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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Steuerung der Löschung eines Speicherbereichs
und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Löschung
des Inhalts eines Speichers eines elektronischen Computers.
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Wenn die Verwendung eines spezifischen Speicherareals oder
Speicherbereichs im Speicher eines elektronischen Computers
wünschenswert ist, ist es erforderlich, zuerst sämtliche Daten
aus der Speichervorrichtung zu löschen und den Speicherinhalt
wieder in einen Anfangszustand zu versetzen. Im Falle einer
Speichervorrichtung beispielsweise, von der ein Teil zur
Speicherung von Fehlerüberwachungscodes wie etwa einem mit jedem
gespeicherten Wort assoziierten Paritätscode genutzt wird,
mussen die Daten vor einer Auslesbarkeit des Paritätscodes
vorübergehend in den Speicher eingetragen werden. Unter Bezugnahme
auf Fig. 1 ist es in einem Computer, bei dem jedes im Speicher
gespeicherte Wort mit einem Etikettenfeld versehen ist, dessen
Inhalt Kenngrößen der gespeicherten Daten anzeigt und die
Verarbeitung der Daten beeinflußt, und in einem Computer, in dem ein
Etikettenfeld den Bestimmungsort der gespeicherten Daten
beeinflußt, erforderlich, den zu benutzenden Bereich im Speicher vor
seiner Benutzung zu löschen. Es gibt eine Vielzahl anderer
Situationen, in denen ein Löschen von Speicherbereich
erforderlich ist.
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Fig. 2 stellt die Beziehung zwischen einer
Verarbeitungsvorrichtung und einer Speichervorrichtung in einer
Rechenvorrichtung dar. Die Rechenvorrichtung umfaßt eine
Speichervorrichtung 100 enthaltend einen Verteilerteil (Zuordnungsteil) 100a,
einen Speicherteil 100b, einen Verzögerung-Verarbeitungsteil
(Zurückstellungsteil) 100c und einen Löschsteuerteil 100d. Die
Kanäle 101 und 102 sorgen für die Übertragung von Daten von
einer Verarbeitungsvorrichtung 103 zur Speichervorrichtung 100
und von der Speichervorrichtung 100 zur Verarbeitungsvorrichtung
103.
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Die Übertragung sämtlicher Daten zwischen der
Verarbeitungsvorrichtung 103 und der Speichervorrichtung 100 geschieht
durch die Verschickung von Datenpaketen (diese Pakete werden im
folgenden mit "Token" bezeichnet). Beim Empfang eines
Speicherbereichanforderung-(SRQ)-Tokens 104 im Verteilerteil 100a der
Speichervorrichtung 100 schickt dieser je nach der Größe des
angeforderten Bereichs eine Anfangsadresse (A) in einem Token
(PNT) 105 aus. Beim Empfang eines Schreib-(WRT)-Tokens 106 oder
eines Lese-(READ)-Tokens 107 im Speicherteil 100b beantwortet
dieser das Schreib-Token durch Eintragen seines Parameters V in
die Adresse A, und er beantwortet das Lese-Token durch Auslesen
des Inhalts V der Adresse A und Übertragen der Lesedaten an die
Verarbeitungsvorrichtung 103 als ein Daten-(DT)-Token 108. Außer
im Falle eines Schreib-Tokens führt jedes von der
Speichervorrichtung 100 empfangene Token zur Erzeugung eines Tokens zur
Übertragung zur Verarbeitungsvorrichtung. Die Antworten werden
durch einen Parameter Ra identifiziert.
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Der Verzögerung-Verarbeitungsteil 100c und der
Löschsteuerteil 100d befassen sich nicht direkt mit der
Verschickung oder dem Empfang von Token. Der Verzögerung-
Verarbeitungsteil 100c führt die Abwicklung von Lese-Token
durch, die in Zusammenhang mit noch nicht beim Speicherteil 100b
eingetroffenen bzw. gespeicherten Daten stehen, welche Token
deshalb verzögert werden müssen, und der Löschsteuerteil 100d
führt die Funktion einer Rückführung eines
Speicherbereichinhalts in seinen ursprünglichen Zustand durch,
wenn jener Speicherbereich nicht mehr benutzt ist.
