DE3686192T2 - Vermittlungsanordnungen fuer digitale fernmeldevermittlungssysteme. - Google Patents

Vermittlungsanordnungen fuer digitale fernmeldevermittlungssysteme.

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DE3686192T2
DE3686192T2 DE8686302154T DE3686192T DE3686192T2 DE 3686192 T2 DE3686192 T2 DE 3686192T2 DE 8686302154 T DE8686302154 T DE 8686302154T DE 3686192 T DE3686192 T DE 3686192T DE 3686192 T2 DE3686192 T2 DE 3686192T2
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Martin John Linda
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H—ELECTRICITY
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  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vermittlungsanordnungen für digitale Fernmeldeübermittlungssysteme für lokalen Teilnehmerzugriff.
  • Ein System zur Vermittlung mehrfacher Sprache und Daten ist in der Patentanmeldung No. WO 84/05003 offenbart. Dieses System vermittelt Zeitmultiplex-Digitalsignale von unterschiedlichen Bit-Raten. Alle einkommenden Signale werden in einem Speicher gespeichert, und werden, unter Steuerung von in einem Kontrollspeicher gespeicherten Adressen, an ausgehende Kanäle übertragen.
  • Die vorliegende Art von Fernmeldeübermittlung, in welcher die vorliegende Erfindung Anwendung findet, basiert auf einer Reihe von Multiplexer- und Konzentrator-Bausteinen, wovon jeder mehrere Teilnehmer und Signaltypen unterstützen kann. Diese Bausteine können in einen sehr anpassungsfähigen Konfigurationsbereich integriert werden, um die Vermittlungssystemanforderungen der Teilnehmer zu erfüllen.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist eine Vermittlungsanordnung für die Verwendung in digitalen Fernmeldevermittlungssystemen vorgesehen, enthaltend Wählmittel, ausgebildet um zwischen einer Mehrzahl von zeitmultiplex Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen, jede Gruppe zweiunddreissig Kanalzeitfenster, welche einen Rahmen bilden, umfassend, und einer Mehrzahl von Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswegen Schnittstellen zu bilden, worin weiter das Wählmittel mikroprozessorgesteuert ist, um eine Mehrzahl verschiedener Vermittlungsverbindbarkeitsmodi zu bewirken, die eine Zweiweg-Kommunikation zwischen den Eingangs- und Ausgangs-Kanal-Verkehrswegen ermöglichen, sowie zwischen den zeitmultiplex Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen, und um weiter die genannte Zweiwegkommunikation vorzunehmen, wenn die wirksamen Eingangs- und Ausgangs-Datenraten der spezifischen Verbindbarkeit entweder kompatibel oder inkompatibel sind, wobei weiter die Wählmittel einen Verkehrsbereich, einen Gruppenschnittstellenbereich, einen Steuerbereich und einen Zeitsteuerbereich umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählmittel weiter Zeittaktmittel umfassen, im Zeitsteuerbereich, getrieben von einem Haupt-Taktsignal, um eine interne Wählmittel-Zeitsteuerung zu ergeben, sowie eine Mehrzahl erster Registermittel und zweiter Registermittel, eingerichtet, um durch den Mikroprozessor gesteuert zu werden, wobei die genannten ersten Registermittel vorgesehen sind für jeden der Mehrzahl der Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswege, und die genannten zweiten Registermittel gemeinsam mit allen genannten Kanalverkehrswegen und ein geschleiftes Steuerregistermittel umfassen, im Steuerbereich und mit den Gruppenschnittstellen- und Verkehrsbereichen verbunden und weiter ausgebildet, um die Verbindbarkeit der Kanalverkehrswege und der Hauptverkehrs-Gruppenabschlüsse zu steuern, weiter Versetzungs-Steuer-Registermittel, im Steuerbereich, an den Gruppenschnittstellenbereich angeschlossen sind, ausgebildet, um die von den Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen gelesenen und auf die Hauptverkehrs-Gruppenabschlüsse geschriebenen Zeitfenster zu steuern, ein Kanalüberwachungs-Steuerregistermittel, im Steuerbereich mit dem Verkehrsbereich verbunden, und ausgebildet, um die Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswege zu überwachen.
