DE367564C - Spritzvergaser mit selbstsaugendem Schwimmerbehaelter - Google Patents

Spritzvergaser mit selbstsaugendem Schwimmerbehaelter

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DE367564C
DE367564C DEP37631D DEP0037631D DE367564C DE 367564 C DE367564 C DE 367564C DE P37631 D DEP37631 D DE P37631D DE P0037631 D DEP0037631 D DE P0037631D DE 367564 C DE367564 C DE 367564C
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float tank
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    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/14—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having venturi and nozzle relatively displaceable essentially along the venture axis
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M19/12—External control gear, e.g. having dash-pots
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/10—Other installations, without moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. electrical means
    • F02M7/11—Altering float-chamber pressure
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    • F02M9/12—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having other specific means for controlling the passage, or for varying cross-sectional area, of fuel-air mixing chambers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Spritzvergaser mit selbstsaugendem Schwimmerbehälter. Gegenstand der Erfindung ist ein Spritzvergaser für Verbrennungskraftmaschinen, welcher den Brennstoff aus einem; unterhalb des Vergasers liegenden Brennstoffbehälter selbsttätig ansaugt. Es ist schon vorgeschlagen worden, den Unterdruck, welchen der in der Mischkammer des Vergasers entstehende Luftzug hervorruft, zur Förderung des Brennstoffs zum Vergaser auszunutzen, indem die Schwimmerkammer des Vergasers mit der Mischkammer durch eine Leitung verbunden wird, so daß dann der Brennstoff aus dem tiefer liegenden Behälter durch den atmosphärischen Luftdruck in die Schwimmerkammer gedrückt wird. Diese Konstruktionen leiden unter dem, Übelstand, daß der Unterdruck, welcher in der Mischkammer des Vergasers entsteht, abhängig ist von der Umdrehungsgeschwindigkeit und dem Belastungszustand des Motors sowie der Stellung des Drosselorgans, welches -.eist derart angeordnet ist, daß es das aus dem, Vergaser austretende Gemisch drosselt. Infolgedessen ist kein Unterdruck gewährleistet, welcher dauernd hinreicht, um, den Brennstoff mit Sicherheit anzusaugen. Wird beispielsweise der Motor bei vollgeöffnetem Drosselorgan durch Überlastung inseinerUmdrehungszahlstarkheruntergedrückt, so fällt die Luftgeschwindigkeit und somit auch der Unterdruck in der Mischkammer derart stark, daß die zum Ansaugen des Brennstoffes nötigen Kräfte nicht mehr vorhanden sind und der Zufluß unterbrochen wird. Es ist nicht möglich, den Mischquerschnitt des Vergasers so eng zu wählen, daß auch bei dem vorerwähnten Betriebszustande noch eine hinreichende Luftgeschwindigkeit vorhanden ist, da dieser Querschnitt dann bei voller Belastung und höchster Umdrehungszahl des Motors nicht groß genug wäre und drosselnd auf die Leistung wirken würde. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß von dem. Luftraum, des Schwirr;merbehälters eine Leitung nach einem, hinter der Spritzöffnung liegenden Raun, geführt wird, in welchem mittels eines zwischen ihm und der Spritzöffnung angeordneten, von wechselndem Saugzug der Maschine beeinflußten Regelkörpers der Unterdruck auf einer bestimmten, nahezu gleichbleibenden Höhe gehalten. Dadurch, daß dieserRegelkörper gleichzeitig an der Spritzöffnung je nach dem Saugzug der Maschine einen veränderlichen Mischquerschnitt einstellen hilft, und hier stets die größte Luftgeschwindigkeit und der größte Unterdruck herrscht, ergibt sich der bedeutende Vorteil, daß der Brennstoff stets an der Stelle mit der Luft gemischt wird, wo diese die größte Geschwindigkeit hat.
  • Es wird auf diese Weise unabhängig von äußeren Einflüssen bei allen Gangarten der Maschine nicht nur ein sicheres Ansaugen des Brennstoffes, sondern auch die größtmöglichste Zerstäubung des zugeführten Brennstoffs gewährleistet. Auch schwer vergasbare Brennstoffe können verarbeitet werden.
  • Die konstante Belastung des Reglerorgans wird einmal durch dessen unveränderliches Eigengewicht, sodann aber auch zweckmäßig dadurch erzielt, daß das Reglerorgan als Stufenkolben ausgebildet und unter der Wirkung eines konstant bleibenden Differenzdruckes, nämlich des Druckunterschiedes zwischen der Atmosphäre und dem Unterdruck, gesetzt wird. Der Stufenkolben dient dabei gleichzeitig auch als Dämpfung.
  • In allen Fällen kann die Einrichtung vorteilso haft getroffen sein, daß der Regelkörper zugleich als Drosselkörper zur Regelung der Maschinenleistung dient.
  • Die Zeichnung stellt als Beispiel eine Ausführungsform des Vergasers dar, bei welcher der Lufttrichter zugleich als beweglicher Querschnittsregler und Drosselorgan ausgebildet ist.
