DE378429C - Unabhaengig voneinander ausrueckbare Antriebsvorrichtungen fuer die beiden Treibraeder einer Lenkachse von Zugwagen - Google Patents

Unabhaengig voneinander ausrueckbare Antriebsvorrichtungen fuer die beiden Treibraeder einer Lenkachse von Zugwagen

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DE378429C
DE378429C DEF48196D DEF0048196D DE378429C DE 378429 C DE378429 C DE 378429C DE F48196 D DEF48196 D DE F48196D DE F0048196 D DEF0048196 D DE F0048196D DE 378429 C DE378429 C DE 378429C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

  • Unabhängig voneinander ausrückbare Antriebsvorrichtungen für die beiden Treibräder einer Lenkachse von Zugwagen. Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung besonderer Art für Zugmaschinen, die sich von denjenigen der bisher bekannt gewordenen Zugmaschinen vor allem dadurch unterscheidet, daß die beiden unabhängig voneinander ausrückbaren Antriebsvorrichtungen für die beiden Treibräder einer Lenkachse je als besonderes Riemengetriebe mit unter Federwirkung stehender Spannrolle ausgebildet sind. Diese beiden Antriebsvorrich- Lungen dienen zugleich als Übersetzungs- und Ausgleichgetriebe, als Kupplung und Lenkeinrichtung. Die Einfachheit dieses Antriebes, seine Nachgiebigkeit und Anpassungsfähigkeit an unebenen Boden, seine Eigenschaft, das Wenden auf der Stelle zu erlauben, sowie seine leichte Bedienbarkeit, welche in ähnlicher Weise bewirkt wird wie die Lenkung eines Pferdegespanins mittels Leitseiles, macht ihn besonders für landwirtschaftliche Zwecke geeignet.
  • l-in Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in schematischer `'eise dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Zugwagen in einem Schnitt durch die @-orderachse; Abb. 2 ist ein Grundriß, Ahl).3 eine Vorderansicht bei geschnittener Vorderachse.
  • Die beiden Treibräder a1 und a' sind auf der als Tragwanne für die Antriebsinaschine.b ausgebildeten Achse c gelagert. Zu beiden Seiten der Antriebsmaschine h sind Riemenübertragungen finit Spannrollengetrieben d', d' vorgesehen, die mittels Feder e# o. dgl. unter Druckausgleich und Spannung stehen. Mittels Kitzel j', f' und Zahnkränze g), 1;° wird die Kraft auf die Treibräder a1, a' übertragen. Die Spannrollentragliebel 11l, 1i' stehen finit Bremsen il, i' in Verbindung, wobei die äußeren Umfänge der "Zahnkränze g1, j' als Bremsscheiben dienen.
  • An der Tragwanne bzw. .-Achse i ist der Schwenkarm 1,# um Zapfen 1 drehbar gelagert. Das Hinterende des Armes 1, stützt sich auf (las Schlepprad in, sofern nicht die uninittelbare Verbindung des Arines finit (lein anzuhängenden Gerät möglich ist. Anis diesem Grunde ist (las Armende derart ausgebildet, daß es an Stelle einer Deichsel treten kann.
  • An jedem der beiden Spannrollentragliebel hl, 1r' greift je ein Ende eines 7ugorgans (Seiles) q1, q' an, das in Führungen r1, r' ruht und bis zum F#ülirersitz oder weiter bis zum angeliiingten Gerät reicht. Das Zugorg an q', q= ist ferner über eine 1_eitrolle geführt, die an (nein Hebel p gelagert ist, so daß (lurcli entspreclien(le Ileweguiig des 1Iehels c1 beide Stränge deichzeitig angezo-en werden können. während durch VerSCliieben des Zugorgans über die Rolle die beiden Spannrollentral;liehel ungleicliniiiliin Leeinllußt il-erden können. Vom Hebel p .aus kann auch der Leistungsregler t der Antriebsmaschine mittels Seiles oder Stange beeinflußt werden.
  • Für Nebenantrieb ist eine Riemenscheibe o vorgesehen. Das Andrehen der Kraftniaschine erfolgt durch die Kurbel v.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Befindet sich der Hebel p in Stellung A (Abb. i), so sind die Riemen der Spannrollengetriebe entspannt und die Bremsen il, i' angezogen. Das Fahrzeug ist somit stillgesetzt. Die Antriebsniaschine b ist im Leerlauf bzw. wird in Betrieb gesetzt.
  • Bringt man Hebel p in die Lage B, werden die Bremsen gelöst und kommen die Spannrollengetriebe dl, ct' unter der Wirkung der Feder c in Wirksamkeit, gleichzeitig wird die Antriebsmaschine b beschleunigt und so der Zugwagen in Bewegung gesetzt.
  • Das Lenken des Fahrzeugs geht in der Weise vor sich, daß man durch Ziehen an denn einen oder anderen Strang q1 bzw. q' die Kraftübertragung wahlweise unterbricht oder vermindert und so nach links bzw. rechts steuert, wobei sich das eine Treibrad verlangsamt, das andere dagegen beschleunigt. Um in Gefällen das Lenken zu erleichtern, wird durch schärferes Anziehen der Stränge bei gleichzeitiger Unterbrechung des Antriebes wahlweise das eine bzw. andere Treibrad mehr oder weniger gebremst.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unabhängig voneinander ausrückbare Antriebsvorrichtungen für die beiden Treibräder einer Lenkachse von Zugwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen als Riemengetriebe niit unter Federwirkung stehenden Spannrollen ausgebildet sind.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Spannrollenträger ein Zugmittel dient, das über eine an einem einstellbaren Gliede gelagerte drehbare Rolle geführt ist und mit seinen Fnden an den Spannrollenträgern angreift.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden Spannrollengetriebe eine gemeinsame, mit den Spannrollenträgern verbundene Einrückfeder (c) angeordnet ist.
DEF48196D 1920-12-11 1920-12-11 Unabhaengig voneinander ausrueckbare Antriebsvorrichtungen fuer die beiden Treibraeder einer Lenkachse von Zugwagen Expired DE378429C (de)

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