DE365942C - Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE365942C DED40944D DED0040944D DE365942C DE 365942 C DE365942 C DE 365942C DE D40944 D DED40944 D DE D40944D DE D0040944 D DED0040944 D DE D0040944D DE 365942 C DE365942 C DE 365942C
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/02—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as one or more circumferential band
    • F16D51/04—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as one or more circumferential band mechanically actuated
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00—Components of actuators
    • F16D2125/18—Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20—Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/22—Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting transversely to the axis of rotation
    • F16D2125/28—Cams; Levers with cams
    • F16D2125/30—Cams; Levers with cams acting on two or more cam followers, e.g. S-cams

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Wenn man auf ;das Bedienungsorgan einer Bremse der üblichen Art eine Traft von bestimmtem Wert ausübt, so wird die B.remsx«rkung, welche diese Kraft auf die gebremste Fläche hervorbringt, .im umgekehrten Verhältnis zu -dem Geschwindigkeitsabfall dieser gebremsten Fläche allmählich aunehmen. Diese Erscheinung beruht darauf, daß ?der Reibungskoeffizient der gegeneinanderw.irke.nde-n Flächen mit vier abnehmenden gegensaitigen Geschwindigkeit ,dieser Flächen immer mehr wächst und hat in gewissen Fällen, namentlich aber tbei der Bremsung von Fahrzeugen, ernste Nachteile im Gefolge.
  • Wollte man ibesspielsweise die auf das Antriebsorgan der Bremse auszuübende Kraft entsprechend' ,der bei größter Geschwindigkeit des Fahrzeugs herrschenden Reibung regeln, so würde der Geschwindigkeitsabfall des ge-#bremsten Fahrzeugs bei geringerer Geschwindigkeit zur Folge haben., idaß die Bremsewirkung in unzulässiger Weise steigt :unld schließlich das Festkeilen der Räder herbeiführt, dessen gefährliche Folgen hinlänglich bekannt sind.
  • Andererseits ist es aber praktisch u,nmÖglich, von dem Wagenführer zu verlangen, daß er .die auf das An.trnebsorgan,der Bremse auszuübende Kraftwirkung allmählich, und zwar genau in den Grenzen herabmindere, welche notwendig sein wündern, um in, jedem einzelnen, Fall eine übertriebene Steigerung der Bremswirkung zu verhüten.
  • Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, diese Nachteile der bisherigen Bremsen .in zuverlässiger Weise zu beheben, ,und zwar -bildet Gegenstand der Erfindung eine Bremse, bei welcher die Bremswirkung für jeden Wert der von dem Führer auf (las Antriebsorgan der Bremse ausgeübten Kraft oder, mit anderen «'orten, für jede Stellung dieses A-(itriebsorgans selbsttätig auf annähernd gleicher Höhe behalten wird, und zwar unabhängig von der jeweiligen Gesdiwindägkeit des zu bremsenden Organs. Um diese Selbsbtätigkeit zu erzielen, wind erfindungsgemäß die rückwirkende Kraft der bremsenden Flächen auf .den Stützpunkt der Bremsglieder ausgenutzt.
  • In der beigefügten Zeichnung sind einige %,sfüh rungsformen der Erfindung heispielswei.se dargestellt.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind einige Zeichnung sind gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen oder -ziifern bezeichnet.
  • Bei der in den Abb. i und 2 idargestellten Ausführungsform ist mit i eine starr mit dem festen Teil der Bremsvorrichtung verbundene Achse bezeichnet, während 2 die zu bremsende Trommel darstellt, welche sich in Richtung des Pfeils a. um die Achse i dreht. In dieser Bremstrommel 2 ist .ein fast kreisrundes spreizbares Bremsglied 3 gelagert, welches von einem Zapfen. gestützt wird und dessen nach innen abgebogene Enden 5 die Flanken eines Doppelnockens 6 umfassen, der auf einen drehbar gelagerten Zapfen ; aufgekeilt ist. Die Zapfen .l und 7 sind an den Enden eines gleicharmigen Hebels 8 befestigt, -der auf -der Achse i gelagert und "um diese drehbar ist. Auf den Zapfen 7 ist weiterhin noch ein kleiner, einarmiger Hebel 9 aufgekeilt, welcher mittels eines Zugorgans io, das rdurch ein Gelenk i i mit dem Hebel 9 verbunden ist, bis zu .einem gewissen Grad ausgeschwungen werden kann. Für gewöhnlich wird der gleicharmige Hebel 8 in der in Abb. i dargestellten Lage gehalten, und zwar durch die Wirkung einer Zugfeder i2, welche mit ihrem einen Ende 4n dem Punkt b an dem Hebel 8 und mit ihrem anderen Ende in dem Punkt c an einem starr mit der Achse i ver-@bundenen Arm 13 befestigt ist. In dieser Stellung legt sich der Hebel 8 gegen einen Anschlag 14 des Armes 13 an.
