DE3687877T2 - Kamera und verfahren zur bilderzeugung. - Google Patents

Kamera und verfahren zur bilderzeugung.

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DE3687877T2 DE8686307764T DE3687877T DE3687877T2 DE 3687877 T2 DE3687877 T2 DE 3687877T2 DE 8686307764 T DE8686307764 T DE 8686307764T DE 3687877 T DE3687877 T DE 3687877T DE 3687877 T2 DE3687877 T2 DE 3687877T2
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/70Circuitry for compensating brightness variation in the scene
    • H04N23/74Circuitry for compensating brightness variation in the scene by influencing the scene brightness using illuminating means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04N25/00Circuitry of solid-state image sensors [SSIS]; Control thereof
    • H04N25/50Control of the SSIS exposure
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    • H04N25/00Circuitry of solid-state image sensors [SSIS]; Control thereof
    • H04N25/70SSIS architectures; Circuits associated therewith
    • H04N25/71Charge-coupled device [CCD] sensors; Charge-transfer registers specially adapted for CCD sensors
    • H04N25/715Charge-coupled device [CCD] sensors; Charge-transfer registers specially adapted for CCD sensors using frame interline transfer [FIT]

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  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine elektronische Kamera zur Bilderzeugung mit einem vergrößerten Dynamikbereich, und insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine elektronische Bilderzeugungskamera, bei der der wirksame Dynamikbereich des Lichtdetektorfeldes beträchtlich vergrößert ist.
  • Elektronische Bilderzeugungskameras zur Aufzeichnung von Stehbildern sind bekannt. Derartige Kameras können mehrere Stehbilder auf einer einzigen Magnetdiskette oder auf einem Band entweder analog oder digital aufzeichnen, um diese dann später auf einer Kathodenstrahlröhren(CRT)-Betrachtungs- Vorrichtung wiederzugeben. Es werden in Verbindung mit solchen Kameras auch Drucker benutzt, die in bekannter Weise eine sichtbare Kopie der aufgezeichneten Bilder liefern. Derartige elektronische Bilderzeugungskameras können auch zweidimensionale Bildlichtsensorfelder benutzen, beispielsweise ladungsgekoppelte Einrichtungen (CCD's), die das einfallende Licht während einer vorbestimmten Zeit integrieren, um ein elektronisches Informationssignal zu liefern, das den Szenenlichtintensitäten entspricht, die auf das Feld einfallen.
  • Elektronische Bilderzeugungskameras der erwähnten Bauart benutzen gewöhnlich auch elektronische Sucher, bei denen die Szene unter Szenenumgebungslicht durch ein Bildsensorfeld mit genormten Videogeschwindigkeiten abgetastet wird, wobei jedes Feld für jeweils 1/60 Sekunde abgetastet wird. Demgemäß wird das einfallende Szenenlicht für jeden Bildrahmen während 1/60 Sekunde integriert, um das elektronische Video-Informationssignal dem elektronischen Sucherdisplay zu liefern. Festkörperbildsensorvorrichtungen wie die erwähnten ladungsgekoppelten Einrichtungen zeigen eine hohe Auflösung, haben aber relativ begrenzte dynamische Belichtungsbereiche, was darauf zurückzuführen ist, daß die einzelnen Bildelemente oder Pixel der ladungsgekoppelten Einrichtung sich bei hoher einfallender Szenenlichtintensität sättigen und ein niedriges Signal/Rausch- Verhältnis bei geringer Intensität der Szenenbeleuchtung liefern. Der dynamische Belichtungsbereich für solche Festkörperbildsensorfelder ist ziemlich begrenzt und beträchtlich kleiner als der dynamische Belichtungsbereich der meisten fotografischen Filme. Demgemäß kann der weite dynamische Beleuchtungsbereich typischer Außenszenen wegen des begrenzten dynamischen Belichtungsbereichs des Bildsensorfeldes nicht ausgenutzt werden.
  • EP-A-0152496 beschreibt einen elektronischen fotografischen Apparat, der eine automatische Bildqualitätbewertung besitzt, bei der aufeinanderfolgende Aufnahmen vorgenommen werden, während entweder die Blende oder die Verschlußzeit automatisch und kontinuierlich geändert wird. Die aufeinanderfolgenden Belichtungsausgänge werden verarbeitet, um sogenannte qualitätsmindere Bildsignale zu liefern. Diese Signale können abgetastet werden, und die Zahl der qualitätsminderen Bildelemente von jeder Abtastung wird gemessen, um die Belichtungsbedingung zu bestimmen, unter der die Zahl von qualitätsminderen Bildelementen vermindert wird.
  • Außerdem können Kameras noch einen Elektronenblitz benutzen, um eine volle künstliche Beleuchtung unter Bedingungen zu erzeugen, unter denen die Umgebungsszenenhelligkeit gering ist. Es können auch Ausfüllblitze unter Bedingungen hoher Umgebungsszenenhelligkeit benutzt werden, wenn der Aufnahmegegenstand von hinten beleuchtet ist oder im Schatten liegt. Unter Bedingungen, unter denen ein Elektronenblitz benutzt wird, um eine zusätzliche Beleuchtung zu liefern und die Helligkeit auszufüllen, um den wesentlichen Aufnahmegegenstand richtig zu belichten, wird die reflektierte künstliche Beleuchtung gewöhnlich durch einen Fotodetektorkreis erfaßt, um die Lichtintegration zu beenden, wenn der Hauptaufnahmegegenstand ordnungsgemäß belichtet ist. Diese Belichtungszeit kann unter Umständen nicht ausreichen, um den Hintergrund richtig zu belichten. Dies ist insbesondere bei Außenaufnahmen der Fall, wenn der Hintergrund der Szene weit hinter dem Abstand liegt, den der Elektronenblitz erfassen kann. Da jedoch die Belichtungszeiten während der erwähnten Vorbetrachtungsweise bei normalen Videoraten durchgeführt werden, kann der Hintergrund der Szene besser belichtet werden als während der kürzeren Periode der Lichtintegration, die während der Blitzzündung und der künstlichen Beleuchtung stattfindet, weil die Blitzbeleuchtung sehr schnell mit zunehmendem Aufnahmeabstand abfällt.
  • Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung umfaßt eine elektronische Bilderzeugungskamera ein Bildsensorfeld, welches aus einer vorbestimmten Zahl diskreter Bildsensorbereiche besteht, die ein elektronisches Informationssignal entsprechend der Beleuchtungsintensität liefern, welche vom Aufnahmegegenstand auftrifft; es ist ein Speicher vorgesehen, um das elektronische Informationssignal zu speichern; Steuermittel steuern eine erste vorbestimmte Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern, um ein erstes Belichtungsintervall zu schaffen, in dem das Bildsensorfeld der auftreffenden Beleuchtung ausgesetzt wird, und nach dem ersten Belichtungsintervall wird der elektronische Informationssignalausgang aus dem Bildsensorfeld dem Speicher zugeführt, und es wird eine zweite gewählte Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern, die unterschiedlich ist von der ersten Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern, so gesteuert, daß ein zweites folgendes Belichtungsintervall geschaffen wird, in dem das Bildsensorfeld der einfallenden Beleuchtung ausgesetzt wird, worauf der elektronische Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall von dem Bildsensorfeld übertragen wird; es ist ein Generator vorgesehen, um selektiv den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall und den elektrischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall zu kombinieren, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu liefern, das aus jenem Teil des ersten Bildes besteht, welches durch den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall repräsentiert ist, welches richtig unter der ersten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsparametern belichtet wurde, und jenem Teil des zweiten Bildes, welches durch den elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall repräsentiert war und das richtig unter der zweiten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsparametern belichtet wurde, woraus ein zusammengesetztes sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert wird.
