DE3784143T2 - Thermisches uebertragungsaufzeichnungsverfahren und thermisches uebertragungsaufzeichnungsmittel. - Google Patents

Thermisches uebertragungsaufzeichnungsverfahren und thermisches uebertragungsaufzeichnungsmittel.

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DE3784143T2
DE3784143T2 DE8787830421T DE3784143T DE3784143T2 DE 3784143 T2 DE3784143 T2 DE 3784143T2 DE 8787830421 T DE8787830421 T DE 8787830421T DE 3784143 T DE3784143 T DE 3784143T DE 3784143 T2 DE3784143 T2 DE 3784143T2
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Description

    Bereich der Erfindung und verwandter Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein thermisches Übertragungsaufzeichnungsverfahren und ein thermisches Übertragungsaufzeichnungsmittel zur Verwendung in Druckern, Facsimile- Schreibern, Textverarbeitungsgeräten usw..
  • Bei dem herkömmlichen thermischen Übertragungsaufzeichnungsverfahren wird die Bildqualität der aufgezeichneten Bilder beachtlich durch die Oberflächenqualitäten des Aufzeichnungspapiers beeinflußt. Insbesondere ergibt sich bei der Verwendung eines sogenannten rauhen Papiers mit einer schlechten Glattheit der Oberfläche, angegeben als Bekk-Glattheit von etwa 10 Sekunden oder weniger, ein Aufzeichnungsbild mit schlechten Bildqualitäten wie beispielsweise einer niedrigen Dichte und einer schlechten Kantenschärfe. Wenn außerdem beabsichtigt ist, ein Aufzeichnungsbild zu korrigieren, das mittels des herkömmlichen thermischen Übertragungsaufzeichnungsverfahrens generiert wurde, läßt sich das Aufzeichnungsbild nur schwierig durch Abheben mit gutem Ergebnis entfernen, so daß die Korrektur durch Ablösen oder Abheben schwierig ist.
  • Zwar wurden mit einem Aufzeichnungsverfahren des Nicht-Stoß-Typs die beiden oben genannten Probleme gelöst, jedoch hat der sogenannte "Quiet Writer", der von der Firma IBM Inc. vorgeschlagen wurde (z. B. im US-Patent Nr. 4,384,797 und dem US-Patent Nr. 4,396,308), die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der "Quiet Writer" bedient sich jedoch eines Strom-Leitungs-Übertragungssystems, in dem ein Strom durch ein Farbband geleitet wird, um Wärme für die Übertragung zu erzeugen, so daß ein dehnbares Farbband hinsichtlich seiner Struktur kompliziert wird und wegen eines Anstiegs der Materialkosten und Produktionskosten teuer wird.
  • Andererseits wurden ein Thermokopf, der so konstruiert ist, daß er einheitlich über eine Vorspannung erwärmt wird, um die Bildung von Wärme durch ein wärmebildendes Element des Thermokopfes zu unterstützen und ein Thermodrucker, der mit einem derartigen Thermokopf arbeitet, vorgeschlagen. Beispielsweise ist ein in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 126, 341/1974 und in den japanischen offengelegten Patentanmeldungen Nr. 62, 170/1981 und 62,171/1981 durch unsere Forschungsgruppe vorgeschlagener Thermokopf einheitlich vorspannungsbeheizt.
  • In allen genannten Druckschriften des Standes der Technik wird die Vorspannungsheizung mit dem Ziel bewirkt, die Wärmeerzeugung von Heizelementen in dem Thermokopf zu unterstützen, so daß ein bestimmtes Wärmeerzeugungselement, das mit einem elektrischen Impuls versorgt wird, schnell eine vorgeschriebene Temperatur erreicht. Dadurch wird für eine erhöhte Druckgeschwindigkeit gesorgt. Dementsprechend ist es im Zusammenhang mit den oben genannten Druckschriften des Standes der Technik weder beabsichtigt noch beschrieben, daß ein Übertragungsmittel mit Wärme versorgt wird, bevor es nach einem bestimmten Muster mit wärmeerzeugenden Elementen des Thermokopfes erwärmt wird. Vielmehr verursacht ein vorheriges Erwärmen eines Übertragungsaufzeichnungsmittels, bevor es durch wärmeerzeugende Elemente des endständigen Kopfes erwärmt wird, eine überschüssige Übertragung, was zu einer nicht erwünschten Arbeitsweise führt. Beispielsweise ist gemäß der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 62,171/1981 ein Abstandshalter zwischen dem Übertragungsaufzeichnungsmittel und dem Thermokopf angeordnet, um eine Vorerwärmung des Übertragungsmittels zu verhindern.
  • Die EP-A 106,663 beschreibt ein Thermobeschriftungs-Druckersystem, das eine Bildverschmelzungsstation im Anschluß an die thermische Übertragungsstation einschließt. Eine Anregung ausgewählter Elemente in einem Druckerkopf führt dazu, daß das gewünschte Bild auf das Aufzeichnungsblatt übertragen wird. Das übertragene Bild wird erneut erhitzt, was zur Folge hat, daß das Bild weiter in das Aufzeichnungsblatt eindringt. Für diese Aufgabe kann das Aufzeichnungsblatt auch vorgewärmt werden.
  • Inhalt der Erfindung
  • Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein thermisches Übertragungsaufzeichnungsverfahren bereitzustellen, das ein Nicht-Stoß-Aufzeichnungsverfahren ist, das qualitativ hochwertige Bilder auf einem rauhen Papier liefern kann und auch in stabiler Weise aufgezeichnete Bilder liefern kann, die durch Abheben korrigierbar sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Thermoübertragungsaufzeichnung und -korrektur bereitgestellt, in dem ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel vorgesehen ist, das aus einer auf einem Träger aufgebrachten Thermoübertragungstintenschicht besteht, und ein Thermokopf für die Aufzeichnung vorgesehen ist, der ein Substrat und eine Mehrzahl von wärmeerzeugenden Elementen einschließt, die auf dem Substrat angeordnet sind, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, in denen man das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel, das mit der auf dem Träger aufgebrachten Thermoübertragungstintenschicht versehen ist, die eine Übertragungsanfangstemperatur hat, in Kontakt mit einem Übertragungsaufnahmemittel anordnet, so daß die Thermoübertragungstintenschicht mit dem Übertragungsaufnahmemittel in Kontakt steht, man die wärmeerzeugenden Elemente, die einem gegebenen Aufzeichnungsbildsignal entsprechen, anregt, wobei eine Vorwärmenergie aufgebracht wird, wobei die wärmeerzeugenden Elemente die Thermoübertragungstintenschicht des Thermoübertragungsaufzeichnungsmittels in einem Muster erwärmen, und man das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel von dem Übertragungsaufnahmemittel entfernt, wobei man ein Aufzeichnungsbild der erwärmten Thermoübertragungstintenschicht auf dem Übertragungsaufnahmemittel hinterläßt, das dem gegebenen Aufzeichnungsbildsignal entspricht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Thermokopf außerdem mit Vorwärmeinrichtungen und einem Temperaturermittlungselement ausgestattet ist und daß das Thermoübertragungs- und Korrekturverfahren die folgenden Schritte umfaßt:
  • - der Thermokopf wird durch Anregung der Vorwärmeinrichtungen vorgewärmt, und die Vorwärmtemperatur des Substrats wird von den Temperaturermittlungselementen gesteuert, so daß die Tintenschicht auf eine Temperatur von 35 bis 60ºC vorgewärmt wird;
  • - anschließend wird die Thermoübertragungstintenschicht durch Anregung der wärmeerzeugenden Elemente erwärmt, wobei der Vorwärmschritt den Temperaturunterschied in der Übertragungszone der Tintenschicht verringert; und
  • - sofern erforderlich, werden fälschlich auf dem Übertragungsaufnahmemittel aufgenommene Bilder nach dem Entfernen durch Ablösen entfernt.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Befassen mit der vorliegenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, zusammen mit den beigefügten Zeichnungen offensichtlicher. In den Zeichnungen sind gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. In der folgenden Beschreibung bedeuten "Teil(e)" und "%", wenn sie zur Angabe von Mengen verwendet werden, auf das Gewicht bezogene Angaben, solange nichts anderes speziell angegeben ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Ansicht einer Vorrichtung zur praktischen Durchführung des Verfahrens gemaß der vorliegenden Erfindung von oben;
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils im Bereich des Thermokopfes, der in Fig. 1 gezeigt ist;
  • Fig. 3 A und 3 B veranschaulichen jeweils ein Beispiel der Temperaturverteilung auf einer Thermoübertragungstintenschicht;
  • Fig. 4 A und 4 B sind graphische Darstellungen, die jeweils die Temperaturänderung einer Thermoübertragungstintenschicht zeigen;
  • Fig. 5 ist eine Aufsicht, die eine Verfahrensweise zum Abheben eines Fehlerbildes unter Verwendung eines Korrekturbandes veranschaulicht;
  • Fig. 6 ist eine Graphik, die die Änderung der Filmfestigkeit bei einem Übertragungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 7 A ist eine Frontansicht eines Penetrometers, und Fig. 7 B ist ein Zeitdiagramm, das einen Antriebsimpuls für das wärmeerzeugende Element und einen die Spule antreibenden Stromimpuls bei Anwendung auf dem Penetrometer zeigt;
  • Fig. 7 C und Fig. 8 sind graphische Darstellungen, die die Ergebnisse von Messungen unter Verwendung des in Fig. 7 A gezeigten Penetrometers zeigen;
  • Fig. 9 A und 9 B sind eine Frontansicht bzw. eine Seitenansicht des Thermokopfes;
  • Fig. 10 ist ein Blockdiagramm der Steuerungsschaltung eines Thermokopfes;
  • Fig. 11 A und 11 B sind vergrößerte Photographien (Vergrößerung 20-fach) des Bildes eines Buchstabens bzw. des Bildes eines Buchstabens nach dem Abheben mittels eines Korrekturbandes, erhalten gemäß Beispiel 1;
  • Fig. 12 A und 12 B sind vergrößerte Photographien (Vergrößerung 20-fach) des Bildes eines Buchstabens bzw. des Bildes eines Buchstabens nach dem Abheben mittels eines Korrekturbandes, erhalten gemäß Vergleichsbeispiel 1;
  • Fig. 13 A und 13 B sind jeweils vergrößerte Photographien (Vergrößerung 20-fach) eines Buchstabenbildes, wie es im Vergleichsbeispiel 3 erhalten wurde; und
  • Fig. 14 A und 14 B sind jeweils vergrößerte Photographien (Vergrößerung 20-fach) eines Buchstabenbildes nach Abheben mittels eines Korrekturbandes gemäß Vergleichsbeispiel 3.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Eine Ausführungsform des Thermoübertragungsaufzeichnungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert, die eine Aufsicht von oben auf eine Vorrichtung zur praktischen Durchführung des Verfahrens ist, und unter Bezugnahme auf Fig. 2, die eine teilweise vergrößerte Ansicht gemäß Fig. 1 ist.
