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Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Wenn man auf ;das
Bedienungsorgan einer Bremse der üblichen Art eine Traft von bestimmtem Wert ausübt,
so wird die B.remsx«rkung, welche diese Kraft auf die gebremste Fläche hervorbringt,
.im umgekehrten Verhältnis zu -dem Geschwindigkeitsabfall dieser gebremsten Fläche
allmählich aunehmen. Diese Erscheinung beruht darauf, daß ?der Reibungskoeffizient
der gegeneinanderw.irke.nde-n Flächen mit vier abnehmenden gegensaitigen Geschwindigkeit
,dieser Flächen immer mehr wächst und hat in gewissen Fällen, namentlich aber tbei
der Bremsung von Fahrzeugen, ernste Nachteile im Gefolge.
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Wollte man ibesspielsweise die auf das Antriebsorgan der Bremse auszuübende
Kraft entsprechend' ,der bei größter Geschwindigkeit des Fahrzeugs herrschenden
Reibung regeln, so würde der Geschwindigkeitsabfall des ge-#bremsten Fahrzeugs bei
geringerer Geschwindigkeit zur Folge haben., idaß die Bremsewirkung in unzulässiger
Weise steigt :unld schließlich das Festkeilen der Räder herbeiführt, dessen gefährliche
Folgen hinlänglich bekannt sind.
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Andererseits ist es aber praktisch u,nmÖglich, von dem Wagenführer
zu verlangen, daß er .die auf das An.trnebsorgan,der Bremse auszuübende Kraftwirkung
allmählich, und zwar genau in den Grenzen herabmindere, welche notwendig sein wündern,
um in, jedem einzelnen, Fall eine übertriebene Steigerung der Bremswirkung zu verhüten.
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Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, diese Nachteile der
bisherigen Bremsen .in zuverlässiger Weise zu beheben, ,und zwar -bildet Gegenstand
der Erfindung eine Bremse, bei welcher die Bremswirkung für jeden Wert der von dem
Führer auf (las Antriebsorgan der Bremse ausgeübten Kraft oder, mit anderen «'orten,
für jede Stellung dieses A-(itriebsorgans selbsttätig auf annähernd gleicher Höhe
behalten wird, und zwar unabhängig von der jeweiligen Gesdiwindägkeit des zu bremsenden
Organs. Um diese Selbsbtätigkeit zu erzielen, wind erfindungsgemäß die rückwirkende
Kraft der bremsenden Flächen auf .den Stützpunkt der Bremsglieder ausgenutzt.
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In der beigefügten Zeichnung sind einige %,sfüh rungsformen der Erfindung
heispielswei.se dargestellt.
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In der beiliegenden Zeichnung sind einige Zeichnung sind gleiche Teile
mit denselben Bezugszeichen oder -ziifern bezeichnet.
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Bei der in den Abb. i und 2 idargestellten Ausführungsform ist mit
i eine starr mit dem festen Teil der Bremsvorrichtung verbundene Achse bezeichnet,
während 2 die zu bremsende Trommel darstellt, welche sich in Richtung des Pfeils
a. um die Achse i dreht. In dieser Bremstrommel 2 ist .ein fast kreisrundes spreizbares
Bremsglied 3 gelagert, welches von einem Zapfen. gestützt wird und dessen nach innen
abgebogene Enden 5 die Flanken eines Doppelnockens 6 umfassen, der auf einen drehbar
gelagerten Zapfen ; aufgekeilt ist. Die Zapfen .l und 7 sind an den Enden eines
gleicharmigen Hebels 8 befestigt, -der auf -der Achse i gelagert und "um diese drehbar
ist. Auf den Zapfen 7 ist weiterhin noch ein kleiner, einarmiger Hebel 9 aufgekeilt,
welcher mittels eines Zugorgans io, das rdurch ein Gelenk i i mit dem Hebel 9 verbunden
ist, bis zu .einem gewissen Grad ausgeschwungen werden kann. Für gewöhnlich wird
der gleicharmige Hebel 8 in der in Abb. i dargestellten Lage gehalten, und zwar
durch die Wirkung einer Zugfeder i2, welche mit ihrem einen Ende 4n dem Punkt b
an dem Hebel 8 und mit ihrem anderen Ende in dem Punkt c an einem starr mit der
Achse i ver-@bundenen Arm 13 befestigt ist. In dieser Stellung legt sich
der Hebel 8 gegen einen Anschlag 14 des Armes 13 an.
