DE3645257C2 - Verfahren zur Herstellung eines Regelwiderstandes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines RegelwiderstandesInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C10/00—Adjustable resistors
- H01C10/30—Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
- H01C10/32—Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path
- H01C10/34—Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path the contact or the associated conducting structure riding on collector formed as a ring or portion thereof
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- H01C1/14—Terminals or tapping points specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points on resistors
- H01C1/144—Terminals or tapping points specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points on resistors the terminals or tapping points being welded or soldered
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Regelwiderstandes
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der US-Patentschrift 4,427,966 ist ein Regelwiderstand
der im Oberbegriff des Anspruches 1 beschriebenen Art bekannt
mit einer Basis, auf der ein Widerstandsstreifen, ein
Kollektorelement und Leiterelemente angeordnet sind, mit ei
nem - üblicherweise aus Kunststoff geformten - Gehäuse, in
dem ein Rotor drehbar angeordnet ist und mit Anschlußleitun
gen, deren Randabschnitte mit dem Kollektorelement und den
Leiterelementen, die auf der Basis angeordnet sind, elek
trisch leitend verbunden sind.
Wird bei einem derartigen Regelwiderstand das Gehäuse,
nachdem die Anschlußleitungen mit
dem Kollektorelement und den Leitungselementen auf der Basis
elektrisch leitend verbunden worden
sind, durch Gießen oder Pressen hergestellt,
so führt übermäßige
Fließfähigkeit und Ausfließen des Kunststoffes während des Formvorganges dazu, daß
dieser in die Mitte des Gehäuses fließt. Hierdurch können das
Kollektorelement, die Leitungselemente oder der
Widerstandsstreifen verunreinigt werden, so daß eine
gewünschte Variation des Kontaktwiderstandes nicht mehr
erreicht werden kann.
Aus der DE 29 16 117 A1 ist weiterhin ein Regelwiderstand be
kannt, bei dem Stanzteile in einem Formkörper aus Kunststoff
eingebettet werden, der einen Teil des Gehäuses bildet.
Schließlich ist aus der deutschen Auslegeschrift 10 68 815 im
Zusammenhang mit dem Ummanteln von elektrischen Bauelementen
mit Kunststoff bekannt, das Ausfließen von Kunststoff aus der
Form während des Formvorganges dadurch zu verhindern, daß
Mittel vorhanden sind, die die nach außen tretenden Ab
schnitte dicht umhüllen.
Der Erfindung liegt somit auch die Aufgabe zugrunde, einen
Formvorgang für das Gehäuse anzugeben, bei dem das Ausfließen
des Kunststoffes ins Innere des Gehäuses verhindert ist.
Die vorstehende Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Die Füllmaterialien, die die Zwischenräume zwischen dem Kol
lektorelement und den Leiterelementen füllen, verhindern das
Ausfließen von Kunststoff in die Mitte des Gehäuses während
des Formens, d. h. des Gießens, insbesondere des
Einsatzgießens, oder Pressens des Gehäuses.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung er
geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzug
ten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Basis, auf der ein Wider
standsstreifen, Leiterelemente und ein Kollektor
element angeordnet sind;
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Metallplatte mit ausge
stanzten Anschlußleitungen;
Fig. 3 eine Aufsicht auf eine Anordnung, bei der An
schlußleitungen mit entsprechenden, auf der Basis
angeordneten Elementen verlötet sind;
Fig. 4a eine perspektivische Ansicht einer elektrischen
Lötvorrichtung;
Fig. 4b eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß
Fig. 4a;
Fig. 5 eine Aufsicht auf ein gegossenes Gehäuse eines
Regelwiderstandes, wobei der Rotor entfernt ist;
Fig. 6 eine Aufsicht auf einen Regelwiderstand;
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in
Fig. 6;
Fig. 8 eine Aufsicht auf einen Rotor, der mit einem
Schleifer versehen ist und
Fig. 9 einen Querschnitt entlang der Linie IX-IX in
Fig. 6.
Fig. 1 zeigt in einer Aufsicht den Aufbau einer Basis 2, die
vorzugsweise aus Keramik besteht und auf die Leiterelemente
4a, 4b und ein Kollektorelement 4c gedruckt und
aufgebrannt sind, während außerdem ein gewölbter
Widerstandsstreifen bzw. eine gewölbte Widerstandsspur 6
ebenfalls gedruckt und aufgebrannt ist. Der
Widerstandsstreifen 6 überlappt sich mit den Leiterelementen
4a und 4b an Stellen, die mit dem Bezugszeichen 8
gekennzeichnet sind.