  • Es sei zunächst angenommen, ,daß,die Zugfeder 12. sich in entspanntem Zustande, in ider aus Abb. i ersichtlichen. Stellung befände. Übt man nun auf das Zugorgan io einen im Sinne der Zeichnung nach links gerichteten Zug aus und bringt hierdurch das Gelenk r t in die aus Abb.2 ersichtliche Stellung :5o w.rrdhierdurch eine Drehung ides Zapfens 7 und des Doppelnockens 6 bewirkt, -welcher nunmehr das Brems"lii-ed; 3 spreizt und hierdurch fest gegen die Innenfläche der Bremstrommel2 anpreßt. Gleichzeitig wird durch den Zug des Zugorgans io auch ider Hebel 8 um die Achse i schwingen, idie Zugfeder 12 strecken und ihren Befestigungspunkt b (Abb. i) in die Lage b' (JAbb. 2) führen. In diesem Augenblick wird die in der Richtung des Pfeils a sich =drehende Bremstrommel: 2 durch die Reibung ides Bremsgliedes 3 eine Brems-virkung von bestimmtem Wert erfahren. Wenn nun infolge ider hierdurch bewirkten Abnahme der gegenseitigen Geschw:indigkeit der reiibenden Flächen die: Reibung zwischen diesen Flächen sich steigert, so wird, die Bremstrommel. 2 alsbald versuchen, das Bremsglied 3 und den Hebel 8 in Richtungseiner Drehbewegung mitzunehmen. Die geringste derartige Lageränderung tdieser beiden Teile führt jedoch gleichzeitig auch eine Verkleinerung des vom ,Hebel 8 .mit dem Hebel g ,gebildeten Winkels herbei und !bewirkt damit eine sofortige Entspannung ides Bremsgliedes 3, .und zwar dauert diese Wirkung so lange an, bis die abnehmende Bremswirkung von neuem dem Wert entspricht, welcher in der betreffenden Stellung durch die Spannung der !Feder 12 bestimmt wird. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß unter diesen Umstän--den jeder Stellung ides Gelenks i r ein bestimmter Wert .der Bremswirkung entsprechen wird, der sich dauernd auf annähernd derselben Höhe hält, welches auch immer die jeweilige Geschwindigkeit ider Bremstromimel2 sein möge.
  • In gewissen Fällen -wird es wünschenswert sein, daß :die Selbstregelung der Bremswirkung erst dann eintritt, -wenn diese eine bestimmte Grenze erreicht hat. In .diesem Fall ,genügt es, der Zugfelder 12 eine aderartige Anfangsspannung zu geben, idaß ,sie vor Überschreitung .dieser Grenze ;in der in Abb. i dargestellten Ruhestellung verbleibt. Solange also hierbei idie Bremswirkung nicht ausreicht, um den Hebel 8 aus seiner ,gewöhnlichen Lage auszusch-v"enken, --wird auch die Bremsvorrichtung lediglich -wie eine gewöhnliche Bremse wirken.
  • Ebenso kann es unter,. Umständen auch erwünscht sein, .daß die -Selbstregelung (der Bremswirkung aufgehoben wird, wenn diese eine bestimmte Grenze überschreitet, so z. B. dann, -nenn man. ;das zu bremsende Organ in dringenden Fällen einfach feststellen -will. Klan ordnet in diesem Fall noch einen zweiten Anschlag ii an, welcher @in Abb.2 in unterbrochener Linie -dargestellt .und starr an der .Achse I befestigt ist. Es ist ohne weiteres klar, daß hierbei von dem Augenblick an, in dem der Hebel 8 mit diesem Anschlag 1s in Fühlung kommt, .d. 1i. nach Erreichung eines bestimmten Wertes der Bremswirkung, eine selbsttätige Regelung der Breniswirk.ung nicht mehr stattfindet. Von diesem Zeitpunkt an wird alsdann vielmehr ,die Bremswirkung ungemindert zur Geltung kommen.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen eine etwas abweichende Ausführungsform -der Bremsvorrichtung. Auf den Zapfen 7 ist hierbei ein Hebel 16 aufgekeilt, welcher in seiner Ruhelage nach der Achse i zu gerichtet ist und mittels eines an seinem freien Ende angeordneten Führungsschlitzes 17 einen Zapfen 18 umfaßt, welcher an dem Ende eines starr auf ider Achse i befestigten Armes IQ angeordnet ist. Die Schwingbewegung .des Hebels 8 um die Achse i wird bei dieser Ausführungsform durch ein Zugorgan 2o bevlirkt, welches durch ein Gelenk 21 mit dem Hebel 8 verbunden ist.
