DE365732C - Arbeitszeitregistrierapparat mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes der Typenraeder - Google Patents

Arbeitszeitregistrierapparat mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes der Typenraeder

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DE365732C
DE365732C DEB101112D DEB0101112D DE365732C DE 365732 C DE365732 C DE 365732C DE B101112 D DEB101112 D DE B101112D DE B0101112 D DEB0101112 D DE B0101112D DE 365732 C DE365732 C DE 365732C
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Description

  • Arbeitszeitregistrierapparat mit selbsttätiger Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes Typenräder.
  • Zusatz zum Patent 347296. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Arbeitszeitregistrierapparat, bei welchem die selbsttätige Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes der Typenräder durch ein von einem Laufwerk angetriebenes Anschlagrad dadurch herbeigeführt wird, daß letzteres eine mechanische Steuerung beeinflußt, die eine Sperre einstellt, welche das Typenräderschaltwerk beherrscht.
  • Die zusätzliche Erfind ung betrifft Verbesserungen an .diesem Registrierapparat. Um die Möglichkeit zu haben, den Schaltbetrieb der Typenräder auch während kürzester Betriebspausen, z. B. während Frühstückspausen, unterbrechen zu können, weist gemäß vorliegender Erfindung .die vom Ansdhlagrad beeinflußtemechanische Steuerung zwei zusammen arbeitende Steuerhebel auf, von denen der eine die Einschaltung der Sperre für .das Typenräderschaltwerk und der andere die Ausschaltung der Sperre zu bewirken vermag.
  • Ferner ist dein Apparat dadurch eine wesentliche Vereinfachung gegeben:, daß die Sperre durch einen Stufenkörper gebildet ist, dessen einzelne Stufen. in .die Bewegungsbahn eines Schalthebels gebracht werden können, der mehrere Schaltzähne besitzt zur Schaltung entsprechend vieler Typenräder, wobei, je nachdem, ob diese oder jene Stufe :des Stufenkörpers in die Bewegungsbahn :des Schalthebels gebracht wird, die Schaltzähne freigegeben oder in ihrer Schaltwirkung behindert werden können. Vorteilhafterweise ist der Stufenkörper durch eine drehbare Scheibe gebildet, die zugleich ein zur :Anzeige von Überzeitarbeit dienendes Merkzeichen aufweisen kann, das bei gewisser Einstellung der Stufenscheibe in die Druckstellung gelangt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung gezeigt, wobei jedoch im wesentlichen nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile des Apparates veranschaulicht sind.
  • Abb. i zeigt den Apparat mit zwei Steuerhebeln im Aufriß, wobei :die Sperre als; drehbarer Körper ausgebildet ist; Abb. 2 ist ein Seitenriß dazu; Abb.3 zeigt mit teilweisem Schnitt eine Anzahl Teile hei, gegenüber Abb. i, anderer Stellung .des Anschlagrades, während in Abb. d. eine Einzelheit gezeigt ist; Abb.5 zeigt den Apparat ebenfalls mit nv.ei Steuerhebeln im Aufriß, mit Ausbildung der Sperre als Stufenscheibe; Abb.6 ist ein teilweiser Grundriß zu Abb. @ mit Schnitt durch den Typenrädersatz: Abb. 7 bis i i zeigen Einzelheiten.
