DE3710158A1 - Skibremse - Google Patents
SkibremseInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
- A63C7/10—Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
- A63C7/1006—Ski-stoppers
- A63C7/1013—Ski-stoppers actuated by the boot
- A63C7/102—Ski-stoppers actuated by the boot articulated about one transverse axis
- A63C7/1026—Ski-stoppers actuated by the boot articulated about one transverse axis laterally retractable above the ski surface
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Skibremse nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine aus der AT-PS 3 66 281 bekannte Skibremse dieser Art
weist eine S-förmige Blattfeder auf, die die Pedalteile
koppelt, daß der eine stets seine versetzte Lage einzu
nehmen trachtet, wodurch die Bremsdorne durch Drehen der
Bremsschenkel nach außen geschwenkt sind. Ist die Blatt
feder relativ zur Aufstellfeder entsprechend stark di
mensioniert, so bewirkt sie beim Hochschwenken der Ski
bremse von der Bereitschaftsstellung in die Bremsstel
lung, daß der versetzbare Pedalteil sofort versetzt
wird. Auf diese Weise wird ein unerwünschtes Verhängen
der Bremsdorne der Bremsschenkel an Skibindungsteilen
oder am Ski verhindert. Beim darauffolgenden Niedertre
ten des Pedals ist es wichtig, daß die Blattfeder im
Vergleich zur Aufstellfeder stark ist, damit sie sich
beim Schwenken der Skibremse in Richtung zur Bereit
schaftsstellung erst verformt, wenn der andere Pedalteil
auf dem Ski aufliegt, so daß erst dann das Einklappen
der Bremsdorne über die Skikanten um etwa 90° erfolgt.
Um dies zu gewährleisten, muß die Blattfeder sogar stär
ker sein als die Aufstellfeder. Die Praxis hat gezeigt,
daß eine Blattfeder, die das zu leisten vermag, bereits
die Auslösecharakteristik der Skibindung für den Ski
schuh verändern kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibremse
der eingangs genannten Art zu schaffen, die trotz des
gewünschten Beiziehens der Bremsdorne keinen nachteili
gen Einfluß auf das Auslöseverhalten der Bindung hat.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst.
Beim Niederschwenken der Skibremse wird die Druckkraft
des Schuhs gegen die Aufstellfeder vom Sperrteil aufge
nommen, die Feder kann daher schwächer als die Aufstell
feder sein. Erst nach einem
vorherbestimmbaren Schwenkwinkel und
vor dem Auftreffen des Pedals auf der Skioberfläche gibt
der
Sperrteil den Pedalteil frei und wird die Feder ver
formt. Dann wird der Bremsdorn beigezogen. Die schwache
Feder hat keinen nennenswerten Einfluß mehr auf das Aus
löseverhalten der Skibindung bzw. eines der Skibremse
benachbarten Fersenhalters.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 2 ist sicherge
stellt, daß der Bremsschenkel oberhalb der Ebene der
Skioberfläche liegt, wenn begonnen wird, den Bremsdorn
beizuziehen. Die Feder zwischen den Pedalteilen wird von
der Schwenkkraft nur kurzzeitig belastet.
Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform gemäß Anspruch
3, bei der der versetzbare Pedalteil eine Betätigungs
klappe für eine Bremsschenkel-Drehbewegung um eine zur
Querachse annähernd senkrechte Achse und der andere Pe
dalteil ein Tragkörper für den Bremsschenkel ist, und
bei der die Betätigungsklappe annähernd zu sich parallel
versetzbar ist. Zwischen der an der skifesten Tragplatte
festgelegten biegeelastischen Platte und der Betäti
gungsklappe des Pedals ergibt sich beim Schwenken der
Skibremse zwischen der Bremsstellung und der Bereit
schaftsstellung eine Relativbewegung, die auf nutzbrin
gende Weise einsetzbar ist, den Randbereich der Platte
in die Aussparung der Betätigungsklappe einzuschieben,
um sie über einen relativ großen Schwenkwinkel der Ski
bremse zu blockieren, und danach selbsttätig aus der
Aussparung herauszuziehen und die Betätigungsklappe
freizugeben, damit sie unter dem Druck des Schuhs in die
Pedalebene rückführbar ist und die Bremsdorne einzieht.