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Es sei zunächst angenommen, ,daß,die Zugfeder 12. sich in entspanntem
Zustande, in ider aus Abb. i ersichtlichen. Stellung befände. Übt man nun auf das
Zugorgan io einen im Sinne der Zeichnung nach links gerichteten
Zug
aus und bringt hierdurch das Gelenk r t in die aus Abb.2 ersichtliche Stellung :5o
w.rrdhierdurch eine Drehung ides Zapfens 7 und des Doppelnockens 6 bewirkt, -welcher
nunmehr das Brems"lii-ed; 3 spreizt und hierdurch fest gegen die Innenfläche der
Bremstrommel2 anpreßt. Gleichzeitig wird durch den Zug des Zugorgans io auch ider
Hebel 8 um die Achse i schwingen, idie Zugfeder 12 strecken und ihren Befestigungspunkt
b (Abb. i) in die Lage b' (JAbb. 2) führen. In diesem Augenblick wird die in der
Richtung des Pfeils a sich =drehende Bremstrommel: 2 durch die Reibung ides Bremsgliedes
3 eine Brems-virkung von bestimmtem Wert erfahren. Wenn nun infolge ider hierdurch
bewirkten Abnahme der gegenseitigen Geschw:indigkeit der reiibenden Flächen die:
Reibung zwischen diesen Flächen sich steigert, so wird, die Bremstrommel. 2 alsbald
versuchen, das Bremsglied 3 und den Hebel 8 in Richtungseiner Drehbewegung mitzunehmen.
Die geringste derartige Lageränderung tdieser beiden Teile führt jedoch gleichzeitig
auch eine Verkleinerung des vom ,Hebel 8 .mit dem Hebel g ,gebildeten Winkels herbei
und !bewirkt damit eine sofortige Entspannung ides Bremsgliedes 3, .und zwar dauert
diese Wirkung so lange an, bis die abnehmende Bremswirkung von neuem dem Wert entspricht,
welcher in der betreffenden Stellung durch die Spannung der !Feder 12 bestimmt wird.
Es leuchtet ohne weiteres ein, daß unter diesen Umstän--den jeder Stellung ides
Gelenks i r ein bestimmter Wert .der Bremswirkung entsprechen wird, der sich dauernd
auf annähernd derselben Höhe hält, welches auch immer die jeweilige Geschwindigkeit
ider Bremstromimel2 sein möge.
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In gewissen Fällen -wird es wünschenswert sein, daß :die Selbstregelung
der Bremswirkung erst dann eintritt, -wenn diese eine bestimmte Grenze erreicht
hat. In .diesem Fall ,genügt es, der Zugfelder 12 eine aderartige Anfangsspannung
zu geben, idaß ,sie vor Überschreitung .dieser Grenze ;in der in Abb. i dargestellten
Ruhestellung verbleibt. Solange also hierbei idie Bremswirkung nicht ausreicht,
um den Hebel 8 aus seiner ,gewöhnlichen Lage auszusch-v"enken, --wird auch die Bremsvorrichtung
lediglich -wie eine gewöhnliche Bremse wirken.
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Ebenso kann es unter,. Umständen auch erwünscht sein, .daß die -Selbstregelung
(der Bremswirkung aufgehoben wird, wenn diese eine bestimmte Grenze überschreitet,
so z. B. dann, -nenn man. ;das zu bremsende Organ in dringenden Fällen einfach feststellen
-will. Klan ordnet in diesem Fall noch einen zweiten Anschlag ii an, welcher @in
Abb.2 in unterbrochener Linie -dargestellt .und starr an der .Achse I befestigt
ist. Es ist ohne weiteres klar, daß hierbei von dem Augenblick an, in dem der Hebel
8 mit diesem Anschlag 1s in Fühlung kommt, .d. 1i. nach Erreichung eines bestimmten
Wertes der Bremswirkung, eine selbsttätige Regelung der Breniswirk.ung nicht mehr
stattfindet. Von diesem Zeitpunkt an wird alsdann vielmehr ,die Bremswirkung ungemindert
zur Geltung kommen.
