CH102551A - Giessmaschine für Stereotypplatten. - Google Patents

Giessmaschine für Stereotypplatten.

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CH102551A
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CH
Switzerland
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casting
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English (en)
Inventor
Maschinenfa Aktiengesellschaft
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Winkler Fallert & Co Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
    • B41D3/14Details
    • B41D3/20Melting pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description


  Giessmaschine für     Stereotypplatten.       Bei     Stereotypplatten-Giessmaschinen,    bei  denen sich     die    Form in der Giessstellung un  mittelbar an eine im Boden des Schmelz  kessels befindliche     Schlitzöffnung    anschliesst,  muss man die aus Kernstück und Schale be  stehende Giessform nach jedem Guss vom  Schmelzkessel etwas abfallen lassen, um sie  besser     öffnen    zu können.  



  Gemäss der Erfindung wird diesen Ver  hältnissen dadurch Rechnung getragen, dass  man den     Giessformkern    fest und die Giess  formschale verschiebbar in einem kippbaren  Gestell anordnet, welches mittelst einer Kur  bel auf- und     abbewegt    werden kann. In der  obern Stellung des Gestelles schmiegt sich  der an diesem befestigte     Giessformkern    an  den Schmelzkessel an, von dem er aber wie  der fortbewegt wird, sobald das Gestell in  die untere Stellung zurücktritt. Durch eine  zweite     Kurbel    wird die     Giessformschale    in       der.ii    Gestell derart verschoben, dass die Giess  form in -der gehobenen Stellung des Gestelles  geschlossen, in der gesenkten Stellung da  gegen geöffnet ist.

   Die Kurbelwelle wird    zweckmässig durch ein Schneckengetriebe an  getrieben, dessen Schnecke sich mit der sich  ständig drehenden     Antriebwelle    durch eine  Kupplung verbinden lässt.  



  Auf der Zeichnung ist eine Giessmaschine  nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.       Fig.    1 ist eine teilweise geschnittene  Seitenansicht des die Giessform tragenden  Kippgestelles mit Schmelzkessel im senk  rechten Schnitt,       Fig.    2 ein Schnitt     A-B    in     Fig.    l;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht der in Be  tracht kommenden Teile einer Giessmaschine,  wobei der Antrieb im Schnitt dargestellt ist,       Fig.    4 ein Grundriss des Antriebes für  sich, und       Fig.    5 ein Schnitt nach     C-D    in     Fig.    4.

         Fig.    6 eine schematische Darstellung des  Antriebes in verschiedenen Drehstellungen.  



  Der Schmelzkessel 1 mündet unten in die  durch ein     Hahnkücken    2 steuerbare Schlitz  öffnung 3 aus     (Fig.    1), an welche sich die  aus Kernstück 4 und Schale 5 bestehende  Giessform in . der gehobenen Stellung an-      schliesst. Das Kernstück 4 ist mit dem Ge  stell 6 fest verbunden, während die Schale  5 in der Kulisse 7 zum     Schliessen    und     Off-          nen    der Form auf und ab verschoben wer  den kann. Zum     Herandrücken    der geschlos  senen     Form    an den     Schnielzkes.el    1 wird  das Gestell 6 um den Zapfen 8 gekippt.

   Die  Bewegung des Gestelles 6 wird von der       Welle    9 abgeleitet, die in dein Gestell 6 ge  lagert und durch die Kurbeln 10 und     Gelenk-          stücke    11 mit dem Fundament 12 verbunden  ist. Die     Gelenkstücke    11 sind in der Längs  richtung federnd nachgiebig, wie aus     Fig.    1  zu ersehen. Sobald sich die Welle 9 dreht,  wird das Gestell 6 infolge der Verbindung  mit dem Fundament 12 abwechselnd auf- und       abbewegt,    was bedeutet, dass die Giessform  während jeder Umdrehung einmal an die  Mündung 3 des Kessels 1 federnd     angepresst     und dann von dieser wieder fortbewegt wird.

    Damit nun die Giessform bei Berührung mit  der Kesselwandung stets geschlossen ist,  sich aber in der untern Stellung     öffnet,    wird  die in der Kulisse 7 verschiebbare Giessschale  mittelst der Pleuelstangen 13 und Kurbeln  14 auf- und     abbewegt.     



  Zur Erzielung dieser     Bewegungen    dient  nun der Motor 15, auf dessen Achse das  Schwungrad 16 gegen Drehung gesichert  aber verschiebbar angeordnet ist. In einer  Endstellung kommt das Schwungrad 16,  welches als Kupplungshälfte ausgebildet ist,  mit einem Kupplungsteil 17 in     Eingriff,    der  auf der bei 18 und 19 gelagerten Welle 20  festsitzt, die eine Schnecke 21 trägt, welche  in ein     Schneckenrad    22 eingreift. Dieses  sitzt lose und die Scheibe 23 wie auch die       kreisrunde    Sperrscheibe 24 sind fest auf der  Kurbelwelle 25, die am einen Ende die Kur  bel 26, am andern die geben Drehung ge  sicherte, aber     achsial    verschiebbare Kupplungs  büchse 27 trägt.

