DE376201C - Umformer fuer Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere fuer elektrische Widerstandsschweissung - Google Patents
Umformer fuer Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere fuer elektrische WiderstandsschweissungInfo
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- DE376201C DE376201C DESCH57902D DESC057902D DE376201C DE 376201 C DE376201 C DE 376201C DE SCH57902 D DESCH57902 D DE SCH57902D DE SC057902 D DESC057902 D DE SC057902D DE 376201 C DE376201 C DE 376201C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
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- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 25. MAI 1923
AM 25. MAI 1923
REIC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVl 376201 -KLASSE 21h GRUPPE 12
Edmund Schröder in Berlin.
Umformer für Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere für elektrische
Widerstandsschweißung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Umformer für Gleichstrom in Wechselstrom,
insbesondere für elektrische Widerstandsschweißung. Die Erfindung besteht
darin, daß zwei entgegengesetzt geschaltete Kra'ftlinienwege über drei zu einem gemeinsamen
Jochkörper vereinigte Jochstücke so verlaufen, daß zwei Jochstücke an dem Ende des im Jochkörper verlaufenden Kraftlinienweges
liegend und das dritte im Folgepol an- ίο schließend derart durch umlaufende freie
Joche wechselweise geschlossen werden, daß in einer beide entgegengesetzten Kraftlinienwege
umschließenden und erregenden Gleichstromwicklung bei Leerlauf eine entsprechende
gegenelektromotorische Kraft entsteht, wäh-
rend in einer beide Kerne gemeinsam und parallel umschließenden Sekundärwindung bei
Schluß derselben ein Wechselstrom entsteht, der das die gegenelektromotorische Kraft er-S
regende Feld schwächt.
Die Abb. ι bis 3 stellen ein Ausführungsbeispiel des Transformators dar. Abb. 1 ist
ein Schnitt a-b der Abb. 2, Abb. 2 ein Schnitt d-f der Abb. 1 und Abb. 3 ein Schnitt m-n
der Abb. 1.
Die in Abb. 1 eingezeichneten Pfeile und punktierten Linien der Abb. 1 stellen den
Kraftlinienverlauf dar. Wie Abb. 1 erkennen läßt, sind durch zwei Kerne 1, 2 drei Joche 3,
4, 5 verbunden. Die beiden Kerne sind durch die Primärwicklung, deren Anschlüsse mit +
und —■ bezeichnet sind, dauernd entgegengesetzt erregt. Vor den Polenden der Joche
rotieren drei auf einer gemeinsamen Welle
ao nach Art der Abb. 3 angeordnete radial gerichtete Joche 6, 7, 8. Um die durch die
beiden Primärwicklungen umschlossenen Joche liegt, die Primärwicklungen umschließend, die
Sekundärwindung 9, die sich an der Stelle, an welcher das Mittel j och 4 durch sie hindurchtritt,
teilt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Steht der rotierende Teil in der Stellung der Abb. 3, so
ist der Kraftlinienweg über festes Joch 4, Umlauf joch 6, festes Jochs durch Kern 2 geschlossen.
Die Sättigung im Kern 2 hat ihr Maximum, im Kern 1 ihr Minimum. Dreht
sich nun die Welle in der Pfeilrichtung, so nimmt die Sättigung im Kern 2 ab und beginnt
im Kern 1 zuzunehmen. Nach weiterer Drehung erreicht dann die Sättigung im
Kern 1 ihr Maximum, worauf sich der Vorgang in bezug auf die Sättigung in umgekehrter
Folge wiederholt.
Hat, wie die Abb. 3 zeigt, der rotierende Teil drei Joche, so ist nach 1J3 Umdrehung
eine Periode voll. Der Verlauf des Kraftlinienflusses wird, beide Kerne als zusammenwirkend
gedacht, durch die Kurve Abb. 4 dargestellt. In einer beide Kerne gemeinsam umschließenden
Windung entsteht infolge dieses im Kurvenverlauf einem durch Wechselstrom erzeugten Wechselfeld ähnlichen Kraftlinienflusses
ein durch Änderungsgeschwindigkeit und Feldstärke in seiner Größe bestimmter Wechselstrom.
Die Primärwindungen können nun entweder durch Abb. 5 parallel oder nach Abb. 6
in Reihe geschaltet sein. Die gegenelektromotorische Kraft, die durch das Wechselfeld
entsteht, ergibt sich ihrem Verlauf nach ebenfalls aus Abb. 4.
Diese neue Anordnung ergibt gegenüber bisher bekannten Kombinationen wesentliche
Vorteile. Einmal wird der Primärkreis nie unterbrochen, und es ist jede durch Stromwendung
wie bei Umformern u. dgl. verursachte Funkenbildung ausgeschlossen.
Die zur Bewegung der umlaufenden Teile nötige Kraft ist klein und kann durch zweckmäßige
Gestaltung der Polflächen auf Null gebracht werden, so daß der den umlaufenden Teil bewegende Motor nur die Reibungswiderstände
zu überwinden hat. Wird der Sekundärwindung Energie entnommen, so fällt, wie beim Wechselstromtransformator, die gegenelektromotorische
Kraft in der Primärwindung, und es wird dem Primärnetz eine der von der Sekundären abgegebenen Strommenge
proportionale Energiemenge entnommen. Der neue Umformer verhält sich also wie ein
Wechselstromtransformator.
Soll die Sekundärspannung verändert werden, so kann dies geschehen 1. durch
Unterteilung der Sekundärwindung, 2. durch Unterteilung der Primärwindung, wobei die
Regelwindungen auf demMitteljoch4 oder auf 3 oder 5 oder auf allen verteilt angeordnet sein
können, 3. durch Änderung der Drehzahl des umlaufenden Teiles, 4. durch Verflachung der
Feldkurven, was durchJVergrößerungdesLuftspaltes zwischen denPolengeschehenkannusw.
Weil der umlaufende Teil keine besondere Energie außer für die Überwindung der Reibung
braucht, so ist der Leerlaufstrom klein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Umformer für Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere für elektrische Widerstandsschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei entgegengesetzt geschaltete Kraftlinienwege über drei zu einem gemeinsamen Jochkörper vereinigte Jochstücke so verlaufen, daß zwei Jochstücke an dem Ende des im Jochkörper verlaufenden Kraftlinienweges liegend und das dritte im Folgepol anschließend derart durch umlaufende freie Joche wechselweise geschlossen werden, daß in einer beide entgegengesetzten Kraftlinienwege umschließenden und erregenden Gleichstromwicklung bei Leerlauf eine entsprechende gegenelektromotorische Kraft entsteht, während in einer beide Kerne gemeinsam und parallel umschließenden Sekundärwindung bei Schluß derselben ein Wechselstrom entsteht, der das die gegenelektromotorische Kraft erregende Feld schwächt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH57902D DE376201C (de) | 1920-03-28 | 1920-03-28 | Umformer fuer Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere fuer elektrische Widerstandsschweissung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH57902D DE376201C (de) | 1920-03-28 | 1920-03-28 | Umformer fuer Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere fuer elektrische Widerstandsschweissung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376201C true DE376201C (de) | 1923-05-25 |
Family
ID=7436982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH57902D Expired DE376201C (de) | 1920-03-28 | 1920-03-28 | Umformer fuer Gleichstrom in Wechselstrom, insbesondere fuer elektrische Widerstandsschweissung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376201C (de) |
-
1920
- 1920-03-28 DE DESCH57902D patent/DE376201C/de not_active Expired
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