DE366725C - Schreibmaschine mit leicht ausloesbarer Verbindung zwischen dem Papierwagen und dem Gestell - Google Patents
Schreibmaschine mit leicht ausloesbarer Verbindung zwischen dem Papierwagen und dem GestellInfo
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- DE366725C DE366725C DEB93509D DEB0093509D DE366725C DE 366725 C DE366725 C DE 366725C DE B93509 D DEB93509 D DE B93509D DE B0093509 D DEB0093509 D DE B0093509D DE 366725 C DE366725 C DE 366725C
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- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 21
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 9
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
- B41J19/74—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor with special means to maintain character-spacing or back- spacing elements in engagement during case-shift or like movement
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
- Common Mechanisms (AREA)
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 10. JANUAR 1923
AM 10. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 g GRUPPE XIIl I5 g)
The Bar-Lock Typewriter Company Limited in "Bar-Lock" Buildings, London.
Schreibmaschine mit leicht auslösbarer Verbindung zwischen dem Papierwagen und dem Gestell.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Großbritannien vom 27. März 1919 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibmaschine mit abnehmbarem Papierwagen
und bezweckt eine Vereinfachung der Verbindung zwischen dem Halter des Papier- und dem Maschinengestell bei solchen
Maschinen, bei welchen der Wagenhalter von fest am Maschinengestell sitzenden . Teilen
getragen wird, welche sich auf der Vorder- und auf der Rückseite des Halters befinden.
Die Verbindung erfolgt gemäß der Erfindung
so, daß für das hintere Halterende eine Klauen- und Zapfenverbindung vorgesehen
wird, wobei die Zapfen gleichlaufend mit der Längsachse der Papierwalze angeordnet werden,
so daß ein zur Papierwalze paralleles Gelenk entsteht, während die Verbindung zwischen
Halter und Gestell am vorderen Halterende so ausgebildet ist, daß sie eine Aufwärtsschwingung des Halters um das genannte
Gelenk am hinteren Halter ende gestattet, aber die Bewegung gegen das Gestell begrenzt. Auch die Verbindung am vorderen
Halterende kann dabei eine Klauen- und Zapfenverbindung sein, wobei es grundsätz-Hch
für beide Halterenden gleichgültig ist, ob die Klauen am Halter und die Zapfen am
Gestell angeordnet sind oder umgekehrt, die Zapfen am Halter und die Klauen am Gestell.
Bei dieser Anordnung erfolgt die Lösung des Halters vom Gestell in der Art, daß der
Halter mit seinem Vorderende nach aufwärts geschwungen wird, unter Drehung um die
rückseitige Klauen- und Zapfenverbindung, worauf die rückseitige Verbindung durch Be- :
wegung des Halters in der Richtung rechtwinklig zu der Längsachse der Papierwalze ;
gelöst werden kann. Dabei können auslös- | bare Organe zur Verhinderung einer un- ι
beabsichtigten Aufwärtsschwingung des HaI-ters vorgesehen sein. ;
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an ί einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. ·
Abb. ι ist ein Grundriß desjenigen Teils j des Maschinengestells, auf den der Wagen- j
halter aufgesetzt wird, wobei ein Teil des Halters zur Darstellung gebracht ist, während
ein anderer Teil mit Rücksicht auf die Deutlichkeit der Zeichnung fortgelassen ist.
Abb. 2 ist eine Endansicht der in Abb. 1 dargestellten Teile, gesehen in der Richtung
vom rechtsseitigen Ende der Abb. 1 aus.
Abb. 3 zeigt die gleichen Teile wie Abb. 2 in Endansicht, wobei jedoch der Wagenhalter
mit dem daran sitzenden Wagen teilweise vom Gestell abgehoben dargestellt ist.
An der Grundplatte A der Maschine sind vier vertikale Ansätze angegossen, von denen
zwei Ansätze A1 mehr nach hinten und die beiden anderen A2 mehr nach vorn liegen.
In die Ansätze A1 sind Zapfen B hineingeschraubt, welche seitlich aus den Ansätzen
herausragen, und deren Längsachse parallel zur Längsachse der Papierwalze läuft. Die
anderen Ansätze A2 tragen ebenfalls Zapfen
B1, welche seitlich aus den Ansätzen herausragen, und deren Längsachsen parallel
zur Längsachse der Papierwalze laufen; aber diese Zapfen sind nicht in die Ansätze eingeschraubt,
sondern die mit Schraubengewinde versehenen Teile U2 dieser Zapfen
sitzen lose in Löchern der Ansätze, und die Zapfen sind durch Muttern B3 festgestellt.