Die Biegeelastizität der Platte beeinträchtigt die Bewe
gungen der Skibremse nur in vernachlässigbarem Maß; es
wird sogar das saubere Einführen des Randbereiches in
die Aussparung begünstigt.
Wichtig ist ferner das Merkmal von Anspruch 4, weil auf
diese Weise die vom Schuh gegen die Aufstellfeder ausge
übte Druckkraft großflächig am Pedal aufgenommen wird
und dieses zum Schwenken veranlaßt.
Zweckmäßig ist ferner auch die vereinfachte Ausführungs
form gemäß Anspruch 5, weil die Platte hier nur eine
Elastizität in einem begrenzten Teil ihrer Längserstrec
kung benötigt.
Eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform, bei der die
Feder eine S-förmige Blattfeder ist, die im Tragkörper
und in der Betätigungsklappe jeweils festgelegt ist,
geht aus Anspruch 6 hervor. Die Blattfeder schafft mate
rialbedingt eine verschleißfeste Auflage, auf der der
Sperrteil reibungsarm in die Aussparung gleiten und aus
dieser herausgezogen werden kann.
Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform von Anspruch
7, weil sich hier eine besonders günstige Lagerung und
Einbaumöglichkeit für die Aufstellfeder, ferner für die
die Pedalteile beaufschlagende Blattfeder und auch die
Bremsschenkel im Tragkörper ergibt. Dabei hat es sich
als günstig erwiesen, die freien Endbereiche der Auf
stellfeder im Tragkörper selbst zu lagern.
Anhand der Zeichnung werden nachstehend Ausführungsfor
men des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Ski
bremse in der Bremsstellung,
Fig. 2 die Skibremse in der Bereit
schaftsstellung, und
Fig. 3 eine Ansicht der Skibremse in
Fig. 1 in Richtung eines Pfei
les A.
Eine Skibremse 1 nach den Fig. 1 bis 3 weist eine Trag
platte 2 auf, die in bekannter Weise auf einem Ski befe
stigt, z.B. an einer Skibindung verhängt, entlang einer
Führungsschiene in Skilängsrichtung verstellbar und so
an unterschiedlich große Skischuhe anpaßbar ist. Dadurch
macht die Skibremse auch Schubausgleichsbewegungen der
Skibindung mit.
Eine Skibremse 1 weist ein zweiteiliges Pedal auf, das
aus einem Tragkörper 4 und einer Betätigungsklappe 8 be
steht, ferner zwei Bremsschenkel 10, die in ihren Endbe
reichen mit Bremsdornen 10 a versehen sind, einen im we
sentlichen U-förmig ausgebildeten Federdrahtbügel als
Aufstellfeder 3, eine Blattfeder 6, sowie eine elasti
sche Platte 11, beispielsweise aus Stahlblech. Das Pedal
könnte jedoch auch als einen Teil eine Art Druckknopf
besitzen, der relativ zum anderen Teil aus der Pedalebe
ne heraus beweglich ist. Ferner könnte das Pedal als
zweiteilige Bügelkonstruktion ausgelegt sein.
Die Tragplatte 2 ist rechteckig und hat zwei Bohrungen
2 a zur Aufnahme und Halterung der Aufstellfeder 3. Dem
Ski zugewandt ist eine T-Führung 2 b zum Anbringen an ei
ner Führungsschiene der Skibindung vorgesehen.
Die gekröpften freien Endbereiche 3 a der Aufstellfeder 3
sind im Tragkörper 4 gelagert, der aus einem Aufnahme
teil 4 a und einem Halteteil 4 b besteht. Ein aus einem
Weichmaterial bestehender Puffer 5 dient zur Stabilisie
rung der Aufstellfeder. Der Tragkörper 4 dient ferner
zur Halterung der Blattfeder 6 und zur Führung der
Bremsschenkel 10, derart, daß sich diese in den Führun
gen im Tragkörper 4 um ihre Längsachsen drehen können.