   In der in     Fig.    5 gezeichne  ten Endstellung überträgt diese Büchse die  Drehbewegung des Schneckenrades 22 auf  die Welle 25, infolgedessen auch auf die  Kurbel<B>26</B> und Scheibe 23,     während    in der  entgegengesetzten     Endstellung    die Büchse  27 mit einer am Gestell festgelagerten Klaue    28 in     Eingriff    kommt, wodurch die Welle 23,  Kurbel 26 und Scheibe 23 verriegelt werden.  



       Durch    den gezahnten Teil der Scheibe  23 wird das Zahnrad 29 gedreht, welches  auf der zur Bewegung der Giessform dienen  den Kurbelwelle 31 festverkeilt ist. Diese       Welle    trägt eine Kurbel 51 mit Kulisse 52,  in welche eine Rolle 53 an der einer. Kur  bel 14 passt, so dass die     Drehbewegung    der  Welle 31 auf die die Pleuelstangen 13 tra  gende Welle 9     übertraget    wird. Auf der  Welle 31 sitzt ferner lose das Schaltrad 32,  das bei jeder -Umdrehung des Schneckenrades  22 durch Nocken 33, 34 in gewissen Zeit  räumen gedreht wird.

   In den Zwischen  pausen wird das Schaltrad 32 durch eine in  das mit ihm fest verbundene Sperrad 35 ein  greifende Klinke 36 festgehalten, die mit  einem Nocken 37 auf dein Umfang des       Schneckenradkranzes    38 gleitet und dadurch  mit dem Sperrad<B>35</B> in     Eingriff    gehalten  wird. Dort, wo eine Weiterschaltung des  Schaltrades 32 durch einen der Nocken 33,  34 erfolgt, wird ein     Zurückweichen    der  Klinke 36 und daher eine kurze Drehung des  Sperrades 35 durch einen Ausschnitt 39 in  dein     Schneckenradkranz    38 ermöglicht.

   Mit  dein Schaltrad dreht sich auch die Nocken  büchse 40, die mittelst des Hebels 41 die  Kupplungsbüchse 27 einmal für jede Um  drehung des Schaltrades mit dem Schnecken  rad 22 kuppelt und nach einem bestimmten       Zeitraum    wieder     entkuppelt.     



  Bei     jedes.naligem    Einrücken der Kupp  lung 27 dreht das sonst lose laufende  Schneckenrad 22:  1) die Kurbel 26 und daher den     Hahn-          kücken    aus der Stellung A über die Stellung       B    in die Stellung C     (;Fig.    6), wobei das     Off-          nen    der     Aletallauslaf>öffnutig    erst gegen Ende  der     um    180" erfolgenden Drehung, also beim  Übergang von Stellung     B    zu C bewirkt wird.  



  2) die auf der Kurbelwelle 25 festge  keilte Seheibe 23, welche bei der Drehung  aus der Stellung A nach     B        (Fig.    6) durch  ihren gezahnten Teil das Zahnrad 29 und  die Welle 31     um    etwa<B>1800</B> dreht, die Form  dabei durch Vermittlung der Teile 51-53      und 9-14     (Fig.    2) schliesst und sie gegen  die     Metallauslassöffnung    des Schmelzkessels  1 hebt. Alsdann setzt die Scheibe vermöge  ihres     ungezahnten    Teils die Drehung unab  hängig von dein Zahnrad 29 aus Stellung B  nach C fort, bis die Kurbel 26 ihre Drehung  um<B>180'</B> vollendet und sich das     Halmkücken     geöffnet hat.

   Darauf wird die Kupplungs  büchse 27 durch den Hebel 41 von der ab  satzweise durch das Schneckenrad 22 mittelst  der Nocken 33, 34     angetriebenen    Nocken  büchse 40 in die entgegengesetzte Endstellung  zurückgezogen und die Welle 25 wieder ver  riegelt.  



  In der Stellung C in welcher sich die  Form mit geschmolzenem Metall aus dem  Kessel füllt und die dadurch gegossene Platte  erstarrt, bleiben die Teile solange stehen  (etwa 12 Sekunden), bis das Schaltrad 32  durch die Nocken 33, 34 vom     Beginn    seiner  Bewegung an eine volle Umdrehung gemacht  hat.

