DE362755C - Maschine zum Drucken von Blockkalendern - Google Patents

Maschine zum Drucken von Blockkalendern

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DE362755C
DE362755C DEH71284D DEH0071284D DE362755C DE 362755 C DE362755 C DE 362755C DE H71284 D DEH71284 D DE H71284D DE H0071284 D DEH0071284 D DE H0071284D DE 362755 C DE362755 C DE 362755C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/04Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing calendars

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die bisherige Methode zur Erzeugung von Blockkalendern hat darin bestanden, daß auf einer Flachdruckpresse (meistens Schnellpresse) jedes einzelne Blatt oder eine Anzahl von Kalenderblättern bedruckt, sodann die entsprechenden Veränderungen (Mutationen) vorgenommen werden, die nächste Serie wieder bedruckt wird usw.; sodann werden die Blätter zusammengetragen, geschnitten, die bereits zusammengetragenen Lagen wieder zusammengetragen, bis endlich der fertige Blockkalender vorliegt.
Diese Art der Erzeugung ist eine höchst umständliche und benötigt bei großen Auflagen viel Zeit. Mit der die Erfindung bildenden Maschine können die Blöcke mit geringfügiger Handarbeit vollkommen fertiggestellt werden, und zwar derart, daß auf einer der bekannten mit Nummerwerken verwendbaren Rotationsmaschinen der Druck der Blockkalender mit vier Arten von den Nummerwerken gleichen oder ähnlichen Einrichtungen durchgeführt wird, von welchen beispielsweise die erste statt der Nummern die Wochentage, die zweite die Monate, die dritte nur den Druck »Sonntag« durchführt, während die vierte als Nummerwerk die Zahlen 1 bis 30 druckt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die das Datum, die Wochentage, den Sonntag in laufender Reihenfolge druckenden Einrichtungen nach jedem Druckvorgange weitergeschaltet werden, während die Monatsdruckvorrichtung, deren Druckflächenzahl durch »sieben« teilbar ist, erst nach jedem »dreißigsten« Druck die Monatsbezeichnung ändert. Demzufolge können die Monatsbezeichnungen nicht in chronologischer Reihe folgen, sondern ihre Druckflächen müssen derart angeordnet sein, daß auf jeden Monat ein solcher (erforderlichenfalls aus einem folgenden Jahre) folgt, dessen Monatserster um zwei Wochentage später in der Reihenfolge der Tage der Woche fällt als der Monatserste des vorhergehenden Monats.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Druckmaschine dargestellt, welche in schematischer Weise diese vier Druckwerke veranschaulicht. Die Ausbildung der übrigen Einzelheiten der Druckmaschine bilden keinen Teil der Erfindung und können in beliebig bekannter Weise zweckentsprechend ausgebildet sein.
I ist die Vorrichtung für den Druck der Wochentage, II jene Vorrichtung, welche den Druck der Monatsbezeichnung vollzieht, während der Druck des Sonntags allein auf einer Vorrichtung III erfolgt. Die vierte Vorrichtung IV endlich druckt die Datumbezeichnung.
Die den Druck der Wochentage vermittelnde Vorrichtung I ist siebenteilig, entsprechend den sieben Tagen, wobei für den
»Sonntag« ein leerer Raum vorgesehen ist. Die Druckvorrichtung III für den »Sonntag« ist ebenfalls siebenteilig, enthält jedoch an sechs Stellen leere Räume, der siebente Raum erst ist mit der den Sonntag tragenden Druckfläche besetzt und wird deshalb von den anderen Wochentagen getrennt gedruckt, weil er von einem anderen Farbenbehälter (rot) seine Farbe erhält.
