DE376237C - Oktavkuppelung fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.) - Google Patents
Oktavkuppelung fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.)Info
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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- G10C3/30—Couplers, e.g. for playing octaves
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Description
- Oktavkuppelung für Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.). Zusatz zum Patent 322916. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Oktavkuppelung für Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.) nach Patent 322916, bei der Wellen angeordnet sind, die Dämpfer abheben und Hämmer betätigen. Im Patent 322916 sind an die Wellen für die Dämpfer und Hämmer je ein besonderer Arm angeordnet.
- Erfindungsgemäß wird diese Oktavkuppelung dadurch verbessert und in ihrem Aufbau vereinfacht, daß für diese Paare von Armen für zwölf Töne der Oktave nur je ein einziger Arm vorgesehen ist, der gleichzeitig den betreffenden Dämpfer und den zugehörigen Hammer betätigt.
- Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen, und zwar: Abb. i die Gesamtanordnung einer Klav ierinechanik mit Oktavleuppelung für Klaviere mit Unterdämpfung in Seitenansicht, Abb. 2 und 3 Einzelheiten zu Abb. i, Abb. q. eine Seitenansicht einer entsprechenden Klaviermechanik mit Oberdämpfung, Abb. 5 eine Seitenansicht einer entsprechenden Flügelmechanik.
- Über der Taste i i ist in bekannter Weise der Stößer 37 der üblichen Klaviermechanik 3¢ angeordnet, durch die der den Dämpfer 6 tragende Dämpferschenkel i mittels des Teiles 35 beim Tastenanschlag ausgelöst wird (Abb, i). Durch einen Exzenterhebel io ist die Oktavkuppelung ein- und ausschaltbar. Bei Einschaltung der Oktavkuppelung läßt der Exzenterhebel io das Glied 7 frei, so daß dessen Nase 8 infolge Drucks der Feder i9 über dem Ende 9 der Taste i i zu liegen kommt. Wird nun die Taste i i angeschlagen, so wird mittels des eingeschalteten Gliedes 7 der Hebel 22 angehoben, der den auf ihm mittels Kissen 12 aufruhenden Stoßer 5 anhebt. Dieser bewegt den Arm 4., auf dem der Winkel 3 aufruht. Der Winkel 3 wird hierdurch mit seinem oberen Teil in Richtung nach der Saite geschwenkt und nimmt hierbei den am Dämpferschenkel i angebrachten Drahtstift 2 -mit, so daß der Dämpfer 6, falls er nicht bereits durch das Glied 35 der gewöhnlichen Mechanik erfolgt ist, abgehoben wird.
- Der Stoßer 5 hat an seiner der Saite zugekehrten Fläche einen wagerechten Einschnitt 21, in den der gabel- oder bügelförmige Arm 17 (Abb. 3, 1 und 2) der Welle 16 eingreift. Dieser Arm 17 greift gleichzeitig (Abb. 3) in den senkrechten Einschnitt 20 (Abb. i) des Stoßers 13, so daß dieser mit angehoben wird und mittels des Winkels 14 den N ebenhamnier 15 zum Anschlag bringt.
- Den zwölf Oktavtönen entsprechend sind zwölf Wellen 16 übereinander angeordnet. Jede Welle trägt so viel Arme 17, als das Instrument Oktaven hat. Die Arme sind so angeordnet, daß sie in allen Oktaveis mit Stößern 5 und 13 der gleichen Töne gleichzeitig verbunden sind. Ist also das Glied 7 eingeschaltet, so wird mittels der Teile 22, 12, 5, 17 die zu dem angeschlagenen Ton gehörende Welle bewegt, diese bewegt in allen Oktaven mittels der Arine 17 die Stöße( 5 und 13, so daß in allen Oktaven für den gleichen Ton die Nebenhä innrer 15 angeschlagen und die Dämpfer 6 abgehoben werden.
- Mit i8 ist die Verbindung niit einem Ventilwerk nach rieni Hauptpatent angedeutet. Teil 5a zeigt eine andere Ausführungsform des Stößers für die Dämpferauslösung. Er steht mit dein Winkel 3 in Verbindung, so daß der Arm 4. in Fortfall kommt. ' Bei Klavieren finit Oberdämpfung kann die Anordnung beispielsweise folgende sein (Abb. 4.). Der Hebel 39 steht ausrückbar (die Ausrückevorrichtung ist nichtdargestellt) finit der Taste 4.7 in \-erbindung. Auf ihm ruhen entsprechend den Stößern 5 und 13 die Stöße .fo und .Ir. Der bügelförmige Arin 38 bildet in gleicher Weise wie in der in Abb. i bis 3 enthaltene Arm 17 die Verbindung zwischen den Stößern .f0. 41 mit den zwölf Wellen 49, von denen in der Abbildung mir eine dargestellt ist. Der Sti>ßer .I1 wirkt auf den Winkel -.2, der durch Verbindungsglieder, beispielsweise Drähte 4.q. und 45, mit dein Haniiner 4.3 und dein Hebel 4.6 des Dämpfers .48 in Verbindung steht.