  • Gegenüber einem Aufzeichnungspapier 1 als Übertragungsaufnahmemittel ist ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel 2 angeordnet, das einen Träger 2 a und eine Thermoübertragungstintenschicht 2 b umfaßt, die darauf gebildet ist, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
  • Wenn das Übertragungsmittel 2 auf eine Temperatur oberhalb einer Übertragungsanfangstemperatur T&sub1; erwärmt wird, schmilzt die Thermoübertragungstintenschicht 2 b oder erweicht sich und weist eine Haftfähigkeit gegenüber der Oberfläche des Aufzeichnungspapiers auf. Danach werden das Aufzeichnungspapier 1 und das Übertragungsmittel 2 voneinander in einer Abhebestellung entfernt, wodurch ein erwärmter Teil der Thermoübertragungstintenschicht 2 b auf das Aufzeichnungspapier 1 unter Bildung eines aufgezeichneten Bildes 8 auf dem Aufzeichnungspapier 1 überführt wird. Zum bildweisen Erwärmen des Übertragungsmittels 2 ist ein Thermokopf 3, der wärmeerzeugende Elemente (oder Heizelemente) 3 b umfaßt, auf einem Substrat 3 a angeordnet. Der Thermokopf 3 als ganzer wird durch eine Heizung erwärmt, und die Temperatur des Substrats 3 a des Thermokopfes 3 wird mittels eines Temperaturermittlungselements 6 ermittelt. Beide Enden des Thermoübertragungsaufzeichnungsmittels 2 sind um eine Zufuhrrolle 41 und eine Aufnahmerolle 42 gewickelt, und das Übertragungsmittel 2 wird schrittweise in Richtung eines Pfeils A transportiert.
  • Der Thermokopf 3 ist an einem Schlitten 46 befestigt und wird veranlaßt, mit einem vorgeschriebenen Druck gegen eine rückwärtige Schreibwalze 43 zu drücken, während das Aufzeichnungspapier 1 und das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel 2 sandwichartig dazwischen angeordnet sind. Der Schlitten 46 bewegt sich entlang einer Führungsschiene 45 in die Richtung des Pfeils B. Zusammen mit dem Bewegen wird eine Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungspapier 1 mittels des Thermokopfes 3 bewirkt.
  • Vor dem Aufzeichnungsschritt wird die Heizung 7 angeregt, und die Thermoübertragungstintenschicht 2 b wird auf eine vorgeschriebene Temperatur T&sub0; gesteuert, während man die Temperatur des Substrats 3 a mittels des Temperaturermittlungselements 6 überwacht. Die Temperatur T&sub0; wird auf eine Temperatur im Bereich von 35ºC bis 60ºC, vorzugsweise 40ºC bis 50ºC, eingestellt, gemessen in einer Position, bei der die Thermoübertragungstintenschicht in Kontakt mit den Heizelementen steht, jedoch ohne Anregung der Elemente.
  • Es kann einen Fall geben, in dem der Thermokopf als ganzer keine einheitliche Temperatur annimmt und die durch das Ermittlungselement 6 ermittelte Temperatur von der Temperatur T&sub0; verschieden ist, die von der Position der Heizvorrichtung 7 oder des Ermittlungselements 6 oder der Betriebsweise abhängig ist. Die Heizvorrichtung 7 wird in der Weise gesteuert, daß der Unterschied in Betracht gezogen wird. Nachdem die Thermoübertragungstintenschicht 2 b bei der vorgeschriebenen Temperatur T&sub0; stabilisiert wurde, wird das Thermoübertragungsaufzeichnungsverfahren 2 durchgeführt, indem man die wärmeerzeugenden Elemente in Abhängigkeit von Bildsignalen in ähnlicher Weise anregt wie bei einem herkömmlichen Thermoübertragungsaufzeichnungsverfahren. Dadurch kann ein thermisch übertragenes Aufzeichnungsbild 8 gebildet werden. Die eingesetzte Heizung kann ein Widerstandswärme erzeugendes Bauteil wie beispielsweise ein Nickel-Chrom-Draht sein oder kann ein Posistor (Kaltleiter) sein. Das Temperaturermittlungselement 6 kann auch ein Thermistor (Heißleiter), Thermoelement usw. sein.
  • Das mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung so gebildete aufgezeichnete Bild kann ein Bild sein, das scharfe und klare Kanten hat und das durch Ablösen mit einem Klebeband usw., d. h. durch Abheben, in Bezug auf einen Teil davon, der eine Korrektur erfordert, korrigiert werden kann. Diese Wirkungen sind besonders dann ausgeprägt, wenn ein Übertragungsmittel mit einer Übertragungstintenschicht 2 b verwendet wird, die eine Harzkomponente in einem großen Mengenanteil enthält. Das Verfahren kann in ausreichender Weise auf ein Aufzeichnungsmittel oder ein Übertragungsaufnahmemittel mit geringer Oberflächenglattheit angewendet werden.
  • Wie im einzelnen nachfolgend beschrieben ist, kann die Übertragungstintenschicht eines Übertragungsmittels, das für die vorliegende Erfindung geeignet ist, unter Verwendung einer Harzkomponente gebildet werden, wie beispielsweise eines Copolymers des Typs Ethylen- Acrylsäure, eines oxidierten Polyethylens, eines Copolymers des Ethylen-Vinylacetat-Typs, eines Copolymers des Vinylacetat-Olefin-Typs, eines Acrylsäure-Harzes, eines Harzes des Urethan-Typs und eines Harzes des Polyamid-Typs als vorwiegender Komponente, d. h. 50 % oder mehr, vorzugsweise 70 % oder mehr, des in der Wärme schmelzbaren Materials, um für die gewünschten charakteristischen Eigenschaften in Bezug auf die Schmelzviskosität, die Temperaturabhängigkeit der Filmfestigkeit, die Veränderung mit Zeitablauf nach Erwärmen mittels eines Thermokopfes und die Übertragungsanfangstemperatur zu sorgen. Dies wird nachfolgend beschrieben.
  • Ein Beispiel der Verfahrensweise bei Korrektur wird unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert. Ein zu korrigierendes Bild 8 wird von einem Aufzeichnungsmittel 1 unter Verwendung eines Korrekturbandes 9 abgelöst, das bei Erwärmen Haftfähigkeit entwickelt. Das Korrekturband 9 kann in geeigneter Weise oberhalb oder unterhalb des Übertragungsmittels 2 angeordnet sein und das Übertragungsmittel 2 und das Korrekturband 9 können nach oben oder nach unten bewegt werden, abhängig davon, ob das Übertragungsmittel 2 oder das Korrekturband 9 vorwärtsgetrieben werden. Noch genauer gesagt, werden Heizelemente 3 b in derselben Weise wie bei dem Aufzeichnungsschritt erwärmt, wie er oben beschrieben wurde. Danach werden die Haftschicht des Korrekturbandes 9 und das Bild 8 aneinander gebunden. Dem folgt ein Trennen unter Ablösen des Bildes 8. Zu diesem Zeitpunkt braucht die Heizquelle 7 nicht in Betrieb zu sein.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist das Substrat 3 a eines Thermokopfes 3 mit einer Heizquelle 7 versehen, um das ganze Substrat 3 a zu erwärmen, wodurch Wärmeenergie auf das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel aufgebracht wird. Es ist jedoch auch möglich, eine rückseitige Schreibwalze 43 mit einer darin untergebrachten Heizquelle vorzusehen, um die rückwärtige Schreibwalze 43 auf eine vorgeschriebene Temperatur oder höher zu erwärmen, wodurch Wärmeenergie auf ein Übertragungsmittel gegeben wird.
  • Bei der oben beschriebenen, in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform werden ein Bereich m und ein Bereich l vor und hinter den Heizelementen 3 b vorgesehen. Das Übertragungsmittel wird bei Kontakt mit diesen Bereichen des Thermokopfes erwärmt. Jedoch in dem Fall, in dem eine Bewegung des Übertragungsmittels sehr langsam erfolgt oder für einen Moment angehalten werden kann, brauchen diese Bereiche nicht zur Verfügung gestellt zu werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel auf eine Temperatur von 35 bis 60ºC erwärmt, gemessen an einer Stelle, an der Kontakt mit den Heizelementen besteht, und ohne Anregung der Heizelemente. Eine thermische Übertragungsaufzeichnung wird bewirkt, solange ein derartiger erwärmter Zustand aufrechterhalten wird, wobei klare Aufzeichnungsbilder selbst auf einem rauhen Papier erhalten werden, die ohne Schwierigkeit korrigiert werden können. Ergänzend dazu wird der Funktionsmechanismus nachfolgend erläutert.