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Die verschiedenen Arten von Token unterscheiden sich durch
einen Code, der Teil jedes Tokens bildet. Fig. 3 stellt
Beispiele zur Gestalt jedes Tokens dar. Die Zahlzeichen 464 bis
468 entsprechen jeweils den Zahlzeichen 104, 106, 107, 105 und
108 in Fig. 2. Unter Bezugnahme auf Fig. 3 umfaßt jedes Token
vier Felder, nämlich ein erstes Codefeld 451, ein zweites Feld
452, ein drittes Feld 453 und ein viertes Feld 454. Das erste
Codefeld 451 wird zur Unterscheidung der verschiedenen
Tokenarten eingesetzt, und im Beispiel in Fig. 3 sind ihm 4 Bit
zugewiesen, mit denen die Identifizierung von sechzehn
unterschiedlichen Tokenarten möglich ist. Aus Gründen der
Bequemlichkeit umfaßt jedes der Felder 452 bis 454 im dargestellten
Beispiel insgesamt vierundzwanzig Bit, aber die richtige Wahl
für diesen Wert läßt sich nach Systemeignung vornehmen. Die
schattierten Flächen in den Diagrammen stellen nicht benutzte
Felder dar.
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Die Fig. 4a bis 4e dienen einer Erläuterung eines
Verfahrens gemäß dem Stand der Technik zur Löschung des Inhalts
jeder Adresse in einem Speicherteil. In den Diagrammen
bezeichnen die Zahlzeichen 610 und 611 jeweils einen
Löschsteuerteil und einen Speicherteil. Die Kanäle 601 und 602
sind zum Tragen von Token zu und von einem dem Teil 100a in Fig.
2 entsprechenden (nicht dargestellten) Verteilerteil vorgesehen.
Die Kanäle 615 und 616 sind zum Tragen von Token zwischen dem
Löschsteuerteil 610 und dem Speicherteil 611 vorgesehen. Es wird
nun die Art und Weise erläutert, mit der beim Stand der Technik
jede Adresse eines Bereichs 640 innerhalb des Speicherteils 611
gelöscht wird. Die Anfangsadresse des Speicherbereichs 640 ist
mit A bezeichnet, und die Größe jenes Speicherbereichs, nämlich
die im Speicherbereich enthaltene Anzahl von Adressen, ist mit
Z bezeichnet.
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Wenn der Speicherbereich 640 nicht mehr benutzt ist,
erzeugt der Löschsteuerteil 610 - unter Bezugnahme auf Fig. 4a
- ein Lösch-(CLR)-Token 620, welches er zum Speicherteil 611
schickt. Das Token (CLR) 620 weist drei Parameter auf, und
zwar eine Anfangsadresse A des Bereichs, die Größe Z des
Bereichs und die Anzahl der Adressen C, die gelöscht wurden.
Unmittelbar nach Bildung des Tokens (CLR) 620 - wie im in Fig.
4a gezeigten Fall - ist die Anzahl der gelöschten Adressen Null,
und deshalb gilt C=0.
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Beim Empfang von Token (CLR) 620 im Speicherteil 611
entnimmt dieser dem Token die Anfangsadresse A und die
Löschwortanzahl C und kombiniert diese zur Bildung der zu
löschenden Adresse, das heißt A + C. Im in Fig. 4a gezeigten
Fall gilt C = 0 und deshalb wird der Inhalt der Anfangsadresse,
nämlich die Adresse A gelöscht. Nachdem diese Freigabe erfolgt
ist, erzeugt der Speicherteil 611 - unter Bezugnahme auf Fig. 4b
- ein Freigabe-Bestätigt-Token (CAK) 622. Die vom Token (CAK)
622 gehaltenen Parameter sind die gleichen wie im Falle des
Tokens (CLR) 620.
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Beim Empfang des Bestätigung-Tokens (CAK) 622 im
Löschsteuerteil 610 entnimmt dieser die Parameter Z (die Größe
des Bereichs) und C (die Anzahl der gelöschten Worte). Je nach
den Werten der empfangenen Parameter führt er die eine oder die
andere der unten beschriebenen Handlungen (a) und (b) aus.