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Die Abb. 3 und 4 zeigen eine etwas abweichende Ausführungsform -der
Bremsvorrichtung. Auf den Zapfen 7 ist hierbei ein Hebel 16 aufgekeilt, welcher
in seiner Ruhelage nach der Achse i zu gerichtet ist und mittels eines an seinem
freien Ende angeordneten Führungsschlitzes 17 einen Zapfen 18 umfaßt, welcher
an dem Ende eines starr auf ider Achse i befestigten Armes IQ angeordnet ist. Die
Schwingbewegung .des Hebels 8 um die Achse i wird bei dieser Ausführungsform durch
ein Zugorgan 2o bevlirkt, welches durch ein Gelenk 21 mit dem Hebel 8 verbunden
ist.
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Nenn man auf :da.s Zugorgan 2o einen im Sinne der Zeichnung nach links
gerichteten Zug ausübt, so wird der Hebel -in die aus Abb.2 ersichtliche Schrägstellung
schwingen .und .hierbei auch den Zapfen 7 mitnehmen, welcher sich infolgedessen
in seinem Lager drehen und hierbei ,den Doppelnocken6 mitnehmen wird; dieser bewirkt
somit eine Spreizung -des Bremsgliedes 3, welches sich. nunmehr an die Innenfläche
-der in Richtung -des. Pfeils a sich drehenden Trommel e anschnüegen wird. Es. liegt
auf der Hand, daß die Ausschwingung des Hebels 8 und :die Bremswirkung des Bremsgliedes
3 allmählich zunehmen werden, bis :daß -die Trommele das Bremsglied 3 durch die
zwischen beiden bestehende Reibung in entgegengesetzter Richtung zn der diesem von
.dem Hebel 8 erteilten Bewe#ging mitzunehmen sucht und hierdurch die 7ugla-irkung
des Zugorgans 2o aufhebt. Hierdurch aber wird gleichzeitig auch eine Rückwärtsdrehung
des durch,den Arm i9 gesteuerten Zapfens 7 sowie des fest mit ihm verbundenen Doppelnockens
6bewirkt uns- somit eine Entspannung des Bremsgliedes 3 herbeigeführt, die so lange
anhält, bis daß wiederum ein Gleichgewichtszustand eingetreten ist. Einem bestimmten,
auf das Zugorgan 2o ausgeübten Druck wird also immer auch eine bestimmte, auf -den
Ring 2 ausgeübte Bremswirkung entsprechen, deren Wert sich ohne Rücksicht auf die
jeweilsige Geschwindigkeit .der Trommel 2 stets auf gleicher Höhe halten wird-.
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Bei der -in Iden A@bU. > und 6 ,dargestellten Ausführungsforen der
Erfindung ist das- zu bremsende Organ durch ein hiegsanies Band 22 !dargestellt,
w.elchesdurch ein Gewicht 23 dauernd nach unten gezogen -wird. Mit 24
ist
der feste Träger der Breiiisvorriclitting bezeichnet, welcher finit einer ,tarn
gelagerten Führung 25 versehen ist. :111f dieser l,'üliruii" kann sich ein iiii
Schnitt ,dargestellter Schlitten 26 verschieben, N"-elclieil jedoch eine Zu @-feder
27,- die eillerscits i=' (lein I'ttlikt 1a finit dem Schlitten 26 und andererseits
in dein Punkt i mit deni festen Träger 21. verbunden ist, dauernd nach ollen zu
ziehen. sucht. 111 dem Schlitten 20 selbst ist ein 7apfell 28 gelagert, auf welchen
einerseits ein Exzenternocken -2y und andererseits ein Hebel 30 arUfgekeilt
sind, dessen. freies Ende durch ein mit ihm durch ein Gelenk 32 verhundenes Zurorgall
31 heeinflußt werden I<aiin.
