DE376992C - Maschine zur Herstellung von Wurstketten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Wurstketten

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Description

  • Maschine zur Herstellung von Wurstketten. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 16. April 1921 beansprucht. Bekannt ist eine Wurstmaschine, bei der der Wurststrang an bestimmten Punkten bleichzeitig so abgeschnürt wird, daß eine Kette von aufeinanderfolgenden Abschnitten entsteht. Zu diesem Zweck bedient man sich einer Zusammenwirkung von über den Wurststrang verteilten Quetschmitteln mit Mitteln zur Verdrehung einzelner Abschnitte.
  • Wenig vorteilhaft ist bei der bekannten Maschine die Art, wie die zur Verdrehung der Wurstabschnitte bestimmten endlosen Bänder und ihre Antriebsvorrichtungen gelagert sind. Auf jeden Wurstabschnitt müssen zwei beiderseits angreifende Bänder einwirken, die gewöhnlich in wagerechter Lage übereinander angeordnet sind. Die Folge davon ist, daß die Einlegung des Wurststranges nur erfolgen kann, nachdem die Gesamtheit der oberen Bänder mit ihrer "Pragvorrichtung abgehoben ist. Hierdurch ist die Arbeit außerordentlich erschwert und besonders bei größeren Würsten die Wirtschaftlichkeit der Vorrichtung ganz in Frage gestellt; denn selbst nach dem Abheben des oberen Bandtriebes bleibt das Einlegen des Wurststranges umständlich und zeitraubend.
  • Ganz anders ist die Einrichtung beim Erfindungsgegenstand getroffen. Hier ist ein lieb- und senkbarer, in einer wagerechten Ebene verlaufender Rahmen angeordnet, der sich in angehobener Stellung dem Auflegen des Wurststranges in der bequemsten Weise darbietet. Er wirkt zusammen mit senkrecht angeordneten, paarweise gegeneinander -%virkenden 1'erdrehungsriemen, so daß das Einlegen des Wurststranges zwischen die 1'erdrehungsinittel ohne weiteres durch Niedersenken des Hubrahmens erfolgt. Auch die besondere Einrichtung der Ouetschinittel erleichtert das Einlegen der @@'ürste und (las richtige Bemessen der Wurstabschnitte. Sie bestehen aus drei Teilen, und zwar zunächst aus Formplatten mit V-förinigen Ausschnitten, die senkrecht auf dein -Maschinengestell befestigt sind. -Mit ihnen zusammen wirken obere und untere Quetschleisten, von denen die unteren zusammen mit einem äußeren Rahmen den Hubrahmen bilden. Beine Absenken des Hubrahmens gehen die unteren Quetschleisten selbsttätig bis unter die V-f#)rmigen Einschnitte der Formplatten herab, so daß die abzuquetschenden Stellen der Würste in diese Einschnitte einsinken. Es ist dann ein Leichtes, die als schwenkbares Gatter angeordneten oberen Quetschleisten herunterzuklappen, um (las Abquetschen zti vollenden.
  • Hiermit wirken zusammen zusätzliche Abschnürungsniittel an den Umkehrungspunkten des Wurststranges. Diese kippen selbsttätig beim Anheben des Hubrahmens herunter, so (Maß der Wurststrang leicht über sie gestreift werden kann, heben sich aber beim Heruntergehen des Rahmens selbsttätig, uni den Wurststrang zu spannen.