  • Die Erfindung schafft eine elektronische Stehbildkamera, bei der der wirksame dynamische Belichtungsbereich des Bildsensorfeldes beträchtlich expandiert ist.
  • Die Erfindung schafft außerdem eine elektronische Bilderzeugungskamera, bei der der dynamische Belichtungsbereich des Bildsensorfeldes beträchtlich dadurch ausgedehnt wird, daß zwischen den elektronischen Informationssignalen unterschieden wird, die von wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Belichtungsintervallen herrühren, die durch unterschiedliche Belichtungsbegrenzungsparameter definiert sind.
  • Die Erfindung ermöglicht die Schaffung einer elektronischen Bilderzeugungs-Standbildkamera, bei der das elektronische Informationssignal, das schließlich aufgezeichnet wird, einer gewünschten Szene entspricht, die als Funktion von zwei unterschiedlichen aufeinanderfolgenden Belichtungsintervallen abgeleitet wird. Außerdem kann ein Stehbild schließlich als Funktion des Szenenlichtes aufgezeichnet werden, das während eines ersten Belichtungsintervalls ohne künstliche Beleuchtung und während eines zweiten Belichtungsintervalls mit Blitzbeleuchtung abgetastet wurde.
  • Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung umfaßt ein Verfahren zum Abtasten eines Aufnahmegegenstandes und zur Lieferung eines elektronischen Ausgangsinformationssignals, aus dem ein sichtbares Bild konstruiert wird, die folgenden Schritte: Es wird das Licht vom Aufnahmegegenstand abgetastet, um ein erstes elektronisches Informationssignal zu liefern, das dem Aufnahmegegenstand entspricht, der so während eines ersten Belichtungsintervalls abgetastet wurde, das durch eine erste gewählte Gruppe von Belichtungsparametern definiert ist; es wird der erste elektronische Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall gespeichert; es wird Licht vom Aufnahmegegenstand abgetastet, um ein zweites elektronisches Informationssignal zu liefern, welches dem Aufnahmegegenstand entspricht, der so während eines zweiten Belichtungsintervalls abgetastet wurde, das dem ersten Belichtungsintervall folgt und durch eine zweite gewählte Gruppe von Belichtungsparametern definiert ist, die beträchtlich von der ersten Gruppe von Belichtungsparametern abweichen; es werden selektiv die ersten und die zweiten elektronischen Informationssignale kombiniert, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu schaffen, welches eine erste gewählte Komponente des elektronischen Informationssignalsausgangs nach dem ersten Belichtungsintervall und eine zweite gewählte Komponente des elektronischen Informationssignalsausgangs nach dem zweiten Belichtungsintervall umfaßt, woraus ein zusammengesetztes sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert wird.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel wählen die Steuermittel selektiv zwischen dem elektronischen Informationssignal, welches während des ersten Belichtungsintervalls geliefert wurde, und dem elektronischen Informationssignal, welches während des zweiten Belichtungsintervalls geliefert wurde, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu schaffen, aus dem ein sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert werden kann.
  • Die Steuermittel können auch Mittel umfassen, um eine Blendenöffnung zu definieren, durch die die Beleuchtung des Aufnahmegegenstandes auf das Bildabtastfeld übertragen wird, und es können Mittel vorgesehen sein, um die Dauer von erstem und zweitem Belichtungsintervall zu bestimmen.
  • Die erste und die zweite gewählte Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern können entweder die Größe der Blendenöffnung oder die Dauer des Belichtungsintervalls sein. Die Kamera kann auch von jener Bauart sein, die in Verbindung mit einem Elektronenblitz benutzbar ist, wobei die Steuereinrichtung Mittel aufweist, die auf die manuelle Betätigung ansprechen, um den Blitz zu veranlassen, eine künstliche Blitzbeleuchtung während des zweiten Belichtungsintervalls durchzuführen.
  • Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele und Verfahren sowie Kameras gemäß der Erfindung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer elektronischen Bilderzeugungskamera gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2A bis 2D verschiedene Steuersignale für die elektronische Bilderzeugungskamera nach Fig. 1,
  • Fig. 3A und 3B die Ansprechcharakteristik für den Lichtdetektor und Nachschlagtabellen in der elektronischen Bilderzeugungskamera,
  • Fig. 4A bis 4E verschiedene Steuersignale für unterschiedliche Arbeitsweisen für die elektronische Bilderzeugungskamera nach Fig. 1.
  • Im folgenden wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Mit dem Bezugszeichen 10 ist ein Blockschaltbild einer elektronischen Bilderzeugungskamera gekennzeichnet, die eine Objektivlinse 44 aufweist, um Szenenlicht über einen Verschluß 46 auf ein Bildsensorfeld 14 auftreffen zu lassen. Der Verschluß 46 wird durch einen Verschlußantrieb 48 gesteuert, der irgendeine bekannte Ausbildung aufweisen kann, um den Verschluß 46 zu öffnen und zu schließen. Das Bildsensorfeld 14 umfaßt vorzugsweise eine vorbestimmte Zahl diskreter Bildsensorbereiche oder Pixel, die in einem zweidimensionalen Feld angeordnet sind, in dem die Bildsensorbereiche auf die einfallende Beleuchtung ansprechen, um ein elektronisches Informationssignal zu liefern, welches der Intensität der einfallenden Beleuchtung entspricht. Ein Bildspeicherfeld 16 umfaßt eine vorbestimmte Zahl diskreter Bildspeicherplätze, die in einem zweidimensionalen Feld angeordnet sind, um das elektronische Informationssignal zu empfangen und zu speichern, welches direkt von dem Bildsensorfeld empfangen wurde. Das Bildsensorfeld 14 und das Bildspeicherfeld 16 umfassen vorzugsweise ladungsgekoppelte Einrichtungen (CCD) der Rahmenübertragungsbauart, obgleich auch andere bekannte Einrichtungen benutzt werden können.
  • Das elektronische Informationssignal wird aus dem Bildspeicherfeld 16 über ein serielles Schieberegister 18 nach einem Analogsignalverarbeitungskreis 22 über einen Vorverstärker 20 übertragen. Der Analogsignalverarbeitungskreis 22 bewirkt eine Video-Verarbeitung, beispielsweise eine Gammakorrektur, eine Verstärkersteuerung zur Verstärkung von Signalen, die unter verschiedenen Lichtpegeln abgetastet wurden, und einen Farbausgleich. Das elektronische Ausgangsinformationssignal vom Analogverarbeitungskreis 22 liegt in Analogform vor und wird danach einem elektronischen Sucher 24 zugeführt, der eine Kathodenstrahlröhre CRT aufweisen kann, um eine kontinuierliche Video-Darstellung der Szene wiederzugeben, so daß der Benutzer der Kamera eine gewählte Szene einfangen und zusammensetzen kann, die als Stehbild aufgezeichnet werden soll.