ίο Die den Monatsdruck vermittelnde Vorrichtung II ist nun nicht der Anzahl der Monate entsprechend zwölfteilig, wie es anzunehmen wäre, sondern ebenfalls siebenteilig oder ein Mehrfaches von sieben Teilen, und zwar sind die Monatsdruckflächen so angeordnet, daß die Namen der Monate nicht in der chronologischen Reihe folgen, sondern daß jene Monate aufeinanderfolgen, deren erster auf einen Tag der Woche fällt, welcher um zwei Tage später in der chronologischen Reihenfolge der Tage der Woche erscheint als der erste Tag des vorhergehenden Monats. Im Kalender für 1916 beispielsweise fiel der i. Januar auf einen Samstag. Auf den Januar muß nunmehr ein solcher Monat folgen, dessen erster Tag Montag ist, also beispielsweise »Mai« usf. Das Monatsdruckwerk führt dreißig Drucke aus, ehe es sich weiterschaltet, alle anderen Druckwerke verändern nach jedem Druckvorgange ihre Type, führen also nach jedem Druckvorgange eine Schaltbewegung aus.
Demzufolge wird beispielsweise gedruckt werden:
auf das 1. Blatt r Januar Samstag
2. - 2 Januar Sonntag usf.
- 29. - 29 Januar Samstag
- 30 · - 30 Januar Sonntag
- 31. - ι Mai Montag
- 32'. - 2 Mai Dienstag
und so fort.
Es ist an dem Beispiel klar ersichtlich, warum auf Januar nicht Februar folgt, denn der i. Februar (1916) ist ja kein Montag, | sondern ein Dienstag gewesen. Der Aufdruck \ wäre also unrichtig gewesen, der Kalender j unbrauchbar. Wie oben erwähnt, wird der »Sonntag« von einem anderen Werk gedruckt, so daß er beispielsweise rot erscheint, die Wochentage aber schwarz.
Die Maschine liefert also in je siebenmal ; dreißig Drucken zweihundertundzehn verschiedene Aufschriften, die bereits für sieben Monate des Jahres die Kalenderblätter liefern.
Die in diesem Arbeitsgange noch nicht fertiggestellten fünf Monate werden nun ähnlich in einem weiteren Arbeitsvorgange mit zwei Monaten oder aber es werden vier Monate mit drei Monaten des nächsten Jahres gedruckt.
Die Blätter werden aus der Auslegevorrichtung herausgenommen, nach Monaten geteilt und, sowie die zweite Serie von siebenmal dreißig Tagen fertiggestellt ist, zu vollen Jahreskalendern zusammengestellt, wobei vom Februar ein bzw. zwei Tageblätter weggenommen werden, während die mit dem Datum »31« bezeichneten, die besonders "gedruckt wurden, eingelegt werden.
Der Kalender ist dadurch in ein bis zwei Tagen nahezu ohne Handarbeit fertigzustellen, wobei auch die Quantität, welche erzeugt wird, als ein Vielfaches dessen erscheint, was auf anderen Maschinen herstellbar ist, so daß durch die Maschine gemäß der Erfindung gegenüber der bisherigen Herstellungsweise eine bedeutende Verbilligung und Vereinfachung erzielt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Drucken von Blockkalendern, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine für das Datum, die Wochentage, den Sonntag und die Monate je eine besondere, den Nummerwerken gleiche oder ähnliche Einrichtung enthält.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach jedem dreißigsten Druck den Aufdruck jeweils verändernde Monatsdruckvorrichtung, deren Druckflächenzahl durch »sieben« teilbar ist, die Monatsbezeichnungen nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern derart angeordnet trägt, daß auf jeden Monat ein solcher (erforderlichenfalls aus einem folgenden Jahre) folgt, dessen Monatserster um zwei Wochentage später in der chronologischen Reihenfolge der Tage der Woche fällt als der Monatserste des vorhergehenden Monats.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH71284D 1916-11-04 1916-11-21 Maschine zum Drucken von Blockkalendern Expired DE362755C (de)

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DEH71284D Expired DE362755C (de) 1916-11-04 1916-11-21 Maschine zum Drucken von Blockkalendern

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