DE3780953T2 - Fluessigkristall-farbanzeigevorrichtung. - Google Patents

Fluessigkristall-farbanzeigevorrichtung.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Flüssigkristall-Farbanzeige Vorrichtung, um eine insbesondere klare und kontrastreiche Farbdarstellung zu ermöglichen.
  • Eine herkömmliche Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung für eine Vollständige Farbenanzeige ist als Stand der Technik z. B. in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 88986/1985 offenbart. Diese Vorrichtung umfaßt transparente Elektroden, die als Rufelektrode und als Abtastelektrode arbeiten, und zwar jeweils auf gegenüberliegenden Oberflächen zweier transparenter Substrate, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die eine Rufseite der transparenten Elektrode in zwei Schichten aufgebaut ist, zwischen denen eingefärbte Farbfilter-Filme rot, grün und blau zwischen den transparenten Elektroden eingefügt sind, und bei welchen jede Elektrode elektrisch mit Ausnahme des Anzeigeteiles elektrisch miteinander verbunden sind. An der gesamten Flüssigkristall-Schicht kann dann eine gleichförmige Spannung eingeprägt werden, um eine klare Farbanzeige zu erhalten.
  • Da die Farbfilter-Filme durch Einfärben gebildet werden, zersetzen sich die Farbfilter-Filme jedoch bei einer nach dem Stand der Technik bekannten Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung in Ätz-Reagenzien, wenn die zweite Schicht der farblosen Elektrode durch Fotoätzen gebildet wird, was einer entsprechenden Produktivität hinderlich ist.
  • Wenn ferner bei der Herstellung der zweiten Schicht der farblosen Elektrode mittels eines Ablös-Prozesses gebildet wird, kann der Elektrodenfilm nicht verstärkt werden, wodurch sich das Problem ergibt, daß es sehr schwer ist, praktisch einen Film mit niedrigem Widerstand herzustellen, nämlich den Widerstandswert der gesamten farblosen Elektrode zu vermindern.
  • Eine Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der EP-A-224 040 bekannt. Fig. 2 dieser Druckschrift offenbart einen Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung mit einem klaren Substrat mit einem Muster transparenter Elektroden, wobei jede Elektrode mit einer ersten Schichtelektrode elektrisch mit einer zweiten Schichtelektrode über eine Vielzahl von Nadellöchern in einem Farbfilter verbunden ist, die zwischen der ersten Elektrodenschicht und der zweiten Elektrodenschicht eingefügt sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung zu schaffen, die im Sinne einer ausreichenden Produktivität hergestellt werden kann und die dabei eine kontrastreiche Farbanzeige gewährleistet.
  • Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Unteransprüche 2 und 3 betreffen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung.
  • Bei der erfindungsgemäßen Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung wird eine Konstruktion vorgeschlagen, bei welcher ein opaker Metallfilm in den Nadellöchern angeordnet ist, um die ersten und zweiten Elektrodenschichten elektrisch zu verbinden.
  • Dadurch kann eine gleichmäßige Treiberspannung an der gesamten Flüssigkristallzelle eingeprägt werden, so daß eine kontrastreiche Farbanzeige erhalten wird. Da der opake Metallfilm in dem Nadelloch Vorgesehen ist, kann somit eine Verschlechterung des Anzeigekontrastes aufgrund des durch das Nadelloch fallenden Lichtes nicht auftreten.
  • Mittlerweile kann der Farbfilter-Film durch verschiedene Maßnahmen gebildet werden, wobei jedoch dann, wenn er durch eine elektrolytische Abscheidung (Galvanisierung) gebildet ist, er sich niemals in einem Fotoätz-Reagenz beim Bilden der zweiten Schicht der durchsichtigen Elektrode zersetzen kann, wodurch die Produktivität erhöht wird.