Jeder Zapfen ist abgesetzt, so daß eine Flanschfläche entsteht, welche sich gegen die
eine Seitenfläche des Grundplattenansatzes legt, während die Mutter gegen die andere
Seitenfläche angepreßt wird, so daß der Zapfen in jeder beliebigen Lage, die man ihm
innerhalb des im Gestellansatz vorgesehenen Loches geben kann, durch Klemmwirkung
festgestellt werden kann.
Der Wagen C mit der Papierwalze C1 ruht
auf dem Halter D mittels Kugellager D1, die
am \rorderende des Halters oben und unten
vorgesehen sind. Das Hinterende des Wagens besitzt zwei Führungsschienen, deren gegenüberliegende
Seiten Kugelrinnen für die Kugeln D1 bilden und der oberen und unteren
Kugelrinne des Halters gegenüberliegen. Der Hinterteil des Halters D besitzt an seinen
beiden Enden j e einen Arm E. Jeder Arm E bildet an seinem hinteren Ende eine parallel
zum Arm laufende Klaue E1 und an seinem Vorderende eine senkrecht zur Längsrichtung
des Armes stehende Klaue E2. Die Klauen E1 umfassen die Zapfen B, welche letzteren zusammen
mit den klauenförmigen Enden der Arme die Stützorgane für das Hinterende des Halters bilden. Die Klauen E2 umfassen die
Zapfen B1 und bilden mit ihnen zusammen die go Stützorgane für das Vorderende des Halters.
Die Klauen passen genau auf die Zapfen, so daß kein merkliches Spiel zwischen- Klauen
und Zapfen vorhanden ist. Die Anordnung gestattet eine rasche Abnahme des Wagens
vom Gestell, indem man zunächst den Vorderteil anhebt, wie in Abb. 3 dargestellt, um die
Klauen E2 außer Eingriff mit den Zapfen B1
zu bringen, und indem man dann den Halter mit dem Wagen rechtwinklig zur Längsachse
der Papierwalze nach vorn zieht, um die Klauen E1 von den Zapfen B zu lösen. Ähnlich
kann der Wagen wieder mit dem Gestell verbunden werden, indem man zunächst die Klauen JS1 über die Zapfen B schiebt, während
das Vorderende des Wagens und seines Halters angehoben sind, und darauf das Vorderende
herabsenkt, so daß sich die Klauen E2 über die Zapfen B1 schieben.
Der Umstand, daß der Wagen mit den rückseitigen Zapfen B an Punkten in Eingriff
steht, welche erheblich unter dem Niveau der Mittelachse der Papierwalze liegen, hat zur
Folge, daß der Wagen schnell von dem Farbbande fortschwingt, welches gerade vor ihm
liegt, so daß der Wagen mit Bequemlichkeit aus deren Bereich gelangt und aus ihrem Bereich
bleibt, wenn er entfernt oder auf die Maschine aufgesetzt wird. Beim Aufsetzen auf die Maschine wird der Wagen zweckmäßig
so gehalten, daß seine Vorderkante senkrecht über den Zapfen B liegt, wenn die
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Klauen E1 über diese Zapfen geschoben werden,
so daß die Bedienungsperson die Teile leicht in richtigen Eingriff zu bringen vermag,
worauf er nach vorwärts und abwärts geschwungen wird, um die Klauen E2 auf die
Zapfen B1 aufzusetzen. An den Seiten des
Halters sind zweckmäßigHakeni1 angebracht,
welche unter die Zapfen B1 zu fassen vermögen, wenn der Halter darauf ruht, so daß
ίο der Halter durch die Zapfen nicht nur an
einer Abwärtsbewegung gegen das Gestell hin verhindert ist, sondern auch gegen Aufwärtsbewegung
vom Gestell fort gesichert ist. Die Haken F besitzen Griffstücke F1, welche an
is den beiden Enden des Halters seitlich heraustreten,
so daß die Bedienungsperson sie beide gleichzeitig zurückzuziehen vermag, bevor sie
den Wagen aufwärts schwingt. Jeder Haken trägt einen Stift F2, welcher sich in einem
Loch F3 . bewegt, um das Bewegungsmaß des Hakens um seinen Drehpunkt zu begrenzen
und zu verhindern, daß er sich übermäßig weit aus seiner wirksamen Stellung herausbewegt.
