DE363232T1 - Verfahren zur realisierung eines strukturierten bauteiles mit hoher mechanischer festigkeit. - Google Patents

Verfahren zur realisierung eines strukturierten bauteiles mit hoher mechanischer festigkeit.

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DE363232T1
DE363232T1 DE1989402349 DE89402349T DE363232T1 DE 363232 T1 DE363232 T1 DE 363232T1 DE 1989402349 DE1989402349 DE 1989402349 DE 89402349 T DE89402349 T DE 89402349T DE 363232 T1 DE363232 T1 DE 363232T1
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DE
Germany
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rolling
temperature
metal
metallurgical structure
plate
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Pending
Application number
DE1989402349
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English (en)
Inventor
Jean-Claude F-58000 Nevers Joyeux
Original Assignee
Tecphy, Puteaux
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/01Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves between rams and anvils or abutments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B3/00Rolling materials of special alloys so far as the composition of the alloy requires or permits special rolling methods or sequences ; Rolling of aluminium, copper, zinc or other non-ferrous metals
    • B21B3/02Rolling special iron alloys, e.g. stainless steel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Claims (12)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines schwachwandigen dreidimensionalen Metallteils, wobei zunächst durch WaI-zen ein Flachteil mit einer im wesentlichen der Dicke des herzustellenden Teils entsprechenden Dicke erzeugt wird und daraus ein Plättchen (2) ausgeschnitten wird, dessen Profil durch die Form des herzustellenden Teils bestimmt ist, wobei dieses Plättchen nach einer Wiederhitzung auf eine vorgegebene Temperatur durch eine Tiefziehpresse zum gewünschten dreidimensionalen Metallbauteil verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Strukturbauteil herstellt, welches höhere Beanspruchungen aushalten kann und zu diesem Effekt eine spezifische metallurgische Struktur aufweist, wobei man von einem stark legiertem Metallrohling ausgeht, den man einem Walzprozeß unterwirft, um eine Platte (1) der gewünschten Dicke zu erhalten, daß man die Walzbedingungen derart steuert, daß die Platte eine bestimmte metallurgische Struktur erhält, wobei die Temperatur des Metalls während jedes Verfahrensschritts und insbesondere nach dem Walzen und der Wiederaufheizung vor dem Ziehvorgang derart eingestellt wird, daß man schließlieh die gewünschte spezifische metallurgische Struktur erhält und daß das Bauteil (20) nach dem Ziehvorgang einer thermischen Endbehandlung unter bestimmten Bedingungen derart unterworfen wird, daß die spezifische so erhaltene metallurgische Struktur endgültig beibehalten wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines Bauteils mit einer Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohling aus stark legiertem Stahl besteht, in
welchem der größte Gehaltsanteil an Zusatzelementen 5 % übersteigt oder aus einer austenitischen Legierung der Basis Fe-Ni-Cr oder Fe-Ni-Cr-Mo und daß die thermische Schlußbehandlung die Behandlung des In-Lösung-Bringens des Metalls (Kaltauslagern) unter vorgegebenen Bedingungen derart ist, daß keine Änderung der durch die Walzprozesse erhaltenen Kornfeinheit veranlaßt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohling aus einem stark legierten Stahl des Typs Maraging besteht, d.h. einer durch Strukturale Härtung gehärteten martensitisehen Struktur, wobei der Stahl ein Stahl auf der Basis Fe-Ni-Co-Mo-Ti sein kann, der durch Titan und/oder Molybdän-reiche Phasenausscheidung gehärtet ist, oder aber Stahl auf der Basis Fe-Cr-Ni-Mo-Al, der durch Aluminium und/oder Titan-reiche Phäsenausscheidung gehärtet ist, oder aber ein Stahl auf der Basis Fe-Cr-Ni-Cu oder Fe-Cr-Mo-Ni-Cu, der durch Kupfer-reiche Phasenausscheidung gehärtet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Walzbedingungen derart steuert, daß dem gewalzten Produkt (1) stufenweise die gewünschte spezielle metallurgische Struktur gegeben wird und daß die Temperatur des Metalls während aller aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte auf einem genügend niedrigen Niveau eingestellt wird, derart, daß die spezifische Struktur nicht modifiziert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Walzbedingungen derart
steuert, daß dem Produkt (1) eine vorgegebene metallurgische Struktur gegeben wird und daß man die Wiedererwärmung vor dem Tiefziehvorgang auf eine Temperatur regelt, um die spezifische gewünschte Struktur zu erhalten, wobei die Temperatur des Metalls während aller Verfahrensschritte auf ein Niveau begrenzt ist, das höchstens gleich der Temperatur der thermischen Schlußbehandlung ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische metallurgische Struktur eine Schuffstruktur mit sehr feiner Körnung, vorzugsweise unterhalb des Index 6 AFNOR, ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die gewünschte metallurgische Struktur insbesondere durch Steuerung der Temperatur im Verlauf der Walzschritte realisiert, welche zu der Platte führen, aus der man anschließend das zu verformende Plättchen ausschneidet.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man einen wesentlichen Teil der Dickenreduzierung während der Walzschritte bei einer relativ niedrigen Temperatur durchführt, wobei diese Produktion und diese Temperatur von der Komposition der Legierung abhängen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Auswalzen wenigstens 25 % der Dickenreduzierung bei Temperaturen unterhalb 9500C bewirkt wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Strukturbauteils, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Bauteil mit einer
Dicke oberhalb 10 mm und mit einer Länge von mehreren Metern herstellt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deformation in einer Presse (3) erfolgt, deren Kraft 15000 t nicht übersteigt.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deformation eine einfache Pressenfalzung ist.
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JPS61500419A (ja) * 1983-11-14 1986-03-13 ゼネラル・エレクトリック・カンパニイ 非晶質金属を加熱して切断を容易にする方法

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