  • Der Signalausgang vom Analogverarbeitungskreis 22 wird außerdem einem Analog/Digital-Wandler 26 zugeführt, wo die analoge Form der elektronischen Informationssignale in bekannter Weise in digitale Form umgewandelt wird. Der Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 26 wird einer Nachschlagtabelle 28 zugeführt, die das Eingangssignal in der Weise umformt, wie dies nachstehend beschrieben wird, um ein Ausgangssignal einer programmierbaren arithmetischen Logikeinheit 30 zu liefern. Der Ausgang der arithmetischen Logikeinheit 30 ist wiederum mit dem Eingang (D&sub0;- D&sub7;) eines digitalen Aufzeichnungsspeichers 32 verbunden. Der Ausgang vom Digitalaufzeichnungsspeicher (Q&sub0;-Q&sub7;) ist wiederum mit dem Eingang einer weiteren Nachschlagtabelle 36 verbunden, deren Ausgang wiederum an die arithmetische Logikeinheit 30 angeschlossen ist. Die arithmetische Logikeinheit 30 wird ihrerseits von einem Steuergerät 38 in der Weise gesteuert, wie dies nachfolgend beschrieben wird. Eine Zeitsteuerschaltung 34 arbeitet in der Weise, wie dies ebenfalls weiter unten beschrieben wird, um sämtliche Zeitgeberfunktionen durchzuführen. Die elektronische Kamera weist außerdem ein Elektronenblitzgerät 50 auf, um einen Blitz künstlicher Beleuchtung unter Bedingungen zu liefern, unter denen eine zu geringe Umgebungshelligkeit herrscht und die Szene primär durch künstliches Licht beleuchtet wird, aber auch unter Bedingungen bei hoher Aufnahmehelligkeitsintensität, wenn der Elektronenblitz 50 einen Ausfüllblitz künstlicher Beleuchtung liefern muß.
  • Die Arbeitsweise der elektronischen Bilderzeugungskamera 10 ist die folgende: Die Kamera wird zuerst im Sucherbetrieb benutzt, wobei der Fotograf ein sich bewegendes Video-Bild der Szene betrachtet, die im elektronischen Sucher 24 aufgezeichnet wird, so daß er in die Lage versetzt wird, eine gewählte Szene in einem Rahmen festzulegen, die er als Stehbild aufzuzeichnen wünscht. Während dieses Sucherbetriebs ist der Verschluß 46 vom Verschlußantrieb 48 unter der Steuerung des Zeitgebersteuerkreises 34 geöffnet, damit Szenenlicht auf das Bildsensorfeld 14 auftreffen kann. Die auftreffende Beleuchtung wird durch das Bildsensorfeld 14 bei einer herkömmlichen Video-Abtastgeschwindigkeit von 1/60 Sekunde integriert. So liefert das Bildsensorfeld 14 ein elektronisches Informationssignal, welches einem Bild der Szene während der aufeinanderfolgenden Belichtungsintervalle entspricht, wie dies in Fig. 2A dargestellt ist. Die elektronischen Informationssignale A und B werden, wie grafisch in Fig. 2A dargestellt, vom Bildsensorfeld 14 nach dem Bildspeicherfeld 16 am Ende jedes Belichtungsintervalls während der jeweiligen Vertikalaustastintervalle übertragen. Da das Bildsensorfeld und das Bildspeicherfeld 14 bzw. 16 vorzugsweise Teile einer Bildübertragungs- Vorrichtung sind, wird das elektronische Informationssignal, welches vom Bildsensorfeld 14 abgetastet wurde und etwa 244 Linien von Bilddaten repräsentiert, dem Bildspeicherfeld 16 während des Vertikalaustastintervalls übertragen, der in der Größenordnung von 1,5 msec liegen kann. Es ist nunmehr klar, daß die Bildübertragungszeitsteuerung gemäß dem Zeitsteuersignal gemäß Fig. 2A durch die Zeitsteuereinrichtung 34 durchgeführt wird.
  • Das elektronische Informationssignal, das im Bildspeicherfeld 16 gespeichert ist, wird danach zeilenweise durch ein serielles Schieberegister 18 gemäß dem Zeitsteuersignal nach Fig. 2B während des nächstfolgenden Belichtungsintervalls auf den elektronischen Sucher 24 über den Vorverstärker 20 und den Analogverarbeitungskreis 22 übertragen. Demgemäß wird für jedes Belichtungsintervall eine Szenenlichtintegration durch das Bildsensorfeld 14 durchgeführt, um ein elektronisches Informationssignal zu liefern, und der elektronische Sucher 24 stellt das Bild der Szene, die vom Bildsensorfeld 14 unmittelbar vor dem Belichtungsintervall abgetastet wurde, dar. Während dieses Sucherbetriebs bewirkt der Zeitsteuerkreis 34 ein Sperren des Analog/Digital- Wandlers 26, so daß das elektronische Informationssignal nicht übertragen wird.
  • Wenn der Benutzer der Kamera eine Szene erfaßt hat, die er als Stehbild aufzuzeichnen wünscht, kann er einen manuellen Auslöser betätigen, wie dieser bei 34A dargestellt ist, um die zeitlich gesteuerten Funktionen der Zeitsteuerschaltung 34 einzuleiten. Es wird nunmehr auf Fig. 2C Bezug genommen, wo der Aufzeichnungsbefehlsimpuls dargestellt ist, der gemäß der manuellen Betätigung des Auslösers 34A auftritt, um ein Stehbild aufzuzeichnen. Daraus wird klar, daß der Aufzeichnungssteuerimpuls gemäß Fig. 2C wahrscheinlich während des Belichtungsintervalls auftritt, während das Bildspeicherfeld 16 seriell ein Video-Bild der Bilddaten überträgt, wie dies bei A in Fig. 2B dargestellt ist, und zwar über das serielle Schieberegister 18. Das Video-Bild der Bilddaten A wurde vorher in das Bildspeicherfeld 16 aus dem Bildsensorfeld 14 während des unmittelbar vorhergehenden vertikalen Austastintervalls A übertragen, wie dies in Fig. 2A dargestellt ist.
  • Die Zeitsteuerung 34 spricht nicht augenblicklich auf das Aufzeichnungsbefehlsimpulssignal gemäß Fig. 2C an, sondern ermöglicht eine Vervollständigung der seriellen Zeilenübertragung aus dem Rahmen der Bilddaten A vom Bildspeicherfeld 16 nach dem elektronischen Sucher 24. Das Bildsensorfeld 14 kann dann seine Integration des einfallenden Szenenlichts vollenden, um ein elektronisches Informationssignal B zu liefern, das auf das Bildspeicherfeld 16 während des nächstfolgenden vertikalen Austastintervalls übertragen wird, wie dies in Fig. 2A dargestellt ist. Nachdem das elektronische Informationssignal B auf das Bildspeicherfeld 16 während des vertikalen Austastintervalls B übertragen worden ist, arbeitet die Zeitsteuerschaltung 34, um ein zweites folgendes Belichtungsintervall herbeizuführen, bei welchem die die Belichtung definierenden Parameter wesentlich gegenüber jenen des unmittelbar vorhergehenden ersten Belichtungsintervalls geändert sind, während dem das elektronische Informationssignal B erlangt wurde. Beispielsweise kann entweder die Blende des Objektivs 44 oder das Belichtungsintervall geändert werden, oder es können beide während des zweiten folgenden Belichtungsintervalls geändert werden, um eine Erhöhung des dynamischen Bereichs der elektronischen Kamera 10 gemäß der Erfindung zu erreichen. Außer der Veränderung der Objektivblendenöffnung und/oder des Belichtungsintervalls kann der Blitz 50 aus Gründen, die aus der folgenden Beschreibung ersichtlich sind, auch gezündet werden, um eine künstliche Beleuchtung wie in Fig. 4D dargestellt zu erzeugen. Für das erste Beispiel jedoch wird angenommen, daß die Zeitsteuerung 34 nur die Dauer des zweiten folgenden Belichtungsintervalls in Fig. 2A erhöht, um wirksam den Dynamikbereich des Bildsensorfeldes 14 zu erhöhen. Obgleich dieses Beispiel in Bezug auf eine Vergrößerung der Dauer des zweiten folgenden Belichtungsintervalls beschrieben ist, ergibt sich ohne weiteres, daß die Blendenöffnung des Objektivs 44 ebenfalls vergrößert werden könnte, anstatt das Belichtungsintervall zu verlängern, oder daß sowohl Belichtungsintervall als auch Blendengröße zusammen vergrößert werden könnten.