  • Ferner sind nach der Erfindung selbsttätige Mittel zum An- und Abstellen der Verdrehungsriemen vorgesehen, welche ebenfalls das Einlegen des Wurststranges erleichtern. Hierzu dienen schwenkbare hebelartige Halter, an welchen die oberen Rollen der Verdrehungsriemen angeordnet sind. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen Abb. i die Gesamtanordnung der ersten Ausführungsform von oben, Abb. 2 eine Ansicht von der einen, Abb.3 eine solche von der anderen Seite. Abb.4 einen Schnitt nach 4-4 in Abb.6. Abb. 5 einen Teil eines Schnittes nach 5-@ i n Abb. 6, Abb. 6 einen teilweisen Schnitt nach 6-f in Abb. i, Abb. 7 und 8 die Quetschvorrichtung in Anfangs- und in Endstellung, Abb. g eine Einzelheit im Schnitt nach 9-c; in Abb. q., Abb. io in schaubildlicher Darstellung (las Winkelstück zum Abschnüren der Umkehrpunkte, Abb. i i einen Schnitt entsprechend Abb. 6 durch eine abgeänderte Ausführungsform, Abb. 12 die gleichen Teile in einer anderen Stellung, Abb. 13 die zugehörige Quetschvorrichtung, Abb. 14 einen Schnitt nach i-I-i4 in Abb. 13, Abb. 15 eine weitere Ausführungsforiii in der Abb. i i entsprechenden Darstellung in Ruhestellung, Abb. 16 die deiche Ausführungsform in wirksamer Stellung, Abb. 17 -eine Einzelheit des Getriebes gemäß Abb. 15 und 16, Abb. 18 einen Schnitt nach 18-i8 in Abb. i i mit gesenktem Hubrahmen.
  • Abb. i9 die gleiche Anordnung finit angehobenem Hubrahmen, Abb.2o in schematischer Darstellung eine vierte Ausführungsform.
  • Die neue -Maschine besitzt einen Hauptrahmen mit Längsträgern io und i i, deren Enden von Querträgern 12 und 13 verbunden sind (Abb. .1.). Zwischen ihnen sind eine Anzahl Zwischenstege 14 angeordnet. Eine -Mehrzahl von in Abständen angeordneten Wellen 15 sind in den Trägern und Stegen geiagert; jede trägt außerhalb des Trägers i o ein Stirnrad 16 (Abb. 3) ; zwischen henachharten Rädern 16 sind auf Achsstummeln 17 t,linde Zahnräder 18 angeordnet.
  • Nahe den Enden der '\Vellen 15 sind untere Rollen ig (Abb.4) befestigt, um welche endlose Riemen 21 gehen, die gleichzeitig über obere Rollen 2o gelegt sind. Die oberen Rollen sind drehbar atif Stangen 22 angeordnet, die sich zwischen einer Anzahl sie tragender Hebel 23 (Abb.6) erstrecken, die auf die Wellen 15 aufgesetzt sind. Die unteren Enden dieser Hebel tragen vorstehende Nocken 2.1. In gleichen Abständen sind in der Querrichtung der Maschine Formplatten 25 befestigt, welche in Abständen bei 26 V-förmig ausgeschnitten sind. Diese V-förmigen Öffnungen sind in den Zwischenräumen zwischen zusammenwirkenden Riemen 21 symmetrisch angeordnet (Abb. 2 und 6). Führungsstücke 27 sind an ihren unteren Enden in gleichmäßigen Abständen auf den .Stegen 14 befestigt und schließen mit den Formplatten 25 Gleitschlitze 28 ein, in welche die Quetschleisten 29 einer schwenkbaren Teilvorrichtung eingreifen können (Abb. 4, 7 und 8). Die Quetschleisten 29 sind an ihren unteren Enden an eine Querachse 3o angelenkt, welche an einem Ende der Maschine gelagert ist. Die freien Enden der Quetschleisten werden verbunden durch eine Stange 31, auf der sie durch Einsatzmuffen 32 im richtigen Abstand gehalten werden (Abb. i und 2) .
  • Es können in der Querrichtung der Maschine Formplatten 25 und endlose Riemen in beliebiger Anzahl angeordnet werden; beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei Formplatten vorgesehen, -welche die Maschine in vier Abschnitte unterteilen. Die den Seiten der Maschine benachbarten Abschnitte sind mit den Riemen 21 ausgerüstet, während der eine von den mittleren Abschnitten eine ähnliche Gruppe von Riemen Zia besitzt, die an sich in gleicher Weise ausgebildet ist wie die Riemengruppe 21, jedoch in folgender Weise in entgegengesetzter Richtung gedreht wird.
