DE3787443T2 - Biopsieinstrument. - Google Patents

Biopsieinstrument.

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DE3787443T2
DE3787443T2 DE87903606T DE3787443T DE3787443T2 DE 3787443 T2 DE3787443 T2 DE 3787443T2 DE 87903606 T DE87903606 T DE 87903606T DE 3787443 T DE3787443 T DE 3787443T DE 3787443 T2 DE3787443 T2 DE 3787443T2
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein verbessertes Biopsie-Instrument und speziell ein medizinisches Instrument, das es ermöglicht, einen Gewebekern mit glattem Rand zu erhalten, wobei der Arzt eine Hand zur Betätigung des Instruments benutzt.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Bei der Durchführung von Verfahren zum Erhalt von Gewebeproben bestehen Probleme in bezug auf das Erhalten von diagnostischem Material, das für eine definitive Interpretation durch einen qualifizierten Pathologen ausreichend ist. Wenn man als Beispiel den Fall des Erhalts von Gewebeproben zur Diagnose von Malignitäten der Prostata betrachtet, so ist es bekannt, zytologische Untersuchungen auf der Basis der Feinnadel-Aspirationsbiopsie durchzuführen. Eine Vorrichtung zu diesem Zweck ist beispielsweise in der US-PS 3 595 217 von Rheinfrank angegeben. Eine hohle Biopsienadel wird durch ein Führungsrohr geführt, das an dem Finger des Bedieners angebracht ist und auf der Prostata positioniert wird. Die Nadel dringt in die Drüse ein, und eine an der Nadel befestigte Spritze entnimmt eine Gewebeprobe. Leider hat der Gebrauch einer Saugnadel zum Erhalt von Proben aus prostatischen Gewebe bisher im allgemeinen kein zufriedenstellendes diagnostisches Material ergeben, und diese Methode wird in den Vereinigten Staaten kaum mehr angewandt.
  • Eine bevorzugte Methode besteht infolgedessen darin, eine Kernprobe zu erhalten. Viele Ärzte verwenden eine Biopsienadel, die von Travenol Laboratories, Inc., Deerfield, Illinois, erhältlich und in der US-PS 3 477 423 von Griffith beschrieben ist. Die TRU-CUT®-Biopsienadel von Travenol weist eine hohle rohrförmige Trennkanüle mit einem spitzen distalen Ende auf, die an einem Kunststoffgriff befestigt ist. Ein koaxiales massives Stilett ist teleskopartig in der Kanüle angeordnet und an einem Knopf an ihrem proximalen Ende befestigt. Das distale Ende des Stiletts ist scharf und weist einen Querschlitz oder eine Probenentnahmekerbe benachbart dem scharfen Ende auf.
  • Bei dem Beispiel der prostatischen Probe positioniert der Arzt das Stilett der Travenol-Nadel, um aus der Kanüle geringfügig vorzuspringen. Der Zeigefinger einer Hand wird entlang der Kanüle angeordnet, wobei die Fingerspitze mit dem distalen Ende des Stiletts in Kontakt ist und der Griff in der Handfläche gehalten wird. Unter transrektaler Annäherung an die Prostata wird die Drüse mit der Fingerspitze untersucht, um einen Knoten oder verdächtigen Bereich zu lokalisieren. Nach der Lokalisierung einer Stelle für eine Probe wird die Nadel vorsichtig in den Knoten eingebracht. Wenn sie positioniert ist, wird das Stilett bis zu der gewünschten Tiefe eingedrückt.
  • Der Arzt muß dann Hand und Finger entfernen, den Stilettknopf mit einer Hand greifen und den Kanülengriff mit der anderen Hand vorwärtsdrücken. Theoretisch bewegt sich das scharfe Ende entlang dem Stilett und durchtrennt eine Gewebeprobe, die in den Querschlitz in der Spitze des Stiletts ragt. Die gesamte Nadel wird dann aus der Drüse entnommen, und die Probe wird aus dem Stilett entfernt.
  • In der Praxis ist die Manipulation der Kanüle während des letztgenannten Schritts recht schwierig, weil die Spitze des Stiletts in dem weichen und nachgiebigen prostatischen Gewebe mehrere Zentimeter von dem Griff entfernt eingebettet ist. Der Stilettknopf gibt nur sehr wenig stabile Abstützung für die Nadelanordnung, und die Stilettspitze dringt wegen ihres kleineren Durchmessers etwas leichter in das Gewebe ein als die Schneide der rohrförmigen Kanüle. Bei dem Versuch, die Kanüle in das Gewebe zu drücken, kann es geschehen, daß die gesamte Nadel sich vorwärtsbewegt und die Blase oder die Harnröhre verletzt. Es ist auch üblich zu versuchen, nur die Kanüle vorwärtszubewegen, um eine Rückkehr des Stiletts aus dem Gewebe heraus zu bewirken. Wenn das der Fall ist, muß der Arzt die Nadel entfernen, das Stilett neupositionieren und einen neuen Versuch unternehmen.
