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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hygienevorrichtung mit
einem Element zur Emission von Lichtstrahlen, das bei einem
Gegenstand, der in einem hygienisch einwandfreien Zustand
gehalten werden soll, ein Bakterienwachstum verhindern kann,
wobei dieses Element diesen Gegenstand bestrahlt, um zu
verhindern, daß diese Bakterien sich vermehren.
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Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine
Hygienevorrichtung, die für relativ kleine Behälter für Flüssigkeiten
oder Gegenstände, wie z. B. Zahnbürsten etc., die in einem
sauberen und hygienisch einwandfreien Zustand gehalten werden
sollen, geeignet ist, sowie für Leitungen und Düsen zum Zapfen
von sterilisiertem Wasser, Trinkwasser oder verschiedenen
Arten von Getränken, die vor Verunreinigung durch Bakterien oder
ähnlichem geschützt werden sollen.
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Eine solche Vorrichtung ist in dem US-Patent Nr. 3,817,703
beschrieben. Diese bekannte Vorrichtung hat als
lichtemittierendes Element einen Laser. Laser haben jedoch einen zu
komplizierten Aufbau und sind für den obengenannten
Verwendungszweck, wie die Sterilisation von Zahnbürsten in kleinen
Behältern oder von Flüssigkeiten, die aus einem Hahn fließen, zu
teuer.
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UV-Lampen sind weniger kompliziert und billiger als Laser und
werden daher weitaus häufiger zur Sterilisation und
Desinfektion verwendet. UV-Lampen haben bei Dauerbetrieb eine
Lebensdauer von etwa 2000 bis 3000 Stunden, und wenn sie ein- und
ausgeschaltet werden, die Hälfte davon. Außerdem sind UV-Lampen
aufgrund der Größe ihrer Glimmröhren und Stabilisatoren etc.
im Verhältnis zu Behältern mit einem geringen Inhalt ziemlich
groß. Es ist schwierig kompakte UV-Lampen herzustellen, wie es
für Behälter kleinen Inhalts erforderlich ist. Solche Behälter
werden z. B. für Wasserreiniger und Getränkeautomaten
verwendet, oder als Behälter für gereinigtes Wasser, für Befeuchter,
Entfeuchter und Luftreiniger, und als Behälter für
Flüssigkeiten, in denen Kontaktlinsen oder andere Gegenstände aufbewahrt
werden. Solche Behälter müssen in einem sauberen und
hygienisch einwandfreien Zustand gehalten werden. Im Fall der
Verwendung von UV-Lampen zur Sterilisation des Inhalts dieser
kleinen Behälter, werden nicht zu sterilisierende Bereiche
bestrahlt, da es aus dem obengenannten Grund schwierig ist,
eine solche Lampe kleiner zu bauen. Diese Verwendung ist
unwirtschaftlich. Außerdem ist es sehr schwierig, diese
UV-Lampen im Behälter anzubringen. Diese Nachteile treten auch dann
auf, wenn die Behälter den UV-Lampen angepaßt und daher zu
groß werden, wie bei dem französischen Patent Nr. 1281437, das
einen Wasserspender für medizinische Zwecke beschreibt, bei
dem das Wasser zur Desinfektion an einer UV-Röhre in einem
entsprechend großen Behälter entlangfließt. Ein großer
Behälter wird auch in dem US-Patent Nr. 3,659,096 verwendet, in dem
ein Brunnen beschrieben ist, bei dem die UV-Lampen in der Bahn
der wie in einem Wasserfall herabfallenden Flüssigkeit
angebracht sind, um diese zu desinfizieren.
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Das US-Patent Nr. 3,114,038 beschreibt einen relativ klein
dimensionierten Behälter, in dem mittels mehrerer UV-Lampen
Luft desodorisiert wird oder Gegenstände wie Zahnbürsten
sterilisiert werden.
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Es sollte außerdem auch möglich sein, röhrenförmige Teile oder
Düsen, durch die sterilisiertes Wasser und Trinkwasser
geleitet wird, in einem sauberen, hygienischen Zustand zu halten.
UV-Lampen, die zur Sterilisation solch kleiner begrenzter
Teile verwendet werden, lassen sich aus dem obengenannten Grund
nicht kompakt genug bauen, so daß sie benachbarte Bereiche
bestrahlen, die nicht bestrahlt werden müssen. Solch eine
unwirtschaftliche Verwendung zeigt sich in dem US-Patent Nr.