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Wenn 111a11 hei dieser Ausführungsform auf Glas Zugorgan 3 1 einen
nach unten gerichteten Zug ausübt und damit irias Gelenk 32 in ,die aus Abb.6 ersichtliche
Lage bringt, so wird man hierdurch #,leichzeiti- auch eine entsprechende Drehung
;des Zapfen, 28 und des Nokkens 29 bewirken, was wiederum ein Fest- . klemmen ,des
Banfles 22 zwischen ;dein Kokken 29 und (lein Schlitten 2t1 und damit gleichzeitig
auch eine Abwärtsbeweg-ung des Schlit-. tens zur Fo'e hallen wir 1. Dieser wird
a14 o auf die Feder 27 eine Ztt;«-irl;tiiig ausüben und ihren Befestigungspunkt.
h -in die aus Abb. 6 ersichtliche Stellung h' führen. Das Band 22 erfährt,durch
die Wirkung der Teile 31, 30 und 2o natürlich eilte Breinswirkun:g von bestimmtem
Wert. .Sobal,ri aber infolge der fhlierdurch bewirkten Verminderung der gegenseitigen
Geschwindigkeit der reibenden Flächen die heibun- zwischen diesen zu wach- , sen
sucht, wird das Band 22 den Schlitten 26 sogleich in Richtung -der 13lantlibewegung
mitzunehmen streben. Die geringste derartige Bewegung ,dieses Schlittens wird aber
sogleich auch eine Rückwärtsbewegung des Nockens 29 und aainit eine Verminderung
ider Bremswirkung zur Fol:-e haben, zvelclie so lange anhält, his -die abnehmende
Bremswirkung von iieuein dem Wert entspricht, welcher in der betreffenden Stellung
durch die Spannung .der Feder 27 bestimmt ist. Khan erkennt also, daß die @'t'irl::ungsweise
.dieser Ausführungsform große Ähnlichkeit hat mit derjenigen der in den Abb. i un,l
2 dargestellten :'lusführulisform, und idaß. ,#,enaii wie bei . dieser, jeder `tellung
des Gelenks 32 auch ein bestimmter Wert der Breinswirkun- entspricht, der sich dauernd
auf -lcicher Hölle halten wird, «-elches auch iiiiiii2r (üe Gesch.@@@inrligl:e@t
rleBan-les 22 sein möge.
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1@'eml man rIie selbsttätige I#e;elung der Breinswirkun- nur für "-wisse,
innerhalb Jlest.iiiiinter Grenzen liegende Werte rler Breiaswirkull- eintretvii
lassen will, so kann man dies, erreichen, indem man @ler Zugfeder 27 ill der in
_111,1). 5 dargestellten Lat;c# eilte uiit@pr@@-chend starke Aniangsspann.ung gibt
und inrlein plan :die Ahwärtsbewegoung :des Sch-litteiis 26 durch einen Anschlag
33 begrenzt, welcher starr auf der Führung 25 befestigt und in :111I1. G in unterbrochenen
Linien darge@tellt ist.
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Die Abb. ; tiila 8 stellen eine weitere für Fahrzeubreinsen bestimmte
Ausführun-sform der 1:rtiii"ituig dar, bei «-elchen die veränderliche Grenze, welche
man für die Bremseiner jeflen der Bremsen festsetzen will, in je-lein Augenblick
abhängig ist von der Last, welche das von der Bremse beeinflußte Rad zu tragen hat.
Die Einrichtung der Bremse ist hierbei ähnlich derjenigen der in ,den Abb. i und
2 dargestellten Bremse. Der Unterschied gegenüber dieser besteht nur darin, daß
das festgelagerte Ende der Feder 12, statt unmittelbar an dem festen Teil 13, .in
dem Punkte c' an -dem freien Ende eines Hebels 3.4 verankert ist; welcher .um den
Zapfen 35 eines starr auf ider Achse 1 befestigten Armes 13' drehbar ist. Das andere
Ende des Hebels 34 ist drehbar auf dem Zapfen 36 eine; Blocks 37 gelagert, welcher
zur Aufnahme derjenigen Last dient, welche auf das mit der Trommel e starr verbundene
Rad übertragen «erden soll. In der in Abb. 7 dargestellten Lage ist die Bremse gelöst,
, der Block 37 ruht mit seinem unteren Teil auf der Achse i auf, und der Hebel 8
liegt gegen .den Anschlag 11.' :des Armes 13' an.