  • Da der Vorgang mit einem Durchstechen der Colonwand verbunden ist, erhöht jeder Versuch die Infektionsgefahr. Die meisten Ärzte beschränken solche Versuche auf zwei oder drei Durchgänge. Auch bei erfolgreicher Einführung der Kanüle resultiert die Instabilität der Travenol-Nadel häufig in einer Einschränkung der Kernprobe. Ähnliche Probleme bestehen beim Erhalt von Biopsien anderer Organe.
  • Es sind auch andere Biopsie-Vorrichtungen bekannt. Beispielsweise lehrt die russische PS 400 319 eine Nadel mit einer Einrichtung einstellbarer Tiefe und liefert eine Saugprobe. Die EP-PS 10 321 von Drer zeigt ein Einhand- Instrument, das zur Entnahme einer Biopsie aus nachgiebigem Gewebe geeignet ist, wobei eine federangetriebene Kanüle verwendet wird. Die US-PS 4 396 021 von Baumgartner beschreibt ein Biopsie-Instrument, das ausgelegt ist, um in ein zytoskopisches Standardinstrument eingesetzt zu werden, und das visuell geführt werden muß.
  • EP-A-0 153 047 zeigt ein verbessertes Instrument vom Griffith-Typ, das dem Arzt erlaubt, die Nadel zu der genauen Stelle, die für eine Probe erforderlich ist, mittels eines Führungsrohrs zu führen und danach diese Hand und den Finger während des restlichen Probeentnahmevorgangs in dieser Position zu halten, wodurch die Probleme beim Gebrauch der oben angegebenen Nadel vom Griffith-Typ beseitigt werden.
  • Bei der dortigen Erfindung kann der Bediener den Probeenentnahmevorgang exakt und sicher durchführen. Die Einheit verlangt jedoch den Gebrauch der einen Hand, um die Nadel in ihrer Position zu halten, und der anderen Hand, um das Stilett und die Kanüle zum Erhalt einer Gewebeprobe zu betätigen. Es ist erwünscht, daß der Probeentnahmevorgang durchführbar ist, indem die gleiche Hand benutzt wird, die das Instrument in seiner Lage hält. Dadurch ist die andere Hand des Arztes frei, um den Patienten während der kritischen Probeentnahmeperiode zu stabilisieren.
  • Es besteht somit seit langem ein Bedarf für eine Biopsienadel, die durch den Finger des Artes zu der gewünschten Stelle der Prostata geführt werden kann, bei der ein Probenentnahmestilett eingeführt und eine Trennkanüle vorwartsgedrückt werden kann, ohne daß der Finger entfernt zu werden braucht, wobei diese Nadel die komplette Durchführung des Vorgangs unter Verwendung einer Hand erlaubt. Der Oberbegriff des Patentanspruchs 1 basiert auf EP-A0 153 047, und die kennzeichnenden Merkmale der Erfindung sind im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegeben.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist eine weitere Verbesserung eines Biopsieproben-Instruments, das insbesondere für transrektale Prostatabiopsien geeignet ist, obwohl die Vorrichtung auch bei vielen anderen Biopsieverfahren anwendbar ist. Durch die Verwendung einer neuen Federbeaufschlagungs- und -auslösekonstruktion kann der Arzt den gesamten Vorgang mit einer Hand durchführen. Die Federbeaufschlagungsanordnung macht es überflüssig, sich dem Patienten mit einem gespannten Instrument zu nähern, und das damit verbundene Risiko einer vorzeitigen Auslösung, die zu einer Verletzung führen könnte, wird beseitigt. Ein rasches Schneiden des Probenkerns, das aus der Federbeaufschlagung der Kanüle resultiert, ergibt glattere Ränder der Probe, als sie mit bekannten Instrumenten zu erhalten sind.
  • Es ist ein Gehäuse vorgesehen, das ausgebildet ist, um in der Handfläche des Bedieners gehalten zu werden. Das Gehäuse weist ein Vorwärtsführungsrohr auf mit einer es durchsetzenden, teleskopartig angeordneten federbeaufschlagten Kanüle. Eine Stilettanordnung ist teleskopartig in der Kanüle angeordnet und hat einen Kopf, der von der Rückseite des Gehäuses ausgeht. Das Stilett springt aus der Kanüle und dem Führungsrohr geringfügig vor und weist an seinem distalen Ende eine Probeentnahmekerbe auf.