2,756,470, das den Spender eines Trinkbrunnens mit UV-Lampen
beschreibt, die in einem gewissen Abstand über einer
Austrittsdüse angebracht sind und diese als auch deren Umgebung
mit UV-Strahlen bestrahlen. Außerdem ist die Montage von UV-
Lampen schwierig, wie sich in WO-82/04481 zeigt, wo ein Hahn
beschrieben ist, der so ausgebildet ist, daß in ihn eine UV-
Lampe paßt, die das Wasser das durch den Hahn ausfließt,
sterilisiert.
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Darüberhinaus läßt sich eine UV-Lampe, die die
Getränkezapfleitung eines Getränkeautomaten oder eines ähnlichen Automaten
sterilisieren soll, aus den obengenannten Gründen nicht
kompakt bauen, so daß sie viel Raum beansprucht. Es besteht dabei
auch die Gefahr, daß die UV-Lampe bricht und schädliche
Insekten in den Automaten eindringen.
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Die vorliegende Erfindung hat deshalb zur Aufgabe, eine
Hygienevorrichtung zu schaffen, die sich auf beengtem Raum
verwenden läßt, um zu verhindern, daß sich Bakterien vermehren.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Element zur
Emission von Lichtstrahlen erfindungsgemäß von einer LED-Diode
oder einem Elektrolumineszenz-Element gebildet wird.
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Solche Elemente haben im Vergleich mit bisher verwendeten
Elementen geringe Ausmaße und ermöglichen folglich eine
Reduzierung der Gesamtgröße der Hygienevorrichtung, wodurch diese in
Bereichen mit beengtem Raum angebracht werden kann. Da sich
die Leistung von LED-Dioden oder einem
Elektrolumineszenz-Elementen durch Impulsschwingungen mit großer Amplitude erhöhen
läßt, können mehrere solcher Elemente verwendet und die
Ausmaße der Hygienevorrichtung dennoch für die vorgesehene
Anwendung ausreichend klein gehalten werden. Weiterhin erlauben die
erfindungsgemäßen lichtemittierenden Elemente nicht nur eine
Vereinfachung des Aufbaus der Hygienevorrichtung, sie haben
auch eine mehr als zehnmal höhere Lebensdauer als UV-Lampen.
Aufgrund ihrer geringen Größe lassen sich die
erfindungsgemäßen lichtemittierenden Elemente so ausrichten, daß sie nur die
tatsächlich zu bestrahlenden Bereiche bestrahlen, was den
Wirkungsgrad und die Wirtschaftlichkeit der Hygienevorrichtungen,
in die sie eingebaut werden, erhöht. Sie sind dadurch auch vor
Beschädigung von außen geschützt.
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Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Hygienevorrichtung bei
einem Gegenstand in Form eines kleinen Behälters verwendet,
der Trinkwasser, Getränke oder eine andere Flüssigkeit
enthält, die in einem hygienisch einwandfreien Zustand gehalten
werden soll. Hierbei wird die LED-Diode bzw. das
Elektrolumineszenz-Element so angeordnet, daß das Innere dieses kleinen
Behälters bestrahlt wird, wodurch verhindert wird, daß sich
dort Bakterien vermehren, und auf diese Weise der Behälter
wirkungsvoll in einem sauberen und hygienisch einwandfreien
Zustand gehalten wird.
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Die erfindungsgemäße Hygienevorrichtung läßt sich auch bei
einem Gegenstand in Form eines Behälters für einen Artikel
verwenden, der in einem hygienisch einwandfreien Zustand
gehalten werden soll, indem die LED-Diode bzw. das
Elektrolumineszenz-Element dergestalt angeordnet wird, daß das Innere
dieses Behälters bestrahlt wird, wodurch sich verhindern läßt,
daß sich auf diesem in dem Behälter aufbewahrten Artikel
Bakterien vermehren.
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Wenn die erfindungsgemäße Hygienevorrichtung bei einem
Gegenstand in Form einer Düse verwendet wird, wird die LED-Diode
bzw. das Elektrolumineszenz-Element dergestalt angeordnet, daß
mindestens ein Abschnitt in der Nähe der Spitze dieser Düse,
die in einem hygienisch einwandfreien Zustand gehalten werden
soll, bestrahlt wird, wodurch sich verhindern läßt, daß sich
am Mund dieser Düse Bakterien vermehren. Die erfindungsgemäßen
lichtemittierenden Elemente lassen sich so ausrichten, daß sie
nur diejenigen Bereiche bestrahlen, die den Lichtstrahlen
ausgesetzt werden sollen, die die Bakterienvermehrung verhindern.