  • Die Erfindung wird durch die folgende Beschreibung einer beispielshaften Ausführungsform besser verstanden werden, welche in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen werden sollte, in welchen;
  • Fig. 1 ein schematisches Diagramm des programmierbaren universellen Busschalters (PUBS) mit seinen vielen Schnittstellen darstellt;
  • Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Multiplexanwendung für den PUBS darstellt;
  • Fig. 3 ein schematisches Blockdiagramm des PUBS darstellt;
  • Fig. 4 ein schematisches Blockdiagramm des Steuerbereiches des PUBS darstellt;
  • Fig. 5 ein schematisches Blockdiagramm des Verkehrsbereiches des PUBS darstellt;
  • Fig. 6 ein schematisches Blockdiagramm des Gruppenschnittstellenbereiches des PUBS darstellt;
  • Fig. 7 ein schematisches Blockdiagramm des Zeitsteuerbereiches des PUBS darstellt;
  • Fig. 8 eine Tabelle 1 zeigt, welche die Adressstruktur der Steuerungsschnittstelle darstellt;
  • Fig. 9 eine Tabelle 2 zeigt, welche die Bit-Belegung der Steuerungsschnittstelle darstellt;
  • Fig. 10 ein schematisches Diagramm der geschleiften Betriebsart des PUBS darstellt;
  • Fig. 11 ein Diagramm des zur 32 kHz nichtversetzten Verbindungsbetriebsart gehörenden Datenstromes zeigt;
  • Fig. 12 ein Diagramm des zur 64 kHz nichtversetzten Verbindungsbetriebsart gehörenden Datenstromes zeigt;
  • Fig. 13 ein Diagramm des zur 1 MHz Verbindungsbetriebsart gehörenden Datenstromes zeigt;
  • Fig. 14 ein Diagramm betreffend zum Steuer-Zeittakt in bezug stehende Wellenformen zeigt; und
  • Fig. 15 verschiedene Wellenformen, betreffend die Zeittaktreferenzen, zeigt.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen ist das Wählmittel ein programmierbarer universeller Busschalter PUBS, welcher eine universelle Schnittstelle zwischen vier 1 MBit/sek zeitmultiplex TDM Gruppen GOT und GIN und bis zu sechs Teilnehmer Kanaldurchsatzschnittstellen CIN und COT vorsieht, betrieben mit jedem der drei verschiedenen Kanaldurchsätzen von 32 KBit/sek, 64 KBit/sek oder 1MBit/sek.
  • Der PUBS wird durch Mittel einer Mikroprozessor- Schnittstelle MFI gesteuert, welche verwendet wird, um mehrere Verbindungskonfigurationen einzustellen und um diese Konfigurationen mittels 16 (sechzehn) 7-Bit-Registern zu lesen.
  • Sowohl Daten wie Signale werden beide unter Verwendung des PUBS geschaltet, weshalb er von beträchtlichem Nutzen in Teilnehmer-Multiplexing und herkömmlicher Kanal-Signalübertragung ist.
  • Der PUBS ist in einem 40-poligen Dual-in-Line-Gehäuse eingepackt und Fig. 1 stellt ein schematisches Diagramm der vielen Schnittstellen dar.
  • Das 1MHz-Signal geht von einem Haupttakt (nicht gezeigt) des Fernmeldeübermittlungssystemes aus; ist ein Rahmensignal,
  • ist ein Rückstellsignal, ist ein Signal, um eine bestimmte Konfiguration der Gruppen auszuwählen; VS ist die Stromversorgung; ist das Baustein- Einschaltsignal, ist das Lese-Anschaltsignal und ist das Schreib-Anschaltsignal. Die Bedeutung dieser Signale wird später erläutert. Der ADDR/DATA Bus ist der Kommunikationsweg für Adressen und Daten zwischen dem Mikroprozessor und dem PUBS. Die Gruppe GOT betrifft zeitmultiplex-(t.d.m.)-Kommunikation zu den t.d.m.-Hauptverkehrswegen TDMH befasst, während die Gruppe GIN Kommunikation von den t.d.m.-Hauptverkehrswegen TDMH betrifft.
