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Schreibmaschine leichter Bauart. Für diese Anmeldung ist gemäß dem
Unionsvertrage vom 2. Juni rgr r die Priorität auf Grund der Anmeldungen in den
Vereinigten Staaten von Amerika vom 13. Juni rgt8 und 7. April rgrg beansprucht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schreibmaschine, und zwar soll nachstehend
die Erfindung an einer tragbaren Schreibmaschine beschrieben werden, die geringe
äußere Abmessungen besitzt und dennoch alle Vorteile in sich schließt, die großen
Maschinen eigen ist, und überdies ein sehr geringes Gewicht besitzt. Um eine derartige
Schreibmaschine dauerhaft und praktisch verwendbar zu machen, ist es von `'Wichtigkeit,
daß die einzelnen Teile nicht nur leicht sind, sondern auch die erforderliche Steifigkeit
oder Festigkeit besitzen. Ferner ist darauf zu achten, daß das Gewicht der Maschine
vornehmlich da am größten bzw. konzentriert ist, wo es am wirkungsvollsten sein
kann, nämlich in der Nähe des Wagens, um den Stoß aufnehmen zu können, der sich
beim Aufhalten der Bewegung durch die Hemmung des Wagens ergibt.
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Ein sehr wesentlicher Übelstand ist die Schwierigkeit, Maschinen dieser
Art für sichtbare Schrift zu bauen, da die Typenhebel auf einem festgehaltenen Segment
ruhen müssen, das vor der Schreibwalze sich befindet, und zwar in der `'reise, daß
es den umschaltbaren Wagen und auch andere Teile nicht stört. Des weiteren üben
die Verbindungsteile zwischen den Tastenhebeln und den Typenhebeln eine verhältnismäßig
große Spannung auf das Segment aus sowie auf die Tragteile dieser Verbindungsteile.
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Nach der Erfindung ist das l-.gersegrnent für die Typenhebel als Teil
eines annähernd dreieckigen oder dreibeinigen Gestells ausrbildet, das in das Hauptgestell
der Schi cibmaschine eingesetzt wird. Dieses driieckie Gestell wird zweckmäßig so
ausgebildet, d:#ß der Boden die Lager für die Verbindungsteile zwischen den Tastenhebeln
und den Typenhebeln aufnimmt.
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Das Lagersegment bildet eine abgestumpfte. Spitze für das Dreieck,
anstatt eine richtige Spitze zu bilden, und kann weite"- von eine m Balken oder
einem Gitterwerk getragen «-erdei. das an dem unteren Teil des Dreiecks bcfe-stir,t
ist und auch mit dem Maschinengestell a n einer oder mehreren Stellen verbunden
ist. Urn die erforderliche Leichtigkeit irr erzielen, wird dieser Balken aus einem
dünnen, flachen Blech oder einer Platte hergestellt, und zwar zweckmäßig durch Ausstanzen
aus Metallblech. Auch die andern Teile des Dreiecks können aus Metallblech gefertigt
werden, mit einer oder mehreren abgebogenen Kanten versehen sein, so daß diese Teile
außerordentlich steif und trotzdem leicht sein können. Die Schiene zur Aufnahme
der Drehpunkte für die Tastenhebel kann an dem genannten Balken befestigt werden,
so daß sich ein festes und steifes Gebilde zwischen der Lagerschiene der Tastenhebel
und den Drehpunkten der Verbindungsteile für die Typenhebel ergibt. Dadurch, daß
der Balken aus Metallblech gefertigt ist, kann er so mit Ausschnitten versehen sein,
daß er mit keinem beweglichen Teil störend in Berührung kommt und dennoch die genügende
Festigkeit in der Ebene seiner Fläche besitzt.
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Abb. i der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt einer Schreibmaschine,
die nach vorliegender Erfindung eingerichtet ist. Abb. zeigt in schaubildlicher
Darstellung den mittleren Versteifungsbalken. Abb.3 zeigt den Grundriß der Maschine
mit einzelnen entfernt gedachten Teilen.
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Bei der dargestellten Ausführungsform sind die die Tasten x tragenden
Hebel 2 hinten auf einer Schiene 3 drehbar gelagert (Abb. 3), die als Segment ausgebildet
ist. Wird eine Taste i niedergedrückt, so wirkt ein Druckzapfen -1 des Hebels 2
auf den einen Arm des Winkelhebels 5 ein der bei 6 an den Bock 7 drehbar befestigt
ist, so daß der andere Arm 8 des @#,'inkelhebels eine Verbindungsstange 9 abwärts
zu zieh:-n vermag, die drebar mit einem Typenhebel io verbunden ist. Dadurch wird
der Typenhebel aufwärts und rückwärts gegen die vordere Fläche der Schreibwalze
ii angeschlagen, so daß eine Type 12 des Typenhebels einen Druck auf der Schreibwalze
ausführt.