  • Wie oben beschrieben, sind erfindungsgemäß eine Vielzahl von Nadellöchern in einem Farbfilter-Film Vorgesehen, wobei eine erste Schicht und eine zweite Schicht der transparenten Elektrode in einem Mehr-Schicht-Aufbau durch einen opaken Metallfilm verbunden sind, der in dem Nadelloch eingefügt ist, weshalb das Licht nicht durch die Nadelöffnung fallen kann; dadurch ist ein kontrastreiches und klares Farbbild erhältlich, und wobei ferner der Farbfilter-Film z. B. durch elektrolytische Abscheidung (Galvanisierung) gebildet werden kann, wodurch die Produktivität verbessert wird.
  • Ein Weg zur Ausführung der Erfindung wird nachfolgend im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, die bestimmte Ausführungsformen darstellen. Dabei zeigen im einzelnen:
  • Fig. 1 eine Zeichnung, die einen Hauptteil einer erfindungsgemäßen Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung zeigt;
  • Fig. 2 eine Strukturzeichnung im Querschnitt längs der Linie A-A in Fig. 1;
  • Fig. 3 eine Strukturdarstellung im Querschnitt längs der Linie B-B in Fig. 1;
  • Fig. 4-11 ein Herstellungsverfahren, wobei Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung ist, die den Zustand beim Bilden der ersten Elektrode zeigt;
  • Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung zeigt, die den Zustand beim Auflegen eines Fotowiderstandes zeigt;
  • Fig. 6 eine Zeichnung zeigt, die ein Beispiel zeigt, bei welchem ein Nadelloch-Fotowiderstand in einer Reihe pro Elektrode vor gesehen ist;
  • Fig. 7 eine Zeichnung zeigt, die ein Beispiel wiedergibt, bei welchem der Nadelloch-Fotowiderstand in gleichen Intervallen kleiner als ein Rastergrundmaß eines Punkt-Anzeigeteiles im Abstand voneinander angeordnet sind;
  • Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung zeigt, die den Zustand beim Herstellen des Farbfilter-Filmes wiedergibt;
  • Fig. 9 eine Querschnittsdarstellung zeigt, die den Zustand beim Herstellen einer Nadelöffnung in dem Farbfilter-Film zeigt;
  • Fig. 10 eine Querschnittsdarstellung zeigt, die den Zustand beim Herstellen eines opaken Metallfilms in dem Nadelloch zeigt; und
  • Fig. 11 eine Querschnittsdarstellung zeigt, die den Zustand beim Herstellen einer zweiten Elektrode zeigt.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht, in welcher ein Hauptteil der erfindungsgemäßen Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung gezeigt ist, bei welcher der Fall gezeigt ist, daß eine Farb-Punkt-Matrix-Anzeige ausgeführt ist. Fig. 2 und 3 sind Querschnittsdarstellungen längs der Linie A-A bzw. B-B von Fig. 1. In den Zeichnungen ist mit 1 und 2 jeweils ein Glassubstrat oder jeweils ein transparentes Substrat bezeichnet, welches die Flüssigkristallzelle bildet. Polarisationsplatten 3, 4 sind an der Außenseite davon vorgesehen und einander gegenüberliegend angeordnet. Somit weist eine durchsichtige Elektrode 5 einen Mehr- Schicht-Aufbau mit einer Rufelektrode, die ah dem einen Glassubstrat 1 vorgesehen ist, einem Farbfilter-Film 6 in rot (R), grün (G) und blau (B), der zwischen der ersten Elektrode 5a und der zweiten Elektrode Sb zwischengefügt ist, wodurch zwei Schichten der Elektrode 5 gebildet sind, und mit einem Orientierungsfilm 7 auf, der auf der durchsichtigen Elektrode 5 Vorgesehen ist.
  • Ferner ist eine transparente Elektrode 8 oder Scanner- oder Abtastelektrode auf der Innenseite des anderen Glassubstrates 2 vorgesehen, auf welchem der Orientierungsfilm 9 vorgesehen ist. Schließlich ist ein Flüssigkristall 10 zwischen den beiden Glassubstrat-Trägern 1, 2 eingeschlossen, und zwar mittels eines Dichtungsklebers 11 und einem Enddichtungs-Kleber 12.