  • Jede Rolle tga (Abb. 4.) ist so weit ausgebohrt, daß sie eine Muffe 33 aufnehmen kann, auf deren äußerem Ende ein Stirnrad 34 aufgesetzt ist, wobei die allgemeine Anordnung von Stirnrädern und blinden Zahnrädern in gleicher Weise getroffen ist. -wie bei der Riemengruppe 2i. Eine längsgerichtete Welle 35 (Abb. i) erstreckt sich längs der Außenseite des Längsträgers i i und trägt an ihren Enden Schnecken 36 (Abb. 2); die vorzugsweise mit Linksgewinde ausgerüstet sind und in Schnekkenrädern 37 eingreifen, die auf Querwellen 38 aufgesetzt sind. Diese erstrecken sich nach der Mitte der Maschine und tragen Stirnräder 39, welche Antriebsketten von Rädern 34 und durch diese die Rollen iga und Riemen 2111 antreiben. Benachbart den Schnecken 36 ist ein zweites Paar Schnecken 4o angeordnet, das vorzugsweise mit Rechtsgeivinde ausgerüstet ist und mit Schneckenrädern 41 in Eingriff steht, die auf die vorstehenden Enden zweier Wellen 15 aufgesetzt sind, welche sich nach der entgegengesetzten Seite der Maschine erstrecken und die bereits erwähnten Zahnräder 16 tragen. Eine Kurbel 42 (Abb. i) dient dazu, die Wellen 35 zu drehen; diese kann auch durch beliebige andere Antriebsmittel ersetzt werden. Die Drehung der Wellen 35 veranlaßt also. einen Umlauf der Riemen Zia in den Riemen 21 entgegengesetzter Richtung. Wie in Abb. 6 gezeigt, können die Rollen ig und iga mit Nuten 43 ausgerüstet sein, in weiche auf den Riemen angeordnete Leisten 4. eingreifen, um die Mitnahme der Riemen ohne Durchgleiten zu sichern.
  • Die Seitenträger 46 (Abb. 1, 4, 5) des Hubrahmens tragen vorzugsweise Winkelstücke 45 (Abb. g, io), welche wechselweise auf der Achse der V-förmigen Einschnitte 26 der I# ormplatten angeordnet sind. Die Winkelstücke sind auch an gegenüberstehenden Trägern 46 gegeneinander versetzt angeordnet. Die Winkelstücke 45 sind vorzugsweise V-förmige Schneiden; sie sind bei 46a an den Seitenträgern 46 des Hubrahmens angelenkt. Der Hubrahmen wird vervollständigt durch Verbindungsstangen 47 (Abb. 4).
  • Feststehende Quetschleisten 48 sind an den Stangen 47 befestigt und erstrecken sich in die Gleitbahnen 28 ; sie werden durch Muffen 49 im richtigen Abstand gehalten. Die Mittel zum Anheben des Hubrahmens bestehen aus einem Paar längsverlaufender Wellen 5o, 51 (Abb. i), auf deren Enden Kegelräder 52 befestigt sind, welche mit Kegelrädern 53 auf einem Paar Querwellen 54 eingreifen, die in den Trägern 12 und 13 gelagert sind. Jede Welle 5o, 51 besitzt ein Paar Hubkurbeln 55 (Abb. 4), welche unter den Muffen 49 auf den Stangen 47 stehen und mit ihnen in Eingriff kommen können. Eine Kurbel 56 (Abb. 3, 4), auf einem Ende der Welle 5o dient zu ihrem Antrieb.
  • Aus Abb. 6 ergibt sich, daß die Nocken 24 abwärts gegen die Querstangen 57 geneigt sind, welche durch ;Stege 58 im richtigen Ab= stand gehalten werden (Abb. 3) und sich in von den Seitenträgern io und i i herabhängenden Lappen 61 führen, welche zu diesem Zwecke mit Langlöchern 62 (Abb. 2) versehen sind. Auf der Länge der Welle 5o und 51 ist eine Reihe von Nocken 59. verteilt, welche unter den Stangen 57 stehen, derart, daß durch den Umlauf der Wellen 5o und 51 die Stangen 57 aufwärts in die punktierte Stellung gemäß Abb.6 geführt werden. Hierdurch drücken die Stangen die Nocken 24 auseinander, wodurch die Hebel 23 nach außen geschwenkt werden und hierbei die Riemen 2i in die strichpunktierte Stellung mitnehmen. Hierdurch wird die ungestörte Einführung der Wurstkette ermöglicht. Beliebige Mittel, wie Federn 6o, können angeordnet sein, um die Riemen elastisch in reibender Berührung mit der Wurstkette zu halten (Abb. 6).