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Dicht hinter dem Drehzapfen 14. des Typenhebels io ist dieser durch
den Zapfen z3 mit der Verbindungsstange 9 verbunden, so daß der Typenhebel ausschwingt,
wenn die Verbindungsstange 9 nach vorn gezogen wird. Die Tcpenliebel io sind auf
einer gekrümmten Stange gelagert, die die Wandungen 16 der Lagerschlitze 15 eines
festen Meta11sehments 17 durchragen. Dieses Segment liegt unter einem Winkel von
ungefähr 3o' nach hinten geneigt, so daß die Typenhebel io so divergieren, daß die
Typen mit reichlichem Zwischenraum voneinander entfernt liegen und das Segment selbst
geringe Abmessungen erbalten kann, während eine große Anzahl von Typenhebeln an
ihn
gelagert ist. Hierdurch wird die Größe der Maschine verringert
und auch ihr Gewicht verkleinert. Das Segment 17 ist an seinen Enden radial zur
Krümmung abgeschnitten und an einem dünnen U-förmigen Metallstab 18 befestigt. Diese
beiden Metallstäbe 18 erstrecken sich abwärts nach vorn bis zu den Seitenwangen
19 der Maschine, an denen sie je durch eine Schraube 2o befestigt sind.
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Die Befestigung der U-förmigen Stäbe 18 mit den radialen Endflächen
des Segments erfolgt durch Eine Schraube 2oa und einen Nübel 21. Die Enden der U-förmigen
Stäbe 18 sind abgebogen, wie dies insbesondere aus Abb. 3 deutlich ersichtlich ist,
so daß die unteren Enden flach gegen die Seitenwangen i9 liegen, und die äußersten
Endflächen liegen gegen eine Strebe 22 (Abb. i), die sich unten am Maschinengestell
entlang erstreckt und an der die Böcke-7 durch Schrauben oder Nieten befestigt sind.
Die Strebe 22 hat winkelförmigen Querschnitt, so daß ein lotrechter 23 und ein wagerechter
Flansch oder Steg 24 entsteht, der auf dem unteren Flansch 25 der Seitenwangen i9
ruht. Letztere haben auch die Form eines Winkeleisens. Diese Bauart ermöglicht eine
äußerst steife und feste Verbindung zum Tragen der Drehzapfen 6 für den Winkelhebel
5 und der Drehzapfen 14 für die Typenhebel io in richtiger gegenseitiger Lage, so
daß die verhältnismäßig große Spannung der Verbindungsstange 9 aufgenommen werden
kann, ohne daß die übrigen Teile der Maschine einer Spannung unterworfen werden.
Es ist hier zu beachten, daß, um das Heranführen der U-förmigen Stäbe 18 bis zu
der Strebe a2 zu erreichen, diese U-förmigen Stäbe 18 wagerechter liegen als das
Segment 17.
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Um dem Mechanismus eine weitere Festigkeit zu verleihen, wird ein
Balken oder Gitterträger 26 (Abb. 2) vorgesehen, der durch Schrauben 27 an der hinteren
winkelförmigen Platte 28 der Maschine befestigt ist, w3lche Platte mit den Seitenwangen
i9 fest verbunden ist. Der Balken 26 besitzt einen U-förmig gebogenen Teil 29, in
dessen Öffnung eine hohle Welle 30 liegt, die einen Teil des Schreibwalzenumschaltmechanismus
bildet. Vor diesem U-förmigen Teil ist ein wagerecht abgebogener Lappen 31 v or
'h, luden, die bei 33 an eine Querstrebe 32 durch Schrauben oder Nieten befestigt
ist (Abb.3) Diese Querstrebe 32 ist im Querschnitt winkelförmig und ist durch Nieten
oder Schrauben an den unteren Flanschen 25 der Seitenwange ig befestigt und besitzt
einen aufwärts gerichteten Flansch 35. An dieser Strebe 32 ist die zur Lagerung
der Tastenhebel 2 dienende Schiene 3 angebracht, und zwar mit Hilfe von Böcken 36,
an denen sie angeschraubt ist. Diese Böcke sind" an dem unteren Teil der Querstrebe
32 angeschraubt oder angenietet. Der Balken 26 kann gleichfalls zum Tragen der Schiene
3 verwertet werden dadurch, daß ein Arm 38 des Balkens gegen diese Schiene sich
stützt.
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Der Balken 26 ist ferner so eingerichtet, daß er auch zum Tragen des
Segmentes 17 dienen kann sowie zum Verbinden des Segmentes mit der Strebe 22. Zu
diesem Zweck ist der Balken 26 mit einem nach oben gerichteten Teil 39
versehen,
der vor der Schiene 3 liegt und von hier nach oben sich erstreckt. An dem oberen
Ende dieses aufwärts gerichteten Teiles 39 befinden sich zwei rechtwinklig abgebogeneLappen
4o, an welchen eine U-förmige Platte 41 befestigt ist, die über die winkelförmige
Platte 42 des Segments sich erstreckt und durch Schrauben 43 angeschlossen ist.
Von den winkelförmigen Abbiegungen 4o erstreckt sich der Balken weiter nach vorn
etwas schräg nach unten geneigt bis zur vorderen winkelförmigen Platte 44 des Maschinengestells.
