DE376408C - Verfahren zur Holzkonservierung - Google Patents

Verfahren zur Holzkonservierung

Info

Publication number
DE376408C
DE376408C DEL50831D DEL0050831D DE376408C DE 376408 C DE376408 C DE 376408C DE L50831 D DEL50831 D DE L50831D DE L0050831 D DEL0050831 D DE L0050831D DE 376408 C DE376408 C DE 376408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
procedure
wood
wood preservation
trunk
impregnation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL50831D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elek Zitaetsgesellschaft M B H
FRANKENWERK
Original Assignee
Elek Zitaetsgesellschaft M B H
FRANKENWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elek Zitaetsgesellschaft M B H, FRANKENWERK filed Critical Elek Zitaetsgesellschaft M B H
Priority to DEL50831D priority Critical patent/DE376408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE376408C publication Critical patent/DE376408C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/06Sap stream methods

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Holzkonservierung. Zusatz zum Patent 352963. Die Erfindung betrifft eine eigenartige Anwendungsform des Verfahrens zur Holzkonservierung nach Patent 352963, welches darin besteht, mittels hohlnadelartiger Einstichwerkzeuge eine Impfmasse von pastenartiger Beschaffenheit in gefälltes Holz einzuimpfen.
  • Gemäß der Erfindung soll die Impfung des Holzes nach B o u c h e r i e am lebenden Stamm erfolgen, und zwar am besten während der Vegetationsperiode. Der arbeitende Wasserstrom saugt die Lösung nach aufwärts, wobei ständig ein Teil der Salze in die tieferen Partien des Kernholzes abwandert.
  • Durch diesen Vorgang kann das noch lebende Holz vor der Fällung des Baumes durch und durch gründlich imprägniert werden. Durch die Wahl von Ort und Zahl der Impfstellen hat man den Grad und die Gleichmäßigkeit der Imprägnierung völlig in der Hand.
  • Fast alle Salze der leichten und besonders der schweren Metalle, die sich durch besonders fungizide Wirkung auszeichnen, können so zur Aufsaugung gebracht werden. Da aber die im Zellgewebe der Holzfasern vorhandenen Eiweißreste einen großen Teil der Salze binden und hierbei gefällt werden, ist mit einer rein örtlichen Anhäufung der Salze und Verstopfung der Leitungsbahnen und Zellumina zu rechnen. Diese kann durch Alkalizusatz, beispielsweise 5prozentiges freies Alkali, eingeschränkt und geregelt werden. Eine günstig bemessene Alkalinität der Impfmasse begünstigt außerdem in gewissem Sinne die Permeabilität der Zellenmembrane.
  • Als Impfstoffe eignen sich beispielsweise die in dem Hauptpatent genannten Zusammensetzungen, beispielsweise 8o Teile Chlorkalziumlösung, gesättigt, 15 Teile Kaliumchromat, 5 Teile pulverisiertes Kupfer und hierzu die doppelte äquivalente Menge Natronlauge.
  • Früher hat man: nach B o u c h e r i e eine Imprägnierung am lebenden Stamm dadurch versucht, daß .der Stamm eingesägt oder angehauen wurde und diese Stellen mit einem Kasten umgeben, in welchen eine Imprägnierungsflüssigkeit gegossen wurde, die aufgesogen werden sollte. Man hat auch auf den Enden abgeschnittener Äste Gefäße mit Imprägnierungsflüssigkeit aufgesetzt, um deren Eindringen zu beschleunigen. Dadurch sollte aber der nach damaliger Ansicht als Urheber der Fäulnis angesehene Holzsaft verdrängt werden. Zum Unterschied hiervon bringt die Erfindung konzentrierte Imprägnierungsstoffe pastenartiger. Beschaffenheit in den Weg des natürlichen Säftestromes, der diese zunächst zur Lösung bringen und dann durch den Stamm tragen soll. Während diese Aufgabe vom Säftestrom sehr gut erfüllt werden kann, insbesondere in Zeiten des kräftigsten Wachstums, mußte das alte Verfahren versagen, weil der Säftestrom je kräftiger je weniger fähig ist, noch weitere Flüssigkeit aufzupehmen.
  • Die Anwendung des Verfahrens geschieht in folgender Weise: Am lebenden stehenden Stamm wird das untere Stammende an io bis Zoo Stellen je nach der beabsichtigten Wirkung mit .der alkalischen Imprägniermasse geimpft, was sowohl maschinell wie von Hand erfolgen kann. Als beste Zeit ist der Spätsommer zu wählen, da der um diese Zeit vorhandene Säftestrom noch genügt und die kurz darauf eintretende Rückströmung die Verteilung der Imprägnierungssalze begünstigt. Die rasch eintretende Vergiftung bringt den Baum zum Absterben. Zum Schlagen muß der günstigste Zeitpunkt so abgepaßt werden, daß die Rinde sich gut schälen läßt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Abänderung des Verfahrens gemäß Patents 352963 zur Holzkonservierung in freier Atmosphäre unter Anwendung von Einstichen und pastenartigen Konservierungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Impfung nicht am gefällten, sondern am lebenden Stamm vorgenommen wird.
  2. 2. Weitere Ausbildung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Impfstoff fungizide Stoffe mit freier Alkalinität verwendet werden.
DEL50831D 1920-06-29 1920-06-29 Verfahren zur Holzkonservierung Expired DE376408C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL50831D DE376408C (de) 1920-06-29 1920-06-29 Verfahren zur Holzkonservierung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL50831D DE376408C (de) 1920-06-29 1920-06-29 Verfahren zur Holzkonservierung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE376408C true DE376408C (de) 1923-05-28

Family

ID=7273676

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL50831D Expired DE376408C (de) 1920-06-29 1920-06-29 Verfahren zur Holzkonservierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE376408C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE376408C (de) Verfahren zur Holzkonservierung
DE808280C (de) Holzmast, insbesondere fuer elektrische Leitungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE654737C (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Holz
DE323973C (de) Verfahren zum kuenstlichen Altern (Reifen) von Werkholz
DE509303C (de) Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern
DE457994C (de) Verfahren zur Impraegnierung lebender Baeume
DE556311C (de) Verfahren zur Holzkonservierung
DE767074C (de) Verfahren zum Konservieren von Rohhaeuten, Fellen und Hautbloessen
DE971399C (de) Holzschutzmittel fuer nasse Hoelzer
DE803374C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Holz
DE666448C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Holzmasten
DE356902C (de) Verfahren zur Impraegnierung von Rundhoelzern nach Boucherie
US1973394A (en) Method of impregnating wood
US1927776A (en) Method of impregnation for preserving wood by treatment of living standing trees
DE2340288C3 (de) Verfahren zum Schütze von Grubenholz gegen leichte Entflammbarkeit
DE146968C (de)
DE2224795A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Holz
DE418941C (de) Verfahren zum Durchfaerben und Konservieren von Knoten
DE676786C (de) Verfahren zum Schutz von Trockenem Holz gegen Feuer, Faeulnis, Insekten
EP0451435A1 (de) Mittel zum Imprägnieren von Holz
DE750965C (de) Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln
DE697980C (de) Verfahren zum Frischhalten von Raeucherwaren
DE913356C (de) Holzschutzmittel
DE908543C (de) Verfahren zur Verwertung von Stubbenholz ohne Rodung
DE959325C (de) Verfahren zum Impraegnieren lebender Baeume