  • Eine Kanülenspanneinrichtung ist in dem Gehäuse mit Hilfe eines Daumengriffs bewegbar, der von dem Oberende des Gehäuses vorspringt. Wenn die Kanülenspanneinrichtung vollständig vorwärtsbewegt wird, wird das Stilett vollständig aus der Kanüle und dem Führungsrohr ausgefahren, und die Kanülenfeder wird gespannt. Ein Auslösedrücker ist nahe dem Vorderende des Gehäuses vorgesehen und wird gedrückt, um die federbeaufschlagte Kanüle freizugeben, um Gewebe in der Probeentnahmekerbe des Stiletts zu schneiden.
  • Zum Gebrauch des Instruments hält der Arzt es in der Handfläche, wobei sich der Zeigefinger am Vorderende des Führungsrohrs befindet. Die Spitze des Stiletts wird dadurch zu der Stelle geführt, an der eine Probe zu entnehmen ist. Der Arzt bewegt dann die Kanülenspanneinrichtung mit dem Daumen vollständig nach vorn und veranlaßt die Stilettspitze, das Gewebe zu durchdringen, so daß sich Gewebe in die Kerbe hinein ausdehnt. Der Bediener drückt dann den Auslösedrücker und veranlaßt die scharfe Kanüle, nach vorn zu schnappen und dadurch das Gewebe in der Stilettkerbe glatt zu durchtrennen.
  • Das Instrument wird dann aus dem Gewebe gezogen, und die Probe wird entnommen.
  • Es ist also eine Hauptaufgabe der Erfindung, ein verbessertes Biopsie-Instrument anzugeben, wobei der Arzt das Vorderende eines Probeentnahmestiletts zu einer gewünschten Stelle unter Anwendung des Zeigefingers führen, das Probeentnahmestilett vorwärtsbewegen und eine federbeaufschlagte Kanüle spannen und danach einen Drücker betätigen kann, um eine Gewebeprobe herauszuschneiden, wobei dieses Vorgehen unter Verwendung einer Hand durchgeführt wird.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Biopsie-Instrument zur einhändigen Betätigung anzugeben, das eine federbeaufschlagte Kanüle hat, um eine Biopsiegewebeprobe mit sehr glatten Rändern zu gewährleisten.
  • Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Biopsie-Instrument anzugeben, bei dem der Zeigefinger des Arztes während des gesamten Probeentnahmevorgangs in Kontakt mit der Probeentnahmestelle gehalten wird.
  • Diese und weitere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Explosionsansicht der verbesserten Biposienadel nach der Erfindung;
  • Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung in dem Zustand, um an eine Stelle für eine Biopsie gebracht zu werden;
  • Fig. 3 ist die Vorrichtung von Fig. 2, wobei der Stilettbereich vorwärtsbewegt und der Kanülenbereich gespannt worden ist;
  • Fig. 4 ist die Vorrichtung von Fig. 3, wobei der Drücker betätigt und die Kanüle mittels einer Feder ausgefahren worden ist, um eine Gewebeprobeentnahme durchzuführen;
  • Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Art und Weise der Durchführung der Betätigungsvorgänge der Einrichtung nach den Fig. 2-4, wobei der Bediener eine Hand benutzt;
  • Fig. 8 ist eine Teilansicht des proximalen Endes der Vorrichtung, wobei der Spannschieber in einer arretierten Position gezeigt ist; und
  • Fig. 9 zeigt den Spannschieber von Fig. 8 zurückgezogen, um die Kanüle einzufahren.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die Biopsievorrichtung nach der Erfindung ist bevorzugt als ein Instrument für den Einmalgebrauch implementiert. Fig. 1 zeigt eine Explosionsansicht einer für den Einmalgebrauch bestimmten Ausführungsform der Erfindung. Ein langes unteres Gehäuse 10 ist vorgesehen, das bevorzugt aus einem geeigneten Hartkunststoff besteht. Das Gehäuse 10 hat ein Führungsrohr 12, das an seinem distalen Ende starr befestigt ist. Das Führungsrohr 12 besteht bevorzugt aus rostfreiem Stahl und ist ein dünnes rohrförmiges Element mit einem scharfen distalen Ende 11. Das Gehäuse 10 weist einen geprägten Fingergriffbereich 27 nahe dem distalen Ende des Gehäuses 10 auf. Das Gehäuse 10 weist ein Paar von Kerben 16 zum Anbringen einer Auslösefeder 14 auf, wie nachstehend beschrieben wird. Ein Paar von Spannschieber-Arretiernasen 17 ist an dem proximalen Ende des Gehäuses 10 vorgesehen.