  • Nenn man auf :da.s Zugorgan 2o einen im Sinne der Zeichnung nach links gerichteten Zug ausübt, so wird der Hebel -in die aus Abb.2 ersichtliche Schrägstellung schwingen .und .hierbei auch den Zapfen 7 mitnehmen, welcher sich infolgedessen in seinem Lager drehen und hierbei ,den Doppelnocken6 mitnehmen wird; dieser bewirkt somit eine Spreizung -des Bremsgliedes 3, welches sich. nunmehr an die Innenfläche -der in Richtung -des. Pfeils a sich drehenden Trommel e anschnüegen wird. Es. liegt auf der Hand, daß die Ausschwingung des Hebels 8 und :die Bremswirkung des Bremsgliedes 3 allmählich zunehmen werden, bis :daß -die Trommele das Bremsglied 3 durch die zwischen beiden bestehende Reibung in entgegengesetzter Richtung zn der diesem von .dem Hebel 8 erteilten Bewe#ging mitzunehmen sucht und hierdurch die 7ugla-irkung des Zugorgans 2o aufhebt. Hierdurch aber wird gleichzeitig auch eine Rückwärtsdrehung des durch,den Arm i9 gesteuerten Zapfens 7 sowie des fest mit ihm verbundenen Doppelnockens 6bewirkt uns- somit eine Entspannung des Bremsgliedes 3 herbeigeführt, die so lange anhält, bis daß wiederum ein Gleichgewichtszustand eingetreten ist. Einem bestimmten, auf das Zugorgan 2o ausgeübten Druck wird also immer auch eine bestimmte, auf -den Ring 2 ausgeübte Bremswirkung entsprechen, deren Wert sich ohne Rücksicht auf die jeweilsige Geschwindigkeit .der Trommel 2 stets auf gleicher Höhe halten wird-.
  • Bei der -in Iden A@bU. > und 6 ,dargestellten Ausführungsforen der Erfindung ist das- zu bremsende Organ durch ein hiegsanies Band 22 !dargestellt, w.elchesdurch ein Gewicht 23 dauernd nach unten gezogen -wird. Mit 24 ist der feste Träger der Breiiisvorriclitting bezeichnet, welcher finit einer ,tarn gelagerten Führung 25 versehen ist. :111f dieser l,'üliruii" kann sich ein iiii Schnitt ,dargestellter Schlitten 26 verschieben, N"-elclieil jedoch eine Zu @-feder 27,- die eillerscits i=' (lein I'ttlikt 1a finit dem Schlitten 26 und andererseits in dein Punkt i mit deni festen Träger 21. verbunden ist, dauernd nach ollen zu ziehen. sucht. 111 dem Schlitten 20 selbst ist ein 7apfell 28 gelagert, auf welchen einerseits ein Exzenternocken -2y und andererseits ein Hebel 30 arUfgekeilt sind, dessen. freies Ende durch ein mit ihm durch ein Gelenk 32 verhundenes Zurorgall 31 heeinflußt werden I<aiin.
