DE3736721A1 - Fluessigkeitsstandanzeiger - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Flüssig
keitsstandanzeiger und betrifft insbesondere den Aufbau
einer Lagerung für eine Stange zur Befestigung eines Flüs
sigkeitsstandfühlers.
Flüssigkeitsstandanzeiger werden beispielsweise verwendet,
um den in einem Treibstofftank eines Kraftfahrzeugs befind
lichen Treibstoffstand zu messen, oder um ein Alarmsignal
zu erzeugen, wenn der im Treibstofftank verbleibende Treib
stoff unter ein vorbestimmtes Niveau absinkt.
Wenn beispielsweise ein Thermistorelement verwendet wird,
tritt, da der Wärmeübergang des Thermistorelements im Treib
stoff groß ist, keine Selbsterwärmung auf, so daß der Wider
stand des Elements relativ hoch ist. Wenn andererseits der
Treibstoffstand abnimmt und somit das Thermistorelement der
Luft ausgesetzt wird, tritt, da der Wärmeübergang gering
wird, eine Selbsterwärmung auf, so daß der Widerstand des
Elements mit steigender Temperatur abnimmt, wodurch der
Strom im Schaltkreis zunimmt, der eine Alarmanzeige erleuch
tet.
Bei einem bekannten Flüssigkeitsstandanzeiger ist jedoch
eine Stange zur Befestigung eines Flüssigkeitsstandfühlers
(z.B. eines Thermistorelements) einfach am Basisteil mittels
zwei Schrauben befestigt, so daß, wenn auf das Fühlerelement
oder die Stange über die Flüssigkeit in verschiedenen Rich
tungen eine Kraft aufgebracht wird, das Problem darin be
steht, daß die dünnen Wandabschnitte der Fühlerstange, durch
die Schrauben verlaufen, verbogen werden. Weiter bestehen
andere Probleme darin, daß, wenn während des Zusammenbaus
auf die Fühlerstange ein mechanischer Stoß oder eine thermi
sche Belastung aufgebracht werden, sich die Schrauben leicht
lösen, so daß sich die Fühlerstange relativ zum Basisteil
lockert oder im schlimmsten Fall sich vom Basisteil löst.
Diese Nachteile führen zu einer Versetzung des Fühlers und
somit zu einer Verschlechterung der Zuverlässigkeit des
Flüssigkeitsstandanzeigers bzw. der Flüssigkeitsstandalarm
anzeige. Weiter führt das Lösen der Fühlerstange relativ
zum Basisteil zu Geräuschen innerhalb des Treibstofftanks,
wenn der Tank vibriert.
Die Anordnung der Fühlerstange bei einem bekannten Flüssig
keitsstandanzeiger wird im folgenden bei der Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen beschrieben.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Flüs
sigkeitsstandanzeiger zu schaffen, bei dem die Fühlerstange
so am Basisteil befestigt wird, daß ein Widerstand gegen
mechanische oder thermische, in verschiedenen Richtungen
auf die Fühlerstange einwirkende Belastungen geschaffen wird,
so daß eine stabile und genaue Flüssigkeitsstandanzeige bzw.
Flüssigkeitsstanderfassung ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete
Erfindung gelöst. D.h., es wird ein Flüssigkeitsstandanzei
ger mit einem Basisteil, einer am Basisteil befestigten Füh
lerstange und einem am unteren Ende der Fühlerstange befe
stigten Fühler, um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
einer Flüssigkeit festzustellen, geschaffen, der (a) eine
durch eine in einem oberen Ende der Fühlerstange in einer
zur ersten axialen Richtung der Fühlerstange senkrechten
Richtung ausgebildete Öffnung sich erstreckende Schraube
zur Begrenzung der Bewegung der Fühlerstange in der ersten
axialen Richtung der Fühlerstange, (b) mindestens eins am
Basisteil vorgesehenes, mit der Fühlerstange in Berührung
stehendes Begrenzungsteil für die Fühlerstange zur Begren
zung der Bewegung der Fühlerstange in einer zweiten axialen
Richtung der Schraube, und (c) mindestens ein ebenfalls am
Basisteil vorgesehenes, mit der Fühlerstange in Berührung
stehendes Begrenzungsteil für die Fühlerstange zur Begren
zung der Bewegung der Fühlerstange in einer dritten zur
ersten axialien Richtung der Fühlerstange und zur zweiten
axialen Richtung der Schraube senkrechten Richtung umfaßt.