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Die Wirkungsweise -dieser Ausführungsform der- Bremse ist im allgemeinen
dieselbe wie die der Bremse nach den Abb. i und 2, abgesehen von dem Unterschied,
daß bei ihr die Be-renzun- der Bremswirkung in folgender Weise erfolgt: Wenn der
auf .die Feder 12 ausgeübte Zug einen gewissen, :durch das Verhältnis der Arme des
Hebels 34 im voraus bestimmbaren Wert -im Vergleich zu der von dem Block 37 aufgenommenen
Last überschreitet, so wird der Hebel 3¢, wenn auch nur um einen noch so kleinen
Winkel, derart ausschwingen, daß der Block 37 von der ihm bisher als Stütze dienenden
Achse i abgehoben und gleichzeitig die Feder 12 in entsprechendem Maße entspannt
wird. Dies wird aber wiederum zur Folge haben, .daß das Breiiis-lied 3 infolge des
hiendurch verringerten Widerstandes von der Trommel e mitgenommen wird, woraus sich
die gleiche Wirkun- ergibt wie bei der Einrichtung nach .den Abh. i und 2, cl. h.,
es wird entsprechend der S S rr panntinIgsveriiiinderung der Feder 12 auch
die Bremswirkung der Vorrichtung in entsprechendem Maße abnehmen.
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Die .-11y11. (j und to stellen eine fünfte Ausfiihrungsforin des Erfindungsgegenstandes
rlar, welche der in den Abb. 3 und ¢ verancliaaiicliteil Ausführungsform nahekommt.
Die
AnordnunZ der einzelnen Teile ist ähn- ! lich ,der hei jener Ausführungsform gewählten
Anordnung, ilur mit rlenr L@trtersclrir,l, ,l;tß .das Zugorgan 2o bei .ihr nicht
rnirnittel.bar auf den 1-lebel8 @@ irkt. 13ci dieser :\usfülu-un,@sfurnr erfolgt
vielmehr die Ausschwingung 110s Hebels 8 rtni,rlie Achse i durch glas erwähnte Zugorgan
erst durch Vermittlun- eines zweiarmigen Winkelhebels 38, Welcher einerseits mit
dein Zugorn"an 20 -durch ein Gelenk 3(). andererseits mit denn -#l:#h-#l u r'._rrch
cineti Lenker 4.o sowie -die Zal)ferl 41 und .12 verbundenund urn den Zapfen 36
#les zur Aufnahme der Radbelastun.- dienenden Blocks 37 drehbar ist.
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Die -Wirkungsweise dieser Ausfülirti:ngsform ist die gleiche wie die
der Ausführungsform nach -den A11.3 und .4, nur init dem Unterschied, daß hei ihr
die Begrenzung der Bremswirkung. ähnlich wie hei der _@usführungsform nach den Ab,b.7
und 8, in folgender Weise erfolgt: Sobald die auf das Zugorgan 2o ausgeübte Zugwirkung
einen ge- -wissen, durch das Verhältnis der verschiedenen Hebelarme im voraus @estiminbaren
Wert im Vergleich zu der von dern Block " aufgenommenen Last überschreitet, so wird
augenscheinlich der Überschuß dieser Zugwirkung zur- Folge haben, @daß der Block
37 voll der ihm bisher als Stütze dienenden :Achse i abgehoben, nicht aber weiter
auf .den Hebel 8 übertragen wird. Da nun aber die 13reniswirkung gerade abhängig
ist von der auf Iden Hebel 8 -wirkenden Zugkraft, so wird sie entsprechend der auf
.denn Block 37 rrtlien.rlcri Belastung in jedem Augenblick selbsttätig begrenzt
werden. -Bei Betrachtung der bisher besprochenen Ausführungsformen wird man,1remerl:t
haben, daß die in den Abb. i bis :.1. und Ibis io dar-;estellten Bremsvorrichtungen
nicht ,in beiden Richtungen in -derselben Weise wirken können - bei Iden A.usführungsfornien
nach den Abb. i. 2, 7 und 8 unird, wie ohne weiteres ersichtlich ist, bei einer
Drehung der Trommel 2 in einer dem Pfeil a entgegengesetzten Richtung das von Odem
Hebel 8 unterstützte Bremsglied 3 diesen Hebel immer fester gegen <den starr
auf der Achse i befestigten Anschlag 14 bzw. 1¢' anpressen, was zur Folge
hat, daß die Vorrichtung lediglich wie eine Bremse gewöhnlicher Art wirken wird.