  • Eine Kanülenanordnung 20 ist gezeigt, die einen Kanülenkopf 21 mit einer starr damit verbundenen Kanüle 24 hat. Die Kanüle 24 besteht bevorzugt aus rostfreiem Stahl und hat ein scharfes distales Ende 23. Eine Kanülenfeder 22 ist mit der Rückseite des Kanülenkopfs 21 in Eingriff. Wie die Strichlinien zeigen, wird die Kanüle beim Zusammenbau durch das Führungsrohr 12 eingesetzt und ist daraus ausfahrbar.
  • Die Auslösefeder 14 besteht bevorzugt aus einem elastischen Kunststoff und hat ein Paar von Federschenkeln 25, ein Paar von viereckigen Befestigungsansätzen 15, einen Auslösedrücker 19 und einen Kopfanschlag 13. Wie die Strichlinien andeuten, werden die viereckigen Bereiche der Befestigungsansätze 15 in Kerben 16 im unteren Gehäuse 10 eingesetzt, um die Enden starr zu halten. Es ist nunmehr verständlich, daß bei Druck auf den Auslösedrücker 19 aufgrund der Elastizität der Federschenkel 25 zugelassen wird, daß der Drücker 19 um eine kurze Strecke nach unten gedrückt wird. Wie noch im einzelnen beschrieben wird, wirkt der Kopfanschlag 13 als ein Anschlag für den Kanülenkopf 21 während einer Betätigungsfolge, wobei die Kanülenfeder 22 dadurch in zusammengedrückten Zustand gehalten wird.
  • Wie gezeigt, hat die Stilettanordnung 30 einen Stilettkopf 32, von dem das Stilett 34 vorspringt. Das Stilett 34 weist eine Probeentnahmekerbe 31 in seinem distalen Ende auf. Der Stilettkopf 32 hat eine Rastzunge 33 und eine Stilettschubstange 36. Wie die Strichlinien andeuten, wird das distale Ende des Stiletts 34 durch die Kanülenfeder 22, den Kanülenkopf 21 und die Kanüle 24 eingeführt und ist aus dem distalen Ende 23 der Kanüle 24 ausfahrbar. Wie noch gezeigt wird, verläuft der Stilettkopf 32 von dem proximalen Ende des unteren Gehäuses 10 und kann vorwärtsbewegt werden, bis die Stilettschubstange 36 mit den Kanülenarretiernasen 17 im proximalen Ende des Gehäuses 10 in Kontakt gelangt.
  • Die Kanülenspanneinrichtung 40 hat einen Griffbereich 42 und eine Auslösedrückerrast 48 an ihrem distalen Ende sowie ein Paar von Kanülenauslösegriffen 46 an ihrem proximalen Ende.
  • Eine Gleitstange 43 ist zwischen den Kanülenauslösegriffen 46 und dem Griff 42 angeordnet und hat ein Paar von Kanülenfederblöcken 44, die von ihrem zentralen Bereich nach unten verlaufen. Eine Führungsstange 41 ist entlang der oberen Oberfläche der Gleitstange 43 vorgesehen. Die Kanülenauslösegriffe 46 gehen von Federschenkeln 45 aus und haben eine davon nach unten verlaufende Stilettdrücknase 49 sowie ein Paar von Arretiernuten 47. Wie die Strichlinien andeuten, sind die Kanülenfederblöcke 44 mit dem proximalen Ende der Kanülenfeder 22 in Eingriff, wenn die Teile im unteren Gehäuse 10 angeordnet sind.
  • Wenn der Spannschieber 43 im unteren Gehäuse 10 angeordnet ist, wie noch im einzelnen erläutert wird, sind die Arretiernuten 47 mit den Kanülenarretiernasen 17 bei einem bestimmten Aspekt der Betätigung des Instruments in Eingriff. Nach der Montage der verschiedenen Elemente im unteren Gehäuse 10 auf die beschriebene Weise wird das obere Gehäuse 50 an den Oberseiten des unteren Gehäuses 10 befestigt, wobei der Auslösedrücker 19 und der Griff 42 der Kanülenspanneinrichtung 40 durch eine darin befindliche Öffnung 52 verlaufen und die Führungsstange 41 in den Führungsschlitz 51 des Spannschiebers eingreift.