  • Mit i, 2, 3, d. sind vier in festen Verband zueinander gebrachte Schilde bezeichnet; in Abb. i ist der Schild 3 weggenommen :gedacht. Auf einer Welle 5 sitzt das Anschlagrad fest, das zwei äußere Kränze 6, 6' hat (Abb. 2) und von einem Laufwerk 7, welches Spiralfederantrieb besitzt, angetrieben wird. Das Anschlagrad, das in 2..1. Stunden eine Umdrehung ausführt, also ein Tagesrad darstellt, ist an den beiden Kränzen 6, 6' mit einer Anzahl Anschlagdaumen 8 versehen; auf der Zeichnung ist der besseren Übersicht wegen an jedem Kranz nur ein solcher Anschlag eingezeichnet. Die Anschläge 8 sind mittels Kopfschrauben, weiche in Ringbahnen des betreffenden Kranzes 6 bzw. 6' liegen, am Kranzumfang einstellbar. Die an ein und demselben Kranz angeordneten Anschläge liegen nicht alle in :der nämlichen Drehungsebene. Die Anschläge :der beiden Kränze 6, 6' dienen zur Betätigung je eines Steuerhebels i i bzw. i i', welche auf der gemeinsamen Achse io sitzen und entgegen der Wirkung einer Zugfeder 9 verschwenkt werden können. Die beiden Steuerhebel i i, i i' sind auf der Achse io querverschiebbar. Eine auf letztere aufgeschobene Druckfeder 62' bewirkt, daß der Hebel i i seitlich ständig gegen einen Drehkörper 58 angedrückt wird, welcher absatzweise jeden Tag um eine Teildrehung verstellt wird und' in: der Woche eine volle Umdrehung .ausführt. Dieser Drehkörper bewirkt die achsiale Einstellung der beiden Steuerhebel i i, i i' in bezog auf die in verschiedenen Drehungsebenen liegendlen Anschläge der Kränze 6, 6'. Diese selbsttätig vor sich gehende Einstellung erfolgt so, .daß die Steuerhebel ii, ii' nach Maßgabe des Wochentages in .die Drehungsebene je :einer bestimmten Gruppe von Anschlägen 8 oder außerhalb deren. Bereich gelangen, je nach der erforderlichen Ein- und Ausschaltung :des Schaltbetriebes der Typenräder entsprechende der Arbeitszeit und den Betriebspausen.
  • In Abb. i bis d. ist 1q. der das Schaltwerk der Typenräder beherrschende drehbare Sperrkörper, welcher mit .einer Verzahnung versehen ist und an einem Arm 16' einen Sperrstift 16 aufweist. Ein. gabelförmiger Halter 29, welcher schwingbar auf einer von :den Schilden 2, 3 getragenen Achse 30 sitzt, trägt auf einem Bolzen 28, der die Gabelarme am freien Ende verbindet, einen zweiarmigen Schalthebel 17. Dieser besitzt einerends ein Querhaupt i7', das durch Abstufung zu drei Schaltzähnen ausgebildet ist. Durch letztere können drei Schalträder 2-2, 23,24 geschaltet werden, die mit je einem auf der gleichen Achse angeordneten, zur Registrierung der Arbeitszeit bestimmten Typenrad (in Abb. 6 mit 27, 26,25 bezeichnet) fest verbunden sind. Diese Typenräder besitzen auf der Umfangsfläche zwei Teilungen mit den Ziffern o bis 9 das erste Typenrad registriert die Einer (Minuten), :das zweite die Zehner (Stunden) und das dritte die Hunderter (eine Einheit entspricht i o Stunden). Eine an :einer rückwärtigen Verlängerung des Halters 29 angreifende Zugfeder 39 hält diesen in Normallage, wobei der Schalthebel 17 umwirksam ist, Eine Zugfeder 31 verbindet den Schalthebel 17 elastisch mit dem Halter 29. Mit 40 ist eine auf der den Schalträdern 22 bis 2.4 und Typenrädern gemeinsamen. Achse sitzende Kreisscheibe bezeichnet, welche am Umfang ein Merkzeichen, z. B. ein Pluszeichen, hat. Durch einen Arm 40' steht d :ie Scheibe 40 mit dem gegabelten Ende eines Armes 41 in Bewegungsvenbindüng, der fest -mit dem Sperrkörper 14 verbunden ist. Letzterer ist auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Doppelarm 65, 66 versehen. Am Arm 65 greift :eine Zugfeder 67 an, welche bestrebt ist, den Sperrkörper 14 in Normalstellung zu halten, in welcher der .Arm 66 an einen am Schild 3 befestigten Stift 68 anliegt (,Abb. i).