Das erste Fühlerstangenbegrenzungsteil ist eine Wand eines
oberen U-förmigen Lagerteils, in das ein oberstes Ende der
Fühlerstange eingepaßt ist, und eine Wand eines unteren
U-förmigen Lagerteils, in das ein mittlerer Teil der Fühler
stange eingepaßt ist. Weiter ist das zweite Fühlerstangen
begrenzungsteil eine hintere Wand des oberen U-förmigen
Lagerteils, eine hintere Wand des unteren U-förmigen Lager
teils und ein Vorsprung der Wand des Basisteils.
Die oberen und unteren Lagerteile sind entweder einstückig
mit dem Basisteil mittels eines Harzformverfahrens ausge
bildet oder durch Stanzen eines Bleches gebildet und mittels
Schweißen oder Schrauben am Basisteil befestigt.
Das obere U-förmige Lagerteil kann durch eine Einsetzöffnung
im Basisteil ersetzt werden, zum Einsatz eines gebogenen
Endabschnitts der Stange in der dritten Richtung.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrie
ben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Teile
bezeichnen. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Lagerung der
Fühlerstange bei einem bekannten Flüssigkeits
standanzeiger;
Fig. 2A eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausfüh
rungsform der Lagerung der Fühlerstange bei einem
Flüssigkeitsstandanzeiger gemäß der Erfindung;
Fig. 2B eine vergrößerte Teilansicht im Querschnitt des
wesentlichen Teils der in Fig. 2A gezeigten er
sten Ausführungsform;
Fig. 3A eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausfüh
rungsform der Lagerung der Fühlerstange gemäß der
Erfindung;
Fig. 3B eine vergrößerte geschnittene Teilansicht des
wesentlichen Teils der in Fig. 3A gezeigten zwei
ten Ausführungsform;
Fig. 4A eine perspektivische Ansicht einer Lagerung der
Fühlerstange gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 4B eine geschnittene vergrößerte Teilansicht des
wesentlichen Teils der in Fig. 4A gezeigten drit
ten Ausführungsform;
Fig. 5A eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausfüh
rungsform der Lagerung der Fühlerstange; und
Fig. 5B eine vergrößerte geschnittene Teilansicht des
wesentlichen Teils der in Fig. 5A gezeigten vier
ten Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein Flüssigkeitsstandanzeiger in einem Treib
stofftank befestigt dargestellt. Das Basisteil 1 besteht aus
Metall und ist mittels Stanzen hergestellt worden. Verschie
dene nicht dargestellte Teile sind am Basisteil 1 befestigt,
insbesondere sieht man eine Fühlerstange 2 zum Lagern eines
Flüssigkeitsstandfühlers 3 (z.B. einen Thermistor), die am
mittleren Abschnitt des Basisteils 1 mittels zwei Schrauben
4 befestigt ist.
Im einzelnen ist die Stange 2 mit dem Fühler 3 an ihrem
unteren Ende versehen. Der mittlere Abschnitt der Stange 2
ist in geeigneten Winkeln gebogen, und am oberen Ende der
Stange 2 sind zwei dünnwandige Abschnitte 2 a ausgebildet.
Die Stange 2 ist am Basisteil 1 mittels zwei Schrauben 4
befestigt, die durch die dünnwandigen Abschnitte 2 a verlau
fen und in zwei im Basisteil 1 ausgebildete Gewindeöffnungen
1 a eingeschraubt.
Bei dem oben beschriebenen Flüssigkeitsstandanzeiger tritt,
wenn sich beispielsweise das Thermistorelement in der Treib
stofflüssigkeit befindet, da die Wärmeleitung des Thermistor
elements groß ist, keine Selbsterwärmung auf, so daß der
Widerstand des Elements relativ hoch ist. Wenn andererseits
der Treibstoffstand abgesenkt wird und somit das Element Luft
ausgesetzt wird, tritt, da die Wärmeleitung gering wird, eine
Selbsterwärmung auf, so daß der Widerstand des Elements zu
nimmt, wodurch der Strom im Schaltkreis zunimmt und eine
Alarmanzeige erleuchtet. In der Zeichnung ist ein Leitungs
draht 5 rings um die Stange 1 gewickelt, um den Fühler (z.B.
den Thermistor) 3 mit einem Anzeigeelement (nicht dargestellt)
zu verbinden.