  • Das Bildsensorfeld 14 integriert danach das Szenenlicht für das vergrößerte zweite Belichtungsintervall, und während dieser Zeit arbeitet die Zeitsteuerschaltung 34 in der Weise, daß eine serielle Übertragung des elektronischen Informationssignals B vom Bildspeicherfeld 16 über das serielle Schieberegister 18 übertragen wird, wie dies in Fig. 2B dargestellt ist. Die Zeitsteuerung 34 veranlaßt danach den Verschlußantrieb 48, den Verschluß 46 zu schließen, wie dies grafisch in Fig. 2D dargestellt ist, so daß auf diese Weise das zweite Belichtungsintervall beendet wird. Das elektronische Informationssignal, welches durch das Bildsensorfeld 14 während des zweiten Belichtungsintervalls integriert wurde, wie dies in Fig. 2A bei C grafisch dargestellt ist, wird dann zeilenmäßig vom Bildsensorfeld 14 nach dem Bildspeicherfeld 16 mit der gleichen Zeilenübertragungsgeschwindigkeit übertragen, mit der der vorhergehende Rahmen der Bilddaten B zeilenmäßig aus dem Bildspeicherfeld 16 nach dem seriellen Schieberegister 18 übertragen wurde.
  • Das Video-Bild der Bilddaten B wird über den Vorverstärker 20 und den analogen Signalverarbeitungskreis 22 dem Analog/Digital-Wandler 26 zugeführt, der durch den Zeitsteuerkreis 34 gesetzt wird, um das analoge elektronische Informationssignal in ein digitales Signal umzuformen. Das digitale Signal umfaßt vorzugsweise acht Bits für jedes Bildsensorelement bzw. jedes Pixel. Der elektronische Informationssignalausgang vom Analog/Digital- Wandler 26 wird wiederum der elektronischen Nachschlagtabelle 28 zugeführt, die durch die Zeitsteuerung 34 veranlaßt wird, eine Einheitsübertragungsfunktion (eins zu eins) dem Eingangssignal aufzuprägen. Demgemäß ist das Ausgangssignal der Nachschlagtabelle 28 identisch mit dem Eingangssignal und wird danach nach der arithmetischen Logikstufe 30 übertragen. Die arithmetische Logikstufe 30 wird ihrerseits durch ihr Steuergerät 38 so programmiert, daß eine Einheitsübertragungsfunktion dem elektronischen Informationssignal aufgeprägt wird, das von der Nachschlagtabelle 28 erhalten wurde. Demgemäß überträgt die arithmetische Logikeinheit 30 das elektronische Informationssignal entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten B zur Speicherung im Digitalspeicher 32.
  • Nachdem das elektronische Informationssignal für das Video- Bild bzw. das Video-Vollbild der Bilddaten B teilweise in der beschriebenen Weise vom Bildspeicherfeld 16 nach dem Digitalspeicher 32 übertragen wurde, wird das elektronische Informationssignal, welches vom Bildsensorfeld 14 während des zweiten Belichtungsintervalls erhalten wurde, mit der gleichen Zeilenübertragungsrate dem Bildspeicherfeld 16 zugeführt. Demgemäß wird, nachdem der Digitalspeicher 32 mit dem elektronischen Informationssignal gespeist wurde, das dem Video-Bild der Bilddaten B entspricht, d. h. das erste Belichtungsintervall, das Bildspeicherfeld 16 mit dem elektronischen Informationssignal für das zweite folgende Belichtungsintervall geladen, welches dem Video-Bild der Bilddaten C entspricht.
  • Die Zeitsteuerung 34 bewirkt dann eine Zeilenübertragung der elektronischen Signalinformation entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten C vom Bildspeicherfeld 16 über das serielle Schieberegister 18. Das elektronische Informationssignal wird danach über den Vorverstärker 20 und die Analogsignalverarbeitungsstufe 22 dem Analog/Digital-Wandler 26 zugeführt, um eine Umwandlung von einem analogen in ein digitales Format vorzunehmen. Das digitalisierte elektronische Informationssignal wird danach dem Eingang der Nachschlagtabelle 28 zugeführt. Die Zeitsteuerschaltung 34 bewirkt ihrerseits eine Änderung der Übertragungsfunktion der Nachschlagtabelle 28 von dem Einheitswert in jenen, der bei 28' in Fig. 3B dargestellt ist. Gleichzeitig bewirkt der Zeitsteuerkreis 34 eine Zeilenübertragung des elektronischen Informationssignals, das im Digitalspeicher 32 gespeichert ist, nach dem Eingang der Nachschlagtabelle 36, was durch die Zeitsteuerung 34 gesteuert wird, um eine Übertragungsfunktion, wie in Fig. 3B mit 36' bezeichnet, aufzuprägen. Die arithmetische Logikstufe 30 ist durch das Steuergerät 38 so programmiert, daß die elektronischen Ausgangsinformationssignale von den Nachschlagtabellen 28 und 36 hinzugefügt werden, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu liefern, das nach dem Digitalspeicher 32 zurückgeführt wird, um in diesem gespeichert zu werden.
