DE377579C - Sandstreuvorrichtung fuer Lokomotiven - Google Patents
Sandstreuvorrichtung fuer LokomotivenInfo
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- DE377579C DE377579C DESCH61269D DESC061269D DE377579C DE 377579 C DE377579 C DE 377579C DE SCH61269 D DESCH61269 D DE SCH61269D DE SC061269 D DESC061269 D DE SC061269D DE 377579 C DE377579 C DE 377579C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
- B61C15/08—Preventing wheel slippage
- B61C15/10—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
- B61C15/105—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with gravity activated sanding equipment
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es sind Sandstreuvorrichtungen für Lokomotiven
bekannt, bei welchen der Sand mittels eines von Hand bedienten Zuges umgerüttelt
wird und durch die Sandrohre auf die Schienen fällt, wobei gleichzeitig die Mündung der Sandrohre
in den Sandkasten freigegeben oder verschlossen wird.
Ferner sind Vorrichtungen bekannt, bei j welchen der Sand aus dem Behälter mittels
ίο Dampf oder Druckluft durch eine Düse in die ;
Sandrohre gesaugt bzw. geblasen wird. Es sind ! auch noch Vorrichtungen bekannt, bei welchen
eine vom Triebwerk der Lokomotive ausbetätigte Schnecke den Sand in die Rohre fördert.
Bei anderen Vorrichtungen wird die Druckschwankung in einem Lokomotivzylinder be- !
nutzt, um einen unter der Gegenwirkung einer Feder stehenden Kolben zu bewegen, der mit
der Sandrüttlungsvorrichtung verbunden ist.
Endlich sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen durch einen vom Maschinisten bedienten Hahn"
irgendein Druckmittel auf einen unter der , Gegenwirkung einer Feder stehenden Kolben
geleitet wird, der mit der Sandrührvorrichtung verbunden ist, derart, daß das Organ, das den
Sand austreten läßt, unabhängig von dem Kolben auch durch menschliche Kraft betätigt
werden kann.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber :
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber :
besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß die Bewegung des Sandrüttlers durch
einen von Dampf, Druckluft oder Druckwasser ' beaufschlagten Kolben erfolgt, der von einem
leicht zu bewegenden, evtl. entlasteten Schieber oder Hahn gesteuert wird, dessen Verstellung in
der Regel selbsttätig erfolgt und der im Notfälle ohne nennenswerten Kraftaufwand auch
von Hand oder mit dem Fuß umgelegt werden kann. Es wird also dem Maschinenführer die
anstrengende körperliche Arbeit abgenommen, während anderseits die Zuverlässigkeit der
Wirkung keine geringere als beim unmittelbaren Handbetrieb ist. Die Vorrichtung erfüllt ihren
Zweck in gleich vollkommener Weise bei stillstehender wie bewegter oder schleudernder
Lokomotive.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem teilweisen Längsschnitt dargestellt.
Das Gestänge der Sandrüttlungsvorrichtung wird von einem Kolben α aus betätigt, der in
einem Zylinder b läuft und mit Dampf, Druckluft oder Druckwasser vom handbedienten
Organ c aus beaufschlagt wird. Die Steuerung des Kolbens α erfolgt selbsttätig, indem der
Kolben oder sein Gestänge im Bereich ihrer End-Stellungen das Steuerorgan d, welches das Druckmittel
zum Zylinder b zutreten läßt, verstellt. In der Abbildung ist beispielsweise ein Mitnehmer
e gezeichnet, der in eine Schleife f der Steuerungsstange eingreift. Die Tätigkeit des
Maschinisten beim Sanden beschränkt sich in der Regel auf das bloße öffnen und Schließen des
Absperrorgans c.
Wenn nötig, kann die Verstellung des Steuerorgans statt vom Kolben a oder dessen Gestänge
auch von Hand mittels der Zugstange g besorgt werden.
Um der Verschwendung von Sand beim Stillstand der Sandstreuvorrichtung vorzubeugen,
kann der Verschluß h der Mündung der Sandrohre in den Sandkasten mit dem Absperrorgan c
des Druckmittels so gekuppelt werden, daß die Rohre nur so lange offen sind, als das Absperrorgan
c offen steht.
Claims (3)
- 75 Patent-Ansprüche:ι . Sandstreuvorrichtung für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem mit einem Druckmittel beaufschlagten Zylinder (b) und dem Absperrorgan (c) des Druckmittels ein leicht zu bewegendes Steuerorgan (d) eingeschaltet wird.
- 2. Sandstreuvorrichtung für Lokomotiven nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (d) vom Kolben («) oder dessen Gestänge im Bereich der Totpunktlagen selbsttätig umgestellt wird, wobei die Verbindung des Gestänges mit dem Steuerorgan (d) derart ist, daß dieses auch unabhängig vom Kolben und dessen Gestänge durch eine. Zugstange (#) von Hand umgestellt werden kann.
- 3. Sandstreu Vorrichtung für Lokomotiven nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (A) der Mündung der Sandrohre in den Sandkasten so mit dem Absperrorgan (c) des Druckmittels gekuppelt ist, daß die Sandrohre nur so lange offen stehen wie das Absperrorgan (c).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH61269D DE377579C (de) | Sandstreuvorrichtung fuer Lokomotiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH61269D DE377579C (de) | Sandstreuvorrichtung fuer Lokomotiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377579C true DE377579C (de) | 1923-06-22 |
Family
ID=7437437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH61269D Expired DE377579C (de) | Sandstreuvorrichtung fuer Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377579C (de) |
-
0
- DE DESCH61269D patent/DE377579C/de not_active Expired
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