  • Eine Vielzahl von Nadellöchern (Durchgangslöchern) 13 sind in dem Farbfilter-Film 6 gebildet, und ein opaker Metallfilm 13a ist gebildet und dazwischen eingefügt, z. B. mittels elektrolytischer Abscheidung (Galvanisierung) zwischen den ersten und zweiten Elektroden 5a, 5b in dem Nadelloch 13. Somit sind die ersten und zweiten Elektroden 5a, 5b elektrisch verbunden. Wenn dann eine Treiberspannung an die transparente Elektrode 5 mit Multi-Schicht- Aufbau und die andere transparente Elektrode 8 an eine AC- Versorgung (Wechselstromversorgung) 14 gelegt ist, dann arbeitet ein Punkt-Anzeigeteil 15 als Punktanzeige, wodurch ein vorbestimmtes Farbbild als ganzes darstellbar ist. Die Nadelöffnung 13 ist in der gleichen Anzahl (2 Stück in der Zeichnung) an jeder Punktanzeige 15 vorgesehen, und ferner ist eine Hintergrundbeleuchtung für die Farbanzeige in diesem Falle notwendig.
  • In der Punkt-Matrix-Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung, wie vorstehend konstruiert, ist der Farbfilter-Film 6 entsprechend dem Punkt-Anzeigeteil 15 Vorgesehen, wobei eine Vielzahl von Nadellöchern 13 auf dem Farbfilter-Film 6 gebildet sind. Die erste Schicht und die zweite Schicht der transparenten Elektrode 5 in dem Mehr-Schicht-Aufbau sind auf einer Rufseite über den opaken Metallfilm 13a in dem Nadelloch 13 verbunden.
  • Folglich zeigt ein elektrischer Widerstandswert der Rufelektrode parallele Widerstandswerte der ersten und zweiten Elektrode 5a, 5b an, und somit wird der spezifische Widerstand der ersten transparenten Elektrode 5a während der Hitzebehandlung niedrig gehalten, die vor der Bildung des Farbfilter-Filmes durchgeführt wird, wobei der Umstand in beachtlichem Maße kompensiert wird, daß die zweite Elektrode 5b einer Hitzebehandlung nur innerhalb der Hitzebeständigkeits-Grenze des Farbfilter-Filmes 6 unterworfen wird. Somit kann der Widerstand der zweiten Elektrode 5b, der nicht verringert werden kann, im Sinne der vorstehend erwähnten parallelen Widerstandswerte befriedigend kompensiert werden. Demgemäß wird ein befriedigender niedriger elektrischer Widerstandswerte für die Auflage der Rufelektrode erhalten, und eine gleichmäßige Treiberspannung kann auf der gesamten Flüssigkristall-Zelle eingeprägt werden, wodurch man eine kontrastreiche und klare Farbanzeige erhält.
  • Da ferner der Farbfilter-Film 6 unter der zweiten Elektrode 5b liegt, ist eine elektrostatische Kapazität des Farbfilter-Filmes 6 nicht von großem Einfluß, und eine Verzerrung der Treiberspannung tritt nicht auf. Demgemäß kann eine Farbstreuung vermieden werden, wodurch man ein Bild in klarer Farbwiedergabe erhalten kann.
  • Wenn ein Nadelloch 13 mit einer Größe von 50 um oder weniger gebildet wird, dann ist die Größe zu gering um bemerkt zu werden, so daß der Anzeigeeffekt hierdurch nicht verhindert wird. Da ferner der in dem Nadelloch Vorgesehene opake Metallfilm 13a verhindert, daß Hintergrundlicht durch das Nadelloch 13 fällt, kann man ein klares Farbbild erhalten. Wählt man ferner Silber (Ag) als Material für den metallischen Film 13a, so erhält man hierüber durch Elektroplatieren (Galvanisierung) oder andere Verfahren einen porösen Oberflächenzustand, weshalb sie dunkel aussieht, so daß eine Reflexion von Fremdlicht von der Frontseite her verhindert werden kann, wodurch man ein klares Farbbild erhält.