  • Nunmehr wird auf die Übertragungsfunktionen gemäß Fig. 3B für die Nachschlagtabellen 28 und 36 Bezug genommen. Es ist ersichtlich, daß die Nachschlagtabelle 28 eine Einheitsübertragungsfunktion für das elektronische Informationssignal liefert, entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten C, die während des zweiten Belichtungsintervalls erhalten wurden, unmittelbar folgend auf das 1/60 des zweiten der ersten Belichtungsintervalle. Während das zweite Belichtungsintervall eine relativ lange Zeitdauer im Vergleich mit dem ersten Belichtungsintervall hat, bewirken mäßige bis hohe Szenenlichtintensitätspegel, wie sie beispielsweise über dem Pegel B in der grafischen Darstellung nach Fig. 3A auftreten, daß die individuellen Bildsensorelemente des CCD-Feldes 14 in den Sättigungszustand überführt werden, während nur relativ niedrige Szenenlichtintensitätspegel, beispielsweise jene, die unter dem Pegel A in der grafischen Darstellung nach Fig. 3A liegen, in adäquater Weise festgestellt werden können. Bei Szenenlichtintensitätspegeln im mittleren Bereich zwischen den Pegeln A und B der grafischen Darstellung nach Fig. 3A bewirkt das Ausgangssignal des Bildsensorfeldes 14 ein progressiv sich vergrößerndes Ausmaß an Signalverzerrung bis zu dem Szenenlichtintensitätspegel B, wo der Ausgang infolge der Sättigung des Bildsensorfeldes 14 unbestimmbar wird. Demgemäß ist ersichtlich, daß die Übertragungsfunktion 28' der Nachschlagtabelle 28 eine Einheitsübertragungsfunktion für das elektronische Ausgangsinformationssignal entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten C liefert, die während des erwähnten zweiten Belichtungsintervalls erhalten wurden, in dem die Szenenlichtintensitätspegel ordnungsgemäß in den Bereichen von 1 bis A in der grafischen Darstellung nach Fig. 3A festgestellt wurden. Für Szenenlichtintensitätspegel, die größer als A sind, fällt die Übertragungsfunktion 28' für die Nachschlagtabelle 28 graduell auf Null ab, bevor das Bildsensorfeld 14 gesättigt ist. Es ist verständlich, daß Szenenlichtintensitätspegel von 1 bis 100 im logarithmischen Maßstab nur als Beispiel aufgetragen sind, um die begrenzte Belichtungsempfindlichkeit des Bildsensorfeldes 14 zu veranschaulichen, und es können wesentliche Abwandlungen für andere Belichtungsfelder getroffen werden.
  • Umgekehrt bewirkt das Bildsensorfeld 14 die Schaffung genauer analoger elektronischer Ausgangsinformationssignalwerte während des ersten kürzeren Belichtungsintervalls für Szenenlichtintensitätspegel zwischen B und 100, wie dies in der grafischen Darstellung gemäß Fig. 3A dargestellt ist. Bei Szenenlichtintensitätspegeln innerhalb des Zwischenbereichs zwischen B und A der grafischen Darstellung nach Fig. 3A wird das Ausgangssignal des Bildsensorfeldes 14 zunehmend verrauscht, bis es für Szenenlichtintensitätspegel unter dem Pegel A in Fig. 3A unbestimmbar wird. Demgemäß bewirkt die Übertragungsfunktion 36' für die Nachschlagtabelle 36, daß progressiv mehr von dem elektronischen Informationssignal entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten B übertragen wird, die während der kürzeren ersten 1/60 eines zweiten ersten Belichtungsintervalls unmittelbar vor dem längeren zweiten ersten Belichtungsintervall zwischen den mittleren Szenenlichtintensitätspegeln A und B erhalten werden. Es ist klar, daß die Nachschlagtabelle 36 eine Einheitsübertragungsfunktion für die elektronischen Informationssignale entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten B liefert, die während des ersten Belichtungsintervalls für diese Szenenlichtintensitätspegel über dem Pegel B erhalten wurden.
  • Die arithmetische Logikstufe 30 wird durch ihr Steuergerät 38 so programmiert, daß die elektronischen Eingangsinformationssignale von den Nachschlagtabelle 28 bzw. 36 ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zur Speicherung im Digitalspeicher 32 liefern, in dem Szenenlichtintensitätspegel für den Gesamtbereich von Szenenlichtintensitätspegeln zwischen 1 bis 100, wie dargestellt in der grafischen Darstellung nach Fig. 3A, digital aufgezeichnet werden. Auf diese Weise wird eine elektronische Stehbildkamera geschaffen, bei der die Bilddaten über einen breiten Bereich von Szenenlichtintensitätspegeln aufgezeichnet werden können, unabhängig von dem beschränkteren dynamischen Bereich des Bildsensorfeldes. Indem die Bilddaten, die während der beiden aufeinanderfolgenden Belichtungsintervalle mit unterschiedlichen Belichtungssteuerparametern erhalten wurden, kombiniert werden, kann so der Dynamikbereich des Bildsensorfeldes wirksam ausgedehnt werden.
  • Statt dessen kann es auch erwünscht sein, einen Elektronikblitz für eine künstliche Beleuchtung während des zweiten Belichtungsintervalls zu zünden, und dies kann in der folgenden Weise geschehen. Nachdem das elektronische Informationssignal B dem Bildspeicherfeld 16 während des vertikalen Austastintervalls B wie oben beschrieben geliefert wurde, bewirkt die Zeitsteuerung 34, daß ein Blitzzündsignal dem Elektronenblitzgerät 50 geliefert wird, so daß das Elektronenblitzgerät gezündet wird und einen Blitz künstlicher Beleuchtung erzeugt, wie in Fig. 4D dargestellt. Wiederum bewirkt der Zeitsteuerkreis 34 gleichzeitig eine serielle Übertragung des elektronischen Informationssignals B vom Bildspeicherfeld 16 über das serielle Schieberegister 18, wie in Fig. 4B dargestellt und oben beschrieben wurde. Das Bildsensorfeld 14 integriert danach das künstliche Szenenlicht während eines vorbestimmten Belichtungsintervalls, worauf die Zeitsteuerung 34 den verschlußantrieb 48 veranlaßt, den Verschluß 46 zu schließen, wie dies grafisch in Fig. 4E dargestellt ist. Nachdem der Verschluß 46 geschlossen ist, bewirkt die Zeitsteuerschaltung 34 den Beginn der Zeilenübertragung des Video-Bildes der Bilddaten B vom Bildspeicher 16 über das serielle Schieberegister 18, wie dies in Fig. 2B dargestellt ist. Gleichzeitig wird das elektronische Informationssignal, das durch das Bildsensorfeld 14 während des zweiten Belichtungsintervalls integriert wurde, während der Elektronenblitz künstlicher Beleuchtung gezündet wurde, wie dies grafisch bei C in Fig. 4A dargestellt ist, vom Bildsensorfeld 14 nach dem Bildspeicherfeld 16 mit der gleichen Zeilenübertragungsrate übertragen, mit der das vorhergehende Bild der Bilddaten B zeilenweise aus dem Bildspeicherfeld 16 durch das serielle Schieberegister 18 übertragen wurde.
  • Das Video-Bild der Bilddaten B wird über den Vorverstärker 20 und die analoge Signalverarbeitungsstufe 22 dem Analog/Digital-Wandler 26 zugeführt, der durch den Zeitsteuerkreis 34 gesetzt wurde, um das Analogformat des elektronischen Informationssignals in ein Digitalformat umzuwandeln, wie dies oben beschrieben wurde. Der elektronische Informationssignalausgang vom Analog/Digital- Wandler 26 wird seinerseits wieder der Nachschlagtabelle 28 zugeführt, die eine Einheitsübertragungsfunktion auf das elektronische Informationssignal aufprägt, so daß das elektronische Informationssignal über die arithmetische Logikstufe 30 dem Eingang des Digitalspeichers 32 zugeführt wird, wie dies vorstehend beschrieben wurde.
  • Auf diese Weise wird das elektronische Informationssignal, welches dem Video-Bild der Bilddaten B entspricht, zur Speicherung im Digitalspeicher 32 übertragen. Das elektronische Informationssignal, welches durch das Bildsensorfeld 14 während der zweiten Belichtung erhalten wurde, in der der Blitz künstlicher Beleuchtung gezündet wurde, wird danach mit der gleichen Zeilenübertragungsrate dem Bildspeicherfeld 16 zugeführt. Nachdem der Digitalspeicher 32 mit dem elektronischen Informationssignal geladen ist, welches dem Video-Bild der Bilddaten B entspricht, wird demgemäß das Bildspeicherfeld 16 mit dem elektronischen Informationssignal geladen, welches dem Video-Bild der Bilddaten C entspricht, wie dies vorstehend erwähnt wurde.