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Der in einem hygienisch einwandfreien Zustand zu haltende
Gegenstand kann weiterhin ein Abschnitt einer Leitung für
verschiedene Getränke einschließlich Trinkwasser sein, die aus
einem lichtdurchlässigen Werkstoff hergestellt ist.
Erfindungsgemäß werden mehrere LED-Dioden bzw.
Elektrolumineszenz-Elemente dergestalt um diese Leitung herum angeordnet
sind, daß das Innere dieses lichtdurchlässigen Abschnitts der
Getränkezapfleitung bestrahlt wird, wodurch sich verhindern
läßt, daß sich an diesem Abschnitt, der durch die Strahlen
dieser LED-Dioden bzw. dieser Elektrolumineszenz-Elemente
bestrahlt wird, Bakterien vermehren, wobei diese Strahlen
sichtbares Licht, Infrarot- und Ultraviolettstrahlen umfassen.
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Im folgenden wird diese Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
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Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten Ausführung der
vorliegenden Erfindung,
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Fig. 2 einen Querschnitt eines wesentlichen Teils einer
zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 3 einen Querschnitt einer dritten Ausführung der
vorliegenden Erfindung,
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Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführung
der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführung
der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels für die
Verwendung der in Fig. 5 gezeigten Ausführung,
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Fig. 7 eine schematische Darstellung und einen Querschnitt
einer sechsten Ausführung der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 8 einen Querschnitt einer siebten Ausführung der
vorliegenden Erfindung,
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Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer achten Ausführung
der vorliegenden Erfindung, und
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Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer neunten Ausführung
der vorliegenden Erfindung mit Ausbruch.
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Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer ersten Ausführung, bei
der die vorliegende Erfindung auf einen Wasserreiniger
angewandt ist. Im folgenden wird Bezug auf Fig. 1 genommen. Ein
Wasserreiniger 1 umfaßt im allgemeinen eine Wasserzulauf 2,
einen Wasserablauf 3, einen Deckel 4, eine innere Tragplatte
5, LED-Dioden 6 und 6', einen Filter 7 und eine äußere
Tragplatte 8. Ein solcher Wasserreiniger 1 läßt sich als kleiner
Behälter auffassen. Die äußere Form des Behälters kann
zylindrisch oder quaderförmig sein. Der Deckel 4 ist kreisförmig,
wenn die äußere Form des Behälters zylindrisch ist, und
rechteckig, wenn diese quaderförmig ist. Auf der Rückseite des
Deckels 4 ist die Tragplatte 5 befestigt, auf der die
LED-Dioden 6 montiert sind. Die LED-Dioden 6 sind so angeordnet, daß
sie den Teil des Wasserreinigers bestrahlen, der näher an der
Zulaufseite (Primärseite) ist als der Filter 7. Das Profil der
äußeren Tragplatte 8 ist ringförmig, wenn die äußere Form des
Behälters zylindrisch ist, und rechteckig, wenn diese
quaderförmig ist. Die auf der Innenseite der äußeren Tragplatte 8
montierten LED-Dioden 6' bestrahlen den Teil des Behälters,
der näher an der Ablaufseite (Sekundärseite) ist als der
Filter 7. Bei dieser Ausführung muß der Behälter wenigstens dort,
wo die LED-Dioden 6' angeordnet sind, aus einem
lichtdurchlässigen Werkstoff bestehen. Falls nur die LED-Dioden 6
vorgesehen sind, ist es nicht nötig, für den Behälter einen
lichtdurchlässigen Werkstoff zu verwenden. Die LED-Dioden 6, 6'
sind mit einem geeigneten lichtdurchlässigen Schutzfilm
beschichtet.
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Fig. 2 zeigt einen Querschnitt eines wesentlichen Teils der
zweiten Ausführung, bei der die vorliegende Erfindung auf
einen Befeuchter angewandt ist. Wie in dieser Figur gezeigt,
umfaßt dieser Befeuchter einen Wasserbehälter 1, LED-Dioden 6
und eine Pegelsteuerung 9. Auch bei dieser Ausführung muß der
Behälter 1 an der den LED-Dioden 6 gegenüberliegenden Stelle
aus einem lichtdurchlässigen Werkstoff hergestellt sein. Auf
diese Weise bestrahlen die LED-Dioden das Innere des Behälters
von der Seite.