Die Blattfeder 6 ist mit einem Ende zwischen dem Aufnah
meteil 4 a und dem Halteteil 4 b mit Nieten 7 eingespannt
und weist eine Abkröpfung 6 a auf. Mit ihrem anderen Ende
ist sie in der Betätigungsklappe 8 eingegossen. Die Be
tätigungsklappe 8 besitzt auf der dem Tragkörper 4 zuge
wandten Stirnseite eine offene, taschenförmige Ausspa
rung 8 a, die an einer Seite durch einen Teilabschnitt
der Blattfeder 6 begrenzt wird. In der Betätigungsklappe
8 ist in der der Blattfeder abgewandten Seite eine Rol
le, Walze 9 oder dgl. gelagert, die eine bombierte Ober
fläche aufweisen kann. In den Seitenbereichen 8 b der Be
tätigungsklappe 8 befinden sich zwei Bohrungen 8 c zur
Aufnahme von Exzenterenden 10 b der Bremsschenkel 10.
Die elastische Platte 11 ist an der Oberseite der Trag
platte 2 mit Nieten 12 befestigt, so daß ihr freier
Randbereich, der ein Sperrglied 11 a bildet, in der Be
reitschaftsstellung der Skibremse nach Fig. 2 auf der
Oberseite des Aufnahmeteils 4 a aufliegt.
Die Blattfeder 6 hat infolge ihrer S-Form das Bestreben,
die Betätigungsklappe 8 immer dann gegenüber dem Trag
körper 4 versetzt zu halten, wenn kein Druck auf der Be
tätigungsklappe 8 lastet. Dabei dreht sie infolge der
Exzenterenden 10 b die Bremsschenkel 10 in den Führungen
des Tragkörpers 4 so weit, daß die Bremsdorne 10 a über
die Skiseitenkanten nach außen geschwenkt sind. Die Ver
setzbewegung der Betätigungsklappe 8 erfolgt annähernd
senkrecht zur Ebene des Pedals, wobei die Betätigungs
klappe 8 annähernd zu sich selbst parallel versetzt
wird. Wird die Betätigungsklappe 8 unter dem Druck des
Skischuhs 13 (Fig. 2) kurz vor Erreichen der Bereit
schaftsstellung, d.h., sobald die Bremsschenkel 10 in
etwa oberhalb der Skioberfläche liegen, in Richtung zur
Pedalebene zurückgeführt, und zwar gegen die Kraft der
Blattfeder 6, so wird diese Rückführbewegung benutzt,
die Bremsschenkel 10 um ca. 90° in die Gegenrichtung zu
verdrehen, bis die Bremsdorne 10 a innerhalb der Skisei
tenkanten und oberhalb der Skioberfläche liegen.
Wird auf die Skibremse 1 eine Kraft vom in Fig. 2
strichpunktiert angedeuteten Skischuh 13 ausgeübt, ver
schwenkt zunächst die aus der Betätigungsklappe 8, dem
Tragkörper 4 und den beiden Bremsschenkeln 10 bestehende
Einrichtung um die eine Querachse bildenden freien End
bereiche 3 a der Aufstellfeder 3. Der freie Randbereich,
d.h. das Sperrglied 11 a, der Platte 11 ist während des
ersten Teils der Schwenkbewegung in die Aussparung 8 a
der Betätigungsklappe 8 eingeschoben. Das Sperrglied 11 a
paßt satt in die Aussparung 8 a und liegt unter dem Druck
des Skischuhs 13 zumindest an der der Blattfeder 6 abge
wandten Seite der Aussparung 8 a an. Angrenzend an das
Sperrglied 11 a liegt die Platte 11 mit ihrer Unterseite
auf dem Tragkörper 4 auf. Es kann dadurch auch bei ge
ringer Kraft der Blattfeder 6 zwischen der Betätigungs
klappe 8 und dem Tragkörper 4 nicht zu der Rückführbewe
gung der Betätigungsklappe 8 kommen, denn das Sperrglied
11 a blockiert die Betätigungsklappe 8 in ihrer versetz
ten Stellung. Erst wenn das Sperrglied 11 a aus der Aus
sparung 8 a der Betätigungsklappe 8 herausgezogen wird,
was gegen Ende der Schwenkbewegung knapp vor Auflage des
Tragkörpers 4 auf der Skioberfläche eintritt, und wenn
dann weiter eine Kraft auf die Betätigungsklappe 8 aus
geübt wird, führt diese die Rückführbewegung in Richtung
zur Skioberfläche aus und spannt die Blattfeder 6 vor.