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(a) ist C kleiner als (Z - 1), so stellt der
Löschsteuerteil 610 - unter Bezugnahme auf Fig. 4c - ein neues Lösch-Token
624 her. Die Anzahl C der gelöschten Worte im Token 624 ist um
eins größer als die Anzahl des vorherigen Lösch-Tokens 622;
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(b) ist C gleich (Z - 1), so stellt der Löschsteuerteil 610
- unter Bezugnahme auf Fig. 4e - ein Freieplatz-Token (LIB) 628
her. Unter Bezugnahme auf Fig. 4d bedeutet die Tatsache, daß C
= (Z - 1) gilt, daß vom Löschsteuerteil ein Bestätigung-Token
(CAK) 626 empfangen worden ist, wobei Token 626 anzeigt, daß (Z
- 1) Adressen gelöscht worden sind, was heißt, daß sämtliche
Wörter in Bereich 640 gelöscht worden sind. Das Freieplatz-Token
(LIB) 628 soll eine Übertragung des Tatbestandes, daß Bereich
640 wieder nutzbar ist, zum Verteilerteil (100a in Fig. 2
entsprechend) bewirken.
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Durch die oben aufgeführte Vorgehensweise läßt sich ein
spezifischer Bereich im Speicherteil 611 löschen. Es wurde ein
Verfahren zur Beschleunigung der Speicherfreigabe und deshalb
zur Beschleunigung von Zugriff auf einen nicht mehr benutzten
Speicherbereich vorgeschlagen. Dieses bekannte Verfahren stützt
sich auf die Aufteilung des Speicherteils 611 in mehr als eine
Einheit durch einen Verschachtelungsvorgang, wie im folgenden
unter Bezugnahme auf die Fig. 5a bis 5e erläutert wird.
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Unter Bezugnahme auf die Fig. 5a bis 5e wird zur
vereinfachten Erläuterung des bekannten Verfahrens der Speicher in nur
zwei Einheiten 711 und 712 aufgeteilt. Die Speichereinheit 711
enthält geradzahlige Adressen und die Einheit 712 enthält
ungeradzahlige Adressen. Die Zahlzeichen 701 bis 716 in den Fig.
5a bis 5e entsprechen jeweils den Zahlzeichen 601 bis 616 in den
Fig. 4a bis 4e. Unter Bezugnahme auf Fig. 5a ist ein
Speicherbereich der Größe Z und Anfangsadresse A in einen
ersten, Z/2 geradzahlige Adressen umfassenden Bereich 740 und
einen Z/2 ungeradzahlige Adressen umfassenden Bereich 741
aufgeteilt. Es folgt unten eine Erläuterung des bekannten
Verfahrens zur Löschung dieser Bereiche.
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Der Löschsteuerteil 710 erzeugt - wie in Fig. 5a gezeigt
- zwei Lösch-Token 730 und 731. Die Parameter von Token CLR 730
sind A, Z und C = 0, und die von Token 731 sind (A + 1), Z und
C = 0.
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Die Speichereinheit 711 empfängt das Token CLR 730, und die
Speichereinheit 712 empfängt Token CLR 731. Beim Empfang eines
Anspruch-Tokens in jeder Speichereinheit trifft diese aus den
empfangenen Parametern die Entscheidung über die zu löschende
Adresse und löscht jene Adresse. Bei der gelöschten Adresse
handelt es sich um die Summe der Anfangsadresse und Anzahl der
gelöschten Wörter, d.h. A + C. Unter Bezugnahme auf Fig. 5b gilt
C = 0, womit Adresse A und (A + 1) gelöscht werden. Nach
Abschluß dieses Löschungsvorgangs erzeugen die Einheiten 740 und
741 jeweils die Freigabe-Bestätigung-Token (CAK) 732 bzw. 733,
welche die gleichen Parameter aufweisen.
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Beim Empfang von Token (CAK) 732 und 733 im Löschsteuerteil
710 überprüft dieser erneut den Bereichparameter Z und den die
Anzahl gelöschter Wörter symbolisierenden Parameter C. Je nach
seinen Befunden führt er Vorgang (a) oder Vorgang (b) wie unten
beschrieben aus.
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(a) Falls C kleiner als Z ist, erzeugt der Löschsteuerteil
710 - unter Bezugnahme auf Fig. 5c - neue CLR-Token 734 und 735.