  • Als erstes kann die Übertragungsanfangstemperatur T&sub1; in der folgenden Weise gemessen werden: In dem in Fig. 2 gezeigten System wird der Thermokopf durch einen Heizblock ersetzt, und ein Aufzeichnen erfolgt unter Ändern der Temperatur des Heizblocks und unter einem Druck von 400 g/cm². Die Temperatur des Heizblocks, bei der ein sichtbar übertragenes Bild anfänglich gebildet wird, wird als "T&sub1;" bestimmt.
  • Die Qualität eines Aufzeichnungsbildes und die Korrigierbarkeit des Bildes durch Abheben werden merklich beeinflußt durch die Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht, bevor sie mit Heizelementen erwärmt wird, sowie durch die Temperatur der Tintenschicht nach Abschluß des Erwärmens durch die Heizelemente bis zum Entfernen.
  • Die Fig. 3 A bzw. 3 B zeigen eine Temperaturverteilung einer Thermoübertragungstintenschicht, wenn diese durch ein Heizelement 3 b erwärmt wird. Fig. 3 A zeigt einen Fall, in dem die Temperatur der Tintenschicht vor dem Erwärmen durch das Heizelement Raumtemperatur (25ºC) beträgt, und Fig. 3 B zeigt einen Fall, in dem die Tintenschicht auf 45ºC erwärmt wird, bevor sie durch die Heizelemente erwärmt wird. Die Thermoübertragungstintenschicht hat eine Übertragungsanfangstemperatur von 60ºC, so daß der schraffierte Bereich übertragen wird. In den Fällen der Fig. 3 A und 3 B wurden die auf das Heizelement aufgebrachten Energien so gesteuert, daß in beiden Fällen im wesentlichen derselbe Bereich übertragen wird. Im Ergebnis erreicht im Fall der Fig. 3 A, in dem keine Wärmeenergie auf die Tintenschicht durch das Heizelement aufgebracht wird, die höchste Temperatur im Übertragungsbereich einen Wert von 120ºC. Dies führt zu einem großen Unterschied zwischen der höchsten Temperatur und der niedrigsten Temperatur. Andererseits wird im Fall der Fig. 3 B, in dem die Tintenschicht vor dem Erwärmen durch das Heizelement auf 45ºC erwärmt wird, die höchste Temperatur im Übertragungsbereich auf 100ºC gedrückt. Dies ist niedriger als im Fall der Fig. 3 A. In dem Fall, in dem der Übertragungsbereich einen großen Unterschied zwischen der höchsten Temperatur und der niedrigsten Temperatur aufweist, wie dies in Fig. 3 A gezeigt ist, verschlechtert sich die Qualität des resultierenden Aufzeichnungsbildes besonders auf rauhem Papier.
  • Genauer gesagt, wenn der Unterschied zwischen der höchsten Temperatur und der niedrigsten Temperatur im Übertragungsbereich zu groß ist, wird die Schmelzviskosität des Übertragungsbereichs in dem Bereich hoher Temperatur übermäßig niedrig, was zu einem hohen Permeationsgrad der Aufzeichnungspapieroberfläche führt und ein Bild niedriger Dichte nach sich zieht. Außerdem ergeben sich auf einem Aufzeichnungspapier mit einer großen Oberflächenunebenheit, d. h. auf einem rauhen Papier, ein übertragener Teil und ein nicht übertragener Teil, da die geschmolzene Tinte in eine Vertiefung fließt, was Anlaß dafür ist, daß das Aufzeichnungsbild eine schlechte Bildqualität aufweist. Außerdem führt ein zu großer Permeationsgrad der Thermoübertragungstinte in das Papiergefüge zu einem Bild mit schlechter Korrigierbarkeit, d. h. zu einem Bild, das schwierig zu korrigieren ist.
  • Wie oben beschrieben, ist es durch Erwärmen der Thermoübertragungstintenschicht auf eine Temperatur von 30 bis 60ºC vor dem Thermoübertragungsaufzeichnen durch Anregen eines Heizelements möglich, den Temperaturunterschied im Übertragungsbereich der Tintenschicht zu erniedrigen. Dadurch können die Qualität und Korrigierbarkeit des aufgezeichneten Bildes erhöht werden.
  • Als nächstes wird auf die Temperaturänderung der Thermoübertragungstinte nach Abschluß des Heizvorgangs der Thermoübertragungstintenschicht bis zum Entfernen eingegangen. Fig. 4 A bzw. 4 B zeigen eine Temperaturänderung einer Thermoübertragungstintenschicht, nachdem diese mittels eines Heizelements bis auf 80ºC erwärmt wurde. Unter Bezugnahme auf diese Figuren wird ein Erwärmen für eine Zeit t&sub1; bis t&sub2; bewirkt und zum Zeitpunkt t&sub2; beendet, und das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel wird von dem Aufzeichnungsmittel zum Zeitpunkt t&sub3; entfernt. Wenn Fig. 4 A und 4 B mit Fig. 2 verglichen werden, ergibt sich, daß der Zeitraum in dem sich das Aufzeichnungsmittel entlang dem Heizelement 3 b in Fig. 2 bewegt, der Aufheizzeit von t&sub1; bis t&sub2; in den Fig. 4 A und 4 B entspricht. Außerdem entspricht der Zeitraum, in dem das Aufzeichnungsmedium 2 den Abschnitt 1 durchläuft, dem Zeitraum t&sub2; bis t&sub3;. Das Übertragungsmittel erreicht die Entfernungsposition 5 zum Zeitpunkt t&sub3;.
  • Fig. 4 A zeigt einen Fall, in dem auf die Thermoübertragungstintenschicht keine Wärmeenergie übertragen wird, mit Ausnahme der Energie von den Heizelementen. Fig. 4 B dagegen zeigt einen Fall, in dem Wärmeenergie zum Erwärmen der Thermoübertragungstintenschicht auf 45ºC vor dem Erwärmen durch das Heizelement übertragen wird, und dieselbe Menge Wärmeenergie wird kontinuierlich während oder sogar nach dem Erwärmen durch die Heizelemente aufgebracht. Wie in Fig. 4 B gezeigt ist, nimmt die Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht nach Durchlaufen des Heizelements leicht ab. Daraus ergibt sich ein Temperaturunterschied an der Position des Ablösens (Zeitpunkt t&sub3;) zwischen den Fällen der Fig. 4 A und 4 B.
  • Im Ergebnis ergibt sich zwischen den Fällen der Fig. 4 A und 4 B ein Unterschied hinsichtlich der Eigenschaften, z. B. Härte und Festigkeit, der Thermoübertragungstintenschicht an der Ablöseposition. Dieser Unterschied führt zu einem Unterschied der Bildqualität.
  • In Bezug auf die Qualität eines Aufzeichnungsbildes ist ein größerer Unterschied der Festigkeit zwischen einem übertragenen Teilbereich und einem nicht übertragenen Teilbereich bevorzugt, da dieser zu einem schärferen Schnitt an der Grenze führt. In einem Fall, in dem die Temperatur einer Thermoübertragungstintenschicht nach Durchlaufen eines Heizelements, wie es in Fig. 4 B gezeigt ist, schwach abfällt, wird ein großer Unterschied in der Festigkeit zwischen dem übertragenen Teilbereich und dem nicht übertragenen Teilbereich in der Ablöseposition (zum Zeitpunkt t&sub3;) erhalten. Aus diesem Grund führt der Fall von Fig. 4 B gemäß der vorliegenden Erfindung zu einer besseren Bildqualität mit einer besseren Kantenschärfe.
  • In Bezug auf die Menge an Wärmeenergie, die der Thermoübertragungstintenschicht zusätzlich zu dem Schritt des Erwärmens durch das Heizelement aufgebracht wird, ist eine zu niedrige Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht vor dem Erwärmen durch das Heizelement nicht wünschenswert, da die Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht durch die Umgebungstemperatur bei Gebrauch beeinflußt wird. Außerdem ist eine zu hohe Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht vor dem Erwärmen durch das Heizelement nicht wünschenswert, da sie zu einer nicht notwendigen Übertragung führt.
  • Die Zeitspanne vom Abschluß des Erwärmens durch das Heizelement 3 b bis zum Entfernen des Übertragungsmittels 2 von dem Übertragungsmittel 1, d. h. der Zeitraum (t&sub3; bis t&sub2;) in den Fig. 4 A und 4 B kann aus praktischer Sicht vorzugsweise 0,2 bis 80 msec betragen, insbesondere 0,5 bis 30 msec.