  • Der Zusammenbau der in Fig. 1 gezeigten Elemente ist besser aus den Fig. 2-4 ersichtlich. In Fig. 2 ist eine teilweise abgeschnittene Ansicht des unteren Gehäuses 10 vorgesehen, um die verschiedenen Arbeitselemente zu zeigen. Das Instrument ist in einem Zustand gezeigt, in dem es zur Durchführung einer Biopsie bereit ist. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 1 und die Zeichnungen der Fig. 2-4 verständlich ist, weist das Instrument ein Führungsrohr 12 mit einem scharfen Ende 11 auf, wobei die Kanüle 24 in dem Führungsrohr 12 angeordnet und in bezug darauf teleskopartig angeordnet ist. Die Kanüle 24 hat ein scharfes Ende 23. Das Stilett 34 ist in der Kanüle 24 teleskopartig angeordnet und weist ein scharfes Ende 37 und eine Probeentnahmekerbe 31 auf. Das Stilett 34 ist in der Kanüle 24 verschiebbar, und die Kanüle 24 ist in dem feststehenden Führungsrohr 12 gleitbewegbar. Die Kanüle 24 ist an dem Kanülenkopf 21 befestigt, während das Stilett 34 an seinem proximalen Ende an dem Stilettkopf 32 befestigt ist. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß eine Kunststoff-Arretierlasche 35 in dem unteren Bereich des proximalen Endes des unteren Gehäuses 10 geformt ist und somit ein Paar von Arretierungen 37 und 38 bildet. Aufgrund der Elastizität des Materials, aus dem das Gehäuse 10 geformt ist, wirkt die Arretierlasche 35 als eine Feder.
  • In Fig. 2 ist der Stilettkopf 32 aus dem Gehäuse 10 herausgezogen, bis die Arretierstange 33 des Stilettkopfs 32 mit der Arretierung 37 in Eingriff ist. Das resultiert darin, daß das Stilett 34 möglichst weit in die Kanüle 24 zurückgezogen ist. Das scharfe Ende 37 des Stiletts 34 erstreckt sich geringfügig aus der Kanüle 24 und erlaubt, wie noch erläutert wird, daß die Spitze während einer Biopsie in das Gewebe gedrückt wird. Wenn der Stilettkopf 32 vom Gehäuse 10 vollständig zurückgezogen ist, ist die Kanülenspanneinrichtung 40 ebenfalls vollständig zurückgezogen. Die Kanülenspanneinrichtung 40 ist frei, um in dem Führungsschlitz 51 zu gleiten. Ein Führungsblock 28 ist in die Bodenfläche des unteren Gehäuses 10 eingeformt, um eine Abstützung des Kanülenkopfs 21 zu bilden, wenn er sich in der Position von Fig. 2 befindet.
  • Wenn die Kanülenspanneinrichtung 40 vollständig in der rückwärtigen Position ist, wie das in Fig. 2 der Fall ist, ist die Feder 22 vollständig in einer ersten rückwärtigen Position gedehnt, wobei der hintere Bereich der Feder 22 mit den Federblöcken 44 der Kanülenspanneinrichtung 40 in Kontakt ist. Wenn der Arzt sich dem Gewebe, von dem eine Probe zu entnehmen ist, mit dem Instrument in dem Zustand gemäß Fig. 2 nähert, ist die Feder 22 entspannt, und die Spitze des Stiletts 34 ragt geringfügig aus der Kanüle 24 vor. Der Arzt lokalisiert die gewünschte Stelle an dem Gewebe und durchstößt das Gewebe mit der scharfen Spitze 37 des Stiletts 34. Nun ist es erforderlich, das Stilett bis zu der gewünschten Tiefe in das Gewebe einzuführen, und das wird erreicht, indem die Kanülenspanneinrichtung 40 vorwärtsbewegt wird, wie in Fig. 3 durch den Pfeil A angedeutet ist. Die Kanülenspanneinrichtung 40 kann durch Druck auf den Griff 42 in Richtung des Pfeils A vorwärtsbewegt werden. Dies bewirkt, daß Kanülenfreigabegriffe 46 vorwärtsbewegt werden, bis die Arretiernuten 47 mit den Rastnasen 17 im unteren Gehäuse 10 in Eingriff treten. Gleichzeitig drücken die Kanülenfederblöcke 44 die Kanülenfeder 22 zusammen, während der Kanülenkopf 21 an dem Kopfanschlag 13 der Auslösefeder 14 anliegt. Wenn die Arretiernuten 47 mit der Rastnase 17 in Eingriff sind, sind die Feder 22 und die Kanüle 24 in der gespannten Position.