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Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der dritten Ausführung der
vorliegenden Erfindung, die auf einen Wasserbehälter für
Kontaktlinsen
angewandt ist. Wie in dieser Figur gezeigt, umfaßt
dieser Wasserbehälter für Kontaktlinsen einen Wasserbehälter 1,
einen Deckel 4, LED-Dioden 6, eine Zwischenwand 10, eine
Stromzufuhr-Vorrichtung 11, ein Stromkabel 12 und eine
Kontaktlinse 13. Bei dieser Ausführung wird das Innere des
Wasserbehälters 1 von unten bestrahlt, weshalb die
Zwischenwand 10 aus einem lichtdurchlässigen Werkstoff bestehen muß.
Die Stromzufuhr-Vorrichtung 11 umfaßt einen Wandler und einen
Gleichrichter, und die Stromquelle kann aus einer
(aufladbaren) Batterie bestehen.
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Bei den oben beschriebenen ersten drei Ausführungen läßt sich
durch Anbringung von lichtempfindlichen Elementen gegenüber
den LED-Dioden und einer Anzeigelampe an der Außenseite des
Behälters eine Vorrichtung zur Oberprüfung der Funktion der
LED-Dioden und damit der Bestrahlung schaffen.
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Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht der vierten
Ausführung, bei der die vorliegende Erfindung auf einen
quaderförmigen Behälter angewandt ist. Es ist, wie in dieser Figur
gezeigt, ein Behälter 14 vorgesehen. Die LED-Dioden 6 sind auf
einer auf der Innenseite des Behälters 14 angebrachten
Grundplatte (nicht gezeigt) angeordnet und parallel an eine
Stromquelle angeschlossen. Die LED-Dioden 6 sind mit einem
geeigneten Schutzfilm beschichtet. Dieser Behälter 14 ist geeignet
für die Aufbewahrung von Zahnbürsten, Kämmen, eines Glases,
einer Mikrophonkapsel und anderer Gegenstände, die mit dem
Mund in Berührung kommen. Wenn die Gegenstände, die in diesem
Behälter aufbewahrt werden sollen, aus einem
lichtdurchlässigen Werkstoff hergestellt werden, läßt sich eine bessere
Wirkung erzielen. Bei dem gezeigten Beispiel sind die LED-Dioden
6 auf der Innenseite des Behälters 14 angebracht; sie lassen
sich jedoch auch auf dessen Bodenfläche anbringen. Die Anzahl
der LED-Dioden 6 hängt von der Leistung der einzelnen Diode
ab; sie läßt sich jedoch verringern, wenn die Leistung der
einzelnen Diode durch Impulsschwingungen mit großer Amplitude
vergrößert wird.
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Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der fünften
Ausführung, bei der die vorliegende Erfindung auf einen zylindrisch
geformten Behälter angewandt ist. In dieser Figur sind Teile,
die denen in Fig. 4 entsprechen, mit den gleichen Bezugszahlen
bezeichnet. Bei einem zylindrisch geformten Behälter müssen
die LED-Dioden 6 sehr sorgfältig angebracht werden. Zum
Beispiel werden nur diejenigen seiner Stellen, auf die die LED-
Dioden 6 montiert werden, flach ausgebildet, oder der Behälter
14 wird als polygonale Säule geformt. Die anderen Teile sind
ähnlich wie in Fig. 4 angeordnet.
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Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines
Anwendungsbeispiels des in Fig. 5 gezeigten Behälters. Die LED-Dioden 6
sind in Fig. 6 nicht abgebildet. Es ist eine lichtdurchlässige
Flasche vorgesehen, die gereinigtes Wasser enthält. Die
Stromquelle kann ein Netzanschluß oder eine Batterie sein.
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Bei der vierten und fünften Ausführung sind die LED-Dioden 6
auf der Innenseite des Behälters 14 angebracht; es ist aber
auch möglich, den Behälter 14 aus einem lichtdurchlässigen
Material herzustellen und die LED-Dioden auf der Außenseite
des Behälters anzuordnen.
