverbindung zumindest ein
Trimethylphosphit, Triethylphosphit,
tri-n-Butylphosphit, Trioctylphosphit, Tridecylphosphit,
Tridodecylphosphit, Tristearylphosphit, Trioleylphosphit, Tris(tridecyl)phosphit,
Tricetylphosphit, Dilaurylhydrogenphosphit, Diphenylmonodecylphosphit,
Diphenylmono(tridecyl)phosphit, Tetraphenyldipropylenglycolphosphit,
4,4′-Butyliden-bis(3-methyl-6-t-phenyl-ditridecyl)phosphit,
Distearylpentaerythritdiphosphit, Ditridecylpentaerythritdiphosphit,
Dinonylphenylpentaerythritdiphosphit,
Diphenyloctylphosphit,
Tetra(tridecyl)-4,4′-isopropylidendiphenyldiphosphit, Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit,
Di(2,4-di-t-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Di(nonylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
ist.
6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphitverbindung in
der ladungenerzeugenden Schicht enthalten ist.
7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphitverbindung in
einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des
ladungenerzeugenden Materials, vorhanden ist.
8. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphitverbindung in
der ladungentransportierenden Schicht enthalten ist.
9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphitverbindung in
einer Menge von 0,01 bis 5,0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des
ladungentransportierenden Materials, vorhanden ist.
10. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Grundschicht
zwischen dem Schichtträger und der ladungenerzeugenden
Schicht ausgebildet ist.
11. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphitverbindung in
der Grundschicht enthalten ist.
12. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ladungenerzeugende
Schicht ein Disazopigment mit
einer Fluorenonstruktur, wie durch die folgende allgemeine Formel
(B) dargestellt, und/oder ein Trisazopigment mit einer Triphenylaminstruktur,
wie durch die folgende allgemeine Formel (A) dargestellt,
als ladungenerzeugendes Material enthält;
worin A1 bedeutet
(worin X1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder
einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder
einen heterocyclischen Ring, wie einen Indolring, einen
Carbazolring und einen Benzofuranring oder ihre substituierten
Produkte bedeutet;
Ar1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie eine Dibenzofuranring oder seine substituierten Produkte, bedeutet;
Ar2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring und einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
R1 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeutet; und
R2 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet); und worin A2 bedeutet (worin X2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie einen Indolring, einen Carbazolring und einen Benzofuranring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
Ar3 und Ar4 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie einen Dibenzofuranring, oder seine substituierten Produkte, bedeuten;
Ar5 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
R3 und R5 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeuten;
und R4 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet).
Ar1 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie eine Dibenzofuranring oder seine substituierten Produkte, bedeutet;
Ar2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring und einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
R1 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeutet; und
R2 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet); und worin A2 bedeutet (worin X2 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie einen Indolring, einen Carbazolring und einen Benzofuranring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
Ar3 und Ar4 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte oder einen heterocyclischen Ring, wie einen Dibenzofuranring, oder seine substituierten Produkte, bedeuten;
Ar5 einen aromatischen Ring, wie einen Benzolring oder einen Naphthalinring oder ihre substituierten Produkte, bedeutet;
R3 und R5 Wasserstoff, eine Niedrigalkylgruppe, eine Phenylgruppe oder ihre substituierten Produkte bedeuten;
und R4 eine Alkylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Carboxylgruppe oder ihre Ester bedeutet).
13. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ladungentransportierende
Schicht
eine α-substituierte
Stilbenverbindung, wie durch die folgende allgemeine Formel (C)
dargestellt, und/oder eine Hydrazonverbindung, wie durch die folgende
allgemeine Formel (D) dargestellt, als ladungentransportierendes
Material enthält;
(worin R6 eine substuierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe,
oder eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe
bedeutet;
R7, R8 und R9 Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeuten;
Ar6 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeutet;
Ar7 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylengruppe bedeutet;
Ar6 und R6 einen Ring zusammen bilden können; und
n 0 oder 1 ist); und (worin R10 eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe, wie eine Methyl-, eine Ethyl-, Propyl-, 2-Hydroxyethyl-, 2-Chlorethyl- oder Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet und Ar⁹ eine Phenylgruppe bedeutet;
R11 eine Methyl-, Ethyl- oder Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet; und
R12 Wasserstoff, Chlor, Brom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Dialkylaminogruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet).
R7, R8 und R9 Wasserstoff, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeuten;
Ar6 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe bedeutet;
Ar7 eine substituierte oder nicht-substituierte Arylengruppe bedeutet;
Ar6 und R6 einen Ring zusammen bilden können; und
n 0 oder 1 ist); und (worin R10 eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe, wie eine Methyl-, eine Ethyl-, Propyl-, 2-Hydroxyethyl-, 2-Chlorethyl- oder Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet und Ar⁹ eine Phenylgruppe bedeutet;
R11 eine Methyl-, Ethyl- oder Benzylgruppe oder eine substituierte oder nicht-substituierte Phenylgruppe bedeutet; und
R12 Wasserstoff, Chlor, Brom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Dialkylaminogruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet).
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