  • Nachfolgend wird ein Beispiel eines Herstellungsverfahrens der wie vorstehend erläutert aufgebauten Farbkristall- Farbanzeigevorrichtung beschrieben. Dabei wird in der Beschreibung ausschließlich Bezug genommen auf ein Herstellverfahren bezüglich der transparenten Elektrode in einem Zwei-Schicht-Aufbau gemäß Fig. 4 bis 11.
  • (1) Zuerst wird ein transparenter leitender Film (ITO oder dergleichen) auf dem Glassubstrat 1 gebildet, wodurch eine Flüssigkristall-Zelle durch Zerstäubung oder andere Verfahren erzeugt wird, und dann wird die erste Elektrode 5a, d. h. die erste Schicht der Elektrode 5a, mittels Fotoätzens (Fig. 4) gebildet.
  • (2) Ein Fotowiderstand 16 wird auf die erste Elektrode 5a mittels eines Rollüberzugs oder dergleichen (Fig. 5) aufgebracht.
  • (3) Der vorstehend erwähnte Fotowiderstand 16 wird mittels Photolithographie punktähnlich (Nadelloch-Größe) umgeformt.
  • In diesem Falle ist eine Photolithographie mit einer Maskenausrichtung notwendig, um Nadellöcher 13 in einer Reihe pro Elektrode zu bilden, wie in Fig. 6 gezeigt ist, wobei jedoch der Anteil des durch jeden Punkt-Anzeige-Teils 15 durchfallenden Lichtes und ein Verbindungswiderstandswert der ersten und zweiten Elektrode 5a, 5b gleichförmig wird. Fig. 6 (a) zeigt eine Querschnittsdarstellung und Fig. 6 (b) eine Draufsicht.
  • Wie ferner in Fig. 7 gezeigt ist, sind benachbarte Nadellöcher in gleichförmigen Abständen zueinander angeordnet, wobei der Abstand kleiner sein kann als ein Grundmaß des Punktanzeigeteiles 15; eine Maskenausrichtung kann für die Bildung der Nadellöcher 13 in diesem Falle übergangen werden, und eine Streuung des durchfallenden Lichtes und der oben erwähnte Elektroden-Anschluß-Widerstandswert kann minimiert werden. Fig. 7 (a) ist eine Querschnittsdarstellung und Fig. 7 (b) eine Draufsicht.
  • (4) Nachfolgend wird der Farbfilter-Film 6 auf der ersten Elektrode 5a aufgetragen, der mit dem Fotowiderstand 16 entsprechend der bekannten Galvanisierung (Fig. 8) versehen ist.
  • Da ein Abschnitt des punktförmigen Fotowiderstandes 16 elektrisch isoliert ist, kann der Farbfilter-Film 6 in diesem Falle nicht aufgebracht werden.
  • (5) Vor dem Separieren und Entfernen des Fotowiderstandes 16 wird das Glassubstrat 1 auf Sinter-Temperatur geheizt, wobei sich der Fotowiderstand 16 in einer Trennlösung auflöst, aber der Farbfilter-Film 6 sich nicht auflöst, so daß eine Vielzahl von punktförmigen Nadellöchern 13 in dem Farbfilter-Film 6 gebildet sind (Fig. 9 und Fig. 10).
  • In diesem Falle wird das Glassubstrat 1 auf die Sinter- Temperatur aufgeheizt, um den Farbfilter-Film 6 vorläufig zu härten.
  • (6) Das Glassubstrat 1 wird auf Brenntemperatur aufgeheizt, um den Farbfilter-Film 6 mit den darauf gebildeten Nadellöchern 13 zu härten.