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Fig. 7 zeigt eine sechste Ausführung der vorliegenden
Erfindung, wobei Fig. 7A davon eine Ansicht, Fig. 7B einen
Querschnitt ihres wesentlichen Teils und Fig. 7C einen Querschnitt
eines modifizierten Beispiels zeigt. In diesen Figuren
bezeichnet die Bezugszahl 17 eine Düse bzw. einen Ausguß, aus
dem Trinkwasser oder keimfreies Wasser fließt, 18 einen mit
dem Ende des Ausgusses bzw. der Düse in Eingriff stehenden
zylindrisch geformten Ring, 19 eine isolierende Tragplatte und
20 Bleidrähte. Der zylindrisch geformte Ring 18 besteht z. B.
aus lichtdurchlässigem Material und ist zusammen mit der
Tragplatte 19 und den LED-Dioden 6 ausgebildet. Die Bleidrähte 20
sind an eine geeignete Stromquelle angeschlossen, und die LED-
Dioden 6 sind mit einem geeigneten Schutzfilm beschichtet. Der
zylindrisch geformte Ring 18 ist dergestalt verlängert, daß
er, wie in Fig. 7C gezeigt, röhrenförmig ist, wodurch sich die
LED-Dioden 6 an der Außenseite dieses röhrenförmigen Teils
anbringen lassen. Der an der Düse bzw. dem Ausguß 17
befestigte Ring 18 bildet daher selbst den Düsenmund bzw. die
Ausströmöffnung. Die Anzahl der LED-Dioden 6 kann gering sein,
wenn die einzelne LED-Diode eine große Leistung hat, und groß,
wenn die Leistung einer LED-Diode gering ist. Die Leistung der
LED-Dioden 6 läßt sich durch Schwingungsimpulse mit großer
Amplitude, mit denen die LED-Dioden intermittierend in Gang
gesetzt werden, steigern. Wenn die LED-Dioden mit
Schwingungsimpulsen betrieben werden, ist die Wärmestrahlung für die
Verhinderung eines Bakterienwachstums optimaler. Wenn die
Tragplatte 19 aus Keramik hergestellt wird, was eine gute
Wärmeabstrahlung bewirkt, können die LED-Dioden kontinuierlich
betrieben werden.
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Bei dieser Ausführung ist das lichtempfindliche Element an
einer Stelle gegenüber den LED-Dioden 6 vorgesehen, und sein
Ausgang ist mit einer gut sichtbar angebrachten Anzeige (Lampe
etc.) verbunden, so daß festgestellt werden kann, ob die LED-
Dioden tatsächlich Licht ausstrahlen.
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Fig. 8 zeigt einen Querschnitt der siebten Ausführung der
vorliegenden Erfindung. In dieser Figur sind Teile, die denen in
Fig. 7 entsprechen, mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Gezeigt werden ein Deckel, der mit der Tragplatte 19 in einem
Stück geformt ist, die LED-Dioden 6 und eine farbige LED-Diode
22 zur Anzeige der obengenannten Ausstrahlung von Licht. Bei
dieser Ausführung muß der Deckel 21 nicht aus einem
lichtdurchlässigem Werkstoff bestehen, und der lichtdurchlässige
Düsenmund 18 ist am Ende der Düse 17 angebracht. Dieser
Düsenmund 18 kann als Brausekopf mit mehreren kleinen Öffnungen
ausgebildet sein.
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Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht der achten Ausführung
der vorliegenden Erfindung. Auch in dieser Figur sind Teile,
die denen der sechsten Ausführung entsprechen, mit den
gleichen
Bezugszahlen bezeichnet. Bei dieser Ausführung handelt es
sich um eine Anwendung auf eine Düse bzw. einen Ausguß 17 mit
länglicher Form. Eine wie ein umgekehrter Becher geformte
Tragplatte 19', auf deren Innenseite die LED-Dioden 6
angeordnet sind, ist mit geeigneten Mitteln am oberen Teil der Düse
bzw. des Ausgusses 17 befestigt. Bei dieser Ausführung wird
nicht nur die Ausströmöffnung der Düse bzw. des Ausgusses 17
bestrahlt, sondern auch der umgebende Bereich, und es kann
auch die Innenseite der Öffnung eines darüber und darunter
befindlichen Glases 23 bestrahlt werden.