  • Nachfolgend wird eine Erläuterung im Hinblick auf ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel gegeben, das in geeigneter Weise in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Bevor ein aufgezeichnetes Bild auf einem Aufzeichnungsmittel (Übertragungsaufnahmemittel) gebildet wird, unterliegt eine Thermoübertragungstinte Phasenübergängen aus dem festen Zustand → zum geschmolzenen Zustand → zum erweichten Zustand. In der vorliegenden Beschreibung bezieht sich der Begriff "erweichter Zustand" auf einen etwas erweichten Zustand, in dem der ursprüngliche feste Zustand noch nicht wiederhergestellt ist. Bei dem Aufzeichnungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht so gesteuert, daß sie sich in der Weise ändert, wie dies in Fig. 4 B gezeigt ist, um ein aufgezeichnetes Bild mit einheitlicher Dichte und einer guten Kantenschärfe selbst auf einem Aufzeichnungsmittel bereitzustellen, wobei das Bild durch Abheben korrigiert werden kann, sofern dies erforderlich ist. Zu diesem Zeitpunkt ist es erforderlich, daß die Thermoübertragungstintenschicht eine geeignete Viskosität und Filmfestigkeit aufweist, so daß sie nicht übermäßig in das Aufzeichnungsmittel zum Zeitpunkt t&sub2; eindringt und einen geeigneten Unterschied der Filmfestigkeit zwischen dem erwärmten Bereich und dem nicht erwärmten Bereich zum Zeitpunkt t&sub3; hat. Außerdem ist es erforderlich, daß die Thermoübertragungstintenschicht eine Komponente enthält, die eine Haftfähigkeit zu dem Aufzeichnungsmittel beim Erwärmen entwickelt, und eine Komponente enthält, die die Haftfähigkeit zu dem Träger beim Erwärmen erniedrigt, damit die Übertragung der Thermoübertragungstintenschicht auf das Aufzeichnungsmittel sichergestellt ist.
  • Aus Sicht der oben angesprochenen Punkte ist es bevorzugt, daß ein Übertragungsmittel, das in geeigneter Weise im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, eine Thermoübertragungstintenschicht derart aufweist, daß ein erwärmter Teil davon eine Veränderung der Filmfestigkeit hervorruft, wie sie durch die in Fig. 6 gezeigte Kurve A wiedergegeben wird, wenn das Übertragungsmittel auf eine Temperatur im Bereich von 35 bis 60ºC erwärmt wird, und in diesem Zustand einer thermischen Übertragungsaufzeichnung mittels eines Thermokopfes unterworfen wird. Fig. 6 ist eine Graphik, die qualitativ zeigt, wie sich die Filmfestigkeit eines erwärmten Bereichs der Thermoübertragungstintenschicht mit Ablauf der Zeit ändert. In Fig. 6 entsprechen die Punkte t&sub1;, t&sub2; und t&sub3; den Punkten t&sub1;, t&sub2; bzw. t&sub3; in Fig. 4.
  • Genauer gesagt ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt, daß die Filmfestigkeit der Thermoübertragungstintenschicht zum Zeitpunkt t&sub3; noch nicht wieder auf den Wert vor dem Erwärmen mittels des Heizelements eingestellt ist, sondern einen Wert bei einem vorgeschriebenen Wert (b)oder darunter annimmt, wie dies in Fig. 6 gezeigt wird. Wenn die Filmfestigkeit zum Zeitpunkt t&sub3; größer ist als der vorgeschriebene Wert, läßt sich ein deutlicher Unterschied der Filmeigenschaft zwischen dem erwärmten Bereich und dem nicht erwärmten Bereich nicht erreichen, so daß ein scharfer Schnitt an der Grenze nicht auftritt.
  • Es ist auch bevorzugt, daß die Filmfestigkeit der Thermoübertragungstintenschicht zum Zeitpunkt t&sub2; innerhalb eines vorgeschriebenen Bereichs (a'-a) liegt. Wenn die Filmfestigkeit größer ist als der vorgeschriebene Bereich, wird die Schmelzviskosität hoch, was zu einer niedrigen Haftfähigkeit gegenüber dem Aufzeichnungsmittel und zu schlechten Übertragungscharakteristiken führt. Andererseits wird dann, wenn die Filmfestigkeit kleiner ist als der vorgeschriebenen Bereich, die Schmelzviskosität niedrig. Dies führt zu einem übermäßigen Eindringen der Thermoübertragungstinte in das Aufzeichnungsmedium und zu einer schlechten Korrigierbarkeit. Der vorgeschriebene Wert (b) und der vorgeschriebene Bereich (a'-a) ändern sich in Abhängigkeit von der Qualität des Aufzeichnungsmittels.
  • Die Kurve B in Fig. 6 gibt charakteristische Filmfestigkeitseigenschaften wieder, bei denen die Filmfestigkeit zum Zeitpunkt t&sub2; innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs (a'-a) liegt, jedoch zum Zeitpunkt t&sub3; größer ist als der vorgeschriebene Wert (b). Dies führt zu einem aufgezeichneten Bild mit schlechter Kantenschärfe.
  • Die Kurve C gibt eine Charakteristik derart wieder, daß die Filmfestigkeit zum Zeitpunkt t&sub3; unterhalb des vorgeschriebenen Werts (b) liegt, jedoch niedriger ist als der vorgeschriebene Bereich (a'-a) zum Zeitpunkt t&sub2;. Dies führt zu einem Bild mit übermäßiger Tintenpermeation in das Aufzeichnungsmittel.
  • Außerdem kann ein Übertragungsmittel, das eine Charakteristik der Filmfestigkeit zeigt, wie sie durch die Kurve B wiedergegeben wird, dann, wenn es einem Aufzeichnungsvorgang unterworfen wird, ohne daß es einheitlich auf 35 bis 60ºC erwärmt wurde, in der Weise umgewandelt werden, daß sich daraus ein Aufzeichnungsmittel ergibt, das eine Charakteristik zeigt, wie sie durch Kurve B' wiedergegeben wird, wenn es gemäß dem Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Dies führt zu einem aufgezeichneten Bild, das sowohl hinsichtlich Bildqualität als auch hinsichtlich Korrigierbarkeit exzellent ist.
  • Es ist möglich, als Träger 2 a des Übertragungsmittels 2, das im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, einen herkömmlichen Film oder ein Papier so, wie sie sind, zu verwenden, einschließlich Filmen aus einem Kunststoff mit einer relativ guten Wärmebeständigkeit. Beispiele für Materialien sind Polyester, Polycarbonat, Triacetylcellulose, Polyphenylensulfid, Polyamid und Polyimid, Cellophan, Pergamentpapier und Kondensatorpapier. Die Dicke des Trägers 2 kann vorzugsweise etwa 1 bis 15 um sein, wenn ein Thermokopf als Wärmequelle für eine thermische Übertragungsaufzeichnung verwendet wird. Außerdem ist es in dem Fall, in dem ein Thermokopf verwendet wird, möglich, die Wärmebeständigkeit des Trägers zu verbessern oder ein Trägermaterial zu verwenden, das früher nicht verwendet werden konnte, indem man auf der Oberfläche des Trägers, die mit dem Thermokopf in Kontakt kommt, eine wärmebeständige Schutzschicht anordnet, beispielsweise aus einem Siliconharz, einem Fluor enthaltenden Harz, einem Polyimidharz, einem Epoxidharz, einem Phenolharz, einem Melaminharz, einem Acrylharz und Nitrocellulose.
  • Die Thermoübertragungstintenschicht kann so aufgebaut sein, daß sie die oben genannten charakteristischen Eigenschaften der Filmfestigkeit erfüllt. Dies geschieht dadurch, daß man in geeigneter Weise Materialien kombiniert, die gewählt sind aus der aus Wachsen wie beispielsweise Carnaubawachs, Paraffinwachs, Sasolwachs, mikrokristallines Wachs und Rizinuswachs (castor wax), höheren Fettsäuren und ihren Derivaten, einschließlich Metallsalzen, und Estern wie beispielsweise Stearinsäure, Palmitinsäure, Laurinsäure, Aluminiumstearat, Bleistearat, Bariumstearat, Zinkstearat, Zinkpalmitat, Methylhydroxystearat und Glycerinmonohydroxystearat, Polyamidharzen, Polyesterharzen, Epoxyharzen, Polyurethanharzen, Acrylharzen (wie beispielsweise Polymethylmethacrylat, Polyacrylamid), Vinylacetatharzen, Vinylharzen, für die beispielsweise Polyvinylpyrrolidon steht, Polyvinylchloridharzen (wie beispielsweise ein Copolymer aus Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, ein Copolymer aus Vinylchlorid und Vinylacetat), Celluloseharzen (wie beispielsweise Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxycellulose), Polyvinylalkoholharzen (wie beispielsweise Polyvinylalkohol, partiell verseifter Polyvinylalkohol), Erdölharzen, Kiefernharzderivaten (rosin derivatives), Cumaron-Inden-Harz, Terpenharz, Novolack-artiges Phenolharz, Polystyrolharzen, Polyolefinharzen (wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polybutylen, Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, oxidiertes Polyolefin), Polyvinyletherharzen, Polyethylenglykolharzen, Elastomeren, natürlichem Kautschuk, Styrolbutadienkautschuk, Methylmethacrylatbutadien, Acrylnitrilbutadienkautschuk und Isoprenkautschuk bestehenden Gruppe.
  • Die Thermoübertragungstintenschicht 2 kann jede beliebige Schichtenstruktur haben, kann jedoch vorzugsweise mehrere Schichten im Hinblick auf eine Haftung an dem Aufzeichnungsmittel und eine Freisetzbarkeit von dem Träger 2 a bei Erwärmen durch den Thermokopf umfassen. Es ist besonders bevorzugt, daß eine Dreischichtenstruktur (in dem Sinn, der einen Fall mit mehr als drei Schichten einschließt), vorliegt, einschließlich einer Schicht, die eine Komponente enthält, die die Haftfähigkeit gegenüber dem Träger beim Erwärmen verringert, und einer Schicht, die eine Komponente enthält, die die Haftfähigkeit gegenüber dem Aufzeichnungsmittel bei Erwärmen entwickelt.