Hinsichtlich ihrer Parameter sind die Anfangsadresse und die
Größe des Bereichs gleich jenen des Bestätigung-Tokens (CAK),
aber die Anzahl der gelöschten Wörter ist um zwei größer als
jene vom Bestatigung-Token (CAK). Im Beispiel der Fig. 5b und c
werden CLR 734 und CLR 735 jeweils aus CAK 732 bzw. CAK 733
hergestellt.
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(b) Falls C gleich Z ist, wird der Anfangsadresse-
Parameter A und der Bereichsgröße-Parameter Z des Bestätigung-
Tokens CAK aus den Speichereinheiten 711 und 712 vom
Löschsteuerteil 710 erneut überprüft und er befindet darüber, ob
ein Tokenstapel 750 gegebenenfalls ein Token CAK enthält,
welches eine nur um 1 von A verschiedene Anfangsadresse (d.h. es
gilt A+1 oder A-1) aufweist und die einen gleichen
Größenparameter aufweist.
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Falls sich kein solches CAK Token im Tokenstapel 750
befindet, wird das CAK Token ebenso im Tokenstapel gespeichert,
wie die mit Bestätigung-Token 736 (siehe Fig. 5d)
zusammenhängenden Informationen.
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Falls ein solches CAK Token im Tokenstapel 750 gefunden
wird, wird jenes CAK Token dem Tokenstapel 750 entnommen und mit
dem empfangenen CAK Token 737 assoziiert, und es wird - wie in
Fig. 5e gezeigt - ein Freieplatz-Token (LIB) 738 erzeugt.
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Fig. 6 stellt Beispiele der Gestalt der im oben
aufgeführten Vorgang benutzten Token CLR, CAK und LIB dar.
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Durch das oben beschriebene Bereichfreigabeverfahren
ergeben sich Probleme. Der Speicher wird durch Verschachtelung
in zwei oder mehrere Einheiten aufgeteilt, und diese Einheiten
führen ihre Verarbeitung parallel durch, so daß ein Zugriff viel
rascher erfolgt, aber das bekannte Bereichlöschungsverfahren
weist sich durch die folgenden Nachteile aus:
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(a) Es muß im Löschsteuerteil 710 unbedingt ein
Tokenstapel 750 vorhanden sein, was die Hardware des Löschsteuerteils
710 kompliziert gestaltet.
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(b) Mit Zunahme der Anzahl der ihre Verarbeitung parallel
durchführenden Einheiten nimmt die Anzahl der Bestätigung-Token
CAK, die zu jeder gegebenen Zeit im Tokenstapel gehalten werden
sollte, zu, so daß das Fassungsvermögen des Tokenstapels groß
sein muß.
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(c) Nach erfolgtem Löschen des verhältnismäßig kleinen
Bereichs innerhalb einer Einheit muß ermittelt werden, ob
gegebenenfalls vom Tokenstapel 750 ein Löschbestätigung-Token
(CAK) von den anderen Einheiten empfangen worden ist, und dieser
Vorgang braucht seine Zeit.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung der Löschung eines
Speicherbereichs zu liefern, womit die oben aufgeführten
Probleme umgangen oder gemildert werden und eine einfache und
rasche Durchführung des Löschungsvorgangs möglich ist.
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Die vorliegende Erfindung liefert ein Verfahren zur
Steuerung der Löschung eines Speicherbereichs, um einen
Speicherbereich in einer Speichervorrichtung zu löschen, worin
der zu loschende Bereich in eine Reihe von Unterbereichen
aufgeteilt ist, von denen jeder durch eine aufeinanderfolgende
Reihe von Adressen festgelegt ist, Bereichlösch-Token bezüglich
jedes Unterbereichs parallel von einer Löschsteuervorrichtung
zum Löschen individueller Adressen in den jeweiligen
Unterbereichen eine um die andere in Reihenfolge der Adressen zur
Speichervorrichtung geschickt werden und nach erfolgter Löschung
sämtlicher Adressen in einem Unterbereich ein Freieplatz-Token
erzeugt wird, um anzuzeigen, daß der gelöschte Unterbereich zur
Nutzung frei ist, selbst wenn ein anderer Unterbereich noch
nicht gelöscht worden ist.