  • Verkehr mit Kanaldurchsatz zum PUBS tritt auf dem Weg CIN ein, während Verkehr mit Kanaldurchsatz aus dem PUBS auf dem Weg COT wegführt.
  • Um eine Multiplex-Anwendung des PUBS zu betrachten, sollte auf das schematische Blockdiagramm von Fig. 2 Bezug genommen werden. Teilnehmerverkehr zum Gerät hin und vom Gerät weg wird in der Teilnehmer-Verkehrsschnittstelle STI gehandhabt, welche in einem Schleifen-Signalumsetzer LM endet. Die Mikroprozessor-Steuerschnittstelle MCI ist, wie gezeigt, direkt mit einem Steuerhauptverkehrsweg CH und sowohl mit der Signalschnittstelle SI wie auch dem PUBS verbunden. Der PUBS ist direkt mit den t.d.m.-Hauptverkehrswegen TDMH verbunden, von welchen vier für Signalübertragung und Verkehr zweckmässigerweise ausgewählt sind von irgend einem der sechs Paare von Eingangs/Ausgangs- Pfaden zu/von dem PUBS. Es sind eine Viehlzahl von Linienmodulen vorgesehen, von welchen zwei, L1 und L2, gezeigt sind.
  • Ein schematisches Blockdiagramm des PUBS ist in Fig. 3 dargestellt, und es ist ersichtlich, dass er vier Hauptbereiche aufweist, einen Zeitsteuerbereich TIA, einen Steuerbereich CA, einen Verkehrsbereich TRA und einen Gruppenschnittstellenbereich GIA.
  • Der Zeitsteuerbereich TIA liefert das Zeittaktsignal T für den PUBS zusammen mit den t.d.m.-Adressen TA von einem Zeitgenerator TG, welcher mit einem 1 MHz Haupt-Taktsignal und einem Rahmensignal gespiesen wird. Ein detaillierteres Diagramm des Zeitsteuerbereiches TIA ist in Fig. 7 dargestellt.
  • Der Steuerbereich CA beinhaltet Steuer- und Statusregister CTR und ist mit dem Bus ADDR/DATA und mit anderen Steuersignalen , , , und
  • verbunden. Der Steuerbereich dient als eine Steuerschnittstelle CI und eine Statusschnittstelle SI. Ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Steuerbereiches ist in Fig. 4 dargestellt.
  • Der Gruppen-Schnittstellenbereich betrifft die Verbindung der t.d.m.-Hauptverkehrswege TDMH (Fig. 3).
  • Zwei Hauptverkehrsgruppen, die Hauptverkehrsgruppe in GIN und die Hauptverkehrsgruppe in GOT, weisen je vier separate Wege G0 bis G3 auf. Das Gerät GLS stellt ein Gruppen-Rückschleif-Wählmittel dar, während das Gerät GOSR ein Gruppen-Ausgangs-Wählmittel und Zeitnachsteuermittel darstellt. Ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Gruppen-Schnittstellenbereiches GIA ist in Fig. 6 dargestellt.
  • Der Verkehrsbereich TRA ist mit der Verbindung zum Kanalverkehr beauftragt. Die einkommenden Kanäle CIN und die ausgehenden Kanäle COT weisen je sechs separate Wege C0 bis C5 auf. Das Gerät TOB stellt eine Vielzahl von Ausgangspuffern dar, während das Gerät TR Verkehrs-Zeitnachsteuermittel aufweist. Verkehrseingangs-Abtastung wird durch das Gerät TIS gehandhabt, während die Rückschleifen- Multiplexmittel durch die Geräte LPM1 und LPM2 dargestellt werden. Ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Verkehrsbereiches TRA ist in Fig. 5 dargestellt.