  • An einem aufgebogenen Schenkel einer ortsfesten Platte 69 ist eine Sperrklinke 70 gelagert, die für gewöhnlich durch eine Drahtfeder 71 mit ihrem Zahn in die Verzahnung des Sperrkörpers 14 eingreift. Die Klinke 70 weist im Oberteil einen Querstift 72 auf. Am Steuerhebel i i' ist ein. Stößer 73 gelagert, der durch eine Drahtfeder 74 gegen einen Stift 75 des Steuerhebels i i' .gedrückt wird und dadurch in der Normalstellung gesichert ist. Dier Steuerhebel i i trägt eine Schaltklinke 76, .die für gewöhnlidh von: einer Drahtfeder 77 (Abb. 4) gegen einen Stift 78 des Steuerhebels gedrückt wird.
  • Nach Abb. i befindet sich der Sperrkörper 14 in der wirkungslosen Stellung, in welcher er den Schalthebel 17 in seinen Bewegungen nicht #beeinflußt, so .daß alle drei Schaltzähne desselben zur Wirkung gelangen können;; die Wirkungsweise der drei Schaltzähne ist dieselbe, wie nachher in bezug auf die Abb. 5 bis 8 näher erläutert wird. Der Halter 29 wird periodisch, z. B. nach je sechs Minuten, durch vom Laufwerk betätigte Bewegungsmittel (nicht gezeichnet) um einen gewissen Betrag ausgeschwungen (nach Abb. 1, 2 im Uhrzeigersinn). Der Halter kehrt alsdann unter dem Einfluß der Zugfeder 39 in die Ausgangsstellung zurück.
  • Der Steuerhebel ii wird durch Aüftreffen auf einen höheren Anschlag 8 nach rechts verschwenkt, wobei dessen Schaltklinke 76, -mit dem Schaltzahn über die Verzahnung des Sperrkörpers 14 gleitend, nach unten bewegt wird. Beim nachfolgenden Zurückschnellen des Steuerhebels i i -bewirkt die hierbei vorübergehend! mit der Verzahnung des Sperrkörpers 14 in Eingriff .gekommene Schaltklinke 76 eine Versehwenkung des .Sperrkörpers 14 um zwei Zähne aus der Stellung nach Abb. i in diejenige, nach Abb-. 3, in welcher er neuerdings von #&r Sperrklinke 70 gesichert wird. Nunmehr hat der Sperrstift 16 des Armes 16' den Schalthebel 17 derart verschwenkt, 4. ih. von den Typenrädern wegbewegt, daß die Schaltung der letzteren aufgehoben ist- (Betriebspause).
  • Infolge Weiterdrehung ;des Anschlagrades 6, 6' gelangt dann der dein zweiten Steuerhebel i i' entsprechende Anschlag 8 mit diesem in Berührung, wodurch dieser Steuerhebel aus der Normallage in dem .Sinne verschwenkt wird', d'aß dessen Stößer 73 abwärts bewegt wird. Dabei gleitet der Stößer 73 am Stift 72 der Sperrklinke 70 vorbei und kommt mit seinem .oberen Ende unter diesen Stift zu stehen. Beim Passieren wird der Stößer 73 vom Stift 72 vorübergehend entgegen der Feder 74 verschwenkt. Mit Ablauf der Betriebspause hat -der Steuerhebel i i' seinen Anschlag 8 passiert und wird dabei durch :die Zugfeder 9 in die Ausgangsstellung zurückgeschnellt. Dab@'i bewirkt der Stößer 73 durch Auftreffen auf den Anschlagstift 72 ein Verschwenken der Sperrklinke 70, die nun ausgeklinkt wird. Dies hat zur Folge, daß der Sperrkörper 14 unter dem Einfluß der am Doppelarm 65, 66 wirksamen Zugfeder 67 in seine wirkungslose Stellung (Abb. i) zurückgedreht wird, wobei genannter Doppelarm wieder am Stift 68 anschlägt. Nach kurzer V erschwenkung der Sperrklinke 70 gleitet der Stößer 73 am Stift 72 ab und gelangt ,dann diese Klinke unter d 'em Einfiuß der Feder 71 wieder mit dem inzwischen zurückbewegten Sperrkörper 14 in Eingriff (:@1b@b. i).