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Die Erfindung liefert ferner eine Vorrichtung zur Steuerung
der Löschung eines Speicherbereichs, umfassend Mittel zur
Aufteilung eines zu löschenden Speicherbereichs in eine Reihe von
Unterbereichen, von denen jeder durch eine aufeinanderfolgende
Reihe von Adressen festgelegt ist, Mittel zur parallelen
Erzeugung von Bereichlösch-Token bezüglich jedes Unterbereichs, um so
individuelle Adressen in den jeweiligen Unterbereichen eine um
die andere in Reihenfolge der Adressen zu löschen, Mittel zur
Ermittlung einer Freigabe sämtlicher Adressen in einem
Unterbereich und auf das Ermittlungsmittel ansprechende Mittel
zur Erzeugung eines Freieplatz-Tokens, um anzuzeigen, daß der
gelöschte Unterbereich zur Nutzung frei ist, selbst wenn ein
anderer Unterbereich noch nicht gelöscht worden ist.
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Die vorliegende Erfindung ist nachfolgend beispielhaft
anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen:
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Fig. 1 ein schematisches Diagramm der Gestalt der in Systemen
gemäß dem Stand der Technik eingesetzten Datenwörter;
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Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Löschsteuervorrichtung gemäß
dem Stand der Technik;
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Fig. 3 ein schematisches Diagramm der Gestalt der im Stand
der Technik der Fig. 2 eingesetzten Token;
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Die Fig. 4a bis 4e Darstellungen zum Betrieb einer
Löschsteuervorrichtung gemäß dem Stand der Technik;
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Die Fig. 5a bis 5e Darstellungen eines Verfahrens gemäß dem
Stand der Technik zur parallelen Löschung von
Einheiten eines Speichers;
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Fig. 6 ein schematisches Diagramm der Gestalt der im in den
Fig. 5a bis 5e beschriebenen Verfahren eingesetzten
Token;
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Fig. 7 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zur Löschsteuerung
eines Speicherbereichs gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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Die Fig. 8a bis 8e Darstellungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens angewendet auf die Vorrichtung gemäß der
Vorrichtung der Fig. 7.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 7 und die Fig. 8a bis 8e der
beigefügten Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung
nachfolgend beschrieben.
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Bei Fig. 7 handelt es sich um ein Blockdiagramm einer
Vorrichtung zur Löschsteuerung eines Speicherbereichs gemäß
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform. In Fig. 7 bezeichnet
das Zahlzeichen 1 eine der Verarbeitungsvorrichtung 103 in Fig.
2 entsprechende Verarbeitungsvorrichtung. Ein Löschsteuerteil 2
und ein Speicherteil 3 entsprechen jeweils dem Löschsteuerteil
100d bzw. dem Speicherteil 100b in Fig. 2. Die
Übertragungskanäle 4 und 5 übertragen die Token zwischen der
Verarbeitungsvorrichtung 1, dem Verteilerteil 2 und dem
Speicherteil 3, und sie entsprechen den Linien 101 bzw. 102 in
Fig. 2. Im Löschsteuerteil 2 bringt ein Puffer 2a vorübergehend
vom Kanal 4 empfangene Token unter. Ein Steuerteil 2b
unterscheidet den Typus des empfangenen Tokens und bildet je
nach dessen Typus ein Ausgabe-Token. Ein Puffer 2d schickt die
Token vom Steuerteil 2b zum Kanal 5. Im Speicherteil bringt ein
Puffer 3a vorübergehend die vom Kanal 4 empfangenen Token unter.
Ein Steuerteil 3b unterscheidet empfangene Token nach ihrem
Typus und je nach ihrem Typus werden ihre Parameter in Speicher
3c gespeichert oder der Inhalt des Speichers 3c ausgelesen. Ein
Puffer 3c schickt die Token von der Steuervorrichtung 3b zur
Kanalvorrichtung 5.
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Unter Bezugnahme auf die Fig. 8a bis 8e werden die
erfindungsgemäßen Verfahren zur parallelen Löschung von
Speicherbereich nachfolgend beschrieben. Zahlzeichen 210 bezeichnet
einen dem Teil 2 der Fig. 7 entsprechenden Löschsteuerteil, und
Zahlzeichen 211 und 212 bezeichnen Aufteilungen des Speichers 3c
der Fig. 7. Zahlzeichen 201 bis 216 bezeichnen den Komponenten
701 bis 716 der Fig. 5a bis 5e entsprechende Komponenten.