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Die obengenannten Ausführungen sechs bis acht sind als
Beispiele beschrieben, und daher lassen sich verschiedene
Änderungen und Variationen bewerkstelligen, ohne den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann das
Endstück der Düse bzw. des Ausgusses aus lichtdurchlässigem
Werkstoff spiral- oder zickzackförmig sein und dieses ganze
Stück so wie in Fig. 9 gezeigt bestrahlt werden. Bei der in
Fig. 7 gezeigten Ausführung ist der Düsenmund 18 geschlossen,
und die LED-Dioden sind auf der geschlossenen Oberfläche
angebracht, so daß bei Nichtgebrauch des Ausgusses die LED-Dioden
in das Ende der Düse bzw. des Ausgusses 17 eingeführt werden.
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Fig. 10 zeigt eine perspektivische Ansicht der neunten
Ausführung der vorliegenden Erfindung mit Ausbruch, die auf einen
Getränkeautomaten angewandt ist. In dieser Figur bezeichnet 24
einen Getränkeautomaten, 25 eine Anzeigetafel, auf der die
angebotenen Getränke angegeben werden, 26 Wahlknöpfe, 27 eine
Anzeigelampe, 28 einen Münzschlitz, 29 eine große Öffnung, aus
der die Getränke entnommen werden, 30 ein Glas, 31
lichtdurchlässige Getränkezapfleitungen und 32 eine kastenförmige
Tragplatte, auf deren Innenseite die LED-Dioden 6 angebracht sind.
Bei diesem Automaten entnimmt man einem Glasständer (nicht
abgebildet) ein Glas und stellt es in die Öffnung 29. Nach
Einwurf von Münzen in den Schlitz 28 und Drücken des Knopf s 26
unter der Bezeichnung des gewünschten Getränks wird eine
bestimmte Menge des gewählten Getränks von einem Behälter (nicht
gezeigt) über eine separate Getränkezapfleitung 31 in das Glas
30 geleitet.
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Die kastenförmige Tragplatte 32 umgibt die drei
lichtdurchlässigen Getränkezapfleitungen 31 und ist oben und unten offen.
Sie kann aber auch zur Gänze geschlossen sein. Es kann
entweder die ganze Getränkezapfleitung 31 z. B. aus
lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellt sein oder nur der Teil davon, der
in einem hygienisch einwandfreien Zustand gehalten werden
soll. Bei dieser Anordnung können die LED-Dioden 6 die
Getränkezapfleitung innen bestrahlen. Sie können weiterhin den
Bereich der Ausströmöffnung bestrahlen, wenn die Unterseite der
kastenförmigen Tragplatte 32 offen ist, wodurch das Wachstum
von Bakterien in diesem bestrahlten Bereich verhindert wird.
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Bei dieser Ausführung sind die lichtempfindlichen Elemente an
der kastenförmigen Tragplatte 32 angebracht, so daß auf sie
das von den LED-Dioden 6 abgegebene Licht fällt, und mit der
an der Vorderseite des Automaten angebrachten Anzeigelampe 27
verbunden, was es ermöglicht, von außen festzustellen, ob die
LED-Dioden 6 tatsächlich Lichtstrahlen abgeben. Diese
Einrichtung ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Auch muß die
Tragplatte 32, auf der die LED-Dioden 6 montiert sind, nicht
unbedingt kastenförmig sein; sie könnte auch zylindrisch geformt
sein. Außerdem kann vorgesehen werden, daß die LED-Dioden 6
abgeschaltet werden, wenn ein Benutzer ein Glas in den
Automaten stellt, um dessen Hände vor Bestrahlung zu schützen.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die obengenannten
Ausführungen eingeschränkt, sondern kann auf diverse Behälter
angewandt werden, wie z. B. kleinen Behälter in
Getränkeautomaten, Behälter für gereinigtes Wasser, Behälter von
Toilettenspülungen oder Bidets; und diese kleinen Behälter können
somit sauber und in einem hygienisch einwandfreien Zustand
gehalten werden.
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Es ist eine Ausführung dieser Erfindung möglich, bei der auf
der von Licht bestrahlten Fläche Elektronen abgebende Metalle
oder Nichtmetalle vorgesehen sind, wodurch Photoelektronen
entstehen, die ein Bakterienwachstum noch wirkungsvoller
verhindern. Die Elektronen bewirken eine Ionizität, die für die
Reinigung oder Desodorierung von Luft, Wasser oder ähnlichem
genutzt werden kann.