  • Der Brennstoff tritt bei a in die Schwimmerkammer c des Vergasers ein, nachdem, er das Brennstoffventil b passiert hat. In der Schwimmerkammer c befindet sich der Schwimmer d, welcher als Kippschwimmer ausgebildet ist und den Brennstoffstand in der Schwimmerkammer konstant hält. Die Schraube e trägt Bohrungen f, durch welche der Brennstoff in den Kanal g gelangt. Hier durchfließt er das Regelventil h und gelangt durch die Bohrung i in den Zerstäuberkonus k, von wo er durch die Löcher l in die Mischkammer m des Vergasers strömt. Die angesaugte Luft gelangt durch die seitlichen Öffnungen n in den Vergaser und streicht durch den ringförmigen Zwischenraum, der sich zwischen dem Zerstäuberkörper k und dem beweglichen Lufttrichter o infolge der Saugwirkung des Motors bildet, an den Brennstoffaustrittsöffnungen l vorbei, wodurch der Brennstoff mitgerissen und intensiv zerstäubt wird. Das Brennstoffluftgemisch durchströmt die mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen versehene Brücke p, welche als Angriffspunkt für den Regelnocken q dient, und verläßt den Vergaser bei y in Richtung des Pfeiles.
  • Durch die Öffnungen s und u und die Rohrleitung t steht die Schwimmerkammer c des Vergasers mit dem oberen Teile der Mischkammer m in Verbindung. Da der Unterdruck im Ringraum. zwischen dem Zerstäuberkegel k und dem Druckregler o infolge der höheren Luftgeschwindigkeit an dieser Stelle stets größer ist, als der Unterdruck im oberen Teile der Mischkammer, beispielsweise der Öffnung s, so wird bei laufendem Motor ständig Brennstoff aus den Öffnungen l des Zerstäubers k austreten.
  • Die Verstellung des Druckreglers erfolgt durch den exzentrischen Nocken q, der an der drehbaren Achse v befestigt ist. Durch Drehung der Achse v ist es möglich, unter Mitwirkung des .Nockens q und der Brücke p das Drosselorgan zu schließen. Es ist jedoch nicht möglich, den Drosselregler willkürlich zu öffnen, sondern dieser öffnet sich durch die Saugwirkung des Motors im oberen Teil der Mischkammer.
  • Um, zu vermeiden, daß die periodischen Schwankungen, welche erfahrungsgemäß in der angesaugten Luftsäule eines Vier- oder Zweitaktmotors auftreten, sich dem Drosselregler mitteilen, sind Dämpfungskammern w und x vorgesehen. Die obere Dämpfungskammer steht durch die Öffnungen y mit der atmosphärischen Luft, die untere Dämpfungskammer durch die Öffnungen z mit dem Innenraum des Drosselreglers in Verbindung. Durch diese Anordnung wird, abgesehen von der vorgenannten Dämpfung, ferner erreicht, daß der atmosphärische Luftdruck, welcher durch die Kanäle y in den Raum, w gelangt, in dem Maße abwärts drückend auf den Regler o wirkt, als die Druckdifferenz in den Räumen w und x beträgt, da der Raum x nicht unter atmosphärischem, sondern durch die Kanäle z unter dem in der Mischkammer m an der Mündungsstelle der Kanäle herrschenden Unterdruck steht. Durch Verlegung der Kanäle z nach dem oberen oder unteren Teile des Drosselreglers sowie geeignete Wahl der Flächen des Stufenkolbens ist man imstande, den Unterdruck in der Kammerx innerhalb gewisser Grenzen verschieden und dadurch den vorerwähnten Differenzdruck für die Wirksamkeit des Reglers mehr oder weniger stark nutzbar zu machen. Man kann auf diese Weise den Unterdruck im Mischraum so wählen, wie es für den Verwendungszweck des Motors und die Eigenart des Brennstoffes am zweckmäßigsten ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Spritzvergaser mit selbstsaugendem Schwimmerbehälter, dadurchgekennzeichnet, daß von dem Luftraum des Schwimmerbehälters eine Leitung (t) nach einem hinter der Spritzöffnung liegenden Raume (r) führt, in welchem, mittels eines zwischen ihm und der Spritzöffnung angeordneten, von wechselndem Saugzug der Maschine beeinflußten Regelkörpers (o) der Unterdruck auf einer bestimmten, nahezu gleichbleibenden Höhe gehalten wird, und daß gleichzeitig der Regelkörper (o) einen veränderlichen Mischquerschnitt an der Spritzöffnung je nach dem Saugzug der Maschine einstellen hilft.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkörper (o) zugleich als Drosselkörper zur Regelung der Maschinenleistung dient.
  3. 3. Vergaser nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkörper (o) an seinem unteren Ende einen Lufttrichter bildet, der die Spritzöffnungen (L) eines kegelförmigen Spritzrohrkopfes ringförmig umschließt. Vergaser nach Anspruch z, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkörper (o) als Stufenkolben ausgebildet und einerseits unter der Einwirkung des Druckes der Außenlultt, anderseits unter der Einwirkung des mittels des Regelkörpers auf nahezu gleichbleibender Höhe gehaltenen Unterdrucks steht.
DEP37631D 1919-04-02 1919-04-02 Spritzvergaser mit selbstsaugendem Schwimmerbehaelter Expired DE367564C (de)

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DE1919P0037972 DE367565C (de) 1919-04-02 1919-06-24 Spritzvergaser mit selbsttaetiger Ansaugung des Brennstoffs
CH96743D CH96743A (de) 1919-04-02 1920-06-29 Vergaser.
FR520218D FR520218A (fr) 1919-04-02 1920-07-10 Carburateur pour moteurs à combustion interne
GB21057/20A GB152310A (en) 1919-04-02 1920-07-12 Improvements in carburetters for internal combustion engines

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