  • Wenn 111a11 hei dieser Ausführungsform auf Glas Zugorgan 3 1 einen nach unten gerichteten Zug ausübt und damit irias Gelenk 32 in ,die aus Abb.6 ersichtliche Lage bringt, so wird man hierdurch #,leichzeiti- auch eine entsprechende Drehung ;des Zapfen, 28 und des Nokkens 29 bewirken, was wiederum ein Fest- . klemmen ,des Banfles 22 zwischen ;dein Kokken 29 und (lein Schlitten 2t1 und damit gleichzeitig auch eine Abwärtsbeweg-ung des Schlit-. tens zur Fo'e hallen wir 1. Dieser wird a14 o auf die Feder 27 eine Ztt;«-irl;tiiig ausüben und ihren Befestigungspunkt. h -in die aus Abb. 6 ersichtliche Stellung h' führen. Das Band 22 erfährt,durch die Wirkung der Teile 31, 30 und 2o natürlich eilte Breinswirkun:g von bestimmtem Wert. .Sobal,ri aber infolge der fhlierdurch bewirkten Verminderung der gegenseitigen Geschwindigkeit der reibenden Flächen die heibun- zwischen diesen zu wach- , sen sucht, wird das Band 22 den Schlitten 26 sogleich in Richtung -der 13lantlibewegung mitzunehmen streben. Die geringste derartige Bewegung ,dieses Schlittens wird aber sogleich auch eine Rückwärtsbewegung des Nockens 29 und aainit eine Verminderung ider Bremswirkung zur Fol:-e haben, zvelclie so lange anhält, his -die abnehmende Bremswirkung von iieuein dem Wert entspricht, welcher in der betreffenden Stellung durch die Spannung .der Feder 27 bestimmt ist. Khan erkennt also, daß die @'t'irl::ungsweise .dieser Ausführungsform große Ähnlichkeit hat mit derjenigen der in den Abb. i un,l 2 dargestellten :'lusführulisform, und idaß. ,#,enaii wie bei . dieser, jeder `tellung des Gelenks 32 auch ein bestimmter Wert der Breinswirkun- entspricht, der sich dauernd auf -lcicher Hölle halten wird, «-elches auch iiiiiii2r (üe Gesch.@@@inrligl:e@t rleBan-les 22 sein möge.
  • 1@'eml man rIie selbsttätige I#e;elung der Breinswirkun- nur für "-wisse, innerhalb Jlest.iiiiinter Grenzen liegende Werte rler Breiaswirkull- eintretvii lassen will, so kann man dies, erreichen, indem man @ler Zugfeder 27 ill der in _111,1). 5 dargestellten Lat;c# eilte uiit@pr@@-chend starke Aniangsspann.ung gibt und inrlein plan :die Ahwärtsbewegoung :des Sch-litteiis 26 durch einen Anschlag 33 begrenzt, welcher starr auf der Führung 25 befestigt und in :111I1. G in unterbrochenen Linien darge@tellt ist.
  • Die Abb. ; tiila 8 stellen eine weitere für Fahrzeubreinsen bestimmte Ausführun-sform der 1:rtiii"ituig dar, bei «-elchen die veränderliche Grenze, welche man für die Bremseiner jeflen der Bremsen festsetzen will, in je-lein Augenblick abhängig ist von der Last, welche das von der Bremse beeinflußte Rad zu tragen hat. Die Einrichtung der Bremse ist hierbei ähnlich derjenigen der in ,den Abb. i und 2 dargestellten Bremse. Der Unterschied gegenüber dieser besteht nur darin, daß das festgelagerte Ende der Feder 12, statt unmittelbar an dem festen Teil 13, .in dem Punkte c' an -dem freien Ende eines Hebels 3.4 verankert ist; welcher .um den Zapfen 35 eines starr auf ider Achse 1 befestigten Armes 13' drehbar ist. Das andere Ende des Hebels 34 ist drehbar auf dem Zapfen 36 eine; Blocks 37 gelagert, welcher zur Aufnahme derjenigen Last dient, welche auf das mit der Trommel e starr verbundene Rad übertragen «erden soll. In der in Abb. 7 dargestellten Lage ist die Bremse gelöst, , der Block 37 ruht mit seinem unteren Teil auf der Achse i auf, und der Hebel 8 liegt gegen .den Anschlag 11.' :des Armes 13' an.
  • Die Wirkungsweise -dieser Ausführungsform der- Bremse ist im allgemeinen dieselbe wie die der Bremse nach den Abb. i und 2, abgesehen von dem Unterschied, daß bei ihr die Be-renzun- der Bremswirkung in folgender Weise erfolgt: Wenn der auf .die Feder 12 ausgeübte Zug einen gewissen, :durch das Verhältnis der Arme des Hebels 34 im voraus bestimmbaren Wert -im Vergleich zu der von dem Block 37 aufgenommenen Last überschreitet, so wird der Hebel 3¢, wenn auch nur um einen noch so kleinen Winkel, derart ausschwingen, daß der Block 37 von der ihm bisher als Stütze dienenden Achse i abgehoben und gleichzeitig die Feder 12 in entsprechendem Maße entspannt wird. Dies wird aber wiederum zur Folge haben, .daß das Breiiis-lied 3 infolge des hiendurch verringerten Widerstandes von der Trommel e mitgenommen wird, woraus sich die gleiche Wirkun- ergibt wie bei der Einrichtung nach .den Abh. i und 2, cl. h., es wird entsprechend der S S rr panntinIgsveriiiinderung der Feder 12 auch die Bremswirkung der Vorrichtung in entsprechendem Maße abnehmen.