Bei dem bekannten Anzeiger besteht das Problem, daß, wenn
eine Kraft auf den Fühler 3 an der Stange 2 durch die Flüs
sigkeit im Tank aufgebracht wird, diese Kraft direkt auf die
die Welle befestigenden Teile wirkt, an denen Gewindebohrun
gen 1 a ausgebildet sind, und zwar in unterschiedlichen Rich
tungen, so daß sich die dünnwandigen Abschnitte 2 a der Stange
2 verbiegen. Da weiter mechanische und thermische Belastungen
auf die Abschnitte 2 a während des Zusammenbaus einwirken,
neigen die Schrauben 4 dazu, sich zu lösen, so daß sich die
Stange 2 löst oder sich von dem Basisteil 1 entfernt. Diese
Tatsachen führen zu einer schlechten Zuverlässigkeit bei der
Flüssigkeitsstandanzeige, der Alarmanzeige usw. durch eine
Versetzung des Fühlers. Weiter entsteht ein Geräusch im Tank,
wenn der Tank vibriert.
Im folgenden soll nunmehr der erfindungsgemäße Flüssig
keitsstandanzeiger beschrieben werden.
Fig. 2A ist eine perspektivische Ansicht, und Fig. 2B ist
ein vergrößerter Schnitt des wesentlichen Teils dieser Aus
führungsform.
Ein Basisteil 1 wird mittels eines Kunstharzformverfahrens
in einem einzigen Arbeitsschritt gebildet. Das Basisteil 1
umfaßt eine Grundplatte 1 m, ein oberes U-förmiges Stangen
lagerteil 1 b, das in der Mitte der unteren Fläche der Basis
platte 1 m angeordnet ist, zwei sich nach unten erstreckende
Stege 1 c und 1 d, die auf beiden Seiten des Lagerteils 1 b
angeordnet sind, eine Halterung 1 e, die mit Gewindebohrungen
in ihrer Mitte versehen ist und auf der einen Seitenfläche
des einen Schenkels 1 c angebracht ist, und eine untere
U-förmige Stangenlagerung 1 f.
Eine Stange 2 ist mit einem dünnwandigen Abschnitt 2 a an
ihrem obersten Ende ausgebildet, und eine Schraubeneinsetz
öffnung 2 b ist in dem dünnwandigen Abschnitt 2 a ausgebildet.
Wie man in Fig. 2B sieht, steht die Spitze des dünnwandigen
Abschnitts 2 a der Fühlerstange 2 mit dem U-förmigen Lager
teil 1 b in Eingriff, und der mittlere Abschnitt der Fühler
stange 2 ist in das untere Lagerteil 1 f für die Fühlerstange
eingesetzt. Weiter wird die Fühlerstange 2 durch das Basis
teil 1 mittels einer Schraube 4 gelagert, die durch die
Schraubenöffnung 2 b der Stange 2 eingesetzt und in eine
Gewindebohrung der Halterung 1 e des Basisteils 1 einge
schraubt wird.
Bei der so gelagerten Stange 2 wird die Bewegung der Stange
2 in axialer Richtung (Z-Richtung in der Zeichnung) mittels
der Schraube 4 begrenzt. Die Bewegung der Stange in Schrau
beneinsetzrichtung (X-Richtung in der Zeichnung) wird durch
die beiden Seitenwände A des oberen U-förmigen Lagerteils 1 b
als auch durch die beiden Seitenwände A des unteren U-för
migen Lagerteils 1 f begrenzt. Weiter wird die Bewegung der
Stange in einer dritten Richtung (Y-Richtung in der Zeich
nung) senkrecht zur axialen Richtung Z der Stange und der
Einsetzrichtung X der Schraube durch die rückwärtige Wand B
des oberen U-förmigen Lagerteils 1 b, die gekrümmte hintere
Wand B des unteren U-förmigen Lagerteils 1 f und einen Vor
sprung B (1 q) (siehe Fig. 2B) am oberen Abschnitt des unte
ren U-förmigen Lagerteils 1 f begrenzt.