  • Die Zeitsteuerschaltung 34 bewirkt danach eine Zeilenübertragung der elektronischen Signalinformation entsprechend dem Video-Bild der Bilddaten C vom Bildspeicherfeld 16 über das serielle Schieberegister 18. Das elektronische Informationssignal wird danach über den Vorverstärker 20 und die Analogsignalverarbeitungsstufe 22 dem Analog/Digital-Wandler 26 zugeführt, um eine Umwandlung vom analogen Format in das digitale Format zu bewirken. Das digitalisierte elektronische Informationssignal wird danach dem Eingang der Nachschlagtabelle 28 zugeführt, die noch eine Einheitsübertragungsfunktion aufprägt.
  • Gleichzeitig bewirkt die Zeitsteuerschaltung 34 eine Zeilenübertragung des elektronischen Informationssignals, welches im Digitalspeicher 32 gespeichert ist, nach dem Eingang der Nachschlagtabelle 36, die ebenfalls eine Einheitsübertragungsfunktion auf das elektronische Informationssignal aufprägt. Die Ausgänge beider Nachschlagtabellen 28 und 36 werden gleichzeitig den jeweiligen Eingängen der arithmetischen Logikeinheit 30 zugeführt, die bei diesem Ausführungsbeispiel durch das Steuergerät 38 so gesteuert wird, daß sie nach Art eines Digitalkomparators arbeitet, mit einer zugeordneten Schaltung zur Übertragung der höheren der verglichenen Digitalsignale. Die arithmetische Logikstufe 30 bewirkt demgemäß einen Vergleich des elektronischen Informationssignals, das während eines zweiten Belichtungsintervalls integriert wurde, in dem die Blitzzündung für die künstliche Beleuchtung erfolgte, mit dem elektrischen Informationssignal, welches während des unmittelbar vorausgehenden ersten Belichtungsintervalls integriert wurde, um einen Ausgang zu liefern entsprechend dem größeren der miteinander verglichenen elektronischen Informationssignale. Das elektronische Ausgangsinformationssignal von der arithmetischen Logikstufe 30 wird danach dem Digitalspeicher zur Speicherung in der vorbeschriebenen Weise geliefert. Auf diese Weise werden jene elektronischen Informationssignale, die der größeren Belichtung entsprechen, aufgezeichnet, um eine optimale Belichtung des Aufnahmegegenstandes sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund der Szene zu liefern.
  • Aufnahmegegenstände im Vordergrund der Aufnahmeszene können ohne künstliche Beleuchtung nicht ordnungsgemäß belichtet werden, selbst wenn eine hohe Umgebungslichtintensität herrscht, und zwar insbesondere bei Aufnahmesituationen, wo die Szene von hinten beleuchtet wird. Demgemäß bewirkt die Quelle künstlicher Beleuchtung eine ordnungsgemäße Belichtung in der Nähe befindlicher Aufnahmegegenstände, selbst unter Bedingungen hoher Umgebungsszenenlichtintensität. Da jedoch das Belichtungsintervall während einer künstlichen Blitzbeleuchtung beträchtlich kürzer sein kann als das vorhergehende Belichtungsintervall, das mit herkömmlichen Video-Bildraten mit 1/60 Sekunde erzeugt wird, kann es unmöglich sein, den Hintergrund der Szene ausreichend zu belichten. Da das Belichtungsintervall unmittelbar vor der künstlichen Blitzbeleuchtung ein normiertes 1/60-Sekunden-Video-Bild ist, welches beträchtlich länger ist als das Belichtungsintervall, das durch die Dauer des Blitzlichtes bestimmt ist, werden Bilddaten für einen ordnungsgemäß belichteten Hintergrund geliefert, die dann mit den Bilddaten verglichen werden können, die dem am besten belichteten Vordergrund entsprechen, so daß schließlich Bilddaten geliefert werden, die den besten Belichtungswerten sowohl für den Vordergrund als auch für den Hintergrund der Szene entsprechen.
  • Es ist klar, daß bei beiden erwähnten Ausführungsbeispielen, bei denen einer der Belichtungssteuerparameter, beispielsweise Belichtungsintervall, Blendengröße oder künstliche Blitzbeleuchtung, entweder modifiziert bzw. in dem zweitfolgenden Belichtungsintervall vorgesehen werden, die durch die Nachschlagtabellen 28 und 36 aufgeprägten Übertragungsfunktionen weiter modifiziert werden können, um Bildverbesserungsalgorithmen zu erhalten, die den hierdurch übertragenen Informationssignalen aufgeprägt werden. Demgemäß können die Nachschlagtabellen 28 und 36 wesentlich mehr komplexe Übertragungsfunktionen enthalten als jene, die oben beschrieben sind, wenn die elektronischen Eingangsinformationssignale so eingestellt werden, daß eine Anpassung an die Parameter spezieller Filme erfolgt, auf die die aufgezeichneten Bilder schließlich entworfen werden können, um ein fertiges Bild zu liefern. Außerdem kann die arithmetische Logikstufe 30 Funktionen von zwei Variablen in allgemeinerer Form als durch einfache Addition enthalten.

Claims (24)

1. Elektronische Bilderzeugungskamera mit einem Bildsensorfeld (14), das eine vorbestimmte Zahl diskreter Bildsensorbereiche umfaßt, die ein elektronisches Informationssignal entsprechend der Intensität der Beleuchtung liefern, die von einem Aufnahmegegenstand auftrifft; mit einem Speicher (16) zur Speicherung des elektronischen Informationssignals; mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung einer ersten vorbestimmten Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern, um ein erstes Belichtungsintervall zu liefern, in dem das Bildsensorfeld (14) durch die einfallende Beleuchtung belichtet wird, zur Übertragung des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem ersten Belichtungsintervall vom Bildsensorfeld (14) nach dem Speicher (16), zur Steuerung einer zweiten gewählten Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern, die von der ersten Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern unterschieden sind, um ein zweites folgendes Belichtungsintervall zu liefern, in dem das Bildsensorfeld (14) durch die einfallende Beleuchtung belichtet wird, und zur Übertragung des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem zweiten Belichtungsintervall von dem Bildsensorfeld (14); und mit einem Generator (28, 30, 36), der selektiv den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall mit dem elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall kombiniert, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu erzeugen, welches aus jenem Teil des ersten Bildes besteht, welches durch den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall repräsentiert ist, welches ordnungsgemäß unter der ersten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsparametern belichtet wurde, und jenem Teil des zweiten Bildes besteht, das durch den elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall repräsentiert ist, der ordnungsgemäß unter der zweiten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsdefinitionsparametern belichtet wurde, woraus ein zusammengesetztes sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert werden kann.
2. Elektronische Bilderzeugungskamera nach Anspruch 1, bei welcher die Steuereinrichtung Mittel aufweist, um eine Blendenöffnung (46) zu definieren, durch die die Beleuchtung des Aufnahmegegenstandes auf das Bildsensorfeld (14) übertragen wird, wobei Mittel (34) vorgesehen sind, um die Zeitdauer von erstem und zweitem Intervall zu bestimmen, und wobei die erste und die zweite gewählte Gruppe von Belichtungsdefinitionsparametern die Größe der Blendenöffnung und die Dauer des Belichtungsintervalls oder beide zusammen umfassen.
