DE369867C - Duengertransportwagen - Google Patents
DuengertransportwagenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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Description
- Düngertransportwagen. Der Gegenstand, der Erfindung ist ein Wagen, der zum Transport des Düngers aus dem Stall zur Düngerstelle und zu anderen Nebenzwecken bestimmt ist. Der Stallmist wird bisher in der Weise aus dem Stall entfernt, daß man mit einer Hacke oder Gabel den Mist stückweise aus dein Stall heraus über die Stallschwelle zur Düngerstelle schleift. Diese Arbeit ist nicht nur zeitraubend und mühevoll, sondern auch deswegen unzweckmäßig, weil überall Spuren des Düngers zurückbleiben. Zur Erleichterung dieser Arbeit ist der Erfindungsgegenstand bestimmt, der im wesentlichen in einem niedrig gebauten, mit sich selbst in die Fahrrichtung einstellenden Rädern und mit Rollen versehenen Fahrgestell sowie einem zugehörigen, vorn schräg ansteigend oder bootartig gestalteten Kasten zur Aufnahme des Düngers besteht, der hinten mit einer uni eine wagerechte Scharnierachse umklappbaren Wand versehen ist.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Grundriß und Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
- Der Rahmen des Fahrgestells besteht aus zwei [)-Eisenträgern i, die durch Querverbindungen 2 miteinander verbunden sind. Der Rahmen ruht auf vier sich selbst in die Fahrrichtung einstellenden Rädern 3 und ist vorn und hinten mit je zwei scharnierartig angelenkten Flacheisen q. versehen, in deren Schnittpunkt eine Vierkantdurchbrechung zum Einhaken einer Handdeichsel 5 vorgesehen ist. Die Scharnierbolzen der Flacheisen d. sind auf den ()-Eisenträgern i so befestigt, daß sie um einen senkrechten Zapfen drehbar sind. Auf den U-Eisenträgern i sind je drei Lager 6 angebracht, in welchen Tragwalzen 7 gelagert sind, die sich quer über das Fahrgestell erstrecken. Ferner sind an den U-Eisenträgern Rungen 8 aus Flacheisen befestigt, auf deren inneren Seiten Rollen 9 um zu den Rungen parallele Zapfen drehbar sitzen, die zur Führung des Wagenkastens beim Auf- und Abziehen vom Fahrgestell dienen. In je einer Runge der rechten und linken Seite befindet sich ein Haken io zum Einhaken in eine an dem Wagenkasten befindliche öse.
- Der Wagenkasten besteht aus einem vorn schräg ansteigend oder l:ootartig -gestalteten,, aus Blech oder anderem geeigneten Material hergestellten Behälter i i, der hinten gerade abgeschnitten und mit einer um wagerechte Scharnierstifte umkippbaren Rückwand 12 versehen ist. Der Unterteil 13 der Rückwand ist fest angeordnet, damit die am Boden des Kastens sich sammelnde Flüssigkeit nicht abfließen kann. In niedergeklapptem Zustand dient die Rückwand als schiefe Ebene zum Hineinziehen des Mistes in den Kasten. Zur Verlängerung ist an der 01 erkante der Rückwand vermittels Scharniere eine zweite Klappe 16 angelenkt. An der linken Seite des Wagenkastens ist eine längere Handhabe 14 zum Anfassen und Umkippen des Kastens angebracht. Auf jeder Seite befindet sich eine Öse für den auf jeder -Seite des Fahrgestells an einer Runge angebrachten Haken io, der zum Festhalten des Kastens auf dem Fahrgestell dient. Vorn unter der Spitze des Kastens ist ein Vierkantauge 15 befestigt, welches das Einhaken der Fahrgestelldeichsel zum Abziehen des Kastens vom Fahrgestell ermöglicht. Auf der Unterseite des Kastenbodens sind zwei Flacheisenschienen 17, die als Schlittenkufen dienen, vorgesehen. Ferner befinden sich auf den Seitenwänden außen je eine Flacheisenschiene 18 als Laufschiene für die Führungsrollen 9.