  • Wie bereits gesagt, wird durch das Vorwärtsbewegen der Kanülenspanneinrichtung 40 auch das Stilett 37 ausgefahren, da die Lasche 49 des Kanülenauslösegriffs 46 mit der Stilettschubstange 36 in Kontakt ist, wodurch das Stilett 34 nach vorn in die Position gemäß dem Pfeil A' bewegt wird. Nunmehr hat das Stilett das Gewebe soweit durchdrungen, daß das scharfe Ende der Kanüle 24 an dem Gewebe liegt, und es befindet sich nunmehr Gewebe innerhalb der Probeentnahmekerbe 31. Es ist nun erforderlich, die Kanüle 24 vorwärtszubewegen, um das in die Probeentnahmekerbe 31 ragende Gewebe zu durchtrennen. Wie Fig. 4 zeigt, wird der Auslösedrücker 19 nach unten gedrückt, wie durch den Pfeil B angedeutet ist. Aufgrund der Elastizität der Federschenkel 25 wird der Kopfanschlag 13 nach unten bewegt unter Freigabe des Kanülenkopfs 21. Die zusammengedrückte Feder 22 bewirkt, daß der Kanülenkopf 21 vorwärtsschnellt und die Kanüle 24 über die Probeentnahmekerbe 31 hinausdrückt und das Gewebe mittels des scharfen Endes 23 glatt durchtrennt. Es ist zu beachten, daß die Feder 22 nunmehr im entspannten Zustand in einer zweiten vorderen Position ist. Zu diesem Zeitpunkt des Vorgangs befinden sich sowohl das Stilett 30 als auch die Kanüle 20 in ihrer maximalen vorderen Position. Der Arzt zieht dann das Instrument zurück, wobei die gewünschte Probe zwischen Kanüle 23 und Kerbe 31 festgehalten wird.
  • Es ist zu beachten, daß das Führungsrohr 12 ein scharfes Ende 11 hat. Das erlaubt dem Arzt, die gesamte Anordnung von Führungsrohr 12, Kanüle 20 und Stilett 30 in Gewebe einzuführen, wenn die Anordnung in dem unbetätigten Zustand von Fig. 2 ist, um ihm zu ermöglichen, einen verdächtigen Bereich zu erreichen, der sich eventuell nicht nahe der Oberfläche befindet.
  • Nachdem nun die Funktionsweise des Instruments erläutert wurde, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5-7 der oben beschriebene Vorgang unter Benutzung einer Hand veranschaulicht.
  • Das Instrument gemäß der Erfindung eignet sich besonders gut für transrektale Prostata-Biopsien, es gibt aber viele weitere Arten von Biopsien, bei denen eine einhändige Betätigung vorteilhaft ist. Beispielsweise muß der Arzt häufig einen verdächtigen Klumpen oder Knoten mit den Fingern einer Hand isolieren und dann mit der anderen Hand den gewünschten Vorgang der Probeentnahme durchführen. Beim Stand der Technik ist es üblich, daß ein Helfer benötigt wird, um die Isolierfunktion durchzuführen, während der Arzt beide Hände benutzt, um die Probe zu entnehmen. In solchen Fällen hat der Arzt keine persönliche Kontrolle über den Vorgang. Typische Beispiele dieses Problems sind Hoden- und Brust- Biposien.
  • Fig. 5 zeigt den Vorgang der Anwendung des Instruments, um es dem Bereich zu nähern, aus dem eine Probe entnommen werden soll. Unter Annahme einer rechtshändigen Betätigung wird das Instrument in der Hand 60 ungefähr wie gezeigt gegriffen, wobei der Zeigefinger 62 an dem distalen Ende des Führungsrohrs 12 liegt. Wenn beispielsweise eine transrektale Prostata-Biopsie durchgeführt wird, wird der Zeigefinger 52 benutzt, um den verdächtigen Bereich der Prostata zu lokalisieren und das Ende des Führungsrohrs 12 zu dieser Stelle zu richten. Der Arzt drückt dann die Spitze des Stiletts 34 in das Gewebe, bis das Ende der Kanüle 24 das Gewebe berührt. Damit ist der erste Schritt des Vorgangs beendet. Es ist zu beachten, daß dieser Teil des Vorgangs mit einer Hand durchgeführt wird.
  • Fig. 6 zeigt den zweiten Schritt. Der Arzt bewegt den Daumen 64, um auf dem Griff 42 der Kanülenspanneinrichtung 40 zu liegen, wie gezeigt ist. Der Daumen wird dann entsprechend dem Pfeil A vorwärtsbewegt, bis die Kanülenfreigabegriffe 46 mit dem proximalen Ende des Gehäuses 50 bündig sind, so daß die Arretiernuten 47 mit der Rastnase 17 im Gehäuse 50 in Eingriff sind, wie Fig. 8 am besten zeigt. Wie die obige Fig. 3 zeigt, wird dadurch die Kanülenfeder 22 gespannt und das Stilett 30 vorwärtsbewegt entsprechend dem Pfeil A', wodurch der zweite Schritt des Vorgangs beendet ist.