Die Schraube 4 dient somit als Begrenzungsteil längs der
axialien Richtung (Z) der Stange. Die beiden Wände A des
oberen und unteren Lagerteils 1 b und 1 f bilden ein erstes
Begrenzungsteil A für die Fühlerstange in Richtung der
Schraubeneinsetzrichtung X. Die hintere Wand B des oberen
Lagerteils 1 b und die gekrümmte hintere Wand B und der Vor
sprung b (1 q) des unteren Lagerteils 1 f bilden ein zweites
Begrenzungsteil B der Fühlerstange in Richtung der dritten
Richtung Y.
Wenn die Stange weiter in das Basisteil 1 eingepaßt ist,
wird das obere Ende der Stange 2 in ein Basisteil von unten
eingesetzt und am Basisteil 1 mittels der Schraube 4, wie
mittels gestrichelter Pfeile in Fig. 1 dargestellt, befe
stigt.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform besteht kaum eine
Möglichkeit, daß sich die Schraube 4 löst, da die Richtung,
in der eine Kraft auf die Schraube 4 einwirkt, nur die
axiale Richtung Z der Stange ist, die senkrecht zur Befe
stigungsrichtung Y der Schraube verläuft.
Fig. 3A ist eine perspektivische Ansicht einer zweiten Aus
führungsform, und Fig. 3B ist ein Schnitt der gleichen Aus
führungsform.
In dieser Ausführungsform bestehen das Basisteil 1 und die
anderen Teile aus einem Metallblech und sind mittels Stan
zen ausgebildet. Das U-förmige obere und untere Lagerteil
1 b und 1 f sind getrennt mittels Schrauben oder Schweißen am
Basisteil 1 befestigt. Weiter ist die Halterung 1 e und der
Vorsprung B (1 q) zusammen mittels Stanzen ausgebildet. Der
Aufbau der zweiten Ausführungsform ist im wesentlichen der
ersten Ausführungsform gleich, mit der Ausnahme, daß das
Material des Basisteils, der Fühlerstangenbegrenzungsteile
A und B und das Verfahren zur Herstellung des Basisteils 1
sich von der ersten Ausführungsform unterscheiden, wobei
jedoch die Funktion die gleiche wie bei der ersten Ausfüh
rungsform ist.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen 1 und 2 sind
die Öffnungen 2 b der Fühlerstange 2, durch die die Schraube
4 eingesetzt wird, kreisförmig. Wenn die Bewegung der Stange
2 in axialer Richtung jedoch begrenzt ist, kann eine Seite
der Öffnung 2 b offen sein.
Fig. 4A ist eine perspektivische Ansicht der dritten Ausfüh
rungsform der Lagerung der Fühlerstange für einen Flüssig
keitsanzeiger, und Fig. 4B ist eine vergrößerte Schnittan
sicht des wesentlichen Teils dieser Ausführungsform.
Bei dieser Ausführungsform ist das obere Lagerteil 1 b der
Fühlerstange gemäß den Fig. 2A und 3A durch eine im Basis
teil ausgebildete Öffnung ersetzt.
Ein Basisteil 1 wird durch ein Kunstharzformverfahren in
einem einzigen Schritt hergestellt. Das Basisteil 1 umfaßt
eine Basisplatte 1 m, eine sich nach unten erstreckende Wand
1 c an der unteren Fläche der Basisplatte 1 m, eine Einsatz
öffnung 1 n für ein gebogenes Ende der Stange am mittleren
oberen Teil der sich nach unten erstreckenden Wand 1 c paral
lel zur Basisplatte 1 m, eine Halterung 1 e, die unter der
Öffnung 1 n ausgebildet ist, einen Vorsprung 1 p, der sich
senkrecht zur Halterung 1 e erstreckt, ein U-förmiges unte
res Lagerteil 1 f für die Stange, das unter den oben be
schriebenen Teilen angeordnet ist, und einen Vorsprung 1 q
am unteren Abschnitt des unteren Lagerteils 1 f für die
Stange.