  • Mit Beendigung der normalen Tagesarheitszeit gelangt ein niederer Anschlag des Anschlagrades 6 am Steuerhebel i i zur Wirkung. Es wird dann der Sperrkörper 14 nur um den Betrag eines Zahnes geschaltet, d. h. aus der Stellung in Abb. i nach rechts verschwen#et. Dabei gelangt der Sperrstift 16 in der Weise am .Schalthebel 17 zur Wirkung, daß beim Ausschwingen des Halters 29 zwar die Schaltzähne für :dIas. Minuten- und das Stundentypenrad noch zur Wirkung gelangen können, nicht aber der Schaltzahn für :das dritte Typenrad (Hunderter) ; dabei b,efindiet sich das Merkzeichen der Scheibe4o in Druckstellung. Nach zehn Stunden (Registrierung allfälliger Überzeitarbeit) erfolgt wiederum eine Bewegung des Sperrstiftes 16 zwecks Ausschaltung des Schaltbetriebes bis zur Wiederaufnahme der Arbeit.
  • In den Abh. 5 bis 8 ist mit 4o die d ie Sperre bildende drehbare Stufenscheibe bezeichnet, während mit 14' ein Stellkörper angegeben ist, dessen Einstellung vom Anschlagrad 6 aus erfolgt, und, zwar in gleicher Weise wie die Einstellung des beschriebenen Sperrkörpers 14 bewirkt wird'. Die Scheibe 40 sitzt auf der Achse der Schalträder 22, 23, 24 und Typenräder 27,.26, 25. Die Scheibe 4o besitzt an. der Peripherie einerseits das Merkzeichery für die Überzeitarbeit und hat anderseits drei Abstufungen 406, lob, 40c. Durch einen Querstift steht -die Scheibe .4o mit dem gegabelten En-de des Armes 41 in Be wegungs:verbindung, der mit dem Stehkörper 14' fest verbunden ist. Je nach d er selbsttätig erfolgenden Einstellung des Stellkörper.s 14' befindet sich diese oder jene der drei Stufen der Scheibe 40 einem Arm 17" des, Quer-. hauptes 17' des Schalthebels 17 gegenüber (Abt. 6).
  • In der in Abb. 5 gezeigten Normalstellung des Stellkörpers 14' befindet sich der Arm 17" des Querhauptes 17' der Stufe 4o1 der Scheibe 40 gegenüber. Dabei können alle Schaltzähne von T j' zur Wirkung gelangen. Bei jedem Ausschwingen des Halters 29 (nach Abb.5 hat dieser eben die eine Endstellung erreicht, um nun durch die Feder 39 in die Ausgangsstellung zurückgeschwenkt zu werden) wird vom entsprechenden Schaltzahn die Schaltung des Schaltrades 22 bewirkt und dabei das zugehörige blinutentvp-enra.d:27 um den Betrag einer Einheit geschaltet. Ist das Typenrad 27 neunmal geschaltet worden, dann fällt der entsprechende Schaltzahn von 17' in einen tieferen Einschnitt 22' des Schaltrades 22 ein, was zur Folge hat, daß beim nächstmaligen Ausschwingen des Halters 29 auch der mittlere Schaltzahn zur Wirkung gelangt und nun mit dem Rad 22 auch dass Rad 23 geschaltet wird. Es wird nun mit dem -!Vlinutentypenrad 27 zugleich das Stundentypienrad 26 um eine Einheit geschaltet. Ist das Typenrad 27 wiederum neunmal geschaltet worden, dann wird das Tv nenrad 26 von neuem um eine Einheit geschaltet. Ist das Tvpenra:d 26 schließlich neunmal geschaltet worden und hat mit ihm auch das Typenrad 27 die Zahl 9 in Druckstellung gebracht, dann befindet sich dem mittleren Schaltzahn am Schaltrad' 23 ein tieferer Einschnitt -23' gegenüber, was zur Folge hat, d'aß heim nächstfolgenden, Ausschwingen des Halters 29 auch der dritte zum Schaltrad 24 zugehörige Schaltzahn: von 17' zur Wirkung kommt, so daß -dann mit den an.d:eren zwei T_vnenräd'ern 27, 26 auch das Tvoenrad 25 der Hunderter um eine Einheit geschaltet wird. Eine Einheit des Typenrades 25 entspricht dem Betrag von zehn Stunden und besitzt dasselbe, wie die anderen zwei Tvoenrä:dier auf seinem Umfang zwei Teilunzen mit den Ziffern o bis