  • (7) Der opake Metallfilm 13a, der eine poröse Oberfläche aufweist, die opak ist und kaum das Licht reflektiert, wird aus Silber (Ag) oder dergleichen auf dem Substrat gebildet, welches den vorstehend erwähnten gehärteten Farbfilter-Film 6 aufweist, welcher darauf durch elektrolytische Abscheidung, wie beispielsweise Elektroplatieren oder dergleichen, aufgetragen wird.
  • In diesem Falle haftet der metallische Film 13a nur auf einem Abschnitt der trasparenten Elektrode, und zwar in der mit dem Farbfilter-Film 6 Versehenen Nadelöffnung exponiert.
  • Dann kann der opake und poröse Metallfilm 13a leicht durch Auflösung von Silber-Jodid (AgI) mittels eines organischen Löschungsmittels (Methanol, Acetonnitril oder dergleichen) erhalten werden und durch gesteuertes Anlegen einer geeigneten Platierungs-Spannung.
  • Somit kann nicht nur das Licht von der Rückseite abgehalten, sondern auch eine Reflexion des Störungslichtes von der Frontseite unterdrückt werden, wodurch eine Verschlechterung der Reinheit (Qualität) der Anzeigefarben ferner gewährleistet wird.
  • (8) Nachfolgend wird die zweite Elektrode Sb, d. h. die zweite Schicht der Elektrode Sb, mittels der gleichen Fotomaske wie im Falle der ersten Elektrode 5a gebildet, Fig. 11. In diesem Falle wird der transparente leitende Film ebenso zuerst gebildet, und dann wird die zweite Schicht durch Fotoätzen erzeugt.
  • Da die gleiche Fotomaske wie in der ersten Schicht genutzt wird, können in diesem Falle die Kosten für die Maske gespart werden, und eine Ausrichtung mit hoher Präzision erzielt werden.
  • Ferner ist die erste und zweite Elektrode 5a, 5b elektrisch miteinander durch den opaken Metallfilm 13a in dem Nadelloch 13 Verbunden sind; hierdurch erhält man die transparente Elektrode 5 mit einem Mehr-Schicht-Aufbau.
  • (9) Das Glassubstrat 1 wird erneut bei einer kritischen Behandlungstemperatur zur Verbesserung der Haftwirkung der zweiten Elektrode Sb und des Farbfilter-Filmes 6 erhitzt.
  • Das Glassubstrat mit der Rufelektrode im Mehr-Schicht-Aufbau wird, wie oben beschrieben, gebildet und dann wird die Punkt-Matrix-Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung anschließend hergestellt, und zwar in einem normalen Verfahren ähnlich der Punkt-Matrix-Flüssigkristallzelle. Da der Farbfilter-Film 6 entsprechend durch elektrolytische Ausfällung gebildet wird, wird verhindert, daß der Farbfilter-Film 6 beim Fotoätz-Verfahren (8) abgetrennt wird, so daß dementsprechend die Produktivität erhöht werden kann.
  • Das Ausführungsbeispiel ergibt dann die Flüssigkristall- Anzeigevorrichtung mit der Punkt-Matrix-Anzeige, wie insbesondere vorstehend beschrieben, wobei angemerkt wird, daß die Erfindung auch bei einer allgemeinen Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung angewandt werden kann.

Claims (3)

1. Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung mit einem Substrat (1), welches ein Muster von transparenten Elektroden trägt, wobei jede Elektrode (5) eine erste Elektrodenschicht (5a) aufweist, die mit einer zweiten Elektrodenschicht (5b) über mehrere Nadellöcher (13) in einem zwischen der ersten Elektrodenschicht (5a) und der zweiten Elektrodenschicht (5b) eingefügten Farbfilter (6) elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein opaker Metallfilm (13a) in den Nadellöchern (13) angeordnet ist, um die erste und zweite Elektrodenschicht (5a, 5b) elektrisch zu verbinden.
2. Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der opake Metallfilm (13a) durch elektrolytische Abscheidung gebildet ist.
3. Flüssigkristall-Farbanzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der opake Metallfilm (13a) aus Silber (Ag) besteht.
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