  • Die .-11y11. (j und to stellen eine fünfte Ausfiihrungsforin des Erfindungsgegenstandes rlar, welche der in den Abb. 3 und ¢ verancliaaiicliteil Ausführungsform nahekommt. Die AnordnunZ der einzelnen Teile ist ähn- ! lich ,der hei jener Ausführungsform gewählten Anordnung, ilur mit rlenr L@trtersclrir,l, ,l;tß .das Zugorgan 2o bei .ihr nicht rnirnittel.bar auf den 1-lebel8 @@ irkt. 13ci dieser :\usfülu-un,@sfurnr erfolgt vielmehr die Ausschwingung 110s Hebels 8 rtni,rlie Achse i durch glas erwähnte Zugorgan erst durch Vermittlun- eines zweiarmigen Winkelhebels 38, Welcher einerseits mit dein Zugorn"an 20 -durch ein Gelenk 3(). andererseits mit denn -#l:#h-#l u r'._rrch cineti Lenker 4.o sowie -die Zal)ferl 41 und .12 verbundenund urn den Zapfen 36 #les zur Aufnahme der Radbelastun.- dienenden Blocks 37 drehbar ist.
  • Die -Wirkungsweise dieser Ausfülirti:ngsform ist die gleiche wie die der Ausführungsform nach -den A11.3 und .4, nur init dem Unterschied, daß hei ihr die Begrenzung der Bremswirkung. ähnlich wie hei der _@usführungsform nach den Ab,b.7 und 8, in folgender Weise erfolgt: Sobald die auf das Zugorgan 2o ausgeübte Zugwirkung einen ge- -wissen, durch das Verhältnis der verschiedenen Hebelarme im voraus @estiminbaren Wert im Vergleich zu der von dern Block " aufgenommenen Last überschreitet, so wird augenscheinlich der Überschuß dieser Zugwirkung zur- Folge haben, @daß der Block 37 voll der ihm bisher als Stütze dienenden :Achse i abgehoben, nicht aber weiter auf .den Hebel 8 übertragen wird. Da nun aber die 13reniswirkung gerade abhängig ist von der auf Iden Hebel 8 -wirkenden Zugkraft, so wird sie entsprechend der auf .denn Block 37 rrtlien.rlcri Belastung in jedem Augenblick selbsttätig begrenzt werden. -Bei Betrachtung der bisher besprochenen Ausführungsformen wird man,1remerl:t haben, daß die in den Abb. i bis :.1. und Ibis io dar-;estellten Bremsvorrichtungen nicht ,in beiden Richtungen in -derselben Weise wirken können - bei Iden A.usführungsfornien nach den Abb. i. 2, 7 und 8 unird, wie ohne weiteres ersichtlich ist, bei einer Drehung der Trommel 2 in einer dem Pfeil a entgegengesetzten Richtung das von Odem Hebel 8 unterstützte Bremsglied 3 diesen Hebel immer fester gegen <den starr auf der Achse i befestigten Anschlag 14 bzw. 1¢' anpressen, was zur Folge hat, daß die Vorrichtung lediglich wie eine Bremse gewöhnlicher Art wirken wird.
  • Bei den in den Abfi. 3. .1, () und io dargestellten Ausführungsformen rlagegen wird, wie gleichfalls leicht einzusehen ist, -bei einer , Drehung der Trommel 2 in einer dem Pfeil a entggegengesetzten Ricbtting das Ereinsgl:ied 3 in derartigenn Sinne mitgenoninie n werrl@-;i, ,daß . die gegekiseitige Anpressung zwischen Ring und Segment nicht, wie heabs,ichtigt, gemindert, sondern im Gegenteil gesteigert wird. Bei einer Drehure tdes Rin"es in diesem Sinne wird sich also schließlich ein Festheilen .de: Rades er.,geben.