c), so :d'aß die drei Tvoenräd'er 27, 26, 25 zur fortlaufenden Re2-istrierung bis zu ioo Arbeitsstunden ausreichen. Utn noch mehr Stunden registrieren zu können, ist ein Tvoenhebel 8o angeordnet, der am freien Ende die Ziffer i tränt. Der Tvnenhebel 8o liegt mit einem Zahn 81 auf einer am Typenrad 25 vorgesehenen Seitenscheibe 82 auf, deren Peripherie eine über dien halben Umfang sich erstreckende Vertiefung aufweist. Wenn nun die Tvpenräder 27, 26, 25 zusammen die Zahl' 99c) in Druckstellung -°bracht haben und nachher wieder die Zahl ooo in Druckstellung bringen, dann wird gleichzeiti-- der Tvnenhebel 8o durch Einfallen in den vertieften Umfangsteil der Scheibe 82 die an ihm vorgesehene Zahl i in Druckstellung bringen (Abb. io), so daß dann die Zahl i ooo angezeigt wird. Die Registrierung kann nun fortgesetzt werden, bis die Zahl 1 999 erreicht ist, worauf der Typenhebel So von .der Scheibe 82 angehoben und dadurch dessen Zahl i aus der Druckstellung herausbewegt" wird (Abt. 9), während die drei Typenräder die Zahl o in Druckstellung bringen, welche Einstellung dann der erfolgten Registrierung von 2 ooo Stunden entspricht, worauf mit der Registrierung wieder von vorne begonnen wird.
  • Mit Beendigung der normalen Tagesarbeitszeit gelangt jeweils die Stufe 4ov dem Arm 17" gegenüber (Abt:. 7). Dadurch wird der Schalthebel 17 in dem Sinne etwas um :den Bolzen 28 verschwenkt, so daß zwar die zu den Schalträdern 22,23 zugehörigen zwei Schaltzähne von 17' noch zur Wirkung kommen können, dagegen der zum Schaltrad 24 zugehörige Schaltzahn nicht in Eingriff in dieses gelangen kann. Bei dieser Einstellung der Scheibe 40 @befindet sich deren für die Anzeige von Überzeitarbeit bestimmtes Merkzeichen in Druckstellung. Die Scheibe 40 verbleibt während io Stunden in dieser Stellung, während welcher Zeit somit die Typenräd:er 27, 26 (Einer, Zehner) noch weitergeschaltet werden, 'zwecks Registrierung allfälliger Merzeitarbeit: diese zwei Tynenräder bringen mit Ablauf der io-Stunden-Überzeit wieder dieselbe Zahl in Druckstellung, wie sie bei Beendigung .der normalen Tagesarbeitszeit gegeben war. Da inzwischen weder eine Schaltung des Hundertertypen:rades 25 noch düs Tvpenhebels 8o erfolgte, so ist bei Wiederaufnahme der Arbeit die ursprüngliche, d. h. :die bei Beendigung der normalen Tagesarbeitszeit gegebene Anzeige des Typenwerkes vorhanden, und kann dann in richtiger normaler Weise weiterregistriert wenden, nachdem wieder :die Stufe 40fi' vor den Arm 17" gebracht worden ist.
  • Bei Arbeitspausen ist die Scheilye q0 so eingestellt, diaßderen Stufe q.oc sich vor dem Arm 17" befindet. Dadurch ist der Schalthebel 17 in der Weise versch-,venkt worden, daß das Querhaupt 17' vom Schalträdersatz ganz wegbe-,vegt worden ist und beim Ausschwingen des Halters 29 keine Schaltung des Schalträdersatzes erfolgen kann.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Arl@.eitszeitregistrieraoparat nach Patent 347296 mit selbsttätiger Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes der Typenräder :durch ein von einem Laufwerk angetriebenes Anschlagrad, welches eine mechanische Steuerung beeinflußt, .die eine Sperre einstellt, welche das Typenrä-derschaltwerk beherrscht, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Steuerung zwei Steuerhebel (i i, i i') besitzt, von denen der eine (i i) .die Einschaltung der das Typenräderschaltwerk beherrschenden Sperre (14, 16 bzw. 4o) und,der andere (i i') diie ,Ausschaltung ,der Sperre zu bewirken vermag. z.
