DE372105C - Hammermuehle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener Brechschwinge - Google Patents
Hammermuehle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener BrechschwingeInfo
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- DE372105C DE372105C DEZ12016D DEZ0012016D DE372105C DE 372105 C DE372105 C DE 372105C DE Z12016 D DEZ12016 D DE Z12016D DE Z0012016 D DEZ0012016 D DE Z0012016D DE 372105 C DE372105 C DE 372105C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
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- Crushing And Grinding (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 c GRUPPE 11
(Z J2oi6 IIIjsoc)
Zerkleinerungs- und Aufbereitungs-Ges. m. b. H. in Köln-Deutz.
Hammermühle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener Brechschwinge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1920 ab.
Die bisher im Gebrauch befindlichen ! Brechbacke versehen. . Bei Eintritt allzu
Hammertnüihlen zum Zerkleinern und Vermählen
von Rohstoffen der verschiedensten Art sind in der Regel mit einer festen oder nachstellbaren oder auf Federn gelagerten
harter Stücke oder Fremdkörper kann die federnd gelagerte Brechbacke etwas nachgeben.
Außerdem ist oft noch ein Sicherungsbolzen an dem Mahlrost der Hammer-
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mühle angebracht, der eine Zerstörung der Maschine verhindern soll, weil nach seiner
Zerstörung der Rost nachgaben kann. Diese Einrichtungen erfüllen aber ihren Zweck nicht
vollkommen. Fremdkörper können in dem Mühlengehäuse bleiben, und es besteht der Nachteil, daß zwecks Entfernung von Fremdkörpern
größere Arbeiten, wie z. B. Abnehmen der Mühlenhaube oder Auswechseln der ίο Brechbacke, erforderlich sind und hierdurch
größere Betriebsunterbrechungen eintreten. Ferner besteht der Nachteil, daß bei Eintritt
der Abscherung des Sicherungsbolzens das
Aufgabegut weiter in die Mühle und dann in i größeren Mengen in das gemahlene Gut ge- |
langt und aus diesem nur mit Schwierig- j keiten wieder entfernt werden kann. j
Die vorliegende Erfindung sucht diese j Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung be- j
steht darin, daß die Brechbacke, die als Brech- ! schwinge um ihren oberen Aufhängepunkt nach j
rückwärts schwingen kann, zwecks Entfernung | von Fremdkörpern um diesen Aufhänge- j
.und Schwingpunkt nach aufwärts geklappt j und in dieser Lage festgestellt werden kann. |
Hierdurch wird ohne Auseinandernehmen der Maschine, Abnehmen der Mühlenhaube oder
Loslösen einer Seitenwand der Maschine das Innere des Mahlgehäuses unmittelbar zugang- :
lieh gemacht. !
Die neue Hammermühle ist in Abb. 1 und 2 i der Zeichnung in zwei zueinander senkrechten
Schnitten in einer Ausführungsform dargestellt.
Die innerhalb des Mahlgehäuses α umlaufenden Schläger b zerkleinern das aus der
Zuführungsrinne c einlaufende Gut an den Brechbacken d. Diese sind geteilt ausgeführt
und an der Innenseite einer Brechschwinge e angebracht, deren oberes Ende auf dem Bolzen
/ aufgehängt ist. Der am unteren Ende der Brechschwinge angebrachte Bolzen g
stützt sich mittels der Zugstange h und der auf ihr sitzenden Druckfeder i gegen das Gehäuse
k. Wenn allzu große Stücke oder Fremdkörper im Zerkleinerungsgut vorkommen,
so tritt nicht sofort die Bruchsicherung in Wirkung, indem der entsprechend bemessene
Bolzen g abgeschert wird, sondern die Brechschwinge e gibt unter Zusammenpressung
der Druckfeder i federnd nach.
Hiermit ist der weitere Vorteil verknüpft, daß bei einem Verschleiß der Schläger b eine
bequeme Nachstellbarkeit der Brechscbwinge e vorgenommen werden kann. Man braucht zu 5S
diesem Zwecke nur eine längere Feder i einzusetzen oder 'die Zugstange h zu verkürzen.
Zu letzterem Zwecke könnte die Zugstange zweiteilig mit als Links- und Rechtsgewinde
wirkendem Verbindungsstück ausgeführt sein. Durch Veränderung der Feder kann man
ferner die Hammermühle den verschiedenen Härtegraden des Aufgabegutes anpassen. Auf
diese Weise läßt sich der Zwischenraum zwischen dem Schlägerwerk und der Brechschwinge
bequem regeln.
Bei ainem Abscheren des Sicherungsbolzens g, 'dadurch, daß zu harte Stücke oder
Eisenteile in die Mühle gelangt sind, klappt die Brechschwinge e zurück, so daß keine Zerstörung
der Maschine eintreten kann.
Gemäß der Erfindung kann nun der Bolzen g auch absichtlich gelöst und die Brechschwinge
e darauf in die strichpunktierte Stellung e zurückgeschwungen werden. Ist
die Brechschwinge nach Lösen des Bolzens g jedoch in die punktiert gezeichnete Stellung e.,
aufwärts geklappt, so kann sie in dieser Stellung mittels eines einzusteckenden Bolzens gt
an der Rinne c befestigt werden. In dieser hochgeklappten Lage sind die Brechbacken d
ohne weiteres zugänglich und können ausgebessert, um- oder ausgewechselt werden.
Bei geriffelten Brechbacken kann in dieser Stellung eine leichte Reinigung derselben vorgenommen
werden. Ebenso ist bei dieser hochgeklappten Lage der Brechschwinge ein bequemes Arbeiten beim Ausbessern oder
Auswechseln der Roststäbe I oder des ganzen Rostes gegeben, ohne daß man die
Haube m vom Gehäuse k abzunehmen braucht.
Gleichfalls wird hierdurch ein leichtes Reinigen des Mahlgehäuses ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hammermühle mit an ihrem unteren Teil federnd gehaltener Brechschwinge, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechschwinge (e) um ihren oberen Schwingpunkt (/) nach rückwärts und aufwärts klappbar aufgehängt ist, so daß bei hochgeklappter, in dieser Stellung (V2) gesicherter Schwingbacke sowohl die in ihr gelagerten Brechlbacken (d) wie der Rost (Z) frei werden, und das Innere des Mahlgehäuses zwecks Ausbesserung und Reinigung unmittelbar zugänglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ12016D DE372105C (de) | 1920-12-30 | 1920-12-30 | Hammermuehle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener Brechschwinge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ12016D DE372105C (de) | 1920-12-30 | 1920-12-30 | Hammermuehle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener Brechschwinge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372105C true DE372105C (de) | 1923-03-22 |
Family
ID=7622222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ12016D Expired DE372105C (de) | 1920-12-30 | 1920-12-30 | Hammermuehle mit an ihrem unteren Teile federnd gehaltener Brechschwinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372105C (de) |
-
1920
- 1920-12-30 DE DEZ12016D patent/DE372105C/de not_active Expired
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