  • Der dritte Schritt ist in Fig. 7 gezeigt, wobei der Arzt den Daumen vom Griff 42 zum Auslösedrücker 19 bewegt und diesen eindrückt, wie der Pfeil B zeigt. Dieser Vorgang gibt die Feder 22 frei, wodurch die Kanüle 24 veranlaßt wird, entsprechend dem Pfeil B' nach vorn zu schnellen. Dieser Vorgang beendet Schritt 3 und erlaubt dem Arzt, das Instrument dann aus dem Gewebe zu entfernen.
  • Um die erhaltene Probe, die sich nun in der Probeentnahmekerbe befindet, zu entfernen, drückt der Bediener gemäß Fig. 7 die Kanülenfreigabegriffe 46a und 46b in Richtung von Pfeilen C, was bewirkt, daß die Federschenkel 45 aufeinander zu bewegt werden. Wie ebenfalls aus Fig. 8 hervorgeht, befindet sich der Stilettkopf 32 in der vorderen Position, was zeigt, daß das Stilett 34 vollständig ausgefahren ist. Wenn die Kanülenfreigabegriffe 46a und 46b zusammengedrückt werden, werden die Arretiernuten 47 von den Rastnasen 17 getrennt, und die Kanülenspanneinrichtung 40 kann nach rückwärts bewegt werden, wie Fig. 9 zeigt, wobei die Kanüle 24 in das Führungsrohr 12 zurückgezogen und die Probeentnahmekerbe 31 freigelegt wird, was das Entfernen der Probe erlaubt. Das Instrument wird nach Entnehmen der Probe weggeworfen.
  • Das Biopsie-Instrument der Erfindung eignet sich speziell für die einhändige Betätigung. Es ist jedoch ersichtlich, daß die neue Konstruktion auch für den beidhändigen Gebrauch vorteilhaft ist. Der Arzt kann die Annäherung an das zu entnehmende Gewebe entsprechend Fig. 5 durchführen. Das Stilett 30 kann vorwärts in das Gewebe bewegt werden, indem die freie Hand benutzt wird, um auf die Stilettschubstange 36 zu drücken, was dem Bediener eine vollständige und präzise Kontrolle des Eindringens ermöglicht. Die Kanüle 20 kann dann gespannt werden, indem die Kanülenfreigabegriffe 46 mit der freien Hand vorwärtsgeschoben werden. Die Kanüle wird dann durch Betätigen des Drückers 19 vorwärtsbewegt.
  • Die in den Zeichnungen und der vorstehenden Beschreibung gezeigte spezielle Konstruktion des Biopsie-Instruments ist nur beispielhaft. Verschiedene Modifikationen hinsichtlich der Auslegung des Gehäuses, der federbelasteten Kanüle und des Auslöseelements können ohne Abweichung vom Gedanken und Umfang der Erfindung vorgenommen werden. Es wird zwar bevorzugt, daß das Instrument zum Einmalgebrauch bestimmt ist, und in diesem Fall können viele der Elemente aus Kunststoff geformt sein, es ist aber ersichtlich, daß das gesamte Instrument aus Metall wie etwa aus rostfreiem Stahl bestehen kann, um eine Sterilisierung nach Gebrauch und einen erneuten Gebrauch zuzulassen.

Claims (7)

1. Instrument zum Durchführen einer Biopsie, das aufweist:
ein langes Gehäuse (10), das ein distales Ende und ein proximales Ende hat und ausgebildet ist, um in der Handfläche eines Bedieners gehalten zu werden;
eine Führungsrohreinrichtung (12), um zuzulassen, daß ein Bediener das Instrument mit einem ausgestreckten Finger führt;
eine Kanüleneinrichtung (20) mit einer rohrförmigen scharfen Kanüle (24), die in der Führungsrohreinrichtung (12) teleskopartig angeordnet und aus einem distalen Ende der Führungsrohreinrichtung (12) ausfahrbar ist, um eine Biopsieprobe zu schneiden;
eine Stiletteinrichtung (30), die ein Stilett (34) mit einem scharfen distalen Ende (37) und eine Probeentnahmekerbe (31) angrenzend an das distale Ende aufweist, um die Biopsieprobe festzulegen, wobei das Stilett (34) in der Kanüle (24) teleskopartig angeordnet und aus dem distalen Ende (23) der Kanüle (24) ausfahrbar ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrohreinrichtung (12) an dem distalen Ende des Gehäuses (10) angebracht ist, daß die Kanüleneinrichtung (20) eine federbeaufschlagte Kanülenspanneinrichtung (40) aufweist, die von der Hand des Bedieners, der das Gehäuse (10) hält, betätigbar ist, um die federbeaufschlagte Kanüleneinrichtung (20) zu spannen und gleichzeitig das Stilett (34) aus dem distalen Ende (23) der Kanüle (24) auszufahren; und daß eine Auslöseeinrichtung (14) mit der federbeaufschlagten Kanüleneinrichtung (20) gekoppelt und von dem Bediener betätigbar ist, um die gespannte, federbeaufschlagte Kanüleneinrichtung (20) freizugeben, um eine solche Biopsieprobe in die Probenkerbe (31) zu schneiden.