Ein rechteckiges Füllmaterial 10, vorzugsweise aus Glas, ist
an einer Stelle zwischen den Leiterelementen 4a und 4b auf
die Basis 2 gedruckt und aufgebrannt, während
Füllmaterialien 12 und 14, ebenfalls vorzugsweise aus Glas,
an Stellen zwischen dem Kollektorelement 4c und den
Leiterelementen 4a und 4b auf die Basis 2 gedruckt und
aufgebrannt sind.
Die Füllmaterialien 10, 12, 14 verhindern ein übermäßiges
Fließen und Ausströmen des Materials für ein Gehäuse 40 des
Regelwiderstand, in dessen Mitte und der Basis 2 eines
Regelwiderstandes während des Formens, Gießens oder Pressens
des Gehäuses 40 unter Verwendung eines Kunststoffs.
Fig. 2 zeigt Anschlußleitungen 18, 20 und 22. Diese An
schlußleitungen sind aus einem Stück einer Metallplatte 16
ausgestanzt, das vorzugsweise aus Phosphorbronze besteht. Die
zwei Anschlußleitungen 20 und 22 erstrecken sich von einer
Seite der Metallplatte 16, während sich die dritte
Anschlußleitung 18 von der anderen Seite erstreckt, wobei die
Randabschnitte 24, 26 und 28 der Anschlußleitungen 18, 20 und
22 in der Form eines Dreiecks angeordnet sind.
Nachfolgend wird mit Bezug auf Fig. 4 das Verfahren be
schrieben, mit dem die Anschlußleitungen 18, 20 und 22 mit
den Leiterelementen 4a und 4b oder einem Kollektorelement 4c
verbunden werden. Zwei Elektrodenstäbe eines Elektrolötgerä
tes 32, die parallel zueinander angeordnet sind (nachfolgend
als parallel beabstandete Elektrodenstäbe bezeichnet), werden
auf eine nicht plattierte Fläche des Randabschnitts 26 der
Anschlußleitung 20 aufgesetzt, die ihrerseits auf der Ecke
des Leiterelementes 4b angeordnet ist.
Wenn ein elektrischer Strom 34 durch die parallel beabstande
ten Elektrodenstäbe 32 fließt, die mit einem Druck 36 gegen
den Randabschnitt 26 gepreßt sind, schmilzt ein Lötmittel 38
durch die durch den Strom erzeugte Hitze, wodurch der Randab
schnitt 26 mit dem Leiterelement 4b verlötet
wird. Auf dieselbe Weise werden die Anschlußleitungen 22 und
18 mit dem Leiterelement 4a und dem Kollektorelement 4c ver
lötet. Die Oberseite der Randabschnitte 24, 26 und 28 der An
schlußleitungen 18, 20 und 22, mit denen die parallel
beabstandeten Elektrodenstäbe 32 des Lötgerätes in Berührung
kommen, bestehen aus Phosphorbronze, die nicht mit einem
Lötmittel plattiert ist, wie bereits oben erwähnt ist.
Das durch die parallel beabstandeten Elektrodenstäbe 32 er
hitzte, geschmolzene Lötmittel 38 kann nicht als Schmelzmit
tel auf die Oberseite der Randabschnitte 24, 26 und 28
fließen, die aus nicht plattierter Phosphorbronze bestehen,
sondern das Schmelzmittel ist lediglich zwischen den Randab
schnitten 24, 26 und 28 und dem Kollektorelement 4c und den
Leiterelementen 4a, 4b wirksam.
Die Randabschnitte 24, 26 und 28 der Anschlußleitungen 18, 20
und 22 sind so angeordnet, wie dies in Fig. 2 dargestellt
ist, und sie werden exakt auf den zugehörigen, anzuschließen
den Elementen 4c, 4b und 4a positioniert, sobald die Metall
platte 16 an einem nicht dargestellten Montageständer mittels
Durchgangsbohrungen 30 in der Metallplatte 16 während der
Vorbereitung des Lötvorgangs befestigt ist.
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf ein Gehäuse 40, das unter Ver
wendung von Kunststoff geformt ist. Ein Rotor 44, der mit
einem Schleifer 48 versehen ist, ist darin drehbar in eine
Aussparung 42 des Gehäuses 40 aufgenommen (vgl. Fig. 6 u. 7).