Dabei werden, wie erwähnt, die Bremsdorne um etwa 90°
über die Skiseitenkanten nach innen eingezogen. Die
Oberseite der Betätigungsklappe 8 schließt dann mit der
Oberseite des Tragkörpers 4 im wesentlichen bündig ab
(Fig. 2).
Hört die vom Skischuh 13 aufgebrachte Kraft auf, versu
chen die Blattfeder 6 und die Aufstellfeder 3 ihre ent
spannten Lagen nach Fig. 1 einzunehmen. Die Blattfeder
6, die nur die Massenträgheit der Betätigungsklappe 8
und der beiden Bremsschenkel zu überwinden hat, nimmt
schneller ihre entspannte Lage ein als die Aufstellfeder
3. Es werden vorerst die Bremsschenkel 10 mit den Brems
dornen 10 a über die Skiseitenkanten hinausgedreht. Die
Betätigungsklappe 8 erreicht dabei ihre versetzte Stel
lung, so daß sich die Aussparung 8 a auf das Sperrglied
11 a ausrichtet. Ferner verschwenkt auch die Bremsein
richtung um die freien Endbereiche 3 a der Aufstellfeder
3. Dabei erfährt die elastische Platte 11 unter der Wir
kung der Aufstellfeder 3 eine Krümmung im Schwenkbereich
und gleitet während dieses Vorganges mit dem Sperrglied
11 a an der Oberseite des Aufnahmeteils 4 a entlang bis
das Sperrglied 11 a in die Aussparung 8 a der Betätigungs
klappe 8 eingeschoben wird. In der Bremsstellung (Fig. 1)
ist dann die Betätigungsklappe 8 in der versetzten
Stellung durch das Sperrglied 11 a blockiert. Der dann
später vom Skischuh 13 ausgeübte Druck belastet nicht
die Blattfeder 6, sondern wird vom Sperrglied 11 a der
Platte 11 aufgenommen, die sich mit ihrer Unterseite da
zu auf der Oberseite des Tragkörpers 4 abstützt.
Anstelle einer Walze 9 der Betätigungsklappe 8 können
auch mehrere Rollen nebeneinander angeordnet sein. Fer
ner lassen sich die mit dem Sperrglied 11 a zusammenwir
kenden Flächen der Aussparung 8 a mit einem reibungsarmen
Material beschichten. Außerdem kann die elastische Plat
te in den Oberseiten der Tragplatten und des Tragkörpers
versenkt sein. Wichtig ist nur, daß das Sperrglied 11 a
aufgrund der Kinematik relativ zur Aussparung 8 a eine
Verschiebebewegung ausführt, bei der sie über einen vor
bestimmten Teil des Schwenkweges des Pedals in die Aus
sparung 8 a eingeschoben bleibt und dann selbsttätig he
rausgezogen wird, wenn die Bremsdorne 10 a ohne mit den
Skiseitenkanten zu kollidieren einzuschwenken sind. Zur
Bewegungssteuerung des Sperrgliedes könnte auch ein von
der Schwenkbewegung des Pedals abhängig oder auf andere
Weise betätigter Schiebemechanismus für das Sperrglied
dienen. Bei der gezeigten Ausführungsform würde es auch
ausreichen, die Platte 11 nur im Mittelteil elastisch
biegbar auszubilden oder auch ein federnd rückstellendes
Gelenk dort vorzusehen, wo das Sperrglied relativ zur
Tragplatte 2 abgeknickt wird. Die Gelenkachse müßte dann
aber versetzt zur Querachse der freien Ende 3 a liegen.