  • Diese Wirkung der ßreinsen bei -einer i3egntrig ck#s gebremsten Organs in einer den-, Pfeil a entgegengesetzt- en I'@iclitung kante in gewissen Fällen vorteilhaft, in anderen Fäller dagegen nachteilig ,sein.
  • Die Abb. r i bis i3 stellen (leingegenüber eine Ausführungsform de. Erfindungsgegenstandes .dar, welche stets in durchaus gleichartiger Weise wirkt, gleichgültig, ob das sieldrehende Organ in der einen oder in entgegen-111,e.setzter Drehrichtung umläuft. Bei dieser in Abb. i i in :entspannter Lage dargestellter Ausführungsforen erfolgt die Bremsung der Brernstromme12 idurch zwei se-rlientfiirmi,.ge Bremsschuhe .13 und 43'. deren Zapfen .4.a und 44' in Führungsschlitzen 45 und d.;' des mit verbreiterten Enden versehenen Hebels E gleiten. Das Zugorgan io ist .durch ein Gelenk 4.6 .mit einer Gruppe von Hebeln urnc Lenkern 4;, .18, 49, 5o verbunden, :die unter sich wieder durch die Zapfen .51. ;2. 5 3 in Verbindung stehen und durch den Zapfen 54 an dem festen Teil der Bremse drehbar ,befestigt sind. Zwei auf den Hebeln 47 bzw 4.9 befestigte Zapfen 55 und 55' können hierbei in Führungssch-liitzen 56 bzw. 56' gleiten welche in dem auf die Achsei auf gekeilter festen Teil der Bremse vorgesehen sind. Diese Zapfen 55 und 55' sind finit den Zapfen 44 rin-d d.¢' der Bremsschuhe durch Sehubstanger 57 bnv. 57' verbunden. Der Hebel 8 steht finit dem festen auf die Achse i aufzekei.lter Teil durch zwei Zugfedern 5S und 58' in Verbindun" welche gleichliegend zu einem starr auf der Achse i befestigten Arm 59 angeordnet und mit ihrem einen Ende gemeinsam ar einem Zapfen 6o dieses Armes .und mit ihrer anderen En4en an Zapfen 61 bzw. 61' angreifen, die .in lnogenförmgeri Führungsschlitzen 62 und 62' des Hebels 8 gleiten können Es sei zunächst angenommen, .daß die Federn 58 und 58' sich in der aus Mb. i 1 ersichtlichen Laae, d. h. in entspanntem Zustand, befänden. Wenn nun die Trommel in- der durch Iden Pfeil c, (Abb. 12) bezeichneten Richtung sich dreht, uild plan gleichzeitig auf (las Zu.gor.g-an io einen im Sinne der Zeichnung nach links gerichteten Zug ausübt, sc wird ,das Gelenk --(.6 hierbei .in die aus A:bb. iersichtliche Lae geführt werden. Die Hebel .47 und 49 werden hierdurch beide um ihre Zapfen 51 bzw. 53 nach außen geschwunger werden .timrl sonn@it durch die Schubstangen j; und >;' die Bremsschuhe 4.,; und .13' gegerdie Trommel e anprdssen. Dieser wird infol-cdessen den mit den Bremsschuhen durcldie Zapfen ..1.1 .und .14' verbundenen Hebel E in der Richtung des Pfeiles a mitzunehnier suchen, wobei jedoch die Feder 58' gespannt wird, während sich der Zapfen 61 der Feder 58 frei in dein Führungsschlitz 62 v erschieben wird, so .daß die Felder 58 an der Wirkung der Bremse bei einer Drehung in der angegebenen Richtung keinerlei Anteil nimmt. Es leuchtet also ohne weiteres ein, daB die Bremse unter diesen Uniständen in genau derselben Weise wirkt wie die Ausführungsformen nach den Abb. i und 2 -bzw. 7 und B.
  • Wenn dagegen 4ie Bremse bei einer Drehung der Bremstrommel 2 in der Richtung des Pfeiles a' (-AM. 13) in Wirkung tritt, d. h., man auf das Zugorgan.io in derselben Weise, wie zuvor erwähnt, eine Zugwirkung ausübt, so -,werden die von der Trommeln mitgenommenen Bremsschuhe auch den Hebel. 8 in Richtung dieses Pfeiles a.' mitzunehmen suchen. In diesem Fall wird alsdann die Feder 58 gespannt werden, während die Feder 58' ohne Wirkung bleiben wird.