  • In dem Fall, in dem die Thermoübertragungstintenschicht 2 b so zusammengesetzt ist, daß sie eine Dreischichtenstruktur aufweist, die eine erste Tintenschicht, eine zweite Tintenschicht und eine dritte Tintenschicht - gesehen von der Seite des Trägers - einschließt, ist die erste Tintenschicht so aufgebaut, daß Anlaß dazu besteht, daß sie eine Freisetzungsfunktion aufweist, durch die die Haftfähigkeit gegenüber dem Träger erniedrigt wird, um die Trennung der Thermoübertragungstinte von dem Übertragungsmittel zu fördern. Aus diesem Grund ist es bevorzugt, daß die erste Tintenschicht als hauptsächliche Komponente (d. h. 50% oder mehr des gesamten, in der Wärme schmelzbaren Materials) ein nicht polares, in der Wärme schmelzbares Material umfaßt, beispielsweise ein Wachs, ein oxidiertes Polyethylen mit niedrigem Molekulargewicht oder ein Polyolefin wie beispielsweise Polypropylen. Es ist auch möglich, ein polares Material wie beispielsweise ein Acrylsäureharz und ein Vinylacetatharz zuzusetzen.
  • Die zweite Tintenschicht erfüllt eine Färbefunktion und hat auch eine Funktion in dem Sinn, daß sie die Filmfestigkeit unmittelbar nach der Aufbringung von Wärme und der mit der Zeit danach aufkommenden Veränderung der Filmfestigkeit steuert. Die dritte Tintenschicht fungiert in der Weise, daß sie die Haftfähigkeit des erwärmten Teils des Papiers steuert, und fungiert auch in der Weise, daß sie die Festigkeit unmittelbar nach der Aufbringung von Wärme und der mit der Zeit danach kommenden Veränderung der Filmfestigkeit in ähnlicher Weise wie die zweite Tintenschicht steuert.
  • Die Steuerung der Filmfestigkeit unmittelbar nach der Aufbringung von Wärme kann dadurch bewirkt werden, daß man in geeigneter Weise die Materialien für die jeweiligen Tintenschichten aus der Gruppe von Materialien wählt, die oben aufgezählt wurden, und das Molekulargewicht und die Kohäsionskräfte derartiger Materialien einstellt. Außerdem kann die Veränderung der Filmfestigkeit mit einem Ablauf der Zeit nach der Wärmeaufbringung dadurch gesteuert werden, daß man in geeigneter Weise die Mengenanteile, die Kristallinität, die Kohäsionskraft und das Molekulargewicht der Materialien, die für die jeweiligen Schichten aus der oben genannten Gruppe von Materialien gewählt werden, steuert. Es ist besonders bevorzugt, ein Material mit einer hohen Kristallinität zu verwenden und eine zeitliche Verzögerung bis zur erneuten Kristallisation auszunutzen. Es ist besonders bevorzugt, als Hauptkomponente, d. h. in einer Menge von 50% oder mehr, noch mehr bevorzugt von 70% oder mehr, in der zweiten und dritten Tintenschicht eine Harz- oder Polymerkomponente zu verwenden, vorzugsweise eine Komponente, die vornehmlich aus einem Olefin besteht, wie beispielsweise aus einem oxidierten Polyethylen niedrigen Molekulargewichts, einem Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, einem Copolymer aus Vinylacetat und Ethylen, einem Copolymer aus Ethylen und Acrylsäure, einem Copolymer aus Ethylen und Methacrylsäure, einem Copolymer aus Ethylen und Acrylsäure und Acrylester oder ein Polyamid, einen Polyester usw..
  • Wie oben beschrieben, kann die Filmfestigkeit der Tintenschicht eines Übertragungsmittels, wie es bei dem Aufzeichnungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, vorzugsweise eine Änderung mit der Zeit zeigen, wie sie durch die Kurven A oder B' wiedergegeben sind, die in Fig. 6 gezeigt sind. Um die Änderung der Filmfestigkeit mit der Zeit zu bewerten, kann ein Penetrometer verwendet werden, das nachfolgend im einzelnen erläutert wird.
  • Fig. 7 ist eine Frontansicht eines derartigen Pentrometers. Um eine Änderung mit der Zeit in einem sehr kurzen Zeitraum zu erfahren, wird ein Thermokopf 61 verwendet, der mit einem Heizelement 61 b versehen ist. Eine Probe eines Übertragungsmaterials 62, das gemessen werden soll, wird in der Weise eingesetzt, daß sie gegen das Heizelement 61 b unter Einwirkung einer Spannung gedrückt wird. Eine Kontaktnadel 63 ist eine Nadel aus nicht rostendem Stahl mit einer Spitze mit einem Durchmesser von 80 um. Diese ist in einer Position angeordnet, in der sie die Thermoübertragungstintenschicht 62 a des Übertragungsmittels 62 unter Druck berühren kann.
  • Die Kontaktnadel 63 ist an einem Stempel 64 befestigt, der ein Bewegungsteil eines Schwingspulenschalters 64 ist, wie er von der Fa. Foster Denki K.K. erhältlich ist, und steht mit der Probe mit einer vorgeschriebenen Kraft unter Betreibung des Schwingspulenschalters 64 in Druckkontakt. Außerdem ist eine flache Feder 66 so befestigt, daß die Spitze der Nadel 63 stabil an der Oberfläche der Probe angeordnet ist, wenn der Strom zum Antrieb der Schwingspule eingestellt wird. Am gegenüberliegenden Ende des Stempels 64a ist eine Spiegelreflektionsplatte 67 befestigt. Deren vertikale Auslenkung wird mittels eines Mikroauslenkungsmeßgerätes (mikro displacement meter) M 8500 oder M 8300 gemessen, wie es von der Fa. Photonics K.K. erhältlich ist. Der gemessene Wert entspricht der Bewegung der Nadel 63.
  • Fig. 7 B ist ein Zeitdiagramm, das eine Beziehung zwischen dem Steuerspannungsimpuls VTPH, der an das Heizelement 61 b des Thermokopfes 61 abgegeben wird, um den Steuerspannungsimpuls Icoil zeigt, der an den Schwingspulenschalter 64 abgegeben wird. Die Impulshöhe 2 und die Impulsdauer 1 des Steuerimpulses VTPH werden in Abhängigkeit von den Heizbedingungen der Probe eingestellt. Im allgemeinen kann die Impulshöhe 2 in geeigneter Weise 10 bis 17 V sein, und die Impulsdauer 1 kann in geeigneter Weise 0,5 bis 2,0 msec sein. Genauer gesagt kann in dem Fall, in dem eine Probe einer Dicke von 5 bis 10 um auf 100 bis 120ºC erwärmt wird, ein Spannungsimpuls mit einer Höhe von 15 V und einer Dauer von beispielsweise 1 msec in geeigneter Weise eingesetzt werden.
  • Als nächstes wird ein Meßverfahren erläutert.
  • (A) Ein Anfangswert 4 in Fig. 7 B des Steuerstroms, der an die Schwingspule geliefert wird, wird auf einen solchen Wert eingestellt, daß die Nadel 63 mit der Probenoberfläche unter leichtem Druck im Gleichgewicht mit Belastungen wie beispielsweise der flachen Feder, dem Stempel und der Nadel in Kontakt steht, wie dies oben beschrieben wurde.
  • (B) Ein Stromimpuls 5 zur Steuerung der Spule mit einem Vorzeichen, das dem des anfänglichen Stroms 4 entgegengesetzt ist, wird aufgebracht, um eine Auslenkung x der Nadel 63 zu messen, die der Durchdringung der Probe bei Nichterwärmen entspricht. Die Impulsdauer kann etwa 100 msec sein.
  • (C) Der Strom 4 wird erhöht, so daß die Nadel 63 von der Probe entfernt ist, und die Probe wird verschoben.
  • (D) Schritt (A) wird wiederholt.
  • (E) Unter den obigen Bedingungen wird ein Spannungsimpuls zur Steuerung des Heizelements auf den Thermokopf aufgebracht, und am Nachlauf-Ende des Spannungsimpulses wird ein Stromimpuls 5 zur Steuerung der Spule aufgebracht. Dadurch wird eine Verschiebung y der Nadel gemessen, die einer Durchdringung der Probe bei Erwärmen entspricht.
  • (F) Die Schritte (A) bis (E) werden wiederholt, um den die Spule steuernden Stromimpuls 5 zu bestimmen, der zum Maximum von y-x führt.
  • (G) Durch Wiederholen des oben beschriebenen Verfahrens unter Ändern der Zeit 6 zur Aufbringung des die Spule steuernden Stromimpulses 5 wird eine Beziehung zwischen der Durchdringung y-x und der Zeit 6 (oder der Zeit nach Beendigung des die Funktion des Heizelements steuernden Impulses), wie sie in Fig. 7 B gezeigt ist, erhalten. Auf diesem Weg kann die Änderung der Eindringung mit Ablauf der Zeit als Wert y-x gemessen werden, wie er oben definiert wurde.
  • Fig. 8 zeigt spezielle Beispiele von Ergebnissen der oben beschriebenen Messung. Die Punkte, die mit "Probe 1" bezeichnet sind, stellen einen Wechsel der Durchdringung mit der Zeit nach Erwärmen in bezug auf ein geeignetes Tintenmaterial für ein Übertragungsmittel gemaß der vorliegenden Erfindung dar. Das Material behält eine geringe Filmfestigkeit, die durch eine große Durchdringung wiedergegeben ist, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist. Andererseits geben die Punkte, die mit "Probe 2" gekennzeichnet sind, eine Änderung der Durchdringung mit der Zeit nach Erwärmen eines Materials wieder, das nicht geeignet ist. Das Material zeigt eine Durchdringung, die bereits zur Zeit 2 msec nach dem Aufwärmen geringer ist als die von Probe 1 und einen Wert der Durchdringung erreicht, der wieder auf den Wert vor dem Erwärmen zurückgestellt ist. Genauer gesagt, wurde Probe 1 dadurch erhalten, daß man einen 6 um dicken Basisfilm aus Aramid-Harz mit einer Emulsion eines Copolymers aus Ethylen und Vinylacetat (Schmelzindex 15; Vinylacetat-Gehalt: 28%) in einer Trockendicke von etwa 9 um überzog. Probe 2 wurde erhalten durch Überziehen desselben Aramid-Harz-Basisfilms mit einer Emulsion eines Copolymers aus Vinylacetat und Ethylen (Vinylacetat-Gehalt: 86%) in einer Trockendicke von etwa 6 um.