Ein oberes Ende der Stange 2 ist L-förmig gebogen, und dieses
Ende 2 c ist in die Einsetzöffnung 1 n für das gebogene Ende
der Stange eingesetzt. Die Stange ist zwischen dem Vor
sprung 1 p und der Schraube 4 an der Halterung 1 e eingesetzt,
und der mittlere Abschnitt der Stange 2 steht mit dem Vor
sprung 1 q in Berührung und ist ebenfalls in die untere
U-förmige Lagerung 1 f der Stange eingesetzt.
Wenn das Ende 2 c der Stange 2 in die Einsetzöffnung 1 n ein
gesetzt ist, ist die Bewegung der Stange 2 in axialer Rich
tung Z begrenzt. Weiter ist die Bewegung der Stange 2 in
der Schraubenbefestigungsrichtung X durch den Eingriff zwi
schen der Stange 2 und der Einsetzöffnung 1 n und den beiden
Seitenwänden A des U-förmigen unteren Lagerteils 1 f für die
Stange begrenzt. Weiter ist die Bewegung der Stange 2 in
der dritten Richtung Y senkrecht zur axialen Richtung der
Stange und der Schraube Z bzw. X durch den Vorsprung 1 p,
die Schraube 4, den Vorsprung 1 q und die hintere Wand B des
U-förmigen unteren Lagerteils 1 f für die Stange begrenzt.
Die Schraubeneinsetzöffnung 1 n ist somit ein Begrenzungs
teil zur Begrenzung der Bewegung der Stange in der Richtung
Z, d.h. der axialien Richtung der Stange. Die Einsetzöffnung
1 n für die Stange und die beiden Seitenwände A des U-förmi
gen unteren Lagerteils 1 f sind erste Begrenzungsteile A.
Die Schraube 4 ist ein Begrenzungsteil B zur Begrenzung der
Bewegung in der dritten Richtung Y, zusammen mit dem Vor
sprung 1 p, dem Vorsprung 1 q und der hinteren Wand B des
unteren U-förmigen Lagerteils 1 f für die Stange.
Wenn die Stange 2 an dem Basisteil 1 angebracht wird, wird
das Ende 2 c der Stange 2 (wie mittels des Pfeils in Fig. 4B
dargestellt) von unten in die Einsetzöffnung 1 n eingesetzt,
woraufhin dann die Schraube 4 befestigt wird. Da der Ein
laßabschnitt der Stangeneinsetzöffnung 1 n oval ausgebildet
ist, wobei sich eine Hauptachse in der axialen Richtung der
Stange (Z-Richtung) erstreckt, wie in Fig. 4A dargestellt,
kann das Einsetzen der Stange leicht durchgeführt werden.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wirkt auf die
Schraube 4 lediglich eine Kraft in Richtung der axialen
Richtung Z der Stange senkrecht zur Befestigungsrichtung X
der Schraube ein, so daß nur eine geringe Möglichkeit be
steht, daß sich die Schraube 4 löst, auch wenn auf die
Schraube eine Kraft aufgebracht wird.
Fig. 5A ist eine perspektivische Ansicht einer vierten Aus
führungsform, und Fig. 5B ist eine Schnittansicht der glei
chen Ausführungsform.
Bei dieser Ausführungsform ist das Basisteil 1 aus Blech
mittels Stanzen hergestellt, und die anderen am Basisteil 1
angebrachten Teile, wie z.B. die Stangeneinsetzöffnung 1 n,
die Halterung 1 e, der Vorsprung 1 p, der Vorsprung 1 q, das
untere U-förmige Lagerteil 1 f usw., sind alle in ähnlicher
Weise durch Stanzen ausgebildet und getrennt am Basisteil 1
mittels Schweißen oder Schrauben befestigt.
Die Lagerung der Fühlerstange 2 am Basisteil 1 entspricht
jedoch der der dritten Ausführungsform.
Wie oben beschrieben, ist die Schraube so angeordnet, daß
eine in unterschiedlichen Richtungen senkrecht zur axialen
Richtung der Schraube aufgebrachte Kraft vermindert werden
kann und nur eine Kraft auf die Schraube in axialer Rich
tung Z der Stange aufgebracht wird. Es besteht somit nur
eine geringe Möglichkeit, daß sich die Schraube löst, und
daß der dünnwandige Abschnitt der Stange, durch den die
Schraube verläuft, verformt wird, so daß man eine zuverläs
sige genaue Flüssigkeitsanzeige oder Flüssigkeitsstandalarm
anzeige erhält.