  • Generelles
  • Das PUBS-Gerät ist angeordnet, um sechs "Kanalabschlüsse" C0 bis C5 mit vier "Gruppenabschlüssen" G0 bis G4 zu verbinden. Der Kanalverkehrsdurchsatz kann 32 KBit/sek, 64 KBit/sek oder 1 MBit/sek betragen. Jede Gruppe weist 32 Multiplex-Kanalzeitfenster auf, welche einen Rahmen bilden; die Gruppenfrequenz ist 1 MHz, mit einer Rahmenwiederholungsrate von 32 KHz. Die darüberliegenden Frequenzen stehen alle in Beziehung zur Haupt-Taktsignalrate, welche nominell 1 MHz ist.
  • Die Zeitfenster-Zuweisungen auf der Gruppe werden durch den Rahmenpuls bestimmt, welcher nur einmal aufzutreten braucht, um den PUBS zu synchronisieren, aber in jedem Rahmen auftreten kann, oder nach Belieben in jedem anderen Rahmen.
  • Programmierbare Steuermöglichkeit
  • Die Auswahl der Kanäle zu den Zeitfenstern wird konfiguriert durch Programmierung des PUBS über die Steuerschnittstelle CI. Der PUBS enthält 14 programmierbare Register und zwei Nur-Lese-Register, für welche vier Adressleitungen vorgesehen sind.
  • Die Steuerinformation kann über sieben bidirektionale Datenlinien, unter der Kontrolle der Lese- , Schreib- und Chip-Anwähl- Linien, geladen oder gelesen werden.
  • Die Adresszuweisungen der Steuerschnittstelle CI sind in Tabelle 1 (Fig. 8) gegeben. Die Bit-Zuweisungen sind in Tabelle 2 (Fig. 9) gegeben.
  • Die Steuerung ist um die sechs Kanalbearbeitungsbereiche angeordnet, wobei jedem zwei aufeinanderfolgende Kontrollbytes in der Adressenstruktur zugewiesen sind, dargestellt als BYTE 1 und BYTE 2 in Tabelle 1 (Fig. 8). Die Steuerfunktionen dieser Bytes werden nachstehend beschrieben:
  • RESET
  • Wenn diese Leitung auf tiefem Pegel gehalten wird, wird der gesamte PUBS zurückgesetzt. Diese Leitung wird normalerweise mit einer Einschalt- oder manuellen Rücksetzmöglichkeit verbunden sein.
  • LOCK
  • Diese Einrichtung bewirkt, dass eine Gruppen-Rückschleifung auf allen Kanälen gesetzt wird, welche erlaubt, eine Ringsteuer-System-Anlage auszuführen.
  • Programmiersteuerung
  • Die während der Programmierung oder Überwachung des PUBS benutzten Steuerleitungen sind untenstehend beschrieben.
  • Dieses Signal muss für eine Lese- oder Schreiboperation auf tiefem Pegel gehalten werden. Wenn dieses Signal nicht gesetzt ist, bewirkt dies, dass alle Adress- und Datenleitungen ausgeschaltet sind, was sicherstellt, dass der vom Schaltkreis benutzte Strom minimalisiert wird, wenn andere Geräte mit dem Kontrollbus verbunden sind.
  • Wenn dieses Signal und
  • auf tiefem Pegel gehalten werden, werden die im Adressregister gehaltenen Daten auf die Drei-Zustands-Datenschnittstelle freigegeben.
  • Dateneingang auf dem Drei-Zustands-Datenbus wird in ein adressiertes Register getaktet, wenn die logische Summe von
  • oder CHIP ( ) von einem tiefen auf einen hohen Pegel geht.
  • Beschreibung der Modi Generell
  • Das Gerät beinhaltet folgende Betriebsarten, welche nachstehend beschrieben sind.
