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Feuerzeug mit Teleskopgehäuse. Die Erfindung betrifft ein Feuerzeug
mit Teleskopgehäuse. Bei #solchen Feuerzeugen tritt beim Zurückschnellen der beiden
teleskopartig sich ineinander bewegenden Gehäuseteile eine Funkenbildung und damit
eine unnötige Abnutzung der beiden Zündteile auf. Dieses zu verhüten, ist der Zweck
der Erfindung.
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Hierzu werden erfindungsgemäß beide Zündteile, also sowohl der pyrophore
Körper
als auch die Reibvorrichtung gemeinsam in dem gleichen Gehäuseteil
gelagert, und zwar derart, daß der eine Teil verschiebhar mit dem G,ehäuset-eil
durch eine Feder verbunden ist, die beim, Zusammendrücken des Gehäuses durch Mitnehmer
gespannt und am Ende der Einsch-uhbewegung ausgelöst wird. Beim Auslösen dieser
Feder gleitet der verschiebbare Zündteit funkengebend über den! anderen. Nunmehr
bleiben während des Zurückgehens der Gehäuseteile die beiden Zündteile in ihrer
gegenseitigen Lage zueinander, während die Mitneh,mer durch das Zurückgehen der
Gehäuseteile wieder in, ihre Eingriffsstellung gelangen.
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In der Zeichnung ist ein solches Taschenfeuerzeug durch Abb. i bis
3 in je einem Längsschnitt dargestellt. Dabei zeigt Abb. i das Taschenfeuerzeug
in seiner Ruhestellung, Abb. 2,mit bis; zum Auslösungsaugenblick der Spertung ig
ineinandergeschobenen Feuerzeugteilen i und:2 und Abb. 3 bei vollständi,-,
ineinandergesaobenen Hülsen. Die Abb. 4 zeigt noch eine Draufsicht auf die Zündvorrichtung
mit teilweisem Horizontalschnitt.
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Darnach ist der pyrophore Teil 1.2 der Zündvorrichtung an einem Mittelbotzen
15 des Teleskopteiles:2 befestigt. Die die Reibvorrichtung 13 bildenden Kratzer
sind bei 30 all einer Gleithülse 14 angelenkt, die verschiehbar auf dem Bolzen
15 lagert und unter dem Einfluß der Vorschnellfeder 16 steht. Diese liegt mit ihrem
inneren Ende in einer Ausnehmung 34 der Gleithülse 14 und mit ihrem äußeren Ende
an der Verschlußkappe31 des Teleskopteiles 2 an. Die zum, zeitweisen Zurückhalten
des Zündteiles. 13 und damit gleichzeitig zum Spannen der Vorschnellfeder 16 dienenden
Sperrhaken ig sind an dem Teleskopteil i befestigt und greifen durch Schlitze
6 des Teleskopteiles, 2, nach einwärts. In ihrer Sperrstellung greifen
die beiden Sperrhaken ig beispielsweise an, der Anlenkungsstelle des Zündteiles
13 vor der Gleithülse 14 an. Die Auslösung der Sperrhaken ig kann durch in die Hülse2
eingesetzte Querbolzen oder, wie die Zeichnung zeigt, durch die Inneffkante
32 einer konzentrisch in dem Teleskopteil 2 befestigten Führungshülse
33 erfolgen. Diese dient alsdann der Gleithülse 14 zur Führung.
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Die übliche Feder 3 zum, Zurückbewegen der beiden Teleskopteile
i und 2 nach einer Benutzung des Feuerzeuges ist in dem, Teleskopteil i über dem
Brennstoffbehälter io angeordnet. ii ist das Brennende des Dochtes. 8 und
9 sind die beiden Ausschnitte in den Teleskopteilen i und 2" die bei Benutzung
des Feuerzeuges in bekannter Weise übereinanderliegen zwecks freier Luftzufuhr zur
Flamme.
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Bei Benutzung des Feuerzeuges, werden die beiden Teleskopteile i und
2, in bekannter Weise an den Stirnseiten an, einer Hand erfaßt und unter Überwindung
des Druckes der Feder 3 gegeneinandergedrückt. Dabei nirnTt der pyrophore
Zündteil 12 an der Einwärtsbewegung des Teleskopteiles 2, teil, während die Gleithülse
14 mit dem Zündteil 13
zunächst durch die Sperrhaken ig zurückgehalten wird,
bis in der durch Abb. 2, dargestellten Stellung die Innenkante 32, der Füh,-rungshÜlse
33 an den letzteren angelarigt ist.
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Nun werden die Sperrhaken ig durch die Innenkante32 ausgelöst, und
die frei werdende Gleithülse 14 schn#ellt unter der Wirkung der Feder 16 mit dem
Zündteil 13 über dem pyrophoren Zündteil 12 nach einwärts und erzeugt damit vor
der Dochtstelle ii die Zündfunken. Diese Endstellung ist in Abb. 3 dargestellt.
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Läßt der Druck der Hand auf die beiden Teleskopteile i und 2, nach,
so kommt die Feder 3 zur Wirkung und stellt die in Abb. i dargestellte Anfaügslage
der einzelnen Teile .des Feuerzeuges wieder her. Hierbei führen die beweglichen
Zündteile 13 keinerlei Bewegung gegenüber dem anderen Zündteil 12 aus sondern beide
gehen gemeinsam miteinander und mit dem Teleskopteil:2 zurück. Bei Erreichung der
äußeren Endstellung schnappen die Sperrhaken ig wieder vor die Gleithülse 14.