  • 1ian kann also auf diese Weise für beide Drehrichtungen eine vollkommen gleichartige Bremswirkung erzielen. Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß ;man auch bei dieser Ausführungsform rler Erfindung in keiner Weise gehindert ist, den .beiden Federn eine bestimmte Anfan-.lsltannun-r zu gehen, wenn man wünscht. .Aaß die selbsttätige Regelung der Brems-%virkun#- erst nach nrerschreitung eines gewissen Wertes @rler Bremswirk-ung beginnt. Ebensoweni@ ist Tran gehindert, an dem auf riie Achse i aufzekeilten festen Teil der Bremse Anschläge 63 und 63' anzubringen (wie sie beispielsweise in Abb. 12 in unterbrochenen Linien dargestellt sind), wenn man wünscht. daß lie selbsttätige Regelung der Bremswirkung wic"ler aufgehoben werden soll. Schließlich könnte fliese Bremsvorrichtung , namentlich wenn sie als Fahrzeugbremse Verwendung finden soll, in vorteilhafter Weise auch noch durch eine ähnlich° Einrichtung ergänzt werden, wie sie z. B. bei der Ausführunggsform nach -den Alhb.7 und 8 vorgesehen ist, um die Bremswirkung entsprechend der jeweili;en Radbelastung zu begrenzen. In dieseln Fall ist .ler zur Aufhängung der inneren Ferlerenrlen dienende Zapfen 6o nicht starr an dein .Arnt 59 befestigt, sondern luann sich in einem in Abb. 13 gestrichelt .dargestellten 1#ülirun".-hl-itz 64. senkrecht verschieben; der Zapfen <o -ist hierbei mit dem unteren Ansatz eine. -in Al>li. 13 Teichfalls in unterbrochenen Linien @r@zeichneten Blocks 6; verbunden. welcher rIie Radbelastung aufnimmt und für gewöhnlich auf der Achse i aufruht. Die Abb. 14. endlich zeigt in gelöstem Zustan.l eine Bremsvorrichtung, welche der in den Abb. i i bis 13 dargestellten Ausführun ",.forni ähnelt, aber so ausgebildet ist, daB die Bremsschuhe von außen auf das zu bremsende Organ wirken. Die einzelnen Teile rlieser Vorrichtung sind hierbei lediglich in umgekehrter Weise angeordnet, doch trifft im übrigen -die für die Ausführungsform nach den Abb. i i bis 13 gegebene Beschreibung in sinngemäßer Weise auch -durchaus für die -in Abb. 14 dargestellte Bremsvorrichtung zu.

Claims (1)

  1. PATEXT A:xSPRLTC11E: 1. Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, claß die .beim Bremsen auf Iden Stützpunkt (4) der Bremsglieder (3) rückwirkende Kraft durch bewegliche Anordnung dieses Stützpunktes (q.) 'dazu ausgenutzt wird, die Brem-slvirkung für jeden Wert der von dem Führer auf das Bedienungs-or_gan der Bremse ausgeübten Kraft oder für jede Stellung des Bedienungsorgans selbsttätig hei annähernd gleicher Stärke zu halten, welches auch immer #Me Ge-.,chwindig-keit des zu bremsenden Orbans :ei. z. Bremsvorrichtung nach ,Anspruch 1, gekennzeichnet -durch eine Einrichtung, welche die selbsttätige Regelung der Bremswirkung erst dann eintreten läßt, wenn die Bremswirkung einen bestimmten Wert überschritten hat. 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche die selbsttätige Regelung fier Bremswirkung nur bis zur Erreichung eines bestimmten Wertes der Bremswirkung eintreten läßt. .l. Insbesondere als Fahrzeugbremse benutzbare Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Wert der Bremswirkung in jedem Augenblick abhängig ist von der Belastung des von -ler Bremsvorrichtung beeinflußten 1Za11es. ;. Bremsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, mittels deren die Vorrichtung bei beixlen Drehrichtungen rles zu bremsenden Organs ,in gleicher Weise zur Wirkung kommt, und zwar ohne .daß .die Richtuni- der auf rlas Bedienun,-sor-an der Brems;. auszuübenden Kraft geändert zu werden braucht.
DED40944D Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE365942C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19815351B4 (de) * 1998-01-22 2016-03-31 Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH Servoreibungsbremse und Verwendung derselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19815351B4 (de) * 1998-01-22 2016-03-31 Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH Servoreibungsbremse und Verwendung derselben

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