  • a. 32 KBit/sek Kanal bis 1 MBit/sek Gruppenmodus.
  • b. 64 KBit/sek Kanal bis 1 MBit/sek Gruppenmodus.
  • c. 1 MBit/sek Kanal bis 1 MBit/sek Gruppenmodus.
  • d. Kanal- und Gruppen-Rückschleifmodus.
  • e. Kanaldiagnose-Rückschleifmodus.
  • f. LOCK-Rückschleifmodus.
  • 32 KBit/sek Kanal bis 1 MBit/sek Gruppenmodus Ausgehende Richtung
  • In dieser Richtung wird ein Kanal der 32 1 MBit/sek Gruppen-Kanäle ausgewählt und als ein 32 KBit/sek-Datenstrom auf einem Kanalausgang ausgegeben, wie in Fig. 11 gezeigt.
  • Wenn "Versetzen" nicht gesetzt ist, dann werden die Daten auf der Abschlusskante des 1MBit-Taktes in der Mitte des ausgewählten Kanales abgetastet. Wenn "Versetzen" gesetzt ist, werden die Daten eine Periode des 1MHz-Taktes später abgetastet.
  • a. 32 KBit Modus.
  • Wenn die Zeitfenster 16 bis 31 gewählt sind, werden die Daten um eine Periode von 32 KHz verspätet. Wenn die Zeitfenster 0 bis 15 gewählt sind, werden die Daten um zwei 32KHz-Perioden verspätet.
  • b. 64 KBit Modus.
  • Wenn die Zeitfenster 8 bis 15 oder 24 bis 31 gewählt sind, dann werden die Daten um eine 64KHz-Periode verspätet. Wenn die Zeitfenster 0 bis 7 oder 16 bis 23 gewählt sind, werden die Daten um zwei 64KHz-Perioden verspätet.
  • c. 1 MBit/sek-Modus.
  • Daten werden immer um zwei 1MHz-Perioden verspätet.
  • LOCK Rückschleifmodus
  • Dieser Modus wird durch einen tiefen Pegel auf dem Anschluss des PUBS aktiviert. Er sieht eine Rückschleifung der einkommenden Gruppe vor, erlaubt aber normale Bearbeitung von der Gruppe auf den Kanal. Der Kanaleingang wird nicht benutzt. Die Software auswählbare Gruppe und der Kanalrückschleifungs-Modus übersteuern die LOCK-Funktion.
  • Schnittstellenbeschreibung (Zeitberechnung)
  • Die in diesem Abschnitt angegebenen Zeiten stellen den schlechtesten Fall der Verzögerungen über die erlaubte Prozessstreuung und eine Betriebstemperaturspanne von -55º bis +125ºC dar.
  • Zeitsteuerung Generelles
  • Die folgenden Zeit-Ziffern gehören zur Steuerschnittstelle des programmierbaren universellen Busschalters. Eine Belastung von 50 pF auf dem Datenbus wird angenommen. Es wird auf Fig. 14 Bezug genommen.
  • Lesezyklus Lese-Einschaltsignal zur Datenbussteuerung ( tief)
  • tief zu Datenbus ein (Daten=0) (REDE)=66mS max.
  • tief zu Datenbus ein (Daten=1) (REDE)=90mS max.
  • hoch zu Datenbus aus (Daten=0) (REDD)=38mS max.
  • hoch zu Datenbus aus (Daten=1) (REDD)=46mS max.
  • Baustein-Einschaltsignal zu Datenbussteuerung ( =0)
  • tief zu Datenbus ein (Daten=0) (CEDE) = 70mS max.
  • tief zu Datenbus ein (Daten=1) (CEDE) = 92mS max.
  • hoch zu Datenbus aus (Daten=0) (CEDD) = 40mS max.
  • hoch zu Datenbus aus (Daten=1) (CEDD) = 48mS max.
  • Adressänderung zu Daten zulässig ( und tief) (ADV)
  • Adresse stabil zu Daten zulässig (Daten=0) = 125 nS max.
