DE3743010C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/30—Locking exclusively by special shape of the screw-thread
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- Discharging, Photosensitive Material Shape In Electrophotography (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Außengewindeteil entsprechend
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Außengewindeteile
dienen als Befestigungselemente, insbesondere
als vibrationsfeste Sicherungsbefestigungselemente, bei
welchen zum Hemmen des Lösens des Befestigungselements eine
Reihe von verformten Gewindegängen verwendet wird.
Preßsitze zwischen einem Außenbefestigungselement, wie einem
Bolzen oder einer Schraube, und seinem aufnehmenden Teil
sind seit langem zur Vergrößerung des zur Entfernung des
Befestigungselements notwendigen Drehmoments verwendet worden,
um dadurch unbeabsichtigtes Lösen infolge von Vibration
zu verhindern. Zusätzliche Elemente, wie Sicherungsscheiben
u. dgl. vergrößern die Herstellungs- und Zusammenbaukosten.
Nichtkreisförmige Gewindeformen und unterschiedliche Gewindesteigungen
sind ebenfalls zur Erhöhung des zur Entfernung
des Befestigungselements erforderlichen Drehmoments
benutzt worden. Derartige Gestaltungen erfordern jedoch
spezielle Werkzeuge und Herstellungsschritte für das Befestigungselement.
Verformungen der Gewindespitzen sind ebenfalls schon ver
wendet worden, um den Preßsitz zwischen dem Befestigungs
element und der Mutter hervorzurufen. Meistens wird ein
Außengewindeelement mit normaler Gewindeform in Verbindung
mit einer Mutter mit verformten oder abgestumpften Gewindeformen
benutzt, derart, daß bei der Anbringung der Mutter
an dem Bolzen die Gewindespitzen graduell verformt werden,
um den Preßsitz zu erzeugen. Gewöhnlich jedoch sind solche
Befestigungselemente nur einmal verwendbar, weil die Verformung
nicht rückgängig gemacht werden kann. Abstumpfungen
der Gewindeformen des Befestigungsbolzens sind auch schon
eingesetzt worden, um einen Preßsitz hervorzurufen. Solche
Vorkehrungen sind vorteilhaft, weil sie mit normalen Befestigungsmuttern
oder einer Gewindebohrung verwendet werden
können. Diese Typen von Befestigungselementen verwenden
jedoch unterschiedliche Gewindeformen über die Gesamtlänge
des Befestigungselements oder über die anfänglichen
Gänge. Wegen der unterschiedlichen Ausbildung der Verformungen
werden die Herstellkosten wesentlich vergrößert.
So sind bei einer dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechenden
bekannten selbstsichernden Befestigungsschraube
(US 36 64 400) mindestens zwei Gewindegänge mit abgeflachten
Gewindespitzen vorgesehen, bei denen die Abflachungen
unterschiedliche zum Schraubenkopf konisch verlaufende
Flächen bilden. Diese konischen Abflachungen sind durch Abwälzverformung
an einem Kegel herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung
ein Außengewindeteil ohne die Nachteile der bekannten
Sicherungsbefestigungselemente bereitzustellen, welches
einfach ist und dennoch den erforderlichen Preßsitz vorsieht,
um ein Lösen infolge von Vibration zu verhindern.
Die gestellte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche 2
bis 5 betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Das Außengewindeteil enthält drei Zonen von Gewindeformen
zur Erzeugung des notwendigen Preßsitzes. Die erste und
die dritte Zone bestehen aus normalem Gewinde, um den Zusammenbau
mit dem aufnehmenden Teil zu erleichtern bzw. um
die Spezifikationen der Gesamtgewindelänge für das Befestigungselement
zu erfüllen. Die zweite oder mittlere Gewindezone
enthält eine Mehrzahl von erfindungsgemäß deformierten
Gewindespitzen die zum Zusammenwirken mit den normalen
Innengewinde des aufnehmenden Teils ausgebildet sind,
um einen Preßsitz hervorzurufen. Vorzugsweise besteht die
mittlere Gewindezone abhängig von den Drehmomentserfordernissen
aus zwei bis acht aufeinanderfolgenden Gewindegängen.
Die abflachend verformten Gewindespitzen sind konzentrisch
mit dem Hauptkörper des Gewindeteils angeordnet. Der Prozentsatz
der Verformung hängt von den Drehmomentserfordernissen
des Teils ab.