- Der Düngertransportwagen wird in der Weise gebraucht, daß er an der Deichsel durch die Stallgassen gezogen wird, wobei der Wagen mit den sich selbst einstellenden Rädern die scharfen Ecken leicht zu nehmen vermag und mit Mist beladen wird. Das Beladen geschieht in der üblichen Weise, indem der Mist mit einem Gabelhaken über 'die auf den Boden niedergeklappte, evtl. verlängerte Rückwand, welche eine schiefe Ebene bildet, in den Kasten hineingezogen wird. Der beladene Wagen wird über die Stallschwelle au die Düngerstelle soweit als möglich herangefahren; alsdann wird die Deichsel in das Auge 1S des Kastens eingehakt und der Kasten von den Fahrgestellwalzen ab auf die Düngerstelle hinaufgezogen bis zu der Stelle, wo er umgekippt werden soll. Darauf wird der leere Kasten zurück und wieder auf das Fahrgestell hinaufgezogen, die Deichsel am anderen Ende des Fahrgestells eingehakt usw.
- Die nicht gebrauchten Flacheisen 4 werden zurückgeschlagen und unter Drehung des senkrechten Scharnierzapfens auf die [)-Eisen zurückgelegt. Die Einsetzung der Deichsel mit dem als Vierkant ausgebildeten Ende in ein Vierkantloch der Flacheisen 4 erleichtert das Wenden des Fahrgestells.
- Zum gleichen Zweck der leichteren Drehung kann das Fahrgestell auch so angeordnet sein, i daß es in der Mitte eine Haupttragachse und vorn und hinten in der Längssymmetrieachse je ein sich selbst einstellendes Leit- und Laufrad besitzt. Der Erfindungsgegenstand eignet sich auch zu verschiedenen anderen in einem landwirtschaftlichen Betrieb vorkommenden Arbeiten, insbesondere z. B. zum Verladen und Transportieren von Rüben, Schnitzeln, Schlamm innerhalb des Hofes bzw. auf kleine Strecken.
Claims (7)
- PATENT-ANSPRCHR: i. Düngertransportwagen, gekennzeichnet durch ein niedriges Fahrgestell mit sich selbst in die Fahrrichtung einstellenden Rädern (3) und Tragwalzen (7) für einen vorn schräg ansteigend gestalteten, hinten mit einer geraden, um wagerechte Scharnierbolzen umklappl#aren Rückwand (12) versehenen, oben offenen Behälter (1i).
- 2. Düngertransportwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell mit Rungen (8), die auf der Innenseite um senkrechte Bolzen drehbare Rollen (9) zur Führung des Wagenkastens besitzen, versehen ist.
- 3. Düngertransportwagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Runge auf jeder Seite ein Haken (1o) o. dgl. zum Festhalten des Kastens, der mit einer Öse o. dgl. versehen ist, angebracht ist.
- 4. Düngertransportwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell an jedem Ende umklappbare, sich kreuzende Arme (4) besitzt, deren Kreuzungsstelle zur Anbringung einer Handdeichsel (5) eingerichtet ist.
- 5. Düngertransportwagen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel undrehbar in die Arme (4) eingesetzt ist.
- 6. Düngertransportwagen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (4) an dein Fahrgestell so angelenkt sind, daß sie um eine wagerechte und senkrechte Achse schwenkbar sind.
- 7. Düngertransportwagen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der @ootartige Wagenkasten (i i ) unter der Spitze eine Vorrichtung zur Anbringung der Wagendeichsel besitzt. B. Düngertransportwagen nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (12) des Kastens (1o) aus einem festen Unterteil und mehreren durch Scharniere verbundenen Klappen besteht, welche in niedergeklappten Zustand eine schiefe Ebene bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET25987D DE369867C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Duengertransportwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET25987D DE369867C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Duengertransportwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE369867C true DE369867C (de) | 1923-02-23 |
Family
ID=7552454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET25987D Expired DE369867C (de) | 1921-11-08 | 1921-11-08 | Duengertransportwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369867C (de) |
-
1921
- 1921-11-08 DE DET25987D patent/DE369867C/de not_active Expired
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