   Es wird alsdann die Kupplungsbüchse  27 wiederum mit dem Schneckenrad 22 in       Eingriff    gebracht, und dadurch die Welle 25       uni   <B>1800,</B> also aus der Stellung     C'    über D  nach     El    gedreht, was zunächst, d. h. solange  noch der     ungezahnte    Teil des Zahnsegmentes  dem stillstehenden Zahnrad 29 zugewendet  ist (Stellung C) ein Schliessen des     Hahn-          kückens    durch die Kurbel 26 und dann durch  den Eingriff des gezahnten Teils des Zahn  segmentes mit dem Zahnrad 29 eine Drehung  der Kurbel 31 und. infolgedessen ein Herab  lassen und Öffnen der Giessform zur Ermög  lichung der Plattenentnahme von Hand be  wirkt.  



  In den Stellungen<I>B,</I> C und<I>D,</I> in wel  chen das Zahnrad 29 nicht mehr durch     Ein-          griff    mit dein gezahnten Teile der Scheibe  23 gehalten wird, reitet das     Konkavstück    42  auf dein Umfang der Sperrscheibe 24, so dass  ein ungewolltes Herabfallen der Giessform  vom Schmelzkessel nicht möglich ist.  



  Um die Kupplung 16, 17 ein- und aus  schalten zu können, ist der Hebel 43 vorge  sehen, welcher in der herabgedrückten Stel  lung das ' Schwungrad 16 mittelst der Gabel  45 gegen den feststehenden Kupplungsteil 17    presst und dadurch den oben beschriebenen  Giessvorgang einleitet. Durch die gleiche Be  wegung wird die Bremsscheibe 46, die mit  der entgegengesetzten Seite des Kupplungs  teils -17 zusammenarbeitet, von diesem fort  bewegt: In der untern Stellung wird der  Hebel 43 durch den Sperrhebel 47 gehalten,  der zu diesem Zwecke einen Anschlag 48  besitzt, der über den .Anschlag 49 an dem  Hebel 43 greift.

   Sobald der Giessvorgang  beendet ist und die Scheibe 23 und Zahnrad  29 die Stellung 9     (Fig.    6) wieder erreichen,  wird der Sperrhebel 47 entweder von Hand  oder durch einen Nocken am     Schaltrade    32  ausser Eingriff mit dem Hebel 43 gehoben,  so -dass sich dieser hebt und das Schwungrad  16 durch die Feder 50 von dem festen Kupp  lungsteil 17 fortbewegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Giessmaschine für Stereotypplatten, bei der sich die Form in der Giessstellung un mittelbar an eine im Boden des Schmelz kessels befindliche Schlitzöffnung anschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Griessform- kern fest und die Giessformschale verschieb bar in einem kippbaren Gestell getragen werden, welches mittelst einer Kurbel auf und abbewegt werden kann, so dass der Giessformkern an den Schmelzkessel herange- drückt oder von diesem fortbewegt wird,
    während'durch eine zweite Kurbel die Giess formschale in dem Gestell derart in bezug auf den Giessformkern verschoben wird, dass die Form in der gehobenen und gesenkten Stellung des Gestells geschlossen bezw. ge öffnet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Giessmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Gelenkstücke, mittelst deren Hilfe das Kippgestell ge hoben und gesenkt wird, federnd ausge bildet sind, so dass -bei Heben des Ge stelles ein elastisches Anpressen der Form an den Schmelzkessel bewirkt wird. 2.
    Giessmaschine nach Patentanspruch, mit Kücken zur Regelung des 1VIetallausflusses, dadurch gekennzeichnet, dass während jedes Giessvorganges ein mit Selbsthem mung versehenes Rad durch ein von ihm gedrehtes Schaltwerk periodisch mit seiner auch als Kückenantrieb dienenden Welle gekuppelt und von dieser entkuppelt wird, welche ihrerseits die zur Bewegung der Giessform in die geschlossene Giessstellung und offene Plattenentnahme-Stellung die nenden Teile antreibt. 3.
    Griessmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet; dass die das Kücken bewegende Welle eine teilweise gezahute Scheibe trägt, welche mit ihrem gezahn ten Teil ein kleineres, zur Bewegung der Giessform in die geschlossene Giessstellung bezw. offene Plattenentnahme-Stellung die- nendes Zahnrad dreht, während sie ver möge ihres ungezahnten Teils die Bewe gung des Kückens bei Stillstand der Giess form ermöglicht. 4.
    Giessmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf der das Kücken bewegenden Welle eine kreisrunde Sperrscheibe sitzt, auf deren Umfang in der Giessstellung der Form ein auf der Welle des kleineren Zahnrades sitzendes Konkavstück gleitet, um jede weitere Be wegung der Form so lange zu verhindern, bis das Kücken geschlossen ist.
CH102551D 1922-09-05 1922-09-05 Giessmaschine für Stereotypplatten. CH102551A (de)

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