Die Verformung der Gewindespitzen wird so durchgeführt, daß
das Gesamtvolumen des Gewindes erhalten bleibt. Auf diese
Weise werden die Gewindespitzen beim Zusammenfügen des Befestigungselements
mit dem aufnehmenden Teil nach Maßgabe
der Gestalt der aufnehmenden Gewindeform zurückverformt,
wodurch ein fester Preßsitz gebildet wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend
anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben,
in welchen
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt darge
stellte Seitenansicht eines
gemäß der vorliegenden Erfindung
ausgebildeten Befestigungselements
ist,
Fig. 2 eine partielle Schnittansicht
eines Teil der Gewindegänge des
Befestigungselements der vorlie
genden Erfindung ist und
Fig. 3 eine partielle Schnittansicht
eines Teils der Gewindegänge des
Befestigungselements in Vereinigung
mit einem aufnehmenden Befestigungs
element ist.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Dort ist ein
Sicherungsbefestigungselement 10 dargestellt, das die vor
liegende Erfindung verkörpert und meistens einen Kopf 12
von irgendeiner bekannten Gestaltung und einen Schaft oder
Außengewindeteil 14 mit einer Schraubengewindeform aufweist.
Vorzugsweise besitzt die Gewindeform eine im wesentlichen
gleichbleibende axiale Gewindesteigung. Zusätzlich umfaßt
jeder Gewindegang eine Spitze 16 und einen Grund 18, von
denen der Kerndurchmesser entlang der Länge des Gewinde
teils 14 gleichbleibend ist. Das Befestigungselement 10
ist zur Aufnahme in einem Innengewindeteil 20 ausgebildet
und weist eine normale Schraubengewindeform mit kon
ventionellen Querschnittsgestaltungen der Spitze 22 und
des Grundes 24 auf (Fig. 3). Beispiele solcher Innengewinde
teile umfassen herkömmliche Befestigungsmuttern und Gewinde
bohrungen.
Das Außengewindeteil 14 enthält drei Gewindezonen entlang
seiner Länge. Die erste Zone A wirkt als Eingriffszone zur
Erleichterung des Zusammenfügens des Außenteils 14 mit
dem aufnehmenden Teil 20, wie gut bekannt ist. Vorzugsweise
enthält die Eingriffszone A mindestens einen Gang von nor
malen Schraubengewindeformen, obwohl diese Anzahl in Ab
hängigkeit von den Spezifikationen des Befestigungselements
erhöht werden kann.
Die Zwischengewindezone B enthält eine Mehrzahl von nach
folgenden Gewindegängen und stellt das Befestigungselement 10
mit seinen vibrationsfesten Drehmomentsmerkmalen dar. Die
Gewindespitzen der Zwischenzonengewindegänge 30 sind gleich
mäßig abgeflacht, parallel zu oder konzentrisch mit den
Gründen 18 des Teils 14. Wie am besten aus Fig. 2 hervor
geht, besitzen die Spitzen 32 der Gewindegänge 30 eine
im wesentlichen rechtwinklige Querschnittsgestalt mit
einer flachen Außenfläche 34 und Seitenwänden 35, welche
sich senkrecht zu der flachen Außenfläche 34 einwärts er
strecken, um auf die normal geneigten Flanken 38 der
Gewindeform 30 aufzutreffen. Eine Verformung der Gewinde
spitzen 32 wird auf solche Weise durchgeführt, daß im
wesentlichen das Gesamtvolumen der individuellen Gewinde
gänge 30 aufrechterhalten wird, so daß die Gewindespitzen 32
nach Maßgabe der aufnehmenden Gewindeform zurückverformt
werden, wenn das Befestigungselement 10 mit einem Aufnahme
element zusammengefügt wird. In der bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung ist jeder der Gewindegänge 30 in der
Zwischenzone B gleichmäßig abgeflacht, so daß die Außen
flächen 34 jedes Gewindegangs miteinander gleichmäßig sind
und alle den gleichen Abstand von der Grundfläche 18
aufweisen. Weiterhin liegt der Durchmesser der Außen
flächen 34 vorzugsweise zwischen 90% und 98% des Durch
messers der voll ausgeformten Gewindespitzen, abhängig
von den Drehmomentserfordernissen des Befestigungselements.
Zusätzlich besteht die Zwischenzone B aus zwei bis acht
aufeinanderfolgenden Gewindegängen, abhängig von den herrschen
den Drehmomentserfordernissen, die für das Befestigungs
element 10 vorgeschrieben sind.
Wie wiederum aus Fig. 1 hervorgeht besteht die dritte
Gewindezone C ebenfalls aus einer Mehrzahl von normalen
Schraubengewindeformen, welche die Endgänge des Befestigungs
elements 10 bilden. Die Anzahl der Gewindegänge der Zone C hängt
ab von den Erfordernissen der Gesamtgewindelänge für das
Befestigungselement 10. Die dritte Gewindezone C endet
mit dem Bolzenkopf 12.
Wie nunmehr aus Fig. 3 hervorgeht, wird der Preßsitz beim
Einführen des Bolzenbefestigungselements 10 innerhalb
des aufnehmenden Teils 20 hervorgerufen. Über die ersten
wenigen Drehungen des Außengewindeteils 14 wirken die
Gewindegänge von Zone A mit den Gewindeformen des aufnehmenden
Teils 20 in herkömmlicher Weise zusammen. Wenn die abge
flachten Gewindegänge 30 der Zone B zum Eingriff mit dem
aufnehmenden Teil 20 gelangen, werden die rechtwinkligen
Spitzen 32 durch deren Wechselwirkung verformt, um im
wesentlichen der Gestalt des Grundes 24 zu entsprechen.
Da jedoch konventionelle Gewindeformen mit einem bestimmten
Betrag eines Abdrängungsabstandes (leeway space) versehen
sind, um eine gleichförmige Verschraubung zu gestatten,
heben die verformten Spitzen gemäß der vorliegenden Erfin
dung diesen Abstand zur Hervorrufung des Preßsitzes auf.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist ein Teil des herkömmlichen
Abdrängungsabstandes 40 in dem Bereich der abgeflachten
Gewindespitze 32 beseitigt, so daß die Gewindespitze 32
gleichzeitig an den gegenüberliegenden Flanken der Innen
gewindeform anliegt. Wegen der gleichgerichteten Wechsel
wirkung des Außenteils 14 innerhalb des aufnehmenden Teils 20
wird die Gewindespitze 32 auf eine solche Weise verformt,
daß die Anlaufseite 42 des Gewindes 30 sich in vollem
Kontakt mit der Innengewindeform befindet, während nur
der Spitzenbereich 32 der Ablaufseite 44 in Berührung
mit der Innengewindeform steht und dadurch den Preßsitz
hervorruft. Wie vorstehend angemerkt wurde, kann das
herrschende Drehmoment des Befestigungselements 10 durch
Veränderung des Ausmaßes der Verformung der Gewindespitzen 32
verändert werden.
Claims (5)
1. Außengewindeteil mit über den Hauptbereich seiner
Länge gleichbleibender Gewindesteigung und gleichbleibendem
Kerndurchmesser, gekennzeichnet durch eine Gewindezone (B)
die eine Mehrzahl von Gewindegängen mit abgeflachten Gewindespitzen
(32) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gewindespitzen (32) entlang der mittleren Gewindezone (B)
gleichmäßig und mit dem Gewindegrund (18) konzentrisch abgeflacht
sind und eine im wesentlichen rechtwinklige Querschnittsgestalt
aufweisen.
2. Außengewindeteil nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Durchmesser der abgeflachten Gewinde
spitzen (32) der mittleren Gewindezone (B) entlang der
Länge dieser Gewindezone gleichbleibend ist.
3. Außengewindeteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß am Gewindeanfang zur Erleichterung des
Eingriffs mit einem Innengewindeteil (20) eine Eingriffszone
(A) mit normalem Schraubengewinde vorgesehen ist, die
mindestens einen vollen Gewindegang umfaßt.
4. Außengewindeteil nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Gewindegänge
in der mittleren Gewindezone (B) den Drehmomentserfordernissen
des Befestigungselements (10) direkt proportional
ist.
5. Außengewindeteil nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der abgeflachten
Gewindespitzen (32) zwischen 0,90 und 0,98 des
Spitzendurchmessers des normalen Schraubengewindes beträgt,
wobei der Durchmesser der abgeflachten Gewindespitzen (32)
den Drehmomentserfordernissen des Befestigungselements (10)
direkt proportional ist.
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