  • Adresse stabil zu Daten zulässig (Daten=1) = 200 nS max.
  • Baustein-Einschaltung zu Daten-Zulässig ( tief) (CEDV)
  • tief zu Daten zulässig (Daten = 0) = 125 nS max.
  • tief zu Daten zulässig (Daten = 1) = 200 nS max.
  • Schreibzyklus Datenbestand vor aufsteigender Kante des ( ) DWES
  • (Daten = 0) = 50 nS min.
  • (Daten = 1) = 71 nS min.
  • Datenhalten nach aufsteigender Kante des ( ) DWEH
  • (Daten = 0) = 30nS min.
  • (Daten = 1) = 32nS min.
  • Adressbestand vor fallender Kante des ( ) AWES
  • Einrichtung = 21nS min.
  • Adressenhalten nach aufsteigender Kante des ( ) AWEH
  • Halten = 13nS min.
  • Einrichtung vor aufsteigender Kante des ( ) (CEWES)
  • Einrichtung = 80nS.min.
  • Halten nach aufsteigender Kante des ( ) (CEWEH)
  • Einrichtung = 33nS min.
  • Pulsweite (WEP)
  • Pulsweite = 64nS.
  • RESET Pulsweite
  • RESET Puls = 60nS min.
  • Verkehrsbereich Zeiten Generell
  • Die folgenden Zeit-Ziffern gehören zum Verkehrsbereich des programmierbaren universellen Busschalters. Es wird auf Figur 15 Bezug genommen.
  • Gruppenschnittstellen-Zeitberechnung
  • Eine Belastung von 400 pF auf den Gruppenausgängen für Hoch- zu Tief-Übertragung wird angenommen. Die Ansteigzeit auf dem Gruppen-Bus wird durch den Wert des benutzten Aufzugs-Widerstandes bestimmt und sollte zu den genannten Ziffern dazugerechnet werden.
  • Gruppen-Ausgang
  • 1MHz-Takt hoch zu Gruppenausgang (Daten = 0) = 100nS max.
  • 1MHz-Takt hoch zu Gruppenausgang (Daten = 1) = 58nS max.
  • Gruppeneingang Gruppeneingang Einrichtung vor 1 MHz abfallende Kante.
  • 32 oder 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 32nS min.
  • 32 oder 64 KBit/sek-Modus (Daten=1) = 28nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 39nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=1) = 35nS min.
  • Gruppeneingangs-Haltezeit nach 1 MHz abfallender Kante.
  • 32 oder 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 70nS min.
  • 32 oder 64 KBit/sek-Modus (Daten=1) = 70nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 40nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=1) = 40nS min.
  • Kanalschnittstellen-Zeitberechnung
  • Eine Belastung von 50 pF auf den Gruppenausgängen für Hoch- zu Tief-Übertragung wird angenommen. Die Ansteigzeit auf dem Gruppen-Bus wird durch den Wert des benutzten Aufzugs-Widerstandes bestimmt und sollte zu den genannten Ziffern dazugerechnet werden.
  • Gruppen-Ausgang Kanalausgang zulässig von der aufsteigenden Kante des 1MHz-Taktpunktes.
  • A 32 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 92nS max.
  • A 32 KBit/sek-Modus (Daten=1) = 80nS max.
  • B 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 94nS max.
  • B 64 KBit/sek-Modus (Daten=1) = 80nS max.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 72nS max.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=1) = 58nS max.
  • Kanaleingang Kanaleingang-Einrichtungszeit vor fallender Kante des 1MHz-Taktpunktes.
  • C für 32 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 0nS min.
  • C für 32 KBit/sek-Modus (Daten=1) = -8nS min.
  • D für 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 0nS min.
  • D für 64 KBit/sek-Modus (Daten=1) = -8nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 14nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=1) = 6nS min.
  • Kanaleingangs-Haltezeit nach abfallender Kante des 1MHz- Taktpunktes.
  • C für 32 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 142nS min.