Claims (7)
1. Skibremse, mit wenigstens einem Bremsschenkel, einem
aus zwei Teilen bestehenden Pedal und einer relativ zum
Ski abgestützten Aufstellfeder, gegen deren Kraft der
Bremsschenkel mittels des Pedals aus einer Bremsstel
lung, in der der Bremsschenkel mit seinem Bremsdorn an
der Skiseitenkante vorbei bis unter die Skilauffläche
ragt, um eine oberhalb der Ebene der Skioberfläche lie
gende Querachse in eine Bereitschaftsstellung schwenkbar
ist, bis er zur Gänze oberhalb der Skioberfläche liegt,
und der Bremsdorn bis innerhalb der Skiseitenkante bei
gezogen ist, wobei der eine Pedalteil annähernd senk
recht zur Pedalebene unter der Kraft einer Feder be
grenzt gegenüber dem anderen Pedalteil versetzbar und
unter dem Druck eines Schuhs gegen die Kraft der Feder
zur Pedalebene rückführbar ist, wobei von der relativen
Versetzbewegung der Pedalteile das Ausschwenken des
Bremsdorns und von der Rückführbewegung des versetzbaren
Pedalteils das Beiziehen des Bremsdorns ableitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrteil (11 a) vorgese
hen ist, der in der Bremsstellung der Skibremse (1) den
versetzten Pedalteil (8) blockiert, und der den versetz
ten Pedalteil (8) im Lauf einer Bewegung des Pedals in
Schwenkrichtung auf die Bereitschaftsstellung der Ski
bremse zu freigibt.
2. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (11 a) den versetzten Pedalteil (8)
gegen Ende der Bewegung des Pedals zur Bereitschafts
stellung spätestens jedoch dann freigibt, wenn der ande
re Pedalteil (4) die Skioberfläche berührt.
3. Skibremse nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei der ver
setzbare Pedalteil eine Betätigungsklappe für eine
Bremsschenkeldrehbewegung um eine zur Querachse annä
hernd senkrechte Achse und der andere Pedalteil ein
Tragkörper für den Bremsschenkel ist, der der Querachse
näher als die Betätigungsklappe liegt und wobei die Be
tätigungsklappe annähernd zu sich parallel versetzbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrteil (11 a) ein
Randbereich einer an einer skifesten Tragplatte (2)
festgelegten, zumindest teilweise biegelastischen Platte
(11) ist, die den Tragkörper übergreift und mit dem
Randbereich in eine zur Querachse (3 a) hin offene, ta
schenförmige Aussparung (8 a) der versetzten Betätigungs
klappe einschiebbar ist.
4. Skibremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der in die Aussparung (8 a) eingeschobene Sperrteil
(11 a) am Tragkörper (4) abgestützt ist.
5. Skibremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (11) zumindest im den Übergangsbereich
der Tragplatte (2) zum Tragkörper (4) übergreifenden
Teil ihrer Längserstreckung elastisch biegbar ist.
6. Skibremse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
5, wobei die Feder eine in Seitenansicht S-förmige
Blattfeder ist, die im Tragkörper und in der Betäti
gungsklappe jeweils festgelegt ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Aussparung (8 a) an einer Seite von einem
Abschnitt der Blattfeder (6) begrenzt ist.
7. Skibremse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (4) aus
einem Aufnahmeteil (4 a) und einem Halteteil (4 b) zusam
mengebaut ist, die zur Aufnahme und Halterung von Auf
stellfeder (3) bzw. Blattfeder (6) und zur Führung des
Bremsschenkels (10) dienen, wobei der Aufnahmeteil (4 a)
und der Halteteil (4 b) miteinander vernietet sind und
zwischen sich im zur Halterung der Aufstellfeder (3)
dienenden Raum einen aus einem weich elastischen Mate
rial bestehenden Puffer (5) zur Stabilisierung der Auf
stellfeder (3) aufnehmen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT81786A AT384746B (de) | 1986-03-27 | 1986-03-27 | Skibremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3710158A1 true DE3710158A1 (de) | 1987-10-01 |
Family
ID=3500426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873710158 Withdrawn DE3710158A1 (de) | 1986-03-27 | 1987-03-27 | Skibremse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT384746B (de) |
| DE (1) | DE3710158A1 (de) |
-
1986
- 1986-03-27 AT AT81786A patent/AT384746B/de not_active IP Right Cessation
-
1987
- 1987-03-27 DE DE19873710158 patent/DE3710158A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT384746B (de) | 1987-12-28 |
| ATA81786A (de) | 1987-06-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TMC CORP., BAAR, ZUG, CH |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: GRUENECKER, A., DIPL.-ING. KINKELDEY, H., DIPL.-IN |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HTM SPORT- UND FREIZEITGERAETE GES.M.B.H., SCHWECH |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |