DE3750548T2 - Thermoplastische polyester-harzzusammensetzung. - Google Patents

Thermoplastische polyester-harzzusammensetzung.

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds

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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung, die Formartikel mit überlegener Wärmebeständigkeit und Stoßfestigkeit zur Verfügung stellen kann.
  • TECHNISCHER HINTERGRUND
  • Thermoplastische Polyester, z. B. Polyalkylenterephthalate weisen überlegene Formbarkeit, überlegene mechanische Eigenschaften, überlegene Wärmebeständigkeit, überlegene Wetterbeständigkeit und überlegene elektrische Isoliereigenschaften auf, weshalb sie in ausgedehnten Gebieten verwendet wurden, einschließlich elektrischer und elektronischer Teile, Kraftfahrzeugteile, und ähnlichem. Der Einsatz der thermoplastischen Polyester ist jedoch aufgrund der geringen Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen und der geringen Stoßfestigkeit, insbesondere der geringeren Kerbschlagzähigkeit, stark eingeschränkt.
  • Beispielsweise wurden Versuche unternommen, das Beste aus den besonders guten mechanischen und thermischen Eigenschaften der thermoplastischen Polyesterharze zu machen und sie als Materialien für die äußere Karosserie von Automobilen für das On-line-Lackier- bzw. Beschichtungsverfahren zu verwenden, aber bislang wurde aufgrund der Unzulänglichkeit der Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen und der Stoßfestigkeit keine solche Anwendung verwirklicht. Die Einarbeitung von Glasfaser, Kohlefasern, Wollastonit oder ähnlichem in die thermoplastischen Polyesterharze verbessert die Hochtemperatur-Steifigkeit, weist aber den Nachteil auf, daß die Stoßfestigkeit weiter verringert wird und sich das Erscheinungsbild der Oberfläche verschlechtert. Mischen der thermoplastischen Polyesterharze mit einem kautschuk-verstärkten Harz verbessert die Stoßfestigkeit, erniedrigt aber die Wärmebeständigkeit, die durch den Hochtemperatur- Elastizitätsmodul oder ähnliches dargestellt wird; somit sind solche Mischungen für eine On-line-Beschichtung ungeeignet. Da außerdem ihre linearen Ausdehnungskoeffizienten groß sind und ihre Formartikel bedeutende Mulden bzw. Einsackstellen an den Rippen- und Vorsprungsbereichen zeigen können, können die Mischungen nicht als Materialien für äußere Karosserien von Automobilen verwendet werden. So stellt sich die gegenwärtige Situation dar.
  • Andererseits offenbart die Japanische Patentschrift Nr. 51-21664, daß Polyethylenterephthalat oder Polybutylenterephthalat mit Polyphenylenetherharz mit dem Ziel gemischt wurde, seine Formbarkeit und Verarbeitbarkeit zu verbessern. Diese Mischungen liefern jedoch keine in Bezug auf die Stoßfestigkeit zufriedenstellenden Produkte.
  • EP-A-186011 beschreibt selbstlöschende Zusammensetzungen, umfassend Polyphenylenether, Polyethylenterephthalat und/oder Polybutylenterephthalat, spezielle Phosphate, einen Füllstoff und gegebenenfalls ein kautschukartiges Polymer. Das letztere kann ein Pfropfpolymer sein, erhalten durch Aufpfropfen von Monomeren wie Styrol, Acrylonitril oder Methylmethacrylat auf einen kautschukartigen Grundbestandteil.
  • EP-A-37547 beschreibt Formzusammensetzungen, umfassend einen Poly(arylether) und einen Polyester. Stoßmodifikatoren, wie diejenigen, die durch Aufpfropfen von Monomeren wie Styrol, Acrylonitril oder Methylmethacrylat auf eine Elastomer-Hauptkette erhalten wurden, können anwesend sein.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfinder führten intensive Studien durch, um ein Verfahren zur Verbesserung von Formartikeln von thermoplastischen Polyesterharzen in Hinblick auf die Elastizitätsmodule bei erhöhten Temperaturen, die Stoßfestigkeit, den linearen Ausdehnungskoeffizienten, die Dimensionsstabilität und ähnliches zur Verfügung zu stellen, wobei die Formbarkeit und die mechanischen Eigenschaften der Harze als solche erhalten bleiben sollen. Als Ergebnis wurde gefunden, daß die vorstehend genannten Ziele durch Mischen eines auf Polyalkylenterephthalat basierenden Polyesterharzes mit einem Polyphenylenetherharz und einem speziellen Pfropfcopolymer erreicht werden können, um so bestimmten speziellen Bedingungen zu genügen, wodurch die Erfindung verwirklicht wurde.
  • Das heißt, die Erfindung richtet sich auf eine thermoplastische Harzzusammensetzung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie
  • 30-70 Gewichts-% eines Polyesterharzes (A), hauptsächlich aus einem Polyalkylenterephthalat bestehend,
  • 5-35 Gewichts-% eines Pfropfpolymers (B), erhalten durch Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers oder durch eine erste Pfropfpolymerisation von nur einem Methacrylatmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers und einer weiteren anschließenden Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer, und
  • 10-45 Gewichts-% eines Polyphenylenetherharzes (C) umfaßt, und aus einem Mischen dieser Polymere, derart, daß der Gehalt an dem Polyesterharz (A) höher ist als der des Polyphenylenetherharzes (C), hervorgeht, wobei der Gehalt an dem kautschukartigem Polymer (B) 30 bis 80 Gewichts-% beträgt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt die Struktur einer geformten Probe der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung anhand einer elektronenmikroskopischen Aufnahme eines mit Osmium angefärbten, ultradünnen Schnittstücks der Probe. Fig. 2 zeigt die Struktur einer geformten Probe einer Harzzusammensetzung, hergestellt als Kontrollsubstanz unter Verwendung von Acrylonitril bei der Herstellung des Pfropfpolymers, anhand einer elektronenmikroskopischen Aufnahme eines mit Osmium angefärbten, ultradünnen Schnittstücks der Probe.
  • GÜNSTIGSTE AUSFÜHRUNGSWEISE DER ERFINDUNG
  • Das Polyesterharz (A) der Erfindung, hauptsächlich aus einem Polyalkylenterephthalat zusammengesetzt, leitet sich hauptsächlich von einer aromatischen Dicarbonsäure mit 8-22 Kohlenstoffatomen und irgendeiner Verbindung aus Alkylenglycolen, Cycloalkylenglycolen und Aralkylenglycolen mit 2-22 Kohlenstoffatomen ab und kann gegebenenfalls eine geringere Menge einer aliphatischen Dicarbonsäure, z. B. Adipinsäure oder Sebacinsäure, oder eines Polyalkylenglycols, z. B. Polyethylenglycol oder Polytetramethylenglycol, als konstituierende Einheiten enthalten. Bevorzugte Polyesterharze schließen insbesondere Polyethylenterephthalat und Polytetramethylenterephthalat ein. Die Polyesterharze können alleine oder in Kombination verwendet werden.
  • Eine thermoplastische Harzzusammensetzung, die eine besonders überlegene Stoßfestigkeit zeigt, kann dadurch erhalten werden, daß ein Polyesterharz (A) hergestellt wird, das ein Polycarbonatharz in einer Menge von 5 bis 28 Gewichts-% enthält, bezogen auf das Gesamtgewicht der erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die die Bestandteile (A), (B) und (C) enthält.
  • Polycarbonatharze, die in dem Polyesterharz (A) in der Erfindung eingearbeitet sein können, leiten sich von Dihydroxydiarylalkanen ab und können, falls gewünscht, verzweigt sein. Diese Polycarbonatharze können mittels bekannter Verfahren hergestellt werden, im allgemeinen durch Umsetzung von Dihydroxy- oder Polyhydroxyverbindungen mit Phosgen oder Diestern einer Carbonsaure. Geeignete Dihydroxydiarylalkane schließen diejenigen mit Alkylgruppen, Chloratomen oder Bromatomen ein, in ortho-Positionen zur Hydroxylgruppe. Bevorzugte Beispiele des Dihydroxydiarylalkans sind 4,4'-Dihydroxy-2,2- diphenylpropan (= Bisphenol A), Tetramethylbisphenol A und Bis(4-hydroxyphenyl)-p-diisopropylbenzol. Verzweigte Polycarbonate können zum Beispiel durch den Ersatz eines Teils, z. B. 0,2-2 Mol-%, der Dihydroxyverbindung durch eine Polyhydroxyverbindung hergestellt werden. Beispiele für diese Polyhydroxyverbindung sind 1,4-Bis(4',4,2'-dihydroxytriphenylmethyl)benzol, Phloroglucinol, 4,6-Dimethyl-2,4,6-tri- (4-hydroxyphenyl)hepten, 4,6-Dimethyl-2,4,6-tri(4-hydroxyphenyl)heptan, 1,3,5-Tri(4-hydroxyphenyl)benzol, 1,1,1-Tri(4- hydroxyphenyl)ethan und 2,2-Bis[4,4-(4,4'-dihydroxyphenyl)cyclohexyl]propan.
  • Der Polycarbonatharzgehalt in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung reicht wünschenswerterweise von 5 bis 28%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, da ein geringerer Gehalt als 5 Gewichts-% nicht ausreicht, damit die aus der resultierenden Harzzusammensetzung bestehenden Formartikel Stoßfestigkeit zeigen und ein Gehalt, der 28 Gewichts-% überschreitet, zu einer Abnahme der Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen führt.
  • Zudem können ein Polyesterelastomer und ein Polyacrylatharz in dem Polyesterharz (A) entsprechend dem für die Zusammensetzung erforderlichen Leistungsverhalten eingearbeitet sein. Im Falle solch einer Mischung muß jedoch der Gehalt an dem vorstehenden Polyalkylenterephthalat mindestens 60 Gewichts-% der Mischungszusammensetzung betragen.
  • In der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung, umfassend die Bestandteile (A) bis (C) (nachstehend wird auf die Zusammensetzung als die Gesamtharzzusammensetzung Bezug genommen), beträgt der Gehalt an dem vorstehend beschriebenen Polyesterharz (A), das hauptsächlich aus einem Polyalkylenterephthalat besteht, 30 bis 70 Gewichts-%. Ein Gehalt außerhalb dieses Bereichs liefert kaum die Harzzusammensetzung, auf die die Erfindung abzielt. Ein solcher Gehalt ist unerwünscht.
  • Das Pfropfpolymer (B) in der Erfindung wird durch Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers oder durch eine erste Pfropfpolymerisation von nur einem Methacrylatmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers und einer weiteren Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer erhalten. Bevorzugte Beispiele des kautschukartigen Polymers sind Polybutadienkautschuk, ein Copolymer, z. B. ein Styrol- Butadien-Copolymer oder ein Acrylonitril-Butadien-Copolymer, die mindestens 50 Gewichts-% Butadieneinheiten und eine geringere Menge Styrol- oder Acrylonitrileinheiten enthalten, Acrylatkautschuk, wie Polybutylacrylat, Polyorganosiloxankautschuk, Kautschukmischungen, wie ein Zwei-Polykautschuk- Polymer, aufgebaut aus Polybutadienteilchen, die jeweils mit einer äußeren Schicht aus Polybutylacrylat versehen sind, oder einem anderen Typ einer Kombination der vorstehenden kautschukartigen Polymerbestandteile, und Mischungen dieser Polymere. Die Pfropfpolymere (B) enthalten 30-80 Gewichts-% des kautschukartigen Polymers.
  • Das bei der Pfropfpolymerisation zu verwendende aromatische Vinylpolymer wird durch Styrol und Methylstyrol veranschaulicht. Das Methacrylatmonomer wird durch Methylmethacrylat und Ethylmethacrylat veranschaulicht.
  • Die Mengen an bei der Pfropfpolymerisation zu verwendendem aromatischen Vinylmonomer und Methacrylatmonomer werden so eingestellt, daß der Gesamtgehalt an ihnen in dem Pfropfcopolymer (B) im Bereich von 20 bis 70 Gewichts-% liegt.
  • Der Gehalt an dem Pfropfpolymer (B) in der Gesamtharzzusammensetzung liegt bei 5 bis 35 Gewichts-%. Wenn der Gehalt weniger als 5 Gewichts-% beträgt, sind die Formartikel aus der resultierenden Harzzusammensetzung in Bezug auf die Stoßfestigkeit unterlegen, und wenn der Gehalt 35 Gewichts-% überschreitet, neigt die Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen dazu, sich zu verringern. Somit ist solch ein Gehalt nicht erwünscht.
  • Das Polyphenylenetherharz (C) in der Erfindung ist ein Homopolymer oder Copolymer mit sich wiederholenden Einheiten, dargestellt durch die Formel:
  • (in der Formel sind R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; unabhängig voneinander aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, Alkylgruppen, Halogenen, der Nitro- und Aminogruppe ausgewählt und n steht für eine Anzahl von mindestens 30, bevorzugt mindestens 50).
  • Beispiele solcher Polyphenylenetherharze sind Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2,3,6-trimethyl- 1,4-phenylen)ether, Poly(2,6-diethyl-1,4-phenylen)ether, Poly- (2,6-dipropyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-ethyl-1,4- phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-propyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-ethyl-6-propyl-1,4-phenylen)ether, ein Copolymer aus (2,6-Dimethyl-1,4-phenylen)ether mit (2,3,6-Trimethyl-1,4- phenylen)ether, ein Copolymer aus (2,6-Diethyl-1,4-phenylen)ether mit (2,3,6-Trimethyl-1,4-phenylen)ether und ein Copolymer aus (2,6-Dimethyl-1,4-phenylen)ether mit (2,3,6-Triethyl-1,4-phenylen)ether.
  • Von diesen Polymeren sind Poly(2,6-dimethyl-1,4- phenylen)ether, Poly(2,3,6-trimethyl-1,4-phenylen)ether und ein Copolymer aus (2,6-Dimethyl-1,4-phenylen)ether mit (2,3,6- trimethyl-1,4-phenylen)ether bevorzugt, besonders bevorzugt sind Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylen)ether und Poly(2,3,6-trimethyl-1,4-phenylen)ether und am meisten erwünscht ist Poly- (2,6-dimethyl-1,4-phenylen)ether. Obwohl in Bezug auf den Polymerisationsgrad des in der Erfindung verwendeten Polyphenylenetherharzes keine besonderen Einschränkungen existieren, werden bevorzugt diejenigen mit verminderten Viskositäten von 0,3 bis 0,7 dl/g, gemessen in einem Chloroform-Lösungsmittel bei 25ºC, bevorzugt verwendet. Diejenigen mit kleineren Viskositäten als 0,3 dl/g neigen dazu, die Wärmebeständigkeit zu verschlechtern, während diejenigen mit Viskositäten, die 0,7 dl/g überschreiten, dazu neigen, die Formbarkeit zu beeinträchtigen. Die vorstehend erwähnten Polyphenylenetherharze können alleine oder in Kombination verwendet werden.
  • Der Gehalt an dem Polyphenylenetherharz (C) in der Gesamtharzzusammensetzung liegt bei 10 bis 45 Gewichts-%. Wenn der Gehalt kleiner als 10 Gewichts-% ist, wird die Hochtemperatur-Steifigkeit der aus der resultierenden Harzzusammensetzung geformten Artikel nicht wirkungsvoll verbessert. Wenn der Gehalt 45 Gewichts-% übersteigt, neigen die geformten Artikel dazu, eine geringere Stoßfestigkeit zu zeigen. Solch ein Gehalt ist unerwünscht.
  • Die thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung der Erfindung wird durch Mischen der vorstehend beschriebenen Bestandteile (A) bis (C) hergestellt, dergestalt daß ihr Gehalt in den vorstehend definierten entsprechenden Bereichen liegt. In diesem Fall sollte das Mischen so erfolgen, daß der Gehalt an dem Polyesterharz, d. h. dem Bestandteil (A) in der Gesamtharzzusammensetzung stets größer als derjenige an dem Polyphenylenetherharzes, d. h. dem Bestandteil (C) ist, und es ist erwünscht, daß die hauptsächlich aus dem Polyesterharz (A) zusammengesetzte Phase eine Matrixphase bildet und das Polyphenylenetherharz (C) in Form von Teilchen, insbesondere gleichmäßig, dispergiert ist. Außerdem kann ein Teil des Polyphenylenetherharzes (C) eine andere Matrixphase bilden. Zum Zwecke der Bildung einer Matrixphase aus dem Polyesterharz (A) ist es ratsam, das Mischen dergestalt auszuführen, daß der Gehalt an dem Polyesterharz (A) in der Gesamtharzzusammensetzung stets höher als derjenige an dem Polyphenylenetherharz (C) ist.
  • Der vorstehenden Bedingung genügend liefert das Mischen eine Harzzusammensetzung, in der das Polyphenylenetherharz (C) mindestens in partikulärer Form in dem Polyesterharz (A) dispergiert ist. Zudem liefert das Mischen manchmal eine Harzzusammensetzung, in der ein Teil des Polyphenylenetherharzes (C) eine andere Matrixphase bildet.
  • Angesichts der physikalischen Eigenschaften ist es ebenfalls wünschenswert, daß das Pfropfpolymer (B) bevorzugt in dem Polyphenylenetherharz (C) vorhanden ist. Dies wird durch die Verwendung des vorstehend erwähnten Pfropfpolymers (B) mit Styroleinheiten in der äußersten Schicht erreicht. Somit wird eine Harzzusammensetzung hergestellt, in der das Polyesterharz (A) als eine Matrix fungiert, das Polyphenylenetherharz (C) entweder in partikulärer Form in der Matrix dispergiert ist oder teilweise eine andere Matrixphase bildet, und wobei das Pfropfpolymer (B) bevorzugt in dem Polyphenylenetherharz (C) vorhanden ist, wodurch sich die Eigenschaften der Formartikel aus dem Polyesterharz, wie die Elastizitätsmodule bei erhöhten Temperaturen, die Stoßfestigkeit, der lineare Ausdehnungskoeffizient, die Dimensionsstabilität und die Wärmebeständigkeit verbessern, während die Formbarkeit und die dem Polyesterharz inhärenten mechanischen Eigenschaften beibehalten werden. Es sei darauf hingewiesen, daß sich die Formbarkeit in großem Ausmaß verringert und sich die Stoßfestigkeit überhaupt nicht entwickelt, wenn das Polyesterharz (A) in partikulärer Form in einer Phase des Polyphenylenetherharzes (C) dispergiert ist.
  • Wenn es die Situation erfordert, können geeigneterweise verschiedene Additive in die thermoplastische Harzzusammensetzung der Erfindung eingearbeitet sein. Solche Additive schließen Flammverzögerungsmittel, Modifikatoren, Formtrennmittel, Licht- oder Wärmestabilisatoren, verstärkende Füllstoffe, Farbstoffe, Pigmente und ähnliches ein.
  • Zur Herstellung der thermoplastischen Harzzusammensetzung der Erfindung ist es möglich, übliche Harzmischer, einschließlich Henschel-Mischer, Drehtrommeln und ähnliches zu verwenden. Zum Formen können übliche Formmaschinen, wie Einschneckenextruder, Doppelschneckenextruder und Spritzgießmaschinen verwendet werden.
  • [Beispiele]
  • Die Erfindung wird detaillierter unter Bezugnahme auf die nachstehenden Beispiele beschrieben. In den nachstehenden Beschreibungen bedeuten, solange nicht anders vermerkt, die Begriffe "Teil(e)" "Gewichtsteil(e)".
  • In den Beispielen und Vergleichsbeispielen (in Tabelle 1 durch "Vergl." in Klammern angegeben), wurden die Eigenschaften auf die nachstehenden Weisen beurteilt.
  • (1) Schlagbiegefestigkeit nach Izod
  • In Übereinstimmung mit ASTM D-256 (Einheit kg·cm/cm) unter Bedingungen von 23ºC und 50% relativer Feuchte gemessen (es wurden eingekerbte Proben mit einer Dicke von 6,35 mm (1/4 inch) und einer Dicke von 3,175 mm (1/8 inch) verwendet).
  • (2) Rockwellhärte
  • Gemessen in Übereinstimmung mit ASTM D-785 (Einheit: R-Skala).
  • (3) Elastizitätsmodul
  • Die Werte der Proben mit einer Dicke von 3,175 mm (1/8 inch), einer Breite von 12,7 mm (1/2 inch) und einer Länge von 18 mm, ausgedrückt als "Biegebeständigkeit" (Flex storage) wurden bei 150ºC unter Verwendung von "DMA (Modell 982)", einem von E.I. Du Pont de Nemours & Co. gelieferten Instrument ermittelt (Einheit: kg/cm²).
  • (4) Linearer Ausdehnungskoeffizient
  • Unter Verwendung von "TMA", einem Instrument zur Messung des linearen Ausdehnungskoeffizienten, geliefert von Seiko Instruments Inc., wurden Proben mit einer Dicke von 3 mm, einer Breite von 5 mm, und einer Länge von 10 mm von 30 auf 70ºC erhitzt, wobei der lineare Ausdehnungskoeffizient über dem gesamten Temperaturbereich ermittelt wurde. (Einheit: mm/ºC).
  • (5) Formenschwindmaß-Faktor
  • Die Werte der ASTM-Stabproben wurden ermittelt, die unter Verwendung einer Spritzgießmaschine "Model DM-100", geliefert von Meiki Co., Ltd., bei einer Zylindertemperatur von 260ºC und einer Werkzeugtemperatur von 60ºC geformt wurden (Einheit: %).
  • (6) Wärmedurchbiegeprüfung
  • Unter Verwendung von Proben mit einer Dicke von 3,175 mm (1/8 inch), einer Breite von 12,7 mm (1/2 inch) und einer Länge von 127 mm (5 inch) wurde eine einstündige Wärmedurchbiegeprüfung unter den Bedingungen eines 100 mm- Überhangs (overhang) und 160ºC durchgeführt, wobei die Durchbiegung einer jeden Probe gemessen wurde. (Einheit: mm) Das in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendete Polyphenylenetherharz ist ein Copolymer aus (2,6- Dimethyl-1,4-phenylen)ether mit (2,3,6-Trimethyl-1,4-phenylen)ether, das eine verminderte Viskosität (sp/c) von 0,59 dl/g aufweist, gemessen in einer 0,1%-igen Chloroformlösung bei 25ºC unter Verwendung eines Ubbellohde-Viskosimeters. Das verwendete Polytetramethylenterephthalat weist eine Grenzviskosität [n] von 1,05 auf.
  • Es wurden die nachstehenden anderen Harze verwendet:
  • Polycarbonatharz: "NOVAREX 7025" (Handelsname), geliefert von Mitsubishi Chemical Industries Ltd.
  • Polyesterelastomer: "Pelprene 40H" (Handelsname), geliefert von TOYOBA Co., LTD.
  • (EPDM) Copolymer aus Ethylen-Propylen-nicht konjugiertem Dien: "Esprene TPE 808" (Handelsname), geliefert von Sumitomo Chemical Co., Ltd.
  • Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS): "Cariflex TR- 1184" (Handelsname), hergestellt von Shell Chemical Co.
  • Bezugsbeispiel 1
  • Herstellung des Pfropfpolymers-I: Ein Reaktionsbehälter wurde mit 59 Teilen (als Feststoffe) Polybutadienlatex mit 33 Gewichts-% Feststoffgehalt mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,08 um beschickt. Ferner wurde ein Teil (als Feststoff) eines Copolymerlatex mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,08 um unter Rühren bei Raumtemperatur hinzugefügt, wobei das Copolymer aus 85 Gew.-% n-Butylacrylateinheiten und 15 Gew.-% Methacrylsäureeinheiten besteht, und das Rühren wurde 30 Minuten lang fortgesetzt, um einen teilchen-vergrößerten Polybutadien-Kautschuklatex mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,28 um zu ergeben. Dann wurde die Luft in dem Reaktionsgefäß durch Stickstoff ersetzt und es wurden unter Rühren 50 Teile destilliertes Wasser, 0,2 Teile Demol N (Handelsname, ein Naphtalinsulfonsäure-Formalinkondensat, geliefert von Kao Corporation), 0,02 Teile Natriumhydroxid und 0,35 Teile Dextrose zu dem teilchen-vergrößerten Polybutadien- Kautschuklatex hinzugefügt. Die Mischung wurde auf 60ºC erwärmt, wo 0,05 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,2 Teile Natriumpyrophosphat hinzugefügt wurden und anschließend wurde eine Mischung aus 24 Teilen Styrol, 16 Teilen Methylmethacrylat und 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid über 60 Minuten hinweg kontinuierlich tropfenweise hinzugefügt. Nachdem diese Zugabe beendet worden war, wurde die Reaktionsmischung 1 Stunde lang stehengelassen, um die Pfropfpolymerisation zu vervollständigen. Die Mischung wurde abgekühlt und der resultierende Pfropfpolymerlatex wurde entsprechend dem üblichen Verfahren mit verdünnter Schwefelsäure koaguliert. Das Koagulat wurde gewaschen, filtriert und getrocknet und ergab das Pfropfpolymer-I.
  • Bezugsbeispiel 2
  • Herstellung des Pfropfpolymers-II: 50 Teile destilliertes Wasser, 0,2 Teile Demol N, 0,02 Teile Natriumhydroxid und 0,35 Teile Dextrose wurden unter Rühren zu 65 Teilen (als Feststoffe) des teilchenvergrößerten Polybutadien-Kautschuklatex, erhalten bei der Darstellung des Pfropfpolymers-I, hinzugefügt. Die Mischung wurde auf 60ºC erwärmt, wo 0,05 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,2 Teile Natriumpyrophosphat hinzugefügt wurden und anschließend wurde eine Mischung aus 20 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid 60 Minuten lang tropfenweise hinzugefügt. Anschließend wurde eine Mischung aus 15 Teilen Methylmethacrylat und 0,1 Teilen Cumolhydroperoxid tropfenweise 30 Minuten lang hinzugefügt. Nachdem diese Zugabe beendet worden war, wurde die Reaktionsmischung 1 Stunde lang stehengelassen. Die Mischung wurde abgekühlt und der resultierende Pfropfpolymerlatex wurde entsprechend dem üblichen Verfahren mit verdünnter Schwefelsäure koaguliert. Das Koagulat wurde gewaschen, filtriert und getrocknet und ergab das Pfropfpolymer-II.
  • Bezugsbeispiel 3
  • Herstellung des Pfropfpolymers-III: Ein Pfropfpolymer-III wurde gemäß dem Verfahren der Herstellung des Pfropfpolymers-I hergestellt, außer daß 10 Teile Styrol, 25 Teile Methylmethacrylat und 5 Teile Butylacrylat anstelle von insgesamt 40 Teilen aus 24 Teilen Styrol und 16 Teilen Methylmethacrylat verwendet wurden.
  • Bezugsbeispiel 4
  • Herstellung des Pfropfpolymers-VI: Ein Reaktionsbehälter wurde mit 60 Teilen (als Feststoffe) eines Polyorganosiloxanlatex mit 33 Gewichts-% Feststoffgehalt mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,156 um beschickt. Während die Luft in dem Reaktionsgefäß durch Stickstoff ersetzt wurde, wurde der Latex auf 70ºC erwärmt, wo unter Rühren 40 Styrol und 0,2 Teile tert.-Butylhydroperoxid hinzugefügt wurde. Ferner wurde eine Lösung aus 0,12 Teilen Rongalite (Handelsname), 0,0002 Teilen Eisen(II)sulfat und 0,0006 Teilen Natriumethylendiamintetraacetat in 10 Teilen Wasser hinzugefügt, um die Polymerisation einzuleiten. Nachdem die exotherme Reaktion beendet worden war, wurde die Reaktion 2 Stunden lang fortgesetzt. Die Mischung wurde abgekühlt und der resultierende Pfropfpolymerlatex wurde mit Calciumchlorid koaguliert. Das Koagulat wurde gewaschen, filtriert und getrocknet und ergab das Pfropfpolymer-IV.
  • Bezugsbeispiel 5
  • Herstellung des Pfropfpolymers-V: Ein Pfropfpolymer-V wurde gemäß dem Verfahren der Herstellung des Pfropfpolymers-I hergestellt, außer daß 28 Teile Styrol und 12 Teile Acrylonitril anstelle von insgesamt 40 Teilen aus 24 Teilen Styrol und 16 Teilen Methylmethacrylat verwendet wurden.
  • Bezugsbeispiel 6
  • Herstellung des Pfropfpolymers-VI: 50 Teile destilliertes Wasser, 0,2 Teile Demol N, 0,02 Teile Natriumhydroxid und 0,35 Teile Dextrose wurden unter Rühren zu 67 Teilen (als Feststoffe) des teilchenvergrößerten Polybutadien-Kautschuklatex, erhalten bei der Darstellung des Pfropfpolymers-I, hinzugefügt. Die Mischung wurde auf 60ºC erwärmt, wo 0,05 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,2 Teile Natriumpyrophosphat hinzugefügt wurden und anschließend wurde eine Mischung aus 15 Teilen Methylmethacrylat und 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid tropfenweise 60 Minuten lang hinzugefügt. Anschließend wurde eine Mischung aus 18 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid 60 Minuten lang tropfenweise hinzugefügt. Nachdem diese Zugabe beendet worden war, wurde die Reaktionsmischung 1 Stunde lang stehengelassen. Die Mischung wurde abgekühlt und der resultierende Pfropfpolymerlatex wurde entsprechend dem üblichen Verfahren mit verdünnter Schwefelsäure koaguliert. Das Koagulat wurde gewaschen, filtriert und getrocknet und ergab das Pfropfpolymer- VI.
  • Bezugsbeispiel 7
  • Herstellung des Pfropfpolymers-VII: 50 Teile destilliertes Wasser, 0,2 Teile Demol N, 0,02 Teile Natriumhydroxid und 0,35 Teile Dextrose wurden unter Rühren zu 67 Teilen (als Feststoffe) des teilchenvergrößerten Polybutadien-Kautschuklatex, erhalten bei der Darstellung des Pfropfpolymers-I, hinzugefügt. Die Mischung wurde auf 60ºC erwärmt, wo 0,05 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,2 Teile Natriumpyrophosphat hinzugefügt wurden und anschließend wurde eine Mischung aus 10 Teilen Acrylonitril, 23 Teilen Styrol und 0,3 Teilen Cumolhydroperoxid 120 Minuten lang tropfenweise hinzugefügt. Nachdem diese Zugabe beendet worden war, wurde die Reaktionsmischung 1 Stunde lang stehengelassen. Die Mischung wurde abgekühlt und der resultierende Pfropfpolymerlatex wurde entsprechend dem üblichen Verfahren mit verdünnter Schwefelsäure koaguliert. Das Koagulat wurde gewaschen, filtriert und getrocknet und ergab das Pfropfpolymer- VII.
  • Beispiele 1-13 und Vergleichsbeispiele 1-8
  • Das vorstehend erwähnte Polytetramethylenterephthalat, Polyphenylenetherharz, Polyesterelastomer, Polycarbonatharz, EPDM, SBS und die in den Bezugsbeispielen 1-5 hergestellten Pfropfpolymere-I bis V wurden in den in den Tabellen 1 und 2 gezeigten Verhältnissen unter Verwendung eines Henschelmischers gemischt. Die resultierenden Mischungen wurden jeweils durch einen Doppelschneckenextruder mit 30 mm Durchmesser bei einer Zylindertemperatur von 260ºC schmelzgemischt und zu Pellets geformt.
  • Diese unterschiedlichen Arten von Pellets wurden getrocknet und bei einer Zylindertemperatur von 260 ºC und einer Werkzeugtemperatur von 60ºC spritzgegossen, wodurch Proben zur Beurteilung hergestellt wurden. Ergebnisse der Beurteilung sind in den Tabellen 1 und 2 gezeigt.
  • In den Vergleichsbeispielen 2-4, verwendete jede Harzzusammensetzung ein anderes kautschukartiges Polymer anstelle des erfindungsgemäß definierten Propfpolymers. In den Vergleichsbeispielen 5 und 6 verwendeten die Harzzusammensetzungen ein Pfropfpolymer, das anders als das erfindungsgemäß definierte Pfropfpolymer unter Verwendung von Acrylonitril als Aufpfropmonomer hergestellt wurde.
  • Wie aus den in Tabelle 1 und 2 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, stellt die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung bei der Bilanzierung verschiedener Eigenschaften, wie Stoßfestigkeit, Hochtemperatur-Elastizitätsmodul, linearer Ausdehnungskoeffizient und Wärmebeständigkeit, überlegene Formartikel zur Verfügung.
  • Beispiele 14 und Vergleichsbeispiel 9
  • Das vorstehend erwähnte Polytetramethylenterephthalat, Polyphenylenetherharz, Polycarbonatharz und die in den Bezugsbeispielen 6 und 7 hergestellten Pfropfpolymere-VI und VII wurden jeweils in den in den Tabellen 1 und 2 gezeigten Anteilen eingewogen, und auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gemischt, extrudiert und zu Pellets geformt. Pellets aus jeder Gruppe würden ähnlich wie in Beispiel 1 spritzgegossen. Die Ergebnisse der Beurteilung der geformten Proben sind in den Tabellen 1 und 2 gezeigt.
  • Fig. 1 und 2 zeigen entsprechende transmissionselektronenmikroskopische Aufnahmen von ultradünnen Schnittstücken von geformten Proben der Harzzusammensetzungen aus Beispiel 14 und Vergleichsbeispiel 9.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist verglichen mit derjenigen aus Vergleichsbeispiel 9 in Bezug auf die Stoßfestigkeit stark überlegen und zeigt in der Wärmedurchbiegeprüfung eine große Wärmebeständigkeit. Dies wird auf den grundlegenden Unterschied zwischen der Polymerdispersionsstruktur, wie in Fig. 1 gezeigt, in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung und der Polymerdispersionsstruktur, wie in Fig. 2 gezeigt, in der Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels zurückgeführt. Das heißt, der große Nutzeffekt der Erfindung zeigt sich, wenn die hauptsächlich Polytetramethylenterephthalat enthaltende Phase eine Matrixphase bildet und das Pfropfpolymer bevorzugt in der Polyphenylenetherphase, wie in Fig. 1 gezeigt, auftritt. In diesem Fall bildet der Polyphenylenether entweder eine dispergierte Phase oder ferner eine andere Matrixphase.
  • In Fig. 1 und 2 bedeuten die Bezeichnungen: "MBS: Pfropfpolymer-VI, ABS:" Pfropfpolymer-VII, PBd: Polybutadienkautschuk, MMA: Methylmethacrylat, ST:Styrol, AN: Acrylonitril. Die Bezugszeichen geben die entsprechenden Anteile (Gewichts-%) der Bestandteile an. Tabelle 1 Beispiel (Vergl.) (Teile) Schlagbiegefestigkeit nach Izod Rockwellhärte Elastizitätsmodul Linearer Ausdehnungskoeffizient Formenschwindmaß-Faktor Wärmedurchbiegeprüfung Tabelle 1 (fortges.) Beispiel Beispiel (Vergl.) Beispiel (Vergl.) Beispiel (Vergl.) Beispiel (Vergl.) Tabelle 1 (fortges.) Beispiel (Vergl.) Beispiel (Vergl.) Beispiel Beispiel (Vergl.) Beispiel (Vergl.) Tabelle 1 (fortges.) Beispiel Tabelle 2 Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel (Teile) Schlagbiegefestigkeit nach Izod Rockwellhärte Elastizitätsmodul Linearer Ausdehnungskoeffizient Formenschwindmaß-Faktor Wärmedurchbiegeprüfung Tabelle 2 (fortges.) Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel Vergl.-Beispiel Tabelle 2 (fortges.) Vergl.-Beispiel
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Die Harzzusammensetzung der Erfindung ist aufgrund des vorstehend beschriebenen Aufbaus geeignet, Formartikeln bei der Bilanzierung verschiedener Eigenschaften, wie Stoßfestigkeit, Hochtemperatur-Elastizitätsmodul, linearer Ausdehnungskoeffizient, Dimensionsstabilität und Wärmebeständigkeit, Überlegenheit zu verleihen. So werden durch die Erfindung nützliche Wirkungen erzielt.

Claims (4)

1. Thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
30-70 Gewichts-% eines Polyesterharzes (A), hauptsächlich aus einem Polyalkylenterephthalat bestehend,
5-35 Gewichts-% eines Pfropfpolymers (B), erhalten durch Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers oder durch eine erste Pfropfpolymerisation von nur einem Methacrylatmonomer in Anwesenheit eines kautschukartigen Polymers und einer anschließenden weiteren Pfropfpolymerisation von nur einem aromatischen Vinylmonomer, und
10-45 Gewichts-% eines Polyphenylenetherharzes (C) umfaßt, und
aus einem Mischen dieser Polymere, derart, daß der Gehalt an dem Polyesterharz (A) höher als derjenige an dem Polyphenylenetherharz (C) ist, hervorgeht, wobei der Gehalt an dem kautschukartigen Polymer in dem Pfropfpolymer (B) 30 bis 80 Gewichts-% beträgt.
2. Thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyphenylenetherharz (C) in partikulärer Form in dem Polyesterharz (A) dispergiert ist.
3. Thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyesterharz (A) ferner ein Polycarbonatharz in einer Menge von 5 bis 28 Gewichts-%, bezogen auf das Gewicht der Gesamtharzzusammensetzung, enthält.
4. Thermoplastische Polyesterharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Pfropfpolymer (B) in dem Polyphenylenetherharz (C) vorhanden ist.
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