  • Die Thermoübertragungstintenschicht eines Übertragungsmittels zur Verwendung im Rahmen der vorliegenden Erfindung enthält ein färbendes Mittel, das eine oder mehrere Komponente(n) aus der Gruppe bekannter Farbstoffe oder Pigmente sein kann, beispielsweise Ruß, Nigrosin-Farbstoffe, Lampenruß, Sudan Black SM, Fast Yellow G, Benzidin-Gelb, Pigment-Gelb, Indo Fast Orange, lrgadin-Rot, Paranitroanilin-Rot, Toluidin-Rot, Carmin FB, Permanent Bordeaux FRR, Pigment Orange R, Lithol-Rot 2 G, Lake Red C, Rhodamine FB, Rhodamine B Lake, Methyl-Violett B Lake, Phthalocyanin-Blau, Pigment- Blau, Brilliant-Grün B, Phthalocyanin-Grün, Oil Yellow GG, Zapon Fast Yellow CGG, Kayaset Y963, Kayaset TG, Smiplast Yellow GG, Zapon Fast Orange RR, Oil Scarlet (Öl- Scharlach), Smiplast Orange G, Orasol Braun G, Zapon Fast Scarlet CG, Aizen Spiron Red BEH, Oil Pink OP (Ölrosa OP), Victoria Blau F4R, Fastgen Blau 5700, Sudan-Blau und Oil Peacock Blue (Ölpfauenblau).
  • In dem Fall, in dem die Thermoübertragungstintenschicht aus drei Tintenschichten aufgebaut ist, ist es bevorzugt, daß das Färbemittel in der zweiten Tintenschicht enthalten ist. Jedoch können auch die erste oder dritte Tintenschicht ein Färbemittel enthalten. Das Färbemittel kann vorzugsweise in einem Mengenanteil im Bereich von 3 bis 60 % enthalten sein. Weniger als 3% Färbemittel führt zu einer niedrigen übertragenen Bilddichte. Mehr als 60 % Färbemittel führt zu schlechten Übertragungseigenschaften. Der oben angegebene Bereich des Gehalts an Färbemittel ist auch im Hinblick auf die Gesamtzahl an Tintenschichten selbst in dem Fall bevorzugt, in dem die Thermoübertragungstintenschicht aus drei (oder mehr) Schichten aufgebaut ist.
  • Die Thermoübertragungstintenschicht kann vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 1 bis 10 um aufweisen, noch weiter bevorzugt von 2 bis 8 um. In dem Fall, in dem die Thermoübertragungstintenschicht eine Dreischichtenstruktur aufweist, ist es bevorzugt, daß die Tintenschichten eine Dicke in dem oben genannten Bereich aufweisen. Jede Schicht hat eine Dicke von 0, 1 bis 4 um. Im Hinblick auf diese Dicken können die Tintenschichten im allgemeinen einen Gehalt an Harz oder Polymer von 50% oder mehr aufweisen, vorzugsweise von 70% oder mehr, bezogen auf das gesamte in der Wärme schmelzbare Material.
  • Das Übertragungsmittel zur Verwendung im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann dadurch erhalten werden, daß man einen Träger mit einer Beschichtungsflüssigkeit, die eine Thermoübertragungstintenschicht ausbildet, mittels Beschichtungseinrichtungen überzieht, beispielsweise mittels einer Auftragseinrichtung und mittels eines Drahtbarrens, und das Lösungsmittel oder Dispersionsmedium unter Trocknung der Beschichtung verdampft. Die Beschichtungsflüssigkeit kann beispielsweise hergestellt werden durch Lösen eines wasserlöslichen Farbstoffs in einer Emulsion des oben genannten Materials oder durch Mischen einer Emulsion des oben genannten Materials mit einer wäßrigen Dispersion eines Pigments, die durch Dispergieren des Pigments zusammen mit einem wasserlöslichen Harz oder einem Tensid in einem wäßrigen Medium unter Zuhilfenahme von Dispergiereinrichtungen wie beispielsweise einer Pulverisiervorrichtung und einer Sandmühle hergestellt wurde. Alternativ dazu kann die Beschichtungsflüssigkeit auch hergestellt werden durch Lösen oder Dispergieren eines Farbstoffs in einer Lösung oder Dispersion des oben genannten Materials oder durch Mischen eines Pigments mit einer Lösung oder Dispersion des oben genannten Materials und nachfolgendes Dispergieren mit einer Dispergiereinrichtung wie beispielsweise einer Pulverisiervorrichtung oder einer Sandmühle.
  • Das Übertragungsmittel, das im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann beliebige planare Form ohne Beschränkung aufweisen, liegt jedoch im allgemeinen in einer Form vor, die ähnlich der eines Schreibmaschinenbandes oder -tapes mit einer großen Breite ist, wie es in Zeilendruckern usw. zur Anwendung kommt. Zum Zweck einer Farbaufzeichnung kann es auch als Übertragungsmittel ausgebildet sein, in den Thermoübertragungstinten mehrerer Farben in Streifen oder Blöcken aufgebracht sind.
  • Das Korrekturtape oder -band, das zum Korrigieren eines übertragenen Bildes, das gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten wurde, verwendet werden kann, kann dadurch gebildet werden, daß man einen Träger mit einer wärmeempfindlichen Klebeschicht überzieht. Der Träger des Korrekturbandes kann aus einem ähnlichen Material wie dem Material gebildet sein, das für das Übertragungsmaterial - wie oben beschrieben - verwendet wurde, und kann eine ähnliche Dicke wie der Träger für das Übertragungsmittel aufweisen. Außerdem kann der Träger mit einer wärmebeständigen Schutzschicht überzogen sein, ähnlich wie der Träger für das Übertragungsmittel.
  • Die wärmeempfindliche Klebeschicht kann ein Material oder mehrere Materialien umfassen, beispielsweise ein Homopolymer oder Copolymer eines Olefins wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polyisobutylen, ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat und ein Copolymer aus Ethylen und Ethylacrylat, oder ein Derivat der genannten Verbindungen, wärmeempfindliche Klebstoffe des Typs Polyamid, Polyester, Polyurethan oder Acrylharz sowie Blockcopolymere des Styrol-Typs wie beispielsweise ein Copolymer aus Styrol und Isobutylen, ein Copolymer aus Styrol und Butadien und ein Copolymer aus Styrol, Ethylen und Butylen. Außerdem ist es auch möglich ein Mittel zum Klebrigmachen wie beispielsweise einen alicyclischen Kohlenwasserstoff, ein Terpen oder Kiefernharz, einen Füllstoff wie beispielsweise Talkum oder Calciumcarbonat und einen Stabilisator wie beispielsweise einen Oxidationsinhibitor zuzusetzen.
  • Die wärmeempfindliche Klebeschicht kann vorzugsweise eine Dicke von 1 bis 20 um aufweisen. Eine Dicke unter 1 um liefert keine einheitliche Haftung bei einem aufgezeichneten Bild, und eine Dicke, die 20 um übersteigt, ist nicht wünschenswert wegen der schlechteren Wärmeleitung von der Heizquelle.
  • Die wärmeempfindliche Klebstoffschicht ist so aufgebaut, daß sie bei Raumtemperatur kein Haftvermögen aufweist, sondern ein Haftvermögen nur bei Erwärmen aufweist. Es ist besonders bevorzugt, daß die Klebstoffschicht so aufgebaut ist, daß sie eine Haftfähigkeit selektiv dann aufweist, wenn sie auf eine Temperatur von 60ºC oder darüber erwärmt wird. Dies geschieht durch Formulieren der oben genannten Materialien. Wenn die Klebeschicht ein Haftvermögen bei Raumtemperatur hat, wird die Kohäsivkraft des Klebers in Abhängigkeit von den Umweltbedingungen, die die Aufzeichnungsvorrichtung umgeben, erniedrigt.
  • Wie oben beschrieben, dringt gemäß dem Thermoübertragungsaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung die Thermoübertragungstinte nicht übermäßig in das Aufzeichnungsmedium ein, so daß aufgezeichnete Bilder mit einer einheitlichen Bilddichte selbst auf einem rauhen Papier gebildet werden können.
  • Das so aufgezeichnete Bild kann dann, wenn dies erforderlich ist, durch Abheben korrigiert werden.
  • Außerdem sinkt gemäß der vorliegenden Erfindung die Temperatur der Thermoübertragungstintenschicht geringfügig nach Beendigung des Aufheizvorganges mit dem Thermokopf, so daß sich ein erhöhter Unterschied hinsichtlich der Filmfestigkeit zwischen dem erwärmten Bereich und dem nicht erwärmten Bereich zum Aufzeichnen ausbildet. So kann ein aufgezeichnetes Bild mit guter Kantenschärfe erhalten werden.
  • Außerdem wird in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung das Thermoübertragungsmittel immer bei einer Temperatur oberhalb der Umgebungstemperatur gehalten, so daß die Leistungen des Aufzeichnungsmittels nicht durch eine Änderung der Umgebungstemperatur beeinflußt werden können. So können in stabiler Weise ausgezeichnete Aufzeichnungsbilder erhalten werden.