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Bei den in den Abfi. 3. .1, () und io dargestellten Ausführungsformen
rlagegen wird, wie gleichfalls leicht einzusehen ist, -bei einer , Drehung der Trommel
2 in einer dem Pfeil a entggegengesetzten Ricbtting das Ereinsgl:ied 3 in derartigenn
Sinne mitgenoninie n werrl@-;i, ,daß . die gegekiseitige Anpressung zwischen Ring
und Segment nicht, wie heabs,ichtigt, gemindert, sondern im Gegenteil gesteigert
wird. Bei einer Drehure tdes Rin"es in diesem Sinne wird sich also schließlich ein
Festheilen .de: Rades er.,geben.
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Diese Wirkung der ßreinsen bei -einer i3egntrig ck#s gebremsten Organs
in einer den-, Pfeil a entgegengesetzt- en I'@iclitung kante in gewissen Fällen
vorteilhaft, in anderen Fäller dagegen nachteilig ,sein.
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Die Abb. r i bis i3 stellen (leingegenüber eine Ausführungsform de.
Erfindungsgegenstandes .dar, welche stets in durchaus gleichartiger Weise wirkt,
gleichgültig, ob das sieldrehende Organ in der einen oder in entgegen-111,e.setzter
Drehrichtung umläuft. Bei dieser in Abb. i i in :entspannter Lage dargestellter
Ausführungsforen erfolgt die Bremsung der Brernstromme12 idurch zwei se-rlientfiirmi,.ge
Bremsschuhe .13 und 43'. deren Zapfen .4.a und 44' in Führungsschlitzen 45 und d.;'
des mit verbreiterten Enden versehenen Hebels E gleiten. Das Zugorgan io ist .durch
ein Gelenk 4.6 .mit einer Gruppe von Hebeln urnc Lenkern 4;, .18, 49, 5o verbunden,
:die unter sich wieder durch die Zapfen .51. ;2. 5 3 in Verbindung stehen und durch
den Zapfen 54
an dem festen Teil der Bremse drehbar ,befestigt sind. Zwei
auf den Hebeln 47 bzw 4.9 befestigte Zapfen 55 und 55' können hierbei in Führungssch-liitzen
56 bzw. 56' gleiten welche in dem auf die Achsei auf gekeilter festen Teil der Bremse
vorgesehen sind. Diese Zapfen 55 und 55' sind finit den Zapfen 44 rin-d d.¢' der
Bremsschuhe durch Sehubstanger 57 bnv. 57' verbunden. Der Hebel 8 steht finit dem
festen auf die Achse i aufzekei.lter Teil durch zwei Zugfedern 5S und 58' in Verbindun"
welche gleichliegend zu einem starr auf der Achse i befestigten Arm 59 angeordnet
und mit ihrem einen Ende gemeinsam ar einem Zapfen 6o dieses Armes .und mit ihrer
anderen En4en an Zapfen 61 bzw. 61' angreifen, die .in lnogenförmgeri Führungsschlitzen
62 und 62' des Hebels 8 gleiten können Es sei zunächst angenommen, .daß die Federn
58 und 58' sich in der aus Mb. i 1 ersichtlichen Laae, d. h. in entspanntem
Zustand, befänden. Wenn nun die Trommel in- der durch Iden Pfeil c, (Abb. 12) bezeichneten
Richtung sich dreht, uild plan gleichzeitig auf (las Zu.gor.g-an io einen im Sinne
der Zeichnung nach links gerichteten Zug ausübt, sc wird ,das Gelenk --(.6 hierbei
.in die aus A:bb. iersichtliche Lae geführt werden. Die Hebel .47 und 49 werden
hierdurch beide um ihre Zapfen 51 bzw. 53 nach außen geschwunger werden .timrl sonn@it
durch die Schubstangen j; und >;' die Bremsschuhe 4.,; und .13' gegerdie Trommel
e anprdssen. Dieser wird infol-cdessen den mit den Bremsschuhen durcldie Zapfen
..1.1 .und .14' verbundenen Hebel E in der Richtung des Pfeiles a mitzunehnier
suchen,
wobei jedoch die Feder 58' gespannt wird, während sich der Zapfen 61 der Feder 58
frei in dein Führungsschlitz 62 v erschieben wird, so .daß die Felder 58 an der
Wirkung der Bremse bei einer Drehung in der angegebenen Richtung keinerlei Anteil
nimmt. Es leuchtet also ohne weiteres ein, daB die Bremse unter diesen Uniständen
in genau derselben Weise wirkt wie die Ausführungsformen nach den Abb. i und 2 -bzw.
7 und B.
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Wenn dagegen 4ie Bremse bei einer Drehung der Bremstrommel 2 in der
Richtung des Pfeiles a' (-AM. 13) in Wirkung tritt, d. h., man auf das Zugorgan.io
in derselben Weise, wie zuvor erwähnt, eine Zugwirkung ausübt, so -,werden die von
der Trommeln mitgenommenen Bremsschuhe auch den Hebel. 8 in Richtung dieses Pfeiles
a.' mitzunehmen suchen. In diesem Fall wird alsdann die Feder 58 gespannt werden,
während die Feder 58' ohne Wirkung bleiben wird.
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1ian kann also auf diese Weise für beide Drehrichtungen eine vollkommen
gleichartige Bremswirkung erzielen. Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß
;man auch bei dieser Ausführungsform rler Erfindung in keiner Weise gehindert ist,
den .beiden Federn eine bestimmte Anfan-.lsltannun-r zu gehen, wenn man wünscht.
.Aaß die selbsttätige Regelung der Brems-%virkun#- erst nach nrerschreitung eines
gewissen Wertes @rler Bremswirk-ung beginnt. Ebensoweni@ ist Tran gehindert, an
dem auf riie Achse i aufzekeilten festen Teil der Bremse Anschläge 63 und 63' anzubringen
(wie sie beispielsweise in Abb. 12 in unterbrochenen Linien dargestellt sind), wenn
man wünscht. daß lie selbsttätige Regelung der Bremswirkung wic"ler aufgehoben werden
soll. Schließlich könnte fliese Bremsvorrichtung , namentlich wenn sie als Fahrzeugbremse
Verwendung finden soll, in vorteilhafter Weise auch noch durch eine ähnlich° Einrichtung
ergänzt werden, wie sie z. B. bei der Ausführunggsform nach -den Alhb.7 und 8 vorgesehen
ist, um die Bremswirkung entsprechend der jeweili;en Radbelastung zu begrenzen.
In dieseln Fall ist .ler zur Aufhängung der inneren Ferlerenrlen dienende Zapfen
6o nicht starr an dein .Arnt 59 befestigt, sondern luann sich in einem in Abb. 13
gestrichelt .dargestellten 1#ülirun".-hl-itz 64. senkrecht verschieben; der Zapfen
<o -ist hierbei mit dem unteren Ansatz eine. -in Al>li. 13 Teichfalls in unterbrochenen
Linien @r@zeichneten Blocks 6; verbunden. welcher rIie Radbelastung aufnimmt und
für gewöhnlich auf der Achse i aufruht. Die Abb. 14. endlich zeigt in gelöstem Zustan.l
eine Bremsvorrichtung, welche der in den Abb. i i bis 13 dargestellten Ausführun
",.forni ähnelt, aber so ausgebildet ist, daB die Bremsschuhe von außen auf das
zu bremsende Organ wirken. Die einzelnen Teile rlieser Vorrichtung sind hierbei
lediglich in umgekehrter Weise angeordnet, doch trifft im übrigen -die für die Ausführungsform
nach den Abb. i i bis 13 gegebene Beschreibung in sinngemäßer Weise auch -durchaus
für die -in Abb. 14 dargestellte Bremsvorrichtung zu.