3. Elektronische Bilderzeugungskamera nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Kamera von jener Bauart ist, die geeignet zur Benutzung in Verbindung mit einem Elektronenblitzgerät ist, wobei die Steuermittel (34) eine Einrichtung aufweisen, die auf die manuelle Betätigung der Blitzauslösung anspricht, um einen Blitz künstlicher Beleuchtung während des zweiten Belichtungsintervalls zu erzeugen.
4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der Speicher (16) zur Speicherung der elektronischen Informationssignale ein Bildspeicherfeld umfaßt, das aus einer vorbestimmten Zahl diskreter Bildspeicherareale besteht, entsprechend den diskreten Bildsensorbereichen des Bildsensorfeldes (14), um das elektronische Informationssignal zu speichern, welches direkt vom Bildsensorfeld (14) empfangen wurde.
5. Kamera nach Anspruch 4, bei welcher das Bildsensorfeld (14) und das Bildspeicherfeld (16) eine zweidimensionale ladungsgekoppelte Einrichtung der Bildrahmenübertragungsbauart aufweisen.
6. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche außerdem einen Aufzeichnungsspeicher (32) aufweist, um den elektronischen Informationssignalausgang zu speichern, aus dem ein sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes rekonstruiert werden kann.
7. Kamera nach Anspruch 6, bei welcher der Generator zur selektiven Kombination folgende Teile aufweist: eine erste Nachschlagtabelle (36) zur selektiven Übertragung des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem ersten Belichtungsintervall; eine zweite Nachschlagtabelle (28) zur selektiven Übertragung des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem zweiten Belichtungsintervall und eine programmierbare arithmetische Logikeinheit (30) zur Lieferung des elektronischen Ausgangsinformationssignals, welches repräsentativ ist für eine selektiv programmierte Kombination der übertragenen Signale von der ersten und zweiten Nachschlagtabelle, wobei die Steuereinrichtung auf die manuelle Betätigung anspricht, um ein Stehbild dadurch aufzuzeichnen, daß der elektronische Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall von dem Bildspeicherfeld (16) nach dem Aufzeichnungsspeicher (32) übertragen wird, um darin gespeichert zu werden, wonach die elektronische Signalinformation, die während des ersten Belichtungsintervalls vom Aufzeichnungsspeicher (32) geliefert wurde, und das elektronische Informationssignal, welches während des zweiten Belichtungsintervalls erzeugt wurde, nach der programmierbaren arithmetischen Logikeinheit (30) übertragen werden, worauf das elektronische Ausgangsinformationssignal von der programmierbaren arithmetischen Logikstufe nach dem Aufzeichnungsspeicher zur Speicherung darin übertragen wird.
8. Kamera nach Anspruch 7, bei welcher die erste gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals durch eine Identitätsübertragungsfunktion erhalten wird, die auf einen ersten gewählten Wertbereich für den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall aufgeprägt wird, und die zweite gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals durch eine Identifizierungsübertragungsfunktion erhalten wird, die auf einen zweiten gewählten Wertebereich für den elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall aufgeprägt wird.
9. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das elektronische Ausgangsinformationssignal, welches durch den Generator erzeugt wird, den Inhalt eines jeden Pixel des sichtbaren Bildes des Aufnahmegegenstandes repräsentiert, und dadurch erzeugt wird, daß selektiv Abschnitte des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem ersten und zweiten Belichtungsintervall kombiniert werden.
10. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das elektronische Informationssignal in analogem Format durch das Bildspeicherfeld (16) gespeichert wird und Mittel (26) vorgesehen sind, um das Analogformat des elektronischen Informationssignals in ein digitales Format umzusetzen, bevor eine Übertragung nach dem Generator erfolgt.
11. Elektronische Bilderzeugungskamera wenigstens nach Anspruch 6, bei welcher der Aufzeichnungsspeicher (32) dazu dient, das elektronische Informationssignal entsprechend einem gewählten Stehbild aufzuzeichnen und bei welcher die Steuereinrichtung folgende Funktionen durchführt:
sie steuert das Bildsensorfeld (14) so, daß das elektronische Informationssignal entsprechend einem Bild einer Szene während einem jeden von mehreren aufeinanderfolgenden Belichtungsintervallen erzeugt wird; sie steuert die Übertragung des elektronischen Informationssignals aus dem Bildsensorfeld (14) nach dem Bildspeicherfeld (16) am Ende jedes Belichtungsintervalls während eines jeden der vertikalen Austastintervalle; und sie steuert die Übertragung des elektronischen Informationssignals aus dem Bildspeicherfeld (16) während eines jeden der aufeinanderfolgenden Belichtungsintervalle bzw. jedes der Mehrzahl vertikaler Austastintervalle, während der jedes elektronische Informationssignal nach dem Bildspeicherfeld (16) übertragen wird; wobei die Steuereinrichtung auf die selektive manuelle Betätigung anspricht, um eine Szene, von der ein Stehbild aufgezeichnet werden soll, zu liefern, indem die kontinuierliche Übertragung des elektronischen Informationssignalausgangs des Bildspeicherfeldes (16) für den Rest des ersten Belichtungsintervalls gesteuert wird, in welchem eine selektive manuelle Betätigung durchgeführt wird; es wird die Übertragung des elektronischen Informationssignals aus dem Bildsensorfeld (14) während des vertikalen Austastintervalls am Ende des Belichtungsintervalls gesteuert, in welchen die selektive manuelle Betätigung durchgeführt wird; es wird eine Änderung in den die Belichtung definierenden Parametern zu Beginn des nächstfolgenden, zweiten Belichtungsintervalls gesteuert; und danach wird die Übertragung des elektronischen Informationssignals, das im Bildspeicherfeld (16) gespeichert war, nach dem Aufzeichnungsspeicher (32) gesteuert; es wird das elektronische Informationssignal, welches vom Bildsensorfeld (14) erhalten wurde, nach dem Bildspeicherfeld (16) übertragen, und danach wird die Kombination des elektronischen Informationssignals, das im Bildspeicherfeld (16) enthalten war, mit dem elektronischen Informationssignal gesteuert, das in dem Aufzeichnungsspeicher (32) gespeichert war, um das elektronische Ausgangsinformationssignal zu erzeugen, welches eine erste gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals enthält, das während des ersten Belichtungsintervalls abgeleitet wurde, und eine zweite gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals enthält, welches während des zweiten Belichtungsintervalls abgeleitet wurde.
12. Kamera nach Anspruch 11, bei Abhängigkeit wenigstens von Anspruch 7, bei welcher die elektronische Information nach dem Aufzeichnungsspeicher (32) während des vertikalen Austastintervalls am Ende des Belichtungsintervalls übertragen wird, während dem die selektive manuelle Betätigung auftritt, und zwar mittels der ersten Nachschlagtabelle und der programmierbaren arithmetischen Logikstufe.
13. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche außerdem ein elektronisches Sucherdisplay (24) aufweist, wobei die Steuereinrichtung eine Übertragung des elektronischen Informationssignals, das vom Bildspeicherfeld (16) übertragen wurde, nach dem elektronischen Sucherdisplay bewirkt.