- Für Flügel kommt folgende Ausführungsform in Frage (Abb. 5). Die ausschaltbare \"erbindung mit der Taste ist durch den Draht 29 mit dein Köpfchen 23 angedeutet. Beim Tastenanschlag liebt (lies Köpfchen 23 den Hebel 24, der mittels des Hebels 28 den Dämpfer 27 abhebt. Der Hebel 24 trägt außerdem einen Winkelaren 32, der mit dem liegenden Stöße( 25 verbunden ist. jeder Stöße( 25 hat an seinem Ende einen nach unten offenen senkrechten Einschnitt, in den Knöpfchen 31 der Arme 36 eingreifen. Die Arme 36 sind in gleicher Art wie bei Abb. r mit den zwölf Wellen 33, von denen nur drei dargestellt sind, verbunden. Ist also die Oktavkuppelung eingeschaltet, so wird durch die Teile 23, 2.4, 32, 25, 31, 36 die zudem angeschlagene Welle 33 bewegt. Diese betätigt in allen Oktaven für die gleichen Töne die Arme 36, die mittels der Teile 31, 25, 22, 2:f, 28 gleichzeitig die zu diesen Tönen gehörigen Hämmer 26 und Dämpfer 27 betätigen. Die Arme 17, 36, 38 sind in den Ausschnitten der Stöße( 5, 13, 25. .f1 zweckmäßig sf@ gelagert, daß sie während der ganzen Hammerbewegung sicher führen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Oktavkuppelung für durch pneumatische Vorrichtungen oder unmittelbar durch die Tastatur betätigte Musikinstruinente (Harmonien, Klaviere u. dgl.) mit Wellen, die Dämpfer abheben und Hämin e r betätigen nach Patent 322916, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Welle (16, 33, 4.9) für die einzelnen Töne in allen Oktaven je einen einzigen Arm (17. 36. 38) trägt, der gemeinsam die Dämpfer (6, 27, .I8) und den Hammer (15, 26, 43) betätigt.
- 2. Ol:tavkuppeluiig nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Arme (17, 36, 38) die Stöße( (13, 25, .f1-) in Ausschnitten (20, 30, 50) während der ganzen Hammerbewegung führen.
- 3. Oktavkuppelung nach Anspruch i und 2 für Klaviere finit Unterdämpfung. dadurch gekennzeichnet, daß die als Bügel (17) ausgebildeten Arme mit dein Stöße (13) für die an sich bekannten \ ebenhämmer (1.I, 15) und mit den Stößern (5) für die Betätigung der Hebelanordnungen (.I, 3, 21) der Dämpfer (6) gelenkig verbunden sind. .I. Oktavkuppelung nach Anspruch i und 2 für Klaviere mit Oberdämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß die Arine 38 der Wellen (.I9) mit Stößern (.I1) gekuppelt sind, die eine Hebelvorrichtung (42) bewegen, welche durch Gestänge (.L4) mit den Nebenhämmern (43) und durch Gestänge (45) mit der Oberdämpfung (48) verbunden sind. 5. Oktavkuppelung nach Anspruch i und 2 für Flügel, dadurch gekennzeichnet. daß die über den Saiten angeordneten Wellen (33) mit an Armen (36) angebrachten Knöpfchen (3r) in Schlitze der liegenden Stöße( (25) eingreifen, und daß die Stöße( (25) auf ihrem einen Ende mit den Nebenhämmern (26) und auf der anderen mit dem Gestänge (z4, 28) der Dämpfer (27) in Verbindung stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE24823D DE376237C (de) | 1920-01-28 | 1920-01-28 | Oktavkuppelung fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.) |
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| DE376237C true DE376237C (de) | 1923-05-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEE24823D Expired DE376237C (de) | 1920-01-28 | 1920-01-28 | Oktavkuppelung fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Harmonien u. dgl.) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE376237C (de) |
-
1920
- 1920-01-28 DE DEE24823D patent/DE376237C/de not_active Expired
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