  • Längs der Seitenträger io und i i in genauer Einstellung auf die Schneiden 45 sind aufwärts gerichtete Dorne 63 zur Führung und zum Antrieb angeordnet, welche in die Schneiden :15 (Abb. 9) eingeführt werden können, wenn der Hubrahmen in die Stellung nach Abb. a. gelangt. Hierdurch halten sie die Schneiden in aufrechter Stellung. Wenn der Hubra huren in die Stellung nach Abb. angehoben wird, müssen die Schneiden iia@li innen umklappen, weil sie schwenkbar anre-!enkt sind. Hierdurch wird das Herausnehinen der Wurstkette erleichtert.
  • Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Abb. i bis to ist folgende: Angenommen der Arbeiter habe durch Antrieb der Kurbel 56 den Hubrahmen in die Stellung gemäß Abb.5 bzw. die punktierte Stellung gemäß Abb.6 gebracht, so kann er durch Antrieb der @@'ellen So und 5 1 die Rieinen 21 und 21" gegen die Wirkung ihrer Federn 6o in die punktierte Stellung gemäß Abb. 6 auseinanderspreizen. Er legt dann eine Wurstkette auf den Hubrahmen, dreht die Enden zusammen und befestigt sie in dein Klemmstück 70 (Abb. 1, 2). Hierauf legt er die Wurstkette um die Schneiden 45 entsprechend Abb. i. Hierauf bedient er die Kurbel Sie, wodurch der Hubrahmen abwärts geht und die Wurstkette zwischen die gegenüberstehenden Riemen bringt, welche durch die Federn 6o gegeneinander gedrückt werden. Gleichzeitig bewegen sich die Schneiden :IS aus der Stellung gemäß Abb. 5 in die Stellung nach Abb. 4 unter Einwirkung der Dorne 63. Er ergreift nunmehr das freie Ende des schwenkbaren Otietschrahmens und drückt ihn auf die Wurstkette herab, wobei er gleichzeitig beginnt, die Kurbel 42 zu bedienen, wodurch die Riemen die in die V-förmigen öffnUngen 20 der Formplatten 25 durch die Quetschleisten 29 herabgedrückten Wursthüllen in LTindrehung versetzen. Nachdem rler Hubrahmen in die in Abb. 6 ausgezogen gezeichnete Stellung gelangt ist, ist die Abteilung der Wurstabschnitte vollendet: der Arbeiter liebt nunmehr die Quetschleisten in die Stellung gemäß Abb. 2 an und führt durch Bedientnig der Kurbel 56 die Hubarme 55 in die punktierte Stellung gemäß Abb. 5. Hierdurch wird der Hubrahmen angehoben und gleichzeitig durch die Nocken 59 und die Wellen 57 die Riemen 21 und 20 auseinander, gespreizt. Der Hub der Nocken muß natürlich so eingestellt sein, daß die Riemen sich ein wenig vor der Aufwärtsbewegung des Hubrahmens öffnen. Wenn der Hubrahmen .eine oberste Hubgrenze erreicht hat, legen sich die Schneiden 45 tun, so daß die Wurstkette leicht herausgenommen werden kann.
  • Infolge der Drehung der Wurstabschnitte in entgegengesetzter Richtung wird in Verbindung mit der Quetschvorrichtung die Wurstkette in geeignete Abschnitte eingeteilt.