  • Außerdem wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Wärmeenergie, die auf die Heizelemente des Thermokopfes aufgebracht wird, erniedrigt, so daß die Lebensdauer des Thermokopfes verringert werden kann.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung genauer unter Bezugnahme auf Beispiele erläutert.
  • Beispiel 1 Erste Tintenschicht
  • Ethylenvinylacetat-Copolymeremulsion 3,5 Teile (MI (Schmelzindex): 6; Vinylacet-Gehalt: 28 %)
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymeremulsion 2 Teile (MI: 15; Vinylacetat-Gehalt: 28 %)
  • Ethylen-Methacrylsäure-Styrol-Copolymeremulsion 3,5 Teile
  • Wäßrige Rußdispersion 1 Teil
  • Zweite Tintenschicht
  • Ethylenvinylacetat-Copolymeremulsion 4 Teile (MI: 6; Vinylacetat-Gehalt: 28 %)
  • Emulsion aus oxidiertem Polyethylen 2 Teile (Tropfpunkt (ASTM D-3109-77) = 140ºC)
  • Vinylacetat-Ethylen-Copolymeremulsion 1 Teil (Vinylacetat-Gehalt: 86 %)
  • Wäßrige Rußemulsion 3 Teile
  • Dritte Tintenschicht
  • Emulsion aus oxidiertem Polyethylen (Tropfpunkt = 103ºC)
  • (Die Mengen an Emulsion und wäßriger Dispersion zur Bereitstellung einer Tintenformulierung sind alle auf der Grundlage ihrer Feststoffgehalte angegeben. Die physikalischen Eigenschaften und der Gehalt einer Komponente sind diejenigen Angaben, die in bezug auf das jeweilige Grundharz erhalten wurden. Dieselben Ausdrücke werden auch in den anderen Beispielen verwendet).
  • Die Tinten für die oben erwähnten Tintenschichten wurden jeweils durch ausreichendes Mischen der oben angegebenen Bestandteile hergestellt.
  • Die erste Tintenschicht wurde mittels einer Auftragseinrichtung auf einen 6 um dicken PET Film (Polyethylenterephthalat-Film) als Träger aufgebracht und unter Ausbildung einer ersten Tintenschicht mit einer Beschichtungsmenge von 1 g/m² (auf Trockenbasis; dies betrifft auch die nachfolgenden Angaben) getrocknet. Die zweite Tinte wurde in gleicher Weise auf die erste Tintenschicht aufgebracht und unter Bildung einer zweiten Tintenschicht bei einer Beschichtungsmenge von 1,2 g/m² getrocknet. Außerdem wurde die dritte Tintenschicht auf die zweite Tintenschicht aufgebracht und unter Bildung einer dritten Tintenschicht bei einer Beschichtungsmenge von 1,4 g/m² getrocknet. Dadurch wurde ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten.
  • Danach wurde das Übertragungsmittel zu einem 8 mm breiten Band geschnitten und zum Aufzeichnen mittels eines Thermodruckers verwendet, wie er in Fig. 1 gezeigt ist. Die Temperatur eines Substrats 2 a eines Thermokopfes 3 wurde auf einen Wert von 50ºC ± 3ºC gesteuert, und Heizelemente, die mit einer Dichte von 240 Dots (Elemente)/mm angeordnet waren, wurden mit einer Energie von 0,36 W/Dot für eine Dauer von 0,8 msec angeregt, während man den Thermokopf mit einer Geschwindigkeit von 50 mm/sec bewegte. Auf diesem Wege wurde eine Thermoübertragungsaufzeichnung auf 2 Aufzeichnungspapieren mit einer Bekk-Glattheit von 2 sec bzw. 100 sec durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 gezeigt.
  • Unabhängig davon wurde ein Korrekturband dadurch hergestellt, daß man einen 6 um dicken PET-Film mit einer Ethylen-Vinylacetat-Emulsion in einer Beschichtungsmenge von 4 g/m² und danach mit einer Schicht aus kolloidalem Siliciumdioxid in einer Menge von 0,2 g/m² überzog. Das resultierende Korrekturband wurde zum Entfernen des aufgezeichneten Bildes verwendet, das wie oben beschrieben in der Weise erhalten worden war, die unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedes Heizelement des Thermokopfes 3 mit einer Leistung von 0,12 W für eine Dauer von 1 msec beaufschlagt, während man den Thermokopf mit einer Geschwindigkeit von 20 mm/sec bewegte. Durch diese Verfahrensweise konnte das aufgezeichnete Bild entfernt werden, ohne daß wesentlich irgendeine Spur zurückblieb. Das Ergebnis der Korrektur ist ebenfalls in Tabelle 1 gezeigt.
  • Fig. 11 A ist eine vergrößerte Photographie (20-fache Vergrößerung) des Bildes des Buchstabens "I" nach dem Aufzeichnen, und Fig. 11 B ist eine vergrößerte Photographie (20-fache Vergrößerung) eines Bildes des Buchstabens "B" nach einer Korrektur. Beides wurde gemäß den oben beschriebenen Aufzeichnungs- und Korrekturschritten auf einem Aufzeichnungspapier mit einer Bekk-Glattheit von 2 sec erhalten.
  • Das wie oben beschrieben aufgezeichnete Bild wurde auch unter Verwendung des "Quiet Writers" und eines Korrekturbandes für den "Quiet Writer" korrigiert, wie sie von der Fa. IBM Inc. erhältlich sind. Auch in diesem Fall konnte das aufgezeichnete Bild entfernt werden, ohne daß wesentlich Spuren zurückblieben.
  • Eine mehr ins Einzelne gehende Ansicht des in diesem Beispiel verwendeten Thermokopfes von vorn und eine entsprechende Ansicht von der Seite sind in den Fig. 9 A und 9 B gezeigt. Fig. 10 ist ein Blockdiagramm der Steuerschaltung für den verwendeten Thermokopf.
  • Auf ein Aluminiumsubstrat 71 wurde eine Keramikplatte 72 durch Bonden aufgebracht, die mit Elektroden versehen war. Ein Bereich von Heizelementen 73 wurde in einem Abstand von etwa 200 um von der Kante angeordnet. Ein Posistor 74 mit einer Sättigungstemperatur von 60ºC wurde auf dem Aluminiumsubstrat 71 mit einem Klebstoff des Harz-Typs befestigt. Außerdem wurde ein Thermistor 75 auf der Seite des Aluminiumsubstrats 71 befestigt, die mit der Heizelement-Anordnung 73 versehen war, und wurde zusammen mit einer integrierten Schaltung für die Steuerung (Driver IC) mit einem Harz versiegelt.
  • Wenn eine Spannung von 20 V auf den Posistor 74 durch externe Anschlüsse 77 aufgebracht wurde, erreichte die durch den Thermistor 75 ermittelte Temperatur 45ºC in etwa 20 sec. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Oberflächentemperatur der Keramikplatte 71 in der Nähe der Heizelementanordnung etwa 50ºC. Ein Posistor-Steuerungsregler (Fig. 10) wurde betrieben, um eine Ein-/Aus-Steuerung zu bewirken, um die Temperatur, die durch den Thermistor ermittelt wurde, auf einen Wert von 45ºC ± 2ºC zu steuern. In dem Fall, in dem die Temperatur selbst dann anstieg, wenn der Strom zu dem Posistor kontinuierlich auf "Aus" geschaltet war, trat eine Verdickung des Bildes auf. In einem derartigen Fall wurde ein Regler für die Impulsdauer (Fig. 10) betätigt, um die Dauer eines Impulses für den Betrieb der Heizelemente zu verringern und so eine Kompensierung zu bewirken.
  • Beispiel 2 Erste Tintenschicht
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymeremulsion 4 Teile (MI: 15; Vinylacetat-Gehalt: 28 %)
  • Ethylen-Methacrylsäure-Styrol-Copolymeremulsion 3 Teile
  • Vinylacetat-Ethylen-Copolymeremulsion 2 Teile (Vinylacetat-Gehalt: 28 %)
  • Wäßrige Rußdispersion 1 Teil
  • Zweite Tintenschicht
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymeremulsion 4 Teile (MI: 15; Vinylacetat-Gehalt: 28 %)
  • Emulsion aus oxidiertem Polyethylen 2 Teile (Tropfpunkt = 140ºC)
  • Vinylacetat-Ethyien-Copolymeremulsion 1 Teil (Vinylacetat-Gehalt: 86 %)
  • Wäßrige Ruß-Emulsion 3 Teile
  • Dritte Tintenschicht
  • Emulsion von oxidiertem Polyethylen (Tropfpunkt = 103ºC)
  • Unter Verwendung der obigen Tintenzubereitung wurden nacheinander eine erste Tintenschicht in einer Menge von 0,8 g/m², eine zweite Tintenschicht in einer Menge von 1,1 g/m² und eine dritte Tintenschicht in einer Menge von 1,9 g/m² unter Bildung eines Thermoübertragungsaufzeichnungsmitteis gemäß der vorliegenden Erfindung gebildet. Das Aufzeichnungsmittel wurde zu einem Band zerschnitten und dieses wurde zur Aufzeichnung in derselben Weise wie in Beispiel 1 verwendet. Außerdem wurde das aufgezeichnete Bild in derselben Weise wie in Beispiel 1 korrigiert, wodurch eine Korrektur bewirkt wurde, ohne daß wesentlich Spuren zurückblieben.
  • Die Ergebnisse der Aufzeichnungen und der Korrektur sind ebenfalls in Tabelle 1 gezeigt.