Der Zweck der Anordnung der Zapfen B1 mit ihrem mit Schraubengewinde versehenen
Teil B2 in Löchern der Ansätze A2, welche
einen größeren Durchmesser besitzen als die Zapfen, besteht darin, die genaue Einstellung
der Papierwalze mit Bezug auf den Anschlagpunkt der Typenhebel zu ermöglichen.
Nach erfolgter Lösung der Muttern B* können die Zapfen nach hinten und nach vorn
bewegt werden, behufs Einstellung der Papierwalze in horizontaler Richtung; ebenso
können die Zapfen auch gehoben und gesenkt werden, um der Walze die gewünschte
Höheneinstellung zu geben. Wenn die richtige Einstellung erreicht ist, werden die
Muttern ΒΆ angezogen und damit die Zapfen
B1 festgestellt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Schreibmaschine mit leicht lösbarer Verbindung zwischen dem Papierwagen und dem Gestell, bei welcher der Halter des Papierwagens von dem Maschinengestell durch Teile getragen wird, welche fest am Gestell sitzen und sich auf der Vorder- und auf der Rückseite des Halters befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitigen Tragorgane aus einer Klaue (E1) an dem einen Teil (ζ. Β D) und einem Zapfen (B) an dem anderen Teil (z. B. dem Gestell A) bestehen, wobei die Längsachse des Zapfens (B) parallel der Längsachse der Papierwalze ist, und daß die vorderen Tragorgane (z. B. der Zapfen B1), welche von einer Klaue (E2) erfaßt wenden, so angeordnet sind, daß sie die Bewegung des vorderen Endes des Halters (D) gegen das Gestell (A) hin begrenzen.
- 2. Leicht lösbare Verbindung zwischen Papierwagen und Schreibmaschinengestell gemäß Anspruch 1 mit vorderer und hinterer Klauen- und Zapfenverbindung für den Papierwagenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaue (E1) der hinteren Klauen- und Zapfenverbindung eine Einstellbewegung nach vorwärts und rückwärts gestattet, und daß der Zapfen (B1) der vorderen Klauen-Zapfenverbindung mit seiner Längsachse parallel zur Längsachse der Papierwalze liegt und so angeordnet ist (beispielsweise durch Einklemmung in einen vertikalen Ansatz A2, der eine vom Zapfen mit Spielraum durchsetzte Bohrung besitzt), daß er sowohl rückwärts und abwärts als auch vorwärts und aufwärts verstellt werden kann.
- 3. Leicht lösbare Verbindung zwischen Papierwagen und Schreibmaschinengestell gemäß Anspruch 1 mit zusammenwirkenden Klauen und Zapfen am vorderen und hinteren Ende des Papierwagenhalters, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (B1 B1) in derselben horizontalen Ebene in vertikalen, am Gestell vorgesehenen Ansätzen sitzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB775619A GB145841A (en) | 1919-03-27 | 1919-03-27 | Improvements in or relating to typewriters with detachable platen-carriages |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366725C true DE366725C (de) | 1923-01-10 |
Family
ID=9839104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB93509D Expired DE366725C (de) | 1919-03-27 | 1920-04-07 | Schreibmaschine mit leicht ausloesbarer Verbindung zwischen dem Papierwagen und dem Gestell |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366725C (de) |
| GB (1) | GB145841A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139853B (de) * | 1956-06-08 | 1962-11-22 | Alois Kovarik | Loesbare Kupplung zwischen dem Unterteil des Papierwagens und dem Maschinengestell einer Schreib- oder aehnlichen Maschine |
-
1919
- 1919-03-27 GB GB775619A patent/GB145841A/en not_active Expired
-
1920
- 1920-04-07 DE DEB93509D patent/DE366725C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139853B (de) * | 1956-06-08 | 1962-11-22 | Alois Kovarik | Loesbare Kupplung zwischen dem Unterteil des Papierwagens und dem Maschinengestell einer Schreib- oder aehnlichen Maschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB145841A (en) | 1920-06-28 |
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