Claims (9)
1. Flüssigkeitsstandanzeiger mit einem Basisteil (1),
einer am Basisteil (1) befestigten Fühlerstange (2) und
einem am unteren Ende der Fühlerstange (2) befestigten
Fühler (3), um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
einer Flüssigkeit festzustellen, gekennzeichnet durch
- a) eine durch eine in einem oberen Ende der Fühlerstange (2) in einer zur ersten axialen Richtung (Z) der Füh lerstange (2) senkrechten Richtung ausgebildete Öff nung (2 b) sich erstreckende Schraube (4) zur Begren zung der Bewegung der Fühlerstange (2) in der ersten axialien Richtung (Z) der Fühlerstange (2);
- b) mindestens ein am Basisteil (1) vorgesehenes, mit der Fühlerstange (2) in Berührung stehendes Begrenzungs teil (A) für die Fühlerstange (2) zur Begrenzung der Bewegung der Fühlerstange (2) in einer zweiten axialen Richtung (X) der Schraube (4); und
- c) mindestens ein ebenfalls am Basisteil (1) vorgesehe nes, mit der Fühlerstange (2) in Berührung stehendes Begrenzungsteil (B) für die Fühlerstange (2) zur Be grenzung der Bewegung der Fühlerstange (2) in einer dritten zur ersten axialien Richtung (Z) der Fühler stange (2) und zur zweiten axialien Richtung (X) der Schraube (4) senkrechten Richtung (Y).
2. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Fühlerstangenbegrenzungsteil
(A) eine Wand eines oberen U-förmigen Lagerteils (1 b) ist,
in das ein oberes Ende (2 a) der Fühlerstange (2) eingepaßt
ist, und eine Wand eines unteren U-förmigen Lagerteils (1 f)
ist, in das ein mittleres Teil der Fühlerstange (2) einge
paßt ist.
3. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Fühlerstangenbegrenzungsteil
(B) eine hintere Wand des oberen U-förmigen Lagerteils (1 b)
ist, in das das oberste Ende (2 a) der Fühlerstange (2) ein
gepaßt ist, eine hintere Wand des unteren U-förmigen Lager
teils (1 f) ist, in das ein mittlerer Teil der Fühlerstange
(2) eingepaßt ist, und ein Vorsprung (19) der Wand des
Basisteils (1) ist.
4. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Lagerteile (1 b,
1 f) einstückig mit dem Basisteil mittels eines Harzform
verfahrens ausgebildet sind.
5. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Lagerteile (1 b,
1 f) durch Stanzen eines Bleches gebildet werden und mittels
Schweißen oder Schrauben an dem Basisteil (1) befestigt
werden.
6. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Fühlerstangenbegrenzungsteil
(A) eine in dem Basisteil ausgebildete Öffnung (1 n) ist,
die sich in der dritten Richtung (Y) zum Einsatz eines oberen
gebogenen Endes (2 c) der Fühlerstange (2) erstreckt, und
Wände eines unteren U-förmigen Lagerteils (1 f) sind, in
das ein mittlerer Teil der Fühlerstange (2) eingepaßt ist.
7. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Fühlerstangenbegrenzungsteil
(B) eine in dem Basisteil ausgebildete Öffnung (1 n) ist,
die sich in der dritten Richtung (Y) zum Einsatz eines oberen
gebogenen Endes (2 c) der Fühlerstange (2) erstreckt, eine
Rückwand (B) des unteren U-förmigen Lagerteils (1 f), in das
ein mittlerer Teil der Fühlerstange (2) eingepaßt ist, und
ein Vorsprung (1 p) und ein Vorsprung (1 q) des Basisteils (1)
ist.
8. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fühlerstangenendeeinsetzöffnung (1 n)
und das untere U-förmigeLagerteil (1 f) einstückig mit dem Basis
teil mittels eines Harzformverfahrens ausgebildet sind.
9. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fühlerstangenendeeinsetzöffnung (1 n)
und das untere U-förmige Lagerteil (1 f) mittels Stanzen eines
Bleches gebildet und mittels Schweißen oder Schrauben am
Basisteil (1) befestigt werden.
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