Durch diese Form des Balkens wird dieser außer Bereich der Typenhebel gehalten.
An der Platte 44 ist der Balken 26 durch eine Schraube 45 befestigt, die durch das
abgebogene Ende 46 des Balkens greift.
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Der Balken 26 wird an der Strebe 22 durch einen Vorsprung 47 befestigt,
der an dem Balken sitzt und lotrecht nach unten reicht. Der Vorsprung 47 ist mit
einem abgebogenen Lappen 48 versehen, die durch Schrauben oder Nieten annähernd
in der Mitte der Maschine auf der Strebe 22 befestigt ist, so daß zwischen der Mitte
der Strebe und der Mitte des Segments eine feste Verbindung geschaffen ist und demzufolge
auch jeder Spannung Rechnung getragen ist, die durch die Zugwirkung der Verbindungsstangen
9 nahe der Mitte der Strebe ausgeübt wird. Um den Balken 26 noch weiter zu kräftigen,
ist er mit einem von dem Teil 39 des Balkens 26 abzweigenden wagerechten Teil 49
versehen, der in einen nach unten abgebogenen Teil 50 übergeht, -um eine
freie Bahn für den winkelförmig oder dachförmig gekrümmten Stab 51 zu schaffen (Abb.
i), gegen welchen die Rückzugsfedern 52 der Tastenhebel 12 gespannt werden können.
An dem bogenförmigen Teil 5o schließt sich eine nach oben gekrümmte Verlängerung
an, wodurch der Verbindungsstange für den nicht dargestellten Umschaltmechanismus
freie Bahn geschaffen ist. Die Verlängerung 53 geht dann in den Hauptteil des Balkens
26 über.
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Die U-förmigen Stäbe 18 dienen nicht nur zur Unterstützung des Segments
17, sondern auch zum Tragen der gekrümmten Typenhebelruhe 54, die die Form eines
flachen Stabes besitzt, jedoch so gekrümmt ist, daß sie das vordere Segment darstellen
kann. Dieses Typenhebelauflager 54 ist mit einem Polster 55 versehen, und die Enden
56 sind gerade nach hinten
gerichtet bis zu den U-förmigen Stäben
18, an denen sie durch Schrauben oder Nieten 57 befestigt sind. Das S-förmige, U-förmigen
Querschnitt aufweisende Anschlußstück 41 wird verwertet, um die Typenführung 58
auszusteifen oder festzuhalten, die selbst S-förmig gestaltet sein kann, um zwischen
den aufgebogenen Enden der S-förmigen Platte 41 zu passen, und wird durch Schrauben
43 festgehalten, die nicht nur durch die U-förmigen Querschnitt aufweisende Platte
41, sondern auch durch die Type#iführung 58 durchragen.
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Da das Segment 17 von den dünnen, flachen, U-förmigen Stäben 18 getragen
wird, so wird dem Farbbandmechanismus ein genügend freier Raum gewährt, der an dem
vorderem Teil 59 des Umschaltrahmens angebracht ist. Der letztere schließt die hintere
Führungsschiene 6o und die vordere Führungsschiene 61 ein, an denen der Wagen gefühi
t wird. Auch für die Hemmungseinrichtung einschließlich des Farbbandbewegungsorganes
62 ist genügend freier Raum geschaffen.
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Der Hemmungsmechanismus wird durch eine Universalstange 63 in Tätigkeit
gesetzt, die unter den Tastenhebeln 2 liegt und an Lappen 64 der Böcke 36 gelagert
ist. Diese Stange 63 ist durch eine Verbindungsstange 65 mit einem schwingbaren
Organ 66 verbunden, das an den Böcken 67 drehbar gelagert ist. Letztere sind gleichfalls
auf der Strebe 32 befestigt, und das schwingbare Organ 66 schwingt in einem ausgeschnittenen
Teil 68 des Balkens 26 aus. Die Universalstange 63 wird durch Federn 69 aufwärts
gezogen, die in den wagerechten Enden 56 des Typenhebelauflagers 64 festgelegt sind.
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Die Leertaste 70 sitzt auf einer schwingbaren Welle 71, die
in den Böcken 72 gelagert ist, welche von dem wagerechten Flansch 24 der Strebe
22 vorspri.agen. Durch eine Feder 73, die gleichfalls in der genannten Platte festgelegt
ist, wird die Leertaste 70 in ihrer oberen Stellung gehalten. Durch eine
Stange 74, welche sich von dem Arm 75 der Welle 71 erstreckt, wird die Leertaste
mit einem schwingbaren Arm 76 verbunden, die einen Teil oder das eine Ende der Vibrationsstange
62 trägt.
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Durch diese Bauart wird das schwere Segment 17 in der Nähe des Wagens
gehalten, so daß an dieser Stelle die ganze Maschine ihren Schwerpunkt hat. Alle
anderen Teile werden gleichfalls aus dünnem Metallblech gestanzt, so daß die gesamte
Maschine äußerst leicht ist.