DE370856C - Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen - Google Patents
Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer SchwingungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
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Description
- Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen.. Im Patent 300094 ist eiri 'Verfahren geschützt, das darin besteht, daß man die Verininderung der Periode einer hochfrequenten Schwingung dadurch herbeiführt, daß diese Schwingung in einen zweiten Stromkreis geführt wird, und zwar über einen Apparat, der nach Ait eines schnellaufenden Unterbrechers die Verbindung der zwei Kreise in ganz regelmäßigen Zwischenräumen kurzzeitig herstellt und öffnet. Der zweite Kreis ist also interinittierend, aber in ganz regelmäßigen Zeiträumen, elektrisch mit dem ersten verbunden. Es entsteht dann im zweiten Kreis ein Wechselstrom von einer Schwebungsfrequenr, die in Beziehung zu der ursprünglicher. Frequenz des U nterbrecherapparates steht. Die Schwebung wird dabei so gewählt, daß aus dem ursprünglichen Hochfrequenzstrom ein Wechselstrom von hörbarer Frequenz entsteht, welcher dem Telephon zugeführt wird.
- Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht darin, die Frequenzumforinung auf niedrigere Frequenz mittels eines Unterbrechers (Tonkontakt) nicht in einer Stufe, sondern nacheinander in zwei oder mehreren Stufen vorzunehmen. Hierdurch ist man in der Lage, die Selektion der Empfangsanordnung ganz erheblich zu steigern. Nehmen wii als Beispiel, daß die ankommende Frequenz 40 000 pro Sekunde sei, so wird diese mittels des Unterbrecheis auf eine 'Mittelfrequenz gebracht, welche noch nicht zu den hörbaren gehört. Zur Steigerung dei Selektion können jetzt für diese Mittelfrequenz die üblichen Anordnungen angewandt werden, nämlich z. B. eine oder mehrere hierauf abgestimmte Schwingungskreise evtl. mit Dämpfungsreduktion durch Kathodenröhren u. dgl. Diese Mittelfrequenz wild dann durch einen zweiten oder noch weitere Kontaktapparate auf eine noch -niedrigere und schließlich hörbare Frequenz umgeformt. auch dieser Kreis für hörbare Schwingungen kann abgestimmt werden. Da die Mittelfrequenz sich viel schnellen ändert als die Frequenz des Ausgangskreises, weil sie eine Schwebung der ersteren ist, so geben die Mittel- und Niederfrequenzkieise bei dieser Anordnung einen sehr viel höheren Grad der Selektivität als bisher.
- Der Erfindungsgedanke ist in derAbbildung in einer zweistufigen Schaltung erläutert. Stellt A eine Empfangsantenne, I einen aus L, und C, bestehenden Zwischenkreis vor, welche beide auf die zu empfangende Frequenz, z. B. Iai - 4o 000 entsprechend X = 7500 m, abgestimmt sind, so soll K, den vibrierenden Kontakt nach dem Hauptpatent 30002.1, genannt »Töner«, vorstellen. Wird dieser Tönei beispielsweise mit der Frequenz Ni - 12 ooo be trieben, so ergibt sich in seiner Bahn, wie im Hauptpatent auseinandergesetzt ist, die Frequenz -i.-, -.100o (außerdem-noch andere hier zu vernachlässigende). Diese Frequenz soll nun durch eine transformatorähnliche Spulenanordnung T, hier könnte natürlich auch eine Kapazitäts- oder Widerstandsübertragung angewendet werden, kurz eine beliebige Kopplung) in einen weiteren Kreis II gebracht und dort gereinigt «-erden, indem C., und L= auf die Frequenz st., abgestimmt sind. An dem Kreis II ist abermals ein Töner h, (vibrierender Kontakt) angebracht, welcher, mit der Frequenz 240o betrieben, aus der Frequenz n. = aooo die Frequenz n, - 80o hervorbringt. Diese kann nun unmittelbar als Hörfrequenz verwendet werden. Jedoch kann auch in der angegebenen Weise noch eine dritte Stufe oder weitere dazwischengelegt werden.
- Es empfiehlt sich natürlich, sowohl die Frequenz ni vor dem Passieren von K, als auch it., vor dem Passieren von K" als auch it,, vor -dem Passieren des Telephons usw. j e durch besondere Verstärker zu verstärken.
- An Stelle eines mechanischen Unterbrechers , kann auch eine andere Vorrichtung treten, welche regelmäßige kurzzeitige Unterbrechungen bis zu einer sehr hohen Unterbrechungszahl hinauf gestattet, nämlich bis zu einer solchen Zahl, wie sie bei mechanischen Unterbrechern infolge der Masse und Trägheit nicht erreicht werden kann. Für solche Vorrichtungen eignet sich besonders eine Kathodenröhre, deren Widerstand in regelmäßiger Folge und in passender Periode verändert wird, so daß diese Röhre sich infolge des Wechsels ihres Widerstandes elektrisch ganz ähnlich wie ein sehr schnell arbeitender Unterbrecher verhält.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen nach Patent 300024, dadurch gekennzeichnet, daß mittels schnell arbeitender Unterbrechervorrichtungen die Hochfrequenzströme in zwei oder mehreren Stufen auf Tonfrequenz heruntertransformiert werden, zum Zweck, die Störungsfreiheit von Empfangseinrichtungen zu steigern.
- 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreise, welche Zwischenfrequenzen führen und evtl. auch derjenige für die Tonfrequenz auf diese Frequenzen abgestimmt sind, evtl. unter Anwendung der Mittel, welche eine Dämpfungsreduktion mittels Kathodenröhren herbeiführen.
- 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als schnell arbeitender Unterbrecher eine Kathodenröhre benutzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51682D DE370856C (de) | 1915-10-15 | 1920-08-06 | Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE148182X | 1915-10-15 | ||
| DEG51682D DE370856C (de) | 1915-10-15 | 1920-08-06 | Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370856C true DE370856C (de) | 1923-03-08 |
Family
ID=25752289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG51682D Expired DE370856C (de) | 1915-10-15 | 1920-08-06 | Verfahren zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370856C (de) |
-
1920
- 1920-08-06 DE DEG51682D patent/DE370856C/de not_active Expired
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