14. Verfahren zur Wahrnehmen eines Aufnahmegegenstandes und zur Erzeugung eines elektronischen Ausgangsinformationssignals, aus dem ein zusammengesetztes, sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
es wird Licht vom Aufnahmegegenstand abgenommen, um ein erstes elektronisches Informationssignal zu erzeugen, das dem erfaßten Aufnahmegegenstand während eines ersten Belichtungsintervalls entspricht, das durch eine erste gewählte Gruppe von Belichtungsparametern definiert ist; es wird der erste elektronische Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall gespeichert; es wird Licht vom Aufnahmegegenstand erfaßt, um ein zweites elektronisches Informationssignal zu erzeugen das dem so während eines zweiten Belichtungsintervalls, das dem ersten Belichtungsintervall folgt, aufgenommenen Aufnahmegegenstand entspricht und durch eine zweite gewählte Gruppe von Belichtungsparametern definiert ist, die von der ersten Gruppe von Belichtungsparametern unterschieden ist; es wird selektiv der elektronische Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall und der elektronische Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall kombiniert, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zu schaffen, das aus jenem Teil des ersten Bildes, das durch den elektronischen Informationssignalausgang nach der ersten Belichtung erhalten wird, die ordnungsgemäß unter der ersten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsparametern hergestellt wurde, und jenem Teil des zweiten Bildes zusammengesetzt ist, das repräsentiert wird durch den elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall, welches ordnungsgemäß belichtet wurde unter der zweiten vorbestimmten Gruppe von Belichtungsparametern, woraus ein zusammengesetztes sichtbares Bild des Aufnahmegegenstandes konstruiert werden kann.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei welchem die erste und die zweite Gruppe von die Belichtung definierenden Parametern die Größe der Blendenöffnung, durch die das Licht vom Aufnahmegegenstand einfällt, und die Dauer des Belichtungsintervalls ist, oder beide.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, welches weiter den Schritt umfaßt, einen Blitz künstlicher Beleuchtung während des zweiten Belichtungsintervalls zu zünden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei welchem das elektronische Ausgangsinformationssignal durch Vergleich entsprechender Abschnitte von erstem und zweitem elektronischem Informationssignal und durch Wahl jenes Teils mit der größeren Amplitude gewonnen wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei welchem das elektronische Ausgangsinformationssignal dadurch erzeugt wird, daß Teile entsprechender Abschnitte von erstem und zweitem elektronischen Informationssignal addiert werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18, welches weiter die folgenden Schritte umfaßt: es wird das erste elektronische Informationssignal, das in einem zweidimensionalen Speicherfeld (16) gespeichert wurde, durch eine erste Nachschlagtabelle (28) in einen Aufzeichnungsspeicher (32) übertragen; es wird das erste elektronische Informationssignal vom Aufzeichnungsspeicher (32) über eine zweite Nachschlagtabelle (36) nach einer programmierbaren arithmetischen Logikeinheit (30) übertragen; es wird gleichzeitig das zweite elektronische Informationssignal über die erste Nachschlagtabelle (28) auf die programmierbare arithmetische Logikstufe (30) derart übertragen, daß erstes und zweites elektronisches Informationssignal kombiniert werden, um ein elektronisches Ausgangsinformationssignal zur Speicherung im Aufzeichnungsspeicher (32) zu schaffen.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, bei welchem die erste gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals als Identifizierungsübertragungsfunktion abgeleitet wird, die auf einen ersten gewählten Bereich von Werten für den elektronischen Informationssignalausgang nach dem ersten Belichtungsintervall aufgeprägt wird und die zweite gewählte Komponente des elektronischen Informationssignals dadurch erhalten wird, daß eine Identifizierungsübertragungsfunktion auf einen zweiten gewählten Bereich von Werten für den elektronischen Informationssignalausgang nach dem zweiten Belichtungsintervall aufgeprägt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20, welches außerdem den Schritt umfaßt, einen Blitz künstlicher Beleuchtung zu Beginn des Belichtungsintervalls zu zünden, in dem die die Belichtung definierenden Parameter neu eingestellt werden.
22. Verfahren nach wenigstens Anspruch 14, bei welchem ein gewähltes Stehbild aufgezeichnet wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt: es wird Szenenlicht mit einem Bildsensorfeld (14) aufgenommen, um ein elektronisches Informationssignal zu liefern, welches dem Bild einer Szene während jedes der aufeinanderfolgende Belichtungsintervalle entspricht; es wird das elektronische Informationssignal vom Bildsensorfeld (14) nach einem Bildspeicherfeld (16) am Ende eines jeden Belichtungsintervalls während der jeweiligen vertikalen Austastintervalle übertragen; es wird das elektronische Informationssignal aus dem Bildspeicherfeld (16) während der Vielzahl von aufeinanderfolgenden Belichtungsintervallen übertragen, wobei jedes der vertikalen Austastimpulsintervalle in das Bildspeicherfeld (16) übertragen wird; es wird die Übertragung des elektronischen Informationssignals aus dem Bildspeicherfeld (16) für die übrigen Belichtungsintervalle fortgesetzt, in denen eine selektive manuelle Betätigung vorgesehen ist, um eine Szene eines aufzuzeichnenden Stehbildes zu liefern; es wird das elektronische Informationssignal aus dem Bildsensorfeld (14) nach dem Bildspeicherfeld (16) während der vertikalen Austastintervalle am Ende des Belichtungsintervalls übertragen, während dem eine selektive manuelle Betätigung durchgeführt wird; es werden die Belichtungsdefinitionsparameter zu Beginn des nächstfolgenden Belichtungsintervalls neu eingestellt; es wird das elektronische Informationssignal, das im Bildspeicherfeld (16) gespeichert ist, nach einem Aufzeichnungsspeicher (32) übertragen, und das elektronische Informationssignal, welches vom Bildsensorfeld während des neu eingestellten Belichtungsintervalls erhalten wurde, wird nach dem Bildspeicherfeld (16) übertragen; es werden die elektronischen Informationssignale, die im Bildspeicherfeld (16) gespeichert sind, mit den elektronischen Informationssignalen kombiniert, die im Aufzeichnungsspeicher (32) gespeichert sind, der eine erste gewählte Komponente des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem ersten Belichtungsintervall und eine zweite gewählte Komponente des elektronischen Informationssignalausgangs nach dem zweiten Belichtungsintervall enthält; es wird im Aufzeichnungsspeicher (32) der Ausgang der kombinierten elektronischen Informationssignale gespeichert.
23. Verfahren nach Anspruch 22, welches weiter den zusätzlichen Schritt umfaßt, das elektronische Informationssignal, welches vom Bildspeicherfeld (16) während der Vielzahl aufeinanderfolgender Belichtungsintervalle bzw. jedem der vertikalen Austastimpulse übertragen wurde, einem elektrischen Sucherdisplay (24) zuzuführen.
24. Verfahren nach Anspruch 21 oder Anspruch 22, bei welchem das elektronische Informationssignal ursprünglich in Analogformat vorliegt und das Verfahren den weiteren Schritt umfaßt, das Analogformat des elektronischen Informationssignals in ein digitales Format umzuwandeln, bevor es dem Aufzeichnungsspeicher (32) übertragen wird und bevor es mit dem im Aufzeichnungsspeicher gespeicherten elektronischen Informationssignal kombiniert wird.
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