Geradeso wie im Fall des Speicherteils im Beispiel der Fig. 5a
bis 5e ist der Speicherteil in den Fig. 8a bis 8e in die beiden
Einheiten 211 und 212 aufgeteilt. Die Speichereinheit 211 umfaßt
geradzahlige Adressen, und die Speichereinheit 212 umfaßt
ungeradzahlige Adressen. Im Anschluß wird der Löschungsvorgang
eines Bereichs mit Anfangsadresse A und einer Bereichsgröße Z
erläutert.
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Der Löschsteuerteil 210 erzeugt zuerst die Lösch-Token
(CSR) 230 und 231. Die Parameter dieser Token sind die
Vorschubadresse, die Größe des Bereichs und die Anzahl gelöschter
Adressen. Beim Erzeugen dieser Lösch-Token durch den
Löschsteuerteil 210 teilt dieser den zu löschenden Bereich in eine Reihe
von aus aufeinanderfolgenden Adressen gebildete Unterbereiche
auf. Unter Bezugnahme auf Fig. 8a gilt im beschriebenen Beispiel
für die Anfangsadresse der Parameter A für CSR 230 und (A + Z/2)
für CSR 231. Zu Beginn beträgt die Anzahl gelöschter Adressen 0.
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Beim Empfang der CSR Token 230 und 231 in den
Speichereinheiten 211 und 212 entscheiden diese über die zu
löschenden Adressen auf Grundlage der empfangenen Parameter. Die
zu löschenden Adressen werden aus der Summe der Anfangsadresse
und der Anzahl gelöschter Wörter bestimmt. Da im Beispiel der
Fig. 2a C = 0 gilt, handelt es sich bei der zu löschenden
Adresse bei CSR 230 und CSR 231 jeweils um A bzw. (A + Z/2).
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Die Speichereinheiten 211 und 212 löschen den Inhalt der
angezeigten Adressen und erzeugen für jedes der Eingang-Token
(CLR) ein Löschbestätigung-Token (CAK), wie in Fig. 8b gezeigt.
CAK 232 und 233 weisen die gleichen Parameter wie die
entsprechenden Lösch-Token CLR 230 und 231 auf.
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Beim Empfang der Token CAK 232 oder 233 im Löschsteuerteil
210 überprüft dieser die beiden Parameter erneut, das
heißt die Größe des Bereichs und die Anzahl gelöschter Adressen.
Anschließend fährt er je nach Resultat seiner Überprüfung gemäß
der im Anschluß folgenden Erläuterung fort.
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(a) Falls C kleiner als Z/2 ist, erzeugt der
Löschsteuerteil - unter Bezugnahme auf Fig. 8c - neue
Löschanzeige-Token (CLR) 234 und 235. Zu dieser Zeit ist die
Löschwortzahl nur um eins größer als jene vom vorhergehenden
Bestätigung-Token. In den Beispielen der Fig. 8b und 8c wird CLR
234 aus CAK 232 und CLR 235 aus CAK 233 hergestellt.
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(b) Falls C gleich Z/2 ist, erzeugt der Löschsteuerteil
210 ein Freieplatz-Token (LIB) mit der gleichen Anfangsadresse
und Bereichsgröße wie das vorhergehende CAK Token. In den
Beispielen der Fig. 8d und Fig. 8e wird Token LIB 239 aus dem
Bestätigung-Token CAK 236 erzeugt.
