DE371666C - Gasueberdruckventil, insbesondere fuer Luftschifftragkoerper - Google Patents

Gasueberdruckventil, insbesondere fuer Luftschifftragkoerper

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Publication number
DE371666C
DE371666C DEL51132D DEL0051132D DE371666C DE 371666 C DE371666 C DE 371666C DE L51132 D DEL51132 D DE L51132D DE L0051132 D DEL0051132 D DE L0051132D DE 371666 C DE371666 C DE 371666C
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DE
Germany
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gas
valve
pressure
relief valve
pressure relief
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Expired
Application number
DEL51132D
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English (en)
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CARL SILLER
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
Original Assignee
CARL SILLER
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
    • B64B1/64Gas valve operating mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Gasüberdruckventil, insbesondere für Luftschifftragkörper. Die Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung von Übendh@ulckventilen, insbesondere für Luftfahrzeuge mit Gastragkörper. Die bisherigen bei Luftfahrzeugen verwandten Überdruckventile haben dien schwerwiegenden tiltellers, Nachteil, durch da,ß der eine Anpressumgsdruck .oder mehrere Federn des 'Ven- erreicht wird, gegen deren Wirkung der Druck des Gases den Ventitteller von ,seinem; Sitz abheben m;ttß. Durch diese Anordnung muß der zum Heben des Ventiltellers notwendige Gasdruck mit dem Ventilhlub wachsen, da dic Schließungsfeder immer mehr gespannt wird, je weiter der Ventilteller von seinem Sitz abgehoben wind. Hieraus: folgt"daß der Druck, bei welchem das Gas abzublasen beginnt, unter dem liegt, .der auftritt, wenn das Ventil sich vollständig öffnet. Du!s bedeutet aber eine große Deansprtrclltrng der Zellenwände bzw. des Gerippes. Es besteht bei diesen Ventilen auch der Nachteil, daß sie nur als Überdruckventil verwendbar sind und man daher außerdem noch besondere M'anövrierv entiie am First des Ga@straigkörpers einbauen muß. An .und für sich wären ja auch die jetzt gebräuchlichen Ventile als durch- Seilzug zu betätigende Manövrierventile denkbar, doch verbietet sich ihre Verwendung am First des Gastragkörpers durch ihre Bauart, indem man befürchten muß, daß durch irgendwelche Defekte an der Schließungsvorrichtung des Ventils letzteres sich öffnet, da der Gasdruck Im Öffnungssinne wirkt und oder ganze angeschlossene Raum leerl'äuft. Die Ambringung der Überdruckventile .am First i hat aber den großen Vorteil, daß die jetzt zur Abführung des Gases nach ungefährdeten Stellen, z. B. nach dem First, notwendigen ` Gasschächte unnötig werden. Durch deren Wegfall wird .nicht nur das Gewicht der Schächte gespart, sondern auch nutzbarer Gasraum, gewonnen.
  • Diese Nachteile sollen durch das vorliegende Ventil vermieden .werden. Bei diesem ist der Antsströmungsdruiok am First in jeder Höhenlage gleich. Es ist zur Anbringung a -n First geeignet und öffnet sich bei einem bestimmten Gasdruck sofort voll, so daß geringe Gasgeschwindigkeiten erreicht werden, der V entilanp.ressungsdruck ist bei ihm bis zum Augenblick des Öffners sehr groß. Auch als 1 anövrierventil läßt sich das erfindungsgemäß ajusge'bildete Ventil verwenden.
  • Diese Vorteile werden erreicht durch ein Überdruckventil, bei welchem das Gas aus der Zelle oder ans einem besonderen Behälter entnommene Preßluft in oAbhängigkeit vom Druck ivahiweise in Druckkammern geleitet wird, wobei :durch: tIiin- und, Herbewegen einer als Kolben dienenden 7,wischenwand ein Schließen oder Öffnen des Ventils bewirkt wird. Dabei kann auch .der Ventilteller selbst als Zwischenwand in dem vorerwähnten Sinne dienen.
  • Zur wahlweisen Leitung des Gases in den Schließ- oder öffnun;gsraum dient dabei zweckmäßig ein federbelasteter Hilfskolben oder Membran, der dauernd mit der Gaszelle in Verbindung steht und je nach dem herrschenden Gasdruck Steuerventile betätigt, die das Gas bei Erreichung eines bestimniten Druckes in den Offnungsrauim bei Unterschreitung des Druckes in den Schließraum gelangen lassen.
  • In der Zeichnung ist ein. erfindungsgemäß ausgebildetes Ventil dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das geschlossene Ventil, @lab.2 (las geöffnete Ventil, beidemal im 1Zadialschnitt.