Eine in Fig. 6 und 7 dargestellte äußere Hülle 62 ist mit
dem Gehäuse 40 zusammengesetzt, indem Vorsprünge 60 des Ge
häuses in Aussparungen 64 von zwei gebogenen Schenkeln 63 der
äußeren Hülle 62 einrasten, wenn die Hülle auf dem Gehäuse 40
nach unten gedrückt wird. Ein O-Ring 72 ist in einer Ausspa
rung des Rotors 44 angeordnet. Die einzelnen Anschlußleitun
gen 18, 20 und 22 werden dadurch fertiggestellt, daß jeweils
eine Kante geschnitten wird.
In Fig. 8 ist eine schräge Aussparung bzw. Vertiefung 50 in
dem Rotor 44 ausgebildet, um einen Bürstenschleifer 48 aufzu
nehmen, der aus schräg verlaufenden Drähten besteht und von
einer Halteplatte 46 gehalten ist. Eine vorstehende Leiste 52
verläuft um die Aussparung 50, und ein gewölbter Abschnitt 54
der Leiste 52 ist mit Stirnwänden 56 und 58 versehen.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist eine ringförmige Wand 67 an
der Innenseite der Aussparung 42 des Gehäuses 40 ausgebildet.
Die Wand trägt den drehbar in das Gehäuse 40 aufgenommenen
Rotor 44. Eine breite Wand 70, die eine Verlängerung bzw.
Ausdehnung der ringförmigen Wand 67 ist, ist mit Seitenwänden
66 und 68 in der Nähe des Kollektorelementes 4c versehen.
Wenn der Rotor 44 um einen bestimmten Winkel entweder im Uhr
zeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn mittels eines in einen
Schlitz 74 des Rotors 44 eingreifenden Schraubendrehers oder
dergleichen gedreht wird, befindet sich der Bürstenschleifer
48 in beweglichem Kontakt mit dem Widerstandsstreifen 6 und
dem Kollektorelement 4c, wodurch eine gewünschte Veränderung
des Kontaktwiderstandes erreicht werden kann.
Die Drehung des Rotors 44 wird gestoppt, wenn die Wände 56
oder 58 des gewölbten Abschnittes 54 der Rotorleiste 52 so
gedreht werden, daß sie gegen eine Seite der Seitenwände 66
oder 68 der breiten Wand 70 in der Nähe des Kollektorelemen
tes 4c anstoßen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines Regelwiderstandes mit
einer Basis, auf der ein Widerstandsstreifen, ein Kollektore
lement und Leiterelemente angeordnet sind, mit einem aus
Kunststoff geformten Gehäuse, in dem ein Rotor drehbar ange
ordnet ist und mit Anschlußleitungen, deren Randabschnitte
mit dem Kollektorelement und den Leiterelementen verlötet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Formen des Gehäuses (40) Füllmaterialien (10, 12, 14)
in die Zwischenräume zwischen dem Kollektorelement (4c) und
den Leiterelementen (4a, 4b) eingebracht werden, wodurch ein
Ausfließen des Kunststoffes in das Gehäuse (40) während des
Formvorganges verhindert ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllmaterialien (10, 12, 14) aus Glas sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (40) durch Einsatzgießen geformt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllmaterialien (10, 12, 14) auf die Basis (2) ge
druckt und aufgebrannt werden.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5786685A JPS61216403A (ja) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | 可変抵抗器のピン端子 |
| JP60057865A JPH0614483B2 (ja) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | 可変抵抗器のピン端子 |
| JP60057867A JPS61216406A (ja) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | 可変抵抗器 |
| DE19863609654 DE3609654A1 (de) | 1985-03-22 | 1986-03-21 | Regelwiderstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3645257C2 true DE3645257C2 (de) | 1994-09-01 |
Family
ID=27433549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3645257A Expired - Fee Related DE3645257C2 (de) | 1985-03-22 | 1986-03-21 | Verfahren zur Herstellung eines Regelwiderstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3645257C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109801766A (zh) * | 2017-11-16 | 2019-05-24 | 核工业西南物理研究院 | 一种不锈钢分段可调电阻及可调制动电阻 |
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| DE3934005A1 (de) * | 1988-10-12 | 1990-04-19 | Mitsubishi Electric Corp | Schwingungserfassungsvorrichtung |
-
1986
- 1986-03-21 DE DE3645257A patent/DE3645257C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN109801766B (zh) * | 2017-11-16 | 2024-04-09 | 核工业西南物理研究院 | 一种不锈钢分段可调电阻及可调制动电阻 |
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