  • Ein Räucherholz 71 wird in der Mitte der Maschine auf den Hubrahmen gelegt, so daß es beine .:Anheben des Hubrahmens unter die mittelsten Abschnürungen der Wurstkette gelangt. Das Holz trägt eine Leiste 72 aus Metall, in deren zu diesem Zweck angeordnete Einschnitte die Abschnürungen eingreifen. Das Holz wird dann mit der Wurstkette herausgenommen und nach der Räucherkammer gebracht; hierauf ein neues Holz auf den Rahnien gelegt, worauf das Verfahren von neuem beginnen kann.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 11 bis i9 sind der Hauptrahmen der Maschine sowie die Mittel zum Antreiben der Riemen im wesentlichen die gleichen wie bei Abb. i bis 5 ; die Riemen sind in drei parallelen Reihen angeordnet, jedoch mit dem Unterschied, daß nicht für jede Wurstlänge ein besonderes Paar zusammenwirkender Riemen verwendet wird, von denen nur ein senkrechtes Trumm mit der Wursthülle in Eingriff kommt. Vielmehr «-erden beide senkrechte Trumme jedes Riemens mit je einer Wurstlänge in Berührung gebracht, wie in Abb. 12 und 16 gezeigt. Durch diese abgeänderte Ausführungsform wird ermöglicht, die gleichen Ergebnisse mit einer wesentlich geringeren Zahl wirksamer 'feile zu erreichen. Wie in Abb. 11, 12, 18 und i9 gezeigt, ist eine Reihe von Querwellen 8o angeordnet, deren jede eine Rolle für einen der Riemen trägt. Die äußeren Rollen 81 (Abb. 18, 19) laufen mit den Wellen 8o um, während die innere Rolle 81a auf eine Muffe 82 aufgesetzt ist, welche über die Welle 8o gestreift ist. Die Welle 8o und die Muffen 92 besitzen Stirnräder 83 und 8q., welche durch geeignete Vorgelege die Rollen 81 und 8ia in entgegengesetzter Richtung drehen.
  • L ängs dem Hauptrahmen ist an einer Seite jeder Rolle 8i, 8ia und in Verlängerung der Welle 8o eine Anzahl von Haltern 85 angeordnet. deren obere Enden einen Drehzapfen 86 tragen, auf welchem ein Paar scherenförmiger gekreuzter Spreizhebel 87 angelenkt ist. Um jede der unteren Rollen 81, 8ia ist ein endloser Riemen 88 gelegt, welcher am oberen Ende um ein Paar oberer Rollen 89 geht, deren jede drehbar auf dein freien Ende eines der Hebel 87 angeordnet ist. Die unteren Enden der Hebel 87 sind durch Zugfedern 9o verhunden. Diese sind an einem Zapfen 9i eines Halters 85 angelenkt, um gewöhnlich die Schere 87 in geschlossener Stellung (Abb. i i) zu halten, so daß die gegenüberliegenden Flächen benachbarter Riemen voneinander entfernt «-erden, um die Wurstkette leicht einlegen zu können. Der Hubrahmen 92 (Abb. 18, i9) wird von Rollen 93 auf den oberen Enden der Nockenhebel9-l getragen: die unteren Enden der Nockenliebel sind auf der Welle 95 befestigt, welche sich in der Längsrichtung der Maschine erstreckt und eine Antriebskurbel trägt. Auf dem Hubrahmen 92 sind in Abständen die Formplatten 96 (Abb. 13) befestigt, die wieder eine Anzahl V-förmiger Aussparungen besitzen, in welche die Wursthüllen durch Ouetschleisten 97 eingedrückt werden, die an Odem Hubrahmen angelenkt und an ihren freien Enden durch die Stange g8 verbunden sind. Die Quetschleisten 97 sind in Abb. 18 strichpunktiert dargestellt; sie sind paarweise in solchem Abstand angeordnet, daß sie in Berührung mit entgegengesetzten Seiten der Formplatten bewegt werden können. Die Quetschleisten 97 tragen schmale Einschnitte 99 (Abb. 13), welche mit den V-förmigen Ausschnitten der Formplatten zusammenwirken, um die Wursthülle an der gewünschten Stelle abzuteilen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i2 bis 14 sind die Quetschleisten 97 mit vorstehenden Zapfen ioo versehen, welche zwischen die zusammenwirkenden Schenkel der Scherenhebel 87 eingreifen, wenn die Quetschleisten auf die Wurstkette herabgedrückt werden. Hierdurch werden die Hebel in die Stellung gemäß Abb. 12 geschwenkt, wodurch die Riemen in Eingriff mit den Würsten gelangen.