  • Die Zellenwand rz ist an dem Ventilring b g a s'dicht angeschlossen, dieser trägt b den ringfhr-ini,-en Ventilsitz c und vermittels der Arme d die unverrückbare Platte e, an welcher der Balg f befestigt ist. Dieser umschließt den [Zaum B, der nach der unteren Seite durch den topfförmigen Ventilteller g begrenzt wird. 1?in zweiter Balg k ist an der unteren Seite qles @-entiltellers angebracht, wobei als zweite Aliscliltißwand die Platte i. dient, welche durch die Stehbolzen k, die an dem Ring b befestigt sind, unverrückbar gehalten wird. Dieser Balg bildet zusammen mit dem Ventiltellerboden und der Platte i ,den Raum A. Je nachdem der Raum A oder B mit unter Druckstehendem Gas aus dein Zelleninnern oder mit Preßhift aus einem besonderen Behälter gefüllt wird, wird das Ventil geschlossen oder geöffnet. Die Regelung des Zuströmens. des Gases in den einen oder anderen Raum erfolgt durch eine besondere, abhängig vom Gasdruck sich einstellende Steuervorrichtung, und zwar in der dargestellten Ausführung (furch einen Balg I, dessen Bodenwand m durch die Fe(ler st dem Gasdruck entgegengezogen wird. An der Bodenwand ist die Steuerstange o befestigt, welche die drei Steuerventiltel@ler p, q und r trägt.
  • In der in Abb. i dargestellten Stellring ist las Ventil geschlossen. Das Gas, welches durch den Rohrstutzen s, der gasdicht in die Zellenwand a eingesetzt ist, in den Balg l gelangt, hat nicht genügend Druck, um die Kraft der Feder ar, zu überwinden.. Das Gas belangt daher durch den Kanal t, die Öffnung « und den scblia-ucliförniigen Durch-1°itungsbalg " in den Raum A und drückt den Ventilteller g ,gegen seinen Sitz c. Das in Klein Raum B vorhandene Gas wird hierbei verdrängt und gelangt am Ventilteller p vorbei ins Freie.
  • In rler in Ab b. 2 dargestellten Stellung ist das Ventil geöffnet. Der Gasdruck hat den `lug der Feder f. so weit überwunden, daß (las Ventil p geschlossen ist, das Doppelventil q die Öffnung zc, freigegeben hat, die iffnung rr geschlossen und das Ventil r geöffnet ist. Das Gas gelangt nunmehr durch den Kanal t und die Ventilöffnung up in den Raum B und bebt den Ventilteller g von seinem Sitz ab. Das in dem Raune A vorhandene Gas wird verdrängt und gelangt durch die üffnung des Ventils r ins Freie. 1)ie -Mutter x dient zur Regelung der Spannung der Feder n und damit auch zur Regelung des Zeilengasdruckes.
  • Bei Verwendung eines besonderen Hilfsgases (Preßluft) als das Ventil bewegendes Druckmittel wäre die dargestellte Bauart derart abzuändern, daß die Leitung s von der Leitung t getrennt lind letztere mit dem gesonderten Druckrnittelbehälter in Verbindung gebracht wird.
  • Soll das Ventil als Manävrierventil gebraucht werden, so erfolgt die Umsteuerung des Gaszuflusses durch den Seilzug y; durch Zug an diesem vermittels des Winkelhebels z wird die Steuerstange o verschoben, und dain it werden die Ventile p, q und r in die Öffnungsstellung gebracht. Da hier das Öffnen auch bei geringem Gasdruck gewünscht werden kann, ist, um ein volles öffnen schnell zu erreichen, an den Drahtzug y ein zweiter Drahtzug i parallel angeschlossen, welcher, an dein Ventilteller g befestigt, diesen unmittelbar abzieht. Die gasdichte Durchführung durch die Platte i erfolgt durch Einbinden des Zuges in die aus gasdichtem Stoff bestehende Tüte 2, die anderseits an der Platte i gasdicht befestigt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasüberdruckventil, insbesondere für Luftschifftragkörper, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas, dessen Druck geregelt werden soll, oder ein Hilfsgas (Preßluft) wahlweise in Druckkammern (A oder B) geleitet wird, die durch eine bewegliche Zwischenwand getrennt sind, die mit dem Ventilteller zwangläufig verbunden ist und dessen Aufpregsen (A) oder Abheben (B) bewirken, wobei die Füllung der Druckkammern (A oder B) durch vom Gasdruck gesteuerte Hilfsventile (p, q, r) erfolgt.
  2. 2. L`berdruckventil nach Anspruch i, <dadurch gelzennzeichnet, daß zum Steuern der Hilfsventile (p, q, r) ein feder- oder gewichtsbelasteter Kolben dient, der ständig mit dem Gasbehälter in Verbindung steht.
  3. 3. Überdruckventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Hilfsventile (p, q, r) eine feder- oder getvichtsbelastetebewegliche Bodenplatte (zig) mit Balgenschluß dient.
DEL51132D 1920-08-03 1920-08-03 Gasueberdruckventil, insbesondere fuer Luftschifftragkoerper Expired DE371666C (de)

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DE (1) DE371666C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2785105A1 (es) * 2019-04-01 2020-10-05 Altran Innovacion S L Válvula de descarga

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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