2. Instrument nach Anspruch 1, wobei:
die federbeaufschlagte Kanüleneinrichtung (20) aufweist: einen Kanülenkopf (21), der an einem proximalen Ende der Kanüle (24) angebracht ist; und
eine Druckfeder (22), deren erstes Ende von dem Kopf (21) ausgeht.
3. Instrument nach Anspruch 2, wobei die Kanülenspanneinrichtung (40) aufweist:
ein Gleitelement (43), das in dem Gehäuse (10) bewegbar angeordnet ist und einen Federblock (44) hat, um mit einem zweiten Ende der Druckfeder (22) in Kontakt zu gelangen;
einen Daumengriff (42), der von dem Gehäuse (10) vorsteht, um das Gleitelement (43) zu bewegen, um die Druckfeder (22) zusammenzudrücken; und
eine Arretiereinrichtung, um das Gleitelement (43) zu arretieren, wenn die Druckfeder (22) zusammengedrückt ist.
4. Instrument nach Anspruch 3, wobei die Auslöseeinrichtung (14) aufweist:
einen Kopfanschlag (13), der den Kanülenkopf (21) berührt, wenn die Druckfeder (22) zusammengepreßt ist; und
einen Auslösedrücker (19), der sich von dem Gehäuse (10) erstreckt, um den Kopfanschlag (13) zu bewegen und dadurch die Druckfeder (22) freizugeben.
5. Instrument nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Arretiereinrichtung aufweist:
ein Paar von Arretiernasen (17), die an dem proximalen Ende des Gehäuses (10) angeordnet sind;
ein Paar von Kanülenfreigabegriffen (46), die an einem proximalen Ende des Gleitelements (43) angebracht sind und sich von dem proximalen Ende des Gehäuses (10) erstrecken; und
ein Paar von Arretiernuten (47), die betriebsmäßig an den Freigabegriffen (46) angebracht sind, um mit den Arretiernasen (17) in Eingriff zu gelangen, um die Feder (22) in einem zusammengedrückten Zustand zu arretieren, wobei die Freigabegriffe (46) die Freigabe des Gleitelements (43) zulassen, um die Kanüle (24) nach dem Schneiden einer solchen Biopsieprobe zurückzuziehen.
6. Instrument nach Anspruch 4 oder 5, wobei die scharfe Kanüle (24) eine eingefahrene und eine ausgefahrene Position hat, wobei sich das scharfe distale Ende (23) geringfügig aus dem distalen Ende des Führungsrohr (12) erstreckt, wenn die Kanüle (24) in der eingefahrenen Position ist; das distale Ende (37) des Stiletts (34) sich geringfügig aus dem distalen Ende der Kanüle (24) erstreckt, wenn das Stilett (34) in einer eingefahrenen Position ist; die Kanülenspanneinrichtung (40) eine erste, hintere Position, in der die Druckfeder (22) ausgedehnt ist, und eine zweite, vordere Position hat, in der die Druckfeder zusammengedrückt ist, wobei die Kanülenspanneinrichtung (40) außerdem mit dem Stilett (34) betriebsmäßig ist Eingriff ist, um das Stilett (34) aus seiner eingefahrenen Position, in der die Spanneinrichtung (40) in der ersten Position ist, in eine ausgefahrene Position zu bewegen, in der die Spanneinrichtung (40) in der zweiten Position ist; und der Auslösedrücker (19) betätigbar ist, um die Druckfeder (22) freizugeben, um die scharfe Kanüle (24) aus ihrer eingefahrenen Position in eine ausgefahrene Position schnappen zu lassen und um zu bewirken, daß das distale Ende (23) der Kanüle (24) sich zu dem distalen Ende (37) des Stiletts (34) erstreckt.
7. Instrument nach Anspruch 5 oder 6, das ferner einen Stilettkopf (32) aufweist, der an einem proximalen Ende des Stiletts (34) angebracht ist, wobei der Stilettkopf (32) sich von dem proximalen Ende des Gehäuses (10) erstreckt, wobei die Kanülenfreigabegriffe (46) mit dem Stilettkopf (32) gekoppelt sind, um das distale Ende des Stiletts (34) aus dem distalen Ende (23) der Kanüle (24) auszufahren, wenn die Kanülenspanneinrichtung (40) zu dem distalen Ende des Gehäuses (10) bewegt wird.
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