  • Die Korrektur wurde erfolgreich unter Verwendung des "Quite Writers" und eines hierfür vorgesehen Korrekturbandes, wie sie von der Fa. IBM Inc. erhältlich sind, bewirkt, ohne daß wesentlich Spuren blieben.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Aufzeichnen ohne Erwärmen des Substrats 3 a des Thermokopfes 3 durch die Heizvorrichtung 7 erwärmt wurde. Dementsprechend wurde die Energie, die auf die Heizelemente aufgebracht wurde, um etwa 15 % erhöht, um ein merkliches Fehlen aufgezeichneter Bilder infolge unzureichender Energie zu vermeiden, wie es in einem Fall bemerkt wurde, in dem die auf die Heizelemente aufgebrachte Energie die gleiche wie in Beispiel 1 war.
  • Nach der Aufzeichnung wurde das aufgezeichnete Bild in derselben Weise wie in Beispiel 1 korrigiert. Die Ergebnisse der Aufzeichnung und Korrektur sind in Fig. 1 gezeigt.
  • Fig. 12 A ist eine vergrößerte Photographie (20-fache Vergrößerung) des Bildes eines Buchstabens "I" nach dem Aufzeichnen. Fig. 12 B ist eine vergrößerte Photographie (20- fache Vergrößerung) eines Bildes des Buchstaben "B" nach Korrektur. Beide Bilder wurden gemäß den oben beschriebenen Aufzeichnungs- und Korrekturschritten auf einem Aufzeichnungspapier mit einer Bekk-Glattheit von 2 sec erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Aufzeichnung ohne Erwärmen des Substrats 3 a des Thermokopfes 3 durch die Heizvorrichtung 7 bewirkt wurde. Die Temperatur des Substrats 3 a betrug zu dieser Zeit 28 ± 5ºC. Dementsprechend war die auf die Heizelemente aufgebrachte Energie um etwa 15 % erhöht.
  • Nach der Aufzeichnung wurde das aufgezeichnete Bild in derselben Weise wie in Beispiel 1 korrigiert. Die Ergebnisse der Aufzeichnung und Korrektur sind in Fig. 1 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Als repräsentatives Beispiel für ein herkömmliches Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel wurde ein Übertragungsmittel mit einer Thermoübertragungstintenschicht, die vornehmlich aus Wachs bestand, hergestellt und zum Aufzeichnen verwendet. Die Zusammensetzung der Thermoübertragungstintenschicht war die folgende:
  • Paraffinwachs (Erweichungspunkt: 65ºC) 40 Teile
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (MI: 150; Vinylacetat-Gehalt: 28 %) 22 Teile
  • Carnaubawachs 20 Teile
  • Ruß 18 Teile
  • Das Übertragungsmittel wurde dadurch hergestellt, daß man einen 6 um dicken PET-Film mit einer 5 um dicken Thermoübertragungstintenschicht der obigen Zusammensetzung überzog. Das Aufzeichnen wurde unter Verwendung derselben Aufzeichnungsvorrichtung bewirkt, wie sie in Beispiel 1 verwendet wurde. Beim Aufzeichnen wurden die Heizelemente mit einer Leistung von 0,36 W/Dot für eine Dauer von 0,8 msec angeregt. Es wurde ein Aufzeichnungspapier mit einer Bekk-Glattheit von 2 sec verwendet. Die Aufzeichnungsergebnisse sind in den Fig. 13 A und 13 B gezeigt, die jeweils vergrößerte Photographien (20-fache Vergrößerung) eines Bildes des Buchstabens "1" sind. Fig. 13 A ist das Ergebnis der Aufzeichnung, die ohne Erwärmen des Substrats 3 a des Thermokopfes 3 mit der Heizvorrichtung 7 bewirkt wurde. Die Temperatur, die durch den Thermistor ermittelt wurde, betrug zu der Zeit 28 ± 5ºC. Fig. 13 B ist das Ergebnis der Aufzeichnung, die unter Erwärmen des Substrats 3 a des Thermokopfes 3 mit der Heizvorrichtung 7 bewirkt wurde. Die durch den Thermistor ermittelte Temperatur betrug 50 ± 3ºC.
  • Das ohne Erwärmen des Substrats 3 a erhaltene aufgezeichnete Bild wies eine schlechte Deckung auf, und seine Kante zeigte erkennbar einen Zick-Zack-Verlauf. Das Bild war also von schlechter Qualität, wie in Fig. 13 A gezeigt. Andererseits verursachte das aufgezeichnete Bild, das unter Erwärmen des Substrats 3 a erhalten worden war, eine Verschmutzung bis zum Untergrund, wie in Fig. 13 B gezeigt. Das Bild wies eine noch schlechtere Qualität auf als das Bild in Fig. 13 A.
  • Außerdem wurden diese aufgezeichneten Bilder in derselben Weise wie in Beispiel l abgelöst. Die Ergebnisse der Korrekturschritte sind in den Fig. 14 A und 14 B gezeigt, die vergrößerte Ansichten (20-fache Vergrößerung) sind. Fig. 14 A ist das Ergebnis des Korrekturschritts, der an einem Bild des Buchstabens "B" vorgenommen wurde, der demjenigen entspricht, der in Fig. 13 A ohne Erwärmen des Substrats 3 a erhalten wurde. Fig. 14 B ist das Ergebnis des Korrekturschrittes, der an einem Bild des Buchstabens "B" durchgeführt wurde, das demjenigen entspricht, das in Fig. 13 B gezeigt wurde und unter Erwärmen des Substrats 3 a erhalten wurde. Wie aus den Fig. 14 A und 14 B ersichtlich ist, konnte das aufgezeichnete Bild nicht in einem Fall vollständig abgelöst werden. Es wurde also gefunden, daß es unmöglich ist, eine Korrektur zu bewirken. Tabelle 1 Bewertung von aufgenommenen Bildern Beispiel Vergleichsbeispiel Auf Papier einer Bekk-Glattheit von 2 sec Kantenschärfe Fehlen von Bildern 100 sec Bewertung der Korrektur
  • Anmerkungen:
  • o: gut
  • x: schlecht
  • Wie in der obigen Tabelle 1 summarisch zusammengefaßt, erbringt das Thermoübertragungsaufzeichnungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung durch Übertragung aufgezeichnete Bilder, die frei sind von Fehlstellen der Bilder, und die eine gute Kantenschärfe sowohl auf rauhem als auch auf glattem Papier aufweisen und leicht ohne Zurücklassen irgendwelcher Spuren korrigiert werden können.
  • Andererseits führte das Verfahren gemäß den Vergleichsbeispielen 1 und 2 zu aufgezeichneten Bildern mit schlechterer Qualität und Korrigierbarkeit.

Claims (4)

1. Verfahren zur Thermoübertragungsaufzeichnung und -korrektur, in dem ein Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel (2) vorgesehen ist, das aus einer auf einem Träger (2 a) aufgebrachten Thermoübertragungstintenschicht (2 b) besteht und ein Thermokopf (3) für die Aufzeichnung vorgesehen ist, der ein Substrat (3 a) und eine Mehrzahl von wärmeerzeugenden Elementen (3 b) einschließt, die auf dem Substrat angeordnet sind, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, in denen man das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel, das mit der auf den Träger aufgebrachten Thermoübertragungstintenschicht versehen ist, die eine Übertragungsanfangstemperatur hat, in Kontakt mit einem Übertragungsaufnahmemittel (1) anordnet, so daß die Thermoübertragungstintenschicht mit dem Übertragungsaufnahmemittel in Kontakt steht, man die wärmeerzeugenden Elemente, die einem gegebenen Aufzeichnungsbildsignal entsprechen, anregt, wobei eine Vorwärmeenergie aufgebracht wird, wobei die wärmeerzeugenden Elemente die Thermoübertragungstintenschicht des Thermoübertragungsaufzeichnungsmittels in einem Muster erwärmen, und man das Thermoübertragungsaufzeichnungsmittel von dem Übertragungsaufnahmemittel entfernt, wobei man ein Aufzeichnungsbild der erwärmten Thermoübertragungstintenschicht auf den Übertragungsaufnahmemittel hinterläßt, das dem gegebenen Aufzeichnungsbildsignal entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermokopf (3) außerdem mit einer Vorwärmeinrichtung (7) und einem Temperaturermittlungselement (6) ausgestattet ist und das Thermoübertragungs- und -korrekturverfahren die folgenden Schritte umfaßt:
- der Thermokopf wird durch Anregung der Vorwärmeinrichtung vorgewärmt, und die Vorwärmtemperatur des Substrats wird von dem Temperaturermittlungselement gesteuert, so daß die Tintenschicht auf eine Temperatur von 35 bis 60ºC vorgewärmt wird;
- anschließend wird die Thermoübertragungstintenschicht durch Anregung der wärmeerzeugenden Elemente erwärmt, wobei der Vorwärmschritt den Temperaturunterschied in der Übertragungszone der Tintenschicht verringert; und
- sofern erforderlich, werden fälschlich auf dem Übertragungsaufnahmemittel aufgenommene Bilder nach dem Entfernen durch Ablösen entfernt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die Thermoübertragungstintenschicht in dem Maß mit der Vorwärmenergie versorgt wird, daß sie eine Temperatur von 40 bis 50ºC annimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die Zeitdauer vom Abschluß der Erwärmung durch die wärmeerzeugenden Elemente bis zum Entfernen des Thermoübertragungsmitteis von dem Übertragungsaufnahmemittel 0,2 bis 80 msec beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die Zeitdauer vom Abschluß der Erwärmung durch die wärmeerzeugenden Elemente bis zum Entfernen des Thermoübertragungsaufzeichnungsmittels von dem Übertragungsaufnahmemittel 0,5 bis 30 msec beträgt.
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