  • C für 32 KBitlsek-Modus (Daten=0) = 140nS min.
  • D für 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 142nS min.
  • D für 64 KBit/sek-Modus (Daten=0) = 140nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 48nS min.
  • 1 MBit/sek-Modus (Daten=0) = 45nS min.
  • Rahmen
  • Abfallende Kante des 1MHz-Taktes zur abfallenden Kante des Rahmenpulses = 72nS min.
  • Aufsteigende Kante des Rahmenpulses zur abfallenden Kante des 1MHz-Taktes = 21nS min.
  • Minimale Weite des Rahmenpulses 45nS.

Claims (8)

1. Vermittlungsanordnung für die Verwendung in digitalen Fernmeldeübermittlungssystemen, enthaltend Wählmittel (PUBS), ausgebildet um zwischen einer Mehrzahl von Zeitmultiplex-Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen (GIN, GOT), jede Gruppe zweiunddreissig Kanalzeitfenster, welche einen Rahmen bilden, umfassend, und einer Mehrzahl von Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswegen (CIN, COT) Schnittstellen zu bilden, worin weiter das Wählmittel mikroprozessorgesteuert ist, um eine Mehrzahl verschiedener Vermittlungsverbindbarkeitsmodi zu bewirken, die eine Zweiweg-Kommunikation zwischen den Eingangs- und Ausgangs-Kanal-Verkehrswegen (CIN, COT) ermöglichen, sowie zwischen den Zeitmultiplex-Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen (GIN, GOT), und um weiter die genannte Zweiwegkommunikation vorzunehmen, wenn die wirksamen Eingangs- und Ausgangs-Datenraten der spezifischen Verbindbarkeit entweder kompatibel oder inkompatibel sind, wobei weiter die Wählmittel einen Verkehrsbereich (TRA), einen Gruppenschnittstellenbereich (GIA), einen Steuerbereich (CA) und einen Zeitsteuerbereich (TIA) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählmittel (PUBS) weiter Zeittaktmittel (TG) umfassen, im Zeitsteuerbereich, getrieben von einem Haupt-Taktsignal, um eine interne Wählmittel-Zeitsteuerung zu ergeben, sowie eine Mehrzahl erster Registermittel (REG0-REG11) und zweiter Registermittel (REG12 - REG15), eingerichtet, um durch den Mikroprozessor gesteuert zu werden, wobei die genannten ersten Registermittel vorgesehen sind für jeden der Mehrzahl der Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswege, und die genannten zweiten Registermittel gemeinsam mit allen genannten Kanalverkehrswegen und ein geschleiftes Steuerregistermittel (REG12) umfassen, im Steuerbereich (CA) und mit den Gruppenschnittstellen- und Verkehrsbereichen (GIA, TRA) verbunden und weiter ausgebildet, um die Verbindbarkeit der Kanalverkehrswege und der Hauptverkehrs-Gruppenabschlüsse zu steuern, weiter Versetzungs-Steuer-Registermittel (REG13), im Steuerbereich (CA), an den Gruppenschnittstellenbereich (GIA) angeschlossen sind, ausgebildet, um die von den Hauptverkehrs-Gruppenabschlüssen (GIN,GOT) gelesenen und auf die Hauptverkehrs-Gruppenabschlüsse (GIN, GOT) geschriebenen Zeitfenster zu steuern, ein Kanalüberwachungs-Steuerregistermittel (REG14-REG15), im Steuerbereich (CA) mit dem Verkehrs-bereich (TRA) verbunden, und ausgebildet, um die Eingangs- und Ausgangskanal-Verkehrswege (CIN, COT) zu überwachen.
2. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten ersten Registermittel (REG0-REG11) in zwei separate Bytes gegliedert sind (Fig. 9), woran das erste Byte (BYTE1), ein vier-Bit Feld umfasst, um Kanaldaten zu jeder Kombination von Ausgängen zu den Hauptverkehrsgruppen zu ermöglichen, ein zwei-Bit Feld um auszuwählen, welches der Eingänge von den Hauptverkehrsgruppen benutzt werden wird, um Ausgangskanaldaten zu erhalten, ein ein-Bit Feld, um den Kanalraten Ausgang zu ermöglichen, und woran das zweite Byte (BYTE2) ein fünf- Bit Feld umfasst, um den auf das Hauptverkehrs-Eingangs- und Ausgangsgruppen verwendete Zeitfenster auszuwählen, weiter ein ein-Bit Feld um welchen von zwei separaten Datenraten-Betriebsmodus zu steuern, ein weiteres ein-Bit Feld, um einen weiteren und unterschiedlichen Datenraten- Betriebsmodus anzusteuern.
3. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das geschleifte Steuerregistermittel (REG12) so strukturiert ist, dass es ein ein-Bit Feld für jedes der Mehrzahl der Kanal-Verkehrswege (LOOP CH0-CH5) umfasst, ein ein-Bit Feld (CHAN DIAGLOOP) für Verbindbarkeitsdiagnosezwecken und dass das Versetzungs-Steuerregistermittel (REG13) so strukturiert ist, dass es ein ein- Bit Feld für jedes der Mehrzahl der Kanal-Verkehrswege (OFFSET CH0-CH5) umfasst und ein ein-Bit Feld (RESET) zur Register-Rücksetzsteuerung, dass das Kanalüberwachungs-Steuerregistermittel (REG14-REG15) so strukturiert ist, dass es ein ein-Bit Feld für jeden der Kanal-Verkehrswege (CHAN0-5) beinhaltet.
4. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählmittel (PUBS) Multiplex-Mittel (Fig. 5a, 5b) umfassen, und dass sie, wenn ein Kanal-Verkehrsweg-Bit gesetzt ist, dafür sorgen, dass der zugeordnete Kanaleingang zum entsprechenden Kanalausgang rückgeschleift wird und dass die Eingangs-Hauptverkehrsgruppe zur entsprechenden Ausgangs-Hauptverkehrsgruppe rückgeschleift wird.
5. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählmittel einen Rückschleif-Wähler (Fig. 6a) umfassen, und dass sie, wenn das Verbindbarkeitsdiagnose-Bit gesetzt ist, dafür sorgen, dass alle Ausgangs-Hauptverkehrsgruppen zu den entsprechenden Eingangs-Hauptverkehrsgruppen rückgeschleift werden, innerhalb der Wählmittel, erlaubend, dass die Wählmittel von den Kanalverkehrswegen diagnostiziert werden.
6. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn ein Versetzungs-Bit gesetzt ist, eine Kompensation für eine Verzögerung um ein in der Hauptverkehrs-Gruppenschnittstelleneinrichtung aufgetretenes Zeitfenster initialisert wird, wobei Daten um ein Zeitfenster später abgetastet werden und Daten ein Zeitfenster früher ausgegeben werden als diejenigen der im Zeitfenster-Auswahlfeld des genannten zweiten Bytes spezifiziert sind.
7.Vermittlungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalüberwachungs-Steuerregistermittel (REG14-REG15) Nur-Lese-Mittel sind, und dass, wenn ein Kanalüberwachungsbit gesetzt ist, der steuernde Mikroprozessor die eingehenden oder ausgehenden Daten auf jedem der Kanal-Verkehrseingangs- oder -ausgangswege überwacht.
8. Vermittlungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperrsteuerung an den Wählmitteln vorgesehen ist, welche, wenn gesetzt bewirkt, dass eine Hauptverkehrs-Gruppen-Rückschleif-Verbindbarkeit auf allen Kanalverkehrswegen gesetzt wird.
DE8686302154T 1985-04-03 1986-03-24 Vermittlungsanordnungen fuer digitale fernmeldevermittlungssysteme. Expired - Lifetime DE3686192T2 (de)

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GB858508740A GB8508740D0 (en) 1985-04-03 1985-04-03 Switching arrangements

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