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Bei Anwendung des oben beschriebenen Beispiels ist ein
Fortgang des Löschungsvorgangs so möglich, als ob der
Speicherteil einfach durch eine Erzeugung von mehreren Freie-Token in
eine Einzeleinheit verschachtelt sei, obwohl der Speicherteil in
mehr als eine Einheit 211 und 212 verschachtelt und aufgeteilt
worden ist. Mit jedem Verschicken von CLR und CAK Token zwischen
dem Löschsteuerteil und den Speichereinheiten wird ein Wort
gelöscht. Da die Verschickung jedes Tokens nicht zur gleichen
Zeit passiert, ist es - unter Bezugnahme auf Fig. 8d und 8e
- zulässig, CAK 236 in LIB 239 sowie CAK 237 in CLR 238 zu ändern,
selbst wenn die Situation - unter Bezugnahme auf Fig. 8d
- auftritt, daß nach erfolgtem Löschen der ersten Hälfte des
Bereichs 240, 241 die Loschung der zweiten Hälfte des Bereichs
242, 243 noch nicht beendet ist. Es ist deshalb nicht
erforderlich, einen Tokenstapel 750 gemäß dem Beispiel der Fig. 5a bis
5e aus dem Stand der Technik vorzulegen. Dies folgt aus der
Aufteilung des zu löschenden Bereichs in eine Reihe von
Unterbereichen, von denen jeder durch eine Reihe von
aufeinanderfolgenden Adressen festgelegt ist.
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Im Beispiel gemäß dem Stand der Technik könnte
beispielsweise die Löschung der ungeradzahligen Adreßgruppe
bereits, die Löschung der geradzahligen Adreßgruppe noch nicht
beendet sein, so daß eine Erzeugung eines Freieplatz-Tokens
nicht möglich ist. Dies läßt sich auf die Tatsache zurückführen,
daß zwecks Löschung von Anfang an zwei Lösch-Token erzeugt
werden.
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Andererseits ist es - unter Bezugnahme auf das tatsächliche
Beispiel - nach Abschluß der Löschung der Bereiche 242 und 243
und Erzeugung des entsprechenden Freieplatz-Tokens LIB und
dessen Verschickung zum Verteilerteil (100a in Fig. 2) möglich,
solange das LIB Token 239 noch nicht wieder eingesetzt worden
ist, einen freien Bereich der ursprünglichen Größe durch seine
Zusammenfügung damit herzustellen.
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In der vorangehenden Erläuterung wird das Beispiel gegeben,
bei dem der Speicherteil in zwei Einheiten aufgeteilt worden
ist. Die vorliegende Erfindung kann jedoch genau in ihrer
bestehenden Form eingesetzt werden, selbst wenn der
Speicherbereich beispielsweise durch seine vierfache
Verschachtelung in vier Einheiten oder durch seine achtfache
Verschachtelung in acht Einheiten aufgeteilt ist.
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In der vorangehenden Erläuterung wird man als zulässig
würdigen, daß der erste Parameter des CLR Tokens die
Anfangsadresse für jeden der unterteilten Bereiche sei und der
letzte Parameter die Größe sei, welche die gleichen Bereiche
symbolisiert.
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Die erfindungsgemäßen Vorteile lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
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(1) Da der zu löschende Bereich seriell durch Adressen
aufgeteilt ist, ist es möglich, für jeden gelöscht wordenen
Unterbereich ein Bereichfreigabe-Token zu erzeugen, und es
bedarf keiner Vorsehung von Mitteln zur Token-Speicherung im
Löschsteuerteil.
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(2) Dementsprechend ist keine Untersuchung erforderlich,
ob gegebenenfalls irgendein assoziiertes Token bereits im
Löschsteuerteil gespeichert worden ist, wenn die Löschung eines
Unterbereichs abgeschlossen ist, und der Vorgang innerhalb des
Löschsteuerteils gestaltet sich damit einfacher und schneller.
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(3) Es besteht die Möglichkeit, daß die Anzahl von
Unterbereichen, in die ein Bereich aufgeteilt ist, vom Verfahren
der Verschachtelung unabhängig ist. Eine Aufteilung der Bereiche
in eine ungeradzahlige Anzahl von Unterbereichen ist möglich.
Dementsprechend ist eine Entscheidung über die Anzahl der für
die Umstände am ehesten geeigneten Aufteilungen möglich, und
flexible Steuerung ist möglich.
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(4) Nicht jeder der Unterbereiche, in welche der Bereich
aufgeteilt ist, muß notwendigerweise die gleiche Größe haben,
und damit läßt sich die Größe jedes der Unterbereiche nach
Ermessen wählen.
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Schließlich besteht die Möglichkeit, ein flexibles
Löschsteuersystem zu haben, welches sich den besonderen
Bedingungen einer Speichereinheit passend herstellen läßt.