  2. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i. bei dem die Sperre einer, drehbaren, -das Sperrmittel (16) bewegenden Körper aufweist, dadurch ,gekennzeichnet, d'aß der eine Steuerhebel (ii) durch -eine Schaltklinke (76) bei seiner Bewegung den drehbaren, reit einer Verzahnung versehenen Körper (14) so einstellt, daß das Sperrmittel (16) eingeschaltet ist, worauf der Körper (14) in der neuen Stellung .durch eine ,Sperrklinke (70) gesichert wird, welche bei entsprechender Bewegung des zweiten Steuerihebels (i i') von diesem vorübergehend ausgelöst wird, worauf der dTehbare Körper (14) und das Sperrmittel (16) von selbst in die wirkungslose Stellung zurückkehren.
  3. 3. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i und 2,. daidurah gekennzeichnet, @daß der die Auslösung der Sperrklinke (70) bewirkende Steuerhebel (ii') einen entgegen Federkraft verschwenkbaren Stößer (73) aufweist, welcher ,durch Auftreffen auf einen Anschlag (72) der Sperrklinke (7o) deren Auslösung herbeiführt, worauf der Anschlag nach einer gewissen Bewegung der Sperrklinke (70) von letzterer abgleitet und ,die Sperrklinke in die Wirkungsstellung zurückkehrt, während der Stößer (73) bei entgegengesetzter Bewegung des Steuerhebels (i i') zufolge seiner Verschwenkbarkeit am Anschlag (72) vorbeigehen kann..
  4. 4. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß der drehbare Körper (14) je nach seiner Einstellung einen Schalthebel (17) freigibt oder in der Schaltwirkung behindert, welcher mehrere Schaltzähne zur .Bewegung entsprechend vieler, mit je einem Typenrad verbundener Schalträder (22-24) besitzt.
  5. 5. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i und 4, dadu:roh gekennzeichnet, daß die Sperre durch einen drehbaren Stufenkörper (40) gebildet ist, dessen einzelne Stufen in die Bewegungsbahn des Schalthebels. (17) zur Schaltung der Typenräder gebracht werden können, wobei, je nachdem, ob diese oder jene Stufe (406',40c) 'des Stufenkörpers (4o) in die Bewegungsbahn des .Schalthebels (17) gebracht wird, dessen Schaltzähne freigegeben oder in ihrer Schaltwirkung behindert werden.
  6. 6. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i und 5, bei der einzelne Typenräder nach Beendigung der normalen Tagesarbeitszeit während einer gewissen Zeitdauer behufs Registrierung von Überzeitarbeit noch weitergeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der .Stufenkörper (40), um das Weiterarbeiten der zu den erwähnten Typenrädern gehörigen Schaltzähne zu ermöglichen, eine Zwischenstufe (40b) aufweist.
  7. 7. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, @daß der Stufenkörper (40) ein zur Anzeige von Überzeitarbeit dienendes Merkzeichen besitzt, welches in Druckstellung gelangt, wenn die Zwischenstufe (40b) .in Wirkungsstellung gebracht wird. B. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Typenrad (25) mit den höchstwertigen Einheiten ein Typenhebel (8o) angeordnet ist, welcher durch Vermittlung dieses Typenrades zu @gegebener Zeit in die Druckstellung verschwenkt wird, zwecks Erhöhung dext vom Typenrädersatz gebildeten Zahlenreihe um eine weitere Stelle. g. Arbeitszeitregistrierapparat nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß,der Typenhebel (8o) mittels eines Ansatzes (81) -durch eine Führungsbahn (82) ,des Typenrades (25) :gesteuert wird.
DEB101112D 1921-06-25 1921-08-16 Arbeitszeitregistrierapparat mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung des Schaltwerkes der Typenraeder Expired DE365732C (de)

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