  • Eine abgeänderte Ausführungsform der Quetschvorrichtung an den Umkehrpunkten ist in Abb. 1ß und ig gezeigt. Sie besteht aus einem Winkelhebel ioi, dessen einer Arm einen Haken io2. trägt, welcher eine V-förmige Aussparung bildet. In dieser wird die Wursthülle während des Abteilens zusammengequetscht. Die Winkelhebel ioi sind frei schwenkbar auf Zapfen 104 und liegen infolge der Gewichtsbelastung des hakenförmigen Endes gegen Führungen 105 an, die an dem Hauptrahmen befestigt sind, sobald der Hubrahmen in gesenkter Stellung ist. Sobald der Hubrahmen angehoben wird, gelangen sie in die ausgesch-,venkte Stellung nach- <Abb. ig.
  • Die Wirkungsweise der abgeänderten Ausführungsform gemäß Abb. i -i bis 14, 18 und ig ist ähnlich der gemäß Abb. i bis io mit der Ausnahme, daß die Riemen doppeltwirkend sind, und daß die Formplatten c)6 von dem Hubrahmen getragen werden. Diese Anordnung besitzt den Vorteil, daß der gesamte Hubrahmen mit den Wurstketten aus der Maschine herausgenommen und in die Räucherkammer verbracht werden kann, während ein anderer Rahmen in die Maschine eingesetzt wird. Zu diesem Zweck kann ein Haken 116 (Abb. 18) an einem Ende des Hubrahmens angeordnet sein.
  • In Abb. 15 bis 17 ist eine weitere Abänderung der Vorrichtung zum Anlegen und Ausrücken der Riemen gezeigt; sie besitzt einen Antriebsrahmen aus Querstangen roh an den Enden der Maschine, an welchem eine Längsstange io7 für jede Riemenreihe befestigt ist. Auf einem Gestell io8 ist ein Rollenrahmen iog angeordnet, welcher die oberen Rollen iio trägt. Der Riemen 112 ist um die Rollen i io und eine untere Rolle i i i gelegt. Ein flacher Lenker 113 verbindet je- den Rollenrahmen iog mit der zugehörigen Antriebsstange 107. Auf den Wellen 95 sind, unter den Stangen io6 Nockenhebel 114 angeordnet, welche Druckrollen 115 tragen, die mit den Stangen io6 in Eingriff kommen, sobald die Wellen 95 gedreht werden, um den Hubrahmen abzusenken.
  • Die Wirkungsweise der Riemenanleäevorrichtung gemäß Abb. 15 bis 17 ist folgende: Angenommen die Teile seien in der Stellung gemäß Abb. 15; die Riemen sind dann in ausgerückter Stellung, um die Einführung der Wurstkette zu ermöglichen, wobei die Hebel 94 und 114 die in Abb. 17 voll ausgezogene Stellung einnehmen. Der Hubrahmen ist angehoben und der Antriebsrahmen io6, 107 in seiner unteren Stellung. Die relativen Stellungen der Nockenhebe194 und 114 auf der Welle 95 sind derart, daß, wenn die Welle 95 bedient wird, um die Hebel in die in Abb. 17 strichpunktierte Stellung zu bringen, der Hubrahmen vollständig abgesenkt ist, bevor die Rollen 115 mit den Stangen io6 in Eingriff kommen: Die Rollen 115 erfassen die Stangen io6 während des letzten Teils der Bewegung der Welle 95; der Antriebsrahmen ioö, 107 wird angehoben und bewegt die Rollenrahmen iog in die Stellung gemäß Abb. 16 und bringt hierdurch die Riemen in Eingriffsstellung. Nach dem Abschnüren der Wurstabschnitte findet die umgekehrte Bewegung statt, wobei natürlich die Riemen ausgerückt sein müssen, ehe der Hubrahmen beginnt, die Wurstkette aus dem Eingriff mit den Riemen anzuheben. Die .erste Drehbewegung der Welle 95 führt den Antriebsrahmen abwärts, wodurch die Riemen ausgerückt werden, bevor die Nockenhebel94 den Hubrahmen 92 erfassen (Abb. 18). Die weitere Drehbewegung der Welle 95 bringt dann die Hebel 94 in die in Abb. 17 ausgezogene Stellung und hebt den Hubrahmen 92 an (vgl. auch Abb. ig). Während der letzten Bewegung müssen natürlich die Hebel 114 und Rollen i i, außer Eingriff mit den Stangen io6 sein, und die Riemen bleiben in ausgerückter Stellung.
  • In Abb.2o ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei welcher ein einziger fortlaufender endloser Riemen i2o die einzelnen Riemen ersetzt; er ist um die Antriebsrollen 121 und eine Anzahl Zwischenrollen 122 und 123 gelegt.

Claims (15)

  1. PATLNT-AN SPRL CHE: . Maschine zur Herstellung von 1 2 Wurstketten, bei der durch Quetschzangen unter gleichzeitiger gegenseitiger Verdrehung einzelne Wurstlängen von rlein Strang abgeteilt «-erden, gekennzeichnet durch einen lieb- und senkbaren Rahmen (46, .4,-, .18. 49), der den in der angehobenen Stellung (Abb. 5) aufgelegten Wurststrang beim Niedergang zwischen die VerrIrehun;gsmittel (21, 21a) und in die Quetschzangen (25) einführt (Abb. d.).
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubrahmen an den Umkehrpunkten des Wurststranges zusätzliche Abschniirungsmittel (.15) enthält.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, @laß als Quetschmittel feststehende senkrechte Formplatten (25) mit je einem V-förtnigen Ausschnitt (26) an jeder Quetschstelle mit zwei QtletSCI1leIStel1 29. .18) zusammenwirken, deren untere (48), am Hubrahmen befestigt, durch dessen Absenken unter der Spitze des Ausschnittes eingestellt wird. .1.
  4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubrahmen (.16 bis .19) auf sch«@enkbare Hebel (55) aufgesetzt ist, die ihn aus der Arbeitsstellung (Abb. 2) in die Beschickungsstellung (Ahb.3) heben.
  5. 5. Maschine nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschnürungsmittel an den Umkehrpunkten eine beim Anheben des herausnehmbaren Rahmens umklappbare Schneide (.15) dient.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Dorcie (63) an dem Maschinengestell, welche beim Absenken des Rahmens in die Schneiden (.15) eingreifen, um rlie Wurstlängen zu spannen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verdrehungsmittel senkrecht nebeneinander paarweise angeordnete, endlose Riemen (21, 21a) dienen, die je einen Wurstabschnitt zwischen sich fassen, um ihn zu drehen. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenpaare durch elastische Mittel (6o) gegen die Wurstlängen gedrückt werden.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Riemenpaare einander durch Steuerungsorgane zueinander genähert und voneinanrler entfernt werden. 1o.
  10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsorgane gemeinsamen Antrieb haben, so daß sie beim Heben und Senken des Hubrahmens gleichzeitig die Riemen ausrücken und anstellen.
  11. 11. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Riemen (88) so angeordnet sind, daß ihre beiden senkrechten Trumme mit je einem Wurstabschnitt in Eingriff kommen.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Riemenrollen (86) auf Spreizhebeln (87, 109) so angeordnet sind, daß durch deren Ausspreizen die Riemen mit den Wurstabschnitten in Eingriff gebracht werden können.
  13. 13. Maschine nach AnsprucWi2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschleisten (97) mit Mitteln (10o) versehen sind, durch welche die Scherenhebel (87) selbsttätig angestellt werden. 1.1.
  14. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschleisten (97) paarweise angeordnet sind und die Formplatten (96) zwischen sich fassen.
  15. 15. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in der Querrichtung benachbarte endlose Riemen durch einen einzigen endlosen, in mehreren